Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.
Muskelprellung
Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.
Komplikationen
Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.
Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.
Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.
Therapie
Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.
P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern
Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.
In den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.
Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.
Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.
Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.
Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.
Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.
Lassen Sie die Fussschmerzen nicht Ihr Leben bestimmen. Wenn das Gehen schmerzt und Sie keine Lust mehr haben sich zu bewegen, können schon einfache Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Bewegungsfreude zurückbringen.
Die Füsse sind den ganzen Tag einer grossen Belastung ausgesetzt. Beim Stehen und Gehen lastet das gesamte Körpergewicht darauf. Zu schmale Schuhe pressen die Zehen in eine unnatürliche Position und behindern die Durchblutung. Aber auch wer seine Füsse zu sehr schont und sich kaum bewegt tut ihnen nichts Gutes. Dadurch verkümmert die Muskulatur, welche das Fussgewölbe stabilisiert. Um die Gesundheit der Füsse zu fördern ist es ideal, wenn man weites Schuhwerk trägt, sich regelmässig bewegt und häufig barfuss geht. Wenn die Füsse trotzdem weh tun, helfen unsere Fussprodukte.
Häufige Ursachen für Fussschmerzen
Fussschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir stellen Ihnen die häufigsten Gründe für schmerzende Füsse vor.
Spreiz-, Knick- oder Senkfuss: Fussdeformitäten sind weit verbreitet. Oft treten Spreiz-, Knick- und Senkfuss in einer Kombination auf. Die Fussgewölbe sind abgeflacht, die fünf Zehenstrahlen weichen auseinander und im Sprunggelenk stimmt der Winkel nicht. Diese Deformationen führen zu Fehlbelastungen an Fusssohle und Gelenken, was schlussendlich die Schmerzen verursacht.
Hallux valgus: Bei der Ballenzehe handelt es sich um eine Achsabweichung der Grosszehe. Durch den Knick im Grosszehen-Grundgelenk wird das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens als Ballen sichtbar. Da das Köpfchen sehr empfindlich ist, wird fast jeder Hallux früher oder später schmerzhaft.
Fersensporn: Auf der Fussunterseite befindet sich eine grosse Sehnenplatte, die an ihrem hinteren Ende mit dem Fersenbein verwachsen ist. Ist diese Ansatzstelle entzündet, spricht man im Volksmund wegen den stechenden Schmerzen von einem Fersensporn. Korrekterweise beschreibt ein Fersensporn die Verkalkung oder Verknöcherung der Sehne, was häufig vorkommt und nur in manchen Fällen beschwerden auslöst.
Druckstellen, unspezifische Schmerzen: Nicht immer gibt es für Fussschmerzen eine klare Ursache. Manchmal sind es einfach die mit dem Alter schwindenden Fettpolster welche die Füsse empfindlicher machen, eine beginnende Arthrose oder häufige Überbelastung.
Tipp: Klären Sie Fussschmerzen rechtzeitig beim Arzt ab. Insbesondere Deformitäten schreiten unbehandelt immer weiter fort und werden nicht von selber besser.
Einfache Hilfe bei Fussschmerzen
Manchmal braucht es nicht viel um Fussschmerzen zu lindern. Bereits einfache Hilfsmittel unterstützen den Fuss in seiner natürlichen Form und lassen Schmerzen unmittelbar verschwinden oder zumindest schwächer werden. Hier eine kleine Auswahl an praktischen Hilfsmitteln gegen Fussschmerzen.
Einlagen: Viskoelastische Schuheinlagen sind als ganze Sohlen, oder als Fersenkissen erhältlich. Die anatomische Form mit Mittelfusspelotte (z.B. ViscoPed oder Ortho Insole long) unterstützt die natürliche Form des Fusses und richtet das Fussgewölbe wieder auf. Dank dem weichen Material werden Schläge gedämpft. Softspots an den empfindlichen Stellen entlasten zusätzlich.
Fersenkissen sind als reine Entlastungspolster erhältlich, oder mit korrigierender Form. Mit dem ViscoHeel K lassen sich leichte Achsfehlstellungen der Beine korrigieren. Mit den ViscoBalance können Längenunterschiede der Beine korrigiert werden.
Hallux Schienen: Die SANItoe Hallux Schiene bringt die Grosszehe zurück in ihre natürliche, gerade Position. Die breite Mittelfussbandage unterstützt das Fussgewölbe bei Spreizfuss, einer häufigen Begleiterkrankung des Hallux valgus. Wer eine Behandlung in der Nacht vorzieht, wählt die ValguLoc Hallux Nachtschiene.
Bandagen: Mittelfussbandagen richten das Fussgewölbe auf und begünstigen eine gesunde Fussform.
Mit Knöchelbandagen lassen sich Beschwerden im Sprunggelenk und im Fersenbereich lindern. Die Bort Helix S USG-Bandage unterstützt die Bewegungsabläufe mit Korrekturzügeln nach der Lehre der Spiraldynamik. Das Fussgewölbe wird unterstützt und Beschwerden bei Knick-, Senk- oder Spreizfuss gelindert.
Spezialschuhe: Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Spezialschuhen. Die verschiedenen Verbandsschuhe entlasten die Füsse nach Operationen oder Unfällen. Der fast nahtfreie Sanisoft D Spezialschuh ist einfach anzuziehen und ideal für den Alltag.
Alle vorgestellten Produkte finden Sie im Bandagenshop, viele mit Tiefpreis-Garantie. Bei Fragen rund um die Fussprodukte steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.
Die weichen Protect Bandagen unterstützen die Gelenke und Muskeln bei leichten Verletzungen oder Reizzuständen. Ab sofort und nur für kurze Zeit sind die Protect Bandagen im Bandagenshop zum unschlagbar günstigen Aktionspreis erhältlich. Profitieren Sie jetzt. Alle Protect Bandagen anzeigen.
Weich und wärmend
Die Protect Bandagen sind aus einem atmungsaktiven Neopren-Material gefertigt. Die Oberfläche ist von angenehm weichem Textil überzogen, das sich der Haut anschmiegt. Alle Abschlussränder sind zusätzlich mir einem sanften Band eingefasst und bieten besten Tragekomfort. Die Bewegungsfreiheit wird mit den Protect Bandagen kaum eingeschränkt. Die schmerzlindernde Wirkung wird vielmehr durch eine leichte Stabilisierung in Kombination mit den angenehm wärmenden Eigenschaften der Bandage erzielt. Gerade im Winter wenn manche Gelenke durch die Kälte von „Anlaufschwierigkeiten“ geplagt sind ist die Wärme der Bandagen äusserst wohltuend.
One Size – für eine unkomplizierte Versorgung
Gelenkschmerzen sind nichts Seltenes. Bereits eine blöde Bewegung oder ein kleiner Misstritt reichen aus, um Schmerzen zu verursachen. Manchmal sind die Beschwerden auch unspezifisch. Gerade jetzt im Herbst und Winter kann auch die Kälte den Gelenken zu schaffen machen. Dann ist es ideal, wenn schnell eine warme Bandage zur Hand ist. Da alle Protect Bandagen in Einheitsgrösse gefertigt sind und beidseitig getragen werden können, kann man sie vielseitig einsetzen. Dank Velcro-Verschluss lassen sich alle Bandagen individuell anpassen, immer und immer wieder.
Die Bandagen im Überblick
Handgelenkstütze Protect: Repetitive Arbeiten sind eine häufige Ursache für Handgelenkschmerzen. Die weiche Handgelenkstütze wärmt das Gelenk und hilft Schmerzen zu lindern.
Protect Tennisellbogen Bandage: In der Tennisellbogenbandage ist ein Druckpolster eingearbeitet das frei am Arm positioniert werden kann. Dadurch kann die Bandage sowohl bei Tennis- wie auch bei Golferellbogen eingesetzt werden.
Protect Rumpfbandage: Gerade bei kalten Temperaturen ist die Protect Rumpfbandage angenehm zu tragen. Schmerzen im unteren Rücken werden gelindert, gleichzeitig wird der Bauch stabilisiert, was beispielsweise nach Operationen wünschenswert ist.
Oberschenkel– und Wadenbandage: Die grossen Muskeln im Oberschenkel (Quadrizeps), aber auch die Wadenmuskulatur können beim Sport gezerrt oder geprellt werden. Nach übermässigem Training sind Beschwerden oder Muskelkater ebenfalls keine Seltenheit. Die Oberschenkel- oder Wadenbandage wärmt angenehm und bringt die Muskeln schnell auf „Betriebstemperatur“, wodurch Schmerzen gelindert werden.
Protect Patellabandage: Die Kniescheibe gleitet beim Bewegen des Knies in einer Rinne. Die Protect Patellabandage führt die Kniescheibe in ihrer Gleitrinne und verhindert Spitzendruckwerte.
Kniebandage: Die Protect Kniebandage unterstützt das Knie mit angenehmer Wärme und leichter Kompression. Das Sicherheitsgefühl nach abgeheilten Verletzungen wird verbessert, unspezifische Schmerzen werden gelindert und leichte Verstauchungen können kostengünstig behandelt werden.
Alle Protect Bandagen gibt’s ab sofort zum Aktionspreis im Bandagenshop.
Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, welche das Schultergelenk vorderseitig (ventral), rückseitig (dorsal) und oben (kranial) umfassen. Da das Schultergelenk nur wenige knöcherne Verbindungspunkte besitzt, ist die Rotatorenmanschette besonders wichtig für die Stabilität des Gelenks. Die Muskeln halten den Kopf des Oberarmknochens in der Gelenkpfanne des Schulterblatts. Ausserdem sind die Muskeln der Rotatorenmanschette für die Innen- und Aussenrotation der Schulter, sowie teilweise für das Abspreizen des Arms verantwortlich.
