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ActiveColor Bandagen – günstig und gut

ActiveColor Bandagen für Sport und Freizeit

Manchmal reicht schon eine einfache Kompressionsbandage, um Beschwerden zu lindern. Hier ist ActiveColor genau die richtige Wahl. Die leichten Bandagen von Bort unterstützen das Gelenk und sind angenehm zu tragen. Überzeugen kann auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gut und praktisch

Die meisten Modelle der ActiveColor Bandagen werden ganz einfach übers Gelenk gestülpt. Es gibt keine komplizierten Verschlüsse oder starre Schienen. Dadurch ist die Anwendung besonders einfach. Die Einfachheit soll aber nicht über die hochwertige Verarbeitung hinwegtäuschen. Die Bandagen sind aus weichem Material gefertigt, das ein angenehmes Tragegefühl gewährleistet. Dank Rundstrickverfahren sind die meisten Modelle vollständig nahtfrei und bieten besten Komfort.

Wirkung durch Kompression

Bei den meisten Modellen der ActiveColor Linie handelt es sich um reine Kompressionsbandagen. Die Wirkungsweise beruht also vollständig auf dem Druck des Gestricks. Er regt die Durchblutung an und begünstigt so den Heilungsprozess. Bewegungen der Muskulatur führen unter dem Kompressionsgestrick ausserdem zu einer angenehmen Massagewirkung, die Schmerzen lindert. Nicht zuletzt wird das Gelenk propriozeptiv stabilisiert, was das Abklingen von Reizzuständen begünstigt und erneute Beschwerden vorbeugt.

Verbesserte Qualität

Seit Jahren sind die farbenfrohen Bandagen von Bort äusserst beliebt. Um auch in Zukunft besten Komfort bieten zu können, wurden einige ActiveColor Bandagen überarbeitet und sind jetzt in einer noch besseren Qualität verfügbar. So wurde etwa bei den Ellenbogen-, Knie- und Knöchelbandagen der obere Abschlussbund verbessert. Die Rückenbandage ist noch exakter an die Körperform angepasst.

Grosse Auswahl

Das ActiveColor Sortiment umfasst acht verschiedene Bandagen, um eine kostengünstige Versorgung der verschiedenen Gelenke zu ermöglichen.

Handgelenk

ActivColor Bandagen für die HandFür das Handgelenk stehen gleich drei verschiedene ActiveColor Bandagen zur Verfügung. Das simple Handgelenkband lässt die Hand frei und hilft dennoch Beschwerden durch Überbelastungen zu lindern. Etwas mehr Unterstützung bietet die Daumen-Hand-Bandage, die auch die Mittelhand und den Daumen bis zum Grundgelenk unterstützt. Die Handgelenkschiene weist als einzige Active Color Bandage eine feste Schiene auf, um den Bewegungsumfang zu reduzieren. Mittels Stabilo Band lässt sich der Stabilitätsgrad erhöhen, durch herausnehmen der Schiene verringern. Ein Reisverschluss erleichtert das Anziehen.


Knie

Dank einer Flex-Zone über dem Gelenk ist die ActiveColor Kniebandage besonders angenehm zu tragen und passt sich der Bewegung perfekt an. Da vollständig auf Stützen und Pelotten verzichtet wird, ist die Bandage angenehm leicht.


Ellenbogen

Die komfortable Mikrofaserbandage ist dünn und lässt sich problemlos unter der Kleidung tragen, selbst unter einem Hemd. Die Flex-Zone über dem Gelenk garantiert beste Bewegungsfreiheit. Die ActiveColor Ellbogenbandage gibt’s in vier Farben.


Oberschenkel

Bei Muskelzerrungen bietet die Oberschenkelbandage Linderung. Sie stabilisiert den Muskel und hilft so, schmerzhafte Schwingungen beim Gehen zu reduzieren.


Sprunggelenk

Die leichte Bandage kommt ganz ohne Pelotten aus. Dadurch passt sie perfekt in jeden Schuh und ermöglicht eine angenehm Therapie oder Umknickprophylaxe. Die ActiveColor Knöchelbandage ist ebenfalls in vier Farben erhältlich.


Rücken

Die anatomisch geformte Rückenbandage unterstützt den Rücken mit zwei flexiblen Stäben. Eine angenehme Wärmewirkung lässt Verspannungen schnell verschwinden.

Alle ActiveColor Bandagen finden Sie im grössten Bandagenshop der Schweiz.

Auch für Sportler erhältlich

Die ActiveColor Bandagen bieten dank fehlenden Schienen eine sichere Therapie- oder Prophylaxemöglichkeit beim Sport. Um der erhöhten Körpertemperatur und dem vermehrten Schwitzen beim Sport gerecht zu werden, hat Bort die ActiveColor Bandagen für Knie, Ellenbogen, Knöchel und Daumen-Hand in einer schwarz-grünen Sportvariante entwickelt. Durch die Beigabe von Aquariusfasern hat das Gestrick noch bessere feuchtigkeitstransportierende Eigenschaften erhalten. So ist stets ein sauberes, trockenes Hautgefühl gewährleistet. Lesen Sie hierzu unseren Bericht im Blog:

Active Color Sport Bandagen

CEP Ortho für Sportler

Leichte Reizzustande oder kleine Verletzungen kennt jeder Sportler. Besonders wenn die Trainingsintensität gesteigert wird, können die Sehnenansätze und Gelenke überlastet werden. Eine medizinische Bandage zu tragen ist in solchen Fällen meist nicht nötig, dennoch ist eine leichte Unterstützung wünschenswert. Genau für solche Situationen wurde die CEP Ortho Linie entwickelt.

CEP Sport Bandagen und Socken

Strumpf + Bandage = CEP Ortho

Medi ist einer der grössten deutschen Hersteller für Kompressionsstrümpfe und Bandagen. CEP ist die Sportmarke von medi und bekannt für die guten Sportkompressionssocken. Diese beliebten Sportsocken wurden jetzt mit verschiedenen Funktionselementen von Bandagen kombiniert. Herausgekommen ist die CEP Ortho Linie, die ideal ist um leichte Beschwerden zu behandeln oder wiederkehrende Reizungen vorzubeugen.

Beliebte CEP Qualität

Die CEP Sportsocken sind bei Athleten besonders beliebt, weil sie einen guten Komfort bieten. Eine grosse Polsterzone im Bereich von Ferse, Sohle und Zehen schützt den Fuss vor Druckstellen und Blasen. Eine extra feste Kompressionszone im Mittelfussbereich stützt das Fussgewölbe.

Die medi compression sorgt ausserdem für eine gesteigerte venöse Durchblutung, wodurch der Heilungsprozess begünstigt wird.

Die kniehohen Socken wirken sich zudem positiv auf die Leistungsfähigkeit der Muskeln aus. Der verbesserte Blutfluss begünstigt den Abtransport von Abbauprodukten und hilft die Ermüdung zu verzögern.

Die Vorteile von CEP Ortho

Alle CEP Ortho Socken und Sleeves unterstützen das Gelenk ganz gezielt. CEP hat sich dabei auf die häufigsten Probleme von Sportlern fokussiert.

