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Testbericht: Push med Cervicalstütze

Vor über zehn Jahren hatte ich einen Autounfall und seither immer wieder mit Nackenschmerzen zu kämpfen. Der weiche Halskragen den ich damals im Spital erhalten habe, hat jeweils etwas Linderung gebracht. Auf der Suche nach mehr Unterstützung und einer unauffälligeren Optik bin ich auf die Push med Cervicalstütze gestossen. Sie begleitet mich seither immer wieder im Alltag, wenn die Beschwerden auftreten.

Testbericht Push med Halskragen mit Front- und Seitenansicht

Effektive Entlastung des Nackens

Der Push med Halskragen bietet eine gute Unterstützung und ist dennoch angenehm zu tragen. Auf der Innenseite ist der Kragen weich gepolstert, auf der Aussenseite ist ein Stabilisierungselement eingelegt. Es lässt sich zum Waschen entfernen, oder darf gemäss Anleitung auch entnommen werden, wenn keine grosse Unterstützung mehr nötig ist. Ich habe den Halskragen immer mit dem Stabilisierungselement getragen. Das hat mir die gewünschte Entlastung des Nackens gebracht. Der Kopf wird zuverlässig gestützt und das in jeder Situation. Sowohl beim Arbeiten im Büro, wie auch bei Erledigungen im Haushalt habe ich immer die ideale Kombination aus Unterstützung und Komfort erlebt.

Komfortables Material

Das Material des Push med Halskragens heisst Sympress. Es ist sehr fein und weich, was auf der Haut ein angenehmes Gefühl bietet. Auch wenn ich den Kragen während Wochen jeden Tag und manchmal auch in der Nacht trage, ist er noch bequem. Die Haut wird vom feinmaschigen Mikrofaser-Gestrick mit samtig weicher Oberfläche optimal geschont. Da das feste Stabilisierungselement vorne im Kinnbereich eine Aussparung hat, sind auch Sprechen und Essen mit dem Kragen angenehm.

Fürs Waschen muss man das Stabilisierungselement entfernen. Es lässt sich auf der linken Seite beim Reisverschluss entfernen. Das braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl.

Lieferumfang Push med Halskragen
Stabilisierungselement, welches entnommen werden kann

Unauffälliges Design

Wenn man häufig auf einen Halskragen angewiesen ist, sollte er so unauffällig wie möglich sein. Genau das bietet der Kragen von Push med. Die hellgraue Farbe ist dezent und springt nicht sofort ins Auge. Im Vergleich zu den herkömmlichen Halskragen die man im Spital erhält, ist der von Push dünner und schmiegt sich besser an die Körperkonturen an.

Fazit

Der Push med Halskragen ist die ideale Nackenstütze für den Alltag. Das feste Stabilisierungselement sorgt für einen sicheren Halt, lässt dank Aussparung vorne aber die nötige Freiheit für bequemes Essen oder Sprechen. Sehr weiches, feines Material und eine leichte Polsterung sorgen für erstklassigen Komfort, ohne dabei zu sehr aufzutragen.

+sichere Unterstützung des Nackens
+höchster Komfort, ohne Schwitzen
+unauffällige Optik und Farbe

-Entfernen des Stabilisierungselements nicht optimal gelöst

Symphysenlockerung mit Bandage behandeln

Die Symphyse verbindet die beiden Schambeine auf der Vorderseite des Beckens. In der Schwangerschaft, aber auch bei einem Unfall oder durch Fehlbelastungen beim Sport, kann sich das knorpelige Gewebe lockern. Schmerzen im Schambeinbereich und damit einhergehende Kreuzschmerzen lassen sich mit einer Bandage lindern. Zusätzliche Physiotherapie und etwas Geduld lassen das Problem meist innert drei Monaten verschwinden. Schwangere müssen sich etwas länger gedulden, weil die kräftigende Physiotherapie erst nach der Geburt starten kann.

Therapie ISG Blockad mit Bewegung

Die Symphyse – eine knorpelige Verbindung des Beckenrings

Das Becken besteht aus drei Knochen, die mit stabilem Faserknorpel verbunden sind. Zwei Verbindungen liegen auf der Rückseite des Beckens zwischen Kreuzbein und Darmbein. Sie werden Iliosakralgelenk (ISG) genannt. Auf der Vorderseite sind die beiden Schambeine durch die Symphyse verbunden. Da sowohl ISG, wie auch Symphyse relativ starre Gelenke mit minimalem Bewegungsumfang sind, ist der Beckenring recht starr.

Schmerzen am Schambein und Rücken

Ist die Symphyse gelockert, treten im Bereich des Schambeins schmerzen auf. Das Becken verliert seine Stabilität, was zu übermässigen Bewegungen im Bereich der eigentlich nahezu starren Verbindung führt und so Schmerzen verursacht. Bei Bewegungen wie Treppensteigen, Bücken oder Aufstehen verstärken sich die Beschwerden. Liegen auf der Seite ist aufgrund der Schmerzen häufig unmöglich.

Nicht selten sind auch die Iliosakralgelenke von der Symphysenlockerung betroffen. Der normalerweise sehr stabile Beckenring driftet auseinander, was die ISG verschiebt und so Schmerzen in unteren Rücken (Kreuz) auslöst. Hier ist eine Abgrenzung zur ISG-Blockade wichtig.

Ursachen für eine Symphysenlockerung

Über 90% der Symphysenlockerungen treten bei schwangeren Frauen auf. Schuld daran sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe lockern. Das sorgt zwar dafür, dass bei der Geburt genügend Platz für den Durchtritt des Kindes durchs Becken zur Verfügung steht, aber bei manchen Frauen eben auch für eine schmerzhafte Lockerung der Symphyse.

Die Symphysenlockerung kann auch ausserhalb der Schwangerschaft auftreten und zwar bei Frauen und Männern. Ursache kann eine ungünstige Bewegung (Stolpern oder Ausrutschen) sein, aber auch eine Fehlbelastung beim Sport, wie Velofahren oder Reiten.

Symphysensprengung bei Unfall oder Geburt

Wird die Symphyse gewaltsam gedehnt, kommt es nicht nur zu einer Lockerung, sondern sogar zu einer Sprengung der Schambeinfuge. Ursache sind Unfälle, wie z.B. ein Sturz beim Motorradfahren, oder aber die Überdehnung der Symphyse bei der Geburt. Bleibt der Beckenring trotz Symphysenruptur stabil und der Abstand der beiden Schambeine ist nicht zu gross, wird eine konservative Therapie wie bei der Symphysenlockerung angestrebt. Nur in schweren Fällen, oder wenn nach einem Unfall Frakturen im Beckenbereich hinzukommen, wird operiert.

