Tag Archives: Reviews

Malleo Dynastab® BOA® im Test: Mit dieser Orthese kann ich arbeiten

Getestet von Marco, 28 Jahre, Elektroinstallateur

Ich bin Elektroinstallateur und eigentlich den ganzen Tag auf den Beinen. Auf der Baustelle muss es meistens schnell gehen. Eigentlich immer zu schnell und am Ende reicht die Zeit trotzdem nie. So ist auch mein Unfall passiert.

Wir waren auf einer Baustelle und bei einer Tür war noch nicht alles fertig. Ich bin dort irgendwie mit dem Fuss hängen geblieben und dann ziemlich blöd über zwei Stufen Richtung Garage gestürzt. Den rechten Fuss hat es dabei voll verdreht.

Ich hatte sofort starke Schmerzen und der Knöchel wurde ziemlich schnell dick. Mein Chef hat zum Glück gar nicht lange diskutiert und mich direkt in die Notfallpraxis geschickt.

Aussenband massiv gezerrt

Marco tested die Malleo Dynstab nach einem Unfall
Schnell geliefert – die Malleo Dynstab BOA war nach einem Tag bei mir.
Auspacken der Knöchelorthese
Ziemlich unspektakulär – auspacken, anlegen, fertig.

Nach der Untersuchung war klar, dass ich mir die Aussenbänder massiv gezerrt hatte (OSG-Distorsion). Bei einem Band bestand sogar Verdacht auf einen Teilriss. Also bekam ich eine feste Orthese aus Kunststoff.

Für die ersten Tage war das sicher okay. Der Fuss war sowieso dick und tat weh und ich wollte ihn möglichst wenig bewegen.

Aber bequem war das Ding überhaupt nicht. Hart, klobig und in einen normalen Schuh kam ich damit praktisch nicht rein. Arbeiten hätte ich damit vergessen können. Und mich wegen eines verdrehten Knöchels wochenlang krankschreiben zu lassen, war jetzt auch nicht gerade mein Plan. Also habe ich nach einer Alternative gesucht.

Die Malleo Dynastab BOA bestellt

Bei bandagenshop.ch bin ich dann auf die Malleo Dynastab® BOA® gestossen. Sie sah auf den Bildern schon wesentlich kompakter aus als das Teil, das ich vom Arzt bekommen hatte. Also bestellt und ausprobiert. Die Lieferung kam bereits am nächsten Tag. Top.

Mein erster Gedanke beim Auspacken war eigentlich nur: Das sieht schon viel besser aus. Die Orthese ist erstaunlich leicht und relativ dünn. Trotzdem hat sie auf beiden Seiten feste Verstärkungen. Vorne ist das BOA-System und dazu kommen noch zwei Bänder, die um den Fuss gelegt werden. Eigentlich ziemlich simpel.

Anziehen ist wirklich einfach

Beim ersten Mal muss man einfach wissen, dass man das BOA wirklich komplett öffnen muss. Sonst versucht man irgendwie mit Gewalt in die Orthese reinzukommen und das funktioniert nicht wirklich.

Also: BOA auf, Schnürung ganz locker machen, Fuss reinschieben und dann das Rad zudrehen.

Ich ziehe es einfach so fest, dass sich der Fuss gut stabil anfühlt. Danach kommen noch die beiden Bänder über Kreuz und das wars.

BOA-Verschluss zuziehen
Dank BOA-Verschluss sitzt die Bandage perfekt am Fuss.
Elastische Bänder
Die Bänder werden übers Kreuz angezogen.

Was ich gut finde: Man kann eigentlich nicht viel falsch machen. Die Bänder sind schon an der richtigen Stelle befestigt. Man muss nicht zuerst fünf Klettverschlüsse sortieren und überlegen, welcher jetzt wohin gehört.

Der Unterschied zur ersten Orthese war riesig

Das Wichtigste war für mich ganz klar: Ich konnte damit wieder einen Schuh anziehen. Und zwar problemlos. Ich trage bei der Arbeit hohe Sicherheitsschuhe und auch dort ging die Malleo Dynastab BOA ohne grosses Gefummel rein.

Das war genau das, was ich gesucht habe.

Auch beim Laufen ist der Unterschied zur Kunststofforthese vom Notfall riesig. Mit der Malleo kann man ziemlich normal gehen.

Seitlich macht sie dagegen wirklich zu. Da merkt man die festen Verstärkungen deutlich. Den Fuss nach innen oder aussen wegkippen geht kaum. Und genau das wollte ich nach meinem Unfall ja auch nicht mehr.

Bequem trotz ziemlich viel Stabilität

Ich hatte zuerst etwas Bedenken, dass die Orthese irgendwo auf den Knöchel drückt. War aber überhaupt kein Problem.

Innen ist alles gut gepolstert und ich hatte auch nach einem ganzen Arbeitstag keine Druckstelle. Natürlich merkt man, dass man eine Orthese trägt. Aber es ist nicht so, dass man nach zwei Stunden nur noch nach Hause will und das Ding ausziehen möchte.

Für mich war das wirklich alltagstauglich.

Die zusätzlichen Bänder machen sicher auch noch etwas aus. Gefühlt kommt die Hauptstabilität aber von den seitlichen Verstärkungen und dem BOA-System. Das ganze Gelenk fühlt sich damit einfach ziemlich fest und sicher an.

Nach zwei Wochen nochmals zum Arzt

Anwendung und Sitz der Knöchelorthese
Seitenansicht Malleo Dynstab

Nach etwa zwei Wochen hatte ich die erste Kontrolle bei meinem Hausarzt. Ich war etwas gespannt, was er zu meiner selbst gekauften Lösung sagt.

Er fand die Orthese aber gut und hatte nichts dagegen, dass ich sie anstelle der ursprünglichen Schiene trug.

Seine Empfehlung war, sie ruhig noch einige Wochen weiter zu verwenden, solange Schmerzen und Schwellung noch nicht komplett verschwunden sind.

Also habe ich die Malleo nochmals ungefähr vier Wochen getragen. Danach ging es zur Abschlusskontrolle.

Alles gut. Das Gelenk war wieder stabil und offenbar hatte ich trotz des ziemlich üblen Sturzes Glück gehabt.

Zurück beim Unihockey

In meiner Freizeit spiele ich noch Unihockey. Das musste ich nach dem Unfall fast zwei Monate bleiben lassen. Als ich wieder angefangen habe, war ich beim Fuss natürlich noch etwas vorsichtig.

Die ersten Male habe ich deshalb die Malleo Dynastab BOA auch beim Unihockey getragen.

Das funktioniert erstaunlich gut. Natürlich ist Sport ohne Orthese angenehmer. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber gerade bei den schnellen Richtungswechseln hat es mir am Anfang schon ein besseres Gefühl gegeben. Ich hatte einfach weniger Angst, nochmals blöd umzuknicken.

Mittlerweile spiele ich wieder ohne.

Vielleicht bestelle ich mir irgendwann noch eine leichtere Sportbandage, wenn ich das Gefühl habe, dass ich für den Knöchel weiterhin etwas Unterstützung möchte.

Anwendung Malleo Dynstab im Schuh

Mein Fazit zur Malleo Dynastab BOA

Ich bin vor allem froh, dass mein Fuss wieder gut ist. Aber ich bin auch froh, dass ich diese Orthese gefunden habe.

Mit der festen Kunststoffschiene vom Notfall hätte ich niemals fast zwei Monate herumlaufen wollen. Für die ersten Tage war die okay. Danach wollte ich aber wieder arbeiten und mich halbwegs normal bewegen können.

Und dafür war die Malleo Dynastab BOA für mich einfach besser. Sie ist leicht, bequem, schnell angezogen und stabilisiert den Knöchel wirklich stark. Vor allem passt sie in einen normalen Schuh und bei mir sogar problemlos in den Sicherheitsschuh.

Das BOA-System finde ich ebenfalls super. Reinschlüpfen, Rad zudrehen, Bänder fixieren und fertig.

Ich hoffe zwar, dass ich so schnell keine Sprunggelenkorthese mehr brauche.

Aber wenn doch, würde ich diese wieder nehmen.

Meine Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen

Mein Fazit in einem Satz: Viel stabiler als sie aussieht und trotzdem bequem genug, dass man damit einen normalen Arbeitstag übersteht.

Bauerfeind OmoTrain S im Test: Einsatz der Bandage bei Schulterarthrose & Impingement

Schulterbandage OmoTrain S im Test - Review von Thomas

Ich bin Thomas, 52, Schreinermeister, seit über 25 Jahren selbstständig. Und ich sitze hier gerade und tippe das nach einem langen Arbeitstag. Meine Schultern sind müde nach so einem Werkstatttag. Nicht schmerzhaft. Müde. Das ist ein Unterschied, den ich vor einem halben Jahr nicht mehr kannte.

So hat es angefangen

Am Anfang hab ich’s ignoriert. So ein Ziehen abends, wenn ich auf dem Sofa sass. Dachte, das geht wieder weg, man ist ja kein junger Hüpfer mehr. Ist es aber nicht. Irgendwann konnte ich den Arm nicht mehr über Schulterhöhe heben, ohne dass es sticht wie verrückt. Nachts auf der rechten Seite schlafen? Vergiss es.

Vom Hausarzt wurde ich zum Spezialisten überwiesen. „Mit deiner Schulter solltest du nicht spassen, die braucht du noch ein paar Jährchen“. Beim Orthopäden dann die Diagnose: Impingement-Syndrom, dazu beginnende Arthrose im Schultergelenk. Er meinte, ich soll’s ruhig angehen lassen. Zum operieren sei es noch zu früh und eine Spritze rein helfe nur vorübergehend. Ich hab ihn nur angeschaut. Ruhig angehen – als Schreiner, der Platten über Kopf montiert und Werkstücke wuchtet? Der Mann hat es gut gemeint, aber realitätsfern war’s schon.

Eine starre Schulterorthese kam für mich nicht infrage, damit kann ich keine Kreissäge bedienen. Dauerhaft Tabletten wollte ich auch nicht, das schlägt mir irgendwann auf den Magen, das kenn ich von früher. Also hab ich angefangen zu recherchieren, was es sonst noch gibt. So bin ich bei der OmoTrain S von Bauerfeind gelandet.

Erster Eindruck: Auspacken und Vorfreude

Als das Paket bei mir ankam, habe ich mich sehr gefreut. Ich erhoffte viel von der Bandage.

Man merkt als Handwerker relativ schnell, ob was Substanz hat oder nicht. Das Gestrick ist dicht, fühlt sich stabil an, nicht wie ein Wegwerfteil. Dabei war:

  • Die Hauptbandage für die Schulter
  • Ein Gurtsystem mit Umlenkung und Klett
  • Eine weiches Polster

Das ganze kommt fix-fertig zusammengestellt und einsatzbereit. Das dreieckige Polster ist nur geklettet und kann bei Bedarf umpositioniert werden.

OmoTrain S Schulterbandage, Ansicht von vorne
OmoTrain S mit abgespreiztem Arm

Anlegen: Erste Runde war ein Fiasko

Ich geb’s zu, der erste Versuch war chaotisch. Ich stand allein im Bad, der Brustgurt hat sich verheddert, und ich hab mich gefragt, ob ich das Ding falsch rum anhabe. Hab dann kurz meine Frau gerufen, die auch nicht schlauer war, aber wenigstens konnte sie von hinten schauen, wo der Gurt hängt.

Ab Tag zwei ging’s dann. Man zieht die Bandage wie einen halben Ärmel über den Arm, richtet die Öffnung auf Schulterhöhe aus, zieht den Gurt unter der anderen Achsel durch und klettet ihn vorn fest. Klingt nach viel, ist aber nach ein, zwei Tagen Routine – ich brauch mittlerweile keine Minute mehr dafür.

Ein Tipp: Wirklich sauber nach Tabelle den Oberarm ausmessen. Bei mir passt die Bandage wie angegossen.

Vier Wochen Werkstatt-Alltag

Woche 1

Ich war skeptisch. Aber schon am ersten Arbeitstag ist mir aufgefallen: Das Gurtsystem zieht die Schulter leicht nach hinten unten, irgendwie fühlt sich das Gelenk „geführter“ an. Schwer in Worte zu fassen. Die Schmerzstelle in der Schulter wird spürbar entlastet.

Die Pelotte war die Überraschung. Bei jeder Bewegung drücken die Noppen leicht in die Schulter, das erzeugt so eine Wärme, fast wie eine leichte Massage. Klingt komisch, tut aber richtig gut.

Woche 2 und 3

Hier kam der Moment, auf den ich vier Monate gewartet hab: Ich konnte wieder eine Deckenplatte montieren, ohne mitten in der Bewegung die Luft anzuhalten vor Schmerz. Es ist keine Wunderheilung, der Schmerz war noch da. Aber aus dem Messerstich wurde eher ein dumpfer Druck, mit dem ich arbeiten konnte.

Was ich zugeben muss: An zwei, drei besonders anstrengenden Tagen hab ich trotzdem zur Schmerztablette gegriffen. Die Bandage ist kein Freifahrtschein, an harten Tagen merkt man die Schulter immer noch. Aber insgesamt brauchte ich deutlich weniger als vorher, und das allein war für mich schon viel wert.

Woche 4

Unter dem Arbeitshemd trägt die Bandage nicht dick auf. Man schwitzt schon drunter, wenn’s warm wird und man richtig Hand anlegt, aber es juckt nicht und reibt nicht. Einmal die Woche bei 30 Grad in die Maschine, Klettverschluss und Form halten bisher tadellos.

Eine Sache, die mich anfangs gestört hat: Unter einem normalen Shirt sieht man die Konturen vom Brustgurt schon ein bisschen. Bei der Arbeit ist mir das egal, aber wenn ich abends noch unter Leute geh, lasse ich die Bandage auch gerne mal zu Hause.

Ansicht OmoTrain Schulterbandage
Innenseite der Bandage mit Pelotte

Mein Fazit zur OmoTrain S

Ist die OmoTrain S ein Wundermittel? Nein. Meine Arthrose ist mit der Bandage nicht weg, das ist mir vollkommen klar. Aber sie hat mir meinen Arbeitsalltag zurückgegeben, ohne dass ich mich künstlich stillstellen musste. Für mich als jemand, der beruflich auf beide Arme angewiesen ist, war das der wichtigste Punkt.

Was mir gefällt:

  • Spürbar weniger Schmerz im Alltag, gerade bei Überkopfarbeiten
  • Der Arm bleibt beweglich, kein Gefühl von Einschränkung
  • Nach kurzer Eingewöhnung problemlos allein anzulegen
  • Hochwertig verarbeitet, hält auch häufiges Waschen aus

Was man wissen sollte:

  • Erste Anlegeversuche können frustrierend sein
  • Unter engen Shirts sieht man den Brustgurt
  • Der Preis ist definitiv im oberen Regal
  • Ersetzt keine ärztliche Behandlung

Wer wie ich beruflich oder privat auf eine funktionierende Schulter angewiesen ist und mit Impingement oder Arthrose kämpft: Für mich hat sich der Test gelohnt. Ich trag sie mittlerweile gerne auch an Tagen, an denen es mir eigentlich ganz gut geht. Lieber vorbeugen, als wieder von vorne anfangen.