  • Knöchelschmerzen, Misstritt: Ein ungünstiger Laufstil oder seitliches Umknicken führen zu Schmerzen im Sprunggelenk. Die CEP Ortho Ankle Socks unterstützen das Sprunggelenk mit seitlichen Pelotten aus anpassungsfähigem Smartmemory Foam. Die Ortho Socks sind auch zur Umknickprophylaxe nach abgeheilten Verletzungen geeignet.
    Erhältlich als Kniesocken oder Short Socks.
  • Schwellungen am Sprunggelenk: Die CEP Ortho Ankle Sleeves sind komfortabel wie eine Socke, helfen Schwellungen aber mit einem festen Gestrick zurückzudrängen. Sie eignen sich auch zur Prophylaxe von Misstritten bei gesunden Gelenken.
  • Achillessehnenreizungen: Die Achillessehne setzt am Fersenbein an. Der Übergang von der Sehne zum Knochen kann beim Sport gereizt werden und sich entzünden (Erfahren Sie mehr darüber im Beitrag Achillodynie). Der Druck der Schuhe stellt für die Sehne eine zusätzliche Belastung dar. Die Ortho Achilles Support Socks polstern die Achillessehne und bieten ihr eine entlastende Führung.
    Erhältlich als Kniesocken oder Short Socks.
  • Plantarfasziitis: Stechende Schmerzen an der Fusssohle sind häufig auf die Plantarfasziitis (ugs. Fersensporn) zurückzuführen. Auch hier handelt es sich um eine Reizung des Sehnenansatzes. Die Plantarfaszie, eine grosse Sehnenplatte an der Fussunterseite, setzt am Fersenbein an. Die CEP Ortho Plantar Fasciitis Sleeves weisen genau im Bereich dieses Sehnenansatzes ein massierendes Gestrick auf. Es regt die Durchblutung an und begünstigt die Heilung des Sehnenansatzes.
  • Knieschmerzen: Das Knie wird teilweise durch die Muskulatur stabilisiert. Ist diese nicht ausreichend trainiert, kommt es zu Schmerzen in gelenksnähe. Aber auch bei gut trainierten Athleten kann das Knie Probleme machen, z.B. wenn die Patellasehne gereizt ist. Die CEP Ortho Knee Sleeves sind speziell für die Behandlung von leichten Kniebeschwerden beim Sport entwickelt worden. Das Gestrick ist weich wie bei einem Strumpf und passt sich jeder Bewegung perfekt an. Für besten Halt sind die Sleeves mit einem breiten Noppenhaftrand ausgestattet.

Entdecken Sie die gesamte Ortho Linie, sowie die Sportprodukte von CEP im Bandagenshop.

Schmerzen im Ellenbogen

Die Arme werden im Alltag bei allen möglichen Aufgaben stark beansprucht. Sei das beim Sport, während der Arbeit, beim Tragen von schweren Einkaufstaschen oder einfach wenn man sich wieder einmal mit dem Kopf auf dem Arm aufstützt. Zu starke Belastungen machen sich durch Schmerzen bemerkbar. Lernen Sie häufige Ursachen für Ellbogenschmerzen kennen und erfahren Sie mehr über deren Behandlung.

Ellbogenbandagen bei bandagenshop

Der Ellenbogen

Der Ellbogen setzt sich aus drei Teilgelenken zusammen. Der Oberarmknocken (Humerus), die Speiche (Radius) und die Elle (Ulna) treten jeweils mit einem andern Knochen in Verbindung. Umschlossen werden alle drei Teilgelenke von einer Gelenkkapsel. Während die Gelenkkapsel relativ weit ist, geben die Bänder dem Gelenk halt. Schlussendlich setzen noch die Sehnen der Muskeln an verschiedenen Stellen des Gelenks an, um die Bewegung zu ermöglichen. Schleimbeutel polstern die Knochen gegen Druck von aussen. Abhängig von der Belastung sind die Schleimbeutel individuell ausgeprägt.

Die Insertionstendopathie

Sehnen sind die bindegewebige Fortführung des Muskels. Sie befestigen den Muskel in gelenksnähe am Knochen. Während sich der Muskel relativ schnell trainieren lässt, benötigt die Sehne viel Zeit, um sich langsam an die aktuellen Belastungsverhältnisse anzupassen. Wer viel repetitive Bewegungen ausführt, schwere Lasten hebt oder plötzlich mit intensivem Training anfängt, stellt die Sehnen vor eine grosse Aufgabe, der sie oft nicht gewachsen sind. Durch die hohe Belastung entzündet sich der Sehnenansatz in knochennähe, was sich mit Schmerzen bemerkbar macht. Die Schmerzen werden beim Dehnen, oder durch Druck verstärkt. Die Insertionstendopathie ist auch unter den Begriffen Tendinitis oder Epicondylitis bekannt. Je nachdem welcher Sehnenansatz entzündet ist, treten die Schmerzen an einer andern Stelle auf.

Schmerz auf der Ellenbogen Innenseite

Das untere Ende des Oberarmknochens weist zwei Knorren auf, an denen die Unterarm- und Handmuskulatur ansetzt. Treten die Schmerzen an der Arminnenseite auf, spricht man auch vom Golferellbogen. Die Schmerzen werden verstärkt, wenn man das Handgelenk beugt, den Unterarm dreht oder schwere Gegenstände hebt. Nicht nur Golfer sind betroffen, häufiger Auslöser ist auch das Arbeiten mit dem Schraubenzieher oder das schreiben am Computer. Bauarbeiter, Mechaniker oder Sekretärinnen sind deshalb häufig betroffen.

Schmerzen auf der Ellenbogen Aussenseite

Beim weithin bekannten Tennisellbogen ist der Sehnenansatz am aussenliegenden Gelenkknorren entzündet. Der Schmerz lässt sich durch Drehen des Unterarms, Überstrecken von Hand und Mittelfinger, oder wenn die Hand bei gestrecktem Ellenbogen passiv gebeugt wird, auslösen. Ursachen sind z.B. arbeiten mit dem Hammer, mit der Computermaus, oder auch Sportarten wie Tennis oder Volleyball.

Schmerzen an der Ellenbogenpitze

Der Trizeps (Musculus triceps brachii) setzt an der Ellenbogenspitze (Olecranon) an. Auch hier kann es zu einer Insertionsthendopathie kommen. Häufig betroffen sind Personen die schwere Lasten tragen müssen und Kraftsportler. Der Schmerz wird beim Heben von Gegenständen verstärkt. Bei Schmerzen an der Ellenbogenspitze ist aber immer auch an eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung) zu denken.

Anders als bei einer Insertionstendopathie ist der Ellenbogenspitz bei einer Bursitis geschwollen, der Schleimbeutel ist oft deutlich tastbar. Auslöser der Schwellung ist meist eine Überbeanspruchung durch Aufstützen, z.B. beim Lesen oder auf dem Rahmen des Autofensters.

Die Behandlung

Eine Insertionstendopathie ist immer durch Überbelastung bedingt. Als erste Massnahme sollte deshalb die auslösende Tätigkeit ermittelt und vorübergehend eingestellt werden. Durch die Ruhe kann die Entzündung des Sehnenansatzes abklingen und die Schmerzen lassen innert Tagen bis Wochen nach. Anschliessend sollte die Belastung langsam wieder aufgenommen werden, um eine erneute Überlastung vorzubeugen.
Eine Bandage unterstützt das Gelenk während der Ruhephase und bei der Wiederaufnahme der (sportlichen) Aktivität. Erneute Reizungen lassen sich vorbeugen. Es stehen verschiedene Ellenbogenbandagen zur Verfügung.

Kompressionsbandage

Kompression unterstützt das Gelenk in mehreren Bereichen. Der Druck steigert die Durchblutung und fördert so den Heilungsprozess. Kompression wirkt aber auch schmerzlindernd und unterstützt Sie bei der aktiven Schonung des Gelenks. Durch die Steigerung der Propriozeption (Lagewahrnehmung) werden ungünstige Bewegungen reduziert. Entdecken Sie die besten Kompressionsbandagen für den Ellenbogen:

Active Color Sport: Die leichte Ellenbogenbandage unterstützt das Gelenk mit einer wirkungsvollen Kompression. Feuchtigkeitsregulierende Aquarius Fasern sorgen für ein frisches Tragegefühl, sodass die Bandage auch vorbeugend während dem Sport getragen werden kann.

