In der kalten Jahreszeit nehmen Muskelverspannungen zu. Auch Gelenkschmerzen bei Arthrose oder Rheuma werden häufiger. Die Climacare Wärmer für Gelenke und Leib bieten mit ihren wärmeisolierenden Eigenschaften schnelle Linderung. Sie bieten einen angenehmen Komfort und steigern das Wohlbefinden im Winter.
Angorawolle – natürliches Wärmewunder
Angorawolle ist als Edelwolle besonders fein. Sie erzeugt auf der Haut ein einzigartig weiches Gefühl. Da es sich um eine natürliche Hohlfaser handelt, wirkt sie aber auch stark isolierend. Sie hält die Körperwärme zurück und erzeugt so eine natürliche Wärme.
Für die verschiedenen Climacare Gelenkwärmer wird die Angorawolle mit anderen Fasern wie Wolle, Baumwolle, Polyamid oder Elasthan gemischt. Dadurch entstehen optimale Trageeigenschaften, welche auf die Anforderungen des Alltags abgestimmt sind.
Wie Wärme den Gelenken hilft
Wärme ist wohltuend. In vielen Fällen kann sie sogar Schmerzen lindern. Im Bereich der Gelenke setzen nämlich die Sehnen der Muskeln am Knochen an. Sind die Muskeln durch die winterliche Kälte verspannt, kann das die Gelenke belasten und zu unspezifischen Schmerzen führen. Wer an Arthrose oder Rheuma leidet, bemerkt häufig eine Zunahme der Schmerzen durch Kälte. Hier hilft die Wärme der Climacare Produkte gegen die Beschwerden.
Bort Climacare Sortiment
Das Bort Climacare Sortiment umfasst vier verschiedene Wärmer für Gelenke und Rumpf.
Gelenkwärmer
Der Gelenkwärmer ist für Ellenbogen und Knie geeignet. Er wird als Paar geliefert und ist in verschiedenen Grössen erhältlich. Dank einem leicht elastischen Gestrick passt sich der Gelenkwärmer mühelos an die Gelenke an, auch beim Beugen und Strecken.
Leibwärmer
Der Leibwärmer schützt den Rumpf vor Kälte und Zugluft. Er kann im Alltag unauffällig unter der Kleidung getragen werden, leistet aber auch beim Wintersport gute Dienste. Empfindliche Nieren werden geschützt und häufiger Harndrang durch Kälte reduziert. Bei Rückenschmerzen wirkt die Wärme entspannend.
Schulterwärmer
Der Climacare Schulterwärmer wird wie ein Bolero getragen. Er schützt Schultern, Nacken und Oberarme vor Kälte oder Zugluft. Dank unauffälligem Design kann man ihn im Alltag oder bei der Arbeit diskret unter der Kleidung tragen. Die Kombination von Angorawolle und Baumwolle sorgt für einen erstklassigen Komfort ohne übermässiges Schwitzen.
Wärmesocken
Die flauschig weichen Wärmesocken von Climacare halten die Füsse im Winter warm. Mit ihren Antirutschnoppen in Häschenform bieten sie im Alltag einen sicheren Halt. Sie sind dank des weichen Gestricks aber auch als Bettsocken sehr beliebt. Bei kältebedingten Schmerzen im Sprunggelenk wirken sie lindernd.
Mit dem neuen Hallufix Sofies Ballenschutz PLUS lassen sich Schmerzen am seitlichen Ballen zuverlässig lindern. Er kann einzeln eingesetzt werden, oder als Teil eines umfassenden Therapiekonzepts gegen Hallux valgus.
Schmerzhafter Ballen bei Hallux
Der Hallux valgus wird auch Ballenzehen genannt, weil auf der Fussinnenseite ein Ballen hervortritt. Dabei handelt es sich um das Köpfchen des Mittelfussknochens. Normalerweise liegt es mit den Gliedern der Grosszehe in einer geraden Linie und ist nicht sichtbar. Beim Hallux valgus knickt die Grosszehe gegen aussen ab, sodass das Köpfchen des Knochens gegen innen gedrückt und als Ballen sichtbar wird. Die Grösse des Ballens geht dabei nicht zwingend mit der Schmerzhaftigkeit einher. Eine neue, kleine Wölbung kann schmerzhafter sein als ein ausgeprägter Ballen, der schon lange besteht.
Hallufix Softies gegen Hallux-Schmerzen
Der schmerzende Ballenzeh ist unangenehm und stört vor allem in den Schuhen. Um den Fuss hier gezielt zu schützen, gibt es den Hallufix Softies Ballenschutz PLUS. Er bietet eine kombinierte Wirkung. Einerseits deckt das weiche, viskoelastische Material den seitlichen Ballen rundum ab und schützt ihn so vor dem Druck des Schuhs. Andererseits richtet der Zehenspreizer die Grosszehe auf. So wird der hervortretende seitliche Ballen korrigiert. Diese Zweifachwirkung schützt zuverlässig vor Hallux-Schmerzen.
Mit dem Hallufix Softies PLUS Ballenschutz kann man Reibung und Schmerzen bei Hallux valgus vorbeugen. Um die Beschwerden langfristig loszuwerden und die Fehlstellung nachhaltig zu korrigieren, ist aber eine kombinierte Therapie notwendig. Sie setzt sich aus verschiedenen Anwendungen zusammen.
Hallux Schiene
Der Softies PLUS Ballenschutz schützt vor Schmerzen, richtet die Zehe aber unter Umständen nicht vollständig auf. Als Ergänzung sollte man deshalb täglich für mehrere Stunden eine Halluxschiene tragen. Sie zieht den Zeh in eine gerade Position und dehnt die verkürzte Sehne, was die nachhaltige Korrektur der Fehlstellung begünstigt. Von Hallufix gibt es zwei unterschiedliche Schienen.
Dier herkömmliche, weisse Hallufix original Orthese ist mit einem grossflächigen Gelkissen ausgestattet, welches den seitlichen Ballen vor Druck schützt.
Die neue Hallufix Slim Comfort ist noch dünner, dank dem flachen gelben Polster, das direkt auf die Schiene laminiert ist. Zudem ist das Drehgelenk mit einer grossen Öffnung versehen, was den Ballen entlastet und es der Schiene erlaubt, sich noch besser an den Fuss anzuschmiegen. Im Lieferumfang enthalten ist aber auch ein selbstklebender Gelring. Er kann auf der Innenseite des Drehgelenks an die Schiene geklebt werden, um den Ballen zusätzlich zu schützen.
Beide Schienen können am Tag und in der Nacht getragen werden. Wer die Schiene in Schuhen tragen möchte, wählt am besten die ultradünne Slim Comfort.
Fussgymnastik
Ein Hallux geht fast immer mit einem Spreizfuss einher. Weil die Zehen vorne auseinanderweichen, wird die Grosszehe in der Folge vom Schuh abgedrängt und knickt mit der Zeit ab. Kurzfristig kann man den Spreizfuss mit einer Spreizfusspelotte korrigieren. Langfristig lässt er sich aber nur mit Fussgymnastik in den Griff bekommen.
