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Knieorthesen mit hoher Stabilität

Knieorthesen führen und entlasten das Knie mit festen Gelenkschienen. Soft-Orthesen bestehen aus einer weichen Bandage und daran befestigten Schienen. Rahmenorthesen haben einen Alurahmen, der auch Ober- und Unterschenkel zur Hälfte umschliesst, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Wir stellen Ihnen die neusten Soft- und Rahmenorthesen der Marken Breg, BioSkin und BraceID vor.

Knieorthesen

Bandage vs. Knieorthese

Bandagen und Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel, die bei Verletzungen der Gelenke, nach Operationen oder bei Instabilität eingesetzt werden. Während Bandagen meist aus weichem, elastischem Material gefertigt sind, sind Orthesen vollständig oder teilweise aus rigiden Materialien hergestellt. Bandagen unterstützen das Gelenk in seiner natürlichen Funktion, während Orthesen gewisse Bewegungen einschränken um den Heilungsprozess zu ermöglichen. Orthesen werden häufig getragen, wenn ein Gelenk seine natürliche Stabilisierung, durch einen Bänderriss verloren hat.

Bänderverletzungen im Knie

Im Knie gibt es zwei Arten von Bändern, die Seitenbänder und die Kreuzbänder. Beide können bei Unfällen reissen, was zu einer Instabilität im Knie führt.

Ist eines der Kreuzbänder gerissen, kommt es zu übermässigen Vor- oder Rückschubbewegungen, sowie unerwünschten Rotationen des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel. Mehr zum Thema Kreuzbandriss.

Bei einer Verletzung der Seitenbänder, ist das Gelenk seitlich aufklappbar.

Während Seitenbandrisse in der Regel konservativ behandelt werden, bietet sich dieses Verfahren beim Kreuzbandriss nur für sportlich inaktive Personen an. Sowohl die konservative Behandlung, wie auch die Nachbehandlung der operativen Bandrekonstruktion erfolgt mit einer Knieorthese.

Knieorthesen eignen sich auch um das Knie beim Wiedereinstieg in den Sport zu unterstützen. Bei immer wiederkehrenden Schmerzen, z.B. beim Skifahren, könne Knieorthesen ebenfalls eine wichtige Unterstützung sein.

Neue Knieorthesen von Breg und BioSkin

Die Marke BioSkin gibt es erst seit kurzer Zeit bei Bandagenshop. Jetzt wurde das Sortiment durch zwei Knieorthesen erweitert. BioSkin Produkte zeichnen sich durch ihr einzigartig dünnes, laminiertes Material aus, das sehr stabil ist. Ganz neu im Angebot sind die Orthesen von Breg. Die amerikanische Marke stellt gebrauchsfertige, anwenderfreundliche Orthesen her.

Soft-Orthesen fürs Knie

Soft-Orthesen bestehen aus einer weichen Bandage die das Bein mit einer durchblutungsfördernden Kompression umschliesst und festen Schienen, die dem Knie Halt geben. Die Soft-Orthesen von Breg und BioSkin sind mit polyzentrischen Gelenken ausgestattet, damit sie die natürliche Beugebewegung des Knies mühelos mitmachen können. Zudem bieten sie die Möglichkeit der Flexions- und Extensionsbegrenzung.

Roadrunner
Die hoch geschnittene Roadrunner bietet ein Höchstmass an Stabilität, der Bewegungsradius lässt sich einfach anpassen.
Shortrunner
Die Shortrunner ist kompakter, bietet dennoch ausreichend Stabilität in allen Achsen nach Bandverletzungen.

Breg Roadrunner™ Soft-Knieorthese

Die Roadrunner Orthese von Breg umschliesst den Oberschenkel und die Wade je bis ungefähr zur Mitte. Entsprechend lang sind die seitlichen Aluschienen, die mit vier unelastischen Bändern sicher am Bein fixiert werden. Die Gelenke der Schiene sind beinseitig mit grossflächigen, geteilten Auflagen versehen, die den Druck aufs Knie reduzieren.

Im Lieferumfang enthalten sind verschiedene Keile, die von vorne oder hinten ins Scharnier der Gelenkschiene eingesetzt werden, um Flexion und/oder Extension zu begrenzen. Dazu braucht man lediglich einen normalen Kreuzschraubenzieher. Die Keile sind vertauschsicher.

Die Roadrunner Orthese ist wahlweise aus Neopren oder Airmesh gefertigt. Neopren hat leicht wärmende Eigenschaften, was die Durchblutung fördert, Anlaufschmerzen reduziert und schmerzlindernd wirkt. Das moderne Airmesh ist gut belüftet, sodass man beim Sport nicht übermässig schwitzt und ein Hitzestau vermieden wird.

Beide Varianten sind im Bereich von Kniescheibe und Kniekehle mit Öffnungen ausgestattet.

Breg Shortrunner™ Kniebandage mit Schienen

Die Breg Shortrunner Kniebandage mit seitlichen Gelenkschienen ist eine verkürzte Form der Roadrunner Knieorthese. Durch die kürzeren Schienen bietet die Shortrunner eine etwas geringere Stabilität, ist dafür aber auch unauffälliger und leichter. Ein Klettverschluss im Bereich der polyzentrischen Gelenke hält die Schiene stets in der richtigen Position, damit diese ihre volle Wirkung entfalten können. Für die meisten Indikationen ist die Shortrunner Orthese ausreichend stabil.

Genau wie die Roadrunner Orthese, bietet auch die Shortrunner die Möglichkeit den Bewegungsumfang des Knies zu reduzieren.

BioSkin Gladiator™ Knieorthese

Die Gladiator Knieorthese von BioSkin ist aus einem modernen Laminat gefertigt. Durch fest verschweisste Schichten ist das Material ultradünn und gleichzeitig äusserst stabil. Unerwünschte Bewegungen des Knies werden durch seitliche Schienen verhindert. Die Schienen sind mit acht unelastischen Gurten sicher am Bein fixiert.

BioSkin Gladiator
Die Gladiator lässt sich vollständig öffnen – das erleichtert nicht nur das Anlegen, sondern auch die passgenaue Anformung. Die gewünschten Bewegungswinkel können ganz einfach mit Stiften eingestellt werden, ohne Werkzeug!

Wer die Beuge- oder Streckbewegung mit dieser Knieorthese einschränken will, braucht dazu kein Werkzeug. Unter den Abdeckungen der beiden seitlichen Gelenke befindet sich ein patentiertes System. Durch umsetzen der Metallstifte kann die Begrenzung im gewünschten Winkeln in Sekundenschnelle eingestellt werden.

Stabile Rahmenorthese fürs Knie

Wenn eine Soft-Orthese nicht ausreichend stabilisiert, ist eine feste Rahmenorthese die richtige Wahl. Sie besteht aus einem Aluminiumrahmen, der das Bein seitlich stützt und es am Ober- und Unterschenkel mit einer Halbschale umschliesst.

Breg Fusion Knieorthese

Der leichte Alurahmen der Breg Fusion Knieorthese ist anatomisch geformt. Auf einer Seite sorgen Kunststoffeinsätze zudem für eine optimale Anpassung der Orthese an die Kniebreite. Auch die unelastischen Verschlussbänder schmiegen sich durch die Pivot Point Strap Tabs optimal ans Bein an. Sie sind nur an einem Punkt am Rahmen der Orthese befestigt, damit sich jedes einzelne Band exakt nach dem Bein ausrichtet.

Das AirTech Rahmenpolster auf der Innenseite der Breg Fusion ist ultradünn, damit die Knieorthese nicht zu sehr aufträgt und eine kompromisslose Stabilisierung bietet. Perforationen und Luftkanäle im Polster sorgen für ein angenehm frisches Tragegefühl, sodass man auch beim Sport nicht übermässig schwitzt.

Streck- und Beugebewegung können mittels vertauschsicherer Keile eingeschränkt werden.

BraceID 4 Punkt Knie-Orthese

Die Rahmenorthese von BraceID hat einen starren Rahmen mit zwei seitlichen Gelenken. Um die Orthese der Kniebreite anzupassen, werden die Innenpolster im Bereich des Gelenks ausgetauscht. Der Orthese liegt ein Set mit drei unterschiedlich dicken Polstern bei.

Je nach Indikation wird die 4 Punkt Knie-Orthese mit fünf oder sechs Verschlussbändern getragen. Die weichen Innenpolster sind mit antirutsch Silikonnoppen ausgestattet, damit stets ein optimaler Halt gewährleistet ist.

Bandage bei Kniearthrose (OA)

Arthrose ist nicht heilbar. Orthesen werden hier eingesetzt um Beschwerden zu lindern und das Sicherheitsgefühl zu steigern. Die Behandlung kann etwa mit Soft-Orthesen wie der Breg Shortrunner oder Breg Roadrunner erfolgen. Häufig tritt die Arthrose aber nur einseitig auf, also auf der inneren oder äusseren Gelenkfläche des Knies. Hier ist eine Bandage mit seitlicher Entlastung die erste Wahl.

BioSkin OA Spiral Bandage bei Arthrose

Die BioSkin OA Spiral ist eine Kniebandage die sich auf der Vorderseite vollständig öffnen lässt. Das patentierte Material ist ultradünn und dennoch äusserst stabil. Das dreischichtige Laminat ist sanft zur Haut, bietet mit seiner festen Zwischenschicht aber auch eine hohe Sicherheit.

Eine seitliche Schiene und das Spiralband sorgen für eine sofortige Entlastung des betroffenen Gelenkteils. Das obere und untere Ende der Schiene dienen dem Spiralband als Fixpunkte. Das Band selbst wird einmal ums Bein gewickelt und erzeugt seitlich am Knie einen sanften Druck. Der Gelenkspalt wird auf der gegenüberliegenden Seite leicht geöffnet, was Arthroseschmerzen sofort lindert.

Die Stärke der Entlastung kann am Spiralband dank Klettverschluss stufenlos angepasst werden. In der täglichen Anwendung erleichtert ein Magnet-Schnellverschluss das Öffnen und Schliessen des Spiralbands.

Alle vorgestellten Knieorthesen finden Sei bei Bandagenshop.ch. Unser Team berät Sie gerne bei der Bestellung der passenden Orthese.

Nachtlagerungsschiene für den Fuss

Nachtlagerungsschiene

Nachtlagerungsschienen stellen den Fuss in neutraler Position, also im 90° Winkel gegenüber dem Unterschenkel, ruhig. Sie werden etwa nach Verletzungen oder OP’s eingesetzt, um den noch empfindlichen Fuss zu schützen und falsche Bewegungen zu verhindern. Sie eignen sich aber auch für die Langzeitanwendung, um Muskelverkürzungen bei Lähmungen vorzubeugen.

Nachtlagerungsschiene bei Verletzungen

Viele Verletzungen von Fuss und Unterschenkel werden heute nicht mehr mit einem Gips behandelt, sondern mit einem sogenannten Walker. Dieser kann Tag und Nacht getragen werden. Viele Patienten schlafen aber schlecht mit den schweren Walkern, die zudem auch unhygienisch sind, da sie am Tag auf der Strasse getragen werden. Eine Nachtlagerungsschiene ersetzt den Walker, ist aber deutlich leichter, komfortabler und besser belüftet.

Die Nachtlagerungsschiene bietet in der Nacht ausreichen Schutz um den Fuss in neutraler Position zu stabilisieren. Durch die feste Schale auf der Rückseite wird zudem das Gewicht der Decke gehalten, sodass man bequem und möglichst schmerzfrei schlafen kann.

Nachtlagerungsschienen dürfen, wie der Name schon vermuten lässt, nur in der Nacht getragen werden. Beim Stehen und Gehen im Alltag bieten sie dem verletzten Fuss nicht ausreichend Unterstützung.

Verkürzung der Wadenmuskulatur vorbeugen

Personen mit neuromuskulären Erkrankungen, Patienten mit Lähmungen nach einem Schlaganfall oder mit einer Cerebralparese haben ein erhöhtes Risiko einen Spitzfuss zu entwickeln. Dabei ist der Fuss übermässig in Richtung Fusssohle gebeugt. Ursache ist häufig eine Fussheberschwäche (Peronäusparese), oder eine Spastik der Wadenmuskulatur. Bleiben diese unbehandelt, verkürzt sich die Wadenmuskulatur mit der Zeit, sodass der Fuss nicht mehr ausreichend gestreckt werden kann. Das erschwert das Laufen.

Um eine Verkürzung der Wadenmuskulatur vorzubeugen, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Im Alltag setzen viele Betroffene auf eine Peronäusschiene, die den Fuss in einen 90° Winkel zum Unterschenkel hält. Das erleichtert das Gehen. Um eine Verkürzung der Wadenmuskulatur vorzubeugen, kann es für manche Betroffene nötig sein, den Fuss auch während der Nacht in seiner natürlichen Position zu fixieren. Hier bieten Nachtlagerungsschienen einen guten Komfort und helfen unter Umständen eine Operation zu vermeiden. Auch allfällige Schmerzen können durch die sanfte Lagerung von Fuss und Unterschenkel vorgebeugt werden.

Night Splint

Nachtlagerungsschienen bei Bandagenshop

Im Schweizer Bandagenshop.ch finden Sie die Nachtlagerungsschienen von Ruthner und Omnimed.

Ruthner Night Splint

Die Nachtlagerungsschiene von Ruthner ist aus Kunststoff in einer belüfteten Leichtbauweise gefertigt. Ein weiches Polster, das die Ränder der Schiene überragt, lagert den Fuss angenehm weich. Mit drei breiten, weich gepolsterten Verschlussbändern wird die Night Splint Schiene am Bein befestigt. Umlenkösen erlauben es, die Schiene ohne Kraftaufwand sicher zu verschliessen.

Eine Besonderheit der Ruther Night Splint Schiene ist die integrierte seitliche Stabilisierungshilfe. Sie kann mit einer Handbewegung ausgeklappt oder eingeklappt werden. Beim Liegen auf dem Rücken stabilisiert sie den Fuss seitlich, damit er nicht kippt.

Stabile Night Splint

Die Stabile Night Splint Schiene von Omnimed ist mit einem weichen Frottée-Stoff gepolstert, der viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, um das Hautklima zu regulieren. Auch die Aussenseite der Schiene ist mit Stoff bezogen.

Bei der Omnimed Schiene haben Sie die Wahl zwischen zwei verschiedenen Varianten.

Die schwarze Nachtlagerungsschiene hat weich gepolsterte Verschlussbänder, die um das ganze Bein geführt und mit Klett verschlossen werden. Diese Variante ist in verschiedenen Grössen erhältlich, wobei XL auch für Schuhgrössen über 48 geeignet ist.

Die blaue Nachtlagerungsschiene ist mit breiteren Verschlussbändern mit seitlichen Umlenkösen ausgestattet.

Neuheit: Bota Bandagen

Bota Bandagen

Die Bandagen von Bota unterstützen Sie nach Gelenkverletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis. Durch das komfortable 3D-Gestrick sind die Bandagen anpassungsfähig und eignen sich bestens für die Langzeitanwendung. Eine Spezialität von Bota sind die fein genoppten Silikonpelotten, die bei Schwellungen und Schmerzen besonders effektiv sind, da sie eine Mikromassage erzeugen.

Multielastische Kompressionsbandagen

Die Bota Bandagen werden in Belgien unter strengsten europäischen Richtlinien hergestellt, regelmässig in externen Labors getestet und sind anerkannte Medizinprodukte. Es werden nur hautfreundliche, schadstofffreie Materialien nach Oeko-Tex Standard 100 verwendet. Gestrickt werden die Bandagen mit einer multielastischen 3D Struktur. Sie garantiert eine optimale Anpassung der Bandagen an den Körper. Um Schmerzen zu lindern, erzeugt das 3D-Flachgestrick eine durchblutungsfördernde Kompression und ein stabilisierendes Gefühl.