Die Schulterbandage von Bauerfeind können Sie jetzt direkt und unkompliziert im Shop bestellen.


Hängen & Schultern Entlasten

Hängen und Schultern Entlasten

Was ist Deadhanging und warum hilft es?

Deadhanging bedeutet, passiv an einer Stange oder Reckstange zu hängen, ohne sich hochzuziehen. Der eigene Körpergewicht erzeugt eine sanfte Traktion, die Gelenke entlastet und dekomprimiert. Evolutiv gesehen hingen unsere Vorfahren täglich an Ästen, was Schultern, Wirbelsäule und Becken stärkte und dehnte. In der modernen Medizin wird Deadhanging als einfache, kostenlose Methode zur Prävention und Linderung von Überlastungsschmerzen empfohlen.

Hängen und Gelenkschmerzen lindern

Testbericht: BORT Kniestrumpf

Borot Kniestrumpf Test von Claudia Meier

„Ich hätte nie gedacht, dass eine so einfache Bandage meinem Knie so gut tun kann.“

Getestet von: Claudia Meier, 56 Jahre

Ich verbringe meine Freizeit am liebsten draussen. Ob beim Wandern in den Hügeln, bei der Gartenarbeit oder einfach in der Natur. Bewegung gehört für mich zum Alltag. Ich achte auf eine gesunde Ernährung, kaufe möglichst regional und biologisch ein und versuche, meinem Körper Sorge zu tragen.

In den letzten Jahren machten sich jedoch immer wieder leichte Knieschmerzen bemerkbar. Nichts Dramatisches, aber trotzdem störend. Vor allem nach längeren Wanderungen oder wenn ich mehrere Stunden im Garten gearbeitet hatte.

Ich liess das beim Hausarzt abklären. Die Aussage war: altersentsprechende Abnutzung, nichts Aussergewöhnliches und aktuell kein Grund für eine Operation oder andere grössere Massnahmen. Das war für mich auch völlig in Ordnung. Eine Operation möchte ich sowieso vermeiden.

Zusätzlich besuchte ich einen Osteopathen. Er zeigte mir einige Übungen und erklärte mir, wie ich beim Arbeiten im Garten meine Knie etwas schonen kann, beispielsweise beim Knien oder Aufstehen. Das half durchaus, die Beschwerden verschwanden aber nie ganz.

Schliesslich empfahl mir eine Arbeitskollegin den BORT Kniestrumpf.

Unboxing - Detailansicht auf das Material der Kniebandage
Anwendung im Garten - die Bandage sitzt gut und bequem

Der erste Eindruck zur Kniebandage

Ehrlich gesagt hatte ich keine grossen Erwartungen. Es ist eben eine Bandage aus Stoff und nicht mehr. Genau so präsentierte sie sich auch nach dem Auspacken: schlicht, kompakt und angenehm weich verarbeitet.

Ich habe mich für die beige Variante entschieden. Das gefällt mir besonders gut, weil sie unter heller Kleidung praktisch unsichtbar ist. Selbst unter einer kurzen Wanderhose fällt sie kaum auf. Genau so mag ich das.

Anziehen? Kinderleicht.

Beim ersten Mal musste ich fast schmunzeln. Ich hatte schon deutlich aufwendigere Bandagen in der Hand. Hier zieht man den Kniestrumpf einfach über den Fuss nach oben, richtet ihn kurz aus, fertig.

Keine Gurten, keine Klettverschlüsse und keine komplizierten Einstellungen. Genau richtig für den Alltag.

Tragekomfort

Bereits nach wenigen Minuten hatte ich die Bandage praktisch vergessen. Das Material fühlt sich angenehm weich an und passt sich dem Knie sehr schön an, ohne irgendwo einzuschneiden oder unangenehm zu drücken.

Auch an warmen Sommertagen wird sie nicht unangenehm heiss. Ich schwitze darunter kaum und selbst nach mehreren Stunden fühlt sich das Material angenehm trocken an. Ausserdem trägt der Kniestrumpf kaum auf. Unter einer langen Hose sieht man praktisch nichts davon.

Anwendung der Kniebandage im Garten

Wie wirkt der BORT Kniestrumpf?

Die Wirkung lässt sich für mich gar nicht so einfach beschreiben. Ich könnte nicht sagen, dass der Schmerz plötzlich komplett verschwunden wäre. Vielmehr vermittelt mir die Bandage ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit. Ich bewege mich entspannter und habe deutlich weniger Angst, dass das Knie bei einer ungünstigen Bewegung wieder zu schmerzen beginnt.

Besonders aufgefallen ist mir das bei längeren Gartenarbeiten. Früher verbrachte ich vier oder fünf Stunden mit Pflanzen, Jäten oder Umgraben und bezahlte das am nächsten Tag häufig mit deutlichen Knieschmerzen.

Seit ich den BORT Kniestrumpf trage, passiert das wesentlich seltener. Und wenn sich das Knie doch einmal meldet, dann deutlich weniger stark als früher. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch beim Wandern gemacht. Längere Touren fühlen sich angenehmer an und mein Knie erholt sich danach schneller.

Was mich besonders überzeugt hat

Am meisten überrascht hat mich eigentlich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der BORT Kniestrumpf ist weder kompliziert noch besonders aufwendig konstruiert. Und trotzdem unterstützt er mein Knie spürbar.

Manchmal braucht es eben gar keine Hightech-Lösung. Einfach, angenehm zu tragen und wirksam. Mehr wünsche ich mir eigentlich gar nicht.

Der Bort Kniestrumpf beim Wandern

Gibt es auch Kritik?

Ja, einen kleinen Punkt gibt es. Und es ist mir wichtig, dass das andere Kundinnen und Kunden auch wissen.

Wenn ich mich über längere Zeit sehr intensiv bewege, beispielsweise mehrere Stunden im Garten ständig knie, aufstehe und wieder in die Hocke gehe, rutscht die Bandage gelegentlich nach unten. Das passiert zwar nicht oft, sollte aber erwähnt werden.

Es braucht ein kurzer Griff, um sie wieder richtig hochzuziehen. Danach sitzt sie wieder einwandfrei. Für mich ist das deshalb nur ein kleiner Minuspunkt. Aber vielleicht stört das jemanden mehr als mich.

Mein Fazit nach mehreren Wochen

Der BORT Kniestrumpf hat meine Erwartungen ehrlich gesagt übertroffen. Er ist angenehm zu tragen und gibt meinem Knie genau die Unterstützung, die ich gesucht habe.

Natürlich ersetzt eine Bandage keine gesunde Bewegung oder Übungen. In Kombination mit dem, was mir mein Osteopath gezeigt hat, hat sie meinen Alltag aber spürbar verbessert. Ich kann wieder unbeschwerter im Garten arbeiten und längere Wanderungen geniessen, ohne ständig an mein Knie denken zu müssen.

Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen.


Passende Beiträge zum Thema Kniebandagen

Erfahrungsbericht GenuTrain A3

Nachdem ich mich nun schon seit gut drei Jahren mit immer wiederkehrenden Knieschmerzen herumschlage, habe ich mich zum Kauf einer premium Kniebandage von Bauerfeind entschieden. Aufgrund der guten Bewertungen habe ich das Modell GenuTrain A3 gewählt. Wie der nachfolgende Erfahungsbericht zeigt, war das eine gute Wahl.

Erfahrungsbericht GenuTrain A3

Testbericht: Lumbota CRX

Header Lumbota CRX Testbericht

Mein Leben lang habe ich hart gearbeitet. Das merke ich nun im Kreuz. Mit meinen 62 Jahren bin ich auch nicht mehr die Jüngste. Da ich Wert auf einen gepflegten Kleidungsstil lege, habe ich bis jetzt aber immer auf eine Rückenbandage verzichtet, weil die meisten davon unter der Kleidung stark auftragen. Als ich die Produktbeschreibung der Lumbota CRX gelesen habe, war ich deshalb sofort überzeugt, dass die Bandage genau richtig ist für mich.

Anziehen der Rückenbandage

Die Lumbota CRX ist aus leicht elastischem Material gestrickt. Im Bauchbereich sind zwei grossflächige Verschlussplatten angebracht. Eine davon ist mit einem Velcro versehen. Auf beiden Seiten ist eine Öffnung in die Verschlussplatten eingearbeitet. Hier kann man die Hände einführen, was das Verschliessen der Bandage erleichtert. Während dem Tragen sind die Öffnungen mit einem Klettverschluss verschlossen.

Auch das Umpositionieren des zusätzlichen Seitenzügels ist einfach. Man kann ihn dank einem Klettverschluss stufenlos in der Höhe verstellen. So kann ich jeden Morgen genau die Stelle suchen an der ich am meisten Unterstützung benötige.

Review Lumbota CRX Rückenbandage

Unauffällig und bequem

Endlich habe ich eine Bandage gefunden, die meine Anforderungen erfüllt. Die Lumbota CRX Rückenbandage trägt unter der Kleidung nicht auf, sodass ich sie im Arbeitsalltag ganz dezent anwenden kann. Gleichzeitig überzeugen mich das angenehme Material und der hohe Tragekomfort, den es bietet. Das Gestrick ist weich, anschmiegsam und auch atmungsaktiv. Es weist nämlich viele kleine Belüftungskanäle auf.

Angenehme Unterstützung

Die Unterstützung dieser Rückenbandage wird vor allem durch die vier vorgeformten Stäbe im Rückenbereich erzeugt. Sie entlasten den Rücken beim Stehen und Sitzen, verhindern aber Bewegungen nicht, sodass man sich im Alltag mühelos damit bewegen kann. Da die Bandage eng am Körper anliegt und einen leichten Druck ausübt, führe ich mich darin sehr sicher. Auch die Möglichkeit das zusätzliche Unterstützungsband verschieben zu können macht die Lumbota CRX sehr wirkungsvoll.

Fazit zur Lumbota CRX

Ich habe die Lumbota CRX bereist meinen zwei besten Freundinnen empfohlen und auch sie sind vor der Rückenbandage begeistert. Ich trage sie mittlerweile fast jeden Tag. Rückenschmerzen habe ich seither kaum mehr.

+dünne, unauffällige Rückenbandage
+weiches Material
+individuelle Einstellung der Unterstützung

0 leider nur in Schwarz erhältlich


Weitere Rückenbandagen im Test

Die Vertebradyn Supreme Senso mit grosser Entlastungs-Pelotte sorgt für maximale Unterstützung. Zudem bietet sie besten Komfort im Alltag.

zum Testbericht

Sigvaris Style Pattern KKL2 für Herren im Test

Sportliche Kompressionsstrümpfe, die auch das Outfit rocken

Im Test - Sigvaris Style Pattern Herren Kompressionsstrumpf der Klasse 2

Proband: Markus, 39, Digital-Marketer & Outdoor-Enthusiast
Sportpensum: 3x/Woche Joggen (10–15 km), Wochenend-Biketouren, Winter: Skitouren & Langlauf
Hintergrund: Familiäre Vorbelastung (Grosi: Offenes Bein, Mutter: Krampfadern, Vater: Thrombose), eigene Venenschwäche seit 30ern

„Als ich mit 35 die ersten Besenreiser bekam, war klar: Entweder ich handle JETZT – oder ende wie Oma mit Wundverbänden. Aber klassische Kompressionsstrümpfe? Zu uncool für Büro, Laufstrecke und Après-Ski. Die Sigvaris Style Pattern Strümpfe haben meine Vorurteile pulverisiert. Hier mein Check als Sportler mit Risikogenen.“

Das Sportler-Update: Warum diese Socken kein „Altherren-Equipment“ sind

Styling-Highlight

Die Graphite/Black-Edition (oder einfach nur schwarz) sieht aus wie Premium-Baselayer von Icebreaker – kein Gamaschen-Charme! Das geometrische Linienmuster ist dezent genug für Business-Meetings, aber peppig genug, um im Gym Aufmerksamkeit zu ziehen. Mein Pro-Tipp: Unter gerollte Chinos oder mit kurzen Laufshorts kombinieren – der Herrensocken wird zum Statement.

Frontansicht Style Pattern KKL2 Kompressions Socken für Herren, Sigvaris
Sigvaris Style Pattern mit casual Kleidungsstil und bequemen Schuhen

Material-Features für Adrenalin-Junkies

  • Elastisch-Stretch: Bewegungsfreiheit wie in Trailrunning-Socken, selbst bei extremen Bewegungen (Skibergsteigen-Test: bestanden!).
  • Coole Mikrofaser: Atmungsaktivität wie bei Sporttextilien – kein Schwitzstau nach 20km Mountainbike-Strecke.
  • Super-Soft Toe: Die nahtlose Zehenbox hat bei meinem letzten Halbmarathon (21km) Reibungspunkte verhindert – null Blasen und keine Druckstellen!

Sportperformance: Mehr Power, weniger Schweregefühl

Joggen & Biken:

Die Kompressionsklasse 2 fühlt sich an wie ein präzises „Power-Netz“ für die Waden. Bei Steigungen spürte ich weniger Muskelvibrationen – als hätte jemand die Beine „gestreamlined“. Laut Fitness-Uhr: 8% weniger Erholungszeit nach Intervallläufen!

Skifahren/Langlauf:

In der Kälte (-12°C) blieb die Durchblutung konstant, keine Eisklumpen-Gefühle in den Zehen. Der Bund hielt auch bei schnellen Carving-Schwüngen bombenfest – kein lästiges Hochziehen nötig.

Prophylaxe 2.0: Venenschutz, der mit deinem Lifestyle mithält

  • 12h-Trekking-Test: Nach der Via-Alpina-Etappe (18km, 900hm) keine geschwollenen Knöchel – früher wäre ich mit „Elefantenbeinen“ im Zelt gelandet.
  • Thrombose-Prävention auf Langstreckenflügen: Beim Sydney-Flight (22h) trug ich die Strümpfe durchgehend – null Kribbeln, keine „Economy-Class-Syndrom“-Paranoia.

Der Stylefaktor: Vom Trail ins Craft-Beer-Lokal

Urban-Szenario:

Unter slim-fit Jeans völlig unsichtbar – der flache Bund bleibt auch beim Bücken diskret. Beim After-Work-Drink in Zürich-West fragte sogar eine Kollegin, ob die Socken von „einem dieser Biohacking-Startups“ seien. Mission Undercover-Kompressionslook: gelungen!

Outdoor-Szenario:

Mit kurzen 7″-Laufshorts und HOKA Speedgoats kommt der Look richtig raus – Instagram-Fotos gingen viral (#CompressionCanBeCool).

Style Pattern mit sportlichen Nike Schuhen für eine Jogging-Runde
Ganz lockere Kleidung mit Trainerhose und Puma Sneakers

Haltbarkeit: Für alle, die ihre Ausrüstung fordern

  • Waschmaschinen-Tortur: 60°C, Trockner, 3x/Woche – nach 4 Monaten immer noch formstabil. Nur die ganz dunklen Akzentstreifen sind leicht ausgeblichen.
  • Abrisstest: Beim Sturz über eine Baumwurzel riss der Stoff nicht – nur minimales Fussgelenk-Pilling.

Fazit: Der Kompressionsstrumpf, der dich (sogar) stylischer macht

Für wen?

  • Weekend-Warriors, die Venenprobleme nicht zum Sport-Killer machen wollen
  • Outdoor-Nerds, die auf medizinische Materialinnovationen stehen
  • Biohacker, die Recovery und Prävention optimieren

Bewertung: ★★★★★
„Endlich Kompressionsstrümpfe, die nicht nach Reha-Shop schreien. Meine Venen – und mein Instagram-Feed – danken es.“ – Markus

Die perfekte Reisekrücke

Carbonkrücke faltbar

Ultraleicht, faltbar und ideal für unterwegs – Die Carbon-Krücke von Ossenberg

Für Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind und gleichzeitig unabhängig mobil bleiben möchten, bietet die faltbare Carbon-Krücke von Ossenberg eine ausgezeichnete Lösung. Diese Krücke kombiniert hohe Stabilität und Sicherheit mit einem besonders leichten und praktischen Design. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, warum diese Gehhilfe ideal für Reisen, den Alltag und sogar zum Wandern geeignet ist.

Ultraleicht und mobil – Die perfekte Reisebegleitung

Die Ossenberg Carbon-Krücke ist die perfekte Wahl für alle, die auch unterwegs nicht auf Komfort und Sicherheit verzichten möchten. Dank der leichten Carbon-Rohre und dem glasfaserverstärkten Kunststoff sind diese Krücken nicht nur robust, sondern auch extrem leicht – perfekt für Reisen. Mit einem Gewicht von nur 545 g pro Krücke sind sie mühelos zu handhaben und leicht zu transportieren.

Carbon Rohr ultraleicht

Das Besondere an dieser Krücke ist ihre faltbare Konstruktion: Sie lässt sich auf eine Länge von nur 53 cm zusammenklappen und passt damit problemlos in eine Reisetasche, grössere Handtaschen oder sogar in einen Velokorb. Der Faltmechanismus ist intuitiv und erfordert lediglich das Drücken eines Druckknopfes am Schaft. In wenigen Sekunden ist die Krücke einsatzbereit oder wieder verstaut. Zusammengeklappt wird die Ossenberg Carbon in drei Teilstücke: Griff mit Armschale, Schaft und Fuss.

Sicherheit und Anpassungsfähigkeit in jeder Situation

Neben ihrer Mobilität bietet die Carbon-Krücke auch hervorragende Sicherheit und Stabilität. Sie ist mit einer rutschfesten Gummikapsel ausgestattet, die durch eine Stahleinlage verstärkt ist. Diese sorgt für sicheren Halt auf verschiedenen Untergründen – ob auf glattem Asphalt, Pflastersteinen oder Waldwegen. Reflektoren an der Vorder- und Rückseite der Krücke erhöhen zudem die Sichtbarkeit bei Dunkelheit und verbessern so die Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen.

Ein weiteres Highlight ist die 10-fach höhenverstellbare Funktion der Krücke. Mit einem einfach zu bedienenden Druckknopf sowie einem zusätzlichen Dreh-Schnellverschluss lässt sich die Höhe individuell anpassen und bietet so optimalen Komfort und maximale Stabilität. So können Sie die Krücke exakt auf Ihre Körpergrösse einstellen und eine ergonomisch korrekte Haltung einnehmen.

Klick-Mechanismus mit Druckknopf
Dreifach zusammengeklappte Krücke

Auch zum Wandern perfekt: Mobilität trifft Outdoor-Tauglichkeit

Ein besonderer Vorteil der Ossenberg Carbon-Krücke ist ihre Eignung für Wanderungen und leichte Bergtouren. Gerade auf unwegsamem Gelände und längeren Strecken spielt diese Gehhilfe ihre Stärken aus: Durch das leichte Gewicht und die stabile Konstruktion können auch längere Wanderungen angenehm gemeistert werden, ohne dass Sie auf die notwendige Unterstützung verzichten müssen.

Die rutschfeste Gummikapsel sorgt für sicheren Halt, selbst auf unebenen oder steinigen Wegen. Zusätzlich bietet die Höhenverstellung die Möglichkeit, die Krücke je nach Steigung oder Gefälle optimal anzupassen. So können Sie bergauf die Stützhöhe reduzieren, um kraftsparender zu gehen, während Sie bergab die Krücke verlängern können, um mehr Stabilität zu gewinnen.

Durch das kompakte Faltformat lässt sich die Krücke zudem problemlos in einem Wanderrucksack verstauen, wenn sie gerade nicht benötigt wird. Für Outdoor-Liebhaber, die trotz Mobilitätseinschränkung nicht auf Abenteuer in der Natur verzichten möchten, ist diese Krücke eine hervorragende Wahl.

Technische Details im Überblick:

  • Höhenverstellbar: 10 Stufen von 74 bis 97 cm
  • Bügelweite: 9 cm
  • Armbügeloberkante bis Griff: 23 cm
  • Max. Belastung: Bis zu 140 kg Körpergewicht
  • Gewicht: 545 g
  • Zusammengeklappt: Nur 53 cm

Fazit: Leicht, sicher und vielseitig einsetzbar

Die faltbare Carbon-Krücke von Ossenberg ist nicht nur eine praktische und verlässliche Gehhilfe für den Alltag, sondern auch ein idealer Begleiter für Reisen und Outdoor-Aktivitäten. Mit ihrem leichten Gewicht, dem faltbaren Design und der hervorragenden Stabilität überzeugt sie auf ganzer Linie. Ob auf Reisen, im Alltag oder beim Wandern – mit dieser Krücke sind Sie jederzeit gut gerüstet.


Wenn wir schon beim Wandern sind…

Erfahrungsbericht GenuTrain A3 beim Wandern

Erfahrungsbericht zur GenuTrain A3 Kniebandage

Nachdem ich mich nun schon seit gut drei Jahren mit immer wiederkehrenden Knieschmerzen herumschlage, habe ich mich zum Kauf einer premium Kniebandage von Bauerfeind entschieden. Aufgrund der guten Bewertungen, sowie der ausgezeichneten Beratung via Kontaktformular Bandagenshop habe ich das Modell GenuTrain A3 gewählt. Wie der nachfolgende Erfahungsbericht zeigt, war das eine gute Wahl.

Erfahungsbericht zur GenuTrain A3 Kniebandage von Bauerfeind

Erfahrungsbericht zur GenuTrain A3 Kniebandage von Bauerfeind

Nachdem ich mich nun schon seit gut drei Jahren mit immer wiederkehrenden Knieschmerzen herumschlage, habe ich mich zum Kauf einer premium Kniebandage von Bauerfeind entschieden. Aufgrund der guten Bewertungen, sowie der ausgezeichneten Beratung via Kontaktformular Bandagenshop habe ich das Modell GenuTrain A3 gewählt. Wie der nachfolgende Erfahungsbericht zeigt, war das eine gute Wahl.

Knieschmerzen als ständiger Begleiter

Ich bin ein sehr aktiver Mensch. Alles was mit den Beinen möglich ist, mache ich auch gerne: Laufen, Joggen, Biken, Rennvelofahren, Wandern und Bergsteigen, sowie Spazieren. Leider werde ich in meinen Vorhaben immer wieder durch plötzlich eintretende, stechende Knieschmerzen gebremst. Die Beschwerden treten hauptsächlich unterhalb der Kniescheibe auf und strahlen auf die Innenseite des Gelenks aus. Ein Besuch beim Arzt hat wenig Licht ins Dunkle gebracht. Überbelastung, Reizung der Patellasehne und „unspezifische“ Knieschmerzen. Es wurde mir empfohlen, das Gelenk zu schonen.

Vier Wochen schonen, eine Wanderung und die Beschwerden waren bereits wieder da! Ich habe auch schon diverse billige Bandagen und Schoner ausprobiert. Die meisten waren gar nicht mal so schlecht und haben mein Knie schon spürbar unterstützt. Richtig beschwerdefrei war ich leider nicht. Viel schlimmer war aber das Handling und der Komfort. Entweder ist eine Bandage nach drei Schritten zum Knöchel gerutscht, schnürt unangenehm in der Kniekehle ein oder führt zu Staunässe. Umso mehr war ich auf die neue GenuTrain A3 von Bauerfeind gespannt, welche bei Bandagenshop eine top Bewertung von 4.5 (von 5) Sternen hat!

GenuTrain Frontansicht beim Wandern
Die GenuTrain A3 ist relativ kompakt und kann auch unter einer Sport-, Trainings- oder Wanderhose getragen werden.
Detail GenuTrain A3 bei stark gebeugtem Knie
Die Kniebandage macht jede Bewegung mit und stört auch bei über 90° Beugung nicht.

GenuTrain A3: Erste Erfahungen

Die Lieferung der GenuTrain A3 erfolgte fix – zwischen Bestellung und Lieferung sind nicht einmal 24 Stunden verstrichen!

Die Schachtel ist überraschend gross, jedoch nötig um die Kniebandage ungefaltet aufzunehmen. Bereits beim herausziehen stelle ich fest: Da ist ziemlich viel Material dran. Die Bandage besteht aus einem extrem weichen, stark strukturierten Gestrick, welches diverse unterschiedliche Zonen aufweist. Weiter fällt eine grosse, asymmetrische Pelotte, sowie zwei elastische Stäbe auf.

Die GenuTrain A3 macht einen sehr hochwertigen Eindruck und die Form verspricht einen guten, angepassten Sitz am Bein.

Anziehen und Passform der Bauerfeind Kniebandage

Die Kniebandage lässt sich sehr einfach anziehen. Die grosse Öffnung ist oben, der Silikonring für die Kniescheibe vorne. Seitlich befinden sich am oberen Ende der Stabilisatoren zwei Ringe, welche als Griff dienen. Mit Daumen und Zeigefinger kann die Bandage gepackt und hochgezogen werden, bis die Pelotte über der Kniescheibe liegt.

Die Bandage in der Grösse 4 passt wie angegossen. Sie liegt überall satt an, schnürt aber nirgends ein. Perfek. In der Grössentabelle liege ich genau zwischen den Grössen 3 und 4, die grössere Variante zu wählen war die richtige Empfehlung.

Der Ring der GenuTrain A3 umschliesst die Kniescheibe und gibt sofort ein sehr angenehmes, sicheres Gefühl. Die seitlichen Stäbe sind von einem weichen Stoff überdeckt und beim Tragen nicht zu spüren. Am oberen Abschluss sind kleine Silikonpunkte, welche den Halt verbessern sollen. Diese sind recht flach und kaum auf der Haut fühlbar.

GenuTrain A3 beim Spazieren im Bergdorf
Kombiniert mit einem guten Wanderstock haben Knieschmerzen keine Chancen!
GenuTrain in den Alpen - sportlich und leicht
Die GenuTrain macht einen sportlichen Eindruck und braucht nicht versteckt zu werden.

Anwendung und Erfahungen im Sport

Überraschenderweise ist die Kniebandage kaum zu spüren. Sie übt weder einen starken Druck auf das Gelenk aus, noch hat man das Gefühl in der Bewegung eingeschränkt zu sein. Umso mehr bin ich gepsannt auf die Wirkung.

Auf Wanderungen und langen Spaziergängen punktet die GenuTrain A3 am meisten. Sie fühlt sich stets bequem an und stört nicht. Trotzdem vermittelt sie ein sehr gutes Gefühl für Stabilität und Sicherheit. Insbesondere bei Auf- und Abstiegen ist die schmerzlindernde Wirkung gut spürbar. Musste ich ohne Bandage nach einer Stunde eine Pause einlegen, kann ich jetzt mühelos zwei bis drei Stunden am Stück wandern. Einfach nur fantastisch!

Elastischer Abschlussbund der Kniebandage für einen perfekte Sitz
Der obere Abschluss ist hochelastisch und sorgt für einen perfekten Komfort. Silikonnoppen auf der Innenseite garantieren einen ausgezeichneten Halt.
Weiche Zone in der Kniekehle schont die Haut
Das weiche Gestrick in der Kniekehle „faltet“ sich beim beugen einfach zusammen. Es gibt keine Scheuerstellen oder Einschnürungen.

Beim Joggen sind die Erfahungen ähnlich. Die Bandage sitzt angenehm am Bein und stört den Bewegungsablauf nicht. Hier ist die schmerzlindernde Wirkung noch etwas besser spürbar, da die Aufschläge vom Gestrick gut abgefedert werden.

Beim Biken und auf dem Rennvelo ist die A3 ebenfalls einsetzbar. Langfristig stört mich aber das Gestrick, welches durchs starke Beugen in der Kniekehle etwas scheuert. Schlimm ist es nicht, trotzdem ziehe ich die Bandage meist nach einer guten Stunde aus und fahre ohne weiter. Nur zum Velofahren würde ich die Bandage nicht kaufen und auch nicht empfehlen.

Guter Halt, kein Rutschen

Was mich bei meinen günstigen Kniebandagen immer gestört hat, ist der fehlende Halt. Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn die Bandage immer wieder in die Kniekehle oder sogar noch weiter runter rutscht. Das gibt’s bei der GenuTrain A3 von Bauerfeind nicht. Die Bandage hat einen ausgezeichneten Halt. Einmal positioniert, muss die Bandage nicht mehr angefasst werden. Das liegt sicher nicht nur an der anatomischen Passform, sondern auch an den kleinen Silikonpunkten, welche ziemlich gut an der Haut kleben.

Detail Kniekehle GenuTrain
Im Bereich der Kniekehle sorgt ein weiches, luftiges Gestrick für guten Komfort.
Rückseite der Kniebandage
Die Bandage liegt auch nach einer längeren Wanderung gut am Knie.

GenuTrain A3: Fazit und Empfehlung

Insgesamt bin ich von der neuen Kniebandage duchwegs begeistert. Von der Passform, über das Handling und den Komfort bis zur Wirkung kann ich so gut wie nur Positives berichten. Insbesondere zum Spazieren, Wandern und Joggen kann ich die A3 uneingeschränkt empfehlen. Obwohl sich die Bandage leicht und bequem tragen lässt, die die Wirkung allen meinen bisherigen Bandagen weit überlegen.

Auch bei warmen Temperaturen oder intensiveren Aktivitäten bleibt die Haut trocken, das Klima ist angenehm. Einzig zum Velofahren würde ich die Kniebandage nicht empfehlen, da es langfristig unbequem wird.

Die wichtigsten Erfahrungen zusammengefasst

  • Sehr gute Passform
  • Material angenehm und atmungaktiv
  • Einfaches Handling
  • Guter Sitz ohne Rutschen
  • Top Wirkung beim Spazieren, Wandern und Joggen
  • Komfort beim Velofahren nicht optimal
Bilder aus den Alpen, wo die GenuTrain getestet wurde
Es war super, die Bandage von Bauerfeind so ausgiebig zu testen! Aber noch viel besser ist die gute Wirkung. So macht Bewegung einfach noch mehr Freude.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Testbericht GenuTrain Kniebandage

Testbericht GenuTrain Aktivbandage

Für den täglichen Einsatz bei unspezifischen und leichten Knieschmerzen scheint die GenuTrain Aktivbandage perfekt geeignet zu sein. Eine Kundin hat die Bandage getestet und berichtet über ihre Erfahrungen.

Testbericht: Support Socks für den Arbeitsalltag

Testbericht Venosan Support Socks

Venosan Support Socks – Silk & Cotton

Einführung & Überblick

Die Support Socks von Venosan gibt es in zwei Ausführungen: Cotton und Silk. Beide Varianten bieten durch ihre elastische Kompression hervorragenden Halt und Komfort. Doch welche ist die bessere Wahl für den Arbeitsalltag? Wir haben es ausprobiert!

Baumwolle oder Seide: Ein erster Eindruck

Die Cotton-Variante besticht durch eine weiche, natürliche Haptik und gute Hautverträglichkeit. Die Silk-Version hingegen überzeugt durch eine edle Optik und frisches Tragegefühl. Beide Modelle kommen in einer Vielzahl von Farben, passend für jeden Geschmack und Anlass.

Im Test: Die Seidenstrümpfe Silk Support von Venosan
Im Test: Die Seidenstrümpfe Silk Support von Venosan.
Detail Ferse mit feinem, elastischem Gestrick für viel Komfort und Platz
Gerformte Ferse für guten Komfort und weiter Passform.

Anziehen und Passform

Die Support Socks sind sehr elastisch und lassen sich problemlos anziehen. Sie sitzen perfekt ohne Faltenbildung oder Einschnürungen. Die Ferse und das Zehenfach bieten ausreichend Platz, was besonders für breite Füsse von Vorteil ist. Bei Schuhgröße 42 passen die Socken in Größe 39-42 optimal. Die Socken müssen also für eine gute Wirkung keinesfalls zu gross gewählt werden.

Alltagsanwendung: Büro, Reisen und mehr

Ich habe die Support Socks über mehrere Wochen im Büro, auf Geschäftsreisen und bei verschiedenen Aktivitäten getestet. Der Druck ist nur beim Anziehen spürbar, im Alltag bemerkt man die Socken kaum noch. Der positive Effekt zeigt sich jedoch schnell: weniger schwere Beine, keine Schwellungen und mehr Energie am Abend.

Baumwoll Stützsocken im Outdoor-Test
Die coolen Baumwoll-Stützsocken eignen sich super für „Outdoor-Aktivitäten“.
Venosan Stützsocken mit Baumwolle in der Natur zum Wandern
Auch auf leichten Wanderungen oder Spaziergängen in Lederschuhen gut!

Vorteile der Cotton Support Socks

  • Natürliche Haptik: Angenehm weiches Material.
  • Gute Hautverträglichkeit: Ideal für empfindliche Haut.
  • Klimaregulierung: Hält die Füsse trocken und kühl.
  • Robustes Material: Langlebig und strapazierfähig.

Vorteile der Silk Support Socks

  • Edle Optik: Glattes, elegantes Erscheinungsbild.
  • Frisches Tragegefühl: Angenehm leicht, ideal für warme Tage.
  • Perfekte Passform: Passt sich optimal an die Fussform an.
  • Hohe Elastizität: Einfaches An- und Ausziehen.

Fazit: Empfehlung für den Arbeitsalltag & Freizeit

Die Support Socks von Venosan haben meine Erwartungen übertroffen. Sie bieten hervorragende Passform, hohen Tragekomfort und eine überzeugende Wirkung. Ob Cotton oder Silk, beide Varianten sind top. Besonders die grosse Farbvielfalt und der attraktive Preis machen diese Swiss made Socken zu einer ausgezeichneten Wahl für arbeitstätige, aktive Damen und Herren ab 40 Jahre.

Venosan Cotton Support Socks in schönem Marineblau
Egal ob Sie sich für die Variante Cotton oder Silk entscheiden – beide Stützsocken überzeugen mit höchster Verarbeitungsqualität.
Testbericht Silk Support Socks mit Seide in edlem Violet
Bei den Seidenstrümpfen wählen Sie neben vielen klassischen Farben auch aus tollen Trend-Colors!

Empfehlung: Damen bevorzugen oft die feinen Seidensocken, während Männer die Baumwollversion schätzen. Beide Modelle sind eine lohnende Investition für gesunde, vitale Beine im Arbeitsalltag.

Die Support Socks von Venosan gibt’s jetzt im Shop.


Venosan Support Socks mit Baumwolle

Venosan Support Socks mit Seide


Testbericht: GenuTrain Kniebandage von Bauerfeind

Lesen Sie jetzt auch den spannenden Testbericht zur Aktiv-Kniebandage vom Marktführer Bauerfeind!

Testbericht und Review zur GenuTrain Kniebandage von Bauerfeind

Seit ich regelmässig mit meinem jungen Hund unterwegs bin, schmerzt mein Knie. Da die Beschwerden unterhalb der Kniescheibe nicht besser werden, entscheide ich mich nach der Beratung bei Bandagenshop.ch für den Kauf einer GenuTrain Kniebandage. Ein guter Entscheid, wie sich während der Testphase herausstellt.

OTworld Messe Leipzig 2024

OT World Leipzig 2024

Ein Erfahrungsbericht vom Bandagenshop-Team

Leipzig, 18. Mai 2024 – Zwei Tage voller spannender Einblicke, innovativer Produkte und inspirierender Begegnungen liegen hinter uns: Das Bandagenshop-Team war vom 16. bis 17. Mai auf der OTworld Messe in Leipzig unterwegs, der weltweit führenden Fachmesse für Orthopädie und Reha-Technik.

Eintauchen in die Welt der Orthopädie

Die Messehallen in Leipzig boten ein beeindruckendes Spektrum an Ausstellern aus aller Welt, die neueste Entwicklungen und Trends in der Orthopädie und Reha-Technik präsentierten. Von innovativen Prothesen und Orthesen über moderne Bandagen und Hilfsmittel bis hin zu digitalen Lösungen für die Therapie – die OTworld deckte das gesamte Spektrum der Branche ab. Obwohl wir die zwei Messetage maximal ausgenutzt haben, konnten wir unmöglich alles entdecken – die Menge war schlichtweg überwältigend!

Am Stand von Bauerfeind
Bei Bauerfeind gab es richtig viel zu sehen! Neben spannenden Gesprächen konnten wir auch gleich die brandneue LumboTrain ausprobieren!
Rückenbandagen von Bauerfeind an der Messe ausgestellt
Sehr informative Stände mit interaktiven Möglichkeiten zum Kennenlernen von Neuheiten – top gemacht!
Gourmet Häppchen bei Bauerfeind
Gourmet-Restaurant? Nein – das waren die Häppchen am Stand von Bauerfeind. Gekocht wurde von den Kochbullen.

Besuch bei Branchenführern

Unser Team nutzte die Gelegenheit, um sich mit zahlreichen Branchenführern auszutauschen und sich über die neuesten Produkte und Trends zu informieren. Zu den Highlights gehörten Besuche bei renommierten Unternehmen wie Sporlastic, Bauerfeind, Bort, Bota, Hallufix, Otto Bock, Ossenberg, Lohmann & Rauscher.

Neuheiten und Innovationen

Besonders beeindruckt waren wir von der Vielzahl an Neuheiten und Innovationen, die auf der Messe präsentiert wurden. So konnten wir zum Beispiel smarte Bandagen testen, die mit Sensoren ausgestattet sind und Daten über die Bewegung und den Trainingsfortschritt des Trägers liefern. Auch im Bereich der Prothesen und Orthesen gab es spannende Fortschritte zu sehen, wie z.B. leichte und flexible Modelle aus innovativen Materialien. Das Thema Custom-Made hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und ganz neue Dimensionen erreicht. Wo früher noch Tage geschliffen, geboten und gehämmert wurde, wird heute 3D-gedruckt!

Sporlastic Bandagen unter die Luppe genommen
Bei Sporlastic gab es zahlreiche tolle Bandagen zu sehen – hier die Supreme Linie, welche bei uns im Shop zu den Top-Seller gehört.
Kaffepause bei Sporlastic
Ab und zu braucht es auch mal eine Kaffeepause – wir wurden vom freundlichen Sporlastic-Team gut versorgt.

Inspiration und neue Ideen

Die OTworld Messe war nicht nur eine informative Plattform, sondern bot auch viel Inspiration für unsere tägliche Arbeit im Bandagenshop. Wir konnten neue Ideen für die Beratung unserer Kunden sammeln und sind nun noch besser gerüstet, um ihnen die optimale Versorgung mit Bandagen und Hilfsmitteln zu bieten.

Hallufix an der OTWorld
Am Hallufix Messestand haben wir uns über die Neuheiten, wie die Slim Comfort Halluxschiene, sowie Sandalen und Schuhe informieren können.

Fazit: Ein voller Erfolg!

Die OTworld Messe in Leipzig war für uns ein voller Erfolg. Wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, uns über die neuesten Trends informieren und neue Kontakte knüpfen. Wir freuen uns schon darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere tägliche Arbeit einfliessen zu lassen und unseren Kunden noch mehr Kompetenz und Service zu bieten.

P.S. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir auf unserem Blog und in unseren sozialen Medien weitere Eindrücke von der Messe mit Ihnen teilen. Bleiben Sie also dran!

Eingang Messegelände Leipzig
Das ganze Messegelände ist einzigartig und eindrücklich.
Leipzig Altstadt
Besuch der Altstadt mit schönen Gebäuden.
Völkerschlachtdenkmal
Völkerschlachtdenkmal

Testbericht Sports Wrist Strap von Bauerfeind

Und Vergleich mit dem Active Color Handgelenkband

Testbericht Wrist Strap von Bauerfeind

Ich bin begeisterter Kraftsportler, 42 Jahre alt und lege viel Wert auf einen gesunden Lebensstil. Grundsätzlich habe ich kaum mit Gelenkbeschwerden zu kämpfen und bin auch sonst bei guter Gesundheit. Doch jeder der regelmässig Kraftsport betreibt weiss, dass es zwangsläufig zu den „typischen“ Beschwerden kommt. Neben den Knien und dem Rücken ist auch das Handgelenk eine Schwachstelle. Ein bisschen Überlastung hier, eine Fehlbelastung da und schon spürt man das Handgelenk. Handgelenkbänder sind hier die erste Wahl. Sie stabilisieren und entlasten das Gelenk, während eine korrekt Haltung unterstützt wird. Ein Handgelenkband eignet sich also perfekt zur Prophylaxe.

Während den letzten Wochen habe ich die Sports Wrist Straps von Bauerfeind intensiv ausprobiert. Im folgenden werden ich nun meine Erfahrungen berichten. Es folgt auch noch ein Vergleich mit dem preiswerten Handgelenkbänder von Bort, welche ich schon länger haben.

Premium Handgelenkband – Qualität zum stolzen Preis

Zugegeben, das Sports Wrist Strap ist nicht gerade günstig. Entsprechend hoch sind auch meine Erwartungen. Ich habe mir die Handgelenkbänder in der sportlichen Farbe Rivera gerordert, das sieht richtig gut aus und erweckt nicht den Eindruck einer Bandage.

Wrist Strap auspacken

Das Sports Wrist Strap kommt gebrauchsfertig aus der Schachtel, ein Stück. Direkt auf der Haut liegt ein geschlossenes, sehr weiches, feines und elastisches Band. Um dieses wird nun ein weniger elastisches, festes Band gewickelt und mit einem Klett verschlossen. Der Zug kann individuell eingestellt werden.

Das gesamte Handgelenkband ist sehr sauber verarbeitet und besteht aus hochwertigen Materialien. Auch noch vielen Stunden intensivem Gebrauch und einigen Wäschen ist es noch wie neu.

Sports Wrist Strap anlegen

Sports Wrist Strap Handgelenkband anlegen

Die Anwendung ist denkbar einfach. Das Band wird über die Hand gestreift und ums Gelenk platziert. Die Platte für den Klett kommt auf dem Rücken zu liegen, das Band wird einmal rundherum gewickelt und mit dem gewünschten Zug angeklettet.

Wirkung & Komfort während dem Sport

Wird das Band nur locker angewickelt, ist es kaum zu spüren. Es lassen sich alle Bewegungen und Übungen ohne Einschränkung machen. Auch z.B. Liegestützen mit flach aufliegenden Händen sind absolut kein Problem.

Bei Bedarf verschliesse ich die Bänder mit deutlich mehr Zug. Insebsondere bei allen Übungen wo die Hände eine Stange greifen und viel Gewicht bewegt wird, ziehe ich eine gute Unterstützung vor. Das ist z.B. beim Bankdrücken, Low Rows aber auch bei zahlreichen Übungen mit Kurzhanteln. Das Band verhindert, dass die Hand nach hinten wegklappt (typische Fehlbelastung) – man wird förmlich in eine gute Haltung gezwungen.

Bankdrücken für den Test

Ich setzte die Sports Wrist Straps von Bauerfeind regelmässig ein und habe seither deutlich weniger Überbelastungsbeschwerden am Handgelenk.

Fazit

Die sehr gute Qualität, sowie der ausgezeichnete Tragekomfort können begeistern. Die Wrist Straps fühlen sich auch bei langen Trainings und schweisstreibenden Übungen frisch an, es entsteht keine Staunässe. Auch die Wirkung enspricht genau meinen Vorstellungen: Nicht zu viel und nicht zu wenig Unterstützung. Für alle, die ein Premium Band fürs Handgelenk beim Kraftraining/Fitness suchen, gibt es ganz klar eine Empfehlung.

Vergleich mit dem Active Color Handgelenkband

Die Bänder von Active Color habe ich schon seit Jahren. Auch sie haben mir stets eine gute Unterstützung beim Training gegeben. Da das letzte Paar schon deutlich abgenutzt war und ich neue bestellen wollte, bin ich auf die Bänder von Bauerfeind gestossen.

Die Active Color Handgelenkbänder sind deutlich sperriger und aus festerem Material. Sie bieten eine ähnliche oder leicht stärkere Unterstützung fürs Gelenk. Das geht jedoch auf Kosten des Komforts. Da das zweite Band praktisch keine Elastizität hat, kommt es bei starker Bewegung zu einem sehr hohen Druck auf das Gelenk, so dass man den Klett häufig lösen und neu anpassen muss.

Empfehlung: Wer das Band nur gelegentlich benötigt, wird mit dem deutlich günstigeren Modell perfekt bedient. Wer regelmässig (mehrmals pro Woche) trainiert und keine Kompromisse eingehen möchte, sollte etwas tiefer ins Portemonnaie greifen und die Premium-Variante von Bauerfeind wählen.

Bilder vom Einsatz im Krafttraining

Die Sports Wrist Straps bei Flys mit dem Kabelzug
Flys mit Kabelzug
Low Rows mit den Wrist Straps von Bauerfeind in Rivera blau
Low Rows mit schmalem Griff
Upright Rows
Upright Rows
Dips an der Stang
Dips
Biceps Curls
Biceps Curls