Ab sofort finden Sie im Bandagenshop eine grosse Auswahl an McDavid Stützen und Bandagen. Die Produkte der amerikanischen Marke sind speziell auf die Bedürfnisse von Athleten abgestimmt. Das merkt man an verschiedenen Details, die den Komfort während dem Sport erhöhen und die Leistungsfähigkeit unterstützen. Lernen Sie ausgewählte Neopren-Bandagen aus unserem neuen McDavid Sortiment kennen.
Vorteile von Neoprenbandagen
Im Gegensatz zu den meisten Herstellern setzt McDavid bei vielen seiner Bandagen nicht auf gestrickte Ware, sondern auf Neopren. Das Material hat mehrere Vorteile. Es wirkt temperaturisolierend und verleiht so eine therapeutische Wärme, um die Funktionsfähigkeit der Gelenke zu unterstützen. Auch in Spielpausen kühlt das Gelenk nicht aus. Durch die leicht polsternden Eigenschaften sind Neoprenbandagen ausserdem angenehm zu tragen. Auch in Sachen Beständigkeit lässt Neopren keine Wünsche offen. Durch die Oberschicht aus Nylon sind die Stützen besonders langlebig.
McDavid Kniestützen
Kniestütze PS II
Die McDavid Kniestütze PS II verleiht einen besonders guten Halt, dank zwei seitlichen Stabilisatoren. Um die Beugebewegung des Knies optimal mitzumachen, verfügen beide Stabilisatoren über ein polyzentrisches Scharnier mit Getriebe. Dieses System wird dem sich beim Beugen nach hinten verschiebenden Drehpunkt des Knies sehr gut gerecht. Weitere Vorteile der PS II sind die gepolsterte Patellaöffnung zum Führen der Kniescheibe, Gurten mit einstellbarem Klettverschluss und die seitlichen Fingerschlaufen für einfaches Anziehen.
Optional ist die McDavid Kniestütze auch mit Kreuzbändern erhältlich, welche die seitliche Stabilität nochmals erhöhen und beispielsweise bei Verletzungen der Seitenbänder ideal sind.
Patella Kniestütze
Mittlere Stabilität bietet die Patella Kniestütze von McDavid. Eine Knieschiebenöffnung mit Polsterung führt die Patella um Luxationen vorzubeugen und die Sehne zu entlasten. Seitliche Federstäbe und zwei Klettriemen verhindern, dass die Bandage verrutscht.
Bandage fürs Sprunggelenk
Seitliches Einknicken gehört zu den häufigsten Ursachen von Sportverletzungen. Die McDavid Fussgelenkstütze stabilisiert das Gelenk mit einer leichten Kompression und einem einstallbaren Band. Das Band wird in einer 8er-Tour um Fuss und Unterschenkel gewickelt, der Kreuzpunkt liegt über dem Knöchel. Diese Wicklung erhöht die seitliche Stabilität, während der Fuss uneingeschränkt beugbar bleibt.
Die Fussgelenkstütze ist bewusst minimalistisch ausgeführt, damit Fuss und Bein möglichst frei bleiben. Auch die Ferse ist ausgespart, um maximalen Gripp zu gewährleisten, selbst bei Barfusssportarten.
Schulterbandagen von McDavid
Die Besonderheit der Schulter ist ihr grosser Bewegungsumfang. Dieser wird unter anderem durch die kleine, flache Gelenkpfanne des Schulterblatts ermöglicht. Ausserdem sind Bänder und Gelenkkapsel relativ locker, um der Bewegung des Gelenks zu folgen. Für die Stabilität der Schulter sind also weitgehend die Muskeln verantwortlich. Dieser Umstand verlangt, dass die Schulter stets möglichst aktiv gehalten wird. Die McDavid Schulterbandagen unterstützen die Muskulatur in ihrer Haltewirkung. Schmerzen werden gelindert, sodass die Bewegungsfreude angeregt wird. Wählen Sie Ihre McDavid Schulterbandage aus zwei Varianten.
Schulterstütze
Ein breiter Brustteil und eine zusätzliche Gurtung um Arm, Schulter und Brust sorgen für einen hohen Unterstützungsgrad, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Sollte kurzfristig eine Ruhigstellung nötig sein, kann zusätzlich der mitgelieferte Brustgurt getragen werden.
Leichte Schulterstütze
Die leichtere Variante der Schulterstütze versorgt das Gelenk mit einer anregenden Kompressionswirkung. Über dem Gelenk wird die Kompression von einer Y-förmigen Lasche erhöht. Über zwei Klettverschlüsse lässt sich die Lasche regulieren.
Schauen Sie sich die vorgestellten und viele weitere McDavid Bandagen im Shop an.
Die Schulter weist einen grossen Bewegungsumfang auf. Das ist dem vielfältigen Aufbau mit drei beteiligten Knochen und dazwischen liegenden Gelenken zu verdanken. Der Oberarmknochen (Humerus) bildet mit dem Schulterblatt das eigentliche Schultergelenk. Das Schulterblatt weisst ausserdem einen Vorsprung (Acromion) auf, der mit dem Schlüsselbein artikuliert. Ein weiteres Gelenk in Schulternähe ist das Sternoclavicular-Gelenk zwischen Brustbein und Schlüsselbein. Auf die zwei unechten Nebengelenke wird hier nicht weiter eingegangen.
Der grosse Bewegungsumfang des Schultergelenks wird durch die kleine Gelenkpfanne des Schulterblatts ermöglicht. Die kleine Auflagefläche bedeutet aber auch eine geringe Stabilität. Die relativ weite Gelenkkapsel trägt wenig zum Halt der Schulter bei. Wichtigster Stabilisator der Schulter ist eine Muskelgruppe, die Rotatorenmanschette.
Schulter ruhigstellen oder nicht?
Bei Gelenkverletzungen muss man sich immer fragen, ob das Gelenk wirklich ruhiggestellt werden muss oder nicht. Halten Sie sich immer an die Vorgaben Ihres Arztes. Grundsätzlich gilt, dass Gelenke möglichst nicht und wenn doch, nur so kurz wie nötig ruhiggestellt werden. Indikationen die eine Ruhigstellung erfordern sind beispielsweise die Schulterluxation, Frakturen, verschiedene Schulteroperationen und die Rotatorenmanschettenruptur.
Gerade bei Schwellungen und Reizungen nach leichten Verletzungen, bei Arthrosebeschwerden oder leichten Reizungen nach Schulteroperationen ist in der Regel keine Ruhigstellung erforderlich. Sie kann sich sogar negativ auswirken. Wenn man bedenkt, dass die Muskulatur der Hauptstabilisator des Schultergelenks ist, wird klar weshalb eine Ruhigstellung auch Nachteile mit sich bringt. Bereits nach kurzer Zeit erschlafft die Muskulatur und die Stabilität des Gelenks wird immer schlechter.
Aktivbandage für mehr Bewegungsfreude
Die Bauerfeind Train Bandagen wurden entwickelt um Schmerzen zu lindern, das Sicherheitsgefühl zu verbessern und die Freude an der Bewegung zu fördern. So wird die frühe Mobilisierung gefördert und ungünstige Schonhaltungen vermieden.
Mit der OmoTrain S steht die erste Aktivbandage für die Schulter zur Verfügung. Das Kompressionsgestrick regt die Durchblutung an. Eine grossflächige Delta-Pelotte massiert die Schulter an den häufigsten Schmerzpunkten. Gehalten wird die Bandage von einem Brustgurt. Er verleiht der Schulterbandage Halt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
An der Ferse gut sichtbar ist die Achillessehne. Sehnen sind bindegewebige Verbindungen zwischen einem Muskel und einem Knochen. Die Achillessehne entspringt dem dreiköpfigen Wadenmuskel und inseriert ins Fersenbein (Calcaneus), wo sie auf den letzten Zentimetern nahe am Knocken verläuft. Zum Glück hat die Natur eine Polsterung vorgesehen, um die Sehne vor Reibung am Knochen zu schützen, den Schleimbeutel (Bursa subachillea).
Bursitis subachillea
Der Schleimbeutel an der Ferse kann sich entzünden, man spricht von einer Bursitis subachillea (Bursitis = Schleimbeutelentzündung), weil der Schleimbeutel unter der Achillessehne liegt. Die Entzündung ist meist auf einen äusseren Druck, z.B. von ungeeigneten Schuhen, oder eine Überbelastung der Sehne zurückzuführen. Läufer und Velofahrer sind aufgrund der repetitiven Fussbewegungen beim Sport eher gefährdet. Die Bursitis subachillea kann aber jeden treffen, egal ob sportlich oder unsportlich.
Die Haglund-Ferse kommt ebenfalls als Ursache einer Schleimbeutelentzündung in Frage. Es handelt sich um eine knöcherne Veränderung des Fersenbeins, die im Volksmund als Überbein beschrieben wird.
Unabhängig von der Ursache der Bursitis, wird immer zuerst eine konservative Therapie angestrebt.
Therapie
Die Therapie bei einer Schleimbeutelentzündung im Bereich der Ferse besteht aus verschiedenen Anwendungen. Mögliche Therapieansätze sind wie folgt.
Entlastung
Der entzündete Schleimbeutel muss in jedem Fall entlastet werden. Das geschieht durch weites Schuhwerk, das Einstellen/ Reduktion der sportlichen Aktivität und dem Tragen einer geeigneten Bandage wie z.B. der AchiloTrain Pro.
AchilloTrain Pro
Die Achillessehnenbandage von Bauerfeind weist entlang der gesamten Achillessehne eine grossflächige Silikonpelotte auf. Im Fersenbereich reichen zwei Flügel bis über den Schleimbeutel und sorgen für eine entlastende Massagewirkung. Zusätzlich regt die Kompressionsbandage die Durchblutung an. Die Versorgung der Ferse mit Nährstoffen und der Abtransport von Abbauprodukten werden gefördert. Dadurch entsteht ein optimales Milieu für die Heilung. Detaillierte Informationen zur AchilloTrain Pro finden Sie im Shop.
Physikalische Anwendungen
Kälte- oder Wärmeanwendungen können Linderung bringen. Manchmal führt auch die Stosswellentherapie oder Ultraschalltherapie zum Erfolg.
Medikamente
Nichtsteroidale Antirheumatika hemmen Entzündungsreaktionen und sind deshalb bei einer Schleimbeutelentzündung an der Ferse eine mögliche Therapie. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem für Sie geeigneten Medikament. Beachten Sie, dass Medikamente die Entlastung nicht ersetzen, sondern nur den Heilungsprozess unterstützen.
Operation
Klingt die Entzündung nach mehreren Monaten nicht ab, ist die Indikation zur operativen Behandlung gegeben. In der Regel wird der Schleimbeutel über einen kleine Hautschnitt entfernt. Bei der Haglund-Ferse wird zusätzlich der überstehende Knochenvorsprung abgetragen.
Die Gelenke nutzen sich mit den Jahren ab und bereits leichte Stürze können zu Verletzungen führen. Deshalb sind ältere Personen häufig auf Bandagen oder Orthesen angewiesen. Viele Produkte sind aber an die Bedürfnisse von jungen Sportlern angepasst und für Patienten mit eingeschränkter Greiffähigkeit kaum zu handhaben. Bort hat jetzt eine Reihe von Orthesen entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von reifen Patienten abgestimmt sind.
Das Generation-Konzept
Anziehen
Das Anziehen von Bandagen oder Orthesen stellt für Personen mit motorischen Defiziten eine Schwierigkeit dar. Die Generation Orthesen für die oberen Extremitäten sind deshalb so gestaltet, dass sie sich mit einem Handgriff schliessen lassen. Rücken- und Knieorthese sind mit grossen Handschlaufen versehen, die ein kraftsparendes Handling ermöglichen.
Komfort
Gehen am Stock oder Rollator, sowie langes Sitzen sind mit den Generation Orthesen kein Problem. Der Handbereich bei den Hand- und Daumenorthesen ist so gepolstert, dass Gehhilfen schmerzfrei gehalten werden können. Die Knie- und Rückenorthese sind so geformt, dass sie langes Sitzen bequem ermöglichen.
Design
Schlichtes Dunkelblau und Schwarz fallen nicht auf. Helle Ränder und wo nötig farbige Markierungen sorgen für einen guten Kontrast und erleichtern das korrekte Anziehen. Die farbigen Markierungen verschwinden nach dem Anziehen unter den Verschlussbändern.
Die Orthesen im Überblick
Bort Generation Daumenschiene
Bei Arthrose oder Arthritis, nach Verletzungen und Operationen der Bänder oder bei Entzündungen des Daumengrund- oder Sattelgelenks, hilft die Generation Daumenschiene. Sie stellt die beiden Gelenke mit einem anatomisch geformten Stabilisierungselement ruhig. Bei Bedarf kann der Stabilisator entfernt werden. Das Anziehen wird durch ein innovatives Schnürsystem erleichtert.
Generation Handgelenkorthese
Der mit einer Hand zu bedienende Gabelzügel dieser Orthese erleichtert das Anziehen. Zwei Schienen, auf der Ober- und Unterseite der Hand stabilisieren das Handgelenk zuverlässig. Die Orthese ist ideal bei Handgelenkarthrose, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung, oder nach Verletzungen.
Bort Generation Knieorthese
Vollständig geöffnet lässt sich die Orthese ganz einfach ums Knie legen und mit den Klettverschlüssen zumachen. Öffnungen an Kniekehle und Kniescheibe sorgen für einen angenehmen Komfort bei gebeugtem Knie, z.B. beim Sitzen. Die seitlichen Schienen stabilisieren das Gelenk. Die Beuge- und Streckbewegung wird dank Schienengelenk mit zwei Drehpunkten ermöglicht. Bei Bedarf lassen sich Flexion und Extension auch begrenzen.
Rückenorthese Generation von Bort
Die Rückenorthese weist eine neuartige Spangenform auf. Dadurch hält sie während dem Anlegen sicher am Körper und garantiert beste Unterstützung beim Tragen. Die Verschlussplatten werden mit zwei grossen Handschlaufen verschlossen, während ein Schnürsystem (ebenfalls mit Handschlaufen) ermöglicht den Stabilisierungsgrad anzupassen.
Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug. Selbst wenn wir von Handgelenkschmerzen geplagt sind, fällt es oft schwer die Hände ruhigzuhalten und zu schonen. Sinnvoll ist deshalb eine Handgelenkbandage mit Schiene, die das Gelenk ruhig hält, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Wir stellen Ihnen die besten Modelle, sowie eine Neuigkeit aus dem Bandagenshop vor.
Die neue Energy Manu Pro
Die hochwertige Bandage trägt sich angenehm und bietet eine lindernde Kompression. Anatomisches Formgestrick und reduzierter Druck in den Abschlussrändern sorgen für einen sicheren, bequemen Sitz der Bandage.
Die Energy Manu Pro unterstützt das Handgelenk mit einer stabilisierenden Aluschiene, die in ein Fach auf der Handunterseite eingelegt wird. Mit dem hellgrauen Velcro-Band lässt sich der Stabilisierungsgrad zusätzlich steigern. Sowohl Schiene, als auch Velcro-Band lassen sich entfernen, sodass die Unterstützung nach einigen Wochen reduziert werden kann, wenn die Schmerzen nachlassen.
Eine seitliche Silikonpelotte schützt das Handgelenk vor Berührungen und erhöht unter dem Velcro-Band lokal die schmerzlindernde Kompression.
Bort Select ManuZip
Hochwertig, komfortabel & für Langzeitanwendung geeignet
Die Handgelenkbandage von Bort verfügt ebenfalls über eine volare Schiene, sowie ein Stabilo-Band mit dem sich der Stabilisierungsgrad individuell anpassen lässt. Die Pelotte ist auf der Handgelenk-Aussenseite angebracht. Speziell an der Select ManuZip ist das hochwertige Timbrell care Material, das kaum Feuchtigkeit aufnimmt und das Bakterienwachstum auf der Haut mit Silberionen hemmt. Weiter verfügt die Bandage über einen seitlichen Reisverschluss, der das Anziehen erleichtert.
Active Color Handgelenkschiene
Qualität zum günstigen Preis, ideal für kurze Tragedauer
Die preiswerte Bandage unterstützt das Handgelenk mit einer Schiene, sowie einem Stabilo-Band mit Klettverschluss. Schiene und Band sind abnehmbar und ermöglichen so eine angepasste Therapie. Auf eine Pelotte wird verzichtet, was die Bandage besonders leicht und dünn macht. Beim Anziehen profitieren Sie vom seitlichen Reisverschluss.
Weshalb das Handgelenk ruhigstellen?
Die häufigsten Indikationen für Handgelenkbandagen mit Schienen sind neben Sportverletzungen die Sehnenscheidenentzündung und das Karpaltunnelsyndrom. Erfahren Sie wie die Bandagen bei diesen Erkrankungen wirken.
Sehnenscheidenentzündung
Die Sehnenscheiden (Tenodovaginitis) finden sich dort, wo Sehnen nahe an Knochen verlaufen, wie z.B. am Handgelenk. Sie wirken wie ein Gleitlager, um die Sehne vor Reibung zu schützen. Repetitive Arbeiten mit der Hand können zu Entzündungen der Sehnenscheiden führen. Durch teilweises Ruhigstellen der Hand werden die Sehnenscheiden im Handgelenk entlastet, sodass die Entzündung abklingen kann.
Karpaltunnelsyndrom
Der Karpaltunnel wird durch die Handwurzelknochen auf der Unterseite und durch ein Band (Retinaculum Flexorum) auf der Oberseite gebildet. Darin verlaufen Sehnen und Nerven. Wird die Hand überbelastet kann es zu Schwellungen im Bereich des Karpaltunnels kommen, sodass der Nerv abgedrückt wird. Das macht sich mit Gefühlsstörungen in den Fingern (1-3) bemerkbar. Wird das Handgelenk ruhiggestellt, kann die Schwellung abklingen und der Druck auf den Nerv lässt nach.
Sportverletzungen, Trauma
Bei einem Sturz auf das Handgelenk können Strukturen geprellt (Kontusion), verdreht (Distorsion) und zusätzlich gezerrt werden. Bei grosser Krafteinwirkung oder sehr starken Schmerzen ist eine Fraktur radiologisch auszuschliessen. In der folge kommt es zur lokalen Anschwellung, Reparaturmechanismen sind voll im Gange. Wird das Gelenk während dieser Phase ruhiggestellt, werden Schmerzen gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt.
Die genannten Bandagen werden zur funktionellen, stadiengerechten Therapie eingesetzt und sorgen nicht für eine komplette Immobilisierung. Wird eine vollständige Ruhigstellung benötigt (z.B. nach Radius-Fraktur), so ist eine feste Handgelenk-Orthese zu wählen.
Alle vorgestellten Bandagen und viele weitere Modelle fürs Handgelenk finden Sie im Bandagenshop.
Velofahren ist eine gelenkschonende Sportart, da das Körpergewicht nicht auf den Beinen lastet, sondern auf dem Gesäss. Ausserdem gibt es keine schlagartigen Belastungen, wie das beispielsweise beim Joggen der Fall ist. Trotz dieser Vorteile leiden viele Velofahrer unter Knieschmerzen. Der Grund dafür liegt oft in der ungewohnten Beanspruchung der Sehnen. Im Gegensatz zu den Muskeln lassen sie sich nur schwer trainieren und sind anfällig auf schnell gesteigerte Belastung. Wir stellen Ihnen zwei häufige Ursachen für Knieschmerzen beim Velofahren vor.
Ursachen
Überbelastung: Velofahren ist entspannend, auch untrainierte können sich gut sportlich betätigen. Wer zu heftig einsteigt oder die Trainingsintensität erhöht, läuft Gefahr eine Überbelastung zu erleiden.
Fehlbelastung durch Sitzposition: Die Sitzposition und die Distanz zu den Pedalen müssen korrekt eingestellt sein. Ist der Sattel zu hoch, wird das Knie überstreckt. Bei zu tiefer Sattelposition erfolgt die Belastung bei starker Flexion. Beides führt auf Dauer zu Knieschmerzen.
Fehlbelastung durch Tritt: Egal ob mit Klick-Pedalen oder ohne, der Fuss sollte in einer natürlichen Position auf dem Pedal liegen. Der Druckpunkt befindet sich dabei auf dem Zehenballen. Eine korrekte Position lässt sich einfach überprüfen: Das Knie sollte während der Bewegung nur eine senkrechte Bewegung machen und nicht seitlich herausragen.
Auskühlung: Das Kniegelenk ist beim Velofahren stark exponiert. Durch den Fahrtwind kühlt es aus, wodurch die Durchblutung schlechter wird.
Vorbestehende Erkrankungen: Ein vorgeschädigtes Kniegelenk wird durch die repetitive Bewegung gereizt und kann Schmerzen verursachen (z.B. bei Kniegelenksarthrose).
Schmerzen unterhalb der Kniescheibe
Die Kniescheibe ist ein sogenanntes Sesambein, welches Kraft von der Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel überträgt und das Gleiten der Sehne über das Kniegelenk ermöglicht. Am oberen geraden Ende der Kniescheibe setzt die Quadrizepssehne an, am unteren, spitz zulaufenden Ende wird sie als Patellasehne weitergeführt, bis sie schliesslich in den Unterschenkelknochen eintritt.
Entzündung des Patellabandes
Genau an diesem spitzen Ende der Patella kann sich der Übergang zwischen Knochen und Sehne (Insertionsstelle) entzünden. Das macht sich durch starke Schmerzen unterhalb der Kniescheibe bemerkbar, die typischerweise nach der Belastung auftreten. Mit der Zeit werden die Schmerzen beim Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie genannt, chronisch und es kann im schlimmsten Fall zu einem Sehnenriss kommen.
Aus diesem Grund ist es notwendig eine Sportpause einzulegen und das Knie mit einer geeigneten Bandage zu entlasten. Auch Wärme- oder Kälteanwendungen, Medikamente oder Massagen können helfen.
Eine entzündete Sehne braucht Ruhe zum Heilen! Legen Sie eine Pause ein, bis die Schmerzen zurückgehen. Anschliessend wird das Training langsam wiederaufgenommen.
Bandage bei Kniescheibenschmerz
Patella Sehnenbänder
Beim Patellaspitzensyndrom eignen sich sogenannte Sehnenbänder, die unterhalb der Kniescheibe getragen werden. Sie entlasten die Patellasehne mit einer Druckpelotte. Bei Bandagenshop finden Sie Patellasehnenbänder von verschiedenen Marken, z.B. Bauerfeind, Push oder Bort.
Patellabandagen
Für maximale Unterstützung kann eine ganze Kniebandage mit Kniescheibenpelotte getragen werden. Hier wird nicht nur die Sehne entlastet, sondern das gesamte Knie stabilisiert und die Kniescheibe sicher in ihrer vorgesehenen Gleitbahn geführt. Bei starken Kniescheibenproblemen und allfälligen Fehlstellungen kann die GenuTrain P3 helfen. Sie führt und entlastet die Kniescheibe mit einer tropfenförmigen Pelotte. Weiter ermöglicht es ein Zügel die Position der Kniescheibe individuell zu korrigieren.
Schmerzen aussen am Knie
Iliotibiales Bandsyndrom (ITBS)
Äusserer Knieschmerz, der vor allem während dem Radfahren auftritt ist häufig auf das iliotibiale Bandsyndrom (Läuferknie) zurückzuführen. Der Tractus iliotibialis ist eine Sehnenplatte die entlang des Oberschenkels von der Hüfte bis zum oberen Ende des Unterschenkels zieht. Bei starker Belastung kann dieses Sehnenplatte an einem Knochenvorsprung im Bereich des Knies scheuern und Schmerzen verursachen. Zuerst treten die stechenden, brennenden Schmerzen vor allem beim Berg-/ Treppenabsteigen und eben beim Velofahren auf, später auch beim Bergaufgehen.
Behandlung des ITSB
Die Behandlung des iliotibialen Bandsyndroms erfolgt konservativ. Das Velofahren sollte für einige Zeit unterlassen oder wenigstens reduziert werden. Eine Bandage unterstützt das Knie und Medikamente können die Schmerzen lindern. Knie und Hüfte sollten regelmässig ohne Belastung bewegt und leicht gedehnt werden.
Bandagen bei äusseren Knieschmerzen
Beim Läuferknie, das eben durchaus auch Velofahrer treffen kann, hilft bereits eine einfache Kompressionsbandage, wie beispielsweise die Omnimed Energy Genu oder die Active Color Kniebandage. Die leichten Kompressionsbandagen sorgen für ein besseres Stabilitätsgefühl, lindern Schmerzen und schränken nicht ein. Bei stärkeren Beschwerden kann eine Bandage mit seitlichen Stäben zusätzliche Entlastung bringen, wie z.B. die GenuTrain von Bauerfeind oder die StabiloGen eco sport von Bort.
Wann zum Arzt?
Schmerzen die nach einem Sturz auftreten sollten immer vom Arzt untersucht werden, da ein Knochenbruch oder Risse an Bändern, Sehnen oder Menisken vorliegen können. Belastungsbedingte Schmerzen sollten dem Arzt vorgeführt werden, wenn sie auch nach einigen Tagen ohne Belastung nicht nachlassen.
Langfristig schmerzfrei
Behandlungen mit Schmerzmitteln, Bandagen, Massagen usw. zielen darauf ab die Schmerzen zu lindern und Entzündungen abklingen zu lassen. Ist das Knie wieder schmerzfrei, ist ein erstes Ziel erreicht. Wer aber langfristig von Knieschmerzen beim Velofahren befreit sein möchte, muss das Problem auf einer anderen Ebene angehen.
Gezielter Muskelaufbau hilft das Knie zu stabilisieren und so Fehlbelastungen vorzubeugen. Die Belastung sollte ausserdem möglichst langsam aufgebaut werden, um Bändern und Sehnen genügend Zeit zu geben sich anzupassen. Regelmässiges leichtes Training ist besser als seltene dafür sehr anstrengende Velotouren. Im Winter kann beispielsweise mit einem Hometrainer trainiert werden, sodass man im Frühling schon bereit ist für die neue Saison.
Weiter ist darauf zu achten, dass das Velo richtig eingestellt ist.
Wer zum ersten Mal mit Klick-Pedale fährt, sollte sich langsam daran gewöhnen.
Achsfehlstellungen der Bein oder Füsse sollten von einem Orthopäden untersucht werden.
Die schweizweite grösste Auswahl an medizinischen Kniebandagen finden Sie bei Bandagenshop. Profitieren Sie auch von der kostenlosen ärztlichen Beratung.
Schmerzen und Taubheitsgefühle im Daumen, Zeig- und Mittelfinger sind oft auf das Karpaltunnelsyndrom (CTS) zurückzuführen. Es betrifft vor allem Frauen. Häufige Auslöser sind repetitive Arbeiten mit der Hand, Schwangerschaft, Übergewicht und Diabetes. Auch Verletzungen im Bereich des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen oder Veränderungen des Hormonhaushalts können zu einer Verengung des Karpaltunnels führen.
Der Karpaltunnel liegt im Bereich der Handwurzel. Gebildet wird der Durchgang aus den Handwurzelknochen und darüber gespannten Bändern. Darin verlaufen Sehnen und Nerven, unter anderem der Nervus medianus, welcher Daumenballen, Daumen, Zeig- und Mittelfinger, sowie einen Teil des Ringfingers innerviert. Mechanische Überbelastung oder die eingangs beschriebenen Risikofaktoren können zu einer Verengung des Karpaltunnels und damit einer Komprimierung des Nervus medianus führen.
Ursachen
Das Karpaltunnel-Syndrom oder CTS entsteht durch Druck auf den Nervus medianus, welcher durch den engen Kanal am Handgelenk führt. Die Kompression des Nervs führt zur Reizung, wodurch Schmerzen, Missempfindungen und Kraftminderung auftreten kann. Die Weite des Karpaltunnels ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Je enger der Kanal, desto häufiger tritt das CTS auf. Das CTS tritt mit einer familiären Häufung auf, es ist daher davon auszugehen, dass eine erbliche Komponente vorhanden ist. Typische Auslöser sind:
Reizung: Körperlich anstrengende Arbeiten (z.B. Bedienung von Maschinen mit starken Vibrationen) können das Handgelenk reizen.
Schwellung der Weichteile (z.B. durch Überbelastung)
Entzündungen (akut oder chronisch): Entzündungen führen zu einer Vermehrung der Gewebsflüssigkeit, wodurch es zu einer Schwellung kommt, welche den Kanal einengt. Hierzu gehören auch rheumatische Erkrankungen.
In der Regel sind die ersten Symptome des Karpaltunnelsyndroms nur wenig ausgeprägt, sodass sich Betroffene nicht gestört fühlen. Je länger der Nerv eingeengt wird, desto wahrscheinlicher die dauerhafte Schädigung – eine möglichst zeinahe Therapie ist daher wichtig!
Gut zu wissen: Das Karpaltunnelsyndrom tritt sehr häufig beidseitig auf – es können jedoch Jahre dazischen liegen. In der Regel ist die dominante Hand aufgrund der grösseren Belastung zuerst betroffen.
Frühsymtome – Warnzeichen
Nächtliches Einschlafen ist pathognomonisch beim CTS. Wird die Hand bewegt, so verschwindet das Ameisenlaufen wieder. Im Verlauf wird das Einschlafen immer häufiger und intensiver, bis Schmerzen dazukommen.
Parästhesien – bedeutet Missempfindungen, wie z.B. Kribbeln. Zuerst sind diese nur an den Fingern spürbar, später breiten sie sich über die Hand und den Unterarm aus.
Schmerzen können hinzukommen, meist nach intensiver Belastung (z.B. Frühlingsputz). Im Verlauf treten Schmerzen auch spontan, also ohne besonderen Auslöser auf.
Spätsymptome
Sensibilitätsstörungen bis hin zum kompletten Verlust des Tastsinnes.
Muskelabbau am Daumenballen durch fehlende Innervation. Die Funktion der Hand ist eingeschränkt.
Treten bereits Spätsymptome auf, so führt eine Therapie oft nicht zur kompletten Heilung. Daher ist es umso wichtiger, bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufzusuchen und mit der Behandlung zu beginnen.
Diagnose
Als erstes steht das Gespräch mit dem Patienten im Vordergrund, die Krankengeschichte wird aufgenommen (Anamnese). Hierzu wird nicht nur nach den Beschwerden gefragt, sondern auch nach Risikofaktoren gesucht. Erst dann folgt die körperliche Untersuchung:
Sensibilitäsprüfung: Mit verschiedenen Test wird der Gefühlssinn geprüft. Jeder Finger wird an unterschiedlichen Stellen untersucht. Die Ergebnisse werden dokumentiert und helfen den Verlauf besser festzuhalten.
Kraft- und Funktionsprüfung: Liegt eine reduzierte Kraft vor, ist der Muskel am Daumenballen bereits abgebaut? Können Gegenstände, wie z.B. eine Flasche sicher gegriffen werden?
Provokations-Tests
Im Provokationstest wird der Nerv im Karpaltunnel gezielt gereizt. Beim gesunden Patienten löst das keine Beschwerden aus, liegt jedoch bereits eine Verengung oder Reizung vor, sind die Ergebnisse positiv:
Hoffman-Tinel-Zeichen: Die Hand wird mit der Handfläche nach oben ausgestreckt. Nun klopft der Arzt mit dem Finger auf das Handgelenk, genau da wo der Karpaltunnel liegt. Verspürt der Patient ein elektrisierendes Gefühl oder Schmerz, so ist das Zeichen positiv.
Phalen-Zeichen: Die Handflächen werden aneinander gepresst, so dass das Handgelenk stark überstreckt wird. Diese Position wird nun während einer Minute eingehalten. Kommt es zu Missempfindungen, ist das Zeichen positiv.
Beide Provokationstests haben eine relativ hohe Sensitivität, die Spezifität ist jedoch gering. Das bedeutet: Bei negativem Testergebniss liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit kein CTS vor. Ein positiver Test kann zwar auf ein CTS hinweisen, es kommen jedoch auch andere Erkrankungen in Frage.
Neurologische Tests
Eine exakte Diagnose liefert die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese wird mittels ENG (Elektroneurographie) ermittelt. Ist die Nervenleitung verlangsamt, spricht das für eine Schädigung des Nervs. Für Interessierte: Die Myelinschicht, welche den Nerv umgiebt wird durch die Entzündung abgebaut, wodurch die elektrische Leitfähigkeit verringert wird. Die Messung kann über die Haut erfolgen (es werden Elektroden auf den Arm und die Hand geklebt) oder direkt am Nerv (mit feinen Nadeln).
Bildgebende Untersuchungen
Ultraschall, Röntgen oder MRI werden nur durchgeführt, wenn mögliche Differenzialdiagnosen ausgeschlossen werden müssen. Im konventionellen Röntgen ist z.B. eine Knochenwucherung durch Arthrose sichtbar, welche auf den Nerv drückt. Im MRI kann ein einengender Tumor festgestellt werden.
Therapie – Behandlungsmöglichkeiten
Das Karpaltunnelsyndrom wird immer zuerst konservativ behandelt. Erst wenn die Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird die Operation ins Auge gefasst.
Konservative Therapie
Zentrales Hilfsmittel bