Category Archives: Wissen

Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander! Nur so können realistische Therapieerfolge erwartet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie wissenswertes rund um Bandagen und Stützen.

Anwendungsmöglichkeiten der AIK

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie, kurz AIK, wurde entwickelt um das Lymphödem zu behandeln. Schnell hat sich gezeigt, dass AIK bei Lipödem und schwerwiegenden venösen Erkrankungen ebenfalls äusserst effektiv ist. In neuester Zeit haben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben, die wir Ihnen alle kurz vorstellen möchten.

Medizinische Anwendung

Schon vor knapp zweihundert Jahren wurden erste Versuche mit Druckpumpen und Druckkammern durchgeführt, um das Volumen von Gliedmassen zu reduzieren. Heute sind diese Geräte glücklicherweise sehr viel platzsparender, sicherer in der Anwendung und einfacher zu bedienen als in den Anfängen.

Mit dem VASOprime wave4 ist das erste AIK Gerät auf den Markt gekommen, das speziell für die selbständige Anwendung durch den Patienten bestimmt ist. Bein- und Armmanschetten können vom Patienten selbständig angelegt und wieder abgenommen werden. Die Bedienung ist sehr einfach und erfolgt über wenige, bebilderte Auswahlfelder auf dem Touch Screen. Das Gerät hat extra kleine Abmessungen (ca. die Grösse einer Schuhschachtel), mit denen es problemlos in jedem Schrank Platz findet.

AIK Geräte wie das VASOprime wave4 werden bei Patienten mit folgenden medizinischen Problemen regelmässig erfolgreich angewendet:

Lymphödem

Das Lymphödem ist eine Schwellung des Zwischenzellraums aufgrund einer verminderten Transportkapazität des Lymphsystems. Die Betroffenen müssen die Schwellungen durch regelmässige Lymphdrainage und das Tragen von Kompressionsstrümpfen kontrollieren. Da die manuelle Lymphdrainage aus Zeit- und Kostengründen nur selten durchgeführt werden kann, ist die AIK, auch apparative Lymphdrainage genannt, die ideale Ergänzung. AIK kann täglich angewendet werden, unabhängig von Zeit und Ort. Auch am Abend nach der Arbeit, wenn die Schwellungen besonders ausgeprägt sind, oder an Feiertagen und Wochenenden. Die Kosten der AIK sind im Vergleich zur manuellen Lymphdrainage sehr gering. Ist das Gerät einmal angeschafft, fallen für viele Jahre nur noch die Kosten des Stromverbrauchs an.

Lipödem

Die krankhafte Vermehrung von Fettgewebe, meist am Oberschenkel, stört den Abfluss von Gewebewasser und führt zu Schwellungen ähnlich wie bei einem Lymphödem. Die Behandlung sieht deshalb mehrheitlich gleich aus und kann ebenfalls durch AIK ergänzt werden.

Venenerkrankungen

Durch die Wechseldruckmassage regt die AIK nicht nur den Lymphabfluss, sondern auch die Durchblutung an und kann bei Venenerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden. Häufigste Anwendungsgebiete sind die Thromboseprophylaxe bei bettlägerigen Patienten und die Therapie bei offenem Bein.

Morbus Sudeck

Ein Symptom des Morbus Sudeck sind Schwellungen. Diese können mit AIK behandelt werden, wenn der behandelnde Arzt sein Einverständnis gibt.

Für Sportler

Während und nach dem Sport transportiert das Blut konstant Sauerstoff und Nährstoffe zu den Muskeln um Energie bereitzustellen, resp. die Regeneration zu ermöglichen. Abbauprodukte wie Laktate werden aus dem Muskel abtransportiert. Die durchblutungssteigernde Wirkung der AIK sorgt für einen verbesserten Austausch von Stoffen zwischen Blut und Gewebe. Die Regenerationszeit wird dadurch verkürzt und der Leistungsverlust unmittelbar nach dem Sport reduziert. Diese Wirkung konnte durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt werden. Wir haben in unserem Bericht „AIK für Sportler“ detailliert darüber berichtet.

Wellness

Immer wieder wird Lymphdrainage auch im Wellnessbereich angewendet, um beispielsweise Cellulite zu behandeln. Dagegen spricht nichts. Auch die AIK kann zu diesem Zweck eingesetzt werden.

Sie finden das VASOprime wave4 AIK Gerät mit Arm oder Beinmaschette im Bandagenshop. Es ist für die selbständige Anwendung konzipiert und besonders einfach zu bedienen.

Wann ist eine Hallux OP nötig?

Kaum jemand lässt sich gerne operieren und viele Hallux Patienten fragen sich deshalb ob eine Operation wirklich nötig sei. Selbstverständlich muss diese Frage in jedem Fall individuell abgeklärt werden. Es gibt aber einige Faktoren die eher für eine Operation sprechen und andere die eher dagegen sprechen.

Vorteile einer Hallux Operation

Der Hallux valgus ist eine Achsfehlstellung der Grosszehe. Er begünstigt die Entstehung von Arthrose und Folgeschäden an anderen Zehen (z.B. Hammerzehe). Ausserdem kann ein Hallux valgus starke Schmerzen verursachen. Eine Behandlung ist also unumgänglich, auch weil sich die Fehlstellung nicht selbständig zurückbilden kann. Ob eine Operation nötig ist, entscheidet jeder Patient im Gespräch mit einem erfahrenen Orthopäden.