Weite Schuhe
Enge oder vorne spitz zulaufende Schuhe drängen die Grosszehe in eine krumme Position. Nur wer konsequent weite Schuhe trägt, kann den Hallux nachhaltig behandeln. In weiten Schuhen ist auch die volle Wirkung der Hallufix Softies und Schienen gewährleistet.
Frühzeitig mit der Behandlung anfangen
Ist das Ziel der Hallux-Behandlung nicht nur die Schmerzlinderung, sondern auch die Korrektur der Fehlstellung, muss frühzeitig mit der Behandlung begonnen werden. Ist die Zehe erst einmal zu stark abgeknickt, ist die konservative Korrektur meist nicht mehr möglich.
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Hallux valgus Behandlung – OP nötig?
Die Grosszehe ist gegen aussen abgeknickt, ein grosser Ballen an der Fussinnenkante wird sichtbar. Der Hallux valgus ist eine wahre Volkskrankheit. Die Zahl der Betroffenen ist bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern und wird auf ca. 20% geschätzt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne OP gegen den Zehenschiefstand und die damit einhergehenden Beschwerden vorgehen können.
Beim Leistenbruch (Leistenhernie) bildet sich eine Öffnung im Bindegewebe der Leiste oder den Bauchmuskeln. Das daraus hervortretende Gewebe formt eine sichtbare Beule. Durch eine kleine Operation kann die Bruchpforte verschlossen werden. Bis zum OP-Termin stützt ein Bruchband die Stelle, um eine Einklemmung von Gewebe vorzubeugen.
Anatomie der Bauchwand
Der Bauchraum wird vom Bauchfell umschlossen. Verschiedene Schichten an Fettgewebe, Muskeln und schliesslich die Haut liegen darüber. Im Bereich der Leiste hat der Bauchwand eine Öffnung, den sogenannten Leistenkanal. Er dient als Durchgang für Gefässe und Nerven. Bei Männern verläuft zudem der Samenleiter durch den Leistenkanal.
Bei Männern ist der Leistenkanal weiter als bei Frauen, weil er den Hoden genügend Platz bieten muss um in den Hodensack zu wandern. Das geschieht meist schon vor der Geburt und der Kanal wird allmählich enger. Trotzdem bleibt er bei Männern ein Leben lang weiter als bei Frauen.
Was ist ein Leistenbruch?
Der Leistenkanal ist eine natürliche Schwachstelle in der vorderen Bauchwand. An dieser Stelle kann es zu einem Bruch des stützenden Bindegewebes oder der Muskeln kommen. Durch diese sogenannte Bruchpforte werden dann Teile des Bauchfells, des Fettgewebes und allenfalls auch des Darms hinausgedrückt in den Bruchsack.
Schematische Darstellung des Leistenbruchs (Inguinalhernie)
Operative Versorgung der Leistenhernie mit einem Netz.
In den allermeisten Fällen lässt sich der Bruchinhalt zurück in den Bauchraum drücken, oder er gleitet von selbst wieder zurück, wenn man auf dem Rücken liegt.
Wer ist betroffen
Leistenhernien treten in etwa 90% der Fälle bei Männern auf, nur 10% der betroffenen sind Frauen. Grundsätzlich kann es in jedem Alter zu einem Leistenbruch kommen. Zudem kommen etwa 3-5% der Neugeborenen mit einer Leistenhernie zur Welt.
Risikofaktoren
Zu den Risikofaktoren für einen Leistenbruch zählen Aktivitäten und Zustände die den Druck im Bauchraum erhöhen.
Schweres Heben und Tragen
Schwaches Bindegewebe und untrainierte Bauchmuskeln
Übergewicht, da es den Druck auf die Bauchdecke erhöht
Starkes Pressen beim Stuhlgang bei chronischen Verstopfungen
Chronischer Husten
Schwangerschaft
Leistenhernie vorbeugen
Eine Leistenhernie lässt sich nicht absolut sicher vorbeugen. Ein gesunder Lebensstil mit ballaststoffreicher Ernährung für eine problemlose Verdauung, sowie ein gesundes Gewicht senken aber das Risiko einen Leistenbruch zu erleiden. Auch eine gut trainierte Bauchmuskulatur kann einen schützenden Effekt haben.
Andere Arten von Hernien
Am häufigsten treten Hernien im Bereich der Leiste auf. Neben der Leiste hat die Bauchwand aber noch weitere Schwachstellen, an denen es zu Brüchen kommen kann:
Schenkelherne im oberen Bereich der Leiste treten vor allem bei Frauen auf
Nabelhernie im Bereich des Bauchnabels
Narbenhernie nach Bauchoperationen, wenn die Narbe nicht genügend stabil ist
Oberbauchhernie auf der Linie zwischen Brustbein und Bauchnabel
Symptome
Der Leistenbruch ist häufig schmerzlos. Einzig beim Heben von schweren Lasten oder beim Husten kann es zu eher leichten, ziehenden Schmerzen, die allenfalls in den Hodensack oder die Schamlippe ausstrahlen, kommen.
Plötzlich auftretende starke Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen deuten darauf hin, dass Gewebe in der Bruchpforte eingeklemmt ist. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall.
Behandlung
In den meisten Fällen wird der Bruch operativ verschlossen. Die Öffnung kann mit umliegendem Gewebe gedeckt oder zusätzlich mit einem Kunststoffnetz verstärkt werden. Heutzutage wird häufig ein Netz eingesetzt, da die Rückfallquote geringer ist.
Bis zur Operation kann der Bruch mit einem Leistenbruchband gestützt werden. Es liegt rund um die Hüfte und hat im Bereich des Bruchs ein Druckpolster (Pelotte). Die Pelotte beugt ein heraustreten des Bruchsacks vor. Das HerniaFix Sortiment bietet für jedes Bedürfnis das passende Bruchband. Alle Modelle sind mit einer seitlichen Stahlfeder ausgestattet, die für eine optimale Druckverteilung sorgt.
Zur Behandlung von Nabel-, Narben- oder Oberbauchhernien gibt es die Bort Narbenbruch-Bandage mit frei positionierbarer Pelotte.
Ein Bruchband stützt die Bruchpforte um das Herausdrücken des Bauchinhalts vorzubeugen. Das lindert die Beschwerden bis zum OP-Termin. Das HerniaFix Sortiment von Bort bietet vier verschiedene Bruchbänder für jedes Bedürfnis. Sie haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Pelottenformen, um eine optimale Unterstützung zu erhalten.
Was ist ein Leistenbruch?
