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Rückenbandagen gegen Rückenschmerzen

84% der Personen die eine Rückenbandage tragen geben an, dass sie damit weniger Rückenschmerzen haben. Die Wirksamkeit von Rückenbandagen ist also sehr hoch, insbesondere wenn man ein geeignetes Modell wählt, das der Indikation entspricht.

Bandagen gegen Rückenschmerzen

Was bringt eine Rückenbandage?

Eine Rückenbandage lindert Schmerzen und das nachweislich. So geben etwa 65% der Anwender an, dass sie die Einnahme von Medikamenten reduzieren konnten. 89% geben an, dank Rückenbandage wieder eine bessere Lebensqualität zu haben. Diese guten Leistungen bringen Bandagen nicht nur bei spezifischen, sondern auch bei unspezifischen Rückenschmerzen, also dort wo der Arzt keine eindeutige Ursache finden kann.

So wirkt eine Rückenbandage
Quelle www.eurocom-info.de

Bandagen für einen gesunden Rücken

Rückenschmerzen sind meist ein Teufelskreis aus Schmerzen-Schonhaltung-weniger Mobilität-Schmerzen. Rückenbandagen durchbrechen diesen Kreislauf. 72% der Befragten in einer Studie (1) gaben an, dass ihre Rückenbandage ihnen zu mehr Mobilität verhalf. Mehr Mobilität ist der erste Schritt hin zu einem gesunden Rücken, denn Bewegung stärkt die Haltemuskulatur. Die veraltete Vorstellung, dass Bandagen die Muskeln erschlaffen lassen, ist nachweislich falsch. Bandagen tragen zu einem gesunden Rücken bei.

Rückenbandagen für Alltag und Arbeit

Rückenbandagen stützen den Rücken mit ihrer Kompressionswirkung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Allfällige Stäbe sind flexibel und dienen lediglich der Passform und dem sicheren Sitz der Bandage. Um das Kreuz optimal zu behandeln, sind die meisten Rückenbandagen mit einer Pelotte ausgestattet. Das Massagepolster liegt im Kreuz, um die Kompressionswirkung der Bandage auf diesen eingewölbten Teil des Rückens (Lordose) zu übertragen und so die Rückenschmerzen gezielt anzugehen.

Beim Kauf einer Rückenbandage lohnt es sich, ein hochwertiges Modell zu wählen, denn gemäss Umfrage werden Rückenbandagen durchschnittlich während 10,3 Stunden pro Tag getragen. Folgende Modelle bieten nicht nur eine gute Wirkung, sondern auch einen hohen Tragekomfort.

Vertebradyn Supreme Senso

Die Sporlastic Rückenbandage überzeugt mit einem hochwertigen, anatomisch geformten Gestrick. Sie passt sich insbesondere an der Hüft exakt an den Körper an, damit man sich frei bewegen kann.

Vertebradyn Spureme Senso Rückenbandage Detail
Vertebradyn Spureme Senso Rückenbandage

Im Kreuzbereich sorgt die Air-Matrix Pelotte mit ihren vielen Noppen für eine anregende Massagewirkung. Dank perforiertem Material ist die Pelotte atmungsaktiv, sodass man damit nicht ins Schwitzen kommt.

Zusammen mit der Vertebradyn Supreme Senso Rückenbandage wird eine QR-Code Karte geliefert. Scannt man den Code mit dem eigenen Smartphone, wird man direkt zu den Sporlastic Übungsvideos geleitet. Sie zeigen, wie man den Rücken dehnt, mobilisiert und trainiert, damit man bald wieder schmerzfrei ist.

Bort Select LWS Premium Bandage

Die Premium Rückenbandage von Bort bietet ein hohes Sicherheitsgefühl durch die Kombination von Stäben und Y-Zügeln. Die drei Stäbe entlasten den Rücken, ohne die Bewegungsfreiheit zu sehr einzuschränken. Den Stabilisierungsgrad kann man dank den beiden Y-Zügeln individuell anpassen. Sie sind im Bereich der Wirbelsäule an der Bandage angebracht und verlaufen um den Rumpf nach vorne. Die unelastischen Bänder können mit dem gewünschten Zug verschlossen werden, sodass die Unterstützung leichter oder fester ist.

Bort Select LWS Premium Bandage
Bort Select LWS Premium Bandage

Damit das Anziehen bei dieser Bandage einfach und mit geringem Kraftaufwand gelingt, ist sie mit ergonomischen Griffschlaufen ausgestattet. Beim Tragen sorgen ultraweiche Timbrell care Fasern für besten Komfort.

Selbstverständlich ist die Bort Select Rückenbandage mit einer massierenden Pelotte ausgestattet.

LumboTrain Rückenbandage

Die LumboTrain Rückenbandage von Bauerfeind ist in einer Damen- und einer Herrenvariante erhältlich. Bei beiden Varianten sorgt das moderne Train-Gestrick für einen guten Sitz der Bandage.

LumboTrain Rückenbandage mit Pelotte
LumboTrain Rückenbandage

Schmerzen lindert die LumboTrain mit ihrer Massagepelotte. Die viskoelastische Pelotte ist mit einer festen Einlage verstärkt, um die massierenden Noppen exakt in der richtigen Position zu halten. Sie erzeugen bei jeder Bewegung eine angenehme Mikromassage, die Schmerzen lindert und die Durchblutung steigert.

Thermogürtel für den Rücken

Die Rückenbandage von Cizeta unterstützt den Rücken mit vier flexiblen Stäben. Ein zusätzlicher Zuggurt erhöht die entlastende Wirkung punktuell. Da der Zuggurt in der Höhe frei positioniert werden kann, entfaltet er seine Stützwirkung genau dort wo sie gebraucht wird.

Im hinteren Bereich der Bandage sind zudem zwei Taschen eingearbeitet. Hier werden bei Bedarf die mitgelieferten Thermobeutel eingelegt. Sie lassen sich in einem Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen, um etwa Verspannungen zu lockern. Um Schmerzen bei Entzündungen zu lindern, werden die Thermobeutel vorgängig im Kühlschrank gekühlt.

Rückenbandagen für den Sport

Rückenschmerzen sind häufig ein Zeichen einer muskulären Dysbalance oder eines ungesunden, bewegungsarmen Lebensstils. Mit Bewegung und Sport kann man die Beschwerden langfristig in den Griff bekommen. Um eine gesunde Haltung beim Training zu begünstigen und den Rücken zu unterstützen, eignen sich folgende Rückenbandagen.

Sports Back Support

Die Back Support Bandage von Bauerfeind ist aus einem weitmaschigen Material gefertigt, das mit seiner netzartigen Struktur übermässiges Schwitzen verhindert. Vier flexible Stäbe sorgen dafür, dass die Bandage sicher sitzt und ihre volle Wirkung entfalten kann. Eine flache Verarbeitung garantiert eine komfortable Anwendung während dem Sport. Auch im Bereich der Verschlussplatten trägt die Bandage nicht auf und passt problemlos unter die normale Sportkleidung.

Sports Back Support Rückenbandage
Sports Back Support Rückenbandage

Das Kreuz wird von der Sports Back Support Bandage mit einer grossflächigen Pelotte unterstützt. Das viskoelastische Polster hat grosse Noppen, um die Mikrozirkulation anzuregen und die Sensomotorik zu verbessern.

BackSkin Rückenbandage

Die BackSkin Rückenbandage von BioSkin ist aus einem mehrschichtigen Ultima Laminat gefertigt, dessen Kern aus festem Polyurethan besteht. Das verleiht der Bandage eine hohe Stabilität bei sehr dünnem Material. Dank abnehmbarem Band, kann der Stabilisierungsgrad der BackSkin Bandage individuell angepasst werden. Was mit und ohne Band garantiert ist, ist die hohe Bewegungsfreiheit.

Was sonst noch gegen Rückenschmerzen hilft

Eine Rückenbandage hilft schnell gegen Rückenschmerzen und steigert die Mobilität. Um den Rücken langfristig vor Beschwerden zu schützen, können folgende Tipps helfen.

