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Lassen Sie sich nicht durch Schmerzen einschränken. Hier finden Sie Tipps und Tricks im Kampf gegen Schmerzen.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln mit den dazugehörigen Sehnen, welche das Schultergelenk vorderseitig (ventral), rückseitig (dorsal) und oben (kranial) umfassen. Da das Schultergelenk nur wenige knöcherne Verbindungspunkte besitzt, ist die Rotatorenmanschette besonders wichtig für die Stabilität des Gelenks. Die Muskeln halten den Kopf des Oberarmknochens in der Gelenkpfanne des Schulterblatts. Ausserdem sind die Muskeln der Rotatorenmanschette für die Innen- und Aussenrotation der Schulter, sowie teilweise für das Abspreizen des Arms verantwortlich.

Verletzungen der Rotatorenmanschette

Verschiedene Unfallhergänge und degenerative Veränderungen können zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne, da sie eng unter dem Schulterdach verläuft. Es ist auch diese Sehne, die beim Impingement Syndrom eingeklemmt wird. Durch dieses Einklemmen, durch regelmässiges über Kopf arbeiten oder entsprechende Sportarten (Golf, Tennis, Schwimmen) kann die Sehne geschwächt sein. Der Abbau kann so weit gehen bis die Sehne reisst.

Unfälle, z.B. die Luxation des Schultergelenks, sind eine weitere mögliche Ursache für Risse der Rotatorenmanschette.

Häufig ist eine kombinierte Ursache. Durch degenerative Veränderungen ist die Sehne bereits geschwächt und reisst dann bei einem Sturz auf den Arm vollständig.

Symptome

Reisst die Sehne durch degenerative Veränderungen, bemerkt der Patient eine Kraftlosigkeit des Arms. Der Arm kann nicht mehr oder nur mit sehr grosser Anstrengung über den Kopf gehoben werden. Schmerzen treten vor allem bei bestimmten Bewegungen auf.

Anders ist es bei einer unfallbedingten Rotatorenmanschettenruptur. Reisst die Sehne, treten unmittelbar Schmerzen auf und das Abspreizen des Arms ist fast nicht mehr möglich. Die Schmerzen treten typischerweise im Bereich der Schulter und seitlich am Oberarm auf. Gelegentlich kann der Schmerz über den ganzen Arm, bis hin zur Hand ausstrahlen.

Diagnose

Beim Verdacht auf Verletzungen der Rotatorenmanschette wird die Schulter einem Funktionstest unterzogen. Bei Bedarf könne bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder MRT eingesetzt werden.

Therapie

Ob eine Rotatorenmanschettenruptur konservativ oder operativ behandelt wird hängt in erster Linie davon ab, ob die Sehne vollständig durchtrennt ist oder nur teilweise. Bei vollständigen Rupturen wird die Sehne in der Regel mit Schraubankern oder Nähten wieder am Knochen befestigt resp. zusammengenäht.

Bei einer Teilruptur wird in der Regel eine konservative Therapie angestrebt. Durch ruhigstellen des Arms, Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten (oder Infiltration) und Krankengymnastik wird versucht die Schulterfunktion wieder soweit herzustellen, dass das Gelenk im Alltag normal gebraucht werden kann. Kann innert drei Monaten nicht der gewünschte Zustand erreicht werden, besteht immer noch die Möglichkeit einer Operation.

Impingement-Syndrom

Eine Sehne der Rotatorenmanschette ist besonders gefährdet für Reizungen, nämlich die des Musculus supraspinatus. Sie verläuft unter dem Schulterdach und kann bei unzureichender Zentrierung des Gelenks schmerzhaft eingeklemmt werden. Die Schmerzen treten meist bei einer Abduktion des Arm von 60-120° auf, also wenn man den Arm ungefähr gerade zur Seite abspreizt.

Therapie des Impingements

Die Ursache für das Impingement-Syndrom kann eine muskuläre Dysbalance, aber auch eine Verengung des Schulterdachs sein und sollte durch den Arzt abgeklärt werden. In der Regel wird das Impingement konservativ behandelt. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kälte- oder Wärmebehandlungen und eine Schulterbandage (z.B. OmoTrain S) unterstützen den Heilungsprozess. Zu Beginn der Therapie macht es Sinn die Schulter zu schonen, damit die gereizte Sehne heilen kann. In besonders schweren Fällen kann auch eine kurzfristige Ruhigstellung (z.B. mit BraceID Fixationsbandage) angezeigt sein. Bald sollte man mit der Physiotherapie beginnen, um die Kraft der Rotatorenmanschette zu steigern und erneute Beschwerden vorzubeugen.

Rotatorenmanschettenruptur

Die Reizung der Supraspinatussehne (Impingement Syndrom) ist die häufigste Erkrankung im Bereich der Rotatorenmanschette. Es können aber grundsätzlich alle vier Muskeln und ihre Sehnen betroffen sein. Dabei spricht man ganz allgemein von einer Rotatorenmanschettenruptur oder Rotatorenmanschettenläsion. Die Verletzung der Rotatorenmanschette kann durch einen Unfall hervorgerufen oder durch eine degenerative Veränderung bedingt sein, häufig ist eine Kombination. Die geschwächten Sehnen reissen bei einem leichten Sturz. Auch das Ausmass kann stark variieren. Von einem leichten Faserriss bis zum totalen Abriss mehrerer Sehnen am Knochen ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass Schulterverletzungen von einem Arzt beurteilt werden und dieser ein geeignetes Therapiekonzept erstellt.

Therapie ROM-Ruptur

Für die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur gibt es keine allgemeingültige Standardtherapie. Die Massnahmen sind immer abhängig vom Schweregrad der Verletzung, dem Alter des Patienten und dessen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.

Vollständige Abrisse werden häufiger durch eine Operation behandelt als Teilrisse, bei denen eher eine konservative Therapie in Frage kommt.

Bandagen bei Rotatorenmanschettenverletzung

Schulterbandagen online Shop

Beim Stehen und Gehen ist die Schulter immer belastet da der Arm daran „aufgehängt“ ist. Um die Schulter zu schonen wird deshalb eine Schulterbandage oder Orthese verwendet, welche den Unterarm in einer angewinkelten Position vor dem Rumpf fixiert. Bei bandagenshop.ch finden Sie schweizweit die grösste Auswahl an Schulterbandagen und -orthesen zu den garantiert besten Preisen. Hier die fünf Beliebtesten:

Omo Basic Schulterbandage

OmoBasic: Der weich gepolsterte Gurt umschliesst den Unterarm beim Ellenbogen und am Handgelenk. Ein breiter Steg sichert die Bandage in der gewünschten Position. Um eine maximale Stabilisierung des Schultergelenks zu erreichen kann zusätzlich der Thoraxgurt getragen werden, welcher den Oberarm zusätzlich sichert.

OmoLoc Schulterorthese: Die OmoLoc Schulterorthese kommt ganz ohne Schultergurt aus. Der Breite Gurt wird um den Rumpf getragen. Die daran befestigten Schlingen halten den Ober- und Unterarm in der erwünschten Ruhestellung.

Ortho Omo Deluxe Schulterbandage

Ortho Omo Delux: Die Ortho Omo Delux zeichnet sich durch besonders weiche Polster und breite Gurten aus. Die Kombination von Schultergurt und Thoraxgurt sorgt für eine gute Gewichtsverteilung und maximale Entlastung der Schulter.

Push med Schulterbandage: Leichtes Gewicht und minimalistisches Design zeichnen die Push med Schulterbandage aus. Sie besteht nur aus einem schmalen Thoraxgurt und zwei Schlingen zum Ruhigstellen des Arms. Auf überflüssiges Material wird verzichtet, die Bandage ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und deshalb besonders unauffällig zu tragen. Das durchdachte System gewährleistet dennoch einen optimalen Halt.

OmoTrain Schulterbandage

OmoTrain S: Die OmoTrain S wird nach leichten Verletzungen oder in einem späten Stadium nach der Verletzung eingesetzt und eignet sich für eine aktive Therapie. Der Arm wird mit dieser Bandage nicht ruhiggestellt. Die schmerzlindernde, entlastende Wirkung ist vielmehr auf die Massagepelotte zurückzuführen welche die Durchblutung anregt.

BraceID Schulter-Fixationsbandage Comfort: Die Comfort Fixationsbandage umschliesst den Unterarm mit einer weichen Tasche. Daran angebracht sind ein Armtragegurt und ein Hüftgurt, welche den Arm und damit die Schulter in einer Innenrotationsstellung fixieren. Die Bandage zeichnet sich durch eine einfache Anwendung und erstklassigen Komfort aus.

Bort OmoARS: Die Ruhigstellungsorthese mit Kissen stellt die Schulter in leicht abgespreizter Position ruhig. Dadurch wird nicht nur die Rotatorenmanschette, sondern auch die Gelenkskapsel entlastet. Diese Versorgung eignet sich z.B. bei Muskelverletzungen nach einer Luxation oder auch nach einer Operation.

Alle vorgestellten und noch viele weitere Schulterbandagen finden Sie im Bandagenshop.

Achillodynie richtig behandeln

Die Achillessehne hat ihren Namen aus der griechischen Mythologie. Als Sohn der Meeresgöttin Thetis und eines menschlichen Vaters war Achilleus sterblich. Durch das Eintauchen in den Fluss Styx hat seine Mutter ihn unverwundbar gemacht. Nur an der Ferse, wo sie Achilleus festgehalten hatte blieb er verwundbar. So kam er dann auch durch einen Pfeil in die Achillessehne zum Tod und die Achillessehne gilt noch heute sinnbildlich als Schwachstelle.

Glücklicherweise hat eine Verletzung der Achillessehne bei normalen Menschen nicht derart gravierende Folgen. Dennoch ist die grösste Sehne im menschlichen Körper anfällig auf Überbelastungen. Eine Reizung oder Verletzung kann die sportlichen Pläne ganz schön durcheinanderbringen.

Reizungen der Achillessehne

Die Achillessehne befestigt die Wadenmuskulatur am Fersenbein und ermöglicht das Beugen des Fusses in Richtung Fussohle (Plantarflexion). Im Bereich der Ansatzstelle verhindert ein Schleimbeutel Reibungen der Sehne am Knochen. Da die Achillessehne starken Belastungen ausgesetzt ist und die Durchblutung mit zunehmendem Alter deutlich abnimmt, sind Erkrankungen relativ häufig.

Achillodynie

Die Achillodynie ist ein Schmerzzustand im unteren Teil der Achillessehne. Die Beschwerden können an der Ansatzstelle der Sehne am Fersenbein auftreten oder diffus über den unteren Teil der Sehne wahrgenommen werden. Häufigste Ursache für die Achillodynie ist eine andauernde Überbelastung, z.B. bei Langstreckenläufern.

Typischerweise treten die Schmerzen bei Bewegen auf. Bleibt der Schmerzzustand unbehandelt kommt es zum Dauerschmerz, manchmal in Kombination mit Bewegungseinschränkungen oder Reibegeräuschen.

Therapie

Die Ruhigstellung des Fusses in Spitzfussstellung bringt oft sofortige Schmerzlinderung. In manchen Fällen kann die Gabe von Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern notwendig werden. Auch eine Absatzerhöhung bringt die gewünschte Linderung, da die Sehen entlastet wird.

AchilloTrainDie AchilloTrain Fussbandage entlastet gleich doppelt. Ein eingearbeiteter Fersenkeil entlastet die Achillessehne sofort. Eine schmetterlingsförmige Massagepelotte schützt die Sehne vor Druckbelastungen und regt die Durchblutung an. Der Heilungsprozess wird so optimal unterstützt.