Beim Leistenbruch tritt durch eine (kleine) Öffnung in der Bauchdecke, die sogenannte Bruchpforte, ein Teil der Eingeweide aus. Da diese noch vom Bauchfell und der Haut überdeckt sind, wir der Bruchinhalt in eine Art Sack vorgestülpt. Dieser Bruchsack ist als Beule oder Beutel sichtbar. In der Regel lässt sich der Bruchsack in Rückenlage wieder in den Bauchraum zurückdrücken.
Der Leistenbruch ist in vielen Fällen nahezu schmerzlos. Lediglich ein Ziehen das auch in den Hodensack oder die Schamlippen ausstrahlen kann oder ein Druckgefühl sind spürbar. Schmerzhaft wird der Bruch nur beim Heben von schweren Gegenständen, oder beim Stuhlgang.
Starke Schmerzen treten erst auf, wenn die Eingeweide eingeklemmt werden. Weitere Symptome sind Übelkeit und Erbrechen. Da der eingeklemmte Teil des Darms entzünden oder sogar absterben kann, handelt es sich um einen medizinischen Notfall.
Bei einem Leistenbruch besteht eine Bruchpforte, durch welchen Inhalt aus dem Bauchraum austreten kann. Kommt es zur Einklemmung droht die Gefahr, dass die Durchblutung unterbrochen wird.
Brüche in der Leiste (Leistenbruch, Inguinalhernie) sind recht häufig. Es gibt aber auch andere Brüche am Bauch, wie beim Nabel oder bei Operationsnarben.
Wirkungsweise des Leistenbruchbands
Ein Leistenbruchband wird rund um die Hüfte getragen und hat eine Pelotte, die auf die Bruchpforte drückt. Um einen ausreichend hohen Druck zu erzeugen, sind medizinische Leistenbruchbänder mit einem Federstab ausgestattet.
Der Druck auf die Bruchpforte beugt ein Heraustreten des Bruchsacks vor. Dadurch werden nicht nur Beschwerden reduziert, sondern auch eine Einklemmung des Bruchinhalts vorgebeugt.
Bort HerniaFix Bruchbänder
Das HerniaFix Sortiment umfasst vier Bruchbänder. Sie haben die Wahl zwischen einem elastischen oder unelastischen Band, sowie zwischen zwei verschiedenen Pelottenformen. Die runde Pelotte bietet einen punktuellen Druck, genau da wo er benötigt wird. Die anatomische Pelotte ist gegen unten verlängert. Damit sie auf der gesamten Länge der Leiste den nötigen Druck erzeugen kann, ist sie mit einem Schenkelriemen ausgestattet. Er wird um den Oberschenkel getragen und zieht die Pelotte zum Körper hin. Selbstverständlich sind alle Pelotten weich gepolstert und mit hautfreundlichem Material überzogen.
Alle Bruchbänder sind mit einer seitlichen Stahlfeder ausgestattet, welche die Pelotte zuverlässig auf den Bruch drückt. Die Feder ist schon vorgeformt, kann aber bei Bedarf von Hand an die Körperkonturen angepasst werden.
Die elastischen Bruchbänder sind etwas breiter als die unelastischen Ausführungen. Die elastische Leistenbruchbandage garantiert volle Bewegungsfreiheit. Ihre Feder ist nur 20 cm lang, damit sie im Alltag nicht stört.
Die unelastischen Bruchbänder bieten eine besonders sichere Wirkung. Eine 50cm lange Stahlfeder sorgt für einen zuverlässigen Andruck der Pelotte. Weich gepolstertes Material auf der Innenseite garantiert trotz hoher Festigkeit einen angenehmen Tragekomfort.
Gute Unterstützung bis zum OP-Termin
Die Behandlung von Leistenbrüchen mit einer Bruchbandage ist für die allermeisten Patienten nur eine vorübergehende Lösung, um in der Zeit bis zur Operation die Beschwerden zu lindern und das Risiko für eine Einklemmung zu minimieren.
Wenn immer möglich wird der Leistenbruch operiert. Ist der Bruch reponibel, lässt sich also in den Bauchraum zurückdrücken, kann die Operation geplant durchgeführt werden. Lässt sich der Bruch nicht in die normale Position zurückdrücken, muss sofort operiert werden.
Narbengewebe ist kein vollwertiger Ersatz für gesundes Gewebe. Es ist weniger elastisch, schwächer und hat eine eingeschränkte Funktion. In der Regel ist das kein Problem. Manchmal kann es aber zu einem Narbenbruch (Narbenhernie) kommen. Das ist in den allermeisten Fällen ungefährlich, sollte aber trotzdem behandelt werden, da es sonst zu Komplikationen kommen kann. Eine Narbenbruchbandage unterstützt den Bauch bis zur Operation und in den ersten Wochen danach.
Die Elektroden für die TENS-Therapie verlieren mit der Zeit ihre Haft- und Leitfähigkeit. Nach 50-150 Anwendungen müssen sie deshalb ausgewechselt werden. Wir bieten Ihnen original Elektroden von Promed, Beurer und Omron, sowie Dauerelektroden.
Original TENS-Elektroden verwenden
Die Elektroden sind auf das jeweilige TENS-Gerät abgestimmt. Sie müssen nicht nur den passenden Anschluss haben um die Leitfähigkeit zu gewährleisten, sondern auch die richtige Grösse, damit die abgegebene Stromstärke stimmt. Deshalb wird empfohlen nur die original Elektroden zu verwenden.
Promed Elektroden im Sparpaket
Die Promed Elektroden mit Geweberückseite sind 40×40 mm gross. Wir bieten Ihnen ein Sparpaket mit 3×4 Elektroden zum Vorzugspreis. Für eine lange Haltbarkeit sind die Elektroden in Verpackungen à 4 Stück eingeschweisst.
Carbon Dauerelektroden – die Profi-Lösung
Eine Alternative zu den textilen Elektroden sind Dauerelektroden aus Carbon. Sie haben die gleiche Grösse und den gleichen Steckanschluss, verlieren Ihre Leitfähigkeit aber nie. Damit sie auf der Haut haften wird das beiliegende Gelkissen auf die Elektroden geklebt, oder das Tensive Leitgel verwendet. Für die professionelle Anwendung ist das Leitgel die beste Lösung, da es jedes Mal abgewaschen wird und so eine hygienische Therapie gewährleistet ist.
Beurer Elektroden mit Druckknopf
Das Kabel der Beurer TENS-Geräte wird mit Druckknöpfen an den Elektroden befestigt. Mit 45×45 mm bieten sie eine grosse Kontaktfläche und sind einfach im Handling.
Omron Long Life Pads
Die Long Life Pads von Omron haben eine Rückseite aus Kunststoff und sind dadurch besonders langlebig. Damit sie sich trotzdem mühelos an die Körperkonturen anpassen, sind die Pads tailliert und haben abgerundete Ecken. Eine Grifflasche erleichtert das Abziehen der Elektroden von der Haut. Bei korrekter Pflege kann man die Long Life Pads bis zu 150-mal wiederverwanden.