EpiTrain: Die Ellbogenbandage von Bauerfeind bietet im Alltag besten Komfort. Zwei Pelotten mit einer Aussparung im Bereich der Epicondylen entlasten die Sehnenansätze, sodass bei Golfer- und Tennisellbogen eine schnelle Schmerzlinderung gewährleistet ist.

Bort Select EpiPlus: Auch bei ausgeprägte inneren und äusseren Ellenbogenschmerzen bietet die Bort Ellenbogenbandage beste Wirksamkeit. Sie polstert das Gelenk auf der Innen- und Aussenseite mit einer weichen Pelotte. Mit dem Stabiloband im Bereich des Unterarms lässt sich die sehnenentlastende Wirkung noch verstärken. Weiche Timbrelle care Fasern machen die Bandage besonders komfortabel und schonen die Haut.

Bort KubiTal Ellbogenbandage: Schmerzen im Bereich der Ellbogenspitze lassen sich mit dieser Polsterbandage gut behandeln. Das weiche Silikonpolster mit Aussparung am Olecranon polstert den empfindlichen Knochenvorsprung und versorgt ihn mit einer angenehmen Kompression.

Epicondylitisbandage

Zur Entlastung der Sehnenansätze bei Epicondylitis stehen spezielle Epicondylitisbandagen zur Verfügung. Die schmalen Bänder werden um den Unterarm gewickelt. Eine darin eingearbeitete Pelotte drückt auf die Sehne um deren Verlauf zu verändern. Die belastete Ansatzstelle wird dadurch entlastet. Die kleinen Bandagen werden geschätzt, weil sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und auch beim Sport angenehm zu tragen sind.

Entdecken Sie alle Ellbogenbandagen im Schweizer Bandagenshop.

Schmerzen im Sprunggelenk nach dem Joggen

Schmerzen im Sprunggelenk beim Joggen

Für viele Sportler steht im Frühling die erste Joggingrunde des Jahres auf dem Programm. Die Belastung bekommt aber nicht allen gut. Viele Läufer leiden jetzt unter Schmerzen im Sprunggelenk.

Aufgrund der fehlenden Übung während der Wintermonate hat sich der Trainingszustand oft verschlechtert, was auch das Verletzungsrisiko erhöht. Misstritte sind jetzt besonders häufig. Erfahren Sie, was man gegen belastungsbedingte Schmerzen machen kann und wie sich leichte Verletzungen behandeln lassen.

Bandage – die Soforthilfe

Kompressionsbandagen stabilisieren das Sprunggelenk propriozeptiv. Das heisst, die Lagewahrnehmung im Sprunggelenk wird vom Druck des Gestricks erhöht. Diese unbewusste Rückmeldung ans Gehirn führt dazu, dass die Bewegungen kontrollierter ausgeführt werden. Weiter regt Kompression die Durchblutung an und begünstigt so eine gute Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Auch die schmerzlindernde Wirkung darf als Pluspunkt erwähnt werden. Kompressionsbandagen werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten, die sich sowohl zur Vorbeugung von Beschwerden, als auch zur Behandlung von Sprunggelenksverletzungen eignen.

Bei belastungsbedingten Schmerzen

Beim Joggen wird das Sprunggelenk stark belastet. Anfangs Saison, wenn die Muskeln noch nicht so stark sind, kommt es deshalb oft zu Schmerzen. Mit einer leichten Bandage lassen sich die Beschwerden vorbeugen. Physiologische Bewegungsabläufe werden schon von sehr einfachen, leichten Bandagen begünstigt. Es eignen sich z.B. folgende Modelle:

  • Active Color Sport: Die leichte Knöchelbandage im sportlichen Design bietet ein sauberes, trockenes Tragegefühl. Spezielle Aquariusfasern leiten Feuchtigkeit schnell von der Haut weg.
  • MalleoTrain S: Ein teilelastischer Gurt der in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird, sorgt für eine gute seitliche Stabilität, Einknicken wird vorgebeugt. Die normale Abrollbewegung ist jedoch uneingeschränkt, sodass man mit der Bandage problemlos Joggen kann.

Nach Misstritt

Nach einem Umknicktrauma ist das Sprunggelenk geschwollen und tut weh. Eine Bandage mit Pelotte hilft die Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Geeignet ist z.B.

  • Bort Select TaloStabil Plus: Die hochwertige Bandage stabilisiert das Gelenk mit einem Stabilo-Band und unterstützt die Heilung mit zwei Massagepelotten. Weiches Material sorgt für guten Tragekomfort im Alltag. Ist die Heilung abgeschlossen, kann die Bandage auch beim Sport getragen werden.
  • MalleoTrain Plus: Die Sprunggelenkbandage von Bauerfeind beugt seitliches Einknicken mit einem Band vor, das in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird. Dank einem elastischen Bandabschnitt wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt. Die weichen Pelotten massieren das Gelenk und begünstigen den Heilungsprozess.

Lesen Sie zum Thema Misstritt auch unseren Beitrag „OSG-Distorsion„.

Balancetraining – die langfristige Lösung

Belastungsbedingte Schmerzen und häufiges seitliches Einknicken haben eine gemeinsame Ursache – schwache Muskeln. Die Stabilität des Sprunggelenks wird durch die Bänder und Muskeln gewährleistet. Die stabilisierende Wirkung der Muskeln darf dabei nicht unterschätzt werden. Selbst nach mehrfachen Bänderzerrungen lässt sich das Gelenk oft muskulär stabilisieren. Notwendig ist ein gezieltes Training. Am besten werden Balance- und Krafttraining kombiniert.

Beim Balance-Training steht man auf einem speziellen Balance-Kissen. Es ist weich und bietet nur wenig halt. Jeder Teil der Muskulatur wird bis in die letzte Faser gefordert, um das Gleichgewicht zu halten. So lässt sich das gesamte Sprunggelenk trainieren, wie es mit klassischem Training nicht möglich ist.

Um gezielt Kraft aufzubauen empfiehlt es sich dennoch klassisches Krafttraining zu machen. Wer am liebsten zu Hause trainiert, kann mit elastischen Bändern den nötigen Wiederstand erzeugen. Geeignet sind z.B. der Body-Ankle Fitness-Schlauch oder das Body-Band mit Clip.

Gesunder Lebensstil – den Gelenken zuliebe

Ein gesunder Lebensstil kommt auch den Gelenken zu Gute. Übergewicht belastet das Sprunggelenk unnötig, versuchen Sie das Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Auch Rauchen wirkt sich schädlich auf die Gelenke aus. Der Knorpel baut sich deutlich schneller ab als bei Nichtrauchern, was die Entstehung von Arthrose begünstigt. Ein gesunder Lebensstil hält die Gelenke lange gesund.

Besuchen Sie bandagenshop.ch für das grösste Sortiment an Knöchelbandagen.

Kniebandage für dicke Beine

Jedes Bein ist anders. Erfahrungsgemäss sind die meisten Beine aber deutlich fester als die die man jeden Tag in Magazinen und auf Laufstegen sieht. Die natürliche Beinform ist häufig konisch, der Oberschenkel ist deutlich fester als die Wade. Manche Personen befürchten aufgrund ihrer dicken Beine keine passende Kniebandage zu finden. Diese Befürchtung ist allerdings unbegründet. Es gibt viele hochwertige Bandagen, die auf feste und kräftige Beine abgestimmt sind. Entdecken Sie die Lösung für Ihr Problem mit Kniebandagen.

Dicker Oberschenkel

Manche Marken bieten ihre Bandagen in Plus-Grössen an. Das bedeutet, der obere Bereich der Bandage ist extra weit geschnitten, um sich der natürlichen Beinform perfekt anzupassen. Einschnürungen im Oberschenkelbereich werden verhindert.

Lösung: Bort Kniebandage in Plus-Grösse, GenuTrain Comfort

Einschneiden in der Kniekehle

Bei dicken Beinen ist das Gewebe oft weich. Das Gestrick der Bandage kann deshalb im Bereich der Kniekehle einschnüren. Abhilfe schafft hier eine hochwertige Bandage mit festem Gestrick. Ein zusätzliches Kniekehlenpolster sorgt für besten Komfort.

Lösung: Bandage mit Kniekehlenpolster, z.B. Select Stabilo Gen, Select GenuZip

Rutschen

Wenn der Oberschenkel eine konische Form hat, bietet er der Bandage nur wenig Halt. Bei einigen Bandagen ist deshalb im oberen Abschlussrand ein Silikonfaden eingearbeitet. Er haftet leicht auf der Haut ohne zu kleben. So wird verhindert, dass die Bandage noch unten rutscht.

Lösung: Bandage mit Silikonisierung, z.B. Select Staiblo Gen, GenuTrain Comfort

Gute Kniebandagen für feste Beine

Entdecken Sie unsere grosse Auswahl an Kniebandagen, die speziell auf eine feste Beinform abgestimmt sind. Die Bandagen werden in Plus-Grössen angeboten, welche am Oberschenkel deutlich mehr Volumen zulassen.

Select Stabilo Gen

Die Select Stabilo Gen Kniebandage ist aus hochwertigem Material gefertigt. Das Gestrick ist extra sanft und passt sich dem Bein an. Neuartige Breeze-Fasern sorgen für ein frisches Hautgefühl, während die Timbrelle care Fasern mit Silber das Bakterienwachstum hemmen. Ausschläge haben so keine Chance. Bei festen Beinen ist diese Bandage ideal.

  • Plus-Grössen System
  • weiches Kniekehlenpolster
  • Silikonisierung am oberen Rand
  • in drei Farben erhältlich
  • Bort medical Qualität

GenuTrain Comfort

Kürzlich hat Bauerfeind das GenuTrain Sortiment um die GenuTrain Comfort erweitert. Die beliebte Kniebandage ist deshalb ab sofort auch für dicke Beine bestens geeignet. Dank innovativer Omega-Pelotte wirkt die GenuTrain schnell schmerzlindernd und regt den Heilungsprozess an. Auch die Comfort-Variante ist mit zwei flexiblen Stäben versehen und bietet angenehme Unterstützung.

  • Extra weiter Oberschenkelbereich
  • optionale Silikonisierung
  • top Tragekomfort dank 3-D Gestrick
  • druckverminderte Abschlüsse verhindert Einschneiden
  • Bauerfeind Qualität

Select GenuZip

Die Bort Kniebandage aus der hochwertigen Select-Linie ist mit einem seitlichen Reisverschluss ausgestattet. Dadurch lässt sie sich einfach an- und ausziehen. Zum Ausziehen braucht man sich nicht zu bücken.

  • Plus-Grössen System
  • Kniekehlenpolster
  • Silikonisierung
  • Reisverschluss für einfaches Handling

Entdecken Sie die schweizweit grösste Auswahl an Kniebandagen im Bandagenshop.

Muskelaufbau nach Verletzungen

Muskelaufbau und Fitness

Die Muskeln müssen konstant trainiert werden, um nicht zu erschlaffen, beziehungsweise abzubauen (Atrophie). Bei Verletzungen ist aber oft strikte Ruhe angezeigt, wodurch es zu einem grossen Verlust von Muskelmasse und Kraft kommt. Ein gezielter Muskelaufbau nach Verletzungen ist deshalb unabdingbar, nicht zuletzt auch, um das Gelenk zu stabilisieren. Erfahren Sie mehr über das Krafttraining nach Verletzungen und Operationen.

Schneller Muskelabbau

Bereits eine Woche in einem Gips oder in einer festen Orthese reichen, um beträchtlich an Muskelkraft einzubüssen. Denn selbst ohne Training werden die Muskeln im Alltag konstant belastet. Durch Ruhigstellung werden all diese alltäglichen Bewegungen vermieden und der Muskel verliert jegliche Anforderungen. Nach einer Operation oder Verletzung ist es deshalb normal, dass Kraft verloren gegangen ist. Es ist aber auch klar, dass die Muskeln wieder trainiert werden müssen. Dabei ist auf ein gezieltes Training zu achten, um möglichst schnelle Erfolge zu erzielen.

Wann mit dem Training anfangen

Wochenlanges Ruhigstellen war früher an der Tagesordnung. Heute probiert man verletzte Gelenke und Extremitäten möglichst frühzeitig wieder zu aktivieren, um Ruhigstellungsschäden zu verhindern. Je nach Verletzung kann bereits nach wenigen Tagen bis Wochen der erste Besuch bei der Physiotherapie anstehen. Erste Bewegungsübungen sollen das „Einrosten“ der Gelenke verhindern und den Muskelabbau früh stoppen. Wenn der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist, darf auch wieder mit dem selbständigen Training begonnen werden. Zu welchem Zeitpunkt ein verletztes oder operiertes Gelenk wieder belastet werden darf, entscheidet der Arzt. Der Zeitpunkt ist nämlich immer von verschiedenen Faktoren wie

  • Art der Verletzung/Operation,
  • allfälligen Komplikationen,
  • Alter des Patienten und
  • Sportlichkeit des Patienten vor der Verletzung abhängig.

So trainieren Sie richtig

Je nach Art der vorangegangenen Verletzung oder Operation ist beim Training auf einige Punkte zu achten. Hier erfahren Sie, wie die Wiederherstellung der Funktionalität schnell erreicht wird.

Muskuläre Stabilisierung nach Bandverletzung

Bänder stabilisieren das Gelenk. Bei Sportverletzungen kommt es häufig zu Bänderrissen, insbesondere im Sprunggelenk und im Knie (Seiten- oder Kreuzband). Bei sehr sportlichen Patienten, oder wenn mehrere Bänder gerissen sind, ist eine Operation nötig. Ist dies nicht der Fall, kann das Gelenk muskulär stabilisiert werden. Hierzu eignen sich in der Regel alle klassischen Kräftigungsübungen, wobei anfänglich auf Übungen mit grosser Balance/Koordinationskomponenten verzichtet werden sollte.

Fitness Ausrüstung

Geeignete Trainingsgeräte:

Kraft und Koordination trainieren nach Gips

Im Gips kommt es zum schnellen Kraftabbau. Er lässt sich in einer ersten Phase durch elektrische Muskelstimulation (EMS) abbremsen. Hier wird die Muskulatur durch elektrische Reizsignale zur Kontraktion angeregt. Eine geringe Belastung, die den Muskelabbau aber zu bremsen vermag. Befragen Sie Ihren Arzt ab wann Sie EMS einsetzen dürfen.

Ist der Gips weg, darf in der Regel mit Krafttraining angefangen werden. Dieses lässt sich beispielsweise durch elastische Trainingsbänder unterstützen, damit schneller Erfolge erzielt werden. Nach Beinverletzungen sollte ausserdem die Balance trainiert werden, um die gewohnte Sicherheit beim Gehen wiederzuerlangen. Hier sind Balancekissen ein gutes Hilfsmittel.

Geeignete Trainingsprodukte

Dehnen nach Sehnenverletzungen

Reisst eine Sehne, muss sie wieder angenäht werden. Anschliessend wird die Extremität für mehrere Wochen so ruhiggestellt, dass die Sehne maximal entlastet wird. Bei Achillessehnenrissen beispielsweise, wird der Fuss in eine Spitzfussstellung gebracht. Nach mehreren Wochen in dieser Stellung ist die Sehne zwar verheilt, aber auch verkürzt. Sobald der Arzt das OK dafür gibt, kann mit dem vorsichtigen Dehnen begonnen werden.

Geeignete Trainingsprodukte

  • Body-Toner
  • Body-Ring
  • Body-Ball

Bandage für mehr Sicherheit

Nach einer langen Verletzungsphase verliert man manchmal das „Vertrauen“ ins betroffene Gelenk. Man befürchtet ein erneutes weggleiten oder einknicken des Gelenks und kann sich deshalb nicht voll auf’s Training konzentrieren. Hier eignet sich eine leichte Kompressionsbandage, die das Sicherheitsgefühl während dem Sport verbessert.

Bandage ohne Schiene

Neu: Bauerfeind Handgelenksorthesen noch stabiler

Ein Sturz, ein schlecht gefangener Ball oder eine kleine Unachtsamkeit im Sport und schon ist das Handgelenk verletzt.

Verstauchungen, Prellungen und Brüche, aber auch überlastungsbedingte Beschwerden treten am Handgelenk sehr häufig auf. Eine stabilisierende Orthese unterstützt den Heilungsprozess und lindert Schmerzen unmittelbar. Mit den neuen Bauerfeind Handgelenksorthesen lassen sich jetzt noch mehr schwere Verletzungen und Erkrankungen des Handgelenks auf komfortable Weise behandeln.

Handgelenkorthesen und Schienen

7cm länger für mehr Stabilität

Die äusserst beliebten Handgelenksorthesen ManuLoc und ManuRhizoLoc haben schon vielen Patienten mit leichten bis mittleren Beschwerden oder in einer späten postoperativen Phase unterstützt. Genau diese Orthesen wurden jetzt um jeweils 7cm verlängert und mit einem zusätzlichen Klettverschluss versehen. Jetzt lassen sich auch schwere Verletzungen und starke Schmerzen mit diesen anwenderfreundlichen Orthesen versorgen. Die ebenfalls verlängerten, in der Orthese eingelegten Stabilisatoren stützen das Handgelenk noch besser und schränken Streck-, Beuge und Drehbewegungen von Unterarm und Handgelenk nahezu vollständig ein.

Indikationen

Die ManuLoc long und die ManuRhizoLoc long werden bei ausgeprägten Verletzungen und starken Schmerzen eingesetzt. Dazu gehören das Karpaltunnenlsyndrom oder die Sehnenscheidenentzündung mit starken Schmerzen, schwere Prellungen oder kombinierte Daumen-Handgelenk-Verletzungen. Dank der hohen Stabilität lassen sich die verlängerten Orthesen auch in einer frühen Phase nach der Operation einsetzen.

ManuLoc long – Die ManuLoc long stabilisiert das Handgelenk und ist für Verletzungen geeignet die ausschliesslich das Handgelenk betreffen.

ManuRhizoLoc long – Sind das Handgelenk und das Daumengrund- oder Sattelgelenk verletzt ist die ManuRhizoLoc long die erste Wahl. Die zusätzliche Daumenstütze stabilisiert den Daumen in einer entspannten Position. Ideal auch bei überbelatungsbedingten Beschwerden wie Sehnenscheidenentzündungen oder Karpaltunnelsyndrom.

Ideal für grosse und kräftige Personen

Für Personen mit sehr langen oder kräftigen Armen haben die Standard-Varianten ManuLoc und ManuRhizoLoc gelegentlich nicht genügend Stabilität geboten, auch nicht bei leichten Beschwerden. Genau diese Patienten profitieren von den long-Varianten der Handgelenksorthesen. Bei den verlängerten Orthesen werden Hebelkräfte verringert.

ManuLoc Long mit Daumenschiene
Die ManuLoc Long sorgt für zusätzliche Stabilität und reduziert auch Rotationsbewegungen
ManuLoc Long mit Fingerauflage
Die Ausführung mit Fingerauflage bietet noch mehr Komfort, wenn die Finger ruhiggestellt werden müssen

Optional mit Fingerauflage – das Plus

Beide Bandagen gibt es auch mit einer breiten, komfortablen Fingerauflage. So können bei Bedarf die Finger ruhiggestellt und entlastet werden. Die Auflage ist nur angesteckt und kann bei Fortschreiten der Heilung komplett entfernt werden. Die Bandagen sind mit „Plus“ gekennzeichnet.

Neue Grössentabelle für eine passgenaue Versorgung

Mit der Einführung der neuen, verlängerten Orthesen wurde auch das Grössensystem angepasst. Neu lassen sich Handgelenksumfänge von 12-26 cm versorgen. Die neue Grössentabelle gilt sowohl für die Standard-Varianten, als auch für die long-Varianten.

Die neuen Handgelenksorthesen ManuLoc long und ManuRhizoLoc long, sowie die Plus-Varianten sind ab sofort bei Bandagenshop.ch erhältlich. Bei Fragen zu Ihrem Bandagenkauf steht Ihnen eine kostenlose ärztliche Beratung zur Verfügung.

Active Color Sport Bandagen

Beim Sport sind leichte Verletzungen schnell passiert. Manchmal stellt ein Gelenk auch eine „Schwachstelle“ dar. Man knickt immer wieder mit dem Fuss ein oder das Knie beginnt beim Joggen zu schmerzen oder fühlt sich instabil an. Solche leichten Beschwerden können ideal mit den neuen Active Color Sport Bandagen behandelt werden. Entdecken Sie die Vorteile dieser Sportbandagen, denn die Produktlinie von Bort bietet alles was das Sportlerherz begehrt.

ActiveColor Sport Bandagen

Praktische, sportliche Bandage

Das elastische Gestrick der neuen Active Color Sport Serie ist ideal für Sportler geeignet. Es schmiegt sich dem Gelenk passgenau an. Auch bei Bewegung ist stets ein optimaler Tragekomfort gewährleistet und der Bewegungsumfang bleibt voll erhalten. An den Rändern ist der Kompressionsdruck der Bandagen minimiert, um Einschnürungen zu verhindern.

Spezielle Aquarius- Fasern gewährleisten zudem ein gutes Hautklima. Sie leiten Feuchtigkeit schnell von der Haut weg, indem sie Schweiss mit ihrer Dochtwirkung aufsaugen und von der Haut abführen. Da das Material nicht viel Feuchtigkeit speichern kann, trocknet es 3x schneller als Baumwolle und bietet so stets ein trockenes, leichtes Tragegefühl.

Wirksam ohne Schienen

Die Wirkungsweise der Active Color Sport Bandagen beruht auf Kompression. Das elastische Gestrick übt einen Druck auf das Gelenk aus, der folgende Wirkung hat.

Stabilisierend: Die Propriozeption (Lagewahrnehmung) ist eine Eigenempfindung, die dem Gehirn Rückmeldungen über die Lage der Körperteile im Raum gibt. Sie ist notwendig, damit Bewegungsabläufe korrekt gesteuert werden können. Kompression steigert die Propriozeption und hilft so Fehlbelastungen und Überlastungen vorzubeugen, weil die Bewegungen kontrollierter ausgeführt werden.

Durchblutungssteigernd: Kompression steigert die Blutflussgeschwindigkeit. Dadurch wird das Gelenk besser mit Nährstoffen versorgt und der Heilungsprozess begünstigt.

Abschwellend: Der Druck der Bandage lässt Schwellungen und Blutergüsse schnell abklingen.

Schmerzlindernd: In den meisten Fällen lassen die Schmerzen sofort nach anziehen der Bandage nach.

Die neuen Bandagen im Überblick

Das Active Color Sport Sortiment umfasst zurzeit fünf Bandagen und ein Paar Kompressionsstrümpfe im sportlichen, schwarz-grünen Design.

ActiveColor Sport HandgelenkbandageHandgelenkbandage

Das Handgelenk ist vor allem bei Ballsportarten wie Basketball oder Handball, aber auch beim Kampfsport und Sportarten mit Schlägern erhöhten Belastungen ausgesetzt. Reizungen sind deshalb keine Seltenheit. Die Handgelenkbandage bietet hier eine angenehme Unterstützung. Auch nach leichten Verstauchungen oder Überdehnungen ist sie geeignet.

Die ActiveColor Spor Handgelenkbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport EllbogenbandageEllenbogenbandage

Reizungen, Zerrungen und Prellungen des Ellenbogens lassen sich mit dieser Bandage ebenso behandeln wie beginnende Tennisellbogen-Beschwerden. Damit die Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, verfügt die Bandage über zwei hochelastische Zonen im Bereich des Gelenks. Das flexible Gestrick erlaubt einen vollen Bewegungsradius, ohne dass es bei Flexion zu Einschnürungen kommt.

Die ActiveColor Sport Ellenbogenbandage ist in drei Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport OberschenkelbandageOberschenkelbandage

Zerrungen und Prellungen der Oberschenkelmuskulatur sind besonders schmerzhaft. Eine elastische Kompressionsbandage stabilisiert die Muskulatur. Schmerzhafte Bewegungen und Muskelschwingungen beim Gehen werden dadurch reduziert und die Schmerzen lassen nach. Die Active Color Sport Bandage kann auch vorbeugend getragen werden.

Die ActiveColor Sport Oberschenkelbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KniebandageKniebandage

Weiches Gestrick über der Kniescheibe, sowie druckverminderte Abschlussränder machen die Kniebandage besonders bequem. Sie hilft das Knie beim Sport zu stabilisieren, ohne die Bewegung einzuschränken. Da komplett aus Stäbe verzichtet wird, ist der Komfort auch bei Ausdauersport sehr hoch. Zudem wird das Risiko einer Verletzung durch feste Materialien (Plastik/Metall) verhinder.

Die ActiveColor Sport Kniebandage ist in fünf Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KnöchelbandageKnöchelbandage

Seitliches Einknicken ist eine häufige Unfallursache. Bei Verstauchungen und Bänderzerrungen hilft die Active Color Sport. Die leichte Bandage kann aber auch vorbeugend eingesetzt werden, wenn man zu Misstritten neigt. Das Gestrick versorgt das Gelenk mit einer wirkungsvollen Kompression, das Sprunggelenk wird stabilisiert und Schwellungen effizient beseitigt.

Die ActiveColor Sport Knöchelbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KompressionsstrümpfeSportsocken

Die Kompressionssocken unterstützen die Leistungsfähigkeit der Muskulatur beim Sport. Ausserdem wirken sie muskelstabilisierend und helfen Muskelkater vorzubeugen. Bei leichten Zerrungen der Wadenmuskulatur können die Strümpfe Beschwerden lindern.

Die ActiveColor Sport Kompressionssocken werden als Paar geliefert und sind anatomisch für rechts und links geformt.

Entdecken Sie das gesamte Active Color Sport Sortiment im Schweizer Bandagenshop.

Neue Bort Generation Bandagen

Bandagen sind nützliche Hilfsmittel um Beschwerden des Bewegungsapparats zu lindern. Für ältere Patienten ist das Anziehen von Bandagen aber nicht immer einfach. Mit der Generation-Linie von Bort ist das anders. Die Bandagen sind speziell auf die Bedürfnisse der Generation 60+ abgestimmt. Bei Bandagenshop.ch führen wir die ganze Linie – Lernen Sie die zwei neuen Bandagen kennen, die jetzt dazugekommen sind.

Bort Generation Vorteile

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug und werden konstant beansprucht. Im Alter kommt es deswegen häufig zu Entzündungen oder Abnutzungserscheinungen (Arthrose). Auch die Kraft lässt nach. Alle Bort Generation Bandagen wurden unter Berücksichtigung dieser Umstände entwickelt. Die Verschlüsse der Bandagen sind so gestaltet, dass sie auch mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraft einfach gehandhabt werden können. Diese Techniken kommen bei den Generation Bandagen und Orthesen zur Anwendung:

Handschlaufen: Grosse Hand- oder Fingerschlaufen erleichtern das Zusammenführen beider Seiten der Bandage. So haben Sie immer besten Halt, rutschen mit den Fingern nicht ab und der Kraftaufwand ist gering.

Farbliche Kennzeichnung: Die Generation Bandagen sind im einem eleganten Dunkelblau gehalten. Die Verschlüsse und manche Designelemente sind schwarz. Alle Funktionsteile wie Finger- oder Handschlaufen sind hellgrau, sodass sie auf der dunklen Bandage gut sichtbar sind.

Schnür-/Zügelsysteme: Um den Stabilisierungsgrad der Generation Bandagen anzupassen, sind viele Modelle mit Schnürsystemen ausgestattet. Dabei wird die Schnürung mehrmals umgelenkt und am Ende der Schnur ein Fingergriff befestigt. So lässt sich die Schnur einfach greifen und mit wenig Kraftaufwand zuziehen.

Die neuen Bandagen

Das Bort Generation Sortiment umfasste bis jetzt eine Daumenschiene, eine Handorthese, eine Rückenorthese, eine Knieorthese und einen Hüftprotektor. Da Rücken- und Knieorthese eine relativ starke Stabilisierung bieten, wurde das Angebot um eine leichtere Rückenbandage und eine komprimierende Kniebandage erweitert.

Bort Generation Kniebandage

Bort Generation KniebandageDie elastische, gestrickte Bandage unterstützt das Knie mit einer angenehmen Kompression. Rund um die Kniescheibe wird die Kompressionswirkung von einer Pelotte auf das Bein übertragen. Sie massiert das Gelenk, was Schmerzen schnell lindert und Schwellungen reduziert. Zwei seitliche Federstäbe helfen das Knie seitlich zu führen und Fehlbelastungen zu reduzieren. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch kaum eingeschränkt.

Um das Anziehen zu erleichtern, lässt sich die Generation Kniebandage in der oberen Hälfte öffnen. Zwei graue Haltenoppen geben den Fingern beim Hochziehen der Bandage halt. Die Bandage wird so positioniert, dass die Pelotte die Kniescheibe umschliesst. Danach wird der Klettverschluss über dem Oberschenkel zugemacht, selbstverständlich mit Hilfe der praktischen Handschlaufen.

Eingesetzt wird die Generation Kniebandage bei Arthrose, Arthritis, Meniskusverletzungen, nach Operationen oder bei einer leichten bis mittleren Bandinstabilität.

Bort Generation Rückenbandage

Bort Generation RückenbandageDie komfortable Generation Rückenbandage besteht aus zwei Teilen, die auf der Rückseite mit einem Schnürsystem verbunden sind. Auf der Vorderseite wird die Bandage mit einem breiten Klettverschluss verschlossen. Liegt die Bandage sicher um den Leib, kann dank dem innovativen Schnürsystem der Stabilitätsgrad angepasst werden. Durch leichten Zug an den zwei seitlichen Fingerschlaufen werden die Schnüre im Rückenbereich langsam zusammengezogen. Sitzt die Bandage für Ihren Geschmack genug fest, werden die beiden Fingerschlaufen an der Bandage angeklettet.

Im Rückenbereich ist die Bandage mit zwei grossen, viskoelastischen Pelotten ausgestattet. Deren weiche Noppen massieren die schmerzenden Stellen seitlich der Wirbelsäule. Das fördert die Durchblutung und damit den Heilungsprozess. Dank der unterstützenden Wirkung der Generation Rückenbandage können Sie einen aktiven Alltag erleben. Schmerzen werden schnell gelindert und die Bewegungsfreude gefördert.