Fersenkissen wie das ViscoHeel N oder Ortho-Heel erhöhen die Ferse und entlasten die Achillessehne.

Weiter wird empfohlen die schmerzende Sehne zu kühlen. Während dem Sport gilt genau das Gegenteil, die Ferse sollte möglichst warm gehalten werden. In der Physiotherapie werden ausserdem alternative Bewegungsabläufe trainiert, um erneute Fehlbelastungen vorzubeugen.

Der Studentenellenbogen

In der Fachsprache wird der Studentenellenbogen Bursitis olecrani genannt. Bursitis ist eine Entzündung der Schleimbeutel. Überall im Körper finden sich Schleimbeutel, um Druck und Reibung zwischen Sehnen, Muskeln, Knochen und Haut zu reduzieren. Im Ellenbogen liegt der Knochen direkt unter der Haut, der Schleimbeutel (Bursa subcutanea olecrani) dient dem Schutz des Knochens vor äusseren Einwirkungen.

Stützt man sich lange und immer wieder mit dem Ellenbogen ab, so wie das Studenten beim Lesen oft tun, wird der Schleimbeutel gereizt und entzündet sich.

Weitere mögliche Ursachen sind offene Verletzungen durch welche Bakterien in den Schleimbeutel eindringen können.

Behandlung

Handelt es sich um eine aseptische Bursitis, also eine Entzündung ohne Bakterienbefall, ist die Behandlung des Studentenellenbogens recht einfach. Kühlung, entzündungshemmende Medikamente und eine entlastende Bandage können die Schmerzen lindern und die Heilung begünstigen.

Ellbogenbandage bei Bursitis

Polsterbandage

Ideal für die Therapie bei Bursitis ist die KubiTal Ellbogen-Polster-Bandage. Ein weiches Silikonpolster schützt den empfindlichen Ellenbogen vor Druck und schmerzhaften Berührungen. Die Kompressionsbandage verbessert ausserdem die Durchblutung und unterstützt den Heilungsprozess.

Sonderfall „infizierte Bursitis“

Handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung mit Bakterienbefall, muss der entstandene Eiter durch Punktion entfernt werden. Antibiotika unterstützen den Körper beim Abtöten der unerwünschten Bakterien und werden bei septischer Bursitis in der Regel vom Arzt verschrieben. Auch bei der septischen Bursitis kann die KubiTal Bandage die Beschwerden lindern.

Rückfall vorbeugen

Bei Studenten ist oft klar was die Ursache für die Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen ist, das häufige Aufstützen beim Lesen. In anderen Berufsgruppen kann die Ursache weniger offensichtlich sein. Um eine erneute Entzündung vorzubeugen ist es zwingend notwendig das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen, um langfristige Schäden zu verhindern. Tritt die Entzündung immer wieder auf, kann sie chronisch werden und es kommt zu Veränderungen des Gewebes. In diesem Fall wird eine operative Entfernung des Schleimbeutels notwendig.

Es lohnt sich also das auslösende Verhalten zu finden und es sich abzugewöhnen. Bei bandagenshop.ch finden Sie nicht nur die geeigneten Bandagen, es steht Ihnen bei Fragen auch eine kostenlose ärztliche Beratung zur Verfügung.

Knieschmerzen beim Strecken

Knieschmerzen könne sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Eine davon ist der Knieschmerz beim Strecken. Wenn das Treppensteigen zur Qual wird und man beim Gehen plötzlich anhalten muss, sollten die Schmerzursache abgeklärt werden. Die Schmerzen beim Strecken können je nach Lokalisation auf verschiedene Erkrankungen des Gelenks hindeuten. Die drei häufigsten Ursachen für Knieschmerzen beim Strecken im Überblick.

Knieschmerzen bei gestrecktem Knie, z.B. im Sport.

Meniskusschäden

Meniskusschäden können durch eine Verletzung (akut) auftreten oder durch degenerative Veränderungen entstehen. Die Symptome können sein:

  • Schmerzen bei Durchstrecken, Beugen und Drehen des Kniegelenks
  • Druckschmerz im Bereich des Kniespalts
  • Einklemmgefühle, kurzfristige Gelenkblockierung

Schematische Darstellung der Meniskusanatomie

Der Meniskus sorgt für eine gleichmässige Druckverteilung.

Werden diese Symptome festgestellt, ist eine Abklärung durch den Arzt notwendig. Abhängig von der Grösse und Lokalisation der Meniskusverletzung kann eine konservative oder operative Therapie in Frage kommen. Die konservative Therapie setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapieübungen und Schonung sollen die Beschwerden lindern und das Gelenk wieder belastbar machen.

Unabhängig von der Behandlungsmethode raten Experten zum langsamen Wiederaufbau der sportlichen Aktivität. Eine Kniebandage kann helfen das Gelenk bei sportlichen Aktivitäten zu unterstützen und das Risiko einer erneuten Verletzung vorzubeugen. Drei geeignete Bandagen:

Kniebandagen bei Meniskusschäden

  1. GenuTrain: Der Klassiker von Bauerfeind ist die wohl am häufigsten verschriebene Kniebandage nach Meniskusverletzungen. Die patentierte Omega-Pelotte massiert die Menisken. Hochwertiges 3-D Flex Gestrick, verringerter Druck in den Randzonen und hohe Atmungsaktivität machen die GenuTrain Kniebandage zu einer angenehmen Sportbandage.
  2. Select GenuZip: Eine Ringpelotte um die Kniescheibe massiert das Gelenk und reduziert Schwellungen. Dank seitlichem Reisverschluss ist die Bandage einfach anzuziehen, auch wenn das Knie noch schmerzt. Die Bort Select GenuZip eignet sich auch gut für ältere Personen, die eine enge Bandage nicht gut überziehen können.
  3. Push care Kniebandage: Die speziell für Sportler entwickelte Bandage weist keine seitlichen Stabilisatoren auf und schränkt die Bewegungsfreiheit kaum ein. Die Kompression rund um das Gelenk kann mit dem Velcro-Verschluss individuell angepasst werden. Die Push care Kniebandage ist ultraleicht und hoch atmungsaktiv.