Bota: Schlichtes Design in Schwarz-Blau

Die Bandagen von Bota erkennt man an ihrer schwarzen Farbe und den blauen Designelementen. Geschwungene Linien umspielen das Gelenk. Drei übereinanderliegende Querbalken sind jeweils so platziert, dass die Mitte der Bandage markieren und so das korrekte Anziehen erleichtern.

Bota Ortho DF 1100 Kniebandage

Die DF 1100 von Bota lindert Knieschmerzen mit einer genoppten Spezialpelotte. Sie liegt rund um die Kniescheibe. Durch ihre Form überträgt sie die Kompression des Gestricks auf diesen eingewölbten Bereich und massiert das Gewebe mit feinen Noppen. Hier, unterhalb der Kniescheibe, liegt auch der Hoffa-Fettkörper, der bei Kniegelenkproblemen oft gereizt ist. Durch die sanfte Massage wird die Durchblutung verbessert, was die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. Die Knieschmerzen lassen mit der Bota Ortho DF 1100 deshalb oft schon nach wenigen Stunden nach.

Um das Sicherheitsgefühl bei leichter Seitenbandinstabilität zu verbessern, ist die Kniebandage von Bota zusätzlich mit flexiblen Spiralfedern ausgestattet.

Bota Ellenbogenbandagen Ortho 810

Die Bota Ellenbogenbandage Ortho 810 wird nach Verletzungen eingesetzt um das Gelenk zu unterstützen, ohne es ruhig zu stellen. Postoperativ wird die Bandage getragen, wenn der Ellenbogen geschwollen ist, oder schmerzt. Die Bandage erzeugt eine abschwellende Kompression, die durch die zwei seitlichen Pelotten optimal auf das Gelenk verteilt wird. Massagenoppen auf der Pelotte regen die Mikrozirkulation im Bereich des Gelenks und der Muskelbäuche an. Dabei werden die Epicondylen bewusst ausgespart, denn diese Ellenbogen-Höcker sind äusserst empfindlich.

Ellenbogenbandage Ortho 820

Die Bota Ellenbogenbandage ist auch als Variante Ortho 820 erhältlich. Diese bietet die gleichen Vorteile wie die Bota Ortho 810, ist aber zusätzlich mit einem zirkulären Band ausgestattet. Es liegt am Unterarm direkt über den Muskelbäuchen der Unterarmmuskulatur. Mit dem Velcro-Band kann man hier die Kompression gezielt steigern und an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Der Druck auf die Muskeln erhöht deren Vorspannung und verändert den Verlauf der Sehnen leicht. Das entlastet die Ansatzpunkte der Sehnen, die bei einem Tennis- oder Golferellbogen (Epicondylitis) gereizt sind.

Bota Knöchelbandage Ortho AB 940 mit Pelotte

Verletzungen des Knöchels, aber auch Arthrose und Arthritis gehen häufig mit ausgeprägten Schwellungen einher. Hier ist die Bota Ortho AB 940 die richtige Wahl. Die Kompressionsbandage ist nämlich mit zwei Pelotten ausgestattet. Sie liegen im eingewölbten Bereich des Sprunggelenks, wo Schwellungen meist besonders ausgeprägt sind. Mit ihren feinen Noppen bieten sie eine sanfte Massagewirkung, die Schwellungen besonders effektiv behandelt.

Knöchelbandage Ortho AB 930 mit Band

Das Sprunggelenk wird von drei Seitenbändern stabilisiert. Sind sie verletzt, ist das Gelenk instabil und es kommt vermehrt zu Misstritten. Um die Heilung der überdehnten Bänder zu ermöglichen, muss erneutes Umknicken aber unbedingt vermieden werden. Die Bota Ortho AB 930 ist deshalb mit einem stabilisierenden Band ausgestattet. Es wird wie eine Acht um Fessel und Mittelfuss gewickelt und über dem Rist überkreuzt. Das verbessert die seitliche Stabilität des Gelenks und das Sicherheitsgefühl beim Gehen. Gleichzeitig ist die Beugebewegung uneingeschränkt.

Lumbota Rückenbandage

Die Lumbota Basic Rückenbandage ist aus einem 3D Gestrick mit lockerer Strickstruktur gefertigt. Es schmiegt sich dem Körper mühelos an und garantiert ein frisches Tragegefühl. Anders als die meisten andern Rückenbandagen ist die Lumbota Basic nicht mit einer Pelotte ausgestattet. Dadurch lässt sie sich auch unter eher eng anliegender Kleidung unauffällig tragen. Unterstützung bietet sie durch ihre Kompressionswirkung, deren stärke über den bauchseitigen Klettverschluss individuell angepasst wird. Zwei flexible Federstäbe seitlich der Wirbelsäule verbessern das Sicherheitsgefühl, ohne die Bewegungsfreiheit zu stören.

Erleben auch Sie die Unterstützung der Bota Bandagen.

Rückenschmerzen für immer loswerden?!

Im Kampf gegen chronische, unspezifische Rückenschmerzen geht man schrittweise vor. Zuerst steht die Schmerzlinderung im Vordergrund. Dann soll der Schmerzkreislauf, der oft durch eine falsche Haltung und Bewegungsmangel aufrechterhalten wird, durchbrochen werden. Wenn die Beschwerden (fast) weg sind, ist es Zeit mit dem Training anzufangen, um Rückenschmerzen endgültig los zu werden.

Rückenschmerzen

Muskuläre Dysbalance als häufige Ursache

Rückenschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben. Erstaunlich häufig findet man aber keine Ursache für die Beschwerden. Bei der Untersuchung durch den Arzt und mit bildgebenden Verfahren lassen sich keine körperlichen Veränderungen feststellen, die als Ursache für die Schmerzen erkennbar sind. Diese sogenannten unspezifischen Rückenschmerzen betreffen etwa 85% (1) aller Patienten, die sich beim Arzt wegen Rückenschmerzen vorstellen. Hier ist es eher das Umfeld und das Verhalten des Patienten, das zu den Schmerzen führt, wie etwa:

  • Bewegungsmangel
  • Fehlbelastung durch langes, unbewegliches Sitzen z.B. im Büro
  • Fehl- oder Überbelastung bei körperlichen arbeiten im Job oder in der Freizeit
  • Verspannungen durch Fehlbelastungen
  • psychische Belastungen (2)
  • Muskuläres Ungleichgewicht durch fehlende Bewegung oder Fehlbelastung

Rückenschmerzen lindern

Treten Rückenschmerzen plötzlich auf („Hexenschuss“) kann die Stufenlagerung etwas Entlastung bringen. Dabei werden die Unterschenkel auf eine hohe Unterlage wie etwa einen Stuhl gelegt, sodass Knie und Hüfte jeweils um ca. 90° angewinkelt sind.

Wärme kann bei akuten Rückenschmerzen ebenfalls helfen, weil sie die Durchblutung und die Entspannung fördert. Auch die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuprofen kann sinnvoll sein, weil sie den Schmerzkreislauf durchbrechen und so schädliche Schonhaltungen vorbeugen. Wer an chronischen Rückenschmerzen leidet, kann aber nicht konstant Medikamente einnehmen. Hier ist TENS eine gute Möglichkeit zur Schmerzlinderung. Die medikamentenfreien Schmerztherapie mit Reizströmen kann immer und überall durchgeführt werden und hat bei korrekter Anwendung keine bekannten Nabenwirkungen.

Im Alltag leistet eine Rückenbandage gute Dienste. Sie unterstützt den Rücken mit einer angenehmen Kompression und massiert das Kreuz mit einer genoppten Pelotte. Das gibt ein sicheres, stabiles Gefühl, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Schmerzen werden durch die Massagewirkung der Pelotte gelindert.

Pilates Core Trainer
Mit dem Pilates Core Trainer lassen sich zahlreiche Übungen für den Rücken durchführen.

Aktiv werden gegen Rückenschmerzen

Bei Rückenschmerzen bekommt man oft den gut gemeinten Tipp sich zu schonen. Das darf nicht falsch verstanden werden. Klar sollte man dem Rücken bei Schmerzen Ruhe gönnen und auf intensiven Sport, schweres Heben und körperliche Arbeiten verzichten. Was man aber auf keinen Fall tun sollte, ist Bettruhe zu halten. Langes liegen begünstigt nämlich Verspannungen und hält so die Rückenschmerzen aufrecht. Besser ist es, den Alltag möglichst normal zu bewältigen und sich zwischendurch einen leichten Spaziergang zu gönnen.

Wer ständig oder immer wieder an Rückenschmerzen leidet, sollte ausserdem sein Verhalten anpassen. Dazu muss man nicht gleich seinen Bürojob künden. Oft riecht es schon aus, die Einstellung von Bürostuhl, Pult und Bildschirm zu überprüfen. Um langes, regungsloses Sitzen vorzubeugen, kann der Bürostuhl auch durch einen Sitzball ersetzt werden. Etwas unauffälliger ist das Sitty Air Balance-Kissen, das auf den Stuhl gelegt wird. Es erfüllt die gleiche Funktion wie ein Sitzball, nämlich den Rücken während dem Sitzen in Bewegung zu halten.

Bei Steharbeitsplätzen können Stehunterlagen eine gesunde Haltung fördern.

Nie mehr Rückenschmerzen dank starken Muskeln

Chronische, unspezifische Rückenschmerzen kann man langfristig am besten mit Bewegung in den Griff bekommen. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf der Stärkung der Rückenmuskulatur liegen, sondern auf der gesamten Rumpf- und Beinmuskulatur. Das Training kann dabei frei gestaltet werden. Im Fitnessstudio an Geräten lassen sich die Muskeln ebenso kräftigen wie beim Training zu Hause oder auf dem Vitaparcours. Besonders vorteilhaft ist eine Kombination verschiedener Sportarten, weil die Muskeln so immer wieder anders beansprucht werden und das Risiko für Überbelastungen sinkt.

Zur Stärkung des Rumpfs eignet sich z.B. ein Pilates Training, das Rückenschmerzen nachweislich reduziert (3). Fürs Pilates Training zu Hause braucht man eigentlich nichts anderes als eine Yoga-Matte. Etwas abwechslungsreicher lässt sich das Pilates Training mit Hilfsmitteln wie dem Sissel Pilates Core Trainer oder dem Sissel Pilates Circle gestalten.

Für ein Training mit Spassfaktor sorgt der Togu Jumper. Der Jumper mit Trampolineffekt ermöglicht ein innovatives und vielfältiges Training für den ganzen Körper, für mehr Kraft, Ausdauer, Koordination und Balance. Damit auch Sportmuffel auf den Geschmack kommen, wird der Togu Jumper mit einem Übungsposter geliefert.

Auch gegen klassische Kraftübungen wie Kniebeugen, Superman, Plank, Liegestützen, Standwaage oder Hüftheben ist nichts einzuwenden.

Nach dem Training sollte man das Dehnen nicht vergessen, um Verspannungen vorzubeugen. Auch eine Massage oder Selbstmassage mit Blackroll hilft verspannungsbedingte Rückenschmerzen vorzubeugen.

Neben dem gezielten Training sollte man auch ganz allgemein mehr Bewegung in seinen Alltag bringen. Anstatt die Mittagspause im Restaurant zu verbringen, kann man einen kleinen Spaziergang machen. Anstatt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, kann man das Velo nehmen. Sicher fallen Ihnen noch viele weitere Beispiele ein, wie Sie Bewegung in Ihren Alltag bringen können.

Top Rückenbandagen im Shop


Quellen:

  1. https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/rueckenschmerzen
  2. https://www.gesundheitsinformation.de/ruecken-und-kreuzschmerzen.html
  3. Valerie Gladwell et al.: Does a Program of Pilates Improve Chronic Non-Specific Low Back Pain?; Journal of Sport Rehabilitation, Volume 15: Issue 4, Pages: 338–350; https://doi.org/10.1123/jsr.15.4.338

Testbericht: Olecranon Bandage

Wegen Schmerzen im Ellenbogen habe ich mich bei Bandagenshop.ch beraten lassen. Da wurde mir die Sporlastic Olecranonbandage zum Test angeboten. Über meine Erfahrungen mit der Bandage berichte ich in diesem Test.

Testbericht Olecranonbandage

Olecranonbandage: Erster Eindruck

Die Olecranonbandage ist aus einem recht weichen, angenehmen Material gestrickt. Auf der Hinterseite ist die Bandage mit einem grossen, elastischen Polster ausgestattet. Es liegt innen im Gestrick und wird von einem weichen Frottée-Stoff bedeckt. Das Polster erstreckt sich über die gesamte Länge der Bandage und man kann darin einen Kanal ertasten.

Die Bandage wird über den Arm gezogen, bis das Polster genau über dem Ellenbogen liegt. Dank dem Kanal in der Pelotte spürt man sofort, wenn die Bandage richtig sitzt.

Gute Polsterung für den Ellenbogen

Olecranon-Bandage im Test
Grosse Pelotte zur Entlastung des Ellenbogens

An der Schleimbeutelentzündung in meinem Ellenbogen bin ich nicht ganz unschuldig. Zwar weiss ich, dass das Abstützen auf dem Ellenbogen schlecht ist und ich habe auch bemerkt, wie die Schmerzen dadurch immer mehr zugenommen haben, aber ich kann es mir nur schwer abgewöhnen. Im meinem Job sitze ich häufig am Computer. Am Abend, wenn ich für meine Weiterbildung zur dipl. Marketingleiterin lerne, sitze ich wieder am Tisch und da ist es zur schlechten Gewohnheit geworden, den Kopf auf dem Arm aufzustützen.

Die Olecranonbandage schützt den Ellenbogen dank dem breiten Polster in jeder Situation, egal ob man sich aufstützt oder der Arm auf dem Tisch liegt. Auch der obere Teil des Unterarms ist gut geschützt, was gerade beim Schreiben am Computer sehr angenehm ist.

Unmittelbare Schmerzlinderung

Aufstützen mit der Ellenbogenbandage
Ellenbogenbandage Ansicht von hinten

Mein Ellenbogen hat schon länger wehgetan. Als er dann auch noch angeschwollen ist und ganz gerötet war, wusste ich, dass ich etwas dagegen machen muss. Jede Berührung des Ellenbogens war schmerzhaft. Ich konnte nicht einmal mehr den Arm auf dem Tisch ablegen wenn ich am Computer arbeitete. Die von Bandagenshop.ch empfohlene Olecranonbandage hat die Schmerzen umgehend gelindert, weil sie den Ellenbogen zuverlässig vor dem harten Untergrund schützt. Dank der Bandage konnte ich den Arm wieder schmerzfrei auf dem Tisch auflegen. Innert weniger Tage ist dann auch die Schwellung zurückgegangen.

Fazit

Die Sporlastic Olecranonbandage ist eine simple aber sehr wirkungsvolle Hilfe bei Schleimbeutelentzündung. Mit dem grossen, weichen Polster schützt die Bandage vor schmerzhaften Berührungen und lindert die Beschwerden so umgehend. Ich kann die Bandage bei Schleimbeutelentzündung nur empfehlen.

+Polsterung des Ellenbogens in jeder Position
+einfache Anwendung
+sehr wirkungsvoll

O leider nur in Schwarz erhältlich, mir würde hautfarbig gut gefallen, da es etwas unauffälliger wäre

Review: Manu-HiT Carpal

Ob die bei Bandagenshop.ch angebotenen Bandagen auch wirklich halten, was der Hersteller verspricht, testen wir regelmässig mit Produktereviews. Hier nehmen wir die Manu-HiT Carpal von Sporlastic genauer unter die Lupe.

Review: Manu-HiT Carpal

Manu-HiT Carpal – Bandage der Premium Klasse

Bereits beim Auspacken merkt man, dass die Manu-HiT Carpal eine Karpaltunnelsyndrom-Orthese der Extraklasse ist. Die Bandage ist leicht und dünn. Trotzdem wirkt sie sehr robust. Die äussere, gestrickte Schicht ist nämlich an verschiedenen Stellen mit dem weichen Innenfutter und den festen Verstärkungen auf der Aussenseite der Bandage verschweisst. Die Ränder sind nahtfrei verarbeitet und ebenfalls verschweisst, wodurch sie sehr dünn und anschmiegsam sind.

Die drei Verschlüsse am Arm sind an den Enden verbreitet, sodass sie sich einfach greifen lassen und beim Anziehen der Bandage nicht ausfädeln.

Manu-HiT Carpal Verpackung
Die Karpaltunnel-Schiene wird in einer kompakten Schachtel inkl. Bedienungsanleitung geliefert.
Manu-HiT Carpal mit QR-Code
Ebenfalls enthalten: Eine Karte mit QR-Code, welcher zu Übungen und Tipps führt.

Hohe Alltagstauglichkeit

Dank dem dünnen Material trägt die Manu-HiT Carpal nicht auf und passt unter den Ärmel von Pullovern, Jacken oder Hemden.

Der schräge Handansatz und die grosse Bewegungsfreiheit des Daumens erlauben es, alltägliche Handbewegungen fast uneingeschränkt auszuführen, wobei das Handgelenk sicher ruhiggestellt ist. Haushaltsarbeiten, Schreiben am Computer oder Autofahren sind mit der Orthese problemlos möglich. Aber natürlich gilt hier, weniger ist mehr. Nur weil die Bandage den Einsatz der Hand im Alltag ermöglicht, sollte man in den ersten Wochen wenn immer möglich auf Belastungen verzichten.

CTS Schiene Sporlastic
Die CTS-Schiene lässt sich mit vier Schlaufen weit öffnen und garantiert einen optimalen Sitz.

Sofortige Entlastung des Karpaltunnels

Das CTS-Relief-Pad ist eine anatomisch geformte Pelotte, die den Karpaltunnel durch eine Aussparung und zwei seitliche Druckzonen entlastet. Der Karpaltunnel wird leicht gedehnt, was bei vielen Patienten eine nahezu unmittelbare Linderung der Schmerzen bewirkt.

Manu-Hit CTS Schiene Anwendung
Die Bandage ist kompakt, so dass die Hand im Alltag uneingeschränkt eingesetzt werden kann.
Entlastungspelotte der CTS Schiene
Ein grossflächiges Polster sorgt für Entlastung des Karpaltunnels und lindert Schmerzen.

Im Bereich der Mittelhand und des Handgelenks erzeugt die Pelotte eine lokale Druckerhöhung, was die Sehnen entlastet. Diese sind nämlich bei einem Karpaltunnelsyndrom (CTS) häufig auch gereizt, denn Sehnenscheidenentzündung und CTS treten häufig gemeinsam auf.

Das weiche Gelkissen ist handseitig mit einem feinen Stoff bezogen. Klettverschlüsse erlauben es, das CTS-Relief-Pad an der gewünschten Stelle zu positionieren. Man kann es aber auch ganz entfernen, was aber höchstens gegen Ende der Therapie sinnvoll ist, wenn die Beschwerden abgeklungen sind und die Orthese nur noch zur Rezidivprophylaxe getragen wird.

Empfehlung

Wer an einem Karpaltunnelsyndrom leidet oder eine Operation am Karpaltunnel hinter sich hat, kann mit der Manu-Hit Carpal nichts falsch machen. Die Premium Bandage ist angenehm zu tragen, unauffällig und dünn. Die Orthese stellt das Handgelenk nicht nur ruhig, sondern entlastet es mit dem CTS-Relief-Pad unmittelbar. Bewegungen von Fingern und Daumen werden nicht eingeschränkt. Die gut durchdachten Details und eine hochwertige Verarbeitung machen Freude.

+hochwertiges, schlankes Material
+gezielte Entlastung von Karpaltunnel und Sehnen dank Pelotte
+grosse Bewegungsfreiheit der Hand

Handgelenkorthesen für die frühfunktionelle Therapie

Handgelenkorthese statt Gips nach Fraktur

Nach einem Bruch oder einer Operation im Handgelenk wird das Gelenk oft ruhiggestellt. Anders als früher erfolgt die Ruhigstellung nur noch selten mit einem Gips. Moderne Handgelenkorthesen bieten eine hohe Stabilität, lassen sich aber zwischendurch auch abnehmen und bei Bedarf abrüsten, sodass eine frühfunktionelle Therapie möglich ist. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität von Patienten, sondern führt etwa bei operativ fixierten Brüchen schneller zu einem guten Ergebnis. Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden vorgebeugt.

Frühmobilisation als neuer Standard

Langes Ruhigstellen in einem Gips galt einmal als das Mittel der Wahl bei Knochenbrüchen. Heute werden Brüche wenn möglich mit einer Platte fixiert, sodass sie sofort stabil sind und nicht mehr verrutschen können. Eine Orthese stützt das nahegelegene Gelenk in der ersten Zeit nach der Operation und schränkt die Bewegungsfreiheit ein, um eine übermässige Belastung vorzubeugen. Gemäss Anweisung des Arztes darf die Orthese meist schon in den ersten Tagen für die Physiotherapie abgenommen werden.

Osteosynthese
Mit einer Platte und Schrauben wird der Bruch stabilisiert.
Physiotherapie an der Hand
So ist eine schnelle Mobilisierung möglich.

Es gilt, das verletzte Gelenk nur so lange wie nötig einzuschränken und möglichst früh mit ersten passiven Bewegungsübungen zu beginnen.

Bewegung für bessere Heilung

Lange galt Ruhigstellen als das beste Mittel zur Heilung bei Knochenbrüchen. Aus neueren Studien weiss man, dass die Knochenheilung durch Frühmobilisation positiv beeinflusst wird. Auch allfällige Knorpelfragmente die etwa von den Handwurzelknochen abgelöst wurden, passen sich besser wieder der Gelenkfläche an, wenn der Patient während der Heilungsphase leichte Bewegungen ausführen darf.

Auch eine erneute Verschiebung des Bruchs müssen Patienten nicht befürchten, wie eine Untersuchung an Patienten mit distaler Radiusfraktur gezeigt hat. Am grössten ist die Belastung der Speiche nicht etwa beim Bewegen des Handgelenks, sondern beim Bewegen der Finger. Ist die Radiusfraktur jedoch sicher mit einer Platte verschraubt (winkelstabile palmare Plattenosteosynthese), hält der Knochen dem Fünffachen der Belastung bei Bewegungen der Finger stand.

Auch Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden mit der Frühmobilisation in einem signifikanten Ausmass reduziert. Dabei werden Finger und Handgelenk ab dem ersten Tag nach der Operation unter Anleitung eines Physiotherapeuten oder selbständig gemäss vorheriger Einweisung bewegt.

Leichte alltägliche Bewegungen sind also für die Heilung förderlich, weshalb heute wenn immer möglich auf die Frühmobilisation gesetzt und eine lange Ruhigstellung vermieden wird.

Möglichkeiten und Grenzen der Frühmobilisation

Die Frühmobilisation nach Knochenbrüchen bietet viele Vorteile. Voraussetzung ist, dass der Bruch vorher operativ fixiert wurde und der Patient bereit ist, aktiv mitzumachen.

Bei distalen Radiusfrakturen etwa, die nicht operativ fixiert wurden, kommt es durch die Frühmobilisation nämlich nicht selten zur Verschiebung der Bruchstücke.

Da die Mitarbeit des Patienten bei der frühfunktionellen Therapie gefragt ist, werden gerade kleinere Kinder häufig mit einem festen, nicht abnehmbaren Gipsverband behandelt. Weil sie sich noch im Wachstum befinden und über eine sehr gute Heilung von Knochen und Weichteilen verfügen, kommt es bei ihnen aber kaum zu Bewegungseinschränkungen durch die vorübergehende Ruhigstellung.

Handgelenkorthesen ideal für eine frühe Mobilisierung

Orthesen sind mit festen Stäben ausgestattet, die das Handgelenk sicher stützen. Mit ihrer hohen Stabilität ersetzen sie immer häufiger die sperrigen Gipsverbände. Da Orthesen mit einfachen Verschlusssystemen (meist Klettverschlüsse) ausgestattet sind, kann der Patient sie selber an- und ablegen. Etwa für die Physiotherapie oder auch zum Duschen können Orthesen abgelegt werden. Das erleichtert die frühe Mobilisation von Handgelenk und Fingern, erhöht die Lebensqualität der Patientin und garantiert dennoch eine sichere Unterstützung wenn sie gefragt ist.

Bauerfeind Handgelenkorthesen mit vielen Möglichkeiten

Bauerfeind bietet sechs verschiedene Handgelenkorthesen, die alle aus der ManuLoc heraus entstanden sind. Die ManuLoc Handgelenkorthese stellt das Handgelenk mit einer handunterseitigen und zwei seitlichen Schienen ruhig. Verschlossen wird die Orthese auf der Handoberseite mit drei Klettverschlüssen. Da Finger und Daumen frei bleiben, kann die Hand weiterhin uneingeschränkt eingesetzt werden. Das erlaubt von Beginn weg leichte alltägliche Bewegungen.

ManuLoc
ManuLoc long plus

Die ManuLoc ist auch als Long Variante erhältlich. Dieses verlängerte Modell umschliesst ca. zwei Drittel des Unterarms und bietet dadurch eine höhere Sicherheit. Sie reduziert Drehbewegungen des Unterarms noch zuverlässiger und eignet sich auch sehr gut für grosse Personen.

ManuRhizoLoc mit Daumenstütze

Die ManuRhizoLoc basiert auf der ManuLoc, ist aber zusätzlich mit einer Daumenstütze ausgestattet. Sie stabilisiert den Daumen im Sattel- und Grundgelenk. Die Stabilität der Daumenauflage kann an der seitlichen Klettlasche erhöht oder reduziert werden. Das erlaubt eine schrittweise Mobilisierung des Daumens. Ist der Heilungsverlauf vorangeschritten, kann man die Daumenauflage auch vollständig entfernen, da sie nur angesteckt und mit Klettverschlüssen fixiert ist.

Die ManuRhizoLoc ist auch als Long Ausführung erhältlich.

ManuLoc long Plus und ManuRhizoLoc long Plus

Die langen Varianten der ManuLoc und ManuRhizoLoc sind als Plus Version zusätzlich mit einer Fingerauflage ausgestattet. Die Fingerauflage ist vorne an der Orthese angsteckt und mit Klettverschlüssen gesichert. Sie stellt die Finger in der entlastenden Intrinsic-Plus-Stellung ruhig, die Verkürzungen des Kapsel-Band-Apparats vorbeugt. Die Fingerauflage eignet sich nicht nur nach Verletzungen der Finger, sondern entlastet die gesamte Hand und den Unterarm indirekt. Sie wird auch als Lagerungshilfe für die Nacht geschätzt. Für die Physiotherapie oder bei fortgeschrittener Heilung kann die Fingerauflage ganz einfach entfernt werden. Bei der ManuRhizoLoc long Plus kann zudem die Daumenauflage entfernt werden. So lässt sich die Bewegungsfreiheit schrittweise erhöhen, was der frühfunktionellen Therapie entgegenkommt.


Quellen:

  • B.Kolmayr et al. (2017): Die frühe Mobilisierung ab dem ersten postoperativen Tag führt zu funktionell besseren Ergebnissen als die Ruhigstellung. Das Risiko eines sekundären Repositionsverlustes wird dadurch nicht erhöht. https://www.universimed.com/ch/article/orthopaedie-traumatologie/derzeitiger-standard-der-fruehfunktionellen-nachbehandlung-von-operativ-versorgten-distalen-radiusfrakturen-2114914 abgerufen am 07.04.2021.
  • A.Christersson (2016): Radiographic results after plaster cast fixation for 10 days versus 1 month in reduced distal radius fractures: a prospective randomised study; J Orthop Surg Res. 2016; 11: 145. Published online 2016 Nov 21. doi: 10.1186/s13018-016-0478-7

Ellbogenluxation

Ellenbogenluxation

Bei einem Sturz auf den ausgestreckten Arm, kann der Ellenbogen ausrenken, was sehr schmerzhaft ist. In vielen Fällen lässt sich das Gelenk durch den Arzt wieder einrenken, nachdem weitere Verletzungen in einer Röntgenuntersuchung ausgeschlossen sind. Bei Luxationen mit zusätzlichen Verletzungen der Bänder oder Knochen kann ein Operation notwendig sein. Eine kurze Ruhigstellungsphase von 1-2 Wochen lässt die Schmerzen nach dem Einrenken oder der OP abklingen. Bereits ab der zweiten Woche wird der Ellenbogen in der Physiotherapie wieder bewegt, um Versteifungen vorzubeugen. Eine bewegliche Orthese oder Bandage ersetzt jetzt die Schiene aus der ersten Therapiephase.

Das Oberarm-Ellen-Gelenk

Der Ellenbogen wird vom Oberarmknochen, der Elle und der Speiche gebildet. Alle drei knöchernen Gelenkspartner stehen durch Teilgelenke miteinander in Verbindung.

Das Oberarm-Ellen-Gelenk wird vom abgerundeten Ende des Oberarmknochens und einem Fortsatz mit Kuhle (Olecranon) am Ende der Elle gebildet. Das Scharniergelenk ermöglicht das Beugen und Strecken des Ellenbogens. Seitenbänder stabilisieren das Gelenk.

Anatomie Ellenbogen
Das Ellenbogengelenk wird aus den drei Knochen Humerus, Ulna und Radius gebildet.
Muskeln Ellenbogen
Das Gelenk wird durch kräftige Bänder stabilisiert, diese können bei Luxation reissen.

Bei der Ellenbogenluxation ist das Oberarm-Ellen-Gelenk ausgerenkt. Der Kopf des Oberarmknochens rutscht über der Elle nach vorne.

Schmerzhafte Ausrenkung des Ellbogens

Die Ellenbogenluxation ist sehr schmerzhaft. Der Arm ist „blockiert“ und verharrt meist in einer 45° angewinkelten Stellung. Da der Oberarmknochen nach vorne verschoben ist, also eine Ausrenkung nach hinten stattfindet, wirkt der Unterarm verkürzt, während der Ellenbogen sehr gross aussieht. Schwellungen und Blutergüsse gehören ebenfalls zu den Symptomen der Ellenbogenluxation.

Diagnose der Ellenbogenluxation

Die Ellenbogenluxation wird immer mit einem Röntgenbild oder einem andern bildgebenden Verfahren diagnostiziert, denn aufgrund der Schwellung lässt sie sich ohne Röntgen nicht sicher erkennen. Auch mögliche Begleitverletzungen lassen sich auf dem Röntgenbild sehen. Bei Verdacht auf eine Weichteilverletzung eignet sich die Magnetresonanztomographie (MRT) besser.

Häufige Begleitverletzungen

Eine Ellenbogenluxation ist ein Notfall und muss umgehend von einem Arzt behandelt werden. Das unter anderem, weil durch die Luxation des Gelenks Nerven und Blutgefässe verletzt oder abgeklemmt werden können.

Begleitverletzungen können auch an den Seitenbändern auftreten. Sie liegen recht straff am Ellenbogen, um ihn zu stabilisieren. Renkt das Gelenk aus werden sie überdehnt, können aber auch reissen. Bei gerissenen Bändern bleibt immer eine (leichte) Instabilität zurück. Bei sportlich aktiven Personen, solchen die körperliche Arbeit verrichten oder bei jüngeren Patienten, werden die Bänder deshalb in einer Operation wieder zusammengenäht.

Weiter kann es im Zusammenhang mit der Ellenbogenluxation zu Frakturen etwa des Radiusköpfchen, oder des Kronenfortsatzes der Elle (Processus coronoideus ulnae) kommen.

Ellenbogen wieder einrenken – aber nicht selber!

Um Schäden an Nerven, Blutgefässen und Weichteilen vorzubeugen, muss der Ellenbogen so bald als möglich wieder eingerenkt werden. Die Einrenkung erfolgt nach einer Röntgenuntersuchung, um sicherzustellen, dass keine Knochenfragmente die Reposition verhindern.

Da das Einrenken des Ellenbogens sehr schmerzhaft ist, wird der Patient dazu sediert und mit Schmerzmittel behandelt.

Die Reposition des Ellenbogens ist Sache des Arztes. Vor der selbständigen Einrenkung des Ellenbogens ist dringend abzuraten, da es dabei zu weiteren Verletzungen der Weichteile und Knorpel kommen kann.

Behandlung nach Ellenbogenluxation

In den meisten Fällen lässt sich der Ellenbogen wieder einrenken, sodass keine Operation notwendig ist. Bei Begleitverletzungen, oder wenn sich der Ellenbogen nicht reponieren lässt, ist eine OP angezeigt. Ob sie unmittelbar erfolgen muss, oder erst einige Wochen nach der Ausrenkung ist abhängig von der Art der Verletzung. Die Nachbehandlung sieht aber in beiden Fällen gleich aus, unabhängig ob operiert wurde oder nicht.

Ellenbogenorthese
Zu Beginn wird der Ellenbogen mit einer Orthese ruhiggestellt.
Ellenbogenbandage
Für die Folgebehandlung eignet sich eine Aktivbandage.

Kurze Ruhigstellung

In den ersten Tagen nach der Ellenbogenluxation wird das Gelenk mit einer Schiene oder einer Armschlinge ruhiggestellt. Der Patient profitiert von der Ruhigstellung mit einer raschen Abnahme der Schmerzen.

Für die Ruhigstellung in der ersten Woche eignet sich etwa die Stabile Post-OP Universal Ellenbogen-Schiene. Sie lässt sich dank dreiteiligem Aufbau in der Grösse exakt an den Arm anpassen. Zwei leichte Alu-Schienen stellen den Ellenbogen in einer 90° angewinkelten Position ruhig.

Zur komfortablen Unterstützung von Ellenbogen und Unterarm mit oder ohne Orthese eignet sich der BraceID Armtragegurt Comfort. Er entlastet den gesamten Arm. Eine Daumenschlaufe erlaubt es, den Unterarm ohne Kraftaufwand in einer bequemen Position zu halten.

Da der Ellenbogen sehr empfindlich auf Ruhigstellung reagiert, wird die Ruhigstellungsphase möglichst kurz gehalten. So werden Versteifungen vorgebeugt. In der Physiotherapie wird der Ellenbogen bereits in der ersten Woche nach der Reposition wieder bewegt.

Frühfunktionelle Therapie mit Physio

Die frühfunktionelle Therapie bietet den Vorteil, dass die Heilungsphase verkürzt wird und das Risiko einer bleibenden Bewegungseinschränkung des Gelenks sinkt.

Bereits in der ersten Woche wird der Ellenbogen aktiv-assistiert bewegt. Das heisst, der Arm wird während den Bewegungsübungen mit der andern Hand unterstützt, oder von der Physiotherapeutin sanft geführt. Weiter sollte gemäss Anweisung von Arzt und Physiotherapie Übungen für Schulter und Hand durchgeführt werden, um Kraftverluste, Schonhaltungen und Steifigkeit möglichst vorzubeugen.

Bewegungsumfang vergrössern

Während 6-8 Wochen darf der Ellenbogen nicht belastet werden. Die ruhigstellende Orthese kann aber bereits nach ca. 2 Wochen abgelegt werden. Sie wird durch eine Orthese mit Gelenk oder eine Bandage ersetzt. Durch gezieltes Üben vergrössert sich der Bewegungsumfang und erreicht nach einigen Wochen bis Monaten idealerweise wieder den Ausgangswert.

Nach 12 Wochen darf in der Regel wieder mit Kontaktsportarten angefangen werden. Wichtig ist vorgängig ein gezieltes Krafttraining, um dem Ellenbogen Stabilität und Sicherheit zu geben.

Zusätzlich kann man das Gelenk in der Aufbauphase und für die Rückkehr in den Sport mit einer Bandage unterstützen. Sie gibt Sicherheit und hilft Fehl- und Überbelastungen vorzubeugen. Mögliche Bandagen für die Phase nach der Ruhigstellung bis zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität sind:

Push med Ellenbogenbandage

Die Push med Ellenbogenbandage ist aus weichem Sympress-Material mit hoher Atmungsaktivität gefertigt. Dank dem Reissverschluss auf der Armrückseite lässt sich die Bandage einfach anziehen.

Stabilität erhält der Ellenbogen durch die zwei flexiblen seitliche Stäbe und das Gurtsystem. Der Gurt liegt in Form einer Acht um das Gelenk und wird auf der Rückseite des Oberarms mit einem Klett verschlossen. Anschliessend lässt sich die Position des Gurts am Unterarm anpassen. Je weiter der Gurt vom Gelenk entfernt angeklettet wird, desto geringer ist der Bewegungsumfang im Ellenbogen.

Sports Elbow Brace

Die Bauerfeind Sport Bandage federt die Kraft am Ende der Wurfbewegung ab und hilft die Hyperextension des Ellbogens vorzubeugen. Sie besteht aus einem elastischen Kompressionsgestrick und kontrolliert die Hyperextension mit einem eingearbeiteten Zügel. Der Zügel verläuft von hinter dem Oberarm nach vorne auf den Unterarm. Mit einem BOA-Verschluss lässt sich die Extensionsbegrenzung individuell einstellen. Zwei breite Gurten mit Klettverschlüssen dienen dem Zügel als Fixpunkte. Die Sports Elbow Brace von Bauerfeind kann auch später währende dem Sport zur Überstreckungsprophylaxe getragen werden.

Epidyn Supreme Ellenbogenbandage

Die Ellenbogenbandage von Sporlastic bietet keine Stabilisierung von aussen und eignet sich nur bei einem stabilen Gelenk. Mit ihrer Kompressionswirkung ist die Bandage aber wirkungsvoll gegen Ellenbogenschmerzen, fördert die Durchblutung und die Propriozeption. Sie beugt Fehl- und Überbelastungen vor indem sie die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks anregt.

Rippengürtel richtig anwenden

Rippengürtel

Ist eine Rippe gebrochen, schmerzt jeder Atemzug. Linderung bringt ein Rippengürtel. Welche Modelle es gibt, wie man sie richtig anwendet und ob man den Rippengürtel auch in der Nacht tragen muss, lesen Sie hier.

Elastischer vs. unelastischer Rippengürtel

Bei Bandagenshop.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Rippengürteln. Sie haben die Wahl zwischen elastischen und unelastischen Modellen. Elastische Rippengürtel erleichtern das Atmen, weil sie sich dem Brustkorb bei jeder Bewegung mühelos anpassen. Unelastische Rippengürtel bieten der Rippe eine bessere Stützwirkung. Dank einem elastischen Einsatz im Rückenbereich, passen sich aber auch unelastische Rippengürtel ein Stück weit an die Atmung an.