  • Lassen Sie sich bei anhaltenden Rückenschmerzen vom Arzt untersuchen.
  • Achten Sie auf eine ergonomische Haltung bei Sitzen und bewegen Sie sich dazwischen immer wieder (dynamisches Sitzen). Ein Sitzkissen kann Sie dabei unterstützen.
  • Stellen Sie den Autositz richtig ein und machen Sie auf längeren Fahrten immer wieder Bewegungspausen.
  • Bewegen Sie sich täglich.
  • Trainieren Sie die Rumpfmuskulatur gezielt. Allenfalls mit Unterstützung eines Physiotherapeuten.

Quelle:
  1. Eurocom e-V., Ergebnisse der repräsentativen Umfrage des Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V., Rückenbandagen und Rückenorthesen: Weniger Schmerz, mehr Mobilität

Bandage bei Humerusfraktur

Humerusfraktur

Der Humerus, also der Oberarmknochen, ist recht exponiert und deshalb häufig von Brüchen betroffen. Glücklicherweise ist nur selten eine Operation notwendig und die Prognosen für eine vollständige Heilung sind sehr gut.

Verschiedene Brüche im Bereich des Humerus

Der Oberarmknochen kann an verschiedenen Stellen brechen. Man unterscheidet:

  • Humeruskopffraktur (proximale Humerusfraktur): Das kugelförmige obere Ende des Oberarmknochens liegt in der Schulterpfanne. Bricht es, können auch Nerven und Weichteile im Bereich des Schultergelenks in Mitleidenschaft gezogen werden. Humeruskopffrakturen treten häufig bei älteren Menschen auf, insbesondere wenn sie an Osteoporose leiden.
  • Humerusschaftfraktur: Gerade bei Kindern bricht der Oberarmknochen häufig im mittleren Drittel. Aber auch an den oberen und unteren Enden des Schafts sind Brüche möglich.
  • Distale Humerusfraktur: Bricht der Oberarmknochen an seinem unteren Ende, kann es sich um eine eigentliche Gelenkfraktur handeln, bei der die Gelenksfläche beteiligt ist. Oder aber, es sind die seitlichen Fortsätze (Epikondylen) betroffen.
Humeruskopf-Fraktur
Humeruskopf-Fraktur
Humerusschaft-Fraktur
Humerusschaft-Fraktur

Ursachen für einen Oberarmbruch

Der Oberarmknochen bricht bei einer direkten Gewalteinwirkung, also bei einem Schlag auf den Arm, wie er z.B. bei Autounfällen, Arbeitsunfällen oder Stürzen aus grösserer Höhe (Leitersturz, Reitunfälle). Ein weiterer häufiger Unfallhergang ist der Sturz auf den ausgestreckten Arm oder Ellenbogen. Die indirekte Gewalteinwirkung kann insbesondere bei älteren Personen zu einer Humerusfraktur führen.

Operation in 80% der Fälle nicht nötig

80% der Oberarmbrüche werden konservativ behandelt und der Erfolg der Therapie durch regelmässige Röntgen-Kontrollen überprüft. Nötig ist ein operativer Eingriff nur in folgenden Fällen:

  • Ein oder mehrere Knochenstücke sind um mehr als 5mm verschoben.
  • Der Hals des Humeruskopfs ist abgeknickt.
  • Frakturfragmente klemmen Weichteile ein.

Ruhigstellen mit einer Armschlinge

Bei der Wahl der Armschlinge sollte auf eine ausreichende Stützwirkung geachtet werden. Die klassischen Mitellaschlingen bieten bei einem Oberarmbruch nicht ausreichend Stabilität.

OmoLoc Schulterorthese
OmoLoc Schulter-Orthese von Bauerfeind

Eine hochwertige Armschlinge hingegen stützt den Unterarm und den unteren Teil des Oberarms. Der Unterarm ist gegenüber dem Oberarm 90° gebeugt und vor dem Rumpf gelagert. Das schränkt die Bewegungsfreiheit des Oberarms und der Schulter stark ein. Armschlingen mit zusätzlichem Taillengurt bieten noch mehr Sicherheit, weil Rotationsbewegungen ebenfalls verhindert werden.

Gilchrist-Bandage bei Humerusfraktur

Der vom Arzt Thomas Gilchrist erfundene Verband immobilisiert Schulter und Oberarm durch verschiedene Schlaufen die um Unterarm und Oberarm geführt werden. Um Patienten das lästige Anlegen von Verbänden zu ersparen, werden heute zahlreiche Bandagen nach der Idee des Gilchrist-Verbands angeboten. Sie sind einfach anzuziehen und halten den gebrochenen Arm zuverlässig in seiner Position.

OmoBasic Arm-Schulter-Bandage

Die weich gepolsterten Gurten der OmoBasic Bandage liegen angenehm am Körper und bieten im Alltag einen hohen Tragekomfort. Klettverschlüsse erlauben eine stufenlose Anpassung an die eigene Körpergrösse. Die gute Stabilität der OmoBasic Arm-Schulter-Bandage wird durch die Kombination von drei Funktionselementen gewährleistet. Der Armtragegurt stützt den Unterarm im Bereich des Handgelenks und Ellenbogens. Ein Steg verbindet die beiden Schlaufen sicher. Der optional erhältliche Thoraxgurt wird rund um den Brustkorb und den betroffenen Oberarm getragen und ist bei einer Humerusfraktur unverzichtbar.

OmoLoc Schulterorthese

Die Schulterorthese von Bauerfeind wird um den Rumpf getragen und ist mit drei Halteschlaufen ausgestattet. Die Schlaufen um Oberarm und Unterarm geben einen sicheren Halt. Eine weitere Schlaufe um das Handgelenk ist zusätzlich mit einer Handauflage für mehr Komfort ausgestattet.

Da der Arm am Rumpf fixiert ist und auf einen Schultergurt verzichtet wird, werden die gesunde Seite und der obere Rücken nicht belastet.

Kinderbandage OmoBasic nah Gilchrist

Oberarmfrakturen sind bei Kindern eine relativ häufige Bruchart. Die OmoBasic Bandage nach Gilchrist ist so gestaltet, dass sie auch bei aktiven Kindern eine gute Stabilität bietet. Dafür sorgen unter anderem die Handschlaufe und die Aussparung am Ellenbogen, die ein Herausrutschen des Arms aus der Bandage verhindert.

Früh mit Physiotherapie und Übungen beginnen

Eine zu lange Ruhigstellung hat immer den Nachteil, das die Beweglichkeit der Gelenke und die Kraft der Muskeln abnehmen. Heute weiss man, dass eine frühe Mobilisation bei einer Humerusfraktur diese negativen Folgen deutlich reduziert.

Bereits nach der ersten Röntgen-Kontrolle in der 1.Woche nach dem Armbruch darf deshalb mit der Physiotherapie begonnen werden. Zuerst sind es einfach Pendelübungen, passive Bewegungen und isometrische Kräftigungsübungen, die den Arm in der Bandage sanft trainieren.

Später darf der Armtragegurt zeitweise abgelegt werden, sodass der Bewegungsumfang bei den passiven Übungen grösser wird.

Ab der 6.Woche nach der Humerusfraktur darf nach Anleitung der Physiotherapie mit aktiven Übungen begonnen werden. Sobald das Röntgenbild keinen Bruch mehr zeigt, darf auch mit leichten Wiederständen wie z.B. Gummibändern trainiert werden.


Die passenden Fitness-Hilfsmittel finden Sie im Shop

Sissel Seilzug-Set zur Schultermobilisation
Mit dem Sissel Seilzug-Set mobilisieren Sie die Schulter ohne Belastung (passiv)
Body-Band elastische Bänder Fitness
Mit den Body-Band Fitnessbänder können Sie leichte Kraftübungen durchführen
Fit Tube mit Griffen
Die Fit-Tubes ermöglichen den gezielten Kraftaufbau nach Frakturheilung

Schlafen mit Bandage

Auch in der Nacht muss die Behandlung mit der Bandage oder dem Armtragegurt fortgesetzt werden. In einer halbliegenden Position, mit einem Polster unter dem Arm, ist ein ausreichender Schutz gewährleistet und auch ein einigermassen erholsamer Schlaf sollte möglich sein.

Fussschmerzen beim Sport

Schmerzende Füsse beim Sport können jeden treffen, auch den besttrainierten Athleten. Schuld daran sind meist die Überbelastung einer Sehne oder erworbene Fussfehlstellungen wie Hallux valgus oder Spreizfuss. Schnelle Linderung bringen Schuheinlagen oder Bandagen. Langfristig sind ein gut strukturiertes Training, die richtige Sportausrüstung und regelmässiges Dehnen unumgänglich, um erneute Fussschmerzen beim Sport vorzubeugen.

Fussschmerzen beim Sport

Überbelastung als häufige Ursache für Fussschmerzen

Schmerzen die Füsse beim Sport, ist meist eine Überbelastung der Grund dafür. Dem Körper wird zu schnell zu viel zugemutet, sodass gewisse Strukturen überlastet werden. Anders als die Muskeln bauen Sehnen und Bänder ihre Belastbarkeit nämlich nur sehr langsam auf. Im Fussbereich finden sich viele solcher passiven Strukturen, die beim Sport überlastet werden können.

Schmerzen hinten am Fuss – Achillessehnenentzündung

Auf der Rückseite des Fusses setzt die Achillessehne am Fersenbein an und verläuft in einer geraden Linie bis zur Wadenmuskulatur. Typisch bei einer Reizung der Achillessehnen sind Belastungs- und Druckschmerzen einige Zentimeter oberhalb des Fersenbeins. Hier ist die Achillessehne am dünnsten und anfälligsten auf Reizungen durch Überbelastung. Sportschuhe die an dieser Stelle drücken, können die Beschwerden noch verstärken, sind aber nicht die Ursache dafür. Mehr dazu finden Sie im Beitrag Achillessehnenschmerzen behandeln.

Schmerzende Achillessehne beim Sport
Die Achillessehne wird beim Sport extrem belastet. Reizungen sind daher sehr häufig und sollten ernst genommen werden.
Achillessehnenschmerzen
Eine Reizung oder Entzündung der Achillessehne kann Schmerzen im ganzen Rückfuss verursachen.

Schmerzen an der Ferse – Fersensporn

Von den Fersen bis zum Vorfuss spannt sich eine kräftige Sehnenplatte, die Plantarfaszie. Bei hoher Belastung kann sie insbesondere an ihrem Ansatzpunkt am Fersenbein entzünden. Ein stechender Schmerz im Fersenbereich erschwert nicht nur den Sport, sondern auch das Gehen im Alltag. Anders als der Begriff Fersensporn vermuten lässt, bildet sich bei einer Plantarfasziitis nur sehr selten ein verkalkter Sporn im Fersenbereich. Die stechenden Fersenschmerzen kommen meist alleine von der Entzündung.

Fussschmerzen durch Fehlstellungen

Im Alltag tragen wir fast immer Schuhe die vorne zu schmal sind und die Muskulatur schwächen. Die Zehen werden dadurch abgeknickt und die Stabilität des Fussgewölbes beeinträchtigt. Hallux valgus und Spreizfuss sind nur zwei mögliche Folgen davon. Sie sind im Alltag unangenehm bis schmerzhaft, wobei die Beschwerden durch laufintensive Sportarten noch verstärkt werden.

Fehlstellung Hallux Valgus
Eine Fehlstellung führt langfristig zu Beschwerden und sollte behandelt werden.
Fehlstellung behandeln
Häufig reichen bereits einfache Massnahmen, um die Beschwerden zu lindern.

Schmerzen am Fussballen

Der Vorfuss ist wie ein kleines Gewölbe aufgespannt. Nur die Köpfe des ersten und fünften Mittelfussknochens berühren den Boden. Bei einem Spreizfuss flacht dieses Quergewölbe ab, der zweite bis vierte Mittelfussknochen kommt mit dem Boden in Berührung. Diese Druckbelastung kann Schmerzen im Vorfuss verursachen, die beim Sport zunehmen. Mit der Zeit bilden sich Schwielen oder Hornhaut an der belasteten Stelle.

Schmerzende Zehen

Die Zehen werden in Schuhen stark belastet, insbesondere beim Laufen, was mit der Zeit zu Fehlstellungen führen kann. Die häufigste Zehenfehlstellung ist der Hallux valgus. Die Grosszehe ist nach aussen abgeknickt. Der Kopf des dahinterliegenden Mittelfussknochens wird gegen innen weggedrückt und als Ballen an der Fussinnenkante sichtbar.

Eine weitere häufige Fehlstellung ist die Krallenzehe, die vor allem die zweite bis fünfte Zehe betrifft.

Fuss beim Sport entlasten und unterstützen

Schmerzt der Fuss beim Sport, helfen unterstützende Bandagen oder Schuheinlagen die Schmerzen schnell zu lindern. Sie fördern gesunde Bewegungsabläufe und helfen so Über- oder Fehlbelastungen beim Sport vorzubeugen.

Unterstützende Bandagen

Bandagen haben eine propriozeptive Wirkung. Durch ihre Kompression erhöhen sie die Eigenwahrnehmung und verbessern so die unbewusste Kontrolle über die Bewegungsabläufe.

Speziell für die Unterstützung der Achillessehne gibt es Achillessehnenbandagen (z.B. AchilloTrain, AchilloTrain Pro, Select AchilloStabil Plus, Zamst AT-1). Mit Polstern seitlich der Achillessehne führen sie die Sehne sanft und entlasten sie. Die Bandagen lindern Achillessehnenschmerzen, können aber auch zur Rezidivprophylaxe während dem Sport eingesetzt werden.

Für die Unterstützung des Mittelfusses eignet sich die Spiraldynamik USG-Bandage Helix S. Auch viele Sportkompressionssocken haben eine Stützzone im Mittelfussbereich und können die Rezidivprophylaxe unterstützen. Zur Schmerzlinderung eignen sich viskoelastische Schuheinlagen besser.

Entlastende Schuheinlagen

Beim Laufen und Springen werden die Füsse stark beansprucht. Bauerfeind hat deshalb spezielle Schuheinlagen für Sportler entwickelt. Sie führen die Ferse, geben ihr seitlichen Halt und dämpfen. Das Weightflex Modul im Mittelfussbereich stützt das Fussgewölbe um Überbelastungen vorzugeugen.

Es stehen drei verschiedene Varianten der Bauerfeind Sports Insole zur Verfügung, die an jeweils unterschiedliche Sportarten angepasst sind. Im Zehenbereich sind sie auf die Bedürfnisse der jeweiligen Sportarten abgestimmt, um den Zehen eine optimale Auflage zu bieten.

Für die Schmerzlinderung bei einem Fersensporn eignen sich viskoelastische Schuheinlagen (z.B. ViscoSpot, ViscoPed), die im Alltag getragen werden.

Die richtigen Schuhe

Wer beim Sport unter Fussschmerzen leidet, sollte seine Schuhe überprüfen. Die Schuhe sollten an die jeweilige Sportart angepasst sein und regelmässig gewechselt werden. Laufschuhe zum Beispiel sind bereits nach wenigen hundert Kilometern durchgelaufen. Bei Personen die zweimal die Woche laufen ist das in der Regel nach einer Saison der Fall. Das gilt auch für Tennisschuhe, Fussballschuhe und Co.

Sportschuhe
Die passenden Schuhe sind beim Sport das A und O!
Einlagen
Eine hochwertige Einlage stabilisiert und Stützt den Fuss.

Training fussschonend aufbauen

Fussschmerzen sollen Sie nicht davon abhalten ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Wer das Training anpasst kann seine Leistung steigern, ohne die Füsse übermässig zu belasten. So trainieren Sie fussschonend.

  • Pause einlegen: Schmerzt der Fuss beim Sport, ist eine Pause angezeigt. Gereizte Sehnen und Gelenke benötigen Ruhe zum heilen. Erst wenn die Schmerzen abgeklungen sind, sollte man mit dem Training fortfahren und das in einer angepassten Form.
  • Langsam aufbauen: Muskeln lassen sich schnell aufbauen. Wer mit einem neuen Sport beginnt, bemerkt oft schon nach wenigen Wochen einen unterschied, das Training fällt leichter. Anders sieht es bei den Sehnen aus. Ihre Belastbarkeit zu steigern dauert Monate bis Jahre. Die Dauer und Intensität des Trainings sollte deshalb nur langsam gesteigert werden. Weiter gilt, lieber häufig leicht trainieren als einmal die Woche sehr intensiv.
  • Vielseitig trainieren: Ein langsamer Trainingsaufbau heisst nicht, dass Sie nicht schnell besser werden dürfen. Durch ein vielfältiges Training wird die Ausdauer gesteigert, ohne die Füsse zu sehr zu belasten. Wer anstatt drei Joggingrunden pro Woche z.B. einmal joggt, einmal schwimmt und einmal eine Velofahrt unternimmt, kann Herz und Kreislauf ebenso gut trainieren und das ganz ohne Überbelastung der Füsse.
  • Dehnen nicht vergessen: Bei überlastungsbedingten Schmerzen an der Achillessehne oder Ferse ist tägliches Dehnen die beste Vorbeugung. Am effizientesten ist es, mit den Zehen auf der untersten Treppenstufe zu stehen, die Ferse so weit wie möglich abzusenken und in dieser Position einige Sekunden zu verharren oder leicht zu wippen.

Die Nachbehandlung der Rotatorenmanschetten-Ruptur

Die Schulter als beweglichstes Gelenk im menschlichen Körper wird vor allem durch die Muskeln der Rotatorenmanschette stabilisiert. Nach einer Ruptur oder Operation wird die Rotatorenmanschette mit einer Schulter-Ruhigstellungsorthese entlastet. Damit die Beweglichkeit des Gelenks nicht verloren geht, wird früh mit der Mobilisation begonnen. Während der gesamten Rehabilitationsphase kann man die Therapie zu Hause mit einfachen Übungen selber unterstützen.

Schultertraining nach Rotatorenmanschettenruptur

Passive Mobilisation der Schulter

In den ersten ca. 6 Wochen nach der Schulteroperation darf die Schulter nicht aktiv bewegt werden. Während dem Alltag liegt der Arm deshalb in einer Schlinge oder einer Orthese mit Abduktions-Kissen. Beim Duschen und Umziehen hängt der Arm locker nach unten.

In der Physiotherapie bewegt der Therapeut den Arm langsam und nur so weit es schmerzfrei möglich ist. Meist ist nach 6 Wochen eine passive Abduktion und Flexion von über 90° möglich. Der Arm kann also ungefähr gerade zur Seite und nach vorne angehoben werden.

Die passive Mobilisation kann nicht nur durch einen Therapeuten erfolgen. Zu Hause kann man selber mit einem Seilzug weiterüben. Ein Schulterseilzug mit Umlenkrolle wird in der Tür eingehängt. In beiden Händen wird je ein Griff gehalten. Durch Zug mit dem gesunden Arm, wird der gegenüberliegende Arm ohne Kraftaufwand angehoben und die Schulter passiv bewegt.

Weiter macht es Sinn, während dieser ersten Behandlungsphase den gegenüberliegenden Arm aktiv in alle Richtungen zu bewegen. Auch der Nacken und der Rücken sollten regelmässig gedehnt werden, um Verspannungen durch die ungewohnte Haltung in der Schulterorthese vorzubeugen.

Aktive Mobilisation

Nach ca. 6 Wochen findet eine Nachkontrolle statt. Ist der Heilungsverlauf ausreichend fortgeschritten, kann mit der aktiv-assistierten Mobilisation begonnen werden. Der Arm wird dabei aus eigener Kraft bewegt, aber durch den Therapeuten geführt und wo nötig unterstützt.

Jetzt dürfen auch Rotationsbewegungen in der Schulter langsam wieder eingeübt werden.

Zu Hause kann man die Therapie weiterhin mit Übungen am Schulterseilzug unterstützen. Nach Absprache mit dem Arzt sind auch einfache Pendelübungen mit sehr leichtem Gewicht möglich.

Kräftigung nach Rotatorenmanschettenruptur

Durch die lange Ruhigstellung verliert die Schulter nach Rotatorenmanschetten-Verletzungen an Kraft. Diese muss langsam wieder aufgebaut werden.

Lassen Sie sich von einer Physiotherapeutin instruieren. Viele Kräftigungsübungen können nach einer ersten Instruktion zu Hause selbständig durchgeführt werden. Einfache Hilfsmittel wie eine mit etwas Wasser gefüllte Trinkflasche oder ein elastisches Trainingsband machen das Schultertraining zu Hause besonders effektiv.

Es wird am Anfang mit sehr kleinem Gewicht und geringem Wiederstand trainiert. Die Belastung darf nur sehr langsam gesteigert werden. Für den langsamen Aufbau eignen sich z.B. die Body-Band 150 Trainingsbänder, die in verschiedenen Festigkeitsstufen erhältlich sind. Auf keinen Fall sollte das Training Schmerzen bereiten. Im Normalfall muss man nach einer Operation an der Rotatorenmanschette mit einer Aufbauphase von 9 Monaten rechnen. Sportliche Aktivitäten sind erst nach dem vollständigen Aufbau wieder erlaubt.

Begleitend zum Krafttraining wird auch die Beweglichkeit weiter trainiert, um möglichst den vollen Bewegungsumfang wieder herzustellen.

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Übungen gegen Rückenschmerzen

Ein schwacher Rücken ist anfällig für Rückenschmerzen und „Hexenschuss“. Mit Rückenübungen kann man die Muskeln stärken und Verspannungen lösen. Wir zeigen Ihnen die besten Übungen gegen Rückenschmerzen und was Sie sonst noch gegen Rückenschmerzen tun können.

Rückenschmerzen vorbeugen und bekämpfen

Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz

Dieser oft gehörte Satz hat einen wahren Kern. Rückenschmerzen sind nur in den wenigsten Fällen auf ernsthafte Erkrankungen zurückzuführen. Viel häufiger sind es eine schwache Muskulatur, eine schlechte Haltung und fehlende Bewegung, die für Rückenschmerzen verantwortlich sind. Wer regelmässig Rückenübungen macht, kann Schmerzen also effektiv vorbeugen.

Bandagen durchbrechen den Schmerzkreislauf

Den Einstieg in das regelmässige Rückentraining zu finden ist nicht einfach. Wenn der Rücken weh tut, hat man verständlicherweise wenig Lust auf Bewegung. Das kann aber zu einem Teufelskreis führen, denn wer sich wenig bewegt nimmt eher Schonhaltungen ein, was zu Verspannungen führt und diese wiederum verstärken Rückenschmerzen. Langfristig erschlafft die Muskulatur und man kommt kaum noch aus dem Teufelskreis heraus.

Rückenbandagen durchbrechen diesen ungünstigen Schmerzkreislauf. Sie stützen den Rücken je nach Modell mit Kompression, oder zusätzlich mit Stäben. Manche Rückenbandagen sind zudem mit einer Pelotte ausgestattet. Das grossflächige Silikonpolster massiert das Kreuz, um Schmerzen im unteren Rücken zu lindern. Andere Rückenbandagen sind aus gepolstertem Material gefertigt, das eine angenehme Wärmewirkung bietet.

Die schmerzlindernde Wirkung von Rückenbandagen wird durch Bewegung verstärkt. Behalten Sie die Bandage während den Rückenübungen also unbedingt an.

Übungen für den Rücken

Kraft und Beweglichkeit sind kein Zufall. Mit einem Rücken-Training lassen sie sich gezielt fördern. Wer regelmässig übt, wird Rückenschmerzen langfristig los. Wir stellen Ihnen die besten Übungen gegen Rückenschmerzen vor.

Dehnen und Beweglichkeit

Führen Sie Dehnungsübungen langsam durch. Die Dehnung sollte spürbar aber nicht schmerzhaft sein. Asymmetrische Übungen werden auf beiden Seiten gleich lang durchgeführt. Halten Sie die Dehnpositionen ca. 30 Sekunden.

Dehnübung für den Rücken
Wer den Rücken regelmässig dehnt, ist weniger anfällig für Schmerzen
Rücken liegend dehnen
Dehnübungen lassen sich so gut wie überall durchführen, ohne Hilfsmittel

Unterer Rücken

Legen Sie sich auf den Rücken. Strecken Sie ein Bein aus und beugen Sie das andere. Greifen Sie das gebeugte Bein und ziehen es zum Oberkörper hin ohne das ausgestreckte Bein zu haben.

Beide Beine gleichzeitig

Die Beine werden in Rückenlage gebeugt und mit den Armen zum Rumpf hin gezogen. Der Rücken bleibt dabei flach auf dem Boden.