TENS-Elektroden richtig pflegen
Mit der richtigen Pflege kann man die TENS-Elektroden häufig wiederverwenden. So geht’s:
Elektroden immer auf saubere, trockene Haut kleben und allfällige Pflegeprodukte vorher abwaschen
Elektroden nicht mit Textilien in Kontakt bringen
Elektroden nach jeder Anwendung auf die Trägerfolie oder den Kunststoffhalter aufkleben
Verschmutzungen mit einigen Tropfen Wasser unter sanftem Reiben abwaschen
Chronische Rückenschmerzen haben häufig keine ernste Ursache, sondern sind vielmehr eine Folge eines bewegungsarmen Lebensstils. Die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), sowie eine Rückenbandage und regelmässige Bewegung helfen die unspezifischen Schmerzen loszuwerden.
Die Manu-Cast Organic Handgelenkorthesen haben ein bionisches Design, das von der Natur inspiriert ist. Der Organic Frame überzeugt mit einem leichten Gewicht und hoher Längsstabilität. Die Manu-Cast Organic Serie umfasste bisher vier verschiedene Orthesen. Jetzt wurde das Sortiment um zwei Schienen erweitert, die mit einer zusätzlichen „FX“-Fixierplatte auf der Handgelenkoberseite ausgestattet sind. Das erhöht die Stabilität für eine noch sicherere Behandlung von starken Beschwerden oder stabilen Frakturen.
Von der Natur inspirierte Stabilität
Um die Manu-Cast Organic Orthesen stabil und dennoch leicht zu gestalten, haben sich die Designer von Sporlastic in der Natur umgesehen. Blattadern, die Flügel einer Libelle oder das Innere eines Knochens haben etwas gemeinsam. Sie alle haben ähnliche Strukturen, die Stabilität, Flexibilität und Leichtigkeit vereinen. Diese natürlichen Formen haben die Inspiration für den Organic Frame der Manu-Cast Organic Reihe geliefert.
Leichte Orthesen für Tag und Nacht
Der Organic Frame ist in Längsrichtung starr, um das Handgelenk und die Hand zuverlässig zu stabilisieren. In Querrichtung ist er durch seine organischen Strukturen dennoch flexibel und passt sich noch leicht an die Breite des Handgelenks an.
Das Space Knit Polster lässt sich ganz einfach aus der Bandage nehmen, damit der Frame auch über einem Verband getragen werden kann.
Die senkrechten Fasern bilden kleine Kanäle, welche nicht nur Luft an die Haut lassen, sondern Feuchtigkeit aktiv ableiten.
Auf der Innenseite der ultraleichten Orthese sorgt das 3D Space Knit Polster für einen guten Tragekomfort. Es hat einen gut belüfteten Kern, sodass man stets ein frisches Tragegefühl geniesst, das durch den feinen Rahmen unterstützt wird. Die Anwendung ist am Tag und in der Nacht angenehm und das zu jeder Jahreszeit. Muss das Polster gewaschen werden, kann man es dank Quick Click System ganz einfach entfernen und wieder anbringen.
Manu-Cast Organic mit FX-Fixierplatte
Die beiden neuen Manu-Cast Organic Orthesen sind mit dem Zusatz „FX“ bezeichnet. Er steht für die Fixierplatte, mit welcher diese Orthesen ergänzt sind. Die Fixierplatte liegt auf der Oberseite von Hand und Handgelenk, um die Stabilität der Orthese noch zu erhöhen. Das sorgt etwa nach Frakturen für eine noch sicherere Therapie. Da die Fixierplatte nur an den Verschlussbändern eingeschlauft ist, kann man sie entfernen, wenn der Heilungsverlauf das zulässt. Dieser modulare Aufbau erlaubt es, die Schiene während der gesamten Behandlungsdauer zu tragen. Zur Auswahl stehen zwei Varianten.
Sporlastic Manu-Cast Organic FX
Sporlastic Manu-Cast Organic FX P
Manu-Cast Organic FX
Die Manu-Cast Organic FX ist eine reine Handgelenksorthese. Sie stellt das Handgelenk zuverlässig ruhig, während Daumen und Finger uneingeschränkt bewegt werden können. Diese Schiene ist etwa bei Verstauchungen, bei stabilen Frakturen oder navicularer Pseudarthrose geeignet.
Manu-Cast Organic FX P
Wenn nicht nur das Handgelenk, sondern auch der Daumen fixiert werden soll, ist die Manu-Cast Organic FX P die richtige Wahl. Sie bietet die gleichen Vorzüge wie die Manu-Cast Organic FX, ist aber zusätzlich mit einem Daumensegment ausgestattet. Es stabilisiert den Daumen und entlastet die Handwurzel so noch zuverlässiger.
Physiotherapie für zu Hause
Nach Operationen, Verletzungen oder Erkrankungen des Handgelenks kann eine vorübergehende Ruhigstellung nötig sein, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Um einem Verlust von Kraft und Beweglichkeit vorzubeugen, wird aber so früh wie möglich mit der Physiotherapie angefangen. Da die Finger frei beweglich bleiben, eignen sich die Manu-Cast Organic FX Schienen bestens für die frühfunktionelle Therapie. Sporlastic unterstützt Patienten hier sogar mit Übungsanleitungen. Durch abscannen des QR-Codes in der Verpackung gelangt man zu den Übungsvideos, die zeigen wie man Beweglichkeit und Kraft schon bald wieder trainieren kann.
Nach Operationen im Bereich von Sprunggelenk oder Fuss, kann es zu (ausgeprägten) Schwellungen kommen. Das liegt an der Position des Fusses ganz unten am Körper. Hier ist der Druck in den Gefässen am höchsten, was die Schwellungsneigung erhöht. Mit der richtigen Behandlung kann man das Problem aber gut in den Griff bekommen und fühlt sich bald nach der Operation wieder gut.
Grund für Schwellungen nach der Operation
Nach einer Operation sind Schwellungen ganz normal. Einerseits wurde das Gewebe verletzt, was zu einer leichten Entzündungsreaktion führt, die nötig ist um den Heilungsprozess in Gang zu setzen. Andererseits schmerzt der operierte Fuss noch und darf erst teilbelastet werden. Dadurch bleibt die Muskelpumpe inaktiv, die im Normalfall den venösen Abfluss unterstützt.
Da postoperative Schwellungen sehr schmerzhaft sein können und auch den Heilungsprozess behindern, macht es Sinn diese durch das richtige Verhalten und eine passende Therapie zu behandeln.
Postoperative Knöchelschwellung lindern
Beim Spitalaustritt werden Patientinnen und Patienten über das korrekte Verhalten nach der Sprunggelenkoperation informiert. Dazu gehört in der Regel das häufige Hochlagern des operierten Beins, die Kompressionstherapie, das kühlen der betroffenen Stelle und regelmässige, leichte Bewegung.