Rotatorenmanschette – Stabilität durch Muskeln
Die Schulter wird durch vier Muskeln und ihre Sehnen Stabilisiert:
M. Supraspinatus
M. Infraspinatus
M. Teres minor
M. Subscapularis
Verletzungen der Rotatorenmanschette
Verschiedene Unfallhergänge und degenerative Veränderungen können zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne, da sie eng unter dem Schulterdach verläuft. Es ist auch diese Sehne, die beim Impingement Syndrom eingeklemmt wird. Durch dieses Einklemmen, durch regelmässiges über Kopf arbeiten oder entsprechende Sportarten (Golf, Tennis, Schwimmen) kann die Sehne geschwächt sein. Der Abbau kann so weit gehen bis die Sehne reisst.
Unfälle, z.B. die Luxation des Schultergelenks, sind eine weitere mögliche Ursache für Risse der Rotatorenmanschette.
Häufig ist eine kombinierte Ursache. Durch degenerative Veränderungen ist die Sehne bereits geschwächt und reisst dann bei einem Sturz auf den Arm vollständig.
Symptome
Reisst die Sehne durch degenerative Veränderungen, bemerkt der Patient eine Kraftlosigkeit des Arms. Der Arm kann nicht mehr oder nur mit sehr grosser Anstrengung über den Kopf gehoben werden. Schmerzen treten vor allem bei bestimmten Bewegungen auf.
Anders ist es bei einer unfallbedingten Rotatorenmanschettenruptur. Reisst die Sehne, treten unmittelbar Schmerzen auf und das Abspreizen des Arms ist fast nicht mehr möglich. Die Schmerzen treten typischerweise im Bereich der Schulter und seitlich am Oberarm auf. Gelegentlich kann der Schmerz über den ganzen Arm, bis hin zur Hand ausstrahlen.
Diagnose
Beim Verdacht auf Verletzungen der Rotatorenmanschette wird die Schulter einem Funktionstest unterzogen. Bei Bedarf könne bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder MRT eingesetzt werden.
Therapie
Ob eine Rotatorenmanschettenruptur konservativ oder operativ behandelt wird hängt in erster Linie davon ab, ob die Sehne vollständig durchtrennt ist oder nur teilweise. Bei vollständigen Rupturen wird die Sehne in der Regel mit Schraubankern oder Nähten wieder am Knochen befestigt resp. zusammengenäht.
Bei einer Teilruptur wird in der Regel eine konservative Therapie angestrebt. Durch ruhigstellen des Arms, Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten (oder Infiltration) und Krankengymnastik wird versucht die Schulterfunktion wieder soweit herzustellen, dass das Gelenk im Alltag normal gebraucht werden kann. Kann innert drei Monaten nicht der gewünschte Zustand erreicht werden, besteht immer noch die Möglichkeit einer Operation.
Impingement-Syndrom
Eine Sehne der Rotatorenmanschette ist besonders gefährdet für Reizungen, nämlich die des Musculus supraspinatus. Sie verläuft unter dem Schulterdach und kann bei unzureichender Zentrierung des Gelenks schmerzhaft eingeklemmt werden. Die Schmerzen treten meist bei einer Abduktion des Arm von 60-120° auf, also wenn man den Arm ungefähr gerade zur Seite abspreizt.
Therapie des Impingements
Die Ursache für das Impingement-Syndrom kann eine muskuläre Dysbalance, aber auch eine Verengung des Schulterdachs sein und sollte durch den Arzt abgeklärt werden. In der Regel wird das Impingement konservativ behandelt. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kälte- oder Wärmebehandlungen und eine Schulterbandage (z.B. OmoTrain S) unterstützen den Heilungsprozess. Zu Beginn der Therapie macht es Sinn die Schulter zu schonen, damit die gereizte Sehne heilen kann. In besonders schweren Fällen kann auch eine kurzfristige Ruhigstellung (z.B. mit BraceID Fixationsbandage) angezeigt sein. Bald sollte man mit der Physiotherapie beginnen, um die Kraft der Rotatorenmanschette zu steigern und erneute Beschwerden vorzubeugen.
Rotatorenmanschettenruptur
Die Reizung der Supraspinatussehne (Impingement Syndrom) ist die häufigste Erkrankung im Bereich der Rotatorenmanschette. Es können aber grundsätzlich alle vier Muskeln und ihre Sehnen betroffen sein. Dabei spricht man ganz allgemein von einer Rotatorenmanschettenruptur oder Rotatorenmanschettenläsion. Die Verletzung der Rotatorenmanschette kann durch einen Unfall hervorgerufen oder durch eine degenerative Veränderung bedingt sein, häufig ist eine Kombination. Die geschwächten Sehnen reissen bei einem leichten Sturz. Auch das Ausmass kann stark variieren. Von einem leichten Faserriss bis zum totalen Abriss mehrerer Sehnen am Knochen ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass Schulterverletzungen von einem Arzt beurteilt werden und dieser ein geeignetes Therapiekonzept erstellt.
Therapie ROM-Ruptur
Für die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur gibt es keine allgemeingültige Standardtherapie. Die Massnahmen sind immer abhängig vom Schweregrad der Verletzung, dem Alter des Patienten und dessen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.
Vollständige Abrisse werden häufiger durch eine Operation behandelt als Teilrisse, bei denen eher eine konservative Therapie in Frage kommt.
Bandagen bei Rotatorenmanschettenverletzung
Beim Stehen und Gehen ist die Schulter immer belastet da der Arm daran „aufgehängt“ ist. Um die Schulter zu schonen wird deshalb eine Schulterbandage oder Orthese verwendet, welche den Unterarm in einer angewinkelten Position vor dem Rumpf fixiert. Bei bandagenshop.ch finden Sie schweizweit die grösste Auswahl an Schulterbandagen und -orthesen zu den garantiert besten Preisen. Hier die fünf Beliebtesten:
OmoBasic: Der weich gepolsterte Gurt umschliesst den Unterarm beim Ellenbogen und am Handgelenk. Ein breiter Steg sichert die Bandage in der gewünschten Position. Um eine maximale Stabilisierung des Schultergelenks zu erreichen kann zusätzlich der Thoraxgurt getragen werden, welcher den Oberarm zusätzlich sichert.
OmoLoc Schulterorthese: Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Der Breite Gurt wird um den Rumpf getragen. Die daran befestigten Schlingen halten den Ober- und Unterarm in der erwünschten Ruhestellung.
Ortho Omo Delux: Die Ortho Omo Delux zeichnet sich durch besonders weiche Polster und breite Gurten aus. Die Kombination von Schultergurt und Thoraxgurt sorgt für eine gute Gewichtsverteilung und maximale Entlastung der Schulter.
Push med Schulterbandage: Leichtes Gewicht und minimalistisches Design zeichnen die Push med Schulterbandage aus. Sie besteht nur aus einem schmalen Thoraxgurt und zwei Schlingen zum Ruhigstellen des Arms. Auf überflüssiges Material wird verzichtet, die Bandage ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und deshalb besonders unauffällig zu tragen. Das durchdachte System gewährleistet dennoch einen optimalen Halt.
OmoTrain S: Die OmoTrain S wird nach leichten Verletzungen oder in einem späten Stadium nach der Verletzung eingesetzt und eignet sich für eine aktive Therapie. Der Arm wird mit dieser Bandage nicht ruhiggestellt. Die schmerzlindernde, entlastende Wirkung ist vielmehr auf die Massagepelotte zurückzuführen welche die Durchblutung anregt.
BraceID Schulter-Fixationsbandage Comfort: Die Comfort Fixationsbandage umschliesst den Unterarm mit einer weichen Tasche. Daran angebracht sind ein Armtragegurt und ein Hüftgurt, welche den Arm und damit die Schulter in einer Innenrotationsstellung fixieren. Die Bandage zeichnet sich durch eine einfache Anwendung und erstklassigen Komfort aus.
Bort OmoARS: Die Ruhigstellungsorthese mit Kissen stellt die Schulter in leicht abgespreizter Position ruhig. Dadurch wird nicht nur die Rotatorenmanschette, sondern auch die Gelenkskapsel entlastet. Diese Versorgung eignet sich z.B. bei Muskelverletzungen nach einer Luxation oder auch nach einer Operation.
Alle vorgestellten und noch viele weitere Schulterbandagen finden Sie im Bandagenshop.
Die Achillessehne hat ihren Namen aus der griechischen Mythologie. Als Sohn der Meeresgöttin Thetis und eines menschlichen Vaters war Achilleus sterblich. Durch das Eintauchen in den Fluss Styx hat seine Mutter ihn unverwundbar gemacht. Nur an der Ferse, wo sie Achilleus festgehalten hatte blieb er verwundbar. So kam er dann auch durch einen Pfeil in die Achillessehne zum Tod und die Achillessehne gilt noch heute sinnbildlich als Schwachstelle.
Glücklicherweise hat eine Verletzung der Achillessehne bei normalen Menschen nicht derart gravierende Folgen. Dennoch ist die grösste Sehne im menschlichen Körper anfällig auf Überbelastungen. Eine Reizung oder Verletzung kann die sportlichen Pläne ganz schön durcheinanderbringen.
Reizungen der Achillessehne
Die Achillessehne befestigt die Wadenmuskulatur am Fersenbein und ermöglicht das Beugen des Fusses in Richtung Fussohle (Plantarflexion). Im Bereich der Ansatzstelle verhindert ein Schleimbeutel Reibungen der Sehne am Knochen. Da die Achillessehne starken Belastungen ausgesetzt ist und die Durchblutung mit zunehmendem Alter deutlich abnimmt, sind Erkrankungen relativ häufig.
Achillodynie
Die Achillodynie ist ein Schmerzzustand im unteren Teil der Achillessehne. Die Beschwerden können an der Ansatzstelle der Sehne am Fersenbein auftreten oder diffus über den unteren Teil der Sehne wahrgenommen werden. Häufigste Ursache für die Achillodynie ist eine andauernde Überbelastung, z.B. bei Langstreckenläufern.
Typischerweise treten die Schmerzen bei Bewegen auf. Bleibt der Schmerzzustand unbehandelt kommt es zum Dauerschmerz, manchmal in Kombination mit Bewegungseinschränkungen oder Reibegeräuschen.
Therapie
Die Ruhigstellung des Fusses in Spitzfussstellung bringt oft sofortige Schmerzlinderung. In manchen Fällen kann die Gabe von Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern notwendig werden. Auch eine Absatzerhöhung bringt die gewünschte Linderung, da die Sehen entlastet wird.
Die AchilloTrain Fussbandage entlastet gleich doppelt. Ein eingearbeiteter Fersenkeil entlastet die Achillessehne sofort. Eine schmetterlingsförmige Massagepelotte schützt die Sehne vor Druckbelastungen und regt die Durchblutung an. Der Heilungsprozess wird so optimal unterstützt.
Fersenkissen wie das ViscoHeel N oder Ortho-Heel erhöhen die Ferse und entlasten die Achillessehne.
Weiter wird empfohlen die schmerzende Sehne zu kühlen. Während dem Sport gilt genau das Gegenteil, die Ferse sollte möglichst warm gehalten werden. In der Physiotherapie werden ausserdem alternative Bewegungsabläufe trainiert, um erneute Fehlbelastungen vorzubeugen.
Ab sofort finden Sie im Bandagenshop die neue SANItoe Hallux valgus Schiene. Damit behandeln Sie die Ballenzehe schnell und einfach. Schmerzen werden sofort gelindert, und das Tag und Nacht. Die komfortable Schiene gibt’s zu einem unschlagbaren Preis.
Doppelt wirksam
Die SANItoe Schiene wurde speziell für die Behandlung des Hallux valgus entwickelt und überzeugt mit doppelter Wirkung. Sie bringt nicht nur die Zehe in eine gerade Position, sondern unterstützt gleichzeitig das Fussgewölbe.
Korrektur der Zehen-Fehlstellung
Hallux valgus ist eine Achsabweichung der Grosszehe nach aussen hin (also in Richtung der Kleinzehe). Durch das Tragen von engen Schuhen und High Heels werden die Zehen aus ihrer natürlichen Position gedrückt. Wer regelmässig solch ungünstiges Schuhwerk trägt, riskiert eine bleibende Fehlstellung der Grosszehe. Besonders unangenehm wird es, wenn an der Fussinnenkante im Bereich des Grosszehen-Grundgelenks ein Ballen sichtbar wird. Dabei handelt es sich um das Köpfchen des Mittelfussknochens, welches durch die Fehlstellung hervortritt. An dieser Stelle treten typischerweise Druckschmerzen auf.
Die SANItoe Schiene korrigiert die Fehlstellung und fixiert die Zehe in ihrer natürlichen Position. Das weiche Polster auf der Innenseite entlastet die empfhindliche Stelle über dem Knochen. Es ist eine sofortige Schmerzlinderung zu erwarten. Ausserdem wird das Fortschreiten der Fehlstellung aufgehalten.
Unterstützt das Fussgewölbe
Der gesunde Fuss weist ein Längs- und ein Quergewölbe auf. Bei vielen Hallux-Patienten ist das Quergewölbe abgeflacht, sie leiden zusätzlich an einem Spreizfuss. Der Spreizfuss macht sich durch einen verbreiterten Mittelfuss und Schwielen unterhalb der Mittelfussköpfchen 2-4 bemerkbar, die Mittelfussknochen weichen auseinander. Diese Fehlstellung begünstigt den Hallux valgus zusätzlich, häufig treten beide Fehlstellungen gemeinsam auf.
Um den Fuss in ein möglichst natürliche Position zu bringen, weist die SANItoe Schiene im Mittelfussbereich zusätzlich eine breite Bandage auf. Diese unterstützt das Fussgewölbe und korrigiert einen leichten Spreisfuss.
Mit Gelenk
Der Hallux lässt sich nicht von heute auf morgen korrigieren und benötigt eine Langzeitbehandlung. Damit die Therapie mit der SANItoe Hallux-Schiene auch über längere Zeit besonders angenehm ist, weist die Schiene ein Gelenk auf. Die Beweglichkeit im Grosszehen-Grundgelenk bleibt dadurch voll erhalten und die natürliche Abrollbewegung beim Gehen ist weiterhin möglich.
Hallufix oder SANItoe
Die Hallufix und die SANItoe Schiene sind sehr ähnlich und für die gleichen Indikationen geeignet. Lediglich zwei relevante Unterschiede fallen sofort auf. Die SaniToe Schiene hat ein stabiles Gelenk aus Metall, während das Gelenk bei der Hallufix aus Plastik ist, was wiederum etwas leichte und kompakter ist. Die SANItoe wird zusätzlich mit einer Mittelfusspelotte zum Aufrichten des Fussgewölbes geliefert, die Pelotte kann auch entnommen werden.
Unser Tipp: Wer neben dem Hallux einen sehr ausgeprägten Spreizfuss hat, wählt in jedem Fall die SANItoe Schiene mit Pelotte. Ansonsten unterscheiden sich die Produkte kaum, so dass Sie die freie Wahl haben.
In der Fachsprache wird der Studentenellenbogen Bursitis olecrani genannt. Bursitis ist eine Entzündung der Schleimbeutel. Überall im Körper finden sich Schleimbeutel, um Druck und Reibung zwischen Sehnen, Muskeln, Knochen und Haut zu reduzieren. Im Ellenbogen liegt der Knochen direkt unter der Haut, der Schleimbeutel (Bursa subcutanea olecrani) dient dem Schutz des Knochens vor äusseren Einwirkungen.
Stützt man sich lange und immer wieder mit dem Ellenbogen ab, so wie das Studenten beim Lesen oft tun, wird der Schleimbeutel gereizt und entzündet sich.
Weitere mögliche Ursachen sind offene Verletzungen durch welche Bakterien in den Schleimbeutel eindringen können.
Behandlung
Handelt es sich um eine aseptische Bursitis, also eine Entzündung ohne Bakterienbefall, ist die Behandlung des Studentenellenbogens recht einfach. Kühlung, entzündungshemmende Medikamente und eine entlastende Bandage können die Schmerzen lindern und die Heilung begünstigen.
Polsterbandage
Ideal für die Therapie bei Bursitis ist die KubiTal Ellbogen-Polster-Bandage. Ein weiches Silikonpolster schützt den empfindlichen Ellenbogen vor Druck und schmerzhaften Berührungen. Die Kompressionsbandage verbessert ausserdem die Durchblutung und unterstützt den Heilungsprozess.
Sonderfall „infizierte Bursitis“
Handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung mit Bakterienbefall, muss der entstandene Eiter durch Punktion entfernt werden. Antibiotika unterstützen den Körper beim Abtöten der unerwünschten Bakterien und werden bei septischer Bursitis in der Regel vom Arzt verschrieben. Auch bei der septischen Bursitis kann die KubiTal Bandage die Beschwerden lindern.
Rückfall vorbeugen
Bei Studenten ist oft klar was die Ursache für die Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen ist, das häufige Aufstützen beim Lesen. In anderen Berufsgruppen kann die Ursache weniger offensichtlich sein. Um eine erneute Entzündung vorzubeugen ist es zwingend notwendig das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen, um langfristige Schäden zu verhindern. Tritt die Entzündung immer wieder auf, kann sie chronisch werden und es kommt zu Veränderungen des Gewebes. In diesem Fall wird eine operative Entfernung des Schleimbeutels notwendig.
Es lohnt sich also das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen. Bei bandagenshop.ch finden Sie nicht nur die geeigneten Bandagen, es steht Ihnen bei Fragen auch eine kostenlose ärztliche Beratung zur Verfügung.
Die Kniescheibe (Patella) ist das grösste Sesambein im menschlichen Körper und wirkt im Vergleich zu den andern knöchernen Gelenkteilen des Knies trotzdem eher klein. Die Funktion ist aber umso wichtiger. Denn ohne Kniescheibe könnte man das Knie nicht so kraftvoll bewegen.
Aufbau der Patella
Die Kniescheibe hat die Form eines kopfstehenden Dreiecks. Seine Vorderfläche ist nach aussen gewölbt, was man auch durch die Haut gut sehen und ertasten kann. Hier dringen auch versorgende Gefässe in den Knochen ein. Die Quadrizeps-Sehne setzt am oberen Ende der Kniescheibe an, überdeckt sie und wird gegen unten hin als Kniescheibenband (Ligamentum patellae) fortgesetzt.
Die Rückseite der Kniescheibe weist einen bis zu 6mm dicken Knorpel auf und ist mittig, in vertikaler Richtung leicht nach aussen gestülpt. Mit diesem Grat fügt sich die Kniescheibe perfekt in das Zusammenspiel der beiden andern Gelenkspartner ein.
Position im Gelenk
Der Oberschenkelknochen weist zwei Condylen (Gelenkknorren) auf, zwischen welchen eine Gleitrinne verläuft. Hier passt sich die Kniescheibe mit ihrem rückseitigen Grat perfekt ein. Wird das Knie gestreckt, gleitet die Kniescheibe in dieser Gleitrinne über den Oberschenkelknochen nach oben. Beim Beugen des Knies gleitet sie wieder nach unten und kommt kurz vor dem Gelenkspalt zwischen Ober- und Unterschenkel zu stehen.
Umlenkung der Kraft
Die Kniescheibe erfüllt gleich zwei Funktionen. Ihre weit vom Rotationszentrum des Knies entfernte Position erhöht den Hebelarm der Oberschenkelmuskulatur und ermöglicht es den Unterschenkel kraftvoll zu bewegen.
Weiter verhindert die Patella, dass die Sehnen beim Gleiten über den Knochen zu stark beansprucht werden.
Patellaluxation
Die häufigste Kniegelenkverletzung ist die Patellaluxation, also das herausspringen der Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne. In den meisten Fällen springt die Kniescheibe von selbst wieder in Ihre Gleitrinne zurück. Auf die leichte Schulter nehmen, sollte man die Luxation trotzdem nicht. Denn eine Luxation ist oft durch Fehlbildungen der Kniescheibe oder Fehlstellungen der Gelenksachse (x-Bein) begründet und tritt immer wieder auf. Dadurch kommt es zu einer unnatürlichen Abnutzung des Gelenks, was unbedingt vermieden werden sollte.