Übers Kreuz

Strecken Sie das linke Bein aus, beugen Sie das rechte. Greifen Sie das rechte Knie mit der linken Hand und kippen es zur Seite. Der Oberkörper bleibt dabei möglichst flach auf dem Boden, der rechte Arm wird zur Seite ausgestreckt. Auf der andern Seite wiederholen.

Rücken dehnen im stehen
Diese Übung dehn den gesamten Rücken inkl. Becken
Bauch dehnen
Denken Sie daran, auch die Bauchmuskulatur zu dehnen

Katzenbuckel

Stehen Sie auf allen vieren. Die Hände sind schulterweit auseinander, die Knie hüftweit. Der Rücken wird gebeugt und weit nach oben gedrückt, wie ein Katzenbuckel. Danach senken Sie den Rücken langsam und drücken den Bauchnabel in Richtung Boden. Die Bewegungsabfolge einige Male langsam wiederholen.

Becken kippen

Legen Sie sich auf den Rücken, die Beine sind angewinkelt, die Füsse auf dem Boden abgestellt. Kippen Sie das Becken langsam vor und zurück. Dabei macht die Lendenwirbelsäule weiche fliessende Bewegungen.

Wer zu Hause einen Gymnastik-Ball hat, kann für diese Übung die Unterschenkel auf den Ball legen.

Kraft

Die Muskulatur ist entscheidend für eine gute Haltung und einen gesunden Rücken. Wer regelmässig trainiert, hat auch im Alltag mehr Kraft und weniger Rückenschmerzen.

Die Kraftübungen sollen anstrengend aber nicht schmerzhaft sein. Die Bewegungen werden immer langsam und kontrolliert ausgeführt. Führen Sie jede Übung für ca. 30 Sekunden aus, bevor Sie eine Pause machen. Jeder Durchgang wird dreimal wiederholt.

Unterarmstütz (Plank)

Plank
Die wohl einfachste und effizienteste Rumpfübung überhaupt: Plank

Der Unterarmstütz ist eine isometrische Kraftübung, die ganz ohne Bewegung durchgeführt wird. Dazu stützt man sich auf den Unterarmen und den Zehenspitzen ab. Rumpf und Beine bilden eine gerade Linie. Ziel ist es, die Position so lange wie möglich zu halten.

Wer gut trainiert ist, kann dabei ein Bein oder einen Arm vom Boden abheben und strecken.

Brett rückwärts

Legen Sie die Füsse auf einen Aerobic Stepper, einen niedrigen Hocker oder die unterste Treppenstufe. Spannen Sie die Rücken- und Gesässmuskulatur an, um das Becken vom Boden abzuheben. Senken Sie das Becken langsam wieder zum Boden.

Vierfüsslerstand gestreckt

Aus dem Vierfüsslerstand werden ein Bein und der gegenüberliegende Arm gestreckt. Dabei ist der Rücken gerade. Falls diese Übung noch zu schwierig ist, kann man nacheinander nur das Bein oder nur den Arm ausstrecken.

Es handelt sich um eine isometrische Übung, die ohne Bewegung für ca. 30 Sekunden durchgehalten wird.

Arme kreisen

Nehmen Sie in beide Hände eine leichte Hantel oder eine kleine Wasserflasche. Strecken Sie die Arme seitlich aus. Führen Sie auf Schulterhöhe kreisende Bewegungen aus.

Superman

Um wie Superman durch die Lüfte zu fliegen, legt man sich auf den Bauch und streckt die Arme nach vorne aus. Durch Anspannen der Rückenmuskulatur werden die Arme und die Brust leicht vom Boden abgehoben. Wer genügend Kraft hat, kann zusätzlich die Beine vom Boden abheben.

Richtig trainieren bei Rückenschmerzen

Früher wurde Patienten mit Rückenschmerzen Bettruhe verordnet. Heute weiss man, dass Bewegung bei unspezifischen Rückenschmerzen und „Hexenschuss“ oft das beste Mittel ist. Ein kleiner Spaziergang und einige Dehnübungen können bei Rückenschmerzen Wunder wirken. Nur mit den Kräftigungsübungen wartet man bei akut auftretenden Rückenschmerzen besser bis die Beschwerden abgeklungen sind.

Danach ist das Krafttraining aber umso wichtiger, um erneute Rückenschmerzen vorzubeugen. Dabei muss man es nicht übertreiben. Dreimal die Woche den Rücken zu stärken reicht vollkommen aus. Wenn die 3×30 Sekunden Wiederholung pro Übung zu viel sind, darf man die einzelnen Übungen zu Beginn auch problemlos kürzen.

Bei liegenden Übungen empfiehlt sich eine weiche Matte oder ein Teppich als Unterlage.

Im Alltag auf den Rücken achten

Unser Alltag ist nicht besonders rückenfreundlich. Stundenlanges Sitzen und kaum Bewegung trainieren den Rücken nicht, belasten ihn aber gleichzeitig stark. Wer seinen Rücken im Alltag unterstützen will, kann auch mit Bürojob etwas für den Rücken tun und so Rückenschmerzen vorbeugen.

Rückenschmerzen beim Sitzen
Rückenschmerzen sind bei Büroberufen sehr häufig
Korrektes Sitzen am Arbeitsplatz
Wer richtig sitzt und sich regelmässig bewegt, kann vorbeugen
  • Dynamisch Sitzen: Ruhig und aufrecht sitzen wie man es noch in der Schule gelernt hat, ist nicht besonders rückenfreundlich. Besser ist es, die Sitzposition immer wieder ein wenig zu verändern.
  • Bewegungspausen: Anstatt die Mittagspause im Restaurant zu verbringen einen kleinen Spaziergang zu machen, oder am Abend einen Teil des Heimwegs zu Fuss zu bewältigen ist gesund für den Rücken.
  • Richtig heben: Schwere Lasten sollte man nie mit gebeugtem Rücken haben. Wer in die Knie geht und Lasten mit geradem Rücken hebt, beugt Rückenschmerzen vor.
  • Gewicht reduzieren: Jedes Kilo zu viel lastet auf dem Rücken. Schon ein paar Kilos weniger können eine deutliche Erleichterung bringen.

Trainings-Apps bei Gelenkproblemen

Knieschmerzen, Rückenschmerzen, ein instabiles Sprunggelenk- wer daran leidet, kann die Heilung mit gezieltem Training unterstützen. Damit die Bewegungen trotz Beschwerden gelingen, gibt es Bandagen und Orthesen, die das Gelenk während dem Training entlasten. Die Marken Bauerfeind und Sporlastic bieten zu ihren Bandagen neu passende Trainings-Apps an, die ein gezieltes Training mit der Bandage ermöglichen.

Trainieren mit App

Gelenke – ein Zusammenspiel von Knochen, Bändern und Muskeln

Ein Gelenk ist mehr als nur Knochen. Entscheidend für die Gesundheit und Funktion eines Gelenks sind die Gelenkkapsel, die Bänder und die Muskeln, die das Gelenk umgeben oder an dessen Bewegung entscheidend beteiligt sind.

Die Gelenkkapsel umschliesst das Gelenk und bildet die Gelenkflüssigkeit um den Knorpel zu ernähren und das Gelenk zu schmieren. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel massiert. Die Kapsel ist meist eng mit den Bändern verwachsen.

Trainingsapp von Bauerfeind
Die Trainigs-App gibt klare Anweisungen
Trainieren mit der App
Die Übungen lassen sich ohne Hilfsmittel durchführen

Die Bänder geben dem Gelenk Stabilität, damit die knöchernen Gelenkspartner nicht voneinander weggleiten. Sie beschränken die Beweglichkeit auf den normalen Umfang.

Die Sehnen sind Verlängerungen der Muskeln und setzen meist in Gelenksnähe an, um Bewegungen zu ermöglichen. Die Muskeln tragen aber auch einen Teil zur Stabilität des Gelenks bei.

Training entscheidend für Gelenkgesundheit

Wer die Funktionsweise der Gelenke kennt weiss, dass ein Gelenk regelmässig Bewegung braucht um gesund zu bleiben. Die Kraft ist ebenfalls entscheidend, damit das Gelenk stabil ist und schmerzhafte Fehlbelastungen vorgebeugt werden.

Bei Schmerzen oder Verletzungen der Gelenke sind also ein gezieltes Krafttraining und Dehnungsübungen die einzige langfristige Lösung um das Problem anzugehen.

Bandagen unterstützen das Training

Mit einem schmerzenden Knie oder verstauchten Knöchel sofort voll ins Training einzusteigen ist natürlich nicht der richtige Weg. Nach einer Verletzung oder Reizung braucht das Gelenk erst einmal Ruhe um zu heilen. Nach einigen Tagen bis Wochen kann dann mit dem Training begonnen werden. Während dieser ersten Heilungsphase und beim gezielten Training kann man das Gelenk mit einer Bandage oder Orthese unterstützen.

Orthesen schränken die Beweglichkeit des Gelenks in gewisse Richtungen ein, um z.B. ein ungewolltes Umknicken zuverlässig zu verhindern. Sie werden in der ersten Phase nach einem Unfall oder einer Operation eingesetzt, oder wenn das Gelenk instabil ist.

Bandagen bieten eine sanftere Unterstützung und führen das Gelenk ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ihre Wirkung ist vor allem propriozeptiv. Zudem lindern Bandagen Schmerzen und Schwellungen um das Training zu erleichtern.

Mit der Trainings-App zu Hause trainieren

Die App gibt Anleitungen zum Trainieren zu Hause
Die Trainings-App gibts für Android und iOS

Nach einem Unfall oder bei Gelenkproblemen verschreibt der Arzt meist Physiotherapie. Um das Gelenk langfristig zu stabilisieren, reichen diese sieben Sitzungen aber nicht aus, wichtig ist es zu Hause weiter zu üben. Für Personen die lieber mit Anleitung trainieren gibt es deshalb Trainings-Apps speziell für den Aufbau nach Verletzungen.

Therapie-Apps mit medizinischem Hintergrund

Die Marken Sporlastic und Bauerfeind sind bekannt für ihre hochwertigen Bandagen und Orthesen. Beide Marken haben jetzt Anwendungen entwickelt, die einen während der gesamten Therapie unterstützen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sport-Apps bieten die Apps von Bauerfeind und Sporlastic spezielle Übungen für die Therapie nach Verletzungen oder bei Gelenkserkrankungen wie Arthrose konzipiert sind.

Bauerfeind Therapie-App

Die Übungen der Bauerfeind Therapie-App sind von Ärzten und Physiotherapeuten zusammengestellt. Für Sie wird eine indikationsgerechte Auswahl getroffen, die auch das individuelle Fitnesslevel und das Schmerzniveau berücksichtigt. Ein Trainer gibt zudem immer wieder Tipps und aufmunternde Informationen.

Übungen mit Video und Countdown

Das ganze Training wird von einem Video begleitet, das die Übungen vorzeigt. Ein Countdown motiviert einen die Übung ausreichend lange durchzuhalten.

Verlauf tracken

Nur wer regelmässig trainiert erzielt auch Erfolge. Die Bauerfeind Therapie-App bietet deshalb eine Erinnerungsfunktion. Ein Tracker zeigt ausserdem an wie viele Trainings man schon absolviert hat oder wie sich die Schmerzen verändert haben.

Für welche Bandagen?

Die Bauerfeind Therapie-App ist ein zertifiziertes Medizinprodukt. Sie ist für die Verwendung zusammen mit den Bauerfeind Produkten konzipiert. Die App lässt sich mit folgenden Bandagen anwenden.

  • Knie: Alle GenuTrain Modelle, GenuPoint
  • Rücken: LumboTrain, SacroLoc, LordoLoc
  • Fuss: Alle MalleoTrain Modelle, alle MalleoLoc Modelle, beide AchilloTrain Modelle, AirLoc

Sporlastic Übungen für zu Hause

Die Sporlastic Supreme Bandagen werden mit einem QR-Code geliefert. Dieser wird mit dem QR-Code-Reader des Smartphones oder Tablets gescannt. So gelangt man direkt zu den angeleiteten Therapieübungen.

Für welche Bandagen?

Der QR-Code der Sie zu den Übungen führt wird mit der Malleo-HiT Supreme Knöchelbandage und der Genu-HiT Supreme Kniebandage ausgeliefert.

Übungen von Bandagenshop.ch

Sie wollen die Übungen fürs Gelenk in Ihr gewohntes Training einbauen und benötigen keine direkte Begleitung durch eine App? Auf unserer Seite finden Sie eine grosse Auswahl an möglichen Übungen gegen Gelenkbeschwerden. Diese wurden von unserem beratenden Arzt zusammengestellt.

Entdecken Sie:

Testbericht: Omnimed Move Knöchelbandage

Die Onmimed Move Knöchelbandage soll mich im Alltag leicht unterstützen. Nachdem ich beim Spazieren mit meinem Hund einen Misstritt gemacht habe schmerzt der Knöchel und ich will weitere Misstritte verhindern.

Move Knöchelbandage Testbericht
Die günstige Knöchelbandage bieten einen überraschend guten Tragekomfort
Könchelbandage im Test
Erst bei starkem Anwinkeln kommt es zur Faltenbildung über dem Rist

Erster Eindruck

Die Move Knöchelbandage wird in einem transparenten Aufbewahrungsbeutel mit Reisverschluss geliefert. Der eingelegte Karton zeigt die Grössentabelle und die Waschanleitung. Die Bandage darf bei 30°C von Hand gewaschen werden.

Beim Auspacken bin ich erstaunt, wie weich und angenehm das Material der Knöchelbandage ist. Entsprechend einfach lässt sich die Bandage auch anziehen.

Passform

Die Move Knöchelbandage schmiegt sich recht gut an den Fuss an. Im Fersenbereich und über dem Rist ist das Gestrick besonders elastisch, sodass man den Fuss mühelos strecken und beugen kann. Im Vergleich zu einer teureren Bandage, die ich von vielen Jahren einmal hatte, fällt mir ein Unterschied auf. Die Ferse ist bei der Omnimed Bandage nicht anatomisch gestrickt, sodass die Bandage im Bereich der Ferse nicht überall optimal am Fuss anliegt. Auf den Tragekomfort hat das aber keinen Einfluss.

Passform der Move Knöchelbandage
Die einfache Verarbeitung der Abschlüsse ist bei kurzer Anwendungsdauer kein Nachteil
Material der Knöchelbandage auf dem Prüfstand
Unterschiedliche Gestrickzonen sorgen für eine gute Passform, die Bewegungsfreiheit bleibt erhalten

Tragekomfort

Im Alltag bietet die Omnimed Move Knöchelbandage ein gutes Tragegefühl. Auch beim Spazieren passt sich die Bandage gut an die Bewegung an. Dank dem dünnen Material trägt sie nicht auf und man kann sie problemlos in jedem Schuh tragen.

Einziger kleiner Minuspunkt sind die Abschlussränder. Sie sind relativ fest und hinterlassen mit der Zeit einen leichten Abdruck.

Wirkung

Die Move Knöchelbandage bietet eine sanfte Unterstützung. Die Kompression ist angenehm und hilft gut bei leichten Beschwerden nach einem Misstritt. Ich fühle mich sicherer beim Gehen, obwohl die Bewegungsfreiheit von der Bandage nicht eingeschränkt wird.

Fazit

Die Move Knöchelbandage von Omnimed bietet für den günstigen Preis einen überraschend guten Komfort. Das Material ist weich und passt sich beim Gehen angenehm ans Bein an. Auch die Wirkung lässt bei leichten Beschwerden keine Wünsche offen. Bei den einfach gearbeiteten Abschlussrändern und der Ferse zeigen sich die Unterschiede zu einer teureren Bandage. Diese sind aber bei einer kurzzeitigen Anwendung über wenige Wochen nicht relevant.

+ weiches, elastisches Material
+ dünn, passt in jeden Schuh
+ angenehme Stützwirkung

-einfache Verarbeitung an Ferse und Abschlussrändern


Weitere Knöchelbandage im Test

MalleoTrain Knöchelbandage von Bauerfeind im Test
MalleoTrain von Bauerfeind im Test

Misstritte beim Sport vorbeugen

Ein Misstritt beim Sport ist unangenehm und kann im ungünstigsten Fall zu einer ernsthaften Verletzung der Aussenbänder führen. Misstritte (auch OSG-Distorsion) gilt es deshalb möglichst vorzubeugen. Manche Personen neigen aufgrund eines eher lockeren Kapsel-Band-Apparats aber vermehrt zum seitlichen Umknicken. Ursache ist oft eine vorangegangene und nicht ausreichend behandelte Verletzung der Bänder. Mit der geeigneten Bandage und Training lässt sich das Gelenk stabilisieren und Misstritte vorbeugen.