Rippengürtel richtig anlegen

Rippengürtel lassen sich auf der Vorderseite vollständig öffnen. Sie werden um den Brustkorb gelegt und unter gleichmässigem Zug auf beiden Seiten nach vorne gezogen. Zuerst legt man die linke Verschlussplatte auf den Brustkorb und hält sie mit einer Hand fest. Die rechte Verschlussplatte wird so weit nach vorne gezogen, bis man sie auf der linken, weichen Verschlussplatte aufkletten kann. Dabei sollte eine lindernde Stützwirkung spürbar sein, ohne die Atmung einzuschränken.

Der Rippengürtel für Herren wird ca. 2 Finger breit unterhalb der Achsel positioniert. Rippengürtel für Damen sind vorne schmaler als hinten. Sie werden direkt unterhalb der Brust verschlossen.

Rippenbruch
Rippenbrüche können sehr schmerzhaft sein und die Atmung behindern.
Freie Atmung
Ein Rippengurt lindert Schmerzen und ermöglicht eine freie Atmung.

Tragedauer Rippengürtel

Die Schmerzen bei einem Rippenbruch erschweren das Atmen. Ein Rippengürtel lindert die Beschwerden und erleichtert dadurch das Atmen. Gleichzeitig wird die Ausdehnung des Brustkorbs durch die Bandage leicht eingeschränkt, was die vollständige Belüftung der Lunge beeinträchtigen kann. Deshalb gilt, der Rippengürtel sollte solange getragen werden wie er das Atmen erleichtert, aber nicht länger. Eine ergänzende Atemtherapie bei einer Physiotherapeutin hilft eine ungenügende Belüftung der Lunge und eine schlimmstenfalls damit einhergehende Lungenentzündung vorzubeugen.

Nach 3-4 Wochen sind die Knochenenden soweit zusammengewachsen, dass die Schmerzen stark abnehmen oder verschwinden sollten. Spätestens dann wird der Rippengürtel nicht mehr gebraucht.

Rippengürtel auch in der Nacht an lassen?

Beim Hinlegen können sich die Beschwerden bei Rippenbruch verändern. Ob man den Rippengürtel auch in der Nacht braucht, ist also individuell. Häufig genügt es, sich zum Schlafen seitlich auf die unverletzte Seite zu legen und den Körper mit einem Kissen zu stabilisieren. Sollten die Beschwerden dennoch nach einem Rippengürtel verlangen, muss darauf geachtet werden, dass Atmung und Kreislauf uneingeschränkt bleiben. Es ist deshalb empfehlenswert, den Rippengürtel für die Nacht etwas zu lockern.

Rippengürtel Modelle
Rippengürtel gibt es in vielen Ausführungen: Anatomisch geformt für Damen und Herren, elastisch oder unelastisch.

Nicht auf Medikamente verzichten

Ein Rippengürtel lindert die Beschwerden. Dennoch müssen die vor Arzt verordneten Medikamente weiterhin wie verordnet eingenommen werden. Die Schmerzmittel lindern die Beschwerden um das Atmen und Husten zu erleichtern. So wird die Schonatmung auf das nötige Minimum reduziert.

Je nach Erkrankungen und Allgemeinzustand des Patienten können ausserdem schleimlösende Medikamente verschrieben werden, die das Abhusten erleichtern. Bei Patienten mit einem Reizhusten wird dieser mit einem reizunterdrückenden Medikament behandelt.

Sporlastic Rückenbandagen

Die hochwertigen Rückenbandagen von Sporlastic geben nicht nur ein sicheres Gefühl, sondern lindern Rückenschmerzen mit ihren massierenden Pelotten bei jeder Bewegung. Die Vertebradyn Supreme Senso und die Vertebradyn ISG Bandage werden ausserdem mit einem QR-Code geliefert, der die aktive Therapie mit geeigneten Trainingsanleitungen unterstützt.

Sporlastic Rückenbandagen

Rückenbandagen von Sporlastic

Sporlastic bietet verschiedene Rückenbandagen, die speziell auf einzelne Indikationen abgestimmt sind. So ist eine gezielte Behandlung von Rückenschmerzen aller Art möglich.

Vertebradyn Supreme Senso Rückenbandage

Die Vertebradyn Supreme Senso ist eine leicht elastische Rückenbandage, die das Kreuz unterstützt. Die Form der Bandage ist an den Körper angepasst, damit sie eine gute Passform bietet. Leichte Federstäbe unterstützen den sicheren Sitz der Bandage.

Da sich die Körperform von Frauen und Männern unterscheidet, ist die Vertebradyn Supreme Senso in einer Damen- und einer Herrenvariante erhältlich. Beide Modelle sind anatomisch geschnitten und garantieren eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Schliesslich hilft Bewegung gegen Rückenschmerzen und verstärkt die Wirkung der Sporlastic Rückenbandage.

Vertebradyn Supreme Senso

Möglich macht das die Air-Matrix Massagepelotte. Sie erzeugt mit ihren Noppen bei jeder Bewegung eine angenehme Massage des unteren Rückens. Das fördert die Durchblutung, lockert Verspannungen und hilft so gegen Rückenschmerzen. Dank einer Perforation ist die Air-Matrix Pelotte ausserdem atmungsaktiv und leicht. Eine feste Einlage verleiht ihr Stabilität.

Vertebradyn ISG Bandage

Das Iliosakralgelenk (ISG) hat einen Bewegungsumfang von wenigen Grad und trotzdem kann es stark schmerzen. Lindern kann man diese Beschwerden mit der Vertebradyn ISG Bandage. Sie wird um die Hüfte gelegt und mit viel Zug verschlossen. Zusätzliche unelastische Zuggurten mit Umlenkösen ermöglichen es, eine recht hohe Stabilität zu erzeugen.

Durch diesen Halt von aussen wird der Beckenring gestützt, Bewegungen des Gelenks reduziert und das ISG entlastet. Bereits nach wenigen Stunden tritt in der Regel eine Linderung der Beschwerden ein. Unterstützt wird die lindernde Wirkung durch die massierenden Lamellenpelotten. Die viskoelastischen Polster haben schräg aufgestellte Lamellen, die zur Körpermitte hin gerichtet sind. So fördern sie die Durchblutung in Bereich des ISG.

Vertebradyn ISG Bandage

Die ISG Bandage stabilisiert den gesamten Beckenring und kann deshalb nicht nur bei ISG Beschwerden, sondern auch bei einer Symphysenlockerung getragen werden.

Physiotherapie für zu Hause

Leichte Bewegung hilft bei Rückenschmerzen. Sie beugt Verspannungen vor und die Durchblutung wird gesteigert. Damit Sie Rückenschmerzen gezielt angehen können, werden die beiden vorgestellten Vertebradyn Rückenbandagen mit einer QR-Code Karte geliefert. Durch abfotografieren der Karte mit dem eigenen Smartphone gelangt man direkt zu ausgewählten Therapieübungen zur Entspannung und Kräftigung des Rückens.

Was sonst noch gegen Rückenschmerzen hilft

Eine Bandage unterstützt den Rücken und hilft so gegen die Beschwerden. Ergänzende Anwendungen können zur Schmerzlinderung beitragen und erneute Beschwerden vorbeugen.

  • Bewegen Sie sich täglich. Die online Anleitung die Ihnen mit dem Kauf einer Sporlastic Bandage zur Verfügung steht, unterstützt Sie dabei. Aber auch Spaziergänge oder leichte Gymnastikübungen sind ideal.
  • Vermeiden Sie langes Sitzen. Wenn Sie häufig sitzen, achten Sie zudem auf dynamisches Sitzen, z.B. auf einem Sitzball.
  • Trainieren Sie, sobald die Schmerzen abgeklungen sind, die Kraft des Rückens, um erneute Rückenbeschwerden vorzubeugen.
  • Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) lindert Schmerzen mit elektrischen Impulsen die durch die Haut geleitet werden. TENS kann ergänzend zur Behandlung mit einer Rückenbandage angewendet werden.
  • Wärmeanwendungen (z.B. mit einem Wärmekissen) helfen bei Verspannungen, Kälteanwendungen bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis.