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Lassen Sie sich nicht durch Schmerzen einschränken. Hier finden Sie Tipps und Tricks im Kampf gegen Schmerzen.

Rippengürtel bei Frakturen und Prellungen

Alle Rippen zusammen bilden den Brustkorb (Thorax), in welchem die Lunge und das Herz, sowie das Zwerchfell sicher geschützt sind. Bei Stürzen können die Rippen gequetscht oder gar gebrochen werden. Ein Rippengürtel stabilisiert den Brustkorb und lindert Schmerzen beim Atmen und Husten.

Die Rippen

Rippen sind relativ dünne, gebogene Knochen die paarweise angeordnet sind. Im Rückenbereich bilden sie mit jeweils zwei übereinanderliegenden Brustwirbeln eine gelenkige Verbindung. Brustseitig sind sie über die Rippenknorpel mit dem Brustbein (Sternum) verbunden. Zwischen den Rippen spannt sich die Interkostalmuskulatur, ein Teil der Atemmuskulatur aus. Sie bewirkt zusammen mit dem Zwerchfell das Heben und Senken des Brustkorbs, was die Atmung ermöglicht.

Rippenbandagen

Rippenquetschung

Ein Sturz beim Sport, ein Stoss oder stumpfe Gewalt im Bereich der Rippen kann zu einer Quetschung oder Prellung führen. Dabei ist nicht der Knochen selbst von der Verletzung betroffen, sondern das darüberliegende Gewebe und die Knochenhaut. Die Rippenquetschung heilt von alleine wieder aus, ist jedoch sehr schmerzhaft. Atmen und Husten bereiten starke Beschwerden, sodass es zu Kurzatmigkeit kommen kann. Weiter kann es zu Blutergüssen oder Schwellungen im Bereich der Verletzung kommen.

Rippenbruch

Wie bei einer Rippenquetschung, sind auch beim Rippenbruch (Rippenfraktur) Stürze beim Sport, Autounfälle oder andere stumpfe Gewalteinwirkung auf den Brustkorb die Verletzungsursache. Damit es zu einem Bruch kommt, müssen die einwirkenden Kräfte so gross sein, dass die Elastizität des Rippenknochens überspannt wird. Da die Elastizität der Knochen mit dem alter abnimmt, können ältere Personen schon bei kleineren Unfällen einen Rippenbruch erleiden.

Die Symptome von Rippenquetschung und Rippenbruch unterscheiden sich kaum, deshalb muss bei einem Verdacht auf eine Rippenverletzung stets ein Arzt aufgesucht werden, um eine offene Rippenfraktur auszuschliessen.

Behandlung

Die Behandlung von Rippenquetschung und Rippenbruch ist in den meisten Fällen gleich. Schmerzlindernde Medikamente und Bandagen sollen verhindern, dass der Patient vor Schmerzen kurzatmig wird. Sport und andere anstrengende Aktivitäten müssen für einige Wochen gemieden werden. Da die Bruchenden durch die Muskeln ausreichend stabilisiert sind, ist in den meisten Fällen keine Operation notwendig.

Einzig bei einer offenen Rippenfraktur, also wenn Weichteile durchstochen wurden, muss sofort operiert werden.

Bandagen bei Rippenverletzungen

Rippenbandagen, auch Rippengürtel genannt, stützen den Brustkorb und lindern Schmerzen beim Atmen. Das schnelle, schmerzhafte Ausdehnen des Brustkorbs beim Husten oder Lachen wird vermieden. Wir stellen Ihnen drei Rippengürtel vor.

Tale Rippengurt: Der durchgehend elastische Tale Rippengurt wird für Damen und Herren angeboten. Die anatomische Passform garantiert angenehmen Tragekomfort. Damit sich die Bandage den Konturen gut anpasst, ist sie aus zwei Bahnen gefertigt die elastisch miteinander verbunden sind.

Elastischer Rippengurt: Diese Bandage lässt sich dank extra dünnem Material ganz unauffällig unter der Kleidung tragen. Lüftungsschlitze und ein hoher Baumwolleanteil sorgen für einen angenehmen Tragekomfort. In einer Variante für Damen und Herren erhältlich.

Ortho Thorafix Rippengürtel: Der extra stabile Ortho Thorafix Rippengürtel ist mit einem breiten Velcroverschluss ausgestattet und bietet sicheren Halt. Weich eingefasste Ränder sorgen für einen guten Tragekomfort.

Alle Rippenbandagen und Rippengürtel finden Sie bei bandagenshop.ch.

Bessere Performance beim Skifahren

Skifahren ist eine Sportart welche besondere Anforderungen an den Körper stellt. Erschütterungen und Vibrationen stellen für die Muskeln eine hohe Belastung dar und können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Erfahren Sie, was man während und nach dem Skifahren für eine bessere Leistungen und weniger Muskelkater tun kann.

Vibrationen im Sport und ihre Auswirkung

Die Muskulatur wird bei jeder Bewegung leicht erschüttert. Die Intensität der Erschütterung hängt direkt mit der ausgeübten Sportart zusammen. Beim ruhigen Gehen sind sie beispielsweise geringer als beim Joggen. Beim Skifahren ist die Belastung besonders hoch, da der Ski auf dem harten Untergrund und wegen der hohen Geschwindigkeit zu vibrieren beginnt. Diese Vibrationen werden an die Muskulatur weitergeleitet. Dort verursachen sie durch ihre hohe Intensität einerseits eine schnelle Ermüdung, andererseits können kleinste Faserrisse auftreten welche zu Muskelkater führen.

Kompression zur Muskelstabilisierung

Unabhängig von der Sportart setzen immer mehr Sportler auf Kompressionskniesocken. Sie geben der Muskulatur halt und reduzieren Erschütterungen, sowie Vibrationen. Diese stabilisierende Wirkung wurde sogar in einer wissenschaftlichen Studie(1) bestätigt. Demnach nehmen Muskelvibrationen um 20-25,5% ab, wenn Kompressionsstrümpfe getragen werden. Die Muskeln ermüden weniger schnell und die Testpersonen konnten länger in der Hocke bleiben.

Sigvaris PerformanceIm Bandagenshop finden Sie verschiedene Kompressionssocken für Sportler. Unsere Empfehlung für Skifahrer sind die Sigvaris Performance Socks in bester Schweizer Qualität. Mit ihrem festen Gestrick vermögen sie Vibrationen gezielt zu reduzieren. Zusätzlich sorgt die medizinisch wirksame Kompression für eine optimale Durchblutung.

Schnellere Regeneration

Nach dem Skifahren ist vor dem Skifahren. Wer seine Leistungsfähigkeit über längere Zeit erhalten möchte, tut gut daran der Regenerationsphase ebenfalls Beachtung zu schenken. Jeder Sportler hat seine eigenen Methoden die ihm zusagen. Manche setzen auf gesunde, eiweissreiche Ernährung und viel Flüssigkeitszufuhr, andere entspannen sich bei einem Bad oder in der Massage.  Für viele spielt auch genügend Schlaf und der Verzicht auf Alkohol/ Nikotin eine wichtige Rolle, um schnell wieder fit zu sein. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zwei weitere Möglichkeiten vorstellen, um die Regenerationsphase zu verkürzen, respektive die Muskelheilung zu beschleunigen.

Kompressionsstrümpfe

Sigvaris Recovery SocksKompressionsstrümpfe verbessern die Durchblutung der Beine. Davon können auch Athleten in der Erholungsphase profitieren. Eine gesteigerte Durchblutung bedeutet nämlich mehr Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr zu den Muskeln und schnellerer Abtransport von Laktaten und anderen Abbaustoffen.

Es gibt immer mehr Sportkompressionsstrümpfe speziell für die Erholungsphase, wie z.B. die Sigvaris Recovery Socks. Sie verbessern die Durchblutung nachweislich. Mit ihrem weichen Gestrick schonen sie ausserdem die Füsse und fühlen sich äusserst angenehm an.

AIK für ambitionierte Skifahrer

Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK) wurde ursprünglich für die Behandlung von Schwellungen an den Beinen, sowie für die Verbesserung der Zirkulation bei Durchblutungsstörungen entwickelt. Davon können auch gesunde Athleten profitieren! Die verbesserte Durchblutung unterstützt den Regenerationsprozess bedeutend. Eine Studie konnte zeigen, dass Athleten die unmittelbar nach dem Training AIK anwenden in verschiedenen Leistungstests deutlich bessere Ergebnisse erzielen können, als solche die keine AIK anwenden. Und das sowohl kurz nach einer anstrengenden Sporteinheit, sowie ein und zwei Tage später.

Im Bandagenshop finden Sie das VASOprime wave4 AIK Gerät, welches speziell für die selbständige Anwendung zu Hause konzipiert wurde und so auch für Athleten bestens geeignet ist. Das Gerät ist klein und handlich, sodass es problemlos in die Skiferien oder in ein Trainingslager mitgenommen werden kann. Für eine individuelle, auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Anwendung, lassen sich Behandlungsdruck, Behandlungsdauer, sowie der Massagemodus einstellen. Die Bedienung erfolgt über den einfach verständlichen, bebilderten Touch-Screen.


(1) Sperlich, B. et al. (2013):Is leg compression beneficial for alpine skiers?; BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation 2013, 5:18 doi:10.1186/2052-1847-5-18

Tennisarm – Bandage oder Spange?

Eine Bandage gegen Schmerzen bei Tennisellbogen

Der Tennis- oder Golferarm wird in der Fachsprache Epicondylitis genannt und ist eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich des Ellbogens. Die Bezeichnung Tennisarm ist allerdings etwas irreführend, denn die Sportart ist nur in den wenigsten Fällen für die Epicondylitis verantwortlich. Erfahren Sie mehr über die schmerzhafte Entzündung und die Behandlungsmöglichkeiten.

Epicondylitis

Der Oberarmknochen (Humerus) weist an seinem unteren Ende zwei Vorsprünge (Epicondylen) auf, die den Unterarmmuskeln als Ansatzpunkt (Insertionsstelle) dienen. Werden mit dem Unterarm repetitive oder ungewohnte Bewegungen ausgeführt, kann die Sehne an ihrem Ansatzpunkt gereizt werden und entzünden. Das Eindrehen von Schrauben, über Kopf Arbeit beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern oder die Arbeit mit der Computermaus sind neben Schlägersportarten nur einige mögliche Ursachen. Typisches Symptom sind Schmerzen im Bereich der Epicondylen beim Strecken des Arms. Auch gegenüber Druck reagiert dieses Areal mit Schmerzen.

Ellbogenbandagen

Behandlung

Wie die meisten Gelenkentzündungen kann man auch die Epicondylitis mit Kälte behandeln. Regelmässiges Kühlen mit einem Eisbeutel wirkt lindernd. In schwereren Fällen kann der Arzt auch entzündungshemmende Medikamente verschreiben oder Kortison einspritzen. Um den gereizten Sehnenansatz zu entlasten sollte ausserdem eine Bandage getragen werden. Mittels einer Pelotte wird der Verlauf der Sehne leicht verlegt, sodass die gereizte Stelle weniger belastet wird und schnell abheilen kann.

Um langfristig vom Tennisarm verschont zu bleiben ist es notwendig die auslösende Bewegung zu ermitteln und zukünftig zu vermeiden. Regelmässiges Dehnen ist ebenfalls eine wirkungsvolle präventive Massnahme.

Bandage oder Spange?

Bei Epicondylitis stehen Kompressionsbandagen mit Pelotten und Spangen zur Verfügung. Viele Patienten fragen sich deshalb ob eine Bandage oder eine Spange besser geeignet ist. Beides sind wirkungsvolle Hilfsmittel mit unterschiedlichen Vorteilen.

Vorteile von Ellbogenbandagen

Ellbogenbandagen schliessen das gesamte Gelenk, sowie einen Teil des Ober- und Unterarms mit ein. Mit einer medizinisch wirkungsvollen Kompression regen sie die Durchblutung in diesem Bereich an, was zu einer schnellen Genesung beiträgt und Schmerzen unmittelbar lindert. Weiter wird der Ellbogen durch die Stimulation der Bandage unbewusst besser wahrgenommen. Ungeeignete Bewegungen werden so reduziert und der Arm entlastet.

Vorteile von Spangen

Ellbogenspangen werden um den Unterarm gelegt, sodass die integrierte Pelotte Druck auf die Sehne ausüben kann. Aufgrund ihres schlanken Designs können Spangen auch unter relativ enger Kleidung unauffällig getragen werden und schränken die Bewegungsfreiheit beim Sport nicht ein. Der Begriff Spange ist etwas irreführend, weil man dabei an eine harte Schale denkt. Tatsächlich handelt es sich bei den meisten Ellbogenspangen aber um besonders kleine Bandagen aus stabilem, textilem Material. Ein angenehmer Tragekomfort ist gewährleistet.

Empfehlenswerte Ellbogenbandagen

Select EpiPlus Ellenbogenbandage
Select EpiPlus
Bauerfeind EpiTrain Ellenbogenbandage
Bauerfeind EpiTrain
EpiContur Ellenbogenspange
EpiContur
Elbow Strap Sportbandage von Bauerfeind
Elbow Strap

Bort Select EpiPlus

Die besonders hochwertige Ellbogenbandage von Bort ist aus hygienischen Fasern gefertigt, welche das Bakterienwachstum hemmen und die Haut schonen. Das Gestrick passt sich dank mehreren Zonen mit unterschiedlicher Elastizität perfekt den Konturen des Gelenks an. Die zwei grossflächigen Massagepelotten mit anatomischer Form entlasten die Sehnenansätze. Ein zirkuläres Stabilo-Band mit Klettverschluss sorgt für zusätzliche Entlastung die den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Move Pro Ellbogenbandage

Für eine kurzfristige und kostengünstige Behandlung eignet sich die Move Pro Ellbogenbandage. Zwei genoppte Pelotten massieren die Sehnenansätze und tragen zu einer schnellen Linderung der Beschwerden bei.

(Die einfachere Move Ellbogenbandage weist keine Pelotte auf und ist bei Epicondylitis nicht geeignet.)

Empfehlenswerte Spangen

EpiPoint

Die Massagepelotte der EpiPoint weist drei genoppte Druckpunkte auf, welche die Ellbogensehne entlasten. Damit die Spange bei Golfer- und Tennisellbogen tragbar ist, kann die Pelotte ganz einfach gedreht werden. Ein breites Band das durch eine Umlenköse verläuft gibt sicheren Halt.

Die EpiPoint überzugt mit der gewohnt guten Bauerfeind Qualität. Die viskoelastische Pelotte wird auch nach häufigem Tragen nicht fest.

Elbow Strap von Bauerfeind Sports

Mit ihren weichen Abschlussrändern und dem hochatmungsaktiven Material ist die Elbow Strap speziell für Sportler entwickelt worden. Gezielt aufgetragene Silikonstreifen sorgen für beste Rutschfestigkeit bei jeder Bewegung. Dank BOA-Verschluss lässt sich die Bandage schnell anlegen und der gewünschte Druck ist stufenlos einstellbar.

Alle vorgestellten und viele weitere Bandagen und Spangen zur Behandlung des Tennisellbogens finden Sie im Bandagenshop.

Lesen Sie auch unseren Beitrag „Die richtige Bandage bei Tennisarm

Neues Bauerfeind Patella-Sehnenband

GenuPoint von BauerfeindDie Begriffe Bauerfeind und Kniebandage sind fast untrennbar. Seit Jahrzehnten überzeugt der deutsche Hersteller mit immer neuen Entwicklungen in diesem Gebiet, so auch im 2016. Die neue GenuPoint Patellasehnen-Bandage unterstützt ohne einzuschränken und überzeugt mit gewohnt guter Bauerfeind Qualität.

Die Patellasehne

Um das Knie zu strecken muss die grosse Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps) den Unterschenkel nach vorne ziehen. Das geschieht über ein „Umlenksystem“. Die obere Kante der Kniescheibe dient dem Quadrizeps als Ansatzpunkt. Über die Patellasehne (Kniescheibensehne), welche am unteren, spitzen Ende der Kniescheibe ansetzt wird die Kraft dann auf das Schienbein übertragen. Dabei wirken grosse Kräfte auf die Kniescheibensehne.

Schmerzen unterhalb des Knies

Schmerzen unterhalb des Knies sind häufig. Treten sie ohne vorangehenden Unfall auf, ist fast immer eine Überbelastung der Patellasehne und deren Ansätze die Ursache dafür. Bei jeder Sprungbewegung und bei jedem Schritt wird die Sehne schlagartig gespannt und enormen Kräften ausgesetzt. Besonders die Insertionsstellen, wo die Sehne mit dem Knochen verbunden ist, sind stark belastet und anfällig auf Reizungen und Entzündungen. Es werden verschiedene Krankheitsbilder unterschieden.

  • Patella-Spitzen-Syndrom/ Springerknie

Das Springerknie tritt häufig auf, wenn sprungintensive Sportarten wie Volleyball oder Basketball ausgeübt werden. Durch die hohe Belastung entzünden sich die Sehnenansätze am unteren Ende der Kniescheibe sowie am Schienbein.

  • Patella-Femoralis-Syndrom/Femoropatellares Schmerzsyndrom

Leichte Fehlstellungen der Beinachse können zu einer Lateralisation (seitliche Verschiebung) der Patella führen. Die Kniescheibe läuft nicht perfekt in der dafür vorgesehenen Gleitbahn, es kommt zu Fehlbelastungen, die in Kombination mit starker Beanspruchung zu Schmerzen an den Ansätzen der Patellasehne, sowie hinter der Kniescheibe führen können.

  • Morbus Osgood-Schlatter

Im Jugendalter ist die Ansatzstelle der Patellasehne am Schienbein noch knorpelig und verknöchert erst langsam. Dieser Ossifikationsprozess kann durch starke Belastungen, aber auch durch Wachstumsschübe gestört werden. Es kann zur Ablösung von Knorpelstücken kommen.

GenuPoint – entlastet und lindert

Die neue Bauerfeind GenuPoint Bandage wird auf Höhe der Patellasehne um das Bein gelegt. Mit ihrer anatomischen Pelotte übt sie Druck auf die Sehne und das umliegende Gewebe aus. Der korrekte Verlauf der Patellasehne wird dadurch begünstigt. Weiter erhöht der Druck die Spannung der Oberschenkelmuskulatur und Sehne, sodass Spitzenbelastungen reduziert werden.

Der Behandlungsdruck kann dank stufenlos verstellbarem Klettverschluss individuell eingestellt werden. Auch sonst bietet die GenuPoint dank ihrer anatomischen Passform angenehmen Tragekomfort. In Längsrichtung ist das Gestrick elastisch, sodass sich die Bandage bei Bewegung dem Knie anpasst. Die genoppte Druckpelotte ist körperseitig mit weichem Frottee-Stoff abgedeckt, der die Haut schont und für ein angenehmes Klima sorgt.

Patella-Sehnenbänder im Vergleich

Bei Bandagenshop finden Sie neben der GenuPoint Bandage weitere Patella-Sehnenbänder. Die Vorteile dieser Art von Bandagen liegen auf der Hand. Durch die kleine Form schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein und können selbst unter relativ engen Hosen problemlos getragen werden. Alle Patella-Sehnenbänder im Überblick:

Die aus atmungsaktivem Sympressgewebe gefertigte Bandage weist eine durchgehende Pelotte mit Verdickungen an beiden Enden auf. Die Pelotte liegt direkt auf der Haut, was eine maximale Kraftübertragung gewährleistet.

Das stabile Material der GenuStrap hält auch grossen Belastungen beim Sport stand. Dank nur einer seitlichen Umlenköse und weich eingefassten Rändern kann die Bandage sogar bei Kampfsportarten getragen werden.

Als einziges Sehnenband besitzt das Modell von Bort keine Umlenkösen, sodass es beim Sport sicher getragen werden kann. Weiter überzeugt die Bandage mit Coolmax Technologie, welches übermässiges Schwitzen verhindert.

Bei Fragen zu unseren Patella-Sehnenbänder berät Sie unser fachkompetentes Team gerne. Besuchen Sie unsere Abteilung für Kniescheiben-Bandagen.

Elastische Handgelenkstützen

Schmerzen im Handgelenk schränken ein und belasten den Alltag. Wenn bereits einfachste Handgriffe Beschwerden verursachen, muss eine Lösung gefunden werden. Hier kann eine elastische Handgelenkstütze helfen.

Wenn das Gelenk nur leicht gezerrt oder geprellt wurde, funktionelle Beschwerden auftreten oder Überbelastungserscheinungen den Alltag erschweren, hilft schon eine leichte Unterstützung. Elastische Bandagen haben den Vorteil, dass Sie das Gelenk mit lindernder Kompression versorgen, ohne die Bewegungsfreiheit ganz einzuschränken. Diese Funktionsweise reicht häufig bereits aus, um Beschwerden effektiv zu lindern.

Stabilisierende Schiene

Alle elastischen Handgelenkbandagen bei Bandagenshop sind mit einer stabilisierenden Schiene ausgestattet. Bei vielen Modellen kann die Schiene mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Das bietet sowohl bei chronischen als auch bei akuten Beschwerden entscheidende Vorteile:

  • Akute Verletzung: Ist das Handgelenk durch einen Unfall leicht verletzt, ist innert Wochen oder Monaten eine vollständige Genesung zu erwarten. Wenn die Beschwerden abnehmen, kann die Schiene aus der Bandage entfernt werden. So lässt sich die Bandage dem Heilungsverlauf anpassen.
  • Chronische Schmerzen: Nicht immer tut das Handgelenk gleich stark weh und nicht jeden Tag erledigt man die gleichen Arbeiten. Dank herausnehmbarer Schiene kann die Handgelenkstütze der aktuellen Tagesform und den täglichen Anforderungen angepasst werden.

Elastische Handgelenkstüten im Überblick

ManuTrain Handgelenkbandage: Zwei Massagepelotten machen die elastische Bandage aus TrainAktiv-Gestrick besonders wirkungsvoll. Dank nahtfreiem Rundgestrick eignet sich diese Handgelenkbandage auch für den Sport. Die volare Schiene kann bei Bedarf in die Bandage eingesetzt werden. Mit zirkulärem Band.

Ortho Manu Flex: Mehrere Klettverschlüsse erlauben es die Bandage dem Arm anzupassen. Dank der seitlichen Öffnung ist die Bandage einfach anzuziehen, auch wenn das Handgelenk schmerzt. Es kann zwischen zwei verschiedenen Längen (16 oder 22cm) gewählt werden. Die eingearbeitete Schiene bringt die Hand in eine entlastende Ruhestellung. Mit zirkulärem Band.

Active Color Handgelenkschiene: Ein seitlicher Reisverschluss ermöglicht es die Kompressionsbandage einfach und schmerzfrei anzuziehen. Die Schiene wird in eine Tasche eingeschoben. Es befindet sich auf der Ober- und Unterseite eine Tasche, sodass die Bandage beidseitig getragen werden kann. Mit zirkulärem Band.

Push med mit Splint: Die Sportbandage aus Sympress-Mikrofaser wird zum Anziehen seitlich geöffnet und mit zwei Velcroverschlüssen befestigt. Symbole auf den Verschlussbändern geben die Reihenfolge vor. Der stabilisierende Kunststoff-Splint ist leichter als eine Aluschiene und kann bei Bedarf aus der Bandage entnommen werden.

Alle vorgestellten Handgelenkstützen finden Sie im Bandagenshop. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der richtigen Bandage.

Kniebandagen nach Kreuzbandriss beim Skifahren

Skifahren macht Spass, birgt aber auch ein gewisses Verletzungsrisiko. Bei Skiunfällen am häufigsten von Verletzungen betroffen ist das Knie, insbesondere das vordere Kreuzband. Selbst Profis wie Lindsey Vonn sind nicht vor derartigen Verletzungen geschützt. Was Sie über den Kreuzbandriss und seinen Behandlung wissen müssen.

Das Kreuzband

Skifahrer Sturz mit KreuzbandrissDas Kniegelenk ist das grösste Gelenk im menschlichen Körper und durch seine Lage und Funktion stark vom Körpergewicht belastet. Stabilisiert wird das Knie von den Bändern. Die Seitenbänder (Lig. collaterale) liegen auf beiden Seiten des Knies und verhindern das Verdrehen des Knies bei gestrecktem Kniegelenk. Die Kreuzbänder verlaufen quer durchs Gelenk und kreuzen sich dabei, daher die Namensgebung. Das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) verläuft von hinten, oben nach vorne, unten. Das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius) verläuft von vorne, oben nach hinten, unten. Die Kreuzbänder erfüllen zwei Funktionen, sie halten die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen bei gebeugtem Knie zueinander in der richtigen Position und verhindern das Abrutschen. Ausserdem ermöglichen sie passiv die Rotation des Knies, indem sie voneinander weichen oder sich überkreuzen. Die stabilisierende Funktion der Bänder wird durch Muskeln und Menisken unterstützt.

Kreuzbandriss

Der Kreuzbandriss, auch Ruptur oder Läsion genannt, kann das vordere oder hintere Kreuzband betreffen. Bei Skifahrern ist aber fast immer das vordere Kreuzband betroffen. Die Länge der Skier wirkt beim Umfallen, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie ein Hebel. Das Kniegelenk wird so stark verdreht, dass das Kreuzband reisst.

Das Reissen des Bands wird vom Patienten manchmal gehört. Starke Schmerzen und Schwellungen kurz nach dem Ereignis machen klar, hier liegt eine Verletzung vor. In den nächsten Stunden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er untersucht die Stabilität des Knies und schliesst weitere Verletzungen z.B. der Knochen aus.

Unhappy Triad

Die unglückliche Triade ist eine Kombinationsverletzung aus Kreuzbandriss, Meniskusschaden und Innenbandriss. Das Verletzungsbild ist vor allem bei Skifahrern anzutreffen und ist auf die enge Verbindung der Menisken mit den Seitenbändern zurückzuführen. Reisst das Innenband, beschädigt es den Meniskus gleich mit.

Konservative Therapie

Nach einem Kreuzbandriss, kann das Kniegelenk instabil werden. Die dadurch verursachte unphysiologische Belastung führt über Monate oder Jahre zu einer falschen Belastung der Strukturen, insbesondere der Knorpel und begünstigt so die Entstehung von Arthrose. Deshalb ist es unerlässlich Kreuzbandrisse korrekt zu behandeln und eine allenfalls verbleibende Instabilität ernst zu nehmen, auch wenn das Knie nicht mehr schmerzt.

Knieorthese & Physiotherapie

Unmittelbar nach dem Kreuzbandriss verschreibt der Arzt eine Orthese um das Knie zu entlasten und Physiotherapie, um die kniestabilisierenden Muskeln gezielt zu trainieren. Die Orthese unterstützt das Knie stark und verhindert erneute Verdrehungen oder das „Wegrutschen“ des Gelenks. Bereits nach 6 Wochen ist das Knie durch die gestärkte Muskulatur wieder stabilisiert, sodass der Patient arbeitsfähig ist. Spätestens nach 3 Monaten sollte die Lebensqualität nicht mehr eingeschränkt sein und auch sportliche Aktivitäten sollten wieder möglich sein. Viele Patienten fühlen sich aber immer noch unsicher und möchten im Alltag, oder wenigstens beim Skifahren nicht auf eine unterstützende Bandage verzichten.

Stark stabilisierende Bandagen

Die GenuTrain S Kniebandage unterstützt das Gelenk mit zwei seitlichen Schienen und einem Gurtsystem. Die Beugung des Knies wird nicht eingeschränkt, nur das seitliche Abknicken oder Verdrehen wird verhindert.

Die Push med Kniebandage ist ähnlich aufgebaut. Zwei seitliche Blattfedern unterstützen die Funktion des Knies, ohne zu stark zu behindern. Das Gurtensystem trägt zusätzlich zur stabilisierenden Wirkung der Bandage bei.

Beide Bandagen eignen sich nach Kreuzbandverletzungen, um das Sicherheitsgefühl im Alltag zu verbessern und das Knie zu entlasten. Beim Skifahren sind sie nur bedingt geeignet, da die seitlichen Stabilisatoren bei einem Unfall ein gewisses Verletzungsrisiko bergen. Zum Skifahren sind Bandagen ohne feste Stabilisatoren besser geeignet.

Die GenuTrain Kniebandage mit ihrem komprimierenden Gestrick stabilisiert das Knie propriozeptiv. Die Haltefunktion der Muskeln wird unterstützt und das Sicherheitsgefühl verbessert. Semirigide Stabilisatoren geben Sicherheit und stellen bei einem Unfall so gut wie kein Risiko dar.

Für Skifahrer und Sportler geeignete Alternativen sind ausserdem die Stabilogen Eco Sportbandage aus anpassungsfähigem 3D Gestrick oder die Select StabiloGen Kniebandage mit Outlast-Technologie für ein angenehmes Hautklima.

Operation

Wann nach einem Kreuzbandriss eine Operation erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sportlich sehr aktiven Personen und jungen Patienten wird in der Regel zu einer Operation geraten. Hier wird aus einem oder zwei anderen Bändern (häufig ein Teil des Lig. patellae) die keine Funktion erfüllen ein neues geformt und im Knochen verankert.

Zeitpunkt der Operation

Die Operation wird frühestens 6 Wochen nach dem Unfall durchgeführt, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Ausnahme bilden komplexe Verletzungsbilder, wie z.B. die unhappy triad wo die Menisken mitverletzt sind, hier muss sofort operiert werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass längeres Zuwarten bei Kreuzbandrissen keinen Nachteil hat. Patienten die nach sechs Wochen operiert wurden und solche die erst nach Monaten operiert wurden, waren schlussendlich mit dem Operationsergebnis gleich zufrieden.

Wer Skifahren nur als Hobby betreibt und auch sonst sportlich nicht sonderlich aktiv ist, bereits an Kniearthrose leidet oder schon älter ist, wird meist konservativ behandelt.

Da jeder Fall individuell ist, wird die Entscheidung für oder gegen eine Operation nach Kreuzbandriss immer zusammen mit dem Patienten gefällt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und unfallfreie Skisaison 15/16!

Wann ist eine Hallux OP nötig?

Kaum jemand lässt sich gerne operieren und viele Hallux Patienten fragen sich deshalb ob eine Operation wirklich nötig sei. Selbstverständlich muss diese Frage in jedem Fall individuell abgeklärt werden. Es gibt aber einige Faktoren die eher für eine Operation sprechen und andere die eher dagegen sprechen.

Vorteile einer Hallux Operation

Der Hallux valgus ist eine Achsfehlstellung der Grosszehe. Er begünstigt die Entstehung von Arthrose und Folgeschäden an anderen Zehen (z.B. Hammerzehe). Ausserdem kann ein Hallux valgus starke Schmerzen verursachen. Eine Behandlung ist also unumgänglich, auch weil sich die Fehlstellung nicht selbständig zurückbilden kann. Ob eine Operation nötig ist, entscheidet jeder Patient im Gespräch mit einem erfahrenen Orthopäden.

Wenn alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und der Hallux dennoch Schmerzen verursacht, spricht das eher für eine Operation. Auch sehr stark ausgeprägte Fehlstellungen können meist nur noch operativ korrigiert werden. Wenn Sie an einem Hallux leiden der starke Schmerzen verursacht oder Sie anderweitig in Ihrem Alltag einschränkt, suchen Sie am besten einen erfahrenen Arzt auf, um mit Ihm das mögliche Vorgehen zu besprechen.

Wann zuwarten?

Sachgemäss durchgeführte Operationen bringen für die Betroffenen eine Erleichterung. Trotzdem sollte man sich nicht leichtfertig für einen Eingriff entscheiden, weil jede OP Komplikationen nach sich ziehen kann. Neben allgemeinen Problemen wie Infektionen, Thrombosen oder Gefühlsstörungen im operierten Bereich, gibt es spezifische Komplikationen nach Hallux OP‘s. So kann beispielsweise eine Über- oder Unterkorrektur gemacht werden. Es kann auch zu einer veränderten Statik des Fusses mit Fehlbelastungen kommen. Wer alle konservativen Methoden ausgeschöpft hat und die Operation erst bei mittlerer bis schwerer Fehlstellung oder bei starken Schmerzen durchführen lässt, kann aber kaum etwas falsch machen. Die Situation wird durch den Eingriff auf jeden Fall verbessert, ganze 94% der Patienten sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Alternativen zur Hallux OP

Jeder Hallux valgus sollte zuerst mit konservativen Methoden behandelt werden, bevor man sich für eine OP entscheidet. Die gängigsten Behandlungsmethoden sind:

  • Gesunde Schuhe: Verzichten Sie auf enge Schuhe und Absätze. Wählen Sie Schuhe mit einem guten Fussbett und breitem Zehenfach. Allenfalls kann eine viskoelastische Einlagesohle eine gesunde Fussform unterstützen.
  • SANItoe Schiene: Wenn die Achsabweichung noch nicht zu sehr fortgeschritten ist (max. 30°), kann die Zehe mit einer SANItoe Hallux-Schiene wieder in ihre natürliche Position zurückgeführt werden. Dank seitlichem Gelenk schränkt die Schiene den Bewegungsablauf beim Gehen nicht ein und eignet sich für eine besonders angenehme Therapie. Wird die Schiene täglich für mehrere Stunden getragen, bringt sie die Zehe in ihre natürliche Position zurück. Leichte Fehlstellungen können korrigiert werden.
  • Spiraldynamik Bandage: Die Spiraldynamik Helix S Bandage unterstützt den Fuss in seiner natürlichen Form und kann auch bei Hallux helfen. Ideal ist eine Kombination zwischen der Spiraldynamikbandage Bandage am Tag und der SANItoe Bandage in der Nacht.
  • Fussgymnastik: Nicht nur Bänder, sondern auch die Muskeln geben dem Fuss seine Form. Wer die Muskeln regelmässig trainiert kann Fehlstellungen vorbeugen.
  • Barfuss gehen: Verzichten Sie wenn immer möglich auf Schuhe, auch draussen.

Alles für gesunde Füsse finden Sie im Bandagenshop.

Muskelprellungen behandeln

Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.

Muskelprellung

Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.

Komplikationen

Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.

Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.

Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.

Therapie

Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.

  • P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
  • E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
  • C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
  • H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern

Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.

MyoTrain Oberschenkelbandage von BauerfeindIn den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.

Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.

Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.

Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.

Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.

Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.

Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk

Die Hand ist unser wichtigstes Werkzeug. Wir setzten sie jeden Tag tausendfach ein, oft ohne uns darüber Gedanken zu machen. Erst wenn sie schmerzt nimmt man sie bewusst wahr. Die Sehnenscheidenentzündung (med. Begriff: Tendovaginitis) ist häufig Folge von Überbelastung und kann äusserst schmerzhaft sein.

Die Sehnenscheiden

Damit die Finger bewegt werden können, braucht es Muskeln. Würden diese in den Fingern liegen, wären die Finger aber ganz schön dick und könnten kaum als feines Werkzeug eingesetzt werden. Deshalb liegen die Muskeln für die Finger- und Handgelenkbewegungen hauptsächlich im Unterarm. Über Sehnen sind sie mit den Fingerknochen verbunden und ermöglichen die Bewegung. Wo die Sehnen nahe an Knochen vorbeiführen, verlaufen sie in Sehnenscheiden. Diese Bindegewebshüllen umschliessen die Sehne. Eine Schmierflüssigkeit garantiert das reibungsfreie Gleiten der Sehne in der Sehnenscheide.

Schmerzhafte Entzündung

Die Entzündung der Sehnenscheiden macht sich durch ziehende oder stechende Schmerzen im Handgelenk bemerkbar. Weitere Symptome können Rötungen, Erwärmungen oder Schwellungen sein. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und es können knirschende Geräusche entstehen wenn Hand oder Finger bewegt werden. Manchmal tritt auch ein schnellender Finger auf.

Manu-X Handgelenkorthese
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Ursachen

Die Sehnenscheidenentzündung ist in den allermeisten Fällen durch eine Überbelastung bedingt. Auslöser können repetitive Arbeiten, z.B. beim Putzen, beim Einräumen von Regalen oder bei Scheren-Arbeiten in der Gärtnerei sein. Auch musizieren mit Klavier, Gitarre oder Geige kann eine Sehnenscheidenentzündung auslösen. Arbeiten im Haushalt, am Computer oder im Garten sind mögliche Ursachen. Neue Belastungen stellen ein grösseres Risiko für eine Sehnenscheidenentzündung dar als gewohnte Bewegungen. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag Handgelenkschmerzen nach der Gartenarbeit.

Ganz selten wird die Sehnenscheidenentzündung durch bakterielle Infektionen ausgelöst.

Therapie

Mit einer Handgelenkbandage oder Schiene wird das Handgelenk entlastet oder ganz ruhiggestellt.

In einer ersten Behandlungsphase kann auch eine Kältekompresse Linderung bringen. Später, wenn die Entzündung abgeklungen ist, wird eine Wärmebehandlung als angenehm empfunden. In manchen Fällen kann der Arzt auch entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel verschreiben. Ganz selten wird die entzündete, verengte Sehnenscheide in einer Operation gespalten, was zu einer Erleichterung führt.

Eine wichtige Massnahme geht leider oft vergessen. Die ursächliche Bewegung für die Entzündung muss ermittelt und in Zukunft möglichst vermieden werden. So lassen sich Rückfälle vorbeugen.

Handgelenkbandagen bei Sehnenscheidenentzündung

ManuTrain von Bauerfeind: Die ManuTrain Handgelenkbandage entlastet das Gelenk mit zwei seitlichen Stabilisatoren. Dank zirkulärem Handgelenkband kann der Stabilisierungsgrad individuell angepasst werden. Anatomisch geformte Pelotten massieren das Gewebe und regen die Heilung an.

Bort Select ManuZip: Die ManuZip Bandage ist mit einem seitlichen Reisverschluss ausgestattet und auch bei Schmerzen problemlos anzuziehen. Die handunterseitige Schiene und das Stabilo-Band stabilisieren das Handgelenk zuverlässig. Eine auf der Handgelenk-Aussenseite liegende Pelotte massiert angenehm. Eine ideale Bandage für Anspruchsvolle mit ausgeprägten Beschwerden.

Active Color Handgelenkschiene: Die kostengünstige Active Color Schiene bietet bei eher leichten Entzündungen eine wirkungsvolle Therapie. Dank dünnem Material trägt sie kaum auf und ist mit ihrer mittleren Stabilisierung ideal für den Alltag.

Diese und weitere Handgelenkbandagen zur Behandlung von Sehnenscheidenentzündungen finden Sie im Bandagenshop.


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Alles für die Füsse

Lassen Sie die Fussschmerzen nicht Ihr Leben bestimmen. Wenn das Gehen schmerzt und Sie keine Lust mehr haben sich zu bewegen, können schon einfache Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Bewegungsfreude zurückbringen.

Die Füsse sind den ganzen Tag einer grossen Belastung ausgesetzt. Beim Stehen und Gehen lastet das gesamte Körpergewicht darauf. Zu schmale Schuhe pressen die Zehen in eine unnatürliche Position und behindern die Durchblutung. Aber auch wer seine Füsse zu sehr schont und sich kaum bewegt tut ihnen nichts Gutes. Dadurch verkümmert die Muskulatur, welche das Fussgewölbe stabilisiert. Um die Gesundheit der Füsse zu fördern ist es ideal, wenn man weites Schuhwerk trägt, sich regelmässig bewegt und häufig barfuss geht. Wenn die Füsse trotzdem weh tun, helfen unsere Fussprodukte.

Häufige Ursachen für Fussschmerzen

Fussschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir stellen Ihnen die häufigsten Gründe für schmerzende Füsse vor.

Spreiz-, Knick- oder Senkfuss: Fussdeformitäten sind weit verbreitet. Oft treten Spreiz-, Knick- und Senkfuss in einer Kombination auf. Die Fussgewölbe sind abgeflacht, die fünf Zehenstrahlen weichen auseinander und im Sprunggelenk stimmt der Winkel nicht. Diese Deformationen führen zu Fehlbelastungen an Fusssohle und Gelenken, was schlussendlich die Schmerzen verursacht.

Hallux valgus: Bei der Ballenzehe handelt es sich um eine Achsabweichung der Grosszehe. Durch den Knick im Grosszehen-Grundgelenk wird das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens als Ballen sichtbar. Da das Köpfchen sehr empfindlich ist, wird fast jeder Hallux früher oder später schmerzhaft.

Fersensporn: Auf der Fussunterseite befindet sich eine grosse Sehnenplatte, die an ihrem hinteren Ende mit dem Fersenbein verwachsen ist. Ist diese Ansatzstelle entzündet, spricht man im Volksmund wegen den stechenden Schmerzen von einem Fersensporn. Korrekterweise beschreibt ein Fersensporn die Verkalkung oder Verknöcherung der Sehne, was häufig vorkommt und nur in manchen Fällen beschwerden auslöst.

Druckstellen, unspezifische Schmerzen: Nicht immer gibt es für Fussschmerzen eine klare Ursache. Manchmal sind es einfach die mit dem Alter schwindenden Fettpolster welche die Füsse empfindlicher machen, eine beginnende Arthrose oder häufige Überbelastung.

Tipp: Klären Sie Fussschmerzen rechtzeitig beim Arzt ab. Insbesondere Deformitäten schreiten unbehandelt immer weiter fort und werden nicht von selber besser.

Einfache Hilfe bei Fussschmerzen

Manchmal braucht es nicht viel um Fussschmerzen zu lindern. Bereits einfache Hilfsmittel unterstützen den Fuss in seiner natürlichen Form und lassen Schmerzen unmittelbar verschwinden oder zumindest schwächer werden. Hier eine kleine Auswahl an praktischen Hilfsmitteln gegen Fussschmerzen.

Einlagen: Viskoelastische Schuheinlagen sind als ganze Sohlen, oder als Fersenkissen erhältlich. Die anatomische Form mit Mittelfusspelotte (z.B. ViscoPed oder Ortho Insole long) unterstützt die natürliche Form des Fusses und richtet das Fussgewölbe wieder auf. Dank dem weichen Material werden Schläge gedämpft. Softspots an den empfindlichen Stellen entlasten zusätzlich.

Fersenkissen sind als reine Entlastungspolster erhältlich, oder mit korrigierender Form. Mit dem ViscoHeel K lassen sich leichte Achsfehlstellungen der Beine korrigieren. Mit den ViscoBalance können Längenunterschiede der Beine korrigiert werden.

Hallux Schienen: Die SANItoe Hallux Schiene bringt die Grosszehe zurück in ihre natürliche, gerade Position. Die breite Mittelfussbandage unterstützt das Fussgewölbe bei Spreizfuss, einer häufigen Begleiterkrankung des Hallux valgus. Wer eine Behandlung in der Nacht vorzieht, wählt die ValguLoc Hallux Nachtschiene.

Bandagen: Mittelfussbandagen richten das Fussgewölbe auf und begünstigen eine gesunde Fussform.

Mit Knöchelbandagen lassen sich Beschwerden im Sprunggelenk und im Fersenbereich lindern. Die Bort Helix S USG-Bandage unterstützt die Bewegungsabläufe mit Korrekturzügeln nach der Lehre der Spiraldynamik. Das Fussgewölbe wird unterstützt und Beschwerden bei Knick-, Senk- oder Spreizfuss gelindert.

Spezialschuhe: Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Spezialschuhen. Die verschiedenen Verbandsschuhe entlasten die Füsse nach Operationen oder Unfällen. Der fast nahtfreie Sanisoft D Spezialschuh ist einfach anzuziehen und ideal für den Alltag.

Alle vorgestellten Produkte finden Sie im Bandagenshop, viele mit Tiefpreis-Garantie. Bei Fragen rund um die Fussprodukte steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.