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Tennisarm – Bandage oder Spange?

Eine Bandage gegen Schmerzen bei Tennisellbogen

Der Tennis- oder Golferarm wird in der Fachsprache Epicondylitis genannt und ist eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich des Ellbogens. Die Bezeichnung Tennisarm ist allerdings etwas irreführend, denn die Sportart ist nur in den wenigsten Fällen für die Epicondylitis verantwortlich. Erfahren Sie mehr über die schmerzhafte Entzündung und die Behandlungsmöglichkeiten.

Epicondylitis

Der Oberarmknochen (Humerus) weist an seinem unteren Ende zwei Vorsprünge (Epicondylen) auf, die den Unterarmmuskeln als Ansatzpunkt (Insertionsstelle) dienen. Werden mit dem Unterarm repetitive oder ungewohnte Bewegungen ausgeführt, kann die Sehne an ihrem Ansatzpunkt gereizt werden und entzünden. Das Eindrehen von Schrauben, über Kopf Arbeit beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern oder die Arbeit mit der Computermaus sind neben Schlägersportarten nur einige mögliche Ursachen. Typisches Symptom sind Schmerzen im Bereich der Epicondylen beim Strecken des Arms. Auch gegenüber Druck reagiert dieses Areal mit Schmerzen.

Ellbogenbandagen

Behandlung

Wie die meisten Gelenkentzündungen kann man auch die Epicondylitis mit Kälte behandeln. Regelmässiges Kühlen mit einem Eisbeutel wirkt lindernd. In schwereren Fällen kann der Arzt auch entzündungshemmende Medikamente verschreiben oder Kortison einspritzen. Um den gereizten Sehnenansatz zu entlasten sollte ausserdem eine Bandage getragen werden. Mittels einer Pelotte wird der Verlauf der Sehne leicht verlegt, sodass die gereizte Stelle weniger belastet wird und schnell abheilen kann.

Um langfristig vom Tennisarm verschont zu bleiben ist es notwendig die auslösende Bewegung zu ermitteln und zukünftig zu vermeiden. Regelmässiges Dehnen ist ebenfalls eine wirkungsvolle präventive Massnahme.

Bandage oder Spange?

Bei Epicondylitis stehen Kompressionsbandagen mit Pelotten und Spangen zur Verfügung. Viele Patienten fragen sich deshalb ob eine Bandage oder eine Spange besser geeignet ist. Beides sind wirkungsvolle Hilfsmittel mit unterschiedlichen Vorteilen.

Vorteile von Ellbogenbandagen

Ellbogenbandagen schliessen das gesamte Gelenk, sowie einen Teil des Ober- und Unterarms mit ein. Mit einer medizinisch wirkungsvollen Kompression regen sie die Durchblutung in diesem Bereich an, was zu einer schnellen Genesung beiträgt und Schmerzen unmittelbar lindert. Weiter wird der Ellbogen durch die Stimulation der Bandage unbewusst besser wahrgenommen. Ungeeignete Bewegungen werden so reduziert und der Arm entlastet.

Vorteile von Spangen

Ellbogenspangen werden um den Unterarm gelegt, sodass die integrierte Pelotte Druck auf die Sehne ausüben kann. Aufgrund ihres schlanken Designs können Spangen auch unter relativ enger Kleidung unauffällig getragen werden und schränken die Bewegungsfreiheit beim Sport nicht ein. Der Begriff Spange ist etwas irreführend, weil man dabei an eine harte Schale denkt. Tatsächlich handelt es sich bei den meisten Ellbogenspangen aber um besonders kleine Bandagen aus stabilem, textilem Material. Ein angenehmer Tragekomfort ist gewährleistet.

Empfehlenswerte Ellbogenbandagen

Select EpiPlus Ellenbogenbandage
Select EpiPlus
Bauerfeind EpiTrain Ellenbogenbandage
Bauerfeind EpiTrain
EpiContur Ellenbogenspange
EpiContur
Elbow Strap Sportbandage von Bauerfeind
Elbow Strap

Bort Select EpiPlus

Die besonders hochwertige Ellbogenbandage von Bort ist aus hygienischen Fasern gefertigt, welche das Bakterienwachstum hemmen und die Haut schonen. Das Gestrick passt sich dank mehreren Zonen mit unterschiedlicher Elastizität perfekt den Konturen des Gelenks an. Die zwei grossflächigen Massagepelotten mit anatomischer Form entlasten die Sehnenansätze. Ein zirkuläres Stabilo-Band mit Klettverschluss sorgt für zusätzliche Entlastung die den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Move Pro Ellbogenbandage

Für eine kurzfristige und kostengünstige Behandlung eignet sich die Move Pro Ellbogenbandage. Zwei genoppte Pelotten massieren die Sehnenansätze und tragen zu einer schnellen Linderung der Beschwerden bei.

(Die einfachere Move Ellbogenbandage weist keine Pelotte auf und ist bei Epicondylitis nicht geeignet.)

Empfehlenswerte Spangen

EpiPoint

Die Massagepelotte der EpiPoint weist drei genoppte Druckpunkte auf, welche die Ellbogensehne entlasten. Damit die Spange bei Golfer- und Tennisellbogen tragbar ist, kann die Pelotte ganz einfach gedreht werden. Ein breites Band das durch eine Umlenköse verläuft gibt sicheren Halt.

Die EpiPoint überzugt mit der gewohnt guten Bauerfeind Qualität. Die viskoelastische Pelotte wird auch nach häufigem Tragen nicht fest.

Elbow Strap von Bauerfeind Sports

Mit ihren weichen Abschlussrändern und dem hochatmungsaktiven Material ist die Elbow Strap speziell für Sportler entwickelt worden. Gezielt aufgetragene Silikonstreifen sorgen für beste Rutschfestigkeit bei jeder Bewegung. Dank BOA-Verschluss lässt sich die Bandage schnell anlegen und der gewünschte Druck ist stufenlos einstellbar.

Alle vorgestellten und viele weitere Bandagen und Spangen zur Behandlung des Tennisellbogens finden Sie im Bandagenshop.

Lesen Sie auch unseren Beitrag „Die richtige Bandage bei Tennisarm„

Neues Bauerfeind Patella-Sehnenband

GenuPoint von BauerfeindDie Begriffe Bauerfeind und Kniebandage sind fast untrennbar. Seit Jahrzehnten überzeugt der deutsche Hersteller mit immer neuen Entwicklungen in diesem Gebiet, so auch im 2016. Die neue GenuPoint Patellasehnen-Bandage unterstützt ohne einzuschränken und überzeugt mit gewohnt guter Bauerfeind Qualität.

Die Patellasehne

Um das Knie zu strecken muss die grosse Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps) den Unterschenkel nach vorne ziehen. Das geschieht über ein „Umlenksystem“. Die obere Kante der Kniescheibe dient dem Quadrizeps als Ansatzpunkt. Über die Patellasehne (Kniescheibensehne), welche am unteren, spitzen Ende der Kniescheibe ansetzt wird die Kraft dann auf das Schienbein übertragen. Dabei wirken grosse Kräfte auf die Kniescheibensehne.

Schmerzen unterhalb des Knies

Schmerzen unterhalb des Knies sind häufig. Treten sie ohne vorangehenden Unfall auf, ist fast immer eine Überbelastung der Patellasehne und deren Ansätze die Ursache dafür. Bei jeder Sprungbewegung und bei jedem Schritt wird die Sehne schlagartig gespannt und enormen Kräften ausgesetzt. Besonders die Insertionsstellen, wo die Sehne mit dem Knochen verbunden ist, sind stark belastet und anfällig auf Reizungen und Entzündungen. Es werden verschiedene Krankheitsbilder unterschieden.

  • Patella-Spitzen-Syndrom/ Springerknie

Das Springerknie tritt häufig auf, wenn sprungintensive Sportarten wie Volleyball oder Basketball ausgeübt werden. Durch die hohe Belastung entzünden sich die Sehnenansätze am unteren Ende der Kniescheibe sowie am Schienbein.

  • Patella-Femoralis-Syndrom/Femoropatellares Schmerzsyndrom

Leichte Fehlstellungen der Beinachse können zu einer Lateralisation (seitliche Verschiebung) der Patella führen. Die Kniescheibe läuft nicht perfekt in der dafür vorgesehenen Gleitbahn, es kommt zu Fehlbelastungen, die in Kombination mit starker Beanspruchung zu Schmerzen an den Ansätzen der Patellasehne, sowie hinter der Kniescheibe führen können.

  • Morbus Osgood-Schlatter

Im Jugendalter ist die Ansatzstelle der Patellasehne am Schienbein noch knorpelig und verknöchert erst langsam. Dieser Ossifikationsprozess kann durch starke Belastungen, aber auch durch Wachstumsschübe gestört werden. Es kann zur Ablösung von Knorpelstücken kommen.

GenuPoint – entlastet und lindert

Die neue Bauerfeind GenuPoint Bandage wird auf Höhe der Patellasehne um das Bein gelegt. Mit ihrer anatomischen Pelotte übt sie Druck auf die Sehne und das umliegende Gewebe aus. Der korrekte Verlauf der Patellasehne wird dadurch begünstigt. Weiter erhöht der Druck die Spannung der Oberschenkelmuskulatur und Sehne, sodass Spitzenbelastungen reduziert werden.

Der Behandlungsdruck kann dank stufenlos verstellbarem Klettverschluss individuell eingestellt werden. Auch sonst bietet die GenuPoint dank ihrer anatomischen Passform angenehmen Tragekomfort. In Längsrichtung ist das Gestrick elastisch, sodass sich die Bandage bei Bewegung dem Knie anpasst. Die genoppte Druckpelotte ist körperseitig mit weichem Frottee-Stoff abgedeckt, der die Haut schont und für ein angenehmes Klima sorgt.

Patella-Sehnenbänder im Vergleich

Bei Bandagenshop finden Sie neben der GenuPoint Bandage weitere Patella-Sehnenbänder. Die Vorteile dieser Art von Bandagen liegen auf der Hand. Durch die kleine Form schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein und können selbst unter relativ engen Hosen problemlos getragen werden. Alle Patella-Sehnenbänder im Überblick:

Die aus atmungsaktivem Sympressgewebe gefertigte Bandage weist eine durchgehende Pelotte mit Verdickungen an beiden Enden auf. Die Pelotte liegt direkt auf der Haut, was eine maximale Kraftübertragung gewährleistet.

Das stabile Material der GenuStrap hält auch grossen Belastungen beim Sport stand. Dank nur einer seitlichen Umlenköse und weich eingefassten Rändern kann die Bandage sogar bei Kampfsportarten getragen werden.

Als einziges Sehnenband besitzt das Modell von Bort keine Umlenkösen, sodass es beim Sport sicher getragen werden kann. Weiter überzeugt die Bandage mit Coolmax Technologie, welches übermässiges Schwitzen verhindert.

Bei Fragen zu unseren Patella-Sehnenbänder berät Sie unser fachkompetentes Team gerne. Besuchen Sie unsere Abteilung für Kniescheiben-Bandagen.

Elastische Handgelenkstützen

Schmerzen im Handgelenk schränken ein und belasten den Alltag. Wenn bereits einfachste Handgriffe Beschwerden verursachen, muss eine Lösung gefunden werden. Hier kann eine elastische Handgelenkstütze helfen.

Wenn das Gelenk nur leicht gezerrt oder geprellt wurde, funktionelle Beschwerden auftreten oder Überbelastungserscheinungen den Alltag erschweren, hilft schon eine leichte Unterstützung. Elastische Bandagen haben den Vorteil, dass Sie das Gelenk mit lindernder Kompression versorgen, ohne die Bewegungsfreiheit ganz einzuschränken. Diese Funktionsweise reicht häufig bereits aus, um Beschwerden effektiv zu lindern.