Hochlagern
Das operierte Bein sollte möglichst oft hochgelagert werden. Optimal ist es, wenn das Bein über Herzhöhe liegt. Im Liegen braucht man dazu bloss einige Kissen oder Decken unter das Bein zu legen. In sitzender Position ist es auch in Ordnung, wenn das Bein flach auf einem Hocker oder zweiten Stuhl abgelegt wird, damit es auf Hüfthöhe ist. Gerade in den ersten Tagen ist liegen aber besser als sitzen.
Kompression
Druck von aussen reduziert Schwellungen. Nach einer Sprunggelenksoperation wird deshalb immer ein Verband angelegt. Nach einigen Tagen wird der Verband abgenommen. Damit der Knöchel jetzt nicht anschwillt, eignen sich Stützstrümpfe oder eine Knöchelbandage.
Stützstrümpfe reichen bis unters Knie und erzeugen eine nach oben abnehmende Kompression. Der venöse Blutfluss wird gefördert und so der Schwellungsneigung entgegengewirkt.
Um ausgeprägte Schwellungen und allfällige Blutergüsse nach der OP zu behandeln, reichen Stütz- oder Kompressionsstrümpfe aber in der Regel nicht aus. Kompressionsbandagen mit seitlichen Pelotten sind hier wirkungsvoller. Einerseits ist ihr Gestrick stabiler und hält den Schwellungen kräftig entgegen. Andererseits erreichen die seitlich eingearbeiteten Polster auch den eingewölbten Bereich des Sprunggelenks unterhalb des Knöchels. An dieser Stelle sind die Schwellungen häufig sehr ausgeprägt und hartnäckig, sodass eine gezielte Behandlung sinnvoll ist.
Nach Operationen im Bereich von Ferse und Achillessehne gibt es spezielle Bandagen mit einer Pelotte im hinteren Bereich.
Kompressionsbandagen bei postoperativen Schwellungen
Grundsätzlich kann jede Kompressionsbandage zur Behandlung von postoperativen Schwellungen eingesetzt werden. Wir stellen Ihnen einige Modelle vor, die einen besonders hohen Komfort bieten.
Bort Generation Knöchelbandage
Die Generation Knöchelbandage von Bort ist auf ein einfaches Handling ausgelegt, was nach der OP, wenn der Fuss noch schmerzt, ein grosser Vorteil ist. Die Bandage lässt sich im Bereich des Unterschenkels durch zwei Klettverschlüsse öffnen, damit man sie schmerzfrei anziehen kann. Gleichzeitig erlaubt der Klettverschluss eine individuelle Einstellung der Kompressionsstärke. Seitliche Pelotten fördern den Abbau von Schwellungen und Blutergüssen.
Die Malleo-HiT Supreme Knöchelbandage ist mit Air-Matrix Pelotten ausgestattet. Durch eine Perforation sind die Air-Matrix Pelotten leicht und sehr anpassungsfähig. Zudem lassen sie viel frische Luft ans Bein, was den Tragekomfort verbessert und einem übermässigen Wärmegefühl vorbeugt.
Im Lieferumfang der Malleo-HiT Supreme ist zudem ein QR-Code enthalten, der Patienten Zugang zu Trainingsübungen verschafft. So erfährt man durch Videos angeleitet, wie man das Sprunggelenk früh mobilisieren kann und mit fortgeschrittenem Heilungsprozess den Kraftaufbau unterstützt.
Bei Schwellungen die vor allem im Bereich der Achillessehne ausgeprägt sind, z.B. nach Achillessehnennaht, ist die Select AchilloStabil Plus eine gute Wahl. Die Pelotte mit Massagenoppen umschliesst die Achillessehne auf der gesamten Länge und entlastet sie mit einem Längskanal. Damit man die Kompressionsbandage einfach anziehen kann, ist sie vorne mit drei breiten Klettverschlüssen ausgestattet.
Im Lieferumfang enthalten sind zudem Fersenkeile, mit denen die Achillessehne durch leichte Erhöhung entlastet werden kann, falls dies erforderlich ist.
Select AchilloStabil Plus
Wirkungsvolle Kompression der Achillessehne
Hochgezogenes Gestrick bis zur Wadenmuskulatur
Drei Klett-Verschlüsse für maximale Wirkung und individuelle Kompression
3-D Gestrick mit Breeze Fasern für anhaltende Frische
Gelegentliches Kühlen der Narbe hilft nicht nur gegen Schwellungen, sondern auch gegen Schmerzen. Das Kühlpack sollte immer in ein Tuch eingewickelt werden, um die Haut vor übermässiger Kälte zu schützen. Die Dauer sollte 30 Minuten nicht überschreiten.
Bewegung
Nach einer Operation am Sprunggelenk darf man den Fuss meist nur Teilbelasten und häufiges Hochlagern ist wichtig. Das bedeutet aber nicht, dass man den ganzen Tag auf der Couch verbringen soll. Schon früh ist regelmässige, leichte Bewegung wichtig um den Heilungsprozess zu fördern. Kurze Spaziergänge aktivieren zudem die Wadenpumpe und tragen so nicht nur zur Entstauung bei, sondern helfen auch das Thromboserisiko zu senken.
Wann zum Arzt?
Wenn die Schwellungen, Schmerzen und Rötungen zunehmen oder sich der operierte Bereich plötzlich sehr warm anfühlt, sind das Gründe die Wunde durch einen Arzt kontrollieren zu lassen. Es kann sich um Anzeichen einer Entzündung, oder auch einer Thrombose handeln.
Auch wenn sich die Schwellung 3-6 Monate nach der Operation nicht vollständig zurückgebildet hat, ist das ein Grund für einen Arztbesuch.
Wenn es um Verletzungen des Sprunggelenks geht, kann eine hochwertige Bandage eine wichtige Rolle bei der Genesung spielen. Die Marke Mobilis bietet drei verschiedene Arten von Sprunggelenkbandagen an: die Mobilis MalleoCare Sprunggelenkbandage, die Mobilis MalleoActive Bandage und die Mobilis MalleoActive Band Bandage. Ergänzt wird das Angebot durch die MalleoSupport Sprunggelenkorthese. Wir stellen Ihnen alle Bandagen vor, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welche für Sie am besten geeignet ist.
Mobilis MalleoCare mit leichter Unterstützung
Die Mobilis MalleoCare Sprunggelenkbandage ist eine einfache, aber dennoch effektive Bandage für Menschen mit leichten Beschwerden des Sprunggelenks, wie z.B. nach Misstritten oder zur Prophylaxe im Alltag. Sie ist aus hochwertigen Materialien gefertigt und verfügt über einen breiten Klettverschluss, der für eine individuelle Anpassung und optimalen Halt sorgt. Eine offene Ferse garantiert maximale Bewegungsfreiheit.
Mobilis MalleoActive Bandage mit Massagepelotten
Die Mobilis MalleoActive Bandage hingegen ist zur Behandlung von Sprunggelenkverletzungen wie Bänderzerrungen oder Verstauchungen konzipiert. Sie ist aus einem widerstandsfähigen, atmungsaktiven Material gefertigt, das für eine wirkungsvolle Kompression sorgt. Die seitlichen Pelotten massieren das Sprunggelenk und lindern so Schmerzen bei Bänderzerrungen, Arthrose oder Reizungen. Schwellungen und Gelenkergüsse werden sanft wegmassiert.
MalleoActive Bandage mit Band
Die Mobilis MalleoActive Band Bandage, die für Menschen mit akuten Verletzungen des Sprunggelenks konzipiert ist. Diese Bandage ist aus einem anschmiegsamen Kompressionsgestrick gefertigt, das die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks fördert. Sie verfügt zusätzlich über einen elastischen Gurt mit Klettverschluss. Dieser wird so um den Fuss geführt, dass er die Fussaussenkante leicht anhebt, um Misstritte vorzubeugen.
Wenn der Heilungsverlauf fortgeschritten ist, kann man das Band einfach entfernen.
MalleoSupport Sprunggelenkorthese
Eine weitere Option von Mobilis ist die MalleoSupport Sprunggelenkorthese, die eine besonders hohe Stabilität und Unterstützung bietet. Im Gegensatz zu den Bandagen verfügt diese Orthese über stabile seitliche Stäbe und ist aus unelastischem Material gefertigt. Sie wird auf der Vorderseite geschnürt, um die bei Gelenkinstabilität nötige Stabilisierung zu erreichen. Seitliche Zuggurten, die über dem Rist gekreuzt werden, bieten zusätzliche Sicherheit vor seitlichem Umknicken und reduzieren den Talusvorschub.
Die MalleoSupport Orthese kann sowohl für die Rehabilitation als auch als Schutz bei sportlichen Aktivitäten eingesetzt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Orthese im Vergleich zu den anderen Produkten von Mobilis weniger flexibel ist und sich vor allem für die erste Behandlungsphase nach einem Bänderriss mit Instabilität des Sprunggelenks eignet. Auch nach Operationen lässt sich die MalleoSupport dank weichem, leicht gepolstertem Material einsetzen.
Alle Mobilis Malleo Bandagen und Orthesen bieten eine gute Unterstützung, wenn entsprechend der Art der Verletzung gewählt werden. Im Shop finden Sie weiter Informationen zu den einzelnen Sprunggelenkbandagen und ihren Anwendungsgebieten.
Beim Wandern kann es zu belastungsbedingten Schmerzen im Knöchel kommen. Manchmal sind auch Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis für die Beschwerden verantwortlich. Mit einer Knöchelbandage kann man das Gelenk beim Wandern unterstützen und Schmerzen vorbeugen. Das Risiko für Misstritte wird reduziert.
Knöchelschmerzen beim Wandern
Der Alltag vieler Personen ist eher bewegungsarm. Beim Wandern in den Ferien kommt es dann zu einer Überlastung und der Knöchel schmerzt. Leidet jemand unter einer leichten Instabilität, etwa aufgrund einer nicht gut abgeheilten Bandverletzung, kann das die Beschwerden zusätzlich steigern. Auch wer an Arthrose leidet, kann beim Wandern vermehrt Schmerzen im Sprunggelenk haben.
Misstritte beim Wandern
Beim Wandern über Stock und Stein ist eine gute Stabilität im Sprunggelenk nötig, um Misstritte vorzubeugen. Die Stabilität wird einerseits von den Bändern und andererseits durch die Muskulatur gewährleistet. Am besten trainiert man die Beine deshalb regelmässig, um die muskuläre Stabilisierung zu verbessern. Übungen auf dem Balanceboard unterstützen das Training der passiven Strukturen.
Weiter sollte man die Schuhe beim Wandern an die Anforderungen angepassen, um das Sprunggelenk zu unterstützen. Eine Faustregel besagt: Je unwegsamer und steiler das Gelände, desto höher und starrer sollte der Wanderschuh sein.
Die richtigen Wanderschuhe helfen Misstritte vorzubeugen. Manchmal ist trotzdem eine Knöchelbandage notwendig, um das gewünschte Stabilitätsgefühl zu erreichen und Beschwerden vorzubeugen.
Die verschiedenen Arten von Knöchelbandagen
Knöchelbandagen werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Welche sich fürs Wandern eignet hängt von der Indikation und von den gewählten Schuhen ab.
Kompressionsbandagen fürs Wandern
Reine Kompressionsbandagen sind aus gestricktem Material gefertigt. Durch ihre elastischen Eigenschaften erzeugen sie einen medizinisch wirksamen Druck. Dieser reduziert Schwellungen und fördert die Durchblutung. Leichte Beschwerden, etwa durch Überbelastung, werden so effektiv vorgebeugt.
Sports Ankle Support Dynamic
Active Color Knöchelbandage
Ein weiterer wichtiger Effekt von Kompression ist die propriozeptive Wirkung. Die unbewusste Lagewahrnehmung wird angeregt und dadurch die Kontrolle über das Gelenk verbessert. Das Risiko, Misstritte zu machen sinkt und das Sicherheitsgefühl wird gesteigert.
Da Kompressionsbandagen relativ dünn sind, passen sie problemlos in jeden Wanderschuh. Sie werden vor allem vorbeugend angewendet, wenn keine Instabilität im Sprunggelenk vorliegt.
Knöchelbandage mit Pelotte
MalleoTrain und Bort Activemed Knöchelbandagen mit viskoelastischen Pelotten
Manche Kompressionsbandagen sind seitlich, unterhalb des Knöchels mit Druckpolstern ausgestattet. Diese sogenannten Pelotten übertragen die Kompression der Bandage auf den eingewölbten Teil des Sprunggelenks unterhalb des Knöchels. Durch die verstärkte Massagewirkung werden Schwellungen zuverlässiger behandelt. Aber auch der propriozeptive Effekt wird verstärkt.
Personen die beim Wandern zu Schwellungen neigen und allenfalls an Arthrose oder Arthritis leiden, profitieren bei einer Bandage mit Pelotte von einer schmerzlindernden Wirkung.
Da die Polster unterhalb des Knöchels leicht auftragen, können sie in Kombination mit Wanderschuhen mit hohem Schaft störend wirken. Kurze Hikingschuhe, die wie Turnschuhe unter dem Knöchel enden, lassen sich hingegen gut mit Bandagen mit Pelotte kombinieren.
Knöchelbandage mit Band
Sports Ankle Support mit Band, ohne Pelotte
TaloStabil Sport mit Pelotten und Band
Manche Knöchelbandagen sind zusätzlich mit einem Band ausgestattet. Es wird in Form einer Acht um das Sprunggelenk gewickelt. So stützt es das Sprunggelenk seitlich, während die Abrollbewegung ungestört ist. Die meisten Marken bieten Knöchelbandagen mit sehr dünnem Band an, sodass man die Bandage mühelos in Wanderschuhen tragen kann. Nötig ist die stabilisierende Wirkung von aussen etwa nach einer Bänderverletzung oder bei einer chronischen Bandinsuffizienz. Harte Wanderschuhe mit hohem Schaft können die Stabilität im Sprunggelenk ebenfalls unterstützen.
Einige Knöchelbandagen mit Band sind zusätzlich mit Pelotten ausgestattet, um das Gelenk optimal zu unterstützen.
Die Hyperkyphose ist eine Verkrümmung der Brustwirbelsäule nach vorne. Sie wird auch Rundrücken oder „Buckel“ genannt. Sie kann bei Personen jeden Alters auftreten und verschiedene Ursachen haben. Die Behandlung erfolgt immer zuerst konservativ. Physiotherapie, Sport und eine aufrichtende Orthese können die Fehlstellung reduzieren oder ganz beheben. Nur in wenigen Fällen ist eine Operation notwendig.
Natürliche Krümmung des Rückens
Die Wirbelsäule ist kein gerader Stock, sondern weist mehrere Krümmungen auf. Im Bereich der Brust ist die Wirbelsäule leicht nach hinten gebeugt (Kyphose), damit die Lunge genügend Platz hat. Zum Ausgleich sind die Hals- und Lendenwirbelsäule leicht nach vorne gekrümmt (Lordose). Kreuz und Steissbein bilden noch einmal eine Beugung nach hinten. Die Form der Wirbelsäule wirkt stossdämpfend beim Gehen.
Hyperkyphose („Buckel“)
Verschiedene Ursachen können dazu führen, dass die natürliche Krümmung der Wirbelsäule auf ein krankhaftes Mass ansteigt. Die Hyperkyphose ist als Rundrücken sichtbar. Abhängig von der Ursache wird zwischen verschiedenen Formen der übermässigen Krümmung der Brustwirbelsäule unterschieden.
Posturale Kyphose
Der krumme Rücken kann sowohl bei Jugendlichen, wie auch bei älteren Personen aufgrund einer muskulären Dysbalance entstehen. Etwa wenn die Bauchmuskulatur in Verhältnis zur Rückenmuskulatur viel stärker ist. Begünstigend wirken unter anderem langes, gekrümmtes Sitzen in der Schule oder im Büro. Im Alter nimmt die Stabilität der Knochen (Osteoporose), sowie Kraft und Koordination der Muskeln ab, sodass das Risiko für Fehlstellungen des Rückens, aber auch anderer Gelenke, steigt. Arthritis und Rheuma können die Verkrümmung der Wirbelsäule ebenfalls begünstigen.
Scheuermann-Kyphose
Bei Kindern und Jugendlichen kann der vordere Teil der Wirbelkörper langsamer wachsen als der hintere. Dadurch neigt sich der Rücken immer weiter nach vorne. Den Betroffenen gelingt es nicht den Rücken aufzurichten, auch wenn sie es bewusst versuchen.
Posttraumatische Kyphose
Nach einer nicht, oder nicht ausreichend behandelten Wirbelfraktur, kann die Wirbelsäule an Stabilität verlieren und verkrümmen. Brüche können als Folge eines Unfalls entstehen. Häufig ist jedoch eine Osteoporose für den Knochenabbau verantwortlich, sodass Wirbel schon durch geringe Krafteinwirkung brechen können.
Andere Ursachen
Manchmal ist eine übermässige Krümmung der Wirbelsäule angeboren, wobei sie sich erst im Teenager-Alter manifestieren kann. Betroffene leiden häufig auch an Zerebralparese oder neurologischen Erkrankungen. In der Schweiz kaum mehr ein Thema sind Kyphosen aufgrund von Mangelernährung, Vitaminmangel oder als Folge einer Tuberkulose.
Möglichst früh behandeln
Die Hyperkyphose schreitet, mit Ausnahme der Scheuermann-Kyphose, unbehandelt immer weiter voran. Dadurch kann es neben Rückenschmerzen auch zur Störung von Lunge und Herz kommen. Die Bewegungsfähigkeit im Alltag nimmt kontinuierlich ab und nicht selten isolieren sich Betroffene zunehmend von ihrem Umfeld, was eine psychische Belastung darstellt.
Kommt es zu strukturellen Veränderungen an den Wirbelkörpern, ist einer Haltungskorrektur kaum mehr möglich. Mit der Zeit kann der Rücken in der gekrümmten Haltung verknöchern. Zudem können Nerven im Rücken eingeklemmt werden. Sensibilitätsstörungen, Lähmungen oder eine eingeschränkte Funktion der inneren Organe können die Folge sein.
Behandlungsmöglichkeiten des Rundrückens
Wer vermutet an einem Rundrücken zu leiden, sollte sich unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. Er kann die geeignete Therapie empfehlen, die sich häufig aus mehreren Anwendungen zusammensetzt. Wenn die Behandlung rechtzeitig eingeleitet wird, kann die Behandlung meist ohne Operation erfolgen und setzt sich wie folgt zusammen.
Physiotherapie
In der Physiotherapie können Patientinnen und Patienten Übungen erlernen um die autochthone Rückenmuskulatur zu stärken. Diese Muskulatur ist für das Aufrichten der Wirbelsäule verantwortlich. Zu Hause müssen die Übungen täglich durchgeführt werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
Sport
Insbesondere bei Personen die im Alltag hauptsächlich Sitzen ist Sport wichtig, um die Stabilität des Rückens zu erhalten. Nur durch regelmässiges Training lässt sich die einseitig belastete/ unbenutzte Muskulatur trainieren und eine Schwäche oder Dysbalance vermeiden. Dehnen vor oder nach dem Sport, oder auch zwischendurch im Alltag, fördert die Beweglichkeit.
Dabei gilt es zu bedenken, dass Sport nicht jungen Personen vorbehalten ist. Man kann auf jedem Niveau und in jedem Alter damit beginnen. Es gibt sogar Fitnessstudios die speziell auf ältere Personen spezialisiert sind und ein begleitetes, gesundheitsorientiertes Krafttraining anbieten. Aber auch Sportarten wie Klettern, Yoga, Schwimmen oder Rudern helfen den Rücken zu stärken und eine aufrechte Haltung zu fördern.
Grundsätzlich kann man Sport auch jederzeit ohne Hilftsmittel zu Hause oder im Freien betreiben. Das eigene Körpergewicht reicht aus, um alle wichtigen Muskeln des Körpers zu trainieren. Einige Übungen die den Rücken stärken und so einen Rundrücken vorbeugen können:
Superman: Liegen Sie auf den Bauch, die Arme liegen angewinkelt seitlich neben dem Kopf. Rückenmuskulatur anspannen, sodass Arme und Oberkörper vom Boden abgehoben werden. Wer genügend Kraft hat, spannt zusätzlich den unteren Rücken und den Po so an, dass die Beine angehoben werden. Fortgeschrittene strecken die Arme gerade nach vorne.
Diagonale Kraft: Auf allen Vieren stehen. Den rechten Arm und das linke Bein ausstrecken. Nach einigen Sekunden wieder absetzen und mit dem anderen Arm und Bein wiederholen. Wer genügend Kraft hat kann die Übung anstatt aus dem Vierfüsslerstand aus der Liegestützenposition (Plank) durchführen.
Basis trainieren: Für eine gesunde Haltung ist nicht nur ein starker Rücken entscheidend. Dieser „sitzt“ nämlich auf einer Basis aus Hüfte und Beinen, die das ganze Gewicht tragen. Beim Trainieren sollte man diese Basis nicht vernachlässigen. Eine sehr effektive Übung sind Kniebeugen. Dazu steht man etwa Schulterbreit hin, die Füsse sind parallel und die Zehen leicht nach aussen gestellt. Man führt mit dem Po eine Bewegung nach hinten/unten aus, als möchte man sich auf einen Stuhl setzen. Dabei bleibt der Oberkörper aufgerichtet. Langsam wieder aufstehen und mehrmals wiederholen.
Oberen Rücken dehnen: Knien sie vor einem Stuhl oder Wohnzimmertisch auf den Boden. Beugen Sie den Oberkörper nach vorne, sodass die Hände bei gestreckten Armen auf den Stuhl/ Tisch aufliegen. Bewegen sie die gesamte Brust nach unten, bis ein Dehnungsgefühl im oberen Rücken spürbar ist.
Orthese/ Korsett
Wenn die Hyperkyphose starke Schmerzen verursacht, oder schon etwas weiter fortgeschritten ist, können Orthesen oder Korsette helfen, den Rücken im Alltag aufzurichten. Während Orthesen meist noch einen gewissen Bewegungsumfang bieten, sind Korsette vollkommen starr.
Orthesen helfen die Wirbelsäule in ihre natürliche Form zu bringen, ohne den Muskeln dabei die ganze Arbeit abzunehmen. Durch die korrekte Haltung werden die benötigten Haltemuskeln aktiviert. Rückenorthesen helfen bei Hyperkyphose den Rücken an eine korrekte Form anzutrainieren.
Starre Korsette stabilisieren den Rücken von aussen. Die Rückenmuskulatur wird nicht mehr aktiviert und wird mit der Zeit schwächer. Harte Schalenkorsette werden heute deshalb nur noch bei gewissen Arten von Wirbelfrakturen oder fortgeschrittenen Fehlstellungen eingesetzt. Wenn immer möglich, kommt eine Orthese mit einer gewissen Bewegungsfreiheit zum Einsatz.
BraceID SpineBoard Rückenorthese
Die SpineBoard Orthese von BraceID besteht aus einer Lumbalbandage, sowie einer Kunststoffschiene für den oberen Rücken. Die Schiene ist mit zwei Alustreben verstärkt. Eine Aussparung über der Wirbelsäule, sowie Polster entlang der ganzen Schiene sorgen für einen hohen Komfort im Alltag. An der Schiene sind zwei breite Träger befestigt, die man wie ein Rucksack anlegt, um Schultern und oberen Rücken aufzurichten.
Die Lumbalbandage gibt nicht nur der Schiene für den oberen Rücken Halt, sondern unterstützt auch die Lendenwirbelsäule. Seitliche Zügel mit Klettverschluss erlauben es, die unterstützende Wirkung individuell anzupassen.
Bort Geradehalter
Viele Personen merken schon früh, dass sie eine schlechte Haltung haben. Eingesunkene Schultern und ein nach vorne gebeugter Rücken sind erste Anzeichen für eine unzureichende muskuläre Stabilisierung des oberen Rückens. Die Wirbelsäule ist (noch) nicht betroffen. Hier hilft Sport, gezielte Kräftigungsübungen (allenfalls mit Unterstützung der Physiotherapie) und ein Geradehalter, um eine Hyperkyphose vorzubeugen.
Geradehalter sind Bandagen für den oberen Rücken. Sie haben im Rückenbereich eine mit flexiblen Stäben verstärkte Polsterplatte. Die Träger werden wie bei einem Rucksack über die Schultern gelegt. Ein Unterbrustgurt sorgt für zusätzliche Stabilität. Durch die flexible Bauweise werden die Muskeln nicht entlastet, sondern in einer aufrechten, gesunden Position trainiert.
Im Bandagenshop finden Sie neben dem elastischen Geradehalter den Bort Geradehalter Sport. Der elastische Geradehalter hat eine breite Rückenplatte und elastische Träger. Der Geradehalter Sport liegt zwischen den Schultern um die Bewegungsfreiheit der Schultern beim Sport zu gewährleisten. Die stabilen Träger sorgen für eine starke Wirkung. Lesen Sie auch unseren Beitrag „Bort Geradehalter Vergleich„.
Schmerzmittel
Eine Hyperkyphose kann sehr schmerzhaft sein. Das verleitet Betroffene einerseits dazu Schonhaltungen einzunehmen, andererseits können die Physiotherapie und der Sport dadurch verunmöglicht werden.
Schmerzmittel können die Voraussetzung für eine aktive Therapie schaffen. Nicht zuletzt helfen sie Betroffenen auch, die Lebensfreude wieder zu finden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem behandelnden Arzt beraten.
TENS
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine medikamentenfreie Methode zur Schmerzlinderung. Sie blockiert die Schmerzweiterleitung zum Gehirn und hält bei vielen Patienten mehrere Stunden über die Anwendung hinaus an.
TENS-Geräte sind klein und kostengünstig. Die Anwendung ist einfach und kann selbständig erfolgen. Lediglich das selbständige Anbringen der Elektroden am oberen Rücken kann schwierig sein. Die Elektroden sind über Kabel mit dem Gerät verbunden. Über wenige Tasten lässt sich die Stromstärke und Impulsform einstellen. So ist eine individuelle Therapie gewährleistet.
Operation
Bei der Hyperkyphose-OP wird die Wirbelsäule in eine normale Stellung gezogen und in dieser Stellung versteift. Viele Patienten befürchten durch die Versteifung eine Bewegungseinschränkung. Tatsächlich lässt sich die Wirbelsäule im versteiften Bereich nicht mehr bewegen. Trotzdem verbessert sich die Funktionalität, sowie die Lebensqualität. Durch die gute Haltung fallen alltägliche Besorgungen leichter und die Beschwerden in den angrenzenden Bereichen der Wirbelsäule nehmen ab.
Trotzdem wird immer zuerst mit konservativen Methoden versucht die Fehlstellung zu korrigieren. Nur wenn die Fehlstellung sehr ausgeprägt ist, sich die Schmerzen mit der konservativen Therapie nicht kontrollieren lassen, oder es zu neurologischen Ausfällen kommt, ist ein Operation zwingend nötig.