Beschwerden bei Symphysenlockerung lindern

Beginnt man frühzeitig mit der konservativen Therapie der Symphysenlockerung, lassen sich die Beschwerden in der Regel gut in den Griff bekommen, sodass eine Operation nicht notwendig ist.

Bandage bei Symphysenlockerung

Um die übermässige Beweglichkeit des Beckens einzuschränken, eignen sich Beckenbandagen oder Symphysen Gürtel. Diese werden rund ums Becken getragen und stabilisieren es von aussen. Dabei ist auf den richtigen Sitz der Bandage zu achten, denn der häufigste Anwendungsfehler ist, dass die Gürtel zu weit oben getragen werden. Zudem sollte man sich nicht scheuen, kräftig an den seitlichen Verschlussbändern zu ziehen. Nur so lässt sich eine schmerzlindernde Stützwirkung erzielen.

Bort Symphysen-Gürtel

Der einfache Symphysen-Gürtel von Bort ist aus einem dünnen, atmungsaktiven Material gefertigt, das sich weich an den Körper anschmiegt. Die zwei schmalen Zuggurten auf der Vorderseite erlauben es, die Bandage satt zu verschliessen und so eine gute Wirkung zu erzielen.

SacroLoc ISG- und Beckenorthese

Die Beckenorthese von Bauerfeind hilft zuverlässig gegen Schmerzen im Bereich der Symphyse, aber auch gegen die damit einhergehenden Beschwerden im unteren Rücken. Die sehr stabile, kaum elastische SacroLoc ist mit flachen Zuggurten mit Umlenkösen ausgestattet. Die Ösen, aber auch die Handschlaufen auf den Verschlusslaschen reduzieren den benötigten Kraftaufwand beim Anziehen der SacroLoc.

Zwei Pelotten im Bereich des Kreuzes massieren und entlasten das Iliosakralgelenk, um die Beschwerden in dieser Region zu lindern.

Bort Stabilo ISG-Bandage

Die aus atmungsaktivem Material gestrickte Beckenbandage von Bort ist mit zwei überkreuzten Gurten mit seitlicher Umlenköse ausgestattet. Sie ermöglichen es, mit der leicht elastischen Bandage eine ausreichende Stabilität zu erzeugen. Im Bauchbereich ist die Bandage eher schmal gestaltet, um die Bewegungsfreiheit zu erhalten.

Schmerzmittel als Ergänzung

Eine gelockerte Symphyse ist schmerzhaft, braucht aber trotzdem Bewegung um zu heilen. Wenn die Schmerzen schon so stark sind, dass nicht mehr an normale Bewegung oder Physiotherapie zu denken ist, helfen Schmerzmittel. Sie erleichtern den Alltag und ermöglichen eine aktive Therapie.

Physiotherapie und Kräftigung

Das Becken ist ein Ansatzpunkt für viele Muskeln und wird nicht nur durch die Symphyse und Bänder stabilisiert, sondern ein Stück weit auch durch die Muskulatur. Bei einer Beckenringinstabilität wird deshalb grossen Wert auf die baldige muskuläre Stabilisierung des Beckens gelegt, um die gelockerte Symphyse zu entlasten.

Welche Übungen sich für Ihre individuelle Situation eignen, erfahren Sie in der Physiotherapie. Was immer geht, sind Beckenbodenübungen, die auch von Schwangeren durchgeführt werden können. Weitere Übungen müssen auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt werden.

Mit Geduld zum Ziel

Die Symphyse ist ähnlich wie die Bandscheiben im Rücken aus Knorpel aufgebaut. Sie ist kaum durchblutet, was die Heilung erschwert. Bei der Therapie der Symphysenlockerung ist deshalb Geduld gefragt. In der Regel beträgt die Heilungsdauer nämlich drei Monate.


Die Gilchrist-Bandage

Gilchrist-Bandagen werden nach Oberarmbrüchen oder Schulterverletzungen eingesetzt. Sie stellen den Arm ruhig und verhindern so Bewegungen in der Schulter indirekt. Das gibt den verletzten Knochen, Muskeln oder Sehnen die nötige Ruhe zum Heilen. Wer die Bandage richtig anzieht und den Arm nach Anleitung des Physiotherapeuten früh mobilisiert, erzielt das bestmögliche Ergebnis.

Vom Gilchrist-Verband zur Gilchrist-Bandage

Als der amerikanische Arzt Thomas Gilchrist den gleichnamigen Verband erfunden hat, verwendete er dazu ganz einfache Verbände, wie man sie in jedem Krankenhaus finden kann. Speziell war seine Wickeltechnik, die den Arm und die Schulter zuverlässig ruhigstellt. Da das Anlegen eines Gilchrist-Verbands für den Patienten selber fast unmöglich ist, gibt es heute Gilchrist-Bandagen. Vorgefertigte Gilchrist-Bandagen bieten die gleich gute Unterstützung und Ruhigstellung, wie ein Verband, sind aber viel einfacher in der Anwendung. Aus diesem Grund wird heute unter einem Gilchrist Verband eigentlich immer eine vorgefertigte Gilchrist-Bandage verstanden, die kostengünstig und einfach in der Handhabung ist.

Indikationen für einen Gilchrist-Bandage

Eine Gilchrist-Bandage stellt Ober- und Unterarm ruhig, was indirekt auch alle Bewegungen in der Schulter verhindert. Es gibt deshalb viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.

Gilchrist-Bandage richtig anlegen

Nicht jede Gilchrist Bandage ist genau gleich aufgebaut. Deshalb muss in erster Linie die Anleitung des Herstellers beachtet werden.

Gemeinsam ist allen, das sie über einen Gurt verfügen, der den Oberarm am Rumpf befestigt.

Bei manchen Modellen ist dieser Gurt als Schlaufe rund um den Oberarm an der Bandage befestigt und muss hinter dem Rücken hindurch zur Hand geführt werden.

Bei andern Modellen ist es genau umgekehrt. Der Gurt ist im Handbereich befestigt und wird zum Oberarm geführt, wo er zwischen Rumpf und Oberarm hindurchgefädelt und auf dem Rücken verschlossen wird.

Modern interpretierte Gilchrist Bandagen verzichten vollständig auf Schultergurt und Rückengurt. Sie bestehen aus einer einzigen Rumpfbandage, an der drei Armschlaufen befestigt sind. Sie umschliessen wie bei der klassischen Gilchrist Bandage den Oberarm, sowie den Unterarm in der Nähe des Ellenbogens und am Handgelenk. Da auf lange Gurten verzichtet wird, ist das Anziehen deutlich einfacher als bei den herkömmlichen Ausführungen.

Für einen korrekten Sitz ist auf drei Punkte zu achten:

  1. Der Unterarm ist ungefähr rechtwinklig gegenüber dem Oberarm gebeugt und liegt waagrecht vor dem Oberkörper.
  2. Der Oberarm ist sicher umschossen und liegt nahe am Oberkörper.
  3. Der gesamte Arm wird sicher gehalten, sodass Bewegungen in der Schulter stark eingeschränkt sind.

Behandlung auch in der Nacht

Verletzungen an der Schulter oder am Oberarm benötigen auch in der Nacht Ruhe. Der Gilchrist muss deshalb am Arm bleiben und die Seitenlage beim Schlafen ist zu vermeiden. Damit man trotzdem gut schlafen kann, wird das Kopfende des Betts leicht erhöht. Der Arm wird mit einem Keil oder zusätzlichen Kissen gestützt.

Ruhigstellen aber richtig

Wird der Bewegungsumfang der Schulter und des Ellenbogens Tag und Nacht eingeschränkt, besteht immer die Gefahr, dass sich Bänder und die Gelenkskapsel verkürzen. Der Bewegungsumfang des betroffenen Gelenks nimmt ab und kann nachhaltig vermindert sein. Das gilt es möglichst zu verhindern. Die beste Massnahme dagegen ist die frühzeitige Mobilisation.

In vielen Fällen darf bereits in der ersten Woche nach der Operation oder dem Unfall mit einfachen passiven Bewegungsübungen angefangen werden. Das heisst, der Arm wird bewegt, ohne dafür die Muskeln anzuspannen. Häufig wird das Armpendeln empfohlen, bei dem der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt ist, der Arm nach unten hängt und in verschiedene Richtungen sanft geschwungen wird. Auch das Heben des Arms mit dem andern Arm, oder durch den Physiotherapeuten, ist eine Übung die früh durchgeführt werden kann. Eine vorgängige Instruktion durch den Arzt oder die Physiotherapie verhindert eine falsche oder übermässige Belastung.

Mit fortschreitendem Heilungsverlauf, dürfen immer mehr Übungen durchgeführt werden, auch aktive. Je nach Unfallhergang oder Operation wird darf schon nach 6-8 Wochen mit isometrischen Kräftigungsübungen begonnen werden, um einen übermässigen Muskelabbau zu verhindern.

Gilchrist-Bandage kaufen

Bandagenshop.ch bietet eine grosse Auswahl an Gilchrist-Bandagen. Jedes Modell hat individuelle Vorteile, die Funktion und Wirkung ist aber bei allen gleich. Sie stellen Unter- und Oberarm ruhig, um indirekt auch den Bewegungsumfang der Schulter einzuschränken. Eine kleine Auswahl im Überblick:

Gilchrist Schulterbandage von Omnimed

Die Gilchrist Bandage aus weich gepolsterten Gurten lässt sich dank Klettverschlüssen stufenlos an den Körper anpassen. Breite Bänder sorgen nicht nur für einen sicheren Halt, sondern auch für einen guten Tragekomfort. Die gesunde Schulter wird so vor Druckstellen geschützt.

Bort OmoXpress light Schulterorthese

Die OmoXpress light besteht aus einem breiten, weichen Rumpfgurt und drei Arm-/Handschlaufen. Der Ruhigstellungswinkel kann zwischen 0-20° Abduktion im Schultergelenk variiert werden. Das dank den Armschlaufen, die frei am Rumpfgurt fixiert werden.

OmoBasic nach Gilchrist für Kinder

Die OmoBasic Gilchrist-Bandage speziell für Kinder bietet einen zuverlässigen Halt auch beim Spielen, ist weich gepolstert und kindgerecht gestaltet. Klettverschlüsse erlauben es, die Bandage exakt an die Grösse des Kindes anzupassen. Ein zweiteiliger Schultergurt bietet einen guten Komfort und schützt die Schulter vor Druck oder Belastung.

Das gesamte Gilchrist-Bandagen Sortiment finden Sie bei Bandagenshop.ch.

Die neue EpiTrain Ellenbogenbandage

Bauerfeind hat seine EpiTrain Ellenbogenbandage überarbeitet. Ein neues Gestrick, Pelotten mit Massagenoppen und eine angepasste Grössentabelle bringen nicht nur einen besseren Komfort, sondern auch eine gesteigerte Wirkung.

Die neue EpiTrain Ellenbogenbandage

Dreidimensionales Train-Gestrick

Letztes Jahr hat Bauerfeind das neue Train-Gestrick vorgestellt. Es zeichnet sich durch einen noch stärker dreidimensionalen Aufbau aus. Das neue Train-Gestrick ist mehrschichtig und aus verschiedenen Fäden gefertigt. Sie geben dem Gestrick eine Struktur, die für optimalen Halt sorgt. Ausserdem ist die Atmungsaktivität und die Weichheit gegenüber dem vorherigen Train-Gestrick verbessert worden.

Nach der GenuTrain Kniebandage und der LumboTrain Rückenbandage wird ab sofort auch die EpiTrain Ellenbogenbandage aus dem neuen Train-Gestrick gefertigt.

Das Train-Gestrick mit 3D-Struktur
Neuartiges Gestrick mit 3-D Struktur

Epicon+ Pads – die neuen Pelotten

Pelotten (Druckpolster) sind ein wichtiger Bestandteil von Bandagen. Sie ermöglichen es, den Druck lokal zu erhöhen, schmerzende Stellen zu massieren, oder aber besonders empfindliche Stellen zu entlasten. Das neue Epicon+ Pad bietet alle drei Wirkmechanismen.

Eine Aussparung über den Epicondylen (seitlicher Knochenvorsprung) entlastet diese empfindliche knöcherne Stelle.

Am Unterarm liegen die beiden Pelotten, die seitlich des Arms positioniert sind, direkt auf den Muskelbäuchen. Sie erhöhen lokal den Druck und damit die Vorspannung der Muskeln.

Um den gereizten Sehnenansatz bei einem Tennisellbogen optimal zu entlasten, ist in beiden Pelotten ein festes Element mit Noppen eingearbeitet. Die festen Massagenoppen sind im Ruhezustand grösstenteils in der viskoelastischen Pelotte versteckt. Bei Bewegung verformt sich die Pelotte, die Massagenoppen treten stärker hervor, was die Massagewirkung steigert.