Behandlung
Beim Ausrenken der Kniescheibe kann es zu Bandschäden (häufig am Retinaculum) kommen, welche operativ behandelt werden. Nach der Luxation sollte das Gelenk deshalb immer von Arzt untersucht werden, um Schäden auszuschliessen. Eine Kniebandage oder Orthese wird in der ersten Zeit nach dem Ereignis und später oft noch während dem Sport eingesetzt, um die Kniescheibe zu führen.
Durch gezielte Kräftigungsübungen (Physiotherapie) wird versucht, das Gelenk nachhaltig zu stabilisieren und erneute Luxationen vorzubeugen.
Geeignete Kniebandagen bei Patellaluxation
Viele Kniebandagen weisen eine zirkuläre Pelotte im Bereich der Kniescheibe auf. Dadurch kann eine leichte Stabilisierung der Patella erreicht werden. Treten die Ausrenkungen immer wieder auf (rezidivierende Luxationen), bietet die GenuTrain P3 optimale Unterstützung.
Die Kniebandage wurde speziell für die Behandlung der Kniescheibe entwickelt und ist mit einer grossflächigen, anatomisch geformten Pelotte ausgerüstet. Ein individuell einstellbarer Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Patella bedürfnisgerecht zu korrigieren.
Bei Bandagenshop.ch bieten wir eine ganze Reihe an spezialisierten Bandagen für die Kniescheibe (Patellabandagen). Bei Fragen steht Ihnen die ärztliche Beratung zur Verfügung. Hier geht’s zu den Patellabandagen.
Bandagen gibt es in zahlreichen Variationen für jedes Bedürfnis. Eine Spezialität von Bort sind Bandagen mit Reisverschluss. Es gibt zwei Varianten für die Hand und eine für das Knie. Der Vorteil liegt auf der Hand, das Anziehen ist besonders einfach auch, wenn das Gelenk stark schmerzt oder geschwollen ist.
Vorteile von Bandagen mit Reisverschluss
Die meisten Bandagen werden mit einem Klettverschluss verschlossen oder noch einfacher als sogenannter Strumpfverband übergezogen. Eine Alternative dazu sind die Bort Bandagen mit Reisverschluss. Die Vorteile des Reisverschluss gegenüber dem Klettverschluss auf einen Blick:
Rundgestrickte Kompressionsbandagen weisen immer einen kontrollierten Druck auf, der in der Regel der Kompressionsklasse 2 (23-32 mmHg) entspricht. Diese Kompression trägt zur propriozeptiven Stabilisierung des Gelenks bei, hilft Schwellungen zu reduzieren und unterstützt den Heilungsprozess. Bei Bandagen mit Klettverschluss ist der Druck nicht garantiert, weil jede Person den Velcro mit etwas anderer Zugkraft verschliesst. Hier sind Bandagen mit Reisverschluss die ideale Alternative. Das Anziehen ist einfach und trotzdem ist ein normierter Druck gewährleistet.
Der Reisverschluss lässt sich oft leichter Öffnen als ein Klettverschluss. Gerade bei Handgelenkbandagen wo nur mit der gegenüberliegenden Hand gearbeitet werden kann, bieten diese Bandagen einen Vorteil.
Im Gegensatz zu mehreren Klettverschlüssen trägt ein einzelner Reisverschluss kaum auf. Das ist besonders bei Kniebandagen erwünscht, damit das Tragen unter der Kleidung möglich ist.
An Klettverschlüssen können sich feine Stoffe und Haare verhaken, am Reisverschluss nicht.
Die Bort Bandagen mit Reisverschluss im Überblick
Active Color Handgelenkschiene:
Die Active Color Bandagen von Bort überraschen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Active Color Handgelenkschiene wird bei schmerzhaften Reizzuständen, Sehnenscheidenentzündungen oder bei Karpaltunnelsyndrom eingesetzt und lässt sich dank dem seitlichen Reisverschluss einfach anziehen. Eine volare (handinnenseitige) Schiene und das zirkuläre Stabilo-Band stabilisieren das Handgelenk. Die Active Color Handgelenkschiene eignet sich ideal für leichte Beschwerden und eine kurze Anwendungsdauer.
Bort Select ManuZip:
Die Bort Bandagen aus der Select-Reihe sind aus hochwertigen Timbrell care Fasern gefertigt, welche besonders schnell Trocknen und die Haut mit antimikrobiellem Silber schützen. Eine anatomisch geformte, volare Schiene stützt das Handgelenk in einer physiologischen Ruhestellung. Zusätzlich wird die Handgelenk-Aussenseite von einer viskoelastischen Pelotte geschützt. Die Bort Select ManuZip eignet sich dank höchster Qualität ideal zur Langzeitanwendung.
Select GenuZip Kniebandage:
Als einziger Bandagen-Hersteller hat Bort das Bedürfnis nach einer Kniebandage mit Reisverschluss erkannt. Die GenuZip Kniebandage ist mit einer ringförmigen Pelotte ausgestattet, um die Kniescheibe zu stabilisieren. Spezielle Features wie das weiche Polster zum Schutz der empfindlichen Kniekehlen-Haut oder ein Silikon-Haftrand machen diese Bort Bandage zu einem besonders hochwertigen Produkt.