Wenn alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und der Hallux dennoch Schmerzen verursacht, spricht das eher für eine Operation. Auch sehr stark ausgeprägte Fehlstellungen können meist nur noch operativ korrigiert werden. Wenn Sie an einem Hallux leiden der starke Schmerzen verursacht oder Sie anderweitig in Ihrem Alltag einschränkt, suchen Sie am besten einen erfahrenen Arzt auf, um mit Ihm das mögliche Vorgehen zu besprechen.

Wann zuwarten?

Sachgemäss durchgeführte Operationen bringen für die Betroffenen eine Erleichterung. Trotzdem sollte man sich nicht leichtfertig für einen Eingriff entscheiden, weil jede OP Komplikationen nach sich ziehen kann. Neben allgemeinen Problemen wie Infektionen, Thrombosen oder Gefühlsstörungen im operierten Bereich, gibt es spezifische Komplikationen nach Hallux OP‘s. So kann beispielsweise eine Über- oder Unterkorrektur gemacht werden. Es kann auch zu einer veränderten Statik des Fusses mit Fehlbelastungen kommen. Wer alle konservativen Methoden ausgeschöpft hat und die Operation erst bei mittlerer bis schwerer Fehlstellung oder bei starken Schmerzen durchführen lässt, kann aber kaum etwas falsch machen. Die Situation wird durch den Eingriff auf jeden Fall verbessert, ganze 94% der Patienten sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Alternativen zur Hallux OP

Jeder Hallux valgus sollte zuerst mit konservativen Methoden behandelt werden, bevor man sich für eine OP entscheidet. Die gängigsten Behandlungsmethoden sind:

  • Gesunde Schuhe: Verzichten Sie auf enge Schuhe und Absätze. Wählen Sie Schuhe mit einem guten Fussbett und breitem Zehenfach. Allenfalls kann eine viskoelastische Einlagesohle eine gesunde Fussform unterstützen.
  • SANItoe Schiene: Wenn die Achsabweichung noch nicht zu sehr fortgeschritten ist (max. 30°), kann die Zehe mit einer SANItoe Hallux-Schiene wieder in ihre natürliche Position zurückgeführt werden. Dank seitlichem Gelenk schränkt die Schiene den Bewegungsablauf beim Gehen nicht ein und eignet sich für eine besonders angenehme Therapie. Wird die Schiene täglich für mehrere Stunden getragen, bringt sie die Zehe in ihre natürliche Position zurück. Leichte Fehlstellungen können korrigiert werden.
  • Spiraldynamik Bandage: Die Spiraldynamik Helix S Bandage unterstützt den Fuss in seiner natürlichen Form und kann auch bei Hallux helfen. Ideal ist eine Kombination zwischen der Spiraldynamikbandage Bandage am Tag und der SANItoe Bandage in der Nacht.
  • Fussgymnastik: Nicht nur Bänder, sondern auch die Muskeln geben dem Fuss seine Form. Wer die Muskeln regelmässig trainiert kann Fehlstellungen vorbeugen.
  • Barfuss gehen: Verzichten Sie wenn immer möglich auf Schuhe, auch draussen.

Alles für gesunde Füsse finden Sie im Bandagenshop.

Muskelprellungen behandeln

Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.

Muskelprellung

Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.

Komplikationen

Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.

Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.

Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.

Therapie

Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.

  • P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
  • E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
  • C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
  • H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern

Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.

MyoTrain Oberschenkelbandage von BauerfeindIn den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.

Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.

Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.

Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.

Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.

Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.

Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk

Die Hand ist unser wichtigstes Werkzeug. Wir setzten sie jeden Tag tausendfach ein, oft ohne uns darüber Gedanken zu machen. Erst wenn sie schmerzt nimmt man sie bewusst wahr. Die Sehnenscheidenentzündung (med. Begriff: Tendovaginitis) ist häufig Folge von Überbelastung und kann äusserst schmerzhaft sein.

Die Sehnenscheiden

Damit die Finger bewegt werden können, braucht es Muskeln. Würden diese in den Fingern liegen, wären die Finger aber ganz schön dick und könnten kaum als feines Werkzeug eingesetzt werden. Deshalb liegen die Muskeln für die Finger- und Handgelenkbewegungen hauptsächlich im Unterarm. Über Sehnen sind sie mit den Fingerknochen verbunden und ermöglichen die Bewegung. Wo die Sehnen nahe an Knochen vorbeiführen, verlaufen sie in Sehnenscheiden. Diese Bindegewebshüllen umschliessen die Sehne. Eine Schmierflüssigkeit garantiert das reibungsfreie Gleiten der Sehne in der Sehnenscheide.

Schmerzhafte Entzündung

Die Entzündung der Sehnenscheiden macht sich durch ziehende oder stechende Schmerzen im Handgelenk bemerkbar. Weitere Symptome können Rötungen, Erwärmungen oder Schwellungen sein. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und es können knirschende Geräusche entstehen wenn Hand oder Finger bewegt werden. Manchmal tritt auch ein schnellender Finger auf.

Manu-X Handgelenkorthese
Die ultraleichte Handgelenkorthese von Sporlastic gibt’s jetzt im Shop!

Ursachen

Die Sehnenscheidenentzündung ist in den allermeisten Fällen durch eine Überbelastung bedingt. Auslöser können repetitive Arbeiten, z.B. beim Putzen, beim Einräumen von Regalen oder bei Scheren-Arbeiten in der Gärtnerei sein. Auch musizieren mit Klavier, Gitarre oder Geige kann eine Sehnenscheidenentzündung auslösen. Arbeiten im Haushalt, am Computer oder im Garten sind mögliche Ursachen. Neue Belastungen stellen ein grösseres Risiko für eine Sehnenscheidenentzündung dar als gewohnte Bewegungen. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag Handgelenkschmerzen nach der Gartenarbeit.

Ganz selten wird die Sehnenscheidenentzündung durch bakterielle Infektionen ausgelöst.

Therapie

Mit einer Handgelenkbandage oder Schiene wird das Handgelenk entlastet oder ganz ruhiggestellt.

In einer ersten Behandlungsphase kann auch eine Kältekompresse Linderung bringen. Später, wenn die Entzündung abgeklungen ist, wird eine Wärmebehandlung als angenehm empfunden. In manchen Fällen kann der Arzt auch entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel verschreiben. Ganz selten wird die entzündete, verengte Sehnenscheide in einer Operation gespalten, was zu einer Erleichterung führt.

Eine wichtige Massnahme geht leider oft vergessen. Die ursächliche Bewegung für die Entzündung muss ermittelt und in Zukunft möglichst vermieden werden. So lassen sich Rückfälle vorbeugen.

Handgelenkbandagen bei Sehnenscheidenentzündung

ManuTrain von Bauerfeind: Die ManuTrain Handgelenkbandage entlastet das Gelenk mit zwei seitlichen Stabilisatoren. Dank zirkulärem Handgelenkband kann der Stabilisierungsgrad individuell angepasst werden. Anatomisch geformte Pelotten massieren das Gewebe und regen die Heilung an.

Bort Select ManuZip: Die ManuZip Bandage ist mit einem seitlichen Reisverschluss ausgestattet und auch bei Schmerzen problemlos anzuziehen. Die handunterseitige Schiene und das Stabilo-Band stabilisieren das Handgelenk zuverlässig. Eine auf der Handgelenk-Aussenseite liegende Pelotte massiert angenehm. Eine ideale Bandage für Anspruchsvolle mit ausgeprägten Beschwerden.

Active Color Handgelenkschiene: Die kostengünstige Active Color Schiene bietet bei eher leichten Entzündungen eine wirkungsvolle Therapie. Dank dünnem Material trägt sie kaum auf und ist mit ihrer mittleren Stabilisierung ideal für den Alltag.

Diese und weitere Handgelenkbandagen zur Behandlung von Sehnenscheidenentzündungen finden Sie im Bandagenshop.


bandagenshop.ch – die Nr.1 für Ihr Handgelenk

ManuTrain Handgelenkbandage

ManuTrain

Die führende Bandage von Bauerfeind.

Jetzt kaufen

Bort Generation Handgelenkbandage

Bort Generation

Ultraleicht & extrem einfach im Handling.

Jetzt kaufen

Active Color Handgelenkschiene

Active Color

Die preiswerte Bandage mit top Wirkung.

Jetzt kaufen

Bort Select ManuZip Handgelenkbandage mit Reissverschluss

Boomerang

Komfortable Handgelenkbandagen mit RV.

Jetzt kaufen

Alles für die Füsse

Lassen Sie die Fussschmerzen nicht Ihr Leben bestimmen. Wenn das Gehen schmerzt und Sie keine Lust mehr haben sich zu bewegen, können schon einfache Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Bewegungsfreude zurückbringen.

Die Füsse sind den ganzen Tag einer grossen Belastung ausgesetzt. Beim Stehen und Gehen lastet das gesamte Körpergewicht darauf. Zu schmale Schuhe pressen die Zehen in eine unnatürliche Position und behindern die Durchblutung. Aber auch wer seine Füsse zu sehr schont und sich kaum bewegt tut ihnen nichts Gutes. Dadurch verkümmert die Muskulatur, welche das Fussgewölbe stabilisiert. Um die Gesundheit der Füsse zu fördern ist es ideal, wenn man weites Schuhwerk trägt, sich regelmässig bewegt und häufig barfuss geht. Wenn die Füsse trotzdem weh tun, helfen unsere Fussprodukte.

Häufige Ursachen für Fussschmerzen

Fussschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir stellen Ihnen die häufigsten Gründe für schmerzende Füsse vor.

Spreiz-, Knick- oder Senkfuss: Fussdeformitäten sind weit verbreitet. Oft treten Spreiz-, Knick- und Senkfuss in einer Kombination auf. Die Fussgewölbe sind abgeflacht, die fünf Zehenstrahlen weichen auseinander und im Sprunggelenk stimmt der Winkel nicht. Diese Deformationen führen zu Fehlbelastungen an Fusssohle und Gelenken, was schlussendlich die Schmerzen verursacht.

Hallux valgus: Bei der Ballenzehe handelt es sich um eine Achsabweichung der Grosszehe. Durch den Knick im Grosszehen-Grundgelenk wird das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens als Ballen sichtbar. Da das Köpfchen sehr empfindlich ist, wird fast jeder Hallux früher oder später schmerzhaft.

Fersensporn: Auf der Fussunterseite befindet sich eine grosse Sehnenplatte, die an ihrem hinteren Ende mit dem Fersenbein verwachsen ist. Ist diese Ansatzstelle entzündet, spricht man im Volksmund wegen den stechenden Schmerzen von einem Fersensporn. Korrekterweise beschreibt ein Fersensporn die Verkalkung oder Verknöcherung der Sehne, was häufig vorkommt und nur in manchen Fällen beschwerden auslöst.

Druckstellen, unspezifische Schmerzen: Nicht immer gibt es für Fussschmerzen eine klare Ursache. Manchmal sind es einfach die mit dem Alter schwindenden Fettpolster welche die Füsse empfindlicher machen, eine beginnende Arthrose oder häufige Überbelastung.

Tipp: Klären Sie Fussschmerzen rechtzeitig beim Arzt ab. Insbesondere Deformitäten schreiten unbehandelt immer weiter fort und werden nicht von selber besser.

Einfache Hilfe bei Fussschmerzen

Manchmal braucht es nicht viel um Fussschmerzen zu lindern. Bereits einfache Hilfsmittel unterstützen den Fuss in seiner natürlichen Form und lassen Schmerzen unmittelbar verschwinden oder zumindest schwächer werden. Hier eine kleine Auswahl an praktischen Hilfsmitteln gegen Fussschmerzen.

Einlagen: Viskoelastische Schuheinlagen sind als ganze Sohlen, oder als Fersenkissen erhältlich. Die anatomische Form mit Mittelfusspelotte (z.B. ViscoPed oder Ortho Insole long) unterstützt die natürliche Form des Fusses und richtet das Fussgewölbe wieder auf. Dank dem weichen Material werden Schläge gedämpft. Softspots an den empfindlichen Stellen entlasten zusätzlich.

Fersenkissen sind als reine Entlastungspolster erhältlich, oder mit korrigierender Form. Mit dem ViscoHeel K lassen sich leichte Achsfehlstellungen der Beine korrigieren. Mit den ViscoBalance können Längenunterschiede der Beine korrigiert werden.

Hallux Schienen: Die SANItoe Hallux Schiene bringt die Grosszehe zurück in ihre natürliche, gerade Position. Die breite Mittelfussbandage unterstützt das Fussgewölbe bei Spreizfuss, einer häufigen Begleiterkrankung des Hallux valgus. Wer eine Behandlung in der Nacht vorzieht, wählt die ValguLoc Hallux Nachtschiene.

Bandagen: Mittelfussbandagen richten das Fussgewölbe auf und begünstigen eine gesunde Fussform.

Mit Knöchelbandagen lassen sich Beschwerden im Sprunggelenk und im Fersenbereich lindern. Die Bort Helix S USG-Bandage unterstützt die Bewegungsabläufe mit Korrekturzügeln nach der Lehre der Spiraldynamik. Das Fussgewölbe wird unterstützt und Beschwerden bei Knick-, Senk- oder Spreizfuss gelindert.

Spezialschuhe: Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Spezialschuhen. Die verschiedenen Verbandsschuhe entlasten die Füsse nach Operationen oder Unfällen. Der fast nahtfreie Sanisoft D Spezialschuh ist einfach anzuziehen und ideal für den Alltag.

Alle vorgestellten Produkte finden Sie im Bandagenshop, viele mit Tiefpreis-Garantie. Bei Fragen rund um die Fussprodukte steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Kompressionsstrümpfe beim Sport

Bei Bandagenshop finden Sie neben der schweizweit grössten Auswahl an medizinischen Bandagen und Orthesen auch eine grosse Auswahl an Kompressionsstrümpfen. Beim Sport und im Alltag bringt der graduelle Druckverlauf entscheidende Vorteile für die Venen und die Beine.

Wirkung von Kompressionsstrümpfen

Sportsocken von Compression ZoneKompressionsstrümpfe weisen einen Druck auf, welcher an der Fessel sein Maximum hat und gegen oben hin abnimmt. Dadurch kann der venöse Blutfluss in Richtung Herz unterstützt werden. Die Durchblutung des Beins, insbesondere der Wadenmuskulatur wird verbessert. Das kann sich beim Sport leistungsfördernd auswirken und hat ganz allgemein einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beine. Schwellungen der Füsse und am Knöchel, z.B. nach einem Wettkampf, können wirkungsvoll vorgebeugt werden.

Kompressionsstrümpfe können während dem Sport, in der Erholungsphase oder im Alltag getragen werden.

Sportsocken

Sport-Kompressionsstrümpfe weisen oft ein etwas festeres Gestrick auf um die Muskeln zu stabilisieren. Mikroverletzungen der Muskelfasern durch kleinste Risse können so reduziert oder vorgebeugt werden. Die Leistungsfähigkeit bleibt damit länger erhalten und Muskelkater, eine Folge von Mikroläsionen, wird vorgebeugt. Bei Bandagenshop finden Sie unter anderem folgende Sportsocken:

  • Compression Zone Performance mit Carbon-Silk-Cotton Technologie gegen Geruchsbildung.
  • Die ReSoxx Performance unterstützen das Quergewölbe des Fusses mit einem S.E.P Point.
  • Ultraleichte Compression Sock Performance von Bauerfeind mit High-Tech Mikrofaser.
  • Die Sigvaris Performance schützen Fersen- und Zehenbereich mit Polsterzonen.

Recovery

Recovery Socks von SigvarisWerden während der Erholungsphase Kompressionsstrümpfe getragen, kann die Regeneration der Muskeln beschleunigt werden. Auch der Abtransport von Laktaten und anderen Abbaustoffen wird begünstigt. Weiche Materialien und Schutzzonen im Fussbereich schonen geschundene Füsse. Bei Bandagenshop finden Sie die Sigvaris Recovery Socks in der exklusiven Swiss Edition, sowie die Prorecup Elite Recovery Socks.

Wer im Alltag etwas weniger auffällige Kompressionsstrümpfe tragen möchte um die Regeneration zu unterstützen, kann auch normale medizinische Kompressionsstrümpfe wählen. Unsere top Empfehlungen:

  • Varisan Innova für Herren: Der Baumwollstrumpf ist äusserst angenehm zu tragen. Das gerippte Gestrick in Schwarz ist blickdicht und unauffällig. Die Strümpfe können deshalb zu fast jeder Gelegenheit getragen werden.
  • Varisan Soie für Damen und Herren: Der blickdichte aber äusserst feine Varisan Soie ist aus 24% Seide gefertigt. Das anschmiegsame Gestrick bietet im Alltag und bei der Arbeit maximalen Tragekomfort und unterstützt die Erholung.

Die vorgestellten und viele weitere (Sport-) Kompressionsstrümpfe finden Sie im Bandagenshop unter Strümpfe.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, welche das Schultergelenk vorderseitig (ventral), rückseitig (dorsal) und oben (kranial) umfassen. Da das Schultergelenk nur wenige knöcherne Verbindungspunkte besitzt, ist die Rotatorenmanschette besonders wichtig für die Stabilität des Gelenks. Die Muskeln halten den Kopf des Oberarmknochens in der Gelenkpfanne des Schulterblatts. Ausserdem sind die Muskeln der Rotatorenmanschette für die Innen- und Aussenrotation der Schulter, sowie teilweise für das Abspreizen des Arms verantwortlich.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Verschiedene Unfallhergänge und degenerative Veränderungen können zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne, da sie eng unter dem Schulterdach verläuft. Es ist auch diese Sehne, die beim Impingement Syndrom eingeklemmt wird. Durch dieses Einklemmen, durch regelmässiges über Kopf arbeiten oder entsprechende Sportarten (Golf, Tennis, Schwimmen) kann die Sehne geschwächt sein. Der Abbau kann so weit gehen bis die Sehne reisst.

Unfälle, z.B. die Luxation des Schultergelenks, sind eine weitere mögliche Ursache für Risse der Rotatorenmanschette.

Häufig ist eine kombinierte Ursache. Durch degenerative Veränderungen ist die Sehne bereits geschwächt und reisst dann bei einem Sturz auf den Arm vollständig.

Symptome

Reisst die Sehne durch degenerative Veränderungen, bemerkt der Patient eine Kraftlosigkeit des Arms. Der Arm kann nicht mehr oder nur mit sehr grosser Anstrengung über den Kopf gehoben werden. Schmerzen treten vor allem bei bestimmten Bewegungen auf.

Anders ist es bei einer unfallbedingten Rotatorenmanschettenruptur. Reisst die Sehne, treten unmittelbar Schmerzen auf und das Abspreizen des Arms ist fast nicht mehr möglich. Die Schmerzen treten typischerweise im Bereich der Schulter und seitlich am Oberarm auf. Gelegentlich kann der Schmerz über den ganzen Arm, bis hin zur Hand ausstrahlen.

Diagnose

Beim Verdacht auf Verletzungen der Rotatorenmanschette wird die Schulter einem Funktionstest unterzogen. Bei Bedarf könne bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder MRT eingesetzt werden.

Therapie

Ob eine Rotatorenmanschettenruptur konservativ oder operativ behandelt wird hängt in erster Linie davon ab, ob die Sehne vollständig durchtrennt ist oder nur teilweise. Bei vollständigen Rupturen wird die Sehne in der Regel mit Schraubankern oder Nähten wieder am Knochen befestigt resp. zusammengenäht.

Bei einer Teilruptur wird in der Regel eine konservative Therapie angestrebt. Durch ruhigstellen des Arms, Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten (oder Infiltration) und Krankengymnastik wird versucht die Schulterfunktion wieder soweit herzustellen, dass das Gelenk im Alltag normal gebraucht werden kann. Kann innert drei Monaten nicht der gewünschte Zustand erreicht werden, besteht immer noch die Möglichkeit einer Operation.

Impingement-Syndrom

Eine Sehne der Rotatorenmanschette ist besonders gefährdet für Reizungen, nämlich die des Musculus supraspinatus. Sie verläuft unter dem Schulterdach und kann bei unzureichender Zentrierung des Gelenks schmerzhaft eingeklemmt werden. Die Schmerzen treten meist bei einer Abduktion des Arm von 60-120° auf, also wenn man den Arm ungefähr gerade zur Seite abspreizt.