Der Massageeffekt lindert die Beschwerden. Der Abbau von Schwellungen (Ödem) wird gefördert.

Epicon+ Pads sorgen für Schmerzlinderung am Ellenbogen
High-Tech gegen Schmerzen mit Epicon+
Die Ellenbogenbandage eignet sich perfekt für den Arbeitsalltag
Die EpiTrain eignet sich bestens im Alltag

Abnehmbarer Gurt

Druck auf die Muskelbäuche am Unterarm reduziert Schmerzen bei einer Epicondylitis („Tennisellbogen“). Kompression wirkt aber auch abschwellend und fördert die Resorption von Blutergüssen. Die EpiTrain Ellenbogenbandage wird deshalb optional mit einem Unterarm-Gurt geliefert. Das unelastische Band mit Umlenköse hat einen Klettverschluss, sodass man es mit dem gewünschten Zug verschliessen kann.

Optimierte Grössentabelle

Wer eine EpiTrain Ellenbogenbandage nachbestellen möchte, muss die Grösse neu bestimmen, denn Bauerfeind hat die Grössentabelle angepasst. Neu wird an der dicksten Stelle des Unterarms gemessen. Je nach Armlänge liegt dieser Punkt ca. 5-8 cm unterhalt der Ellenbeuge. Gemessen wird wie bisher bei 90° angewinkeltem Ellenbogen.

Die neue EpiTrain ist ab sofort bei Bandagenshop.ch erhältlich.

Testbericht Mobilis GenuActive Kniebandage

Abnützungsbedingte Knieschmerzen haben meine sportlichen Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren erheblich eingeschränkt. Auf der Suche nach einer wirkungsvollen Kniebandage habe ich verschiedene Modelle ausprobiert, um die sportlichen Einschränkungen zu reduzieren. Auf diesem Weg bin ich auf das Modell Mobilis GenuActive gestossen

Testbericht GenuActive Kniebandage von Sigvaris

Erster Eindruck: Sehr gute Qualität

Die GenuActive Kniebandage hat ein unauffälliges, dezentes Design. Die Verpackung (Karton) ist zweckmässig, alle erforderlichen Informationen zum Anziehen, Waschen, Grösse etc. sind gut sichtbar auf der Verpackung angebracht. Der Beipackzettel ist informativ aber die gewählte Schriftgrösse etwas gar klein. Die Bandage weist eine hohe Verarbeitungsqualität auf und das verwendete Material ist sehr Angenehm beim Tragen.

Anziehen: Einfach

Die Bandage lässt sich einfach überziehen. Die seitlichen eingearbeiteten Stäbe unterstützen das Anziehen. Dabei ist zu achten, dass die Patella-Pelotte genau über der Kniescheibe platziert wird. Es empfiehlt sich, den Sitz der Bandage regelmässig zu überprüfen.

Komfort beim Sport

Die Bandage weist einen hohen Tragkomfort auf. Ist sie einmal richtig platziert, spürt man sie kaum beim Sport. Auch nach intensivem Training fühlt sich das Bein trocken an, der Schweiss entweicht gut durch das Strickgewebe. Lässt sich auch gut unter den Skihosen tragen.

Schutz der Kniekehle

Die feinstrukturierte Zone in der Kniekehle trägt viel zum hohen Tragkomfort bei. Auch nach Stunden fühlt sich das Tragen der Bandage angenehm an.

Wirkung

Ich habe die Bandage beim Tennis, Fitness und Skifahren getragen. Ich konnte diese Sportarten weitgehend beschwerdefrei ausüben, was mit anderen Bandagen bisher nicht immer der Fall war.

Fazit

Seit einem Jahr muss ich eine Kniebandage beim Sport tragen. Ich habe schon einige Modelle ausprobiert. Die Mobillis GenuActive hat mich aber voll und ganz überzeugt. Nicht nur der hohe Tragkomfort sondern insbesondere die gute Kniestabilität und Wirkung überzeugen restlos. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Ich werde dieser Bandage bei meinen sportlichen Aktivitäten weiterhin vertrauen.

+ hoher Tragekomfort
+ gute Wirkung
+ hochwertiges Material
+ guter Halt dank Haftzonen aus Silikon
+ gutes Preis-/Leistungsverhältnis

-Schriftgrösse auf Beipackzettel etwas gar klein

Rückenbandage beim Sport tragen

Immer wieder werden wir bei Bandagenshop.ch von Kunden gefragt, ob man Rückenbandagen beim Sport tragen darf. Das ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, denn Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen und steigert die Wirksamkeit der Bandagen. Für Athleten gibt es ausserdem Rückenbandagen speziell für den Sport.

Bewegung verbessert die Wirksamkeit von Bandagen

Sporttreiben mit Rückenbandage

Moderne Rückenbandagen erzeugen eine unterstützende Kompression. Da die Bandagen den Muskelbewegungen nicht vollständig nachgeben, entsteht bei Bewegung eine Massagewirkung. Der Druck wird durch die Bewegung kurzzeitig und punktuell erhöht. Das regt die Durchblutung und die Propriozeption an.

Auch die häufig in Rückenbandagen eingearbeiteten Massagepelotten entfalten erst bei Bewegung ihre volle Wirkung. Die Massagenoppen werden bei jeder Bewegung sanft über die Haut bewegt und steigern so die Durchblutung.

Es ist also nicht nur möglich, sich mit einer Rückenbandage zu bewegen, sondern sogar nötig.

Sport bei Rückenschmerzen

Gewichtheben, Golfen und Tennisspielen sollte man mit Rückenschmerzen lieber lassen. Es gibt aber viele Sportarten, die dem Rücken auch bei einem „Hexenschuss“ guttun. Dazu gehören z.B. leichtes Joggen auf weichem Untergrund, Yoga, Nordic Walking, Klettern oder Fahrradfahren.

Die meisten Rückenschmerzen sind nämlich auf eine schwache Muskulatur und Bewegungsmangel zurückzuführen. Sport ist also genau das richtige Mittel gegen Rückenschmerzen. Kurzfristig werden die Beschwerden durch Sport gelindert, langfristig lassen sich Rückenschmerzen durch einen gezielten Kraftaufbau vorbeugen.

Rückenbandagen für Sportler

Grundsätzlich kann und soll man sich mit allen Kompressionsbandagen regelmässig bewegen. Es gibt aber auch Rückenbandagen speziell für Sportler. Diese sind aus speziellen Funktionsfasern gefertigt, die auch bei starkem Schwitzen ein angenehmes Tragegefühl gewährleisten.

Sports Back Support by Bauerfeind

Die Sports Back Support Rückenbandage ist aus einem innovativen Material gefertigt. Es hat eine netzartige Struktur, die viel frische Luft an die Haut lässt. Eine dünne Verarbeitung erlaubt es, die Bandage unauffällig unter der Sportkleidung zu tragen. Das Design ist mit den Farben Rivera und Schwarz ebenfalls optimal auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.

Die Massagepelotte im hinteren Bereich der Bandage ist mit acht grossen Noppen ausgestattet, die den Rücken während dem Sport massieren.

Bort StabiloBasic Sport Rückenbandage

Die StabiloBasic Sport Rückenbandage ist für den Alltag und die Anwendung im Sport bestens geeignet. Sie unterstützt den unteren Rücken mit vier flexiblen Stäben und einer stabilisierenden Kompression. Die dreieckige Pelotte massiert das Kreuzbein mit vielen kleinen Noppen.

Coolmax-Technologie sorgt bei dieser Rückenbandage dafür, dass man beim Sport ein frisches Tragegefühl geniesst. Die Coolmax-Fasern sind nämlich atmungsaktiv und haben im Vergleich zu andern Fasern eine bis zu 25% grössere Oberfläche mit mikroskopischer Strukturierung. Damit ziehen sie Feuchtigkeit an und leiten sie von der Haut weg.

Push care Lumbalbandage

Push setzt bei seinen Bandagen auf Sympress-Mikrofasern. Sie sind extrem weich und gleichzeitig stabil. Entsprechend leicht und dünn ist die Push care Lumbalbandage ausgeführt, sodass sie beim Sport, aber auch im Alltag einen angenehmen Tragekomfort bietet. Ein Polster mit vier grossflächigen Noppen massiert die schmerzenden Stellen im unteren Rückenbereich und entlastet die Wirbelsäule. Die Pelotte lässt sich frei positionieren.

Entdecken Sie das gesamte Rückenbandagen-Sortiment für Sportler jetzt im Bandagenshop.ch.


Seitenbandriss am Knie

Die Seitenbänder geben dem Knie Halt, können bei einem Unfall aber reissen. Ein Seitenbandriss ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch zu einer Instabilität im Kniegelenk. Orthesen schonen das Knie während der Heilungsphase. Mit gezieltem Training wird die seitliche Aufklappbarkeit des Gelenks verringert. Bei Sportlern reicht das nicht immer aus für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Hier ist eine operative Refixation des gerissenen Seitenbands nötig.

Untersuchung des Seitenbands
Untersuchung des medialen Seitenbands (Quelle: Bauerfeind.de)

Die Seitenbänder und ihre Funktion

Die Seitenbänder verbinden den Ober- und Unterschenkelknochen miteinander. Sie geben dem Kniegelenk Stabilität, damit es seitlich nicht wegknickt. Am Knie gibt es das Aussenband und das Innenband. Weitere Bänder im Kniegelenk, die Gelenkskapsel und die Muskeln tragen ebenfalls zur Stabilität des Kniegelenks bei, weshalb ein Seitenbandriss nicht immer zu einer bleibenden Instabilität führen muss.

Unfallhergang beim Seitenbandriss

Eine grosse Krafteinwirkung auf den Unterschenkel, bei dem das Knie seitlich weggedrückt wird, ist die häufigste Ursache für einen Seitenbandriss. Diese Situation gibt es z.B. beim Skifahren, wenn der Ski „einsteckt“ und der Unterschenkel gegen aussen weggezogen wird. Aber auch beim Fussball, wenn der Gegner einen bei einer Grätsche seitlich in den Unterschenkel tritt, kommt es oft zu Seitenbandverletzungen am Knie. Betroffen ist in den meisten Fällen das Innenband.

Bänderzerrung oder Seitenbandriss

Werden die Bänder über ihre natürliche Dehnbarkeit hinaus belastet, führt das zu Verletzungen. Wie bei allen Bandverletzungen, kann man auch bei den Seitenbändern des Knies folgende Varianten unterscheiden:

  • Bänderzerrung: Das Band wird überdehnt. Unter Schonung heilt das Band von selbst wieder aus. Es bleiben keine langfristigen Schäden zurück. Schon nach wenigen Wochen klingen alle Beschwerden ab.
  • Teilriss des Seitenbands: Wenn einzelne Fasern des Seitenbands reissen (Teilruptur) zeigen sich ähnliche Symptome wie bei einem vollständigen Bänderriss. Das Knie schmerzt und ist an der betroffenen Stelle geschwollen. Bei Belastung nehmen die Beschwerden zu, weil das Gelenk instabil ist. Die Instabilität fällt im Gegensatz zum vollständigen Bänderriss geringer aus.
  • Vollständiger Seitenbandriss: Reisst ein Seitenband vollständig (Bandruptur), ist das Knie instabil. Häufig ist beim Unfall ein knallendes Geräusch wahrnehmbar. Das Knie schmerzt, vor allem bei Belastung, an der entsprechenden Stellen. Es kommt wie auch bei der Teilruptur zu einem Bluterguss.

Diagnose

Mit klinischen Tests kann der Arzt einen Seitenbandriss relativ einfach diagnostizieren. Bildgebende Verfahren werden eingesetzt, um das genaue Ausmass der Verletzung zu bestimmen und Begleitverletzungen wie knöcherne Ausrisse, Kreuzbandrisse, Meniskus- und Knorpelverletzungen auszuschliessen.

Behandlung des Seitenbandrisses

Als erste Massnahme sollte das betroffene Bein ruhiggestellt und hochgelagert werden. Kühle Kompressen, ein satt anliegender Verband und Salben können die Beschwerden lindern. Haushaltsübliche Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen helfen zusätzlich gegen die Schmerzen.

Während 4-6 Wochen unterstützt dann eine Bandage oder Orthese das Knie. Bei Bänderzerrungen ist eine einfache Kniebandage ausreichend. Bei (Teil-)Rupturen ist eine Bandage mit seitlichen Schienen, oder eine feste Rahmenorthese notwendig, um dem Knie den nötigen Halt zu bieten.

Ergänzend dazu wird in der Physiotherapie die Kraft und Beweglichkeit trainiert, sodass das Gelenk trotz verletztem Seitenband wieder stabil wird.

Lässt sich das Knie durch diese konservative Therapie nicht ausreichend stabilisieren, ist eine operative Befestigung des Bands, oder eine Bandplastik notwendig.

Bandagen und Orthesen bei Seitenbandriss

Je ausgeprägte die Instabilität des Knies ist, desto stärker muss die Schiene das Knie führen, um Fehlbelastungen vorzubeugen.

GenuTrain Kniebandage bei Seitenband-Zerrung

Die gestrickte Kniebandage unterstützt das Gelenk mit einer propriozeptiven Wirkung. Die gesteigerte Eigenwahrnehmung regt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks an, um Fehlbelastungen vorzubeugen. Eine durchblutungssteigernde Kompression lindert die Schmerzen.

BraceID Kniebandage mit Schienen bei Seitenbandriss

Die Kniebandage von BraceID ist mit zwei seitlichen Gelenkschienen ausgestattet. Polyzentrische Gelenke mit zwei Drehpunkten folgen der Beugebewegung beim Gehen ungehindert. Mittels zweier stabiler Zuggurten werden die Schienen satt am Bein befestigt. Weiches Zahopren-Material spendet dem Knie sanfte Wärme.

Bort GenuXpress bei Seitenbandriss mit hoher Instabilität

Bei einer ausgeprägten Instabilität des Knies nach einem Seitenbandriss, bietet die Bort BenuXpress Knieorthese maximale Sicherheit. Die feste Rahmenorthese wird mit sechs Bändern sicher am Bein befestigt. Die seitlichen Gelenke erlauben es, das Knie wie gewohnt zu strecken und zu beugen. Bei Bedarf lässt sich die Bewegungsfreiheit durch das Einsetzen von seitlichen Keilen aber auch ganz einfach einschränken.

Instabilität als Risiko

Ein Seitenbandriss macht das Knie instabil. Die Instabilität wird durch verschiedene Tests ermittelt, bei denen der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel in gestreckter oder leicht gebeugter Stellung nach innen oder aussen gedrückt wird. Anhand der Aufklappbarkeit des Gelenks wird die Instabilität in drei Grade eingeteilt.

  • Grad I: leichte Instabilität mit einer Aufklappbarkeit < 5 mm
  • Grad II: mittlere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von 5-10 mm
  • Grad III: schwere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von > 10 mm

Ist das Seitenband nicht vollständig gerissen, gewinnt das Knie durch Schonung und anschliessendes Krafttraining oft seine volle Stabilität zurück. Bei einem vollständigen Seitenbandriss stellt sich immer die Frage, ist eine Operation nötig oder nicht.

Meist wird innert 9 Monaten mittels konservativer Therapie eine ausreichende, aber nicht vollständige Stabilität erreicht. Bei sportlich sehr aktiven Personen kann eine Operation deshalb sinnvoll sein. Sport mit instabilem Knie kann das Gelenk nämlich reizen und so zu anhaltenden Knieschmerzen führen. Auch das Risiko für erneute Verletzungen, oder einen vorzeitigen Gelenkverschleiss ist bei einer Instabilität im Knie erhöht.

Trainieren mit Blackroll

Blackroll sieht man in jedem Fitnessstudio und Sportgeschäft. Doch wofür verwendet man die Rollen eigentlich? Wir zeigen Ihnen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und stellen Ihnen die verschiedenen Blackrollprodukte vor.

Training mit Blackroll

Faszientraining mit Blackroll

Die Faszien sind Bindegewebehüllen, die den ganzen Körper umschliessen und ihn so stabilisieren. Mit Blackroll kann man die Faszien und das Bindegewebe lockern. Das verbessert die Beweglichkeit und fördert eine gesunde Haltung. Verspannungen werden abgebaut und die Durchblutung angeregt. Manche Athleten schätzen das Blackroll Faszientraining als Warm-up, andere setzen die Rollen nach dem Training ein, um die Regeneration zu fördern.

Entspannung

Ein verspannter Nacken? Mit den Blackroll-Produkten können Sie sich jederzeit selber massieren und sich so Linderung verschaffen. Langsames auf und ab rollen über dem Triggerpunkt löst Verspannungen und lässt den Schmerz nach und nach verschwinden.

Entspannung Nacken mit dem Blackroll Ball

Training

Die Blackroll Rolle lässt sich nicht nur vor oder nach dem Training einsetzen. Sie ermöglicht auch ein ganz neues Trainings-Erlebnis bei klassischen Übungen wie Liegestützen, Brücke, Kniebaugen oder Rumpfbeugen. Etwa bei den Liegestützen kann man die Blackroll als Unterlage für die Hände oder Beine verwenden und so mit einer klassischen Übung ganz neue Muskelgruppen ansprechen.

Das Blackroll Sortiment

Die schwarze Blackrolle mit dem Loch in der Mitte kennt wohl jeder. Blackroll bietet aber noch mehr.

Blackroll Faszienrolle

Die klassische Blackroll ist 30 cm lang und hat einen Durchmesser von 15 cm. Sie ist als Standardvariante in Schwarz erhältlich, aber auch als Soft Variante. Die Soft Variante ist weiss-grau und 20% weicher als die klassische Blackroll. Dadurch eignet sie sich für sehr dünne oder schmerzempfindliche Personen.

Kleine Blackroll Faszienrolle

Die kleine Blackroll Faszienrolle ist nur 15 cm lang und hat einen Durchmesser von 5,5 cm. Sie ist speziell für die Massage der Arme, Hände und Füsse geeignet. Aber auch für unterwegs eignet sie sich bestens, weil sie in jeden Koffer passt. So muss man auch auf Reisen nicht auf das Faszientraining mit Blackroll verzichten.

Blackroll Ball

Der Blackroll Ball ist in den Grössen 8 und 12cm Durchmesser erhältlich. Er ermöglicht eine gezielte Massage von einzelnen Körperpartien. Der Nacken, aber auch die hintere Oberschenkelmuskulatur und die Gesässmuskulatur lassen sich damit punktuell massieren.

Das Blackroll Set Professional

Bei Bandagenshop.ch erhalten Sie die Blackroll Faszienrolle in den Standard und Soft Variante. Für ein intensives Faszientraining gibt es ausserdem das Blackroll Set Professional. Es enthält neben zwei Standard Rollen auch eine kleine Blackroll Faszienrolle, sowie je einen Ball mit 8 und 12 cm Durchmesser.

Entdecken Sie das Blackroll Sortiment im Bandagenshop.ch.