Alle Generation Bandagen finden Sie im Bandagenshop.

Kniegelenksarthrose

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen bei Patienten über 60 Jahren. Je nach Studie sind 30-60% der Bevölkerung über 60 Jahren davon betroffen. Was aber nicht heisst, dass junge Personen davon verschont bleiben. Erfahren Sie mehr über die Erkrankung und deren Behandlung mit Bandagen und andern Therapiemassnahmen.

Synonyme: Kniegelenkarthrose, Gonarthrose, Arthrose des Kniegelenks

Stadien der Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)


Zusammenfassung

Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Knirschgeräusche im Knie sind Zeichen einer Kniegelenksarthrose. Bei Arthrose ist der Knorpel übermässig abgenutzt, sodass die Knochen aneinander reiben. Mögliche Ursachen sind grosse Belastungen im Berufsleben, vorangegangene Unfälle, Vererbung und ein ungesunder Lebensstil (v.a. Übergewicht).

Arthrose ist nicht heilbar, die Therapie dient der Schmerzlinderung. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Bandagen und Orthesen: Stützen das Gelenk, reduzieren Schwellungen, lindern Schmerzen
  • TENS: lindert Schmerzen mit elektrischen Impulsen
  • Bewegung: wichtig für den Knorpel, stabilisiert das Gelenk
  • Medikamente
  • Operation

Definition der Kniegelenksarthrose

Die Gonarthrose wird durch alle degenerativen Erkranungen des Kniegelenks definiert, welche kontinuierlich zum Abbau des Knorpels führen. Umliegende Strukturen wie Bänder, Gelenkkapsel oder Muskulatur können dabei mitbetroffen sein. Die Arthrose hat entzündliche, sowie nicht entzündliche Phasen, welche massgeblich für die subjektiven Beschwerden verantwortlich sind. Schmerzen oder funktionelle Störungen müssen nicht vorhanden sein, auch wenn im Röntgenbild deutliche arthrotische Veränderungen sichtbar sind.

Ursache

Die Arthrose kann nach ihrer Ursache eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen:

Primäre Gonarthrose (ICD10 M17.0/1): Fehlstellungen der Beinachse (z.B. X-Beine) oder anlagebedingte Veränderungen des Gelenks/ der Kniescheibe können zu einer Fehl- und Überbelastungen des Knorpels führen. Es erfolgt ein frühzeitiger Verschleiss. Ein besonders häufiger Grund für Arthrose ist Übergewicht. Grosse Belastungen im Beruf begünstigen die Entstehung einer Arthrose zusätzlich.

Posttraumatische Gonarthrose (ICD10 M17.2/3): Bei Gelenkverletzungen kann es zu Stufen in der Gelenkfläche kommen, wodurch der Knorpel stellenweise überbelastet wird. Auch Frakturen ohne Gelenkbeteiligung können eine Kniegelenkarthrose verursachen, nämlich dann, wenn der Knochen schief zusammenwächst und eine Achsfehlstellung des Beins verursacht.

Sonstige sekundäre Gonarthrose (ICD10 M17.4/5): Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus oder Rheuma können den frühzeitigen Gelenkverschleiss begünstigen.

Formen der Kniegelenksarthrose

Arthrose bezeichnet einen frühzeitigen Verschleiss des Gelenks. Er zeigt sich an folgenden Veränderungen:

  • Der Knorpel wird dünner
  • Der Gelenksspalt wird schmäler
  • Es bilden sich Zysten und Sklerosen im Knochen unterhalb des Knorpels
  • Die Knochenstruktur wird verändert
  • Am Rand des Gelenks kommt es zu Knochenwucherungen (Osteophyten)
  • Die Gelenkkapsel ist gereizt und schwillt an

Die Veränderungen sind vom Betroffenen vor allem durch Schmerzen und Schwellungen des Gelenks wahrnehmbar. Der Arzt kann sie mit Hilfe eines Röntgenbildes oder anderen bildgebenden Verfahren darstellen, um die Arthrose zu diagnostizieren. Dort lässt sich auch die genaue Lokalisierung der Veränderungen feststellen. Es kann zwischen folgenden Formen unterschieden werden.

  • Retropatellararthrose: Die Kniescheibe weist auf der Rückseite eine dicke Knorpelschicht auf, damit sie problemlos über den Oberschenkelknochen gleitet. Bei der Retropatellararthrose ist der Knorpel auf der Rückseite der Kniescheibe verändert, was besonders beim Abwärtsgehen und Treppensteigen zu Schmerzen führt.
  • Mediale Gonarthrose: Der Unterschenkelknochen weist zwei relativ grosse Auflagefläche auf, auf denen die Kondylen (Knorren) des Oberschenkelknochens aufliegen. Ist die innere Seite des Gelenks von den arthrotischen Veränderungen betroffen, spricht man von einer medialen Gonarthrose.
  • Laterale Gonarthrose: Ist die äussere Seite des Gelenks betroffen, wird von einer lateralen Gonarthrose gesprochen.

Die Formen können kombiniert auftreten. Sind alle drei Gelenkabschnitte betroffen, spricht man von einer Pangonarthrose.

Klassifikation

Für die Einteilung der Kniegelenksarthrose gibt es verschiedene System – alle bauen auf den radiologischen Befund. Häufig wird die nachfolgende Klassifikation nach Kellgren und Lawrence verwendet.

  1. Im Stadium 1 wird eine subchondrale Sklerose festgestellt (Verdickung des Knochens unterhalb des Knorpels). Der Gelenkspalt ist nicht verschmälert und es sind keine Osteophyten (Knochenneubildung) vorhanden.
  2. Im Stadium 2 ist bereits eine Verschmälerung des Gelenkspaltes festzuhalten, die Gelenkfläche kann Unregelmässigkeiten aufweisen. Leichte Knochenneubildungen am Gelenkrand sind möglich.
  3. Das Stadium 3 wird durch deutliche Osteophyten und eine Verschmälerung des Gelenkspaltes definiert.
  4. Im letzten Stadium 4 ist der Gelenkspalt so stark verschmälert, dass er teilweise nicht mehr erkennbar ist. Das Gelenk ist deformiert und es kann zum Absterben von Gewebe kommen.

Symptome

Arthrose macht sich durch Schmerzen im betroffenen Gelenk bemerkbar. Zu Beginn sind es oft leichte „Anlaufschwierigkeiten“ am Morgen, die tagsüber abklingen. Später werden die Schmerzen stärker, halten den ganzen Tag an, auch in Ruhe. Die Gehstrecke, die schmerzfrei zu bewältigen ist wird immer kürzer. Die Beweglichkeit des Gelenks ist eingeschränkt und es kommt zu Funktionsstörungen. Insbesondere nach längerer Belastung kann es zu Gelenkergüssen kommen. Um das Gelenk zu schonen hinken manche Betroffene. Ist die Arthrose weit fortgeschritten kommt es zu Knirschgeräuschen (Krepitationen) im Knie. Weiter kann der Betroffene ein Instabilitätsgefühl wahrnehmen, manchmal liegt auch eine tatsächliche Instabilität vor.

Die Symptome entscheiden über die Therapie. Häufig korreliert der Leidensdruck des Patienten nicht mit den radiologischen Befunden.

Anamnese & Untersuchung

Als erstes erfolgt das Patientengespräch. Der Arzt versucht möglichst viele relevante Angaben zu erhalten, welche im Zusammenhang mit der Gonarthrose stehen. Dazu gehört z.B. die genau Erfassung des Schmerzes, die Suche nach Risikofaktoren oder die berufliche Situation. Anschliessend folgt die körperliche Untersuchung.

Klinische Untersuchung

  • Inspektion der Kniegelenke. Auch die gesunde Seite wird geprüft. Dabei wird beurteilt, ob Rötungen oder Schwellungen vorliegen.
  • Untersuchung durch Abtasten. Besteht ein tastbarer Erguss? Kann durch Druck ein Schmerz ausgelöst werden?
  • Überprüfung der Achsen.
  • Überprüfung des Hüftgelenks. Eine Arthrose im Hüftgelenk kann nach unten ins Knie ausstrahlen!
  • Funktionsprüfung. Es werden Bewegungsumfang, Kraft und Stabilität beurteilt.

Röntgenbild Kniegelenk mit ProtheseBildgebung

Die konventinelle Röntgenaufnahme des Kniegelenks gilt nach wie vor als primäres diagnostisches Mittel. Im Einzelfall können weitere Untersuchungen angeordnet werden, wie z.B. Sonographie, CT usw.

Therapie

Die Therapie der Arthrose richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und hat die Schmerzlinderung zum Ziel. Weiter wird versucht den Knorpelverschleiss zu bremsen. Bei der Festlegung der Therapie steht der Patient und sein Leidensdruck im Vordergrund.

Bandagen und Orthesen

Orthopädische Hilfsmittel unterstützen das Gelenk in seiner Funktion, lindern Schmerzen und reduzieren Schwellungen. Welche Bandage geeignet ist, hängt einerseits von der Ursache und Lokalisation der Arthrose ab, andererseits von der Stärke und Art der Beschwerden. Wir stellen Ihnen einige geeignete Bandagen und Orthesen vor.

Leichte Beschwerden

Im Anfangsstadium lassen sich Schmerzen oft mit einer klassischen Kompressionsbandage in den Griff bekommen. Geeignet sind z.B. die GenuTrain A3 Kniebandage oder die Select StabiloGen. Sie behandeln das Gelenk mit einer abschwellenden Kompression und verbessern das Stabilitätsgefühl. Bei der GenuTrain A3 verbessert eine spezielle Massagepelotte mit genoppten Armen die schmerzlindernde Wirkung.

Starke Beschwerden

Eine Orthese mit stabilisierenden Stäben leitet das Gewicht teilweise vom Gelenk weg. Weiter unterstützt sie physiologische Bewegungsabläufe, eine gerade Beinachse und stabilisiert das Gelenk seitlich. Ideal ist hier die GenuTrain S mit zwei seitlichen Gelenkschienen und zwei Bändern. Speziell für ältere Patienten steht die Bort Generation Knieorthese zur Verfügung. Sie lässt sich vollständig öffnen und ganz einfach über der Kleidung tragen. Die seitlichen Schienen weisen polyzentrische Gelenke auf, die der Bewegung des Knies optimal folgen.

Arthrose der Kniescheibe

Arthrose der Kniescheibe ist oft auf eine Fehlstellung der Kniescheibe zurückzuführen. Eine spezielle Patellabandage, die das seitliche Weggleiten der Kniescheibe verhindert, ist hier die beste Wahl. Geeignet sind z.B. die GenuTrain P3 Bandage mit korrigierendem Zügel, oder die Bort Asymmetric mit seitlicher, halbkreisförmiger Pelotte. Beide führen die Kniescheibe in ihrer vorgesehenen Position.

Bei knienden Berufen

Fliesenleger und Gärtner sind nur zwei Berufsgruppen die häufig in kniender Position arbeiten. Wer mehr als eine Stunde täglich auf den Knien verbringt, hat ein stark erhöhtes Risiko an Kniegelenksarthrose zu erkranken. Idealerweise wird deshalb immer auf einem weichen Polster gekniet. Da diese Vorgabe im Berufsalltag schwer umzusetzen ist, kann eine Kniebandage mit integriertem Polster helfen. Die McDavid Bandage 410 mit Schutzpolster wärmt das Gelenk leicht auf. Sie bietet eine angenehme Unterstützung und schützt das Knie mit einem Sorbothan Polster.

Kniebandagen

Medikamente

Die Schmerzen bei Kniegelenksarthrose können mit verschiedenen Medikamentengruppen behandelt werden. Frei käufliche Schmerzmittel mit Paracetamol können helfen. Bei gleichzeitiger Entzündung der Gelenke sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) geeignet. Cortison Injektionen können die Beschwerden für Monate lindern, sind aber häufig mit Nebenwirkungen verbunden und können nicht beliebig oft wiederholt werden. Auch Glucosamine und Hyaluronsäure stehen zur konservativen Therapie der Gonarthrose zur Verfügung. Befragen Sie Ihren Arzt, welche Medikamente sich für Sie eignen.

Weitere Massnahmen

Ergänzende Therapiemassnahmen können vom Patienten meist selbständig angewendet werden. Kälte- oder Wärmeanwendungen, oder die TENS-Therapie bringen schnelle Linderung.

TENS

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation werden leichte elektrische Impulse durch die Haut geleitet. Dabei werden die Nerven stimuliert und die Schmerzweiterleitung blockiert. TENS Geräte verfügen immer über paarweise Elektroden, die zur Therapie auf die Haut geklebt werden. Je nach Gerät lassen sich verschiedene Therapiemodi wählen, die Stromstärke und die Impulslänge einstellen. Manche Geräte verfügen zusätzlich über EMS Programme, mit denen sich die Muskeln stimulieren lassen, eine sinnvolle Ergänzung zum Krafttraining.

Übungen

Der Knorpel ist nicht von Blutgefässen durchzogen, sondern wird nur durch die Synovia (Gelenkflüssigkeit) ernährt. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, wo die Nährstoffe in die Zellen gelangen. Bewegung ist also gerade bei Arthrose wichtig, um den verbleibenden Knorpel möglichst lange zu erhalten. Leichtes Ausdauertraining wie Spazieren oder Velofahren sind geeignet.

Ergänzend sollte die Beinmuskulatur gestärkt werden, denn sie trägt zur Stabilität des Gelenks bei. Allenfalls sind einige Besuche bei der Physiotherapie notwendig um geeignete Übungen zu erlernen.

Operation

Röntgen des Kniegelenks mit und ohne Prothese

Bei Gnoarthrose stehen verschiedene operative Therapien zur Verfügung. Am bekanntesten ist sicher der Gelenkersatz mit einer Endoprothese. Nicht immer muss das gesamte Gelenk ersetzt werden, denn bei einseitiger Arthrose stehen Teilprothesen zur Verfügung. Immer öfter wird auch versucht Knorpel zu transplantieren. Bei Arthrose wegen Achsfehlstellung, kann die Beinachse operativ korrigiert werden. Welche Operation sich im individuellen Fall eignet, besprechen Patienten am besten mit einem erfahrenen Facharzt.

Vorsorge (Prävention)

  • Ungesunde Belastung vermeiden: Das Kniegelenk sollte nicht fehl- oder überbelastet werden. Das gilt sowohl für berufliche Aktivitäten, wie auf für den Alltag. Dazu gheört auch das Sporttreiben. Das Gelenk sollte abhängig vom Gesundheitszustand physiologisch belastet werden.
  • Gezieltes Training: Hierzu eignen sich gelenkschonende Sportarten perfekt, wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder Walking. Ein leichter Muskelaufbau hilft das Gelenk zu stabilisieren und verringert die Gefahr von Fehlbelastungen.
  • Normalgewicht halten oder erreichen: Das Körpergewicht lastet auf dem Kniegelenk, und zwar jedes Gramm. Ziel ist ein BMI von unter 25 zu erreichen.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um die Gonarthrose zur Verfügung.


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Weiterführende Informationen, Leitlinien und Quellenangabe