Therapie des Impingements

Die Ursache für das Impingement-Syndrom kann eine muskuläre Dysbalance, aber auch eine Verengung des Schulterdachs sein und sollte durch den Arzt abgeklärt werden. In der Regel wird das Impingement konservativ behandelt. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kälte- oder Wärmebehandlungen und eine Schulterbandage (z.B. OmoTrain S) unterstützen den Heilungsprozess. Zu Beginn der Therapie macht es Sinn die Schulter zu schonen, damit die gereizte Sehne heilen kann. In besonders schweren Fällen kann auch eine kurzfristige Ruhigstellung (z.B. mit BraceID Fixationsbandage) angezeigt sein. Bald sollte man mit der Physiotherapie beginnen, um die Kraft der Rotatorenmanschette zu steigern und erneute Beschwerden vorzubeugen.

Rotatorenmanschettenruptur

Die Reizung der Supraspinatussehne (Impingement Syndrom) ist die häufigste Erkrankung im Bereich der Rotatorenmanschette. Es können aber grundsätzlich alle vier Muskeln und ihre Sehnen betroffen sein. Dabei spricht man ganz allgemein von einer Rotatorenmanschettenruptur oder Rotatorenmanschettenläsion. Die Verletzung der Rotatorenmanschette kann durch einen Unfall hervorgerufen oder durch eine degenerative Veränderung bedingt sein, häufig ist eine Kombination. Die geschwächten Sehnen reissen bei einem leichten Sturz. Auch das Ausmass kann stark variieren. Von einem leichten Faserriss bis zum totalen Abriss mehrerer Sehnen am Knochen ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass Schulterverletzungen von einem Arzt beurteilt werden und dieser ein geeignetes Therapiekonzept erstellt.

Therapie ROM-Ruptur

Für die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur gibt es keine allgemeingültige Standardtherapie. Die Massnahmen sind immer abhängig vom Schweregrad der Verletzung, dem Alter des Patienten und dessen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.

Vollständige Abrisse werden häufiger durch eine Operation behandelt als Teilrisse, bei denen eher eine konservative Therapie in Frage kommt.

Bandagen bei Rotatorenmanschettenverletzung

Schulterbandagen online Shop

Beim Stehen und Gehen ist die Schulter immer belastet da der Arm daran „aufgehängt“ ist. Um die Schulter zu schonen wird deshalb eine Schulterbandage oder Orthese verwendet, welche den Unterarm in einer angewinkelten Position vor dem Rumpf fixiert. Bei bandagenshop.ch finden Sie schweizweit die grösste Auswahl an Schulterbandagen und -orthesen zu den garantiert besten Preisen. Hier die fünf Beliebtesten:

Omo Basic Schulterbandage

OmoBasic: Der weich gepolsterte Gurt umschliesst den Unterarm beim Ellenbogen und am Handgelenk. Ein breiter Steg sichert die Bandage in der gewünschten Position. Um eine maximale Stabilisierung des Schultergelenks zu erreichen kann zusätzlich der Thoraxgurt getragen werden, welcher den Oberarm zusätzlich sichert.

OmoLoc Schulterorthese: Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Der Breite Gurt wird um den Rumpf getragen. Die daran befestigten Schlingen halten den Ober- und Unterarm in der erwünschten Ruhestellung.

Ortho Omo Deluxe Schulterbandage

Ortho Omo Delux: Die Ortho Omo Delux zeichnet sich durch besonders weiche Polster und breite Gurten aus. Die Kombination von Schultergurt und Thoraxgurt sorgt für eine gute Gewichtsverteilung und maximale Entlastung der Schulter.

Push med Schulterbandage: Leichtes Gewicht und minimalistisches Design zeichnen die Push med Schulterbandage aus. Sie besteht nur aus einem schmalen Thoraxgurt und zwei Schlingen zum Ruhigstellen des Arms. Auf überflüssiges Material wird verzichtet, die Bandage ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und deshalb besonders unauffällig zu tragen. Das durchdachte System gewährleistet dennoch einen optimalen Halt.

OmoTrain Schulterbandage

OmoTrain S: Die OmoTrain S wird nach leichten Verletzungen oder in einem späten Stadium nach der Verletzung eingesetzt und eignet sich für eine aktive Therapie. Der Arm wird mit dieser Bandage nicht ruhiggestellt. Die schmerzlindernde, entlastende Wirkung ist vielmehr auf die Massagepelotte zurückzuführen welche die Durchblutung anregt.

BraceID Schulter-Fixationsbandage Comfort: Die Comfort Fixationsbandage umschliesst den Unterarm mit einer weichen Tasche. Daran angebracht sind ein Armtragegurt und ein Hüftgurt, welche den Arm und damit die Schulter in einer Innenrotationsstellung fixieren. Die Bandage zeichnet sich durch eine einfache Anwendung und erstklassigen Komfort aus.

Bort OmoARS: Die Ruhigstellungsorthese mit Kissen stellt die Schulter in leicht abgespreizter Position ruhig. Dadurch wird nicht nur die Rotatorenmanschette, sondern auch die Gelenkskapsel entlastet. Diese Versorgung eignet sich z.B. bei Muskelverletzungen nach einer Luxation oder auch nach einer Operation.

Alle vorgestellten und noch viele weitere Schulterbandagen finden Sie im Bandagenshop.

Achillodynie richtig behandeln

Die Achillessehne hat ihren Namen aus der griechischen Mythologie. Als Sohn der Meeresgöttin Thetis und eines menschlichen Vaters war Achilleus sterblich. Durch das Eintauchen in den Fluss Styx hat seine Mutter ihn unverwundbar gemacht. Nur an der Ferse, wo sie Achilleus festgehalten hatte blieb er verwundbar. So kam er dann auch durch einen Pfeil in die Achillessehne zum Tod und die Achillessehne gilt noch heute sinnbildlich als Schwachstelle.

Glücklicherweise hat eine Verletzung der Achillessehne bei normalen Menschen nicht derart gravierende Folgen. Dennoch ist die grösste Sehne im menschlichen Körper anfällig auf Überbelastungen. Eine Reizung oder Verletzung kann die sportlichen Pläne ganz schön durcheinanderbringen.

Reizungen der Achillessehne

Die Achillessehne befestigt die Wadenmuskulatur am Fersenbein und ermöglicht das Beugen des Fusses in Richtung Fussohle (Plantarflexion). Im Bereich der Ansatzstelle verhindert ein Schleimbeutel Reibungen der Sehne am Knochen. Da die Achillessehne starken Belastungen ausgesetzt ist und die Durchblutung mit zunehmendem Alter deutlich abnimmt, sind Erkrankungen relativ häufig.

Achillodynie

Die Achillodynie ist ein Schmerzzustand im unteren Teil der Achillessehne. Die Beschwerden können an der Ansatzstelle der Sehne am Fersenbein auftreten oder diffus über den unteren Teil der Sehne wahrgenommen werden. Häufigste Ursache für die Achillodynie ist eine andauernde Überbelastung, z.B. bei Langstreckenläufern.

Typischerweise treten die Schmerzen bei Bewegen auf. Bleibt der Schmerzzustand unbehandelt kommt es zum Dauerschmerz, manchmal in Kombination mit Bewegungseinschränkungen oder Reibegeräuschen.

Therapie

Die Ruhigstellung des Fusses in Spitzfussstellung bringt oft sofortige Schmerzlinderung. In manchen Fällen kann die Gabe von Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern notwendig werden. Auch eine Absatzerhöhung bringt die gewünschte Linderung, da die Sehen entlastet wird.

AchilloTrainDie AchilloTrain Fussbandage entlastet gleich doppelt. Ein eingearbeiteter Fersenkeil entlastet die Achillessehne sofort. Eine schmetterlingsförmige Massagepelotte schützt die Sehne vor Druckbelastungen und regt die Durchblutung an. Der Heilungsprozess wird so optimal unterstützt.

Fersenkissen wie das ViscoHeel N oder Ortho-Heel erhöhen die Ferse und entlasten die Achillessehne.

Weiter wird empfohlen die schmerzende Sehne zu kühlen. Während dem Sport gilt genau das Gegenteil, die Ferse sollte möglichst warm gehalten werden. In der Physiotherapie werden ausserdem alternative Bewegungsabläufe trainiert, um erneute Fehlbelastungen vorzubeugen.

Der Studentenellenbogen

In der Fachsprache wird der Studentenellenbogen Bursitis olecrani genannt. Bursitis ist eine Entzündung der Schleimbeutel. Überall im Körper finden sich Schleimbeutel, um Druck und Reibung zwischen Sehnen, Muskeln, Knochen und Haut zu reduzieren. Im Ellenbogen liegt der Knochen direkt unter der Haut, der Schleimbeutel (Bursa subcutanea olecrani) dient dem Schutz des Knochens vor äusseren Einwirkungen.

Stützt man sich lange und immer wieder mit dem Ellenbogen ab, so wie das Studenten beim Lesen oft tun, wird der Schleimbeutel gereizt und entzündet sich.

Weitere mögliche Ursachen sind offene Verletzungen durch welche Bakterien in den Schleimbeutel eindringen können.

Behandlung

Handelt es sich um eine aseptische Bursitis, also eine Entzündung ohne Bakterienbefall, ist die Behandlung des Studentenellenbogens recht einfach. Kühlung, entzündungshemmende Medikamente und eine entlastende Bandage können die Schmerzen lindern und die Heilung begünstigen.

Ellbogenbandage bei Bursitis

Polsterbandage

Ideal für die Therapie bei Bursitis ist die KubiTal Ellbogen-Polster-Bandage. Ein weiches Silikonpolster schützt den empfindlichen Ellenbogen vor Druck und schmerzhaften Berührungen. Die Kompressionsbandage verbessert ausserdem die Durchblutung und unterstützt den Heilungsprozess.

Sonderfall „infizierte Bursitis“

Handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung mit Bakterienbefall, muss der entstandene Eiter durch Punktion entfernt werden. Antibiotika unterstützen den Körper beim Abtöten der unerwünschten Bakterien und werden bei septischer Bursitis in der Regel vom Arzt verschrieben. Auch bei der septischen Bursitis kann die KubiTal Bandage die Beschwerden lindern.

Rückfall vorbeugen

Bei Studenten ist oft klar was die Ursache für die Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen ist, das häufige Aufstützen beim Lesen. In anderen Berufsgruppen kann die Ursache weniger offensichtlich sein. Um eine erneute Entzündung vorzubeugen ist es zwingend notwendig das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen, um langfristige Schäden zu verhindern. Tritt die Entzündung immer wieder auf, kann sie chronisch werden und es kommt zu Veränderungen des Gewebes. In diesem Fall wird eine operative Entfernung des Schleimbeutels notwendig.

Es lohnt sich also das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen. Bei bandagenshop.ch finden Sie nicht nur die geeigneten Bandagen, es steht Ihnen bei Fragen auch eine kostenlose ärztliche Beratung zur Verfügung.

Die Kniescheibe

Die Kniescheibe (Patella) ist das grösste Sesambein im menschlichen Körper und wirkt im Vergleich zu den andern knöchernen Gelenkteilen des Knies trotzdem eher klein. Die Funktion ist aber umso wichtiger. Denn ohne Kniescheibe könnte man das Knie nicht so kraftvoll bewegen.

Aufbau der Patella

Die Kniescheibe hat die Form eines kopfstehenden Dreiecks. Seine Vorderfläche ist nach aussen gewölbt, was man auch durch die Haut gut sehen und ertasten kann. Hier dringen auch versorgende Gefässe in den Knochen ein. Die Quadrizeps-Sehne setzt am oberen Ende der Kniescheibe an, überdeckt sie und wird gegen unten hin als Kniescheibenband (Ligamentum patellae) fortgesetzt.

Die Rückseite der Kniescheibe weist einen bis zu 6mm dicken Knorpel auf und ist mittig, in vertikaler Richtung leicht nach aussen gestülpt. Mit diesem Grat fügt sich die Kniescheibe perfekt in das Zusammenspiel der beiden andern Gelenkspartner ein.

Position im Gelenk

Der Oberschenkelknochen weist zwei Condylen (Gelenkknorren) auf, zwischen welchen eine Gleitrinne verläuft. Hier passt sich die Kniescheibe mit ihrem rückseitigen Grat perfekt ein. Wird das Knie gestreckt, gleitet die Kniescheibe in dieser Gleitrinne über den Oberschenkelknochen nach oben. Beim Beugen des Knies gleitet sie wieder nach unten und kommt kurz vor dem Gelenkspalt zwischen Ober- und Unterschenkel zu stehen.

Umlenkung der Kraft

Die Kniescheibe erfüllt gleich zwei Funktionen. Ihre weit vom Rotationszentrum des Knies entfernte Position erhöht den Hebelarm der Oberschenkelmuskulatur und ermöglicht es den Unterschenkel kraftvoll zu bewegen.

Weiter verhindert die Patella, dass die Sehnen beim Gleiten über den Knochen zu stark beansprucht werden.

Patellaluxation

Die häufigste Kniegelenkverletzung ist die Patellaluxation, also das herausspringen der Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne. In den meisten Fällen springt die Kniescheibe von selbst wieder in Ihre Gleitrinne zurück. Auf die leichte Schulter nehmen, sollte man die Luxation trotzdem nicht. Denn eine Luxation ist oft durch Fehlbildungen der Kniescheibe oder Fehlstellungen der Gelenksachse (x-Bein) begründet und tritt immer wieder auf. Dadurch kommt es zu einer unnatürlichen Abnutzung des Gelenks, was unbedingt vermieden werden sollte.

Behandlung

Beim Ausrenken der Kniescheibe kann es zu Bandschäden (häufig am Retinaculum) kommen, welche operativ behandelt werden. Nach der Luxation sollte das Gelenk deshalb immer von Arzt untersucht werden, um Schäden auszuschliessen. Eine Kniebandage oder Orthese wird in der ersten Zeit nach dem Ereignis und später oft noch während dem Sport eingesetzt, um die Kniescheibe zu führen.

Durch gezielte Kräftigungsübungen (Physiotherapie) wird versucht, das Gelenk nachhaltig zu stabilisieren und erneute Luxationen vorzubeugen.

Geeignete Kniebandagen bei Patellaluxation

GenuTrain Kniebandage mit KorrekturzügelViele Kniebandagen weisen eine zirkuläre Pelotte im Bereich der Kniescheibe auf. Dadurch kann eine leichte Stabilisierung der Patella erreicht werden. Treten die Ausrenkungen immer wieder auf (rezidivierende Luxationen), bietet die GenuTrain P3 optimale Unterstützung.

Die Kniebandage wurde speziell für die Behandlung der Kniescheibe entwickelt und ist mit einer grossflächigen, anatomisch geformten Pelotte ausgerüstet. Ein individuell einstellbarer Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Patella bedürfnisgerecht zu korrigieren.

Bei Bandagenshop.ch bieten wir eine ganze Reihe an spezialisierten Bandagen für die Kniescheibe (Patellabandagen). Bei Fragen steht Ihnen die ärztliche Beratung zur Verfügung. Hier geht’s zu den Patellabandagen.