Bandagen bei rheumatoider Arthritis

Bei der rheumatoiden Arthritis sind die Gelenke entzündet. Langfristig dämmen Immunsuppressiva die Autoimmunerkrankung ein. Wenn bei akuten Beschwerden schnelle Linderung gefragt ist, sind Bandagen und andere Hilfsmittel eine gute Wahl. Sie sind wirksam gegen Schmerzen und Schwellungen.

Was ist rheumatoide Arthritis?

Rheumatoide Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke. Da meist mehrere Gelenke betroffen sind, wird die Erkrankung auch rheumatoide Polyarthritis genannt. Durch die Entzündung wird die Funktion der Gelenke eingeschränkt. Langfristig werden die Gelenke durch die Entzündungen geschädigt, was insbesondere zu Verformungen der Hand und Füsse führen kann. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die körpereigenen Abwehrzellen das Gewebe angreifen.

Symptome

Am häufigsten erkranken Personen zwischen 30 und 50 Jahren an rheumatoider Arthritis. Die Symptome sind zu Beginn unspezifisch. Müdigkeit, leicht erhöhte Temperatur, Nachtschweiss und Muskelschmerzen werden nicht selten als Grippe fehlgedeutet. Erst wenn die Schmerzen und Morgensteifigkeit in den Finger- oder Zehengelenken hinzukommen oder sich Rheumaknoten bilden, bemerken die meisten Betroffenen, dass etwas nicht stimmt. Auch Gelenkergüsse und Schwellungen aufgrund der Gelenkentzündung sind typische Symptome der rheumatoiden Arthritis. Die Entzündungen der Gelenke tritt fast immer symmetrisch, also auf beiden Seiten gleichzeitig auf.

Behandlung

Um die Entzündungen in den Gelenken zu stoppen, werden bei rheumatoider Arthritis Medikamente eingesetzt. Die Präparate unterdrücken die Überreaktion des Immunsystems. Da es einige Monate dauern kann bis diese Immunsuppressiva wirken, kommen manchmal zusätzlichen Schmerzmittel (nicht steroidale Antirheumatika, NSAR) zum Einsatz.

Die weitere Therapie richtet sich nach den Beschwerden des Patienten. Mit Physio- und Ergotherapie wird versucht, die Beweglichkeit und Funktion der Gelenke so weit wie möglich zu erhalten, resp. die fehlenden Funktionen auszugleichen.

Was sich bei rheumatoider Arthritis ebenfalls bewährt hat, sind Bandagen und Schienen.

Wie Bandagen bei Arthritis helfen

Bandagen üben einen medizinisch wirksamen Druck auf das Gelenk aus. Häufig sind sie zusätzlich mit viskoelastischen Pelotten ausgestattet. Die Druckpolster massieren das Gelenk. Sind zusätzlich Stäbe oder Schienen verarbeitet, wird das behandelte Gelenk von der Bandage oder Orthese ruhiggestellt. Bandagen sind eine gute Möglichkeit die Beschwerden der rheumatoiden Arthritis ohne zusätzliche Medikamente zu behandeln. So wirken Bandagen:

Schwellungen reduzieren

Die angenehme Kompression von Bandagen hilft Schwellungen und Gelenkergüsse zu reduzieren.

Stabilität erhöhen

Wenn sich die entzündeten Gelenke instabil anfühlen, oder die Kraft fehlt, schwindet das Vertrauen in den eigenen Körper. Bandagen geben Stabilität und Sicherheit.

Ruhe zum Heilen

Die meisten Bandagen beschränken die Beweglichkeit des Gelenks wenigstens teilweise, um Fehl- und Überbelastungen vorzubeugen. Soll das Gelenk ganz ruhiggestellt werden, eignen sich Orthesen. Sprechen Sie eine Ruhigstellung des Gelenks immer mit dem behandelnden Arzt ab und halten Sie die Behandlung so kurz wie möglich, um eine Versteifung der Gelenke zu verhindern.

Schmerzen lindern ohne Medikamente

Die abschwellende und stabilisierende Wirkung von Bandagen reduziert Schmerzen auf ganz natürliche Weise.

Bandagen bei Arthritis

Die rheumatoide Arthritis ist eine vielseitige Krankheit, die nicht bei jedem Betroffenen die gleichen Beschwerden verursacht. Entsprechend sollten Bandagen immer anhand der eigenen Bedürfnisse und Einschränkungen gewählt werden. Wir stellen Ihnen einige Modelle vor, mit denen sich die häufigsten Beschwerden behandeln lassen. Das ganze Bandagensortiment finden Sie bei Bandagenshop.ch. Wir beraten Sie gerne.

Bort Select ManuZip Handgelenkbandage

Die Handgelenkbandage von Bort ist aus besonders weichem, elastischem Material gestrickt. Dank seitlichem Reisverschluss lässt sich die Bandage einfach anziehen.

Eine Schiene auf der Handunterseite gibt dem Handgelenk Halt, ohne es vollständig ruhigzustellen. Mit dem Stabilo-Band rund ums Handgelenk lässt sich die Stabilität zusätzlich erhöhen. Beschwerden im Gelenk, oder von einer Sehnenscheidenentzündung werden dadurch gelindert. Ein Druckpolster auf der Handgelenkaussenseite sorgt für eine gezielte Kompression um Schmerzen zu lindern.

ManuLoc long Plus Handgelenkorthese

Die ManuLoc long Plus ist eine Orthese die das Handgelenk mit drei Stäben ruhigstellt. Die Fingerauflage fixiert die vier langen Finger. Um eine Verkürzung der Sehnen und Bänder vorzubeugen, erfolgt die Ruhigstellung in der Intrinsic-Plus-Stellung, bei der die Finger vollständig gestreckt und das Handgelenk und die Fingergrundgelenke gebeugt sind.

Die Handgelenkorthese eignet sich z.B. um die Hand während der Nacht komfortabel zu lagern. Sprechen Sie eine vollständige Ruhigstellung des Gelenks (Tag und Nacht) vorgängig mit Ihrem Arzt ab.

KubiTal Polsterbandage für den Ellenbogen

Die Ellenbogenbandage hilft mit einer sanften Kompression gegen Schmerzen und Schwellungen. Besonders ist bei dieser Bandage das zusätzliche Ellenbogenpolster. Es schütz den Ellenbogen vor Druckstellen beim Aufstützen und hilft so die Entstehung von (weiteren) Rheumaknoten vorzubeugen.

Andere Hilfsmittel bei rheumatoider Arthritis

Da die Beschwerden und Einschränkungen bei rheumatoider Arthritis individuell sind, gilt es die passenden Hilfsmittel zu finden, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Hier einige Beispiele.

Schuheinlagen gegen schmerzende Füsse

Die rheumatoide Arthritis betrifft meist die Finger- und Zehengrundgelenke. Um Schmerzen beim Stehen und Gehen zu lindern, eignen sich viskoelastische Schuheinlagen wie die ViscoPed. Sie dämpfen Stösse und entlasten die Zehengrundgelenke mit weichen Soft-Spots.

Staudt Manschetten-Wärm für die Nacht

Morgensteifigkeit lässt sich bei manchen Arthritis-Patienten mit Wärme vorbeugen. Genau für diese Anwendung wurden die Staudt Manschetten entwickelt. Die leichten Manschetten liegen locker ums Gelenk, damit sie in der Nacht einen guten Tragekomfort bieten. Isolierende Schaumstoffrippen halten die Körperwärme zurück und verhindern so ein Auskühlen des Gelenks während der Nacht. Wird zusätzlich das Staudt Gel angewendet, verstärkt sich die Wärmewirkung.

Die Staudt-Manschetten sind für alle Gelenke erhältlich.

TENS – Schmerztherapie ohne Medikamente

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Es handelt sich um eine Form der Schmerztherapie. Dafür benötigt man ein TENS-Gerät, das feine elektrische Impulse erzeugt und dazu passende Elektroden, die den Reiz durch die Haut leiten. Da TENS physikalisch wirkt, kommt es zu keiner Wechselwirkung mit den Medikamenten der Basistherapie.

Alle vorgestellten Hilfsmittel für Personen mit rheumatoider Arthritis finden Sie bei Bandagenshop.ch


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Neue TENS Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort eine erweiterte Auswahl an TENS -Geräten. Hier erfahren Sie was die Vorteile der sanften elektrischen Schmerztherapie sind. Ein Gerät bietet zusätzlich EMS, um die Muskeln zu stimulieren und einen Muskelabbau nach Verletzungen vorzubeugen.

TENS – Schmerztherapie ohne Medikamente

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Für die TENS Therapie werden zwei oder vier Elektroden auf die Haut geklebt. Das Gerät leitet über die Elektroden feine Stromstösse durch den Körper. Diese Stromstösse stimulieren die Nerven und blockieren so die Schmerzweiterleitung.

TENS eignet sich z.B. zur Behandlung von Rückenschmerzen, oder Gelenkschmerzen bei Arthrose. Nach Absprache mit dem Arzt kann man TENS auch zur Schmerzlinderung nach Unfällen oder Operationen einsetzen.

Die neuen TENS -Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort die neuen TENS Geräte PierenPlus Basic und Omron E3 Intense. Weiterhin erhältlich ist das kombinierte TENS/ EMS Gerät EMT-6.

Omron E3 Intense

Das Omron E3 Intense ist ein klinisch erprobtes TENS Gerät, das mit 6 voreingestellten Programmen für Arme, unterer Rücken, Bein, Fuss, Gelenke und Schultern geliefert wird. Neben dem Programm kann aus den drei verschiedenen Impulsarten Klopfen, Kneten und Reiben gewählt werden. Die Intensitätsstufe lässt sich bei jedem Programm individuell in 15 Stufen anpassen.

Omron E3 Intense
Einfache Anwendung, hohe Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer der Pads zeichnen das Omron TENS Gerät aus.

Zum Omron E3 Intense erhalten Sie zwei Longlife Pads mit Aufbewahrungsplatte. Die Elektroden lassen sich unter fliessendem Wasser abwaschen und können bis zu 150 Mal wiederverwendet werden. Die grossflächigen Pads sorgen für eine optimale Ausbreitung der Reizströme.

Die TENS-Therapie können Sie mit dem Omron E3 Intense immer und überall durchführen, egal ob Sie zu Hause, bei der Arbeit oder in den Ferien sind. Dank einem mitgelieferten Beutel lässt sich das Gerät sauber verpacken und transportieren. Ein Gürtelclip erlaubt es Ihnen, das Gerät sicher am Hosenbund zu befestigen, sodass Sie während der Therapie andern Tätigkeiten nachgehen können.

Pieren Plus Basic (ausverkauft)

Das Pieren Plus Basic TENS-Gerät wird mit 12 vorgefertigten Programmen für verschiedene Körperregionen geliefert. Vier weitere Speicherplätze können mit eigenen Programmen belegt werden. Beim Ausschalten des TENS-Gerätes wird das zuletzt verwendete Programm gespeichert, sodass Sie die nächste Therapie schnell starten können. Selbstverständlich lässt sich auch die Impulsstärke individuell anpassen.

Anwendung TENS PierenPlus Basic
Das PierenPlus Basic bietet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten

Da es sich beim Pieren Plus Basic um ein 2-Kanal Gerät handelt, lässt sich eine grosse Körperregion wie z.B. der Rücken wirkungsvoll behandeln. Aber auch die gleichzeitige Behandlung von zwei Körperregionen wie z.B. beide Knie oder beide Arme ist möglich.

Es sind jeweils zwei Elektroden mit einem Kabel verbunden, sie bilden zusammen einen Kanal. Die Elektroden mit textiler Oberseite sind angenehm weich und passen sich exakt an den Körper an.

Ersatzelektroden erhalten Sie bei Bandagenshop.ch.

Promed EMT-6 TENS/EMS

Das Promed EMT-6 ist ein kombiniertes TENS/EMS Gerät. TENS und EMS funktionieren beide über Reizströme, die über Elektroden in den Körper geleitet werden. Sie unterscheiden sich nur in der Reizstärke und der Impulsform. Viele Geräte, wie das Promed EMT-6, bieten deshalb eine Kombination aus TENS und EMS Funktionen.

EMS steht für elektrische Muskel Stimulation. Reizströme aus dem EMS Gerät regen die Muskeln zu rhythmischen Kontraktionen an. Diese Muskelstimulation soll nicht das Training ersetzen, sondern dient vor allem der Muskelstimulation während der Rehabilitation. Ein Muskelabbau wird durch regelmässige EMS vorgebeugt oder reduziert.

Das Promed EMT-6 wird mit vorgefertigten Programmen für TENS und EMS geliefert. Je zwei weitere Speicherplätze ermöglichen das Erstellen von eigenen Programmen.

Da es sich um ein 2-Kanal-Gerät handelt, ist eine grossflächige Therapie möglich.

Alle TENS/EMS-Geräte finden Sie ab sofort bei Bandagenshop.ch.