Misstritt beim Sport vorbeugen

Misstritt als Ursache für Bänderverletzungen

Beim Misstritt knickt der Fuss seitlich über die Fussaussenkante ein. Dieses sogenannte Supinationstrauma kann die Bänder überdehnen oder zerreissen, was zu einer subjektiven oder effektiven Instabilität im Sprunggelenk führt. Um das Sprunggelenk in dieser akuten Phase zu unterstützen verschreibt der Arzt meist eine feste Sprunggelenkorthese, die für mehrere Wochen getragen wird. Sie verhindert mit ihren starren Stabilisierungselementen ein seitliches Einknicken sehr sicher. Nach der Therapie mit der Sprunggelenkorthese muss die Stabilität und Kraft des Sprunggelenks durch gezieltes Training wieder aufgebaut werden. Wird die Behandlung zu früh abgebrochen, kommt es vermehrt zu Misstritten und einer bleibenden Instabilität des Gelenks.

Wiederaufbau nach Bänderzerrung oder Bänderriss

Nach der ersten Therapiephase, bei der das Sprunggelenk mit einer Orthese stabilisiert wird, folgt die Wiederaufbauphase. Sicherheit bietet hier eine Bandage mit Gurt. Der Gurt wird in der Form einer Acht ums Sprunggelenk gewickelt, um seitlichen Halt zu gewährleisten, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

In der Physiotherapie erlernt man geeignete Übungen um das Sprunggelenk gezielt zu trainieren. Diese werden nach einer Einführung zu Hause selber durchgeführt. Einige einfache Beispiele:

  • Beweglichkeit fördern: Im Sitzen die Füsse langsam in beide Richtungen kreisen und auf und ab bewegen.
  • Einbeinstand: Auf einem Bein mit leicht gebeugtem Knie mindestens 30 Sekunden stehen. Die Schwierigkeit lässt sich erhöhen indem man auf einer weichen Matte, einem zusammengerollten Tuch oder einem Balancekissen steht.
  • Kraft: Mit den Fussballen auf der untersten Treppenstufe stehen. Mit den Fersen langsam nach oben und unten wippen.
Wiederaufbau nach Verletzungen am Sprunggelenk
Stabiltät am Sprunggelenk mit einer Bandage erhöhen

Sprunggelenkstabilisierende Bandage für den Aufbau

Sprunggelenkbandagen bieten immer eine wirkungsvolle Kompression, um die Eigenwahrnehmung anzuregen und so die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks zu fördern. Die Kompression hilft zudem gegen Schmerzen und leichte Schwellungen. Zwei geeignete Bandagen für die Aufbauphase sind die Bort Select TaloStabil Plus und die Sports Ankle Support von Bauerfeind.

Bort Select TaloStabil Plus

Die hochwertige Select Knöchelbandage von Bort ist aus angenehm weichem Material gefertigt. Sie passt sich gut ans Gelenk an und bleibt dank modernen Breeze Fasern stets trocken und frisch. Silberionen im Gestrick hemmen geruchsbildende Bakterien.

Mit einem teilelastischen Band, das sich frei positionieren lässt, stabilisiert die Bandage das Sprunggelenk und schützt es vor seitlichem Umknicken. Um Schwellungen und Blutergüsse zu behandeln, ist die Kompressionsbandage mit zwei Pelotten ausgestattet. Sie schmiegen sich dem Knöchel sanft an und massieren die geschwollene Stelle.

Sports Ankle Support by Bauerfeind

Speziell für die Anwendung während dem Sport hat Bauerfeind die Sports Ankle Support Sprunggelenkbandage entwickelt. Sie besteht aus einem leichten Gestrick mit Air Technologie, die viel frische Luft ans Bein lässt. Um Misstritte beim Sport zuverlässig vorzubeugen, ist die Bandage mit einem Taping-Gurt ausgestattet. Der Gurt ist ultra dünn und trägt nicht auf, sodass er auch in engen Sportschuhen besten Komfort bietet.

Misstritte vorbeugen

Heute werden die meisten Bänderverletzungen konservativ behandelt. Nur wenn die nötige Stabilität im Sprunggelenk trotz gezieltem Training nicht wieder hergestellt werden kann, ist eine Operation notwendig. Die meisten Patienten kommen um eine Operation herum, weil sich mit Training eine ausreichende Stabilität erreichen lässt. Was bei vielen bleibt, ist die Angst oder die Neigung dazu, beim Sport oder im Alltag erneut umzuknicken.

Hier kann man mit einer leichten Kompressionsbandage oder einer Sportsocke mit Kompression vorbeugen.

Stärkung des Sprunggelenks auf einem Balance-Kissen
Während dem Sport wird eine stabilisierende Knöchelbandage getragen

Propriozeptive Stabilisierung des Sprunggelenks

Kompression regt die Eigenwahrnehmung des Körpers an. Die unbewusste Rückmeldung über Lage und Position der einzelnen Körperteile ans Gehirn wird verstärkt. Diese ist wichtig für die gezielte Ausführung von Bewegungsabläufen und damit auch für die Vorbeugung von Misstritten. Die muskuläre Stabilisierung des Gelenks wird angeregt.

Leichte Sprunggelenkbandagen für den Sport

Zur Prophylaxe von Misstritten eignen sich einfache Kompressionsbandagen ohne Pelotten und ohne Band.

Sports Ankle Support Dynamic by Bauerfeind

Die hochelastische Sprunggelenkbandage von Bauerfeind wurde speziell für die Anwendung im Sport konzipiert. Das Gestrick ist mit seinen weiten Maschen optimal belüftet, um einen Nässestau auch bei starkem Schwitzen zu verhindern. Eine besonders flexible Zone an der Ferse und über dem Rist sorgt für optimale Bewegungsfreiheit. Zudem kann die leichte Sports Ankle Support Dynamic Sprunggelenkbandage mit einem trendigen Design punkten.

Active Color Sport Knöchelbandage

Mit ihrem sehr dünnen Gestrick trägt die Active Color Sport Knöchelbandage nicht auf und passt in jeden Schuh. Die Aquarius Spezialfasern sorgen für ein frisches Tragegefühl, denn sie saugen Schweiss mit ihren Mikrokanälen auf und leiten ihn gegen aussen ab.

Die preiswerte Bandage wird in einem praktischen Aufbewahrungsbeutel geliefert.

Kompressionssocken zur Prophylaxe

Beim Sport unterstützen Kompressionssocken die muskuläre Eigenstabilisierung des Sprunggelenks. Zudem fördern sie die Leistungsfähigkeit der Wadenmuskulatur, mit ihrer durchblutungsfördernden Wirkung. Auch Muskelkater tritt seltener auf. Wer also nicht nur das Sprunggelenk sanft unterstützen, sondern auch die Performance steigern will, wählt am besten Sportsocken mit Kompression. Diese gibt es für verschiedene Sportarten.

Sports Compression Socks Ball & Racket

Die Ball & Racket Socken sind speziell für die Anwendung bei Ball- und Schlägersportarten konzipiert, eignen sich aber auch für Läufer und andere Sportarten. Eine Taping-Zone im Bereich des Knöchels unterstützt das Gelenk bei seitlichen Sprüngen und Stop-and-Go-Bewegungen. Im Bereich der Wade sorgt die Muscle-Toning-Zone für eine effektive Stabilisierung der Muskulatur um Mikroverletzungen und Muskelkater vorzubeugen.

Sigvaris Sports Mountain

Wanderungen und Trekkings führen über unebene Wege, was für das Sprunggelenk eine besondere Herausforderung ist. Feste hohe Wanderschuhe sind hier unerlässlich, um Misstritte vorzubeugen. Zusätzlich unterstützen lässt sich das Stabilitätsgefühl mit den Sigvaris Sports Mountain Socken. Die Wandersocken mit Kompression regen die Propriozeption an und sorgen so für sichere Tritte über Stock und Stein. Mit ihrer Kompressionswirkung verhindern die Socken ausserdem geschwollene Füsse.

Alle vorgestellten Bandagen und Kompressionssocken zur Vorbeugung von Misstritten finden Sie im Schweizer Bandagenshop.

Testbericht: OmoLoc Schulterorthese

Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Das hat mich überzeugt, denn die Gilchrist-Bandage die ich im Spital erhalten habe, finde ich unbequem, weil sie auf Schulter und Nacken drückt. Wie sich die OmoLoc Schulterorthese im Alltag bewährt hat und wie der Tragekomfort im Vergleich zur Gilchrist-Bandage ist, habe ich in diesem Testbericht zusammengefasst.

OmoLoc Schulterorthese im Test

Erster Eindruck

Die OmoLoc Schulterorthese besteht aus einem leichten Material. Es ist angenehm anzufassen und hat eine sehr fein strukturierte Oberfläche. Alles ist sauber verarbeitet und die Verschlusslaschen sind mit Mikroklettverschlüssen ausgestattet.

Anziehen der Schulterorthese

Der Verpackung liegt eine Anleitung mit Bildern bei. Das ist bei der ersten Anwendung durchaus nützlich. Zuerst wird die Bandage um die Taille gelegt. Dank Fingerschlaufen gelingt das auch mit operierter Schulter mühelos und ohne grossen Kraftaufwand. Als nächstes folgt das Band am Oberarm. Anschliessend die beiden Verschlüsse am Unterarm. Dank den abgerundeten Enden kann man sie mit der gegenüberliegenden Hand recht einfach in der Verschlussöse einfädeln. Damit die Verschlüsse nicht ungewollt wieder ausfädeln, sind sie mit einer Lasche ausgestattet.

OmoLoc Schulterorthese Seitenansicht
OmoLoc Handschlaufe anpassen

Beim ersten Mal habe ich die Verschlüsse mit zu wenig Zug verschlossen, sodass die Stabilisierung nicht optimal war. Nach einigen Minuten habe ich den Zug erhöht und die Schulterorthese hat perfekt gepasst. Hier braucht man keine Angst zu haben vor zu hohem Zug beim Verschliessen der Bänder.

Individuelle Anpassung möglich

Dank den Klettverschlüssen kann man die Orthese individuell einstellen. Der Bauchgurt hat neben dem grossen Verschluss zwei kleinere Zügel, mit denen man den Gurt an die Körperkontur anpassen kann.

Sollte eine der drei Armschlaufen zu lang sein, kann man sie mit der Schere kürzen, abrunden und am Ende die beiliegenden ovalen Klettverschlüsse anbringen. Auch die Position der einzelnen Armgurten lässt sich verändern. Dafür fragt man am besten eine andere Person um Hilfe. Jede Schlaufe ist einzeln innen an der Rumpfbandage mit Velcro befestigt. Man kann sie einfach abnehmen und verschieben.

Anpassung der OmoLoc im Ellenbogenbereich
Bauchgurt der OmoLoc befestigen

Tragekomfort

Die OmoLoc Schulterorthese ist dank weichem Material angenehm zu tragen. Die Halteschlauf sind so gestaltet, dass der Arm und die Hand optimal gestützt werden. Aber auch das Design ohne Schultergurt trägt zum guten Komfort bei. Nacken und Schultern sind mit der OmoLoc stets entspannt.

Wirkung

Da die OmoLoc den Ober- und Unterarm fixiert, bietet sie eine hohe Stabilität in der Schulter. Die Schulter wird vollständig ruhiggestellt. Gleichzeitig bleibt die Hand frei beweglich und kann im Alltag in einem beschränkten Umfang eingesetzt werden.

Da der Gurt in der Körpermitte positioniert ist verrutscht er nicht, sodass auch beim Liegen eine hohe Sicherheit gewährleistet ist.

Fazit zur OmoLoc

Die OmoLoc ist eine wirkungsvolle Schulterorthese, die Tag und Nacht optimalen Schutz für die verletzte oder operierte Schulter bietet. Da auf einen Schultergurt verzichtet wird und die Orthese aus weichem Material besteht, ist der Tragekomfort sehr hoch. Nicht nur die kranke Schulter wird entlastet, sondern auch die gesunde und der Nacken. Alle Teile der Bandage lassen sich individuell an den eigenen Körper anpassen. Ich persönlich ziehe die OmoLoc den herkömmlichen Gilchrist-Bandagen vor und kann jedem empfehlen der die Schulter ruhigstellen muss, eine solche Orthese anzuschaffen.

+hohe Stabilität am Tag und in der Nacht
+kein Schultergurt, dadurch bequem
+viele individuelle Anpassungsmöglichkeiten
+unauffällig

Testbericht: SellaFix N

Die SellaFix N Daumenorthese habe ich gewählt, weil man sie abwaschen kann und weil sie kein Wasser aufnimmt. Da ich als Florist den ganzen Tag mit nassen Schnittblumen zu tun habe, ist eine „normale“ Daumenorthese für mich keine Option. Wie sich die SellaFix N im Alltag geschlagen hat, lesen Sie in diesem Testbericht.

SellaFix N Daumenorthese im Test
SellaFix N Daumenorthese im Test 2

Feste Daumen-Orthese

Die SellaFix N ist eine sehr feste Orthese, die den Daumen absolut ruhigstellt. Die Schale liegt starr um den Finger. Da der Rest der Hand frei bleibt, kann man aber trotzdem noch (fast) wie gewohnt greifen und arbeiten.

Dank dieser hohen Stabilität bietet die Orthese eine gute Wirkung. Die Schmerzen meines „Skidaumens“ haben bald nachgelassen und mittlerweile ist alles gut verheilt, ganz ohne Operation.

Passform einfach selber anpassen

Direkt aus der Packung war die Passform der SellaFix N nicht ideal für meine Hand. Man kann die Orthese aber problemlos selber umformen, dafür ist sie vorgesehen. Dazu muss man sie nur kurz ins ca. 70°C warme Wasser legen. Auch ohne Vorkenntnisse habe ich es mühelos geschafft die Orthese passgenau an meinen Daumen anzuformen. Passt es nicht auf Anhieb, wird die Orthese einfach erneut ins warme Wasser gelegt und neu angeformt.

SellaFix N Daumenorthese Ansicht von oben
SellaFix N Daumenorthese Ansicht von vorne

Tragekomfort

Obwohl die Bort SellaFix N absolut unflexibel ist, bietet sie einen guten Komfort, sobald man sie an die Hand angepasst hat. Das Material ist auf der Innenseite beflockt, sodass es sich angenehm sanft auf der Haut anfühlt. Der mitgelieferte Polsterstreifen kann bei Bedarf an einer beliebigen Position in die Daumenorthese eingeklebt werden, um allfällige Druckstellen abzudecken. Er lässt sich auch zuschneiden. Ich habe die Polsterung allerdings nicht benutzt.

SellaFix N – eine saubere Sache

Bei der Arbeit werden meine Hände oft nass und schmutzig. Die SellaFix N hat sich auch unter diesen Bedingungen gut geschlagen. Sie lässt einfach abwaschen und abtrocknen. Zum Händewaschen muss man sie nicht jedes Mal ausziehe. Die Perforation sorgt nämlich für eine gute Belüftung. Man schwitzt nicht und wenn die Hände nass werden, trocknen sie schnell wieder.

Auch Verschmutzungen sind für die Orthese aus Kunststoff kein Problem. Sie lassen sich mit Wasser und allenfalls etwas Spülmittel mühelos entfernen.

Fazit

Die SellaFix N Daumenorthese ist trotz der hohen Materialfestigkeit angenehm zu tragen. Voraussetzung ist, dass man sie vor der ersten Anwendung an die Hand anpasst, was nicht schwierig ist und lediglich etwas warmes Wasser benötigt. Da der Daumen vollständig ruhiggestellt wird, ist die Wirkung ausgezeichnet. Der Heilungsprozess wird optimal unterstützt.

+hohe Stabilisierung
+hygienisch, abwaschbar und schnell trocknend
+thermoplastisch verformbar
+sanfte Beflockung auf der Innenseite

– Muss vor der ersten Anwendung an die Hand angepasst werden. (Ist zugleich auch ein Pluspunkt, aber ich kann mir vorstellen, dass sich das nicht jeder zutraut)