Stabilisierende Schiene

Alle elastischen Handgelenkbandagen bei Bandagenshop sind mit einer stabilisierenden Schiene ausgestattet. Bei vielen Modellen kann die Schiene mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Das bietet sowohl bei chronischen als auch bei akuten Beschwerden entscheidende Vorteile:

  • Akute Verletzung: Ist das Handgelenk durch einen Unfall leicht verletzt, ist innert Wochen oder Monaten eine vollständige Genesung zu erwarten. Wenn die Beschwerden abnehmen, kann die Schiene aus der Bandage entfernt werden. So lässt sich die Bandage dem Heilungsverlauf anpassen.
  • Chronische Schmerzen: Nicht immer tut das Handgelenk gleich stark weh und nicht jeden Tag erledigt man die gleichen Arbeiten. Dank herausnehmbarer Schiene kann die Handgelenkstütze der aktuellen Tagesform und den täglichen Anforderungen angepasst werden.

Elastische Handgelenkstüten im Überblick

ManuTrain Handgelenkbandage: Zwei Massagepelotten machen die elastische Bandage aus TrainAktiv-Gestrick besonders wirkungsvoll. Dank nahtfreiem Rundgestrick eignet sich diese Handgelenkbandage auch für den Sport. Die volare Schiene kann bei Bedarf in die Bandage eingesetzt werden. Mit zirkulärem Band.

Ortho Manu Flex: Mehrere Klettverschlüsse erlauben es die Bandage dem Arm anzupassen. Dank der seitlichen Öffnung ist die Bandage einfach anzuziehen, auch wenn das Handgelenk schmerzt. Es kann zwischen zwei verschiedenen Längen (16 oder 22cm) gewählt werden. Die eingearbeitete Schiene bringt die Hand in eine entlastende Ruhestellung. Mit zirkulärem Band.

Active Color Handgelenkschiene: Ein seitlicher Reisverschluss ermöglicht es die Kompressionsbandage einfach und schmerzfrei anzuziehen. Die Schiene wird in eine Tasche eingeschoben. Es befindet sich auf der Ober- und Unterseite eine Tasche, sodass die Bandage beidseitig getragen werden kann. Mit zirkulärem Band.

Push med mit Splint: Die Sportbandage aus Sympress-Mikrofaser wird zum Anziehen seitlich geöffnet und mit zwei Velcroverschlüssen befestigt. Symbole auf den Verschlussbändern geben die Reihenfolge vor. Der stabilisierende Kunststoff-Splint ist leichter als eine Aluschiene und kann bei Bedarf aus der Bandage entnommen werden.

Alle vorgestellten Handgelenkstützen finden Sie im Bandagenshop. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der richtigen Bandage.

SANItoe unterstützt den Mittelfuss

Der Fuss ist ein Meisterwerk der Natur. Er ermöglicht nicht nur die Fortbewegung, sondern federt auch Stösse ab. Diese abfedernde Wirkung ist dank den Fussgewölben möglich. Muskeln, Sehen und Bänder spannen den Fuss so auf, dass die Hauptbelastung auf der Ferse sowie dem Grosszehen- und Kleinzehenballen liegt. Die anderen Teile des Fusses kommen nicht, oder nur mit geringer Druckbelastung mit dem Boden in Kontakt. Das tönt einfach, setzt aber ein optimales Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Sehen voraus. Mangelnde Bewegung, Fehlbelastungen durch ungünstiges Schuhwerk, sowie schwaches Bindegewebe können dieses Gleichgewicht durcheinander bringen. Fussdeformitäten wie der Hallux valgus (Ballenzehe) oder Spreizfuss sind deshalb häufig anzutreffen. In vielen Fällen sogar in kombinierter Form.

Mittelfuss und Zehen

Das Mittelfussskelett wird von fünf Strahlen gebildet, den Mittelfussknochen (Os metatarsalia I-V). Jeder dieser geraden Knochen weist am vorderen Ende ein Köpfchen (Metatarsalköpfchen) auf. Es bildet zusammen mit dem ersten Zehenglied das Zehengrundgelenk. Normalerweise werden beim Stehen und Gehen nur die Köpfchen des ersten und des fünften Strahls belastet. Das lässt sich unschwer an der verdickten Hornhaut am Grosszehen- und Kleinzehenballen erkennen. Die Köpfchen des II-IV Strahls werden nicht belastet, weil sich in diesem Bereich das Quergewölbe des Fusses aufspannt. Es wird von Muskeln und Bändern gehalten.

Spreizfuss und Hallux – fast unzertrennlich

Die eingangs erwähnten Risikofaktoren können zu zahlreichen Deformationen des Fusses führen. Besonders häufig sind Spreizfuss und Hallux valgus. Von einem Spreizfuss spricht man, wenn das Quergewölbe des Fusses abgeflacht ist. Die Köpfchen der Mittelfussknochen II-IV werden vermehrt belastet, der Mittelfuss und die Zehen weichen auseinander. Für diesen verbreiterten Fuss sind normale Schuhe viel zu schmal, deshalb werden die Zehen von den Schuhen zusammengedrückt. Mit der Zeit knickt die Grosszehe im Grundgelenk ab, es entsteht eine bleibende Fehlstellung – der Hallux valgus.

SANItoe

SANItoe Hallux SchieneFür die Behandlung des Hallux werden seit längerer Zeit erfolgreich Hallux Schienen eingesetzt. Da Hallux und Spreizfuss sehr häufig miteinander einhergehen, sollt darauf geachtet werden, dass die Schiene beide Fehlstellungen behandelt, so wie z.B. die SANItoe. Die Schiene zieht die Grosszehe wieder in ihre natürliche, gerade Position zurück. Die breite Mittelfussbandage unterstützt den Mittelfuss und beugt so ein zu weites auseinanderweichen der Strahlen vor.

Neue Mittelfusspelotte

Ab sofort ist SANItoe mit Mittelfusspelotte erhältlich. Das Polster aus weichem Silikon wird an der Fusssohle unterhalb der Mittelfussknochen II-IV positioniert. Ein Klettverschluss hält die Pelotte sicher an der Mittelfussbandage fest. Mit ihrer anatomischen Form richtet die Pelotte das Quergewölbe sanft auf. Der Fuss wird in eine gesunde Position gebracht, die empfindlichen Mittelfussköpfchen werden von Untergrund abgehoben. Der bei Hallux typische „Zehenballen“ an der Fusskante wird nicht mehr gegen den Schuh gedrückt, Schmerzen lassen sofort nach.

Vorteile von SANItoe

SANItoe bietet Ihnen entscheidende Vorteile. So ist die Schiene beispielsweise mit einem stabilen Metallgelenk ausgestattet, das es ermöglicht beim Gehen wie gewohnt mit dem Fuss abzurollen. Der gesunde Bewegungsablauf hilft die Muskeln zu trainieren.

Weiter sind die Bandagen der SANItoe Schiene aus weichem Material gefertigt, das sich dem Fuss angenehm anpasst. Auch die Pelotte und das seitliche Polster sind mit feinem Textil überzogen. Der Kern der Pelotte besteht aus weichem Silikon das dämpft und sich dem Fuss optimal anpasst.

Die SANItoe Schiene mit der neuen Mittelfusspelotte finden Sie im Bandagenshop.

Neues fürs Sprunggelenk

Bei Bandagenshop finden Sie zwei interessante neue Produkte für die Behandlung von Sprunggelenkverletzungen. Während die Dynamic Malleo Agile nach Verstauchungen und Bänderzerrungen eingesetzt wird, bietet die Stabile Night Splint Nachtschiene absolute Stabilität und wird nach Operationen oder Frakturen getragen.

Stabile Night Splint

Stabile Night Lagerungsschiene

   Stabile Night Lagerungsschiene

Nach Frakturen, Operationen am Sprunggelenk oder Achillessehnenrupturen wurde früher ein Gips angelegt. Das führte oft zu schnellem Muskelabbau, ausserdem ist der Komfort für den Patienten stark eingeschränkt, er kann sich z.B. nicht waschen. Moderne Orthesen mit Vakuumkissen (z.B. VACOped) lösen den traditionellen Gipsverband deshalb immer mehr ab. Das ermöglicht es dem Patienten schnell wieder mobil zu sein und verbessert den Komfort deutlich.

Die ideale Ergänzung für Nachts

Was für viele Patienten aber störend ist, ist die Tatsache, dass die relativ sperrige Orthese Tag und Nacht getragen werden muss. Sie stört oft den Schlaf. Ausserdem ist es nicht besonders hygienisch mit einer Orthese ins Bett zu liegen die man tagsüber auf der Strasse getragen hat. Eine gute Alternative für die Nacht ist die Stabile Night Splint.

Die Stabile Night Splint ist eine speziell für die Nacht konzipierte Schiene, die besonders leicht und angenehm zu tragen ist. Sie umschliesst Fuss und Unterschenkel nicht ganz, sodass auch in der Nacht unter der Bettdecke ein angenehmes Klima herrscht. Eine extra weiche Polsterung mit flauschigem Frottée Überzug bettet den Fuss sanft. Im Bereich der Ferse und Achillessehne sorgt eine zusätzliche Aussparung für eine Entlastung dieser empfindlichen Stellen. Aussen ist die Nachtschiene mit einem Jeansstoff bezogen.

Vier Verschlussbänder halten die halboffene Schiene zuverlässig am Bein und geben die nötige Stabilität. Hier haben Sie die Wahl zwischen der Variante mit oder ohne Schnallen.

  • Ohne Schnallen: Die schmalen Verschlussbänder sind weich gepolstert und werden rund um die Schiene gelegt.
  • Mit Schnallen: Die breiten Verschlussbänder sind auf der Unterseite gepolstert und werden durch eine Umlenkschnalle geführt. Dadurch lassen sie sich mit weniger Kraftaufwand stärker zuziehen.

Malleo Agile Knöchelbandage

Malleo Agile Knöchelbandage

     Malleo Agile Knöchelbandage

Die Malleo Agile Knöchelbandage ist aus komfortablem 3D-Gestrick gefertigt und umschliesst das Gelenk mit einer medizinisch wirkungsvolle Kompression. Um den Druck des Gestricks auf den eingewölbten Bereich unterhalb des Knöchels zu übertragen, sind in der Bandage zwei anatomisch geformte Pelotten eingearbeitet. Sie massieren das Gewebe und regen die Durchblutung an. Die Sicherheit im Sprunggelenk wird durch das Stabilisierungsband erhöht.

Anwendungsgebiet

Angewendet wird die Malleo Agile nach Verstauchungen mit oder ohne Bänderzerrung. Auch bei Unsicherheit und Instabilitätsgefühl, z.B. nach Operationen kann die Bandage eingesetzt werden um das Sicherheitsgefühl zu verbessern. Bei der Wiederaufnahme von Sport nach abgeheilten Verletzungen wird die Bandage ebenfalls eingesetzt.

Die Stabile Night Splint und die Malleo Agile finden Sie ab sofort im Bandagenshop.

Kniebandagen nach Kreuzbandriss beim Skifahren

Skifahren macht Spass, birgt aber auch ein gewisses Verletzungsrisiko. Bei Skiunfällen am häufigsten von Verletzungen betroffen ist das Knie, insbesondere das vordere Kreuzband. Selbst Profis wie Lindsey Vonn sind nicht vor derartigen Verletzungen geschützt. Was Sie über den Kreuzbandriss und seinen Behandlung wissen müssen.

Das Kreuzband

Skifahrer Sturz mit KreuzbandrissDas Kniegelenk ist das grösste Gelenk im menschlichen Körper und durch seine Lage und Funktion stark vom Körpergewicht belastet. Stabilisiert wird das Knie von den Bändern. Die Seitenbänder (Lig. collaterale) liegen auf beiden Seiten des Knies und verhindern das Verdrehen des Knies bei gestrecktem Kniegelenk. Die Kreuzbänder verlaufen quer durchs Gelenk und kreuzen sich dabei, daher die Namensgebung. Das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) verläuft von hinten, oben nach vorne, unten. Das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius) verläuft von vorne, oben nach hinten, unten. Die Kreuzbänder erfüllen zwei Funktionen, sie halten die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen bei gebeugtem Knie zueinander in der richtigen Position und verhindern das Abrutschen. Ausserdem ermöglichen sie passiv die Rotation des Knies, indem sie voneinander weichen oder sich überkreuzen. Die stabilisierende Funktion der Bänder wird durch Muskeln und Menisken unterstützt.

Kreuzbandriss

Der Kreuzbandriss, auch Ruptur oder Läsion genannt, kann das vordere oder hintere Kreuzband betreffen. Bei Skifahrern ist aber fast immer das vordere Kreuzband betroffen. Die Länge der Skier wirkt beim Umfallen, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie ein Hebel. Das Kniegelenk wird so stark verdreht, dass das Kreuzband reisst.

Das Reissen des Bands wird vom Patienten manchmal gehört. Starke Schmerzen und Schwellungen kurz nach dem Ereignis machen klar, hier liegt eine Verletzung vor. In den nächsten Stunden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er untersucht die Stabilität des Knies und schliesst weitere Verletzungen z.B. der Knochen aus.

Unhappy Triad

Die unglückliche Triade ist eine Kombinationsverletzung aus Kreuzbandriss, Meniskusschaden und Innenbandriss. Das Verletzungsbild ist vor allem bei Skifahrern anzutreffen und ist auf die enge Verbindung der Menisken mit den Seitenbändern zurückzuführen. Reisst das Innenband, beschädigt es den Meniskus gleich mit.

Konservative Therapie

Nach einem Kreuzbandriss, kann das Kniegelenk instabil werden. Die dadurch verursachte unphysiologische Belastung führt über Monate oder Jahre zu einer falschen Belastung der Strukturen, insbesondere der Knorpel und begünstigt so die Entstehung von Arthrose. Deshalb ist es unerlässlich Kreuzbandrisse korrekt zu behandeln und eine allenfalls verbleibende Instabilität ernst zu nehmen, auch wenn das Knie nicht mehr schmerzt.

Knieorthese & Physiotherapie

Unmittelbar nach dem Kreuzbandriss verschreibt der Arzt eine Orthese um das Knie zu entlasten und Physiotherapie, um die kniestabilisierenden Muskeln gezielt zu trainieren. Die Orthese unterstützt das Knie stark und verhindert erneute Verdrehungen oder das „Wegrutschen“ des Gelenks. Bereits nach 6 Wochen ist das Knie durch die gestärkte Muskulatur wieder stabilisiert, sodass der Patient arbeitsfähig ist. Spätestens nach 3 Monaten sollte die Lebensqualität nicht mehr eingeschränkt sein und auch sportliche Aktivitäten sollten wieder möglich sein. Viele Patienten fühlen sich aber immer noch unsicher und möchten im Alltag, oder wenigstens beim Skifahren nicht auf eine unterstützende Bandage verzichten.

Stark stabilisierende Bandagen

Die GenuTrain S Kniebandage unterstützt das Gelenk mit zwei seitlichen Schienen und einem Gurtsystem. Die Beugung des Knies wird nicht eingeschränkt, nur das seitliche Abknicken oder Verdrehen wird verhindert.

Die Push med Kniebandage ist ähnlich aufgebaut. Zwei seitliche Blattfedern unterstützen die Funktion des Knies, ohne zu stark zu behindern. Das Gurtensystem trägt zusätzlich zur stabilisierenden Wirkung der Bandage bei.

Beide Bandagen eignen sich nach Kreuzbandverletzungen, um das Sicherheitsgefühl im Alltag zu verbessern und das Knie zu entlasten. Beim Skifahren sind sie nur bedingt geeignet, da die seitlichen Stabilisatoren bei einem Unfall ein gewisses Verletzungsrisiko bergen. Zum Skifahren sind Bandagen ohne feste Stabilisatoren besser geeignet.

Die GenuTrain Kniebandage mit ihrem komprimierenden Gestrick stabilisiert das Knie propriozeptiv. Die Haltefunktion der Muskeln wird unterstützt und das Sicherheitsgefühl verbessert. Semirigide Stabilisatoren geben Sicherheit und stellen bei einem Unfall so gut wie kein Risiko dar.

Für Skifahrer und Sportler geeignete Alternativen sind ausserdem die Stabilogen Eco Sportbandage aus anpassungsfähigem 3D Gestrick oder die Select StabiloGen Kniebandage mit Outlast-Technologie für ein angenehmes Hautklima.

Operation

Wann nach einem Kreuzbandriss eine Operation erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sportlich sehr aktiven Personen und jungen Patienten wird in der Regel zu einer Operation geraten. Hier wird aus einem oder zwei anderen Bändern (häufig ein Teil des Lig. patellae) die keine Funktion erfüllen ein neues geformt und im Knochen verankert.

Zeitpunkt der Operation

Die Operation wird frühestens 6 Wochen nach dem Unfall durchgeführt, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Ausnahme bilden komplexe Verletzungsbilder, wie z.B. die unhappy triad wo die Menisken mitverletzt sind, hier muss sofort operiert werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass längeres Zuwarten bei Kreuzbandrissen keinen Nachteil hat. Patienten die nach sechs Wochen operiert wurden und solche die erst nach Monaten operiert wurden, waren schlussendlich mit dem Operationsergebnis gleich zufrieden.

Wer Skifahren nur als Hobby betreibt und auch sonst sportlich nicht sonderlich aktiv ist, bereits an Kniearthrose leidet oder schon älter ist, wird meist konservativ behandelt.

Da jeder Fall individuell ist, wird die Entscheidung für oder gegen eine Operation nach Kreuzbandriss immer zusammen mit dem Patienten gefällt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und unfallfreie Skisaison 15/16!

Muskelprellungen behandeln

Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.

Muskelprellung

Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.

Komplikationen

Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.

Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.

Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.

Therapie

Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.

  • P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
  • E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
  • C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
  • H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern

Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.

MyoTrain Oberschenkelbandage von BauerfeindIn den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.

Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.

Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.

Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.

Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.

Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.

Alles für die Füsse

Lassen Sie die Fussschmerzen nicht Ihr Leben bestimmen. Wenn das Gehen schmerzt und Sie keine Lust mehr haben sich zu bewegen, können schon einfache Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Bewegungsfreude zurückbringen.

Die Füsse sind den ganzen Tag einer grossen Belastung ausgesetzt. Beim Stehen und Gehen lastet das gesamte Körpergewicht darauf. Zu schmale Schuhe pressen die Zehen in eine unnatürliche Position und behindern die Durchblutung. Aber auch wer seine Füsse zu sehr schont und sich kaum bewegt tut ihnen nichts Gutes. Dadurch verkümmert die Muskulatur, welche das Fussgewölbe stabilisiert. Um die Gesundheit der Füsse zu fördern ist es ideal, wenn man weites Schuhwerk trägt, sich regelmässig bewegt und häufig barfuss geht. Wenn die Füsse trotzdem weh tun, helfen unsere Fussprodukte.

Häufige Ursachen für Fussschmerzen

Fussschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir stellen Ihnen die häufigsten Gründe für schmerzende Füsse vor.

Spreiz-, Knick- oder Senkfuss: Fussdeformitäten sind weit verbreitet. Oft treten Spreiz-, Knick- und Senkfuss in einer Kombination auf. Die Fussgewölbe sind abgeflacht, die fünf Zehenstrahlen weichen auseinander und im Sprunggelenk stimmt der Winkel nicht. Diese Deformationen führen zu Fehlbelastungen an Fusssohle und Gelenken, was schlussendlich die Schmerzen verursacht.

Hallux valgus: Bei der Ballenzehe handelt es sich um eine Achsabweichung der Grosszehe. Durch den Knick im Grosszehen-Grundgelenk wird das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens als Ballen sichtbar. Da das Köpfchen sehr empfindlich ist, wird fast jeder Hallux früher oder später schmerzhaft.

Fersensporn: Auf der Fussunterseite befindet sich eine grosse Sehnenplatte, die an ihrem hinteren Ende mit dem Fersenbein verwachsen ist. Ist diese Ansatzstelle entzündet, spricht man im Volksmund wegen den stechenden Schmerzen von einem Fersensporn. Korrekterweise beschreibt ein Fersensporn die Verkalkung oder Verknöcherung der Sehne, was häufig vorkommt und nur in manchen Fällen beschwerden auslöst.

Druckstellen, unspezifische Schmerzen: Nicht immer gibt es für Fussschmerzen eine klare Ursache. Manchmal sind es einfach die mit dem Alter schwindenden Fettpolster welche die Füsse empfindlicher machen, eine beginnende Arthrose oder häufige Überbelastung.

Tipp: Klären Sie Fussschmerzen rechtzeitig beim Arzt ab. Insbesondere Deformitäten schreiten unbehandelt immer weiter fort und werden nicht von selber besser.

Einfache Hilfe bei Fussschmerzen

Manchmal braucht es nicht viel um Fussschmerzen zu lindern. Bereits einfache Hilfsmittel unterstützen den Fuss in seiner natürlichen Form und lassen Schmerzen unmittelbar verschwinden oder zumindest schwächer werden. Hier eine kleine Auswahl an praktischen Hilfsmitteln gegen Fussschmerzen.

Einlagen: Viskoelastische Schuheinlagen sind als ganze Sohlen, oder als Fersenkissen erhältlich. Die anatomische Form mit Mittelfusspelotte (z.B. ViscoPed oder Ortho Insole long) unterstützt die natürliche Form des Fusses und richtet das Fussgewölbe wieder auf. Dank dem weichen Material werden Schläge gedämpft. Softspots an den empfindlichen Stellen entlasten zusätzlich.

Fersenkissen sind als reine Entlastungspolster erhältlich, oder mit korrigierender Form. Mit dem ViscoHeel K lassen sich leichte Achsfehlstellungen der Beine korrigieren. Mit den ViscoBalance können Längenunterschiede der Beine korrigiert werden.

Hallux Schienen: Die SANItoe Hallux Schiene bringt die Grosszehe zurück in ihre natürliche, gerade Position. Die breite Mittelfussbandage unterstützt das Fussgewölbe bei Spreizfuss, einer häufigen Begleiterkrankung des Hallux valgus. Wer eine Behandlung in der Nacht vorzieht, wählt die ValguLoc Hallux Nachtschiene.

Bandagen: Mittelfussbandagen richten das Fussgewölbe auf und begünstigen eine gesunde Fussform.

Mit Knöchelbandagen lassen sich Beschwerden im Sprunggelenk und im Fersenbereich lindern. Die Bort Helix S USG-Bandage unterstützt die Bewegungsabläufe mit Korrekturzügeln nach der Lehre der Spiraldynamik. Das Fussgewölbe wird unterstützt und Beschwerden bei Knick-, Senk- oder Spreizfuss gelindert.

Spezialschuhe: Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Spezialschuhen. Die verschiedenen Verbandsschuhe entlasten die Füsse nach Operationen oder Unfällen. Der fast nahtfreie Sanisoft D Spezialschuh ist einfach anzuziehen und ideal für den Alltag.

Alle vorgestellten Produkte finden Sie im Bandagenshop, viele mit Tiefpreis-Garantie. Bei Fragen rund um die Fussprodukte steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Protect Bandagen zum Aktionspreis

Die weichen Protect Bandagen unterstützen die Gelenke und Muskeln bei leichten Verletzungen oder Reizzuständen. Ab sofort und nur für kurze Zeit sind die Protect Bandagen im Bandagenshop zum unschlagbar günstigen Aktionspreis erhältlich. Profitieren Sie jetzt. Alle Protect Bandagen anzeigen.

Weich und wärmend

Protect Oberschenkelbandage aus NeoprenDie Protect Bandagen sind aus einem atmungsaktiven Neopren-Material gefertigt. Die Oberfläche ist von angenehm weichem Textil überzogen, das sich der Haut anschmiegt. Alle Abschlussränder sind zusätzlich mir einem sanften Band eingefasst und bieten besten Tragekomfort. Die Bewegungsfreiheit wird mit den Protect Bandagen kaum eingeschränkt. Die schmerzlindernde Wirkung wird vielmehr durch eine leichte Stabilisierung in Kombination mit den angenehm wärmenden Eigenschaften der Bandage erzielt. Gerade im Winter wenn manche Gelenke durch die Kälte von „Anlaufschwierigkeiten“ geplagt sind ist die Wärme der Bandagen äusserst wohltuend.

One Size – für eine unkomplizierte Versorgung

Gelenkschmerzen sind nichts Seltenes. Bereits eine blöde Bewegung oder ein kleiner Misstritt reichen aus, um Schmerzen zu verursachen. Manchmal sind die Beschwerden auch unspezifisch. Gerade jetzt im Herbst und Winter kann auch die Kälte den Gelenken zu schaffen machen. Dann ist es ideal, wenn schnell eine warme Bandage zur Hand ist. Da alle Protect Bandagen in Einheitsgrösse gefertigt sind und beidseitig getragen werden können, kann man sie vielseitig einsetzen. Dank Velcro-Verschluss lassen sich alle Bandagen individuell anpassen, immer und immer wieder.

Die Bandagen im Überblick

  • Handgelenkstütze Protect: Repetitive Arbeiten sind eine häufige Ursache für Handgelenkschmerzen. Die weiche Handgelenkstütze wärmt das Gelenk und hilft Schmerzen zu lindern.
  • Protect Tennisellbogen Bandage: In der Tennisellbogenbandage ist ein Druckpolster eingearbeitet das frei am Arm positioniert werden kann. Dadurch kann die Bandage sowohl bei Tennis- wie auch bei Golferellbogen eingesetzt werden.
  • Protect Rumpfbandage: Gerade bei kalten Temperaturen ist die Protect Rumpfbandage angenehm zu tragen. Schmerzen im unteren Rücken werden gelindert, gleichzeitig wird der Bauch stabilisiert, was beispielsweise nach Operationen wünschenswert ist.
  • Oberschenkel– und Wadenbandage: Die grossen Muskeln im Oberschenkel (Quadrizeps), aber auch die Wadenmuskulatur können beim Sport gezerrt oder geprellt werden. Nach übermässigem Training sind Beschwerden oder Muskelkater ebenfalls keine Seltenheit. Die Oberschenkel- oder Wadenbandage wärmt angenehm und bringt die Muskeln schnell auf „Betriebstemperatur“, wodurch Schmerzen gelindert werden.
  • Protect Patellabandage: Die Kniescheibe gleitet beim Bewegen des Knies in einer Rinne. Die Protect Patellabandage führt die Kniescheibe in ihrer Gleitrinne und verhindert Spitzendruckwerte.
  • Kniebandage: Die Protect Kniebandage unterstützt das Knie mit angenehmer Wärme und leichter Kompression. Das Sicherheitsgefühl nach abgeheilten Verletzungen wird verbessert, unspezifische Schmerzen werden gelindert und leichte Verstauchungen können kostengünstig behandelt werden.

Alle Protect Bandagen gibt’s ab sofort zum Aktionspreis im Bandagenshop.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, welche das Schultergelenk vorderseitig (ventral), rückseitig (dorsal) und oben (kranial) umfassen. Da das Schultergelenk nur wenige knöcherne Verbindungspunkte besitzt, ist die Rotatorenmanschette besonders wichtig für die Stabilität des Gelenks. Die Muskeln halten den Kopf des Oberarmknochens in der Gelenkpfanne des Schulterblatts. Ausserdem sind die Muskeln der Rotatorenmanschette für die Innen- und Aussenrotation der Schulter, sowie teilweise für das Abspreizen des Arms verantwortlich.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Verschiedene Unfallhergänge und degenerative Veränderungen können zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne, da sie eng unter dem Schulterdach verläuft. Es ist auch diese Sehne, die beim Impingement Syndrom eingeklemmt wird. Durch dieses Einklemmen, durch regelmässiges über Kopf arbeiten oder entsprechende Sportarten (Golf, Tennis, Schwimmen) kann die Sehne geschwächt sein. Der Abbau kann so weit gehen bis die Sehne reisst.

Unfälle, z.B. die Luxation des Schultergelenks, sind eine weitere mögliche Ursache für Risse der Rotatorenmanschette.

Häufig ist eine kombinierte Ursache. Durch degenerative Veränderungen ist die Sehne bereits geschwächt und reisst dann bei einem Sturz auf den Arm vollständig.

Symptome

Reisst die Sehne durch degenerative Veränderungen, bemerkt der Patient eine Kraftlosigkeit des Arms. Der Arm kann nicht mehr oder nur mit sehr grosser Anstrengung über den Kopf gehoben werden. Schmerzen treten vor allem bei bestimmten Bewegungen auf.

Anders ist es bei einer unfallbedingten Rotatorenmanschettenruptur. Reisst die Sehne, treten unmittelbar Schmerzen auf und das Abspreizen des Arms ist fast nicht mehr möglich. Die Schmerzen treten typischerweise im Bereich der Schulter und seitlich am Oberarm auf. Gelegentlich kann der Schmerz über den ganzen Arm, bis hin zur Hand ausstrahlen.

Diagnose

Beim Verdacht auf Verletzungen der Rotatorenmanschette wird die Schulter einem Funktionstest unterzogen. Bei Bedarf könne bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder MRT eingesetzt werden.

Therapie

Ob eine Rotatorenmanschettenruptur konservativ oder operativ behandelt wird hängt in erster Linie davon ab, ob die Sehne vollständig durchtrennt ist oder nur teilweise. Bei vollständigen Rupturen wird die Sehne in der Regel mit Schraubankern oder Nähten wieder am Knochen befestigt resp. zusammengenäht.

Bei einer Teilruptur wird in der Regel eine konservative Therapie angestrebt. Durch ruhigstellen des Arms, Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten (oder Infiltration) und Krankengymnastik wird versucht die Schulterfunktion wieder soweit herzustellen, dass das Gelenk im Alltag normal gebraucht werden kann. Kann innert drei Monaten nicht der gewünschte Zustand erreicht werden, besteht immer noch die Möglichkeit einer Operation.

Impingement-Syndrom

Eine Sehne der Rotatorenmanschette ist besonders gefährdet für Reizungen, nämlich die des Musculus supraspinatus. Sie verläuft unter dem Schulterdach und kann bei unzureichender Zentrierung des Gelenks schmerzhaft eingeklemmt werden. Die Schmerzen treten meist bei einer Abduktion des Arm von 60-120° auf, also wenn man den Arm ungefähr gerade zur Seite abspreizt.

Therapie des Impingements

Die Ursache für das Impingement-Syndrom kann eine muskuläre Dysbalance, aber auch eine Verengung des Schulterdachs sein und sollte durch den Arzt abgeklärt werden. In der Regel wird das Impingement konservativ behandelt. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kälte- oder Wärmebehandlungen und eine Schulterbandage (z.B. OmoTrain S) unterstützen den Heilungsprozess. Zu Beginn der Therapie macht es Sinn die Schulter zu schonen, damit die gereizte Sehne heilen kann. In besonders schweren Fällen kann auch eine kurzfristige Ruhigstellung (z.B. mit BraceID Fixationsbandage) angezeigt sein. Bald sollte man mit der Physiotherapie beginnen, um die Kraft der Rotatorenmanschette zu steigern und erneute Beschwerden vorzubeugen.

Rotatorenmanschettenruptur

Die Reizung der Supraspinatussehne (Impingement Syndrom) ist die häufigste Erkrankung im Bereich der Rotatorenmanschette. Es können aber grundsätzlich alle vier Muskeln und ihre Sehnen betroffen sein. Dabei spricht man ganz allgemein von einer Rotatorenmanschettenruptur oder Rotatorenmanschettenläsion. Die Verletzung der Rotatorenmanschette kann durch einen Unfall hervorgerufen oder durch eine degenerative Veränderung bedingt sein, häufig ist eine Kombination. Die geschwächten Sehnen reissen bei einem leichten Sturz. Auch das Ausmass kann stark variieren. Von einem leichten Faserriss bis zum totalen Abriss mehrerer Sehnen am Knochen ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass Schulterverletzungen von einem Arzt beurteilt werden und dieser ein geeignetes Therapiekonzept erstellt.

Therapie ROM-Ruptur

Für die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur gibt es keine allgemeingültige Standardtherapie. Die Massnahmen sind immer abhängig vom Schweregrad der Verletzung, dem Alter des Patienten und dessen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.

Vollständige Abrisse werden häufiger durch eine Operation behandelt als Teilrisse, bei denen eher eine konservative Therapie in Frage kommt.

Bandagen bei Rotatorenmanschettenverletzung

Schulterbandagen online Shop

Beim Stehen und Gehen ist die Schulter immer belastet da der Arm daran „aufgehängt“ ist. Um die Schulter zu schonen wird deshalb eine Schulterbandage oder Orthese verwendet, welche den Unterarm in einer angewinkelten Position vor dem Rumpf fixiert. Bei bandagenshop.ch finden Sie schweizweit die grösste Auswahl an Schulterbandagen und -orthesen zu den garantiert besten Preisen. Hier die fünf Beliebtesten:

Omo Basic Schulterbandage

OmoBasic: Der weich gepolsterte Gurt umschliesst den Unterarm beim Ellenbogen und am Handgelenk. Ein breiter Steg sichert die Bandage in der gewünschten Position. Um eine maximale Stabilisierung des Schultergelenks zu erreichen kann zusätzlich der Thoraxgurt getragen werden, welcher den Oberarm zusätzlich sichert.

OmoLoc Schulterorthese: Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Der Breite Gurt wird um den Rumpf getragen. Die daran befestigten Schlingen halten den Ober- und Unterarm in der erwünschten Ruhestellung.

Ortho Omo Deluxe Schulterbandage

Ortho Omo Delux: Die Ortho Omo Delux zeichnet sich durch besonders weiche Polster und breite Gurten aus. Die Kombination von Schultergurt und Thoraxgurt sorgt für eine gute Gewichtsverteilung und maximale Entlastung der Schulter.

Push med Schulterbandage: Leichtes Gewicht und minimalistisches Design zeichnen die Push med Schulterbandage aus. Sie besteht nur aus einem schmalen Thoraxgurt und zwei Schlingen zum Ruhigstellen des Arms. Auf überflüssiges Material wird verzichtet, die Bandage ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und deshalb besonders unauffällig zu tragen. Das durchdachte System gewährleistet dennoch einen optimalen Halt.

OmoTrain Schulterbandage

OmoTrain S: Die OmoTrain S wird nach leichten Verletzungen oder in einem späten Stadium nach der Verletzung eingesetzt und eignet sich für eine aktive Therapie. Der Arm wird mit dieser Bandage nicht ruhiggestellt. Die schmerzlindernde, entlastende Wirkung ist vielmehr auf die Massagepelotte zurückzuführen welche die Durchblutung anregt.

BraceID Schulter-Fixationsbandage Comfort: Die Comfort Fixationsbandage umschliesst den Unterarm mit einer weichen Tasche. Daran angebracht sind ein Armtragegurt und ein Hüftgurt, welche den Arm und damit die Schulter in einer Innenrotationsstellung fixieren. Die Bandage zeichnet sich durch eine einfache Anwendung und erstklassigen Komfort aus.

Bort OmoARS: Die Ruhigstellungsorthese mit Kissen stellt die Schulter in leicht abgespreizter Position ruhig. Dadurch wird nicht nur die Rotatorenmanschette, sondern auch die Gelenkskapsel entlastet. Diese Versorgung eignet sich z.B. bei Muskelverletzungen nach einer Luxation oder auch nach einer Operation.

Alle vorgestellten und noch viele weitere Schulterbandagen finden Sie im Bandagenshop.