Patellaspitzensyndrom

Eine mögliche Ursache für Schmerzen beim Strecken des Knies ist das Patellaspitzensyndrom. Die Schmerzen treten unterhalb der Kniescheibe auf und lassen sich nicht nur durch die Streckbewegung auslösen, sondern auch durch Druck auf die Kniescheiben-Sehne.

Hier kann bereits ein einfaches Patella-Sehnenband helfen. Dieses gibt es von verschiedenen Herstellern, z.B. Bort, PSB oder Push med und kann rezeptfrei online bestellt werden. Wenn die Schmerzen längere Zeit anhalten, immer schlimmer werden, oder das Durchstrecken des Knies fast nicht mehr möglich ist, sollte aber der Arzt aufgesucht werden.

Patellaluxation

GenuTrain P3Wenn beim Strecken des Knies plötzlich starke Schmerzen im Beriech der Kniescheibe auftreten, kann die Ursache eine Ausrenkung sein. Unfälle oder Fehlbildungen können die Luxation der Patella auslösen. Wenn das Knie trotz Schmerzen vollständig durchgestreckt wird, springt die Kniescheibe oft wieder in ihre natürliche Position zurück. Trotzdem ist eine Untersuchung durch den Arzt notwendig um Verletzungen der Bänder auszuschliessen.

Das Ausrenken der Kniescheibe ist schmerzhaft und leider sehr häufig ein wiederkehrendes Problem. Kniebandagen können helfen das erneute Herausspringen der Kniescheibe vorzubeugen. Die speziell für diese Indikation entwickelte GenuTrain P3 umschliesst die Patella mit einer weichen Silikonpelotte. Ein Korrekturzügel ermöglicht es, die Position der Kniescheibe individuell einzustellen.

Bei Knieschmerzen nicht zuwarten

Grundsätzlich darf bei Knieschmerzen nicht zu lange abgewartet werden. Verletzungen und Entzündungen begünstigen die Entstehung von Arthrose. Wenn Knieschmerzen auftreten sollte die Belastung deshalb eingestellt werden. Durch gezielte Schonung (allenfalls mit einer geeigneten Kniebandage) sollten die Schmerzen abnehmen. Ist das nicht der Fall, oder treten die Beschwerden immer wieder auf, muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden.


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Hilfe bei Spreizfuss und anderen Fussdeformitäten

SpreizfusssohleDer Fuss besteht aus zahlreichen Knochen die in Fusswurzelknochen, Mittelfussknochen und Zehenknochen unterteilt werden. Die Mittelfuss- und Zehenknochen sind in fünf Strahlen angeordnet die von der Fussinnenseite nach aussen von 1 bis 5 nummeriert sind. Seine Form mit Längs- und Quergewölbe erhält der Fuss durch ein Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bänder.

Das Längsgewölbe erhebt sich zwischen der Ferse und dem Grosszehenballen. Das Quergewölbe erstreckt sich zwischen dem ersten und fünften Mittelfussknochen und verhindert, dass die Köpfchen der Mittelfussknochen 2-4 mit dem Boden in Berührung kommen.

Nimmt die Haltekraft der Bänder und Muskeln ab weichen die Mittelfussknochen auseinander, der Fussballen verbreitert sich. Das Quergewölbe ist abgeflacht und die Köpfchen der Mittelfussknochen (Metatarsale) kommen beim Gehen mit dem Boden in Berührung. Dies führt zu den typischen Mittelfussschmerzen (Metatarsalgien) und oft auch Schwielen unter dem Grundgelenk der Zehen 2-4. Der Spreizfuss entsteht.

Risikofaktoren und Ursachen

Erblich bedingtes, schwaches Bindegewebe erhöht das Risiko an einem Spreizfuss (Pes transversoplanus) zu erkranken. Es handelt sich aber meist um eine erworbene Krankheit, welche durch ein gewisses Verhalten mit den Jahren entsteht.

  • Übergewicht: Zu viel Körpergewicht belastet den Fuss unnatürlich stark.
  • Absatzschuhe: Der Fuss rutscht im Schuh nach unten und kommt auf den Mittelfussknochen zu stehen. Eine sehr ungünstige Position.
  • Ungeeignete Schuhe: Wird das Quergewölbe nicht ausreichend unterstützt, z.B. in ungeeigneten Laufschuhen, flacht es sich bei jedem Schritt ab.
  • Bewegungsmangel: Übermässiges Schonen kann Fussdeformitäten nicht vorbeugen. Die fehlende Bewegung lässt die Muskulatur erschlaffen.

Zehenfehlstellungen

Fehlstellungen der Grosszehe, aber auch der anderen Zehen sind häufige Begleiterscheinung des Spreizfusses. Die auseinandergewichenen Zehen werden durch die Schuhe zusammengedrängt was zu einer Verlegung des Sehnenverlaufs führt. Die Sehne verkürzt sich und zieht die Zehe immer mehr in die falsche Position. Der Hallux valgus, also die Achsabweichung der Grosszehe nach aussen ist die häufigste Begleiterkrankung bei Spreizfuss. Seltener treten Hammer- oder Krallenzehen, oder ein Dig. quintus varus (Achsabweichung der Kleinzehe nach innen) auf.

Beschwerden bei Spreizfuss

Schmerzen im Ballenbereich die unter Belastung, also beim Stehen und Gehen zunehmen sind typisches bei Spreizfuss. Durch Druck mit dem Finger kann der Schmerz ausgelöst werden. Schwielen, Hornhaut und Rötungen unter den Mittelfussköpfchen 2-4 sind normale Reaktionen des Körpers, um den erhöhten Druck auszuhalten.

Diagnose

Beim Stehen kann beobachtet werden wie der Mittelfuss auseinanderweicht. Die oben beschriebenen Symptome geben einen weiteren Hinweis auf den Spreizfuss. Ein klassisches Röntgenbild kann ausserdem zeigen wie stark der Winkel zwischen den einzelnen Mittelfussknochen bereits auseinandergewichen ist. Ein Fussabdruck welcher über die genaue Druckbelastung Auskunft gibt, dient einerseits der Diagnosestellung, ist aber hauptsächlich für den Orthopädietechniker von Nutzen, wenn spezielle Sohlen angefertigt werden.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung ist es, einen Zustand herzustellen in dem der Fuss wieder schmerzfrei belastet werden kann. Dafür reichen oft schon einfache konservative Massnahmen. Einfachstes und wichtigstes Hilfsmittel in der Spreizfuss Therapie ist die Spreizfusssohle. Die anatomisch geformte und mit einer Pelotte unterhalt der Mittelfussknochen 2-4 ausgestattete Schuheinlage richtet das Quergewölbe wieder auf, die Schmerzen lassen nach.

Spreizfusseinlagen bei Bandagenshop

Silikon SchuheinlagenOrtho Insole long, ViscoPed
Die viskoelastischen Silikoneinlagen unterstützen das Quergewölbe mit einer Pelotte und entlasten die Mittelfussköpfchen mit weichen Dämpfungszonen.

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Die flache Sohle passt in fast jeden Schuh. Die Pelotte kann frei positioniert und angeklettet werden.

Comforsil Ballenschutz
Das weiche Silikonpolster ist praktisch klein und unauffällig. Dank entlastendem Material schützt es vor hohen Druckbelastungen.

Hallufix MittelfussbandageHallufix Mittelfussbandage
Die Bandage unterstützt das Quergewölbe durch eine Pelotte und hält die Mittelfussknochen auch unter Belastung zusammen.

Weitere Massnahmen

Entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel können bei akuten Beschwerden Linderung bringen. Dass auf unangemessenes Schuhwerk mit Absätzen oder schmal zulaufender Spitze verzichtet werden soll versteht sich von selbst. Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion anzustreben. In seltenen Fällen wird eine Operation nötig.

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Bandagen für Ober- und Unterschenkel

Bandagen werden typischerweise bei Schmerzen im Bereich der Gelenke eingesetzt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Kompressionsbandagen auch bei Weichteilverletzungen im Bereich von Ober- oder Unterschenkel eingesetzt werden. Bei Bandagenshop.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Bandagen für den Oberschenkel und die Wade.

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Muskelfaserriss oder Zerrung

Überbelastung und Sportunfälle sind Ursache für Muskelfaserzerrungen und Muskelfaserrisse an den unteren Extremitäten. Am häufigsten betroffen ist die Muskulatur des Oberschenkels, aber auch die Wadenmuskulatur kann zerren oder reissen. Plötzlich auftretende, stechende Schmerzen, ein Bluterguss, „Dellenbildung“ und eingeschränkte Beweglichkeit sind typische Symptome für einen Muskelfaserriss. Eine Zerrung macht sich meist durch zunehmende, krampfartige Beschwerden bemerkbar. Als erste Hilfe Massnahme sollte die sportliche Aktivität eingestellt, das Bein hochgelagert und gekühlt werden. Ein Kompressionsverband hilft in der Akutphase Einblutungen ins Gewebe vorzubeugen.

Therapie von Zerrungen und Muskelfaserrissen

Muskelfaserrisse müssen immer vom Arzt untersucht werden, wenn ein zu grosser Riss vorliegt ist allenfalls eine Operation notwendig. Ansonsten reichen Geduld, eine gute Bandage und vom Arzt verordnete Medikamente gegen Schmerzen und Entzündung aus, um die Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Was bringen Bandagen bei Muskelfaserriss?

Kompressionsbandagen wirken bei Zerrungen und Muskelfaserrissen auf mehreren Ebenen. Die Kompression und allfällige Zuggurten stabilisieren die Muskulatur. Schmerzen werden dadurch gelindert und der Muskel bekommt die nötige Ruhe und Entlastung um zu heilen. Durchblutung und Versorgung des Muskelgewebes werden gesteigert was sich durch einen verkürzten Heilungsprozess bemerkbar macht.

Leichte Unterstützung bei Zerrungen an Oberschenkel oder Wade

Im Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Bandagen für den Ober- oder Unterschenkel.

  • Omnimed Move Bandage: Die hellgraue Move Bandage ist für Oberschenkel und Wade erhältlich. Das elastische, nahtfreie Gestrick verleiht guten Tragekomfort. Die Bandagen lassen sich problemlos unter normaler Kleidung tragen.
  • Active Color Oberschenkelbandage: Bei Zerrungen unterstützt die Kompressionsbandage die Muskulatur.
  • Protect Wärmebandage: Die aus weichem Neopren-Material gefertigte Protect Bandage ist für Wade und Oberschenkel erhältlich und lindert Schmerzen durch eine angenehme Wärmewirkung und leichte Kompression.
  • Tale Oberschenkelbandage: Drei Bahnen aus elastischem Material machen diese Oberschenkelbandage besonders anpassungsfähig und komfortabel. Dank Klettverschluss kann die Bandage vollständig geöffnet werden und ist einfach anzuziehen.

Stabilisierende Oberschenkelbandagen bei Muskelfaserriss

PelotteSchwere Indikationen wie Muskelfaserrisse, aber auch belastungsbedingte Reizzustände lassen sich mit den hochwertigen Oberschenkelbandagen von Bauerfeind und Bort behandeln.

  • Stabilo Oberschenkelbandage Bort: Hochwertiges Kompressionsgestrick bildet das Herzstück der Bort Oberschenkelbandage. Drei Zuggurten mit Umlenkschlaufen stabilisieren die Muskulatur zusätzlich und ermöglichen eine individuelle Erhöhung der Kompression.
  • MyoTrain Oberschenkelbandage Bauerfeind: Die MyoTrain Oberschenkelbandage ist dank durchdachtem Gurtsystem und zusätzlichen Pelotten vielseitig einsetzbar. Längsrillen in der grossflächigen Pelotte begünstigen den Abtransport von Flüssigkeit bei Schwellungen und Blutergüsse. Mit dem kleinflächigen Druckpolster kann die Kompression am Schmerzpunkt erhöht werden. Beide Druckkörper sind frei positionierbar.

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Rucksackverband bei Schlüsselbeinbruch

Clavicula FrakturDas Schlüsselbein ist ein S-förmig gebogener Knochen der mit dem Brustbein (Sternum) und dem Schulterdach (Akromion) gelenkig verbunden ist. Anatomisch gehört der 12-15 cm lange Knochen zur Schulter und ist insbesondere beim Heben des Arms über die Horizontale hinaus notwendig. Bei Stürzen beim Velofahren, Ski- und Snowboardfahren wird das Schlusselbein (Clavicula) häufig in Mitleidenschaft gezogen, Schlüsselbeinbrüche machen immerhin 15% aller Brüche beim Menschen aus.

Das Schlüsselbein lässt sich grob in zwei Abschnitte unterteilen. Das laterale Drittel ist abgeflacht und bildet den Ansatzpunkt für Deltamuskel und Trapezmuskel. Die zwei medialen Drittel haben einen dreieckigen Querschnitt. Im mittleren Bereich ist der Durchmesser der Clavicula am geringsten, entsprechend Bricht sie am häufigsten an dieser Stelle.

Symptome des Schlüsselbeinbruchs

Treten nach einem Sturz auf die Schulter, das Schlüsselbein oder den Arm Schwellungen und Schmerzen über dem Schlüsselbein auf, sind das Anzeichen für eine Schlüsselbeinfraktur. Weiter tritt typischerweise ein Bluterguss (Hämatom) auf. Da die Bruchstelle beim Schlüsselbeinbruch normalerweise auseinanderweicht wird eine Stufe im Schlüsselbein sichtbar. Auch andere Fehlstellungen, wie eine hängende Schulter deuten auf eine Fraktur der Clavicula hin. Weiteres Symptom sind Funktionseinschränkungen beim Heben des Arms und knirschende Knochengeräusche. Ein Röntgenbild bestätigt den Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch.

Therapie

Besteht der Verdacht auf eine Schlüsselbeinfraktur muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden, nach Stürzen aus grosser Höhe oder mit viel Kraft (z.B. beim Ski- oder Velofahren) muss sogar der Rettungsdienst gerufen werden, da Verletzungen der Wirbelsäule nicht auszuschliessen sind. Der Arzt kann eine zuverlässige Diagnose stellen und Begleitverletzungen der Lunge (Anstechen durch Knochensplitter), des Brustkorbs und der Schulter ausschliessen.

Konservative Bahndlung

Schlüsselbeinbrüche mit keiner, oder geringer Verschiebung der Knochenfragmete gegeneinander können meist konservativ behandelt werden. Die am häufigsten gewählte Therapie ist das Tragen eines Rucksackverbandes. Er wird, wie es der Name schon verrät, wie ein Rucksack um beide Schultern gelegt. Er zieht die Schulter nach hinten und entlastet so das Schlüsselbein. Für den Patienten macht sich das in einer umgehenden Schmerzlinderung bemerkbar. Der Rucksackverband wird in der ersten Woche kontinuierlich nachgezogen. Danach erfolgt eine erste Röntgenkontrolle. Spätestens nach 6-8 Wochen sollte der Bruch so gut verheilt sein, dass mit der langsame Wiederbelastung des Arms begonnen werden kann.

Operative Therapie

Eine operative Behandlung des Schlüsselbeinbruchs ist nötig wenn die Bruchstelle stark auseinanderweicht, es zur Durchbohrung der Haut oder Lunge mit Knochenfragmenten gekommen ist, oder wenn die konservative Therapie versagt hat.

Der Rucksackverband

RucksackverbandDer Rucksackverband wird von den Patienten nicht immer gerne getragen. Damit die Therapie wirksam ist, muss der Rucksackverband in der ersten Woche täglich nachgespannt werden und darf weder zu locker noch zu straff sitzen. Guter Tragekomfort und eine ausreichende Polsterung sind ausserdem notwendig, um die Mitarbeit des Patienten zu sichern. Am besten wird ein Verband mit anatomisch geformtem Rückenpolster und gut gepolsterten Schulterschlaufen verwendet. Bei Bandagenshop finden Sie den Clavicula Universal Rucksackverband für Erwachsene und die Clavicula Bandage für Kinder. Beide zeichnen sich durch guten Tragekomfort und eine einfache Handhabung aus.

Der Rucksackverband kann nicht nur direkt nach der Verletzung getragen werden. Auch wenn nach dem Ende der eigentlichen Therapie Schmerzen zurückbleiben ist der Rucksackverband die erste Wahl, um Beschwerden zu lindern.

Komplikationen

Die von Arzt verordneten Ruhigstellungsmassnahmen, z.B. mit einem Rucksackverband müssen unbedingt eingehalten werden. Reiben die Bruchstellen aneinander kann es zu einer Pseudoarthrose kommen. Die Knochenstücke verbinden sich nicht mehr und bilden eine bewegliche Verbindung, ähnlich einem Gelenk. Das gegenseitige Reiben der Knochen ist allerdings sehr schmerzhaft. Selten kann ein spitziges Knochenfragment die Lunge verletzen.

Knieschmerzen beim Skifahren

Viele Skifahrer leiden zumindest gelegentlich an Knieschmerzen. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Schmerzen die ohnehin knapp bemessenen Skiferien zunichtemachen und man anstatt auf den Skiern zu stehen im Hallenbad rumdümpeln muss. Eine Kniebandage kann helfen Knieschmerzen vorzubeugen oder leichte Knieschmerzen zu lindern.

Skifahren = grosse Belastung

Beim Skifahren werden die Beine auf verschiedene Arten besonders stark belastet. Einerseits verursachen die seitliche Belastung und die Rotation beim Skifahren einen grossen Druck auf die Menisken und starken Zug auf die Bänder. Das kann Auslöser für Schmerzen oder auch Verletzungen sein. Ausserdem sind die Vibrationen durch harten Untergrund nicht zu unterschätzen. Sowohl Muskeln als auch Gelenke werden dadurch stärker und in ungewohnter Weise beansprucht. In vielen Fällen wird man davon lediglich leichten Muskelkater bekommen.

Sind die Muskeln unzureichend trainiert, können daraus aber auch Fehlhaltungen des Kniegelenks resultieren, welche Knieschmerzen wiederum begünstigen. Eine gute Vorbereitung der Skisaison ist also unabdingbar. Gut trainierte Muskeln können das Knie besser führen und Schmerzen vorbeugen. Doch nicht immer reicht Krafttraining im Vorfeld der Skiferien aus, um Knieschmerzen beim Skifahren zu vermeiden. In diesen Fällen kann eine Kniebandage helfen.

Kniebandagen

Kniebandagen zum Skifahren

Bei mässigen Beschwerden sind reine Kompressionsbandagen, allenfalls mit Pelotten oft schon ausreichend, um die Schmerzen während und nach dem Skifahren in den Griff zu bekommen. Je nach Position der Pelotte kann die Kompressionswirkung im Bereich der Schmerzpunkte oder rund um die Kniescheibe erhöht werden.

Bessere Durchblugung, bessere Propriozeption

Die Kompression wirkt auf den Ebenen der Durchblutung und der Propriozeption. Druck von aussen wirkt durchblutungssteigernd, allfällige Friktionspelotten mit Noppen verstärken diesen Effekt zusätzlich. Die gesteigerte Durchblutung hat einen schmerzlindernden Effekt und unterstützt die Regeneration bei Mikroverletzungen.

Propriozeption ist die Lagewahrnehmung des Körpers. Sie kann durch Kompression von aussen gesteigert werden. Die Signale aus dem mit Kompression versorgten Knie werden stärker und bewusster wahrgenommen. Als Reaktion darauf wird auch die bewusste und unbewusste Kontrolle des Knies erhöht. Schmerzauslösende Fehlbelastungen werden so reduziert und erneute Knieschmerzen vorgebeugt, das Stabilitätsgefühl wird erhöht.

Stabilisierende Kniebandagen

GenuTrain KniebandageNach abgeheilten Verletzungen, bei Gelenkverschleiss im Knie oder bei leichter Instabilität des Gelenks ist eine reine Kompressionsbandage nicht ausreichend. Eine Kniebandage mit Ringpelotte um die Kniescheibe sorgt für eine gute Führung der Patella.

Seitliche Stabilisatoren können das Knie zusätzlich unterstützen und je nach Stabilitätsgrad stark zur Führung des Gelenks beitragen. Wer die Kniebandage zum Skifahren tragen will, sollte aus Gründen der Sicherheit auf Bandagen und Orthesen mit festen seitlichen Stabilisatoren verzichten. Sie könnten sich bei einem Unfall ins Gewebe bohren. Besser sind Kniebandagen welche flexible Stabilisatoren aufweisen. Beispiele hierfür sind die GenuTrain oder die Push care Kniebandage, beide mit seitlichen, beweglichen Spiralfedern.

Wann zum Arzt?

Starke Knieschmerzen, langanhaltende Schmerzen, Instabilität oder immer wieder auftretende Beschwerden, sollten beim Arzt abgeklärt werden. Auch Knieschmerzen die nach einem Sturz oder einem Sprung auftreten, muss der Mediziner untersuchen. Durch schlagartige Bewegungen können weiche Strukturen wie Bänder oder Menisken reissen und auch Knochenbrüche sollten ausgeschlossen werden.

Bandagenshop.ch ist Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um Kniebandagen, zögern Sie nicht unsere kostenlose ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Wenn Knieschmerzen bei Kälte schlimmer werden

Kniebandagen bei KälteKnieschmerzen werden bei Kälte oft schlimmer. Was die genaue Ursache für die Verstärkung der Symptome ist, ist nicht abschliessen untersucht. Die Verspannung der Muskeln scheint aber einen grossen Einfluss auf den Knieschmerz zu haben. Wenn das Gelenk schon vorbelastet ist, z.B. durch Arthrose, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis oder Überbelastung, werden die Schmerzen durch verspannte Muskeln zusätzlich verstärkt. Die knöchernen Gelenkpartner werden stärker zusammengehalten, und reiben stärker aneinander, was gerade bei Abnutzungserscheinungen und Entzündungen im Gelenk sehr schmerzhaft sein kann.

Auf Betriebstemperatur kommen

Eine weitere Ursache für Knieschmerzen bei Kälte scheint die fehlende „Betriebstemperatur“ zu sein. Durch Kälte wird die Durchblutung herabgesetzt und die Elastizität der Gelenkkapse, der Schleimbeutel und der Gelenkflüssigkeit kann abnehmen. Das verstärkt die typischen Anlaufschmerzen zusätzlich.

Angst vor dem Knieschmerz

Ebenfalls sehr häufig ist die Angst vor dem Schmerz. Wer sich fürchtet, dass die Knieschmerzen nach einem Spaziergang im Freien noch schlimmer werden, bewegt sich im Winter zu wenig. Bewegungsmangel ist aber nachweislich schlecht für die Kniegelenke, denn nur durch Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit (Synovia) ausreichend in den Knorpel gebracht. Die Synovia ist alleine für die Versorgung der Knorpel mit Nährstoffen verantwortlich, denn diese werden nicht durchblutet. Bewegungsmangel führt zu einem schnelleren Abbau des Knorpels und somit zu mehr Knieschmerzen.

Was tun wenn Knieschmerzen bei Kälte schlimmer werden

Kniebandagen

Wenn die Ursache für die Knieschmerzen bekannt ist, also wenn z.B. eine Arthrose oder eine andere rheumatische Erkrankung vorliegt, ist die erste Priorität die Linderung der Schmerzen. Wenn Knieschmerzen bei Kälte plötzlich sehr stark auftreten und mehr als ein paar Tage anhalten, sollte zusätzlich eine Abklärung der Schmerzursache bei einem Arzt erfolgen.

Wärmende Bandage

Nehmen Knieschmerzen bei Kälte zu, kann eine wärmende oder leicht komprimierende Bandage die Beschwerden lindern. Gut ist hier z.B. die Protect Patellabandage, welche aus weichem Neopren gefertigt ist und dem Knie rund um die Patella angenehme Wärme spendet. Kompressionsbandagen wie die Omnimed Move Kniebandage oder die Omnimed Energy Genu verbessern die Durchblutung und verhindern mit ihrem festen Gestrick ein Auskühlen des Gelenks. Abhängig von der Erkrankung kann auch eine Kniebandage mit seitlichen Stabilisatoren oder anatomisch geformten Pelotten eingesetzt werden. Liegt ein starker Verschleiss der Gelenke vor, können stabilisierende Bandagen die durch Verspannungen und Fehlstellungen ausgelösten Beschwerden lindern.

Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben und nicht sicher sind welche Bandage sich für Sie eignet, beraten wir Sie gerne.

Viel Bewegung

KrückenAusgerüstet mit einer wärmenden Bandage steht einem Winterspaziergang nichts mehr im Wege. Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten. Das schmiert die Gelenke und steigert die Durchblutung, Knieschmerzen werden gelindert. Wer sich zu unsicher fühlt beim Gehen, nimmt am besten einen Gehstock oder Krücken zum Abstützen mit.

Ausserdem gibt es zahlreiche Sportarten die Drinnen durchgeführt werden können. Besorgen Sie sich einen Hometrainer, probieren Sie eine Fitness-DVD aus oder gehen Sie wieder einmal ins Hallenbad zum Schwimmen. Der Fantasie sind kein Grenzen gesetzt.

Dehnen

Wie eingangs beschrieben, führt Kälte zu einer Verspannung der Muskeln, was den Druck auf die Kniegelenke erhöht. Wer die Beinmuskulatur regelmässig dehnt hat seltener Verspannungen und die Knieschmerzen bei Kälte werden abnehmen.

Wärmeanwendungen

Wenn keine Kontraindikationen bestehen können auch regelmässige Wärmeanwendungen helfen. Wärmeflaschen auf den Knien, ein warmes Bad oder ein Saunabesuch können Knieschmerzen bei Kälte lindern.

Studie über die Wirksamkeit von Therapiemassnahmen bei Morbus Sever

Morbus Sever, auch Apophysitis calcanei oder Sever-Krankheit genannt, beschreibt einen bei Jugendlichen häufig auftretenden Fersenschmerz. Druck auf den Fersenbeinhöcker löst Schmerzen aus. Schwellungen und Rötungen der betroffenen Stelle treten ebenfalls auf. Betroffen sind Jugendliche die sehr aktiv (Überbeanspruchung) oder Übergewichtig sind.

Die Ursache der Fersenschmerzen ist nicht abschliessend geklärt. Es wird von einem Ungleichgewicht im Muskel-Sehnen-Apparat oder wachstums- und belastungsbedingten Durchblutungsstörungen als Ursache ausgegangen. Die drei Therapiemöglichkeiten wurden bis jetzt noch nie in einer wissenschaftlichen Studie miteinander verglichen. Herr Dr. Jan Joost Wiegerinck vom Academic Medical Center in Amsterdam hat die drei Therapieansätze in einer neuen Studie an über 100 jugendlichen Morbus Sever Patienten untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt im Bauerfeind life Magazin 03/2014 veröffentlicht.

Die Therapiemöglichkeiten

Die drei untersuchten Therapieansätze sind Aktivitätsmodifikation (weniger Bewegung und Sport), Fersenerhöhung und physiotherapeutische Dehn- und Kräftigungsübungen. In der Studie haben sich alle Therapieansätze als gleichwertig herausgestellt. Ein grosser Unterschied zeigt sich aber in der Praktikabilität der drei Therapiemöglichkeiten.

Aktivität reduzieren

Die Aktivität einzuschränken und schmerzende Bewegungen zu meiden ist für einen Jugendlichen mit Fersenschmerzen nicht immer einfach. Ausserdem wird in der Jugend der Grundstein für die Freude an der Bewegung gelegt. Besonders bei übergewichtigen Jugendlichen wäre es also fatal, Ruhe anzuordnen.

Ferse erhöhen

ViscoHeelWird die Ferse erhöht, verkürzt sich die Achillessehne, die Belastung lässt nach. Die Erhöhung kann ganz einfach durch das Tragen von Fersenkissen erreicht werden. In der Studie wurden die ViscoHeel Fersenkissen verwendet. Diese scheinen genau die richtige Beschaffenheit zu haben um Fersenschmerzen bei Jugendlichen zu lindern. Das anatomisch geformte Fersenkissen ist rutschfest und braucht zur Anwendung nur in den Schuh gelegt zu werden.

In der Studie war das ViscoHeel bei den Jugendlichen sehr beliebt und die Freude wieder Sport treiben zu können war gross. Dr. Wiegerinck sagt über das Fersenkissen: „Es ist ein einfaches Mittel, die Sever-Krankheit zu behandeln.“

Physiotherapie

Die Fersenschmerzen haben auch bei der regelmässigen Durchführung von Bewegungs- und Kräftigungsübungen nachgelassen. Es sind aber regelmässige Termine und Absprachen nötig, was die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen erschwert.