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Kniebandagen nach Kreuzbandriss beim Skifahren

Skifahren macht Spass, birgt aber auch ein gewisses Verletzungsrisiko. Bei Skiunfällen am häufigsten von Verletzungen betroffen ist das Knie, insbesondere das vordere Kreuzband. Selbst Profis wie Lindsey Vonn sind nicht vor derartigen Verletzungen geschützt. Was Sie über den Kreuzbandriss und seinen Behandlung wissen müssen.

Das Kreuzband

Skifahrer Sturz mit KreuzbandrissDas Kniegelenk ist das grösste Gelenk im menschlichen Körper und durch seine Lage und Funktion stark vom Körpergewicht belastet. Stabilisiert wird das Knie von den Bändern. Die Seitenbänder (Lig. collaterale) liegen auf beiden Seiten des Knies und verhindern das Verdrehen des Knies bei gestrecktem Kniegelenk. Die Kreuzbänder verlaufen quer durchs Gelenk und kreuzen sich dabei, daher die Namensgebung. Das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) verläuft von hinten, oben nach vorne, unten. Das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius) verläuft von vorne, oben nach hinten, unten. Die Kreuzbänder erfüllen zwei Funktionen, sie halten die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen bei gebeugtem Knie zueinander in der richtigen Position und verhindern das Abrutschen. Ausserdem ermöglichen sie passiv die Rotation des Knies, indem sie voneinander weichen oder sich überkreuzen. Die stabilisierende Funktion der Bänder wird durch Muskeln und Menisken unterstützt.

Kreuzbandriss

Der Kreuzbandriss, auch Ruptur oder Läsion genannt, kann das vordere oder hintere Kreuzband betreffen. Bei Skifahrern ist aber fast immer das vordere Kreuzband betroffen. Die Länge der Skier wirkt beim Umfallen, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie ein Hebel. Das Kniegelenk wird so stark verdreht, dass das Kreuzband reisst.

Das Reissen des Bands wird vom Patienten manchmal gehört. Starke Schmerzen und Schwellungen kurz nach dem Ereignis machen klar, hier liegt eine Verletzung vor. In den nächsten Stunden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er untersucht die Stabilität des Knies und schliesst weitere Verletzungen z.B. der Knochen aus.

Unhappy Triad

Die unglückliche Triade ist eine Kombinationsverletzung aus Kreuzbandriss, Meniskusschaden und Innenbandriss. Das Verletzungsbild ist vor allem bei Skifahrern anzutreffen und ist auf die enge Verbindung der Menisken mit den Seitenbändern zurückzuführen. Reisst das Innenband, beschädigt es den Meniskus gleich mit.

Konservative Therapie

Nach einem Kreuzbandriss, kann das Kniegelenk instabil werden. Die dadurch verursachte unphysiologische Belastung führt über Monate oder Jahre zu einer falschen Belastung der Strukturen, insbesondere der Knorpel und begünstigt so die Entstehung von Arthrose. Deshalb ist es unerlässlich Kreuzbandrisse korrekt zu behandeln und eine allenfalls verbleibende Instabilität ernst zu nehmen, auch wenn das Knie nicht mehr schmerzt.

Knieorthese & Physiotherapie

Unmittelbar nach dem Kreuzbandriss verschreibt der Arzt eine Orthese um das Knie zu entlasten und Physiotherapie, um die kniestabilisierenden Muskeln gezielt zu trainieren. Die Orthese unterstützt das Knie stark und verhindert erneute Verdrehungen oder das „Wegrutschen“ des Gelenks. Bereits nach 6 Wochen ist das Knie durch die gestärkte Muskulatur wieder stabilisiert, sodass der Patient arbeitsfähig ist. Spätestens nach 3 Monaten sollte die Lebensqualität nicht mehr eingeschränkt sein und auch sportliche Aktivitäten sollten wieder möglich sein. Viele Patienten fühlen sich aber immer noch unsicher und möchten im Alltag, oder wenigstens beim Skifahren nicht auf eine unterstützende Bandage verzichten.

Stark stabilisierende Bandagen

Die GenuTrain S Kniebandage unterstützt das Gelenk mit zwei seitlichen Schienen und einem Gurtsystem. Die Beugung des Knies wird nicht eingeschränkt, nur das seitliche Abknicken oder Verdrehen wird verhindert.

Die Push med Kniebandage ist ähnlich aufgebaut. Zwei seitliche Blattfedern unterstützen die Funktion des Knies, ohne zu stark zu behindern. Das Gurtensystem trägt zusätzlich zur stabilisierenden Wirkung der Bandage bei.

Beide Bandagen eignen sich nach Kreuzbandverletzungen, um das Sicherheitsgefühl im Alltag zu verbessern und das Knie zu entlasten. Beim Skifahren sind sie nur bedingt geeignet, da die seitlichen Stabilisatoren bei einem Unfall ein gewisses Verletzungsrisiko bergen. Zum Skifahren sind Bandagen ohne feste Stabilisatoren besser geeignet.

Die GenuTrain Kniebandage mit ihrem komprimierenden Gestrick stabilisiert das Knie propriozeptiv. Die Haltefunktion der Muskeln wird unterstützt und das Sicherheitsgefühl verbessert. Semirigide Stabilisatoren geben Sicherheit und stellen bei einem Unfall so gut wie kein Risiko dar.

Für Skifahrer und Sportler geeignete Alternativen sind ausserdem die Stabilogen Eco Sportbandage aus anpassungsfähigem 3D Gestrick oder die Select StabiloGen Kniebandage mit Outlast-Technologie für ein angenehmes Hautklima.

Operation

Wann nach einem Kreuzbandriss eine Operation erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sportlich sehr aktiven Personen und jungen Patienten wird in der Regel zu einer Operation geraten. Hier wird aus einem oder zwei anderen Bändern (häufig ein Teil des Lig. patellae) die keine Funktion erfüllen ein neues geformt und im Knochen verankert.

Zeitpunkt der Operation

Die Operation wird frühestens 6 Wochen nach dem Unfall durchgeführt, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Ausnahme bilden komplexe Verletzungsbilder, wie z.B. die unhappy triad wo die Menisken mitverletzt sind, hier muss sofort operiert werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass längeres Zuwarten bei Kreuzbandrissen keinen Nachteil hat. Patienten die nach sechs Wochen operiert wurden und solche die erst nach Monaten operiert wurden, waren schlussendlich mit dem Operationsergebnis gleich zufrieden.

Wer Skifahren nur als Hobby betreibt und auch sonst sportlich nicht sonderlich aktiv ist, bereits an Kniearthrose leidet oder schon älter ist, wird meist konservativ behandelt.

Da jeder Fall individuell ist, wird die Entscheidung für oder gegen eine Operation nach Kreuzbandriss immer zusammen mit dem Patienten gefällt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und unfallfreie Skisaison 15/16!

Anwendungsmöglichkeiten der AIK

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie, kurz AIK, wurde entwickelt um das Lymphödem zu behandeln. Schnell hat sich gezeigt, dass AIK bei Lipödem und schwerwiegenden venösen Erkrankungen ebenfalls äusserst effektiv ist. In neuester Zeit haben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben, die wir Ihnen alle kurz vorstellen möchten.

Medizinische Anwendung

Schon vor knapp zweihundert Jahren wurden erste Versuche mit Druckpumpen und Druckkammern durchgeführt, um das Volumen von Gliedmassen zu reduzieren. Heute sind diese Geräte glücklicherweise sehr viel platzsparender, sicherer in der Anwendung und einfacher zu bedienen als in den Anfängen.

Mit dem VASOprime wave4 ist das erste AIK Gerät auf den Markt gekommen, das speziell für die selbständige Anwendung durch den Patienten bestimmt ist. Bein- und Armmanschetten können vom Patienten selbständig angelegt und wieder abgenommen werden. Die Bedienung ist sehr einfach und erfolgt über wenige, bebilderte Auswahlfelder auf dem Touch Screen. Das Gerät hat extra kleine Abmessungen (ca. die Grösse einer Schuhschachtel), mit denen es problemlos in jedem Schrank Platz findet.

AIK Geräte wie das VASOprime wave4 werden bei Patienten mit folgenden medizinischen Problemen regelmässig erfolgreich angewendet:

Lymphödem

Das Lymphödem ist eine Schwellung des Zwischenzellraums aufgrund einer verminderten Transportkapazität des Lymphsystems. Die Betroffenen müssen die Schwellungen durch regelmässige Lymphdrainage und das Tragen von Kompressionsstrümpfen kontrollieren. Da die manuelle Lymphdrainage aus Zeit- und Kostengründen nur selten durchgeführt werden kann, ist die AIK, auch apparative Lymphdrainage genannt, die ideale Ergänzung. AIK kann täglich angewendet werden, unabhängig von Zeit und Ort. Auch am Abend nach der Arbeit, wenn die Schwellungen besonders ausgeprägt sind, oder an Feiertagen und Wochenenden. Die Kosten der AIK sind im Vergleich zur manuellen Lymphdrainage sehr gering. Ist das Gerät einmal angeschafft, fallen für viele Jahre nur noch die Kosten des Stromverbrauchs an.

Lipödem

Die krankhafte Vermehrung von Fettgewebe, meist am Oberschenkel, stört den Abfluss von Gewebewasser und führt zu Schwellungen ähnlich wie bei einem Lymphödem. Die Behandlung sieht deshalb mehrheitlich gleich aus und kann ebenfalls durch AIK ergänzt werden.

Venenerkrankungen

Durch die Wechseldruckmassage regt die AIK nicht nur den Lymphabfluss, sondern auch die Durchblutung an und kann bei Venenerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden. Häufigste Anwendungsgebiete sind die Thromboseprophylaxe bei bettlägerigen Patienten und die Therapie bei offenem Bein.

Morbus Sudeck

Ein Symptom des Morbus Sudeck sind Schwellungen. Diese können mit AIK behandelt werden, wenn der behandelnde Arzt sein Einverständnis gibt.

Für Sportler

Während und nach dem Sport transportiert das Blut konstant Sauerstoff und Nährstoffe zu den Muskeln um Energie bereitzustellen, resp. die Regeneration zu ermöglichen. Abbauprodukte wie Laktate werden aus dem Muskel abtransportiert. Die durchblutungssteigernde Wirkung der AIK sorgt für einen verbesserten Austausch von Stoffen zwischen Blut und Gewebe. Die Regenerationszeit wird dadurch verkürzt und der Leistungsverlust unmittelbar nach dem Sport reduziert. Diese Wirkung konnte durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt werden. Wir haben in unserem Bericht „AIK für Sportler“ detailliert darüber berichtet.

Wellness

Immer wieder wird Lymphdrainage auch im Wellnessbereich angewendet, um beispielsweise Cellulite zu behandeln. Dagegen spricht nichts. Auch die AIK kann zu diesem Zweck eingesetzt werden.

Sie finden das VASOprime wave4 AIK Gerät mit Arm oder Beinmaschette im Bandagenshop. Es ist für die selbständige Anwendung konzipiert und besonders einfach zu bedienen.

Muskelprellungen behandeln

Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.

Muskelprellung

Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.

Komplikationen

Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.

Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.

Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.

Therapie

Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.

  • P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
  • E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
  • C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
  • H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern

Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.

MyoTrain Oberschenkelbandage von BauerfeindIn den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.

Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.

Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.

Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.

Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.

Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.

Kompressionsstrümpfe beim Sport

Bei Bandagenshop finden Sie neben der schweizweit grössten Auswahl an medizinischen Bandagen und Orthesen auch eine grosse Auswahl an Kompressionsstrümpfen. Beim Sport und im Alltag bringt der graduelle Druckverlauf entscheidende Vorteile für die Venen und die Beine.

Wirkung von Kompressionsstrümpfen

Sportsocken von Compression ZoneKompressionsstrümpfe weisen einen Druck auf, welcher an der Fessel sein Maximum hat und gegen oben hin abnimmt. Dadurch kann der venöse Blutfluss in Richtung Herz unterstützt werden. Die Durchblutung des Beins, insbesondere der Wadenmuskulatur wird verbessert. Das kann sich beim Sport leistungsfördernd auswirken und hat ganz allgemein einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beine. Schwellungen der Füsse und am Knöchel, z.B. nach einem Wettkampf, können wirkungsvoll vorgebeugt werden.

Kompressionsstrümpfe können während dem Sport, in der Erholungsphase oder im Alltag getragen werden.

Sportsocken

Sport-Kompressionsstrümpfe weisen oft ein etwas festeres Gestrick auf um die Muskeln zu stabilisieren. Mikroverletzungen der Muskelfasern durch kleinste Risse können so reduziert oder vorgebeugt werden. Die Leistungsfähigkeit bleibt damit länger erhalten und Muskelkater, eine Folge von Mikroläsionen, wird vorgebeugt. Bei Bandagenshop finden Sie unter anderem folgende Sportsocken:

  • Compression Zone Performance mit Carbon-Silk-Cotton Technologie gegen Geruchsbildung.
  • Die ReSoxx Performance unterstützen das Quergewölbe des Fusses mit einem S.E.P Point.
  • Ultraleichte Compression Sock Performance von Bauerfeind mit High-Tech Mikrofaser.
  • Die Sigvaris Performance schützen Fersen- und Zehenbereich mit Polsterzonen.

Recovery

Recovery Socks von SigvarisWerden während der Erholungsphase Kompressionsstrümpfe getragen, kann die Regeneration der Muskeln beschleunigt werden. Auch der Abtransport von Laktaten und anderen Abbaustoffen wird begünstigt. Weiche Materialien und Schutzzonen im Fussbereich schonen geschundene Füsse. Bei Bandagenshop finden Sie die Sigvaris Recovery Socks in der exklusiven Swiss Edition, sowie die Prorecup Elite Recovery Socks.

Wer im Alltag etwas weniger auffällige Kompressionsstrümpfe tragen möchte um die Regeneration zu unterstützen, kann auch normale medizinische Kompressionsstrümpfe wählen. Unsere top Empfehlungen:

  • Varisan Innova für Herren: Der Baumwollstrumpf ist äusserst angenehm zu tragen. Das gerippte Gestrick in Schwarz ist blickdicht und unauffällig. Die Strümpfe können deshalb zu fast jeder Gelegenheit getragen werden.
  • Varisan Soie für Damen und Herren: Der blickdichte aber äusserst feine Varisan Soie ist aus 24% Seide gefertigt. Das anschmiegsame Gestrick bietet im Alltag und bei der Arbeit maximalen Tragekomfort und unterstützt die Erholung.

Die vorgestellten und viele weitere (Sport-) Kompressionsstrümpfe finden Sie im Bandagenshop unter Strümpfe.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, welche das Schultergelenk vorderseitig (ventral), rückseitig (dorsal) und oben (kranial) umfassen. Da das Schultergelenk nur wenige knöcherne Verbindungspunkte besitzt, ist die Rotatorenmanschette besonders wichtig für die Stabilität des Gelenks. Die Muskeln halten den Kopf des Oberarmknochens in der Gelenkpfanne des Schulterblatts. Ausserdem sind die Muskeln der Rotatorenmanschette für die Innen- und Aussenrotation der Schulter, sowie teilweise für das Abspreizen des Arms verantwortlich.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Verschiedene Unfallhergänge und degenerative Veränderungen können zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne, da sie eng unter dem Schulterdach verläuft. Es ist auch diese Sehne, die beim Impingement Syndrom eingeklemmt wird. Durch dieses Einklemmen, durch regelmässiges über Kopf arbeiten oder entsprechende Sportarten (Golf, Tennis, Schwimmen) kann die Sehne geschwächt sein. Der Abbau kann so weit gehen bis die Sehne reisst.

Unfälle, z.B. die Luxation des Schultergelenks, sind eine weitere mögliche Ursache für Risse der Rotatorenmanschette.

Häufig ist eine kombinierte Ursache. Durch degenerative Veränderungen ist die Sehne bereits geschwächt und reisst dann bei einem Sturz auf den Arm vollständig.

Symptome

Reisst die Sehne durch degenerative Veränderungen, bemerkt der Patient eine Kraftlosigkeit des Arms. Der Arm kann nicht mehr oder nur mit sehr grosser Anstrengung über den Kopf gehoben werden. Schmerzen treten vor allem bei bestimmten Bewegungen auf.

Anders ist es bei einer unfallbedingten Rotatorenmanschettenruptur. Reisst die Sehne, treten unmittelbar Schmerzen auf und das Abspreizen des Arms ist fast nicht mehr möglich. Die Schmerzen treten typischerweise im Bereich der Schulter und seitlich am Oberarm auf. Gelegentlich kann der Schmerz über den ganzen Arm, bis hin zur Hand ausstrahlen.

Diagnose

Beim Verdacht auf Verletzungen der Rotatorenmanschette wird die Schulter einem Funktionstest unterzogen. Bei Bedarf könne bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder MRT eingesetzt werden.

Therapie

Ob eine Rotatorenmanschettenruptur konservativ oder operativ behandelt wird hängt in erster Linie davon ab, ob die Sehne vollständig durchtrennt ist oder nur teilweise. Bei vollständigen Rupturen wird die Sehne in der Regel mit Schraubankern oder Nähten wieder am Knochen befestigt resp. zusammengenäht.

Bei einer Teilruptur wird in der Regel eine konservative Therapie angestrebt. Durch ruhigstellen des Arms, Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten (oder Infiltration) und Krankengymnastik wird versucht die Schulterfunktion wieder soweit herzustellen, dass das Gelenk im Alltag normal gebraucht werden kann. Kann innert drei Monaten nicht der gewünschte Zustand erreicht werden, besteht immer noch die Möglichkeit einer Operation.

Impingement-Syndrom

Eine Sehne der Rotatorenmanschette ist besonders gefährdet für Reizungen, nämlich die des Musculus supraspinatus. Sie verläuft unter dem Schulterdach und kann bei unzureichender Zentrierung des Gelenks schmerzhaft eingeklemmt werden. Die Schmerzen treten meist bei einer Abduktion des Arm von 60-120° auf, also wenn man den Arm ungefähr gerade zur Seite abspreizt.

Therapie des Impingements

Die Ursache für das Impingement-Syndrom kann eine muskuläre Dysbalance, aber auch eine Verengung des Schulterdachs sein und sollte durch den Arzt abgeklärt werden. In der Regel wird das Impingement konservativ behandelt. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kälte- oder Wärmebehandlungen und eine Schulterbandage (z.B. OmoTrain S) unterstützen den Heilungsprozess. Zu Beginn der Therapie macht es Sinn die Schulter zu schonen, damit die gereizte Sehne heilen kann. In besonders schweren Fällen kann auch eine kurzfristige Ruhigstellung (z.B. mit BraceID Fixationsbandage) angezeigt sein. Bald sollte man mit der Physiotherapie beginnen, um die Kraft der Rotatorenmanschette zu steigern und erneute Beschwerden vorzubeugen.

Rotatorenmanschettenruptur

Die Reizung der Supraspinatussehne (Impingement Syndrom) ist die häufigste Erkrankung im Bereich der Rotatorenmanschette. Es können aber grundsätzlich alle vier Muskeln und ihre Sehnen betroffen sein. Dabei spricht man ganz allgemein von einer Rotatorenmanschettenruptur oder Rotatorenmanschettenläsion. Die Verletzung der Rotatorenmanschette kann durch einen Unfall hervorgerufen oder durch eine degenerative Veränderung bedingt sein, häufig ist eine Kombination. Die geschwächten Sehnen reissen bei einem leichten Sturz. Auch das Ausmass kann stark variieren. Von einem leichten Faserriss bis zum totalen Abriss mehrerer Sehnen am Knochen ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass Schulterverletzungen von einem Arzt beurteilt werden und dieser ein geeignetes Therapiekonzept erstellt.

Therapie ROM-Ruptur

Für die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur gibt es keine allgemeingültige Standardtherapie. Die Massnahmen sind immer abhängig vom Schweregrad der Verletzung, dem Alter des Patienten und dessen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.

Vollständige Abrisse werden häufiger durch eine Operation behandelt als Teilrisse, bei denen eher eine konservative Therapie in Frage kommt.

Bandagen bei Rotatorenmanschettenverletzung

Schulterbandagen online Shop

Beim Stehen und Gehen ist die Schulter immer belastet da der Arm daran „aufgehängt“ ist. Um die Schulter zu schonen wird deshalb eine Schulterbandage oder Orthese verwendet, welche den Unterarm in einer angewinkelten Position vor dem Rumpf fixiert. Bei bandagenshop.ch finden Sie schweizweit die grösste Auswahl an Schulterbandagen und -orthesen zu den garantiert besten Preisen. Hier die fünf Beliebtesten:

Omo Basic Schulterbandage

OmoBasic: Der weich gepolsterte Gurt umschliesst den Unterarm beim Ellenbogen und am Handgelenk. Ein breiter Steg sichert die Bandage in der gewünschten Position. Um eine maximale Stabilisierung des Schultergelenks zu erreichen kann zusätzlich der Thoraxgurt getragen werden, welcher den Oberarm zusätzlich sichert.

OmoLoc Schulterorthese: Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Der Breite Gurt wird um den Rumpf getragen. Die daran befestigten Schlingen halten den Ober- und Unterarm in der erwünschten Ruhestellung.

Ortho Omo Deluxe Schulterbandage

Ortho Omo Delux: Die Ortho Omo Delux zeichnet sich durch besonders weiche Polster und breite Gurten aus. Die Kombination von Schultergurt und Thoraxgurt sorgt für eine gute Gewichtsverteilung und maximale Entlastung der Schulter.

Push med Schulterbandage: Leichtes Gewicht und minimalistisches Design zeichnen die Push med Schulterbandage aus. Sie besteht nur aus einem schmalen Thoraxgurt und zwei Schlingen zum Ruhigstellen des Arms. Auf überflüssiges Material wird verzichtet, die Bandage ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und deshalb besonders unauffällig zu tragen. Das durchdachte System gewährleistet dennoch einen optimalen Halt.

OmoTrain Schulterbandage

OmoTrain S: Die OmoTrain S wird nach leichten Verletzungen oder in einem späten Stadium nach der Verletzung eingesetzt und eignet sich für eine aktive Therapie. Der Arm wird mit dieser Bandage nicht ruhiggestellt. Die schmerzlindernde, entlastende Wirkung ist vielmehr auf die Massagepelotte zurückzuführen welche die Durchblutung anregt.

BraceID Schulter-Fixationsbandage Comfort: Die Comfort Fixationsbandage umschliesst den Unterarm mit einer weichen Tasche. Daran angebracht sind ein Armtragegurt und ein Hüftgurt, welche den Arm und damit die Schulter in einer Innenrotationsstellung fixieren. Die Bandage zeichnet sich durch eine einfache Anwendung und erstklassigen Komfort aus.

Bort OmoARS: Die Ruhigstellungsorthese mit Kissen stellt die Schulter in leicht abgespreizter Position ruhig. Dadurch wird nicht nur die Rotatorenmanschette, sondern auch die Gelenkskapsel entlastet. Diese Versorgung eignet sich z.B. bei Muskelverletzungen nach einer Luxation oder auch nach einer Operation.

Alle vorgestellten und noch viele weitere Schulterbandagen finden Sie im Bandagenshop.

Achillodynie richtig behandeln

Die Achillessehne hat ihren Namen aus der griechischen Mythologie. Als Sohn der Meeresgöttin Thetis und eines menschlichen Vaters war Achilleus sterblich. Durch das Eintauchen in den Fluss Styx hat seine Mutter ihn unverwundbar gemacht. Nur an der Ferse, wo sie Achilleus festgehalten hatte blieb er verwundbar. So kam er dann auch durch einen Pfeil in die Achillessehne zum Tod und die Achillessehne gilt noch heute sinnbildlich als Schwachstelle.

Glücklicherweise hat eine Verletzung der Achillessehne bei normalen Menschen nicht derart gravierende Folgen. Dennoch ist die grösste Sehne im menschlichen Körper anfällig auf Überbelastungen. Eine Reizung oder Verletzung kann die sportlichen Pläne ganz schön durcheinanderbringen.

Reizungen der Achillessehne

Die Achillessehne befestigt die Wadenmuskulatur am Fersenbein und ermöglicht das Beugen des Fusses in Richtung Fussohle (Plantarflexion). Im Bereich der Ansatzstelle verhindert ein Schleimbeutel Reibungen der Sehne am Knochen. Da die Achillessehne starken Belastungen ausgesetzt ist und die Durchblutung mit zunehmendem Alter deutlich abnimmt, sind Erkrankungen relativ häufig.

Achillodynie

Die Achillodynie ist ein Schmerzzustand im unteren Teil der Achillessehne. Die Beschwerden können an der Ansatzstelle der Sehne am Fersenbein auftreten oder diffus über den unteren Teil der Sehne wahrgenommen werden. Häufigste Ursache für die Achillodynie ist eine andauernde Überbelastung, z.B. bei Langstreckenläufern.

Typischerweise treten die Schmerzen bei Bewegen auf. Bleibt der Schmerzzustand unbehandelt kommt es zum Dauerschmerz, manchmal in Kombination mit Bewegungseinschränkungen oder Reibegeräuschen.

Therapie

Die Ruhigstellung des Fusses in Spitzfussstellung bringt oft sofortige Schmerzlinderung. In manchen Fällen kann die Gabe von Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern notwendig werden. Auch eine Absatzerhöhung bringt die gewünschte Linderung, da die Sehen entlastet wird.

AchilloTrainDie AchilloTrain Fussbandage entlastet gleich doppelt. Ein eingearbeiteter Fersenkeil entlastet die Achillessehne sofort. Eine schmetterlingsförmige Massagepelotte schützt die Sehne vor Druckbelastungen und regt die Durchblutung an. Der Heilungsprozess wird so optimal unterstützt.

Fersenkissen wie das ViscoHeel N oder Ortho-Heel erhöhen die Ferse und entlasten die Achillessehne.

Weiter wird empfohlen die schmerzende Sehne zu kühlen. Während dem Sport gilt genau das Gegenteil, die Ferse sollte möglichst warm gehalten werden. In der Physiotherapie werden ausserdem alternative Bewegungsabläufe trainiert, um erneute Fehlbelastungen vorzubeugen.

Die Kniescheibe

Die Kniescheibe (Patella) ist das grösste Sesambein im menschlichen Körper und wirkt im Vergleich zu den andern knöchernen Gelenkteilen des Knies trotzdem eher klein. Die Funktion ist aber umso wichtiger. Denn ohne Kniescheibe könnte man das Knie nicht so kraftvoll bewegen.

Aufbau der Patella

Die Kniescheibe hat die Form eines kopfstehenden Dreiecks. Seine Vorderfläche ist nach aussen gewölbt, was man auch durch die Haut gut sehen und ertasten kann. Hier dringen auch versorgende Gefässe in den Knochen ein. Die Quadrizeps-Sehne setzt am oberen Ende der Kniescheibe an, überdeckt sie und wird gegen unten hin als Kniescheibenband (Ligamentum patellae) fortgesetzt.

Die Rückseite der Kniescheibe weist einen bis zu 6mm dicken Knorpel auf und ist mittig, in vertikaler Richtung leicht nach aussen gestülpt. Mit diesem Grat fügt sich die Kniescheibe perfekt in das Zusammenspiel der beiden andern Gelenkspartner ein.

Position im Gelenk

Der Oberschenkelknochen weist zwei Condylen (Gelenkknorren) auf, zwischen welchen eine Gleitrinne verläuft. Hier passt sich die Kniescheibe mit ihrem rückseitigen Grat perfekt ein. Wird das Knie gestreckt, gleitet die Kniescheibe in dieser Gleitrinne über den Oberschenkelknochen nach oben. Beim Beugen des Knies gleitet sie wieder nach unten und kommt kurz vor dem Gelenkspalt zwischen Ober- und Unterschenkel zu stehen.

Umlenkung der Kraft

Die Kniescheibe erfüllt gleich zwei Funktionen. Ihre weit vom Rotationszentrum des Knies entfernte Position erhöht den Hebelarm der Oberschenkelmuskulatur und ermöglicht es den Unterschenkel kraftvoll zu bewegen.

Weiter verhindert die Patella, dass die Sehnen beim Gleiten über den Knochen zu stark beansprucht werden.

Patellaluxation

Die häufigste Kniegelenkverletzung ist die Patellaluxation, also das herausspringen der Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne. In den meisten Fällen springt die Kniescheibe von selbst wieder in Ihre Gleitrinne zurück. Auf die leichte Schulter nehmen, sollte man die Luxation trotzdem nicht. Denn eine Luxation ist oft durch Fehlbildungen der Kniescheibe oder Fehlstellungen der Gelenksachse (x-Bein) begründet und tritt immer wieder auf. Dadurch kommt es zu einer unnatürlichen Abnutzung des Gelenks, was unbedingt vermieden werden sollte.

Behandlung

Beim Ausrenken der Kniescheibe kann es zu Bandschäden (häufig am Retinaculum) kommen, welche operativ behandelt werden. Nach der Luxation sollte das Gelenk deshalb immer von Arzt untersucht werden, um Schäden auszuschliessen. Eine Kniebandage oder Orthese wird in der ersten Zeit nach dem Ereignis und später oft noch während dem Sport eingesetzt, um die Kniescheibe zu führen.

Durch gezielte Kräftigungsübungen (Physiotherapie) wird versucht, das Gelenk nachhaltig zu stabilisieren und erneute Luxationen vorzubeugen.

Geeignete Kniebandagen bei Patellaluxation

GenuTrain Kniebandage mit KorrekturzügelViele Kniebandagen weisen eine zirkuläre Pelotte im Bereich der Kniescheibe auf. Dadurch kann eine leichte Stabilisierung der Patella erreicht werden. Treten die Ausrenkungen immer wieder auf (rezidivierende Luxationen), bietet die GenuTrain P3 optimale Unterstützung.

Die Kniebandage wurde speziell für die Behandlung der Kniescheibe entwickelt und ist mit einer grossflächigen, anatomisch geformten Pelotte ausgerüstet. Ein individuell einstellbarer Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Patella bedürfnisgerecht zu korrigieren.

Bei Bandagenshop.ch bieten wir eine ganze Reihe an spezialisierten Bandagen für die Kniescheibe (Patellabandagen). Bei Fragen steht Ihnen die ärztliche Beratung zur Verfügung. Hier geht’s zu den Patellabandagen.

Knieschmerzen beim Strecken

Knieschmerzen könne sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Eine davon ist der Knieschmerz beim Strecken. Wenn das Treppensteigen zur Qual wird und man beim Gehen plötzlich anhalten muss, sollten die Schmerzursache abgeklärt werden. Die Schmerzen beim Strecken können je nach Lokalisation auf verschiedene Erkrankungen des Gelenks hindeuten. Die drei häufigsten Ursachen für Knieschmerzen beim Strecken im Überblick.

Knieschmerzen bei gestrecktem Knie, z.B. im Sport.

Meniskusschäden

Meniskusschäden können durch eine Verletzung (akut) auftreten oder durch degenerative Veränderungen entstehen. Die Symptome können sein:

  • Schmerzen bei Durchstrecken, Beugen und Drehen des Kniegelenks
  • Druckschmerz im Bereich des Kniespalts
  • Einklemmgefühle, kurzfristige Gelenkblockierung

Schematische Darstellung der Meniskusanatomie

Der Meniskus sorgt für eine gleichmässige Druckverteilung.

Werden diese Symptome festgestellt, ist eine Abklärung durch den Arzt notwendig. Abhängig von der Grösse und Lokalisation der Meniskusverletzung kann eine konservative oder operative Therapie in Frage kommen. Die konservative Therapie setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapieübungen und Schonung sollen die Beschwerden lindern und das Gelenk wieder belastbar machen.

Unabhängig von der Behandlungsmethode raten Experten zum langsamen Wiederaufbau der sportlichen Aktivität. Eine Kniebandage kann helfen das Gelenk bei sportlichen Aktivitäten zu unterstützen und das Risiko einer erneuten Verletzung vorzubeugen. Drei geeignete Bandagen:

Kniebandagen bei Meniskusschäden

  1. GenuTrain: Der Klassiker von Bauerfeind ist die wohl am häufigsten verschriebene Kniebandage nach Meniskusverletzungen. Die patentierte Omega-Pelotte massiert die Menisken. Hochwertiges 3-D Flex Gestrick, verringerter Druck in den Randzonen und hohe Atmungsaktivität machen die GenuTrain Kniebandage zu einer angenehmen Sportbandage.
  2. Select GenuZip: Eine Ringpelotte um die Kniescheibe massiert das Gelenk und reduziert Schwellungen. Dank seitlichem Reisverschluss ist die Bandage einfach anzuziehen, auch wenn das Knie noch schmerzt. Die Bort Select GenuZip eignet sich auch gut für ältere Personen, die eine enge Bandage nicht gut überziehen können.
  3. Push care Kniebandage: Die speziell für Sportler entwickelte Bandage weist keine seitlichen Stabilisatoren auf und schränkt die Bewegungsfreiheit kaum ein. Die Kompression rund um das Gelenk kann mit dem Velcro-Verschluss individuell angepasst werden. Die Push care Kniebandage ist ultraleicht und hoch atmungsaktiv.

Patellaspitzensyndrom

Eine mögliche Ursache für Schmerzen beim Strecken des Knies ist das Patellaspitzensyndrom. Die Schmerzen treten unterhalb der Kniescheibe auf und lassen sich nicht nur durch die Streckbewegung auslösen, sondern auch durch Druck auf die Kniescheiben-Sehne.

Hier kann bereits ein einfaches Patella-Sehnenband helfen. Dieses gibt es von verschiedenen Herstellern, z.B. Bort, PSB oder Push med und kann rezeptfrei online bestellt werden. Wenn die Schmerzen längere Zeit anhalten, immer schlimmer werden, oder das Durchstrecken des Knies fast nicht mehr möglich ist, sollte aber der Arzt aufgesucht werden.

Patellaluxation

GenuTrain P3Wenn beim Strecken des Knies plötzlich starke Schmerzen im Beriech der Kniescheibe auftreten, kann die Ursache eine Ausrenkung sein. Unfälle oder Fehlbildungen können die Luxation der Patella auslösen. Wenn das Knie trotz Schmerzen vollständig durchgestreckt wird, springt die Kniescheibe oft wieder in ihre natürliche Position zurück. Trotzdem ist eine Untersuchung durch den Arzt notwendig um Verletzungen der Bänder auszuschliessen.

Das Ausrenken der Kniescheibe ist schmerzhaft und leider sehr häufig ein wiederkehrendes Problem. Kniebandagen können helfen das erneute Herausspringen der Kniescheibe vorzubeugen. Die speziell für diese Indikation entwickelte GenuTrain P3 umschliesst die Patella mit einer weichen Silikonpelotte. Ein Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Kniescheibe individuell einzustellen.

Bei Knieschmerzen nicht zuwarten

Grundsätzlich darf bei Knieschmerzen nicht zu lange abgewartet werden. Verletzungen und Entzündungen begünstigen die Entstehung von Arthrose. Wenn Knieschmerzen auftreten sollte die Belastung deshalb eingestellt werden. Durch gezielte Schonung (allenfalls mit einer geeigneten Kniebandage) sollten die Schmerzen abnehmen. Ist das nicht der Fall, oder treten die Beschwerden immer wieder auf, muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden.


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AIK für Athleten

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK) ist eine Behandlungsmethode die für die Behandlung von Lymphödemen und Venenerkrankungen entwickelt wurden. Eine neue Untersuchung von Waller et al. hat jetzt erstmals auch die Vorteile der AIK für Athleten aufgezeigt.

Die Wirkung der AIK

Geräte für die AIK bestehen immer aus einem Kompressionsgerät und einer damit verbunden Manschette mit mehreren Luftkammern. Die einzelnen Kammern werden vom Gerät nacheinander aufgepumpt, nach einiger Zeit entweicht der Druck wieder und der Zyklus beginnt von neuem. Der Druck wird immer vom Fuss her in Richtung Oberschenkel aufgebaut, wodurch eine entstauende Wirkung erzielt wird. Aber auch auf die Hämodynamik hat die AIK einen positiven Effekt. Dank der erhöhten Blutflussgeschwindigkeit können Thrombosen vorgebeugt und die Versorgung des Gewebes verbessert werden. Dieser Effekt kommt auch gesunden Athleten zu gute.

Die Untersuchung

In ihrer Untersuchung haben Waller et al. neun gesunde männliche Teilnehmer aufgefordert einen Pendellauf zu absolvieren und anschliessend einen einstündigen LIST Test durchzuführen. Das abwechselnde Gehen, Joggen und Sprinten wurden gewählt, um bei den Teilnehmern möglichst starken Muskelkater auszulösen. Nach dem intensiven Training wurden drei Teilnehmer für eine Stunde mit apparativer intermittierender Kompression (AIK) mit niedrigem Druck (20;15;10mmHg) und drei Teilnehmer mit AIK mit hohem Druck (70;65;60mmHg) behandelt. Eine Gruppe von drei Personen hat keine Behandlung erhalten und sich nur während einer Stunde in halbliegender Rückenposition ausgeruht.

Anhand einer Grafik und einer Skala wurde bei den Teilnehmern die Lokalisation und Intensität des Muskelkaters erhoben und zwar 1, 24 und 48 Stunden nach dem intensiven LIST Test. Mit Hilfe eines Vertikal-Sprung-Tests wurde gemessen wie stark die Leistungsfähigkeit nach Anstrengung und Behandlung abgenommen hat. Während der Ruhepause mit oder ohne AIK Behandlung wurden ausserdem Blutdruckwerte und Puls aufgezeichnet.

Weniger Muskelkater

Das Ergebnis ist eindeutig ausgefallen. Teilnehmer die unmittelbar nach dem Training für eine Stunde AIK angewendet haben, litten zu jedem Befragungszeitpunkt unter weniger Muskelschmerzen und Muskelkater als die unbehandelten Teilnehmer. Bei den mit hohem Druck behandelten Personen waren die Beschwerden signifikant geringer als bei den mit niedrigem Druck behandelten Testpersonen.

Geringerer Leistungsverlust

Beim Vertikal-Sprung-Test hat sich gezeigt, dass der Leistungsverlust bei den mit hohem Druck behandeltem Teilnehmern am geringsten war, gefolgt von den mit niedrigem Druck behandelten Personen. Am schlechtesten schnitten jene Teilnehmer ab, welche nur eine Ruhepause eingelegt hatten.

Schnellere Erholung

Bei allen Teilnehmern sank der Puls und der diastolische Blutdruck während der einstündigen Erholungs-/Behandlungsphase von einem erhöhten Wert nach der Leistung auf einen normalen Ruhewert. Bei den mit AIK behandelten Teilnehmern wurde jedoch ein signifikant tieferer Durchschnittswert gemessen.

Schlussfolgerung

Athleten welche die AIK-Behandlung in ihren Trainingsplan einbauen haben weniger Muskelkater und erleiden einen geringeren Leistungsverlust nach intensiver Belastung. Es ist davon auszugehen, dass das Trainingsvolumen gesteigert werden kann und das Risiko für Beschwerden und Verletzungen abnimmt.

Das VASOprime wave4

VASOprimeNeu finden Sie bei Bandagenshop das VASOprime wave4 AIK-Gerät. Neben der Anwendung in der Recovery-Phase des Trainings eignet sich das VASOprime auch bei medizinischen Indikationen wie Lymphödem oder Veneninsuffizienz. Anders als andere AIK-Geräte ist das VASOprime wave4 für den Privatgebrauch konzipiert und bedarf keiner Fachkenntnisse für die Anwendung. So lassen sich die Manschetten selbständig an- und ausziehen und die Einstellungen am Gerät über ein einfach verständliches Touch-Screen Display wählen.

Individuelle Behandlung

Beim VASOprime wave4 kann die Behandlung den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Folgende Einstellungen können vorgenommen werden.

  • Modus: Im Modus A wird die Extremität mit einer wellenförmigen Massage versorgt. Modus B fördert den Blutfluss und wirkt entstauend.
  • Druck: Der Druck kann stufenweise von 20-250mmHg eingestellt werden. Je nach Indikation wird ein Druck von 20-100mmHg benötigt. Höhere Drücke sind nur auf Anweisung des behandelnden Arztes anzuwenden. Dieser Bereich ist beim VASOprime rot markiert um Verwechslungen vorzubeugen.
  • Zeit: Das VASOprime wave4 kann für 10,20 oder 30 Minuten am Stück angewendet werden. Anschliessend schaltet das Gerät automatisch aus. Eine erneute Anwendung ist jederzeit möglich.
  • Kammern: Jeder der vier Kammern in der Kompressionsmanschette kann einzeln deaktiviert werden.

VASOprime überall mit dabei

Mit nur 2.5kg Gewicht und Abmessungen von 26x17x13cm passt das VASOprime in fast jede Sporttasche und ist so an jedem Trainingsort mit dabei. Gerät und Manschette können auch zusammen in der praktischen Verpackung mit Tragegriff transportiert werden.

Bei Fragen zum VASOprime AIK-Gerät steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Nicola Spirig trägt Bandagen von Bauerfeind

Die Olympiasiegerin 2012 im Triathlon, Nicola Spirig und die Firma Bauerfeind Schweiz haben im April ihre Zusammenarbeit bekanntgegeben. Mit Bandagen, Orthesen, Schuheinlagen und Kompressionsstrümpfen unterstützt Bauerfeind die Spitzenathletin.

Nicola Spirig

Nicola Spirig

Als Schweizer Spitzenathletin ist Nicola Spirig das perfekte Aushängeschild für Bauerfeind Schweiz. Neben dem Olympiasieg bestätigen weitere Goldmedaillen im Triathlon, Duathlon und Langstreckenlauf den Erfolg von Nicola Spirig. Mit Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen hat sich die ehemalige Juristin an die Spitze gearbeitet und war trotz der Geburt Ihres Sohnes in Jahr 2013 schnell wieder vorne mit dabei. Noch im selben Jahr hat sie mehrere Goldmedaillen geholt.

Bauerfeind Bandagen für Athleten

Bei Verletzungen wird Nicola Spirig mit den hochwertigen Bandagen von Bauerfeind versorgt. Die wichtigsten Bauerfeind Bandagen für Athleten im Überblick.

GenuTrain Kniebandage: Das Kniegelenk wird nahezu mit dem gesamten Körpergewicht belastet und ist bei Sportlern anfällig für Verletzungen und Überbelastungserscheinungen. Mit der GenuTrain Kniebandage lässt sich das Gelenk stabilisieren. Schwellungen werden reduziert und das Sicherheitsgefühl verbessert.

EpiPoint Ellenbogenbandage: Tennis- oder Golferellbogen sind typische Sportlererkrankungen. Mit der EpiPoint Armspange wird die Sehne entlastet und der Schmerz reduziert. Weiches Frottee-Innenmaterial sorgt für einen angenehmen, trockenen Tragekomfort beim Sport.

AchilloTrain Achillessehnen-Bandage: Ab dem Alter von 40 Jahren nehmen Achillessehnen-Schmerzen zu, weil das Gewebe weniger elastisch ist. Ein Fersenkeil und die schmetterlingsförmige Pelotte der Achillotrain entlasten und massieren die Achillessehne. Entzündungen können schneller abklingen.

MalleoTrain Knöchelbandage: Misstritt und Überbelastung sind nur zwei von vielen möglichen Ursachen für Schmerzen im Sprunggelenk. In der MalleoTrain eingearbeitete Massagepelotten unterstützen das Sprunggelenk und reduzieren Beschwerden.

MyoTrain Oberschenkelbandage: Die MyoTrain Oberschenkelbandage wurde speziell für Athleten entwickelt. Mit den drei Gurten lässt sich die Oberschenkelmuskulatur stabilisieren. Frei positionierbare Pelotten wirken abschwellend und entlastend.

Gerne beraten wir Sie zu den Bauerfeind Sportbandagen. Nehmen Sie unsere kostenlose ärztliche Beratung in Anspruch und profitieren Sie bei vielen Bauerfeind Bandagen von der Tiefpreis-Garantie.


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