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Knieschmerzen könne sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Eine davon ist der Knieschmerz beim Strecken. Wenn das Treppensteigen zur Qual wird und man beim Gehen plötzlich anhalten muss, sollten die Schmerzursache abgeklärt werden. Die Schmerzen beim Strecken können je nach Lokalisation auf verschiedene Erkrankungen des Gelenks hindeuten. Die drei häufigsten Ursachen für Knieschmerzen beim Strecken im Überblick.
Meniskusschäden
Meniskusschäden können durch eine Verletzung (akut) auftreten oder durch degenerative Veränderungen entstehen. Die Symptome können sein:
Schmerzen bei Durchstrecken, Beugen und Drehen des Kniegelenks
Druckschmerz im Bereich des Kniespalts
Einklemmgefühle, kurzfristige Gelenkblockierung
Der Meniskus sorgt für eine gleichmässige Druckverteilung.
Werden diese Symptome festgestellt, ist eine Abklärung durch den Arzt notwendig. Abhängig von der Grösse und Lokalisation der Meniskusverletzung kann eine konservative oder operative Therapie in Frage kommen. Die konservative Therapie setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapieübungen und Schonung sollen die Beschwerden lindern und das Gelenk wieder belastbar machen.
Unabhängig von der Behandlungsmethode raten Experten zum langsamen Wiederaufbau der sportlichen Aktivität. Eine Kniebandage kann helfen das Gelenk bei sportlichen Aktivitäten zu unterstützen und das Risiko einer erneuten Verletzung vorzubeugen. Drei geeignete Bandagen:
Kniebandagen bei Meniskusschäden
GenuTrain: Der Klassiker von Bauerfeind ist die wohl am häufigsten verschriebene Kniebandage nach Meniskusverletzungen. Die patentierte Omega-Pelotte massiert die Menisken. Hochwertiges 3-D Flex Gestrick, verringerter Druck in den Randzonen und hohe Atmungsaktivität machen die GenuTrain Kniebandage zu einer angenehmen Sportbandage.
Select GenuZip: Eine Ringpelotte um die Kniescheibe massiert das Gelenk und reduziert Schwellungen. Dank seitlichem Reisverschluss ist die Bandage einfach anzuziehen, auch wenn das Knie noch schmerzt. Die Bort Select GenuZip eignet sich auch gut für ältere Personen, die eine enge Bandage nicht gut überziehen können.
Push care Kniebandage: Die speziell für Sportler entwickelte Bandage weist keine seitlichen Stabilisatoren auf und schränkt die Bewegungsfreiheit kaum ein. Die Kompression rund um das Gelenk kann mit dem Velcro-Verschluss individuell angepasst werden. Die Push care Kniebandage ist ultraleicht und hoch atmungsaktiv.
Patellaspitzensyndrom
Eine mögliche Ursache für Schmerzen beim Strecken des Knies ist das Patellaspitzensyndrom. Die Schmerzen treten unterhalb der Kniescheibe auf und lassen sich nicht nur durch die Streckbewegung auslösen, sondern auch durch Druck auf die Kniescheiben-Sehne.
Hier kann bereits ein einfaches Patella-Sehnenband helfen. Dieses gibt es von verschiedenen Herstellern, z.B. Bort, PSB oder Push med und kann rezeptfrei online bestellt werden. Wenn die Schmerzen längere Zeit anhalten, immer schlimmer werden, oder das Durchstrecken des Knies fast nicht mehr möglich ist, sollte aber der Arzt aufgesucht werden.
Patellaluxation
Wenn beim Strecken des Knies plötzlich starke Schmerzen im Beriech der Kniescheibe auftreten, kann die Ursache eine Ausrenkung sein. Unfälle oder Fehlbildungen können die Luxation der Patella auslösen. Wenn das Knie trotz Schmerzen vollständig durchgestreckt wird, springt die Kniescheibe oft wieder in ihre natürliche Position zurück. Trotzdem ist eine Untersuchung durch den Arzt notwendig um Verletzungen der Bänder auszuschliessen.
Das Ausrenken der Kniescheibe ist schmerzhaft und leider sehr häufig ein wiederkehrendes Problem. Kniebandagen können helfen das erneute Herausspringen der Kniescheibe vorzubeugen. Die speziell für diese Indikation entwickelte GenuTrain P3 umschliesst die Patella mit einer weichen Silikonpelotte. Ein Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Kniescheibe individuell einzustellen.
Bei Knieschmerzen nicht zuwarten
Grundsätzlich darf bei Knieschmerzen nicht zu lange abgewartet werden. Verletzungen und Entzündungen begünstigen die Entstehung von Arthrose. Wenn Knieschmerzen auftreten sollte die Belastung deshalb eingestellt werden. Durch gezielte Schonung (allenfalls mit einer geeigneten Kniebandage) sollten die Schmerzen abnehmen. Ist das nicht der Fall, oder treten die Beschwerden immer wieder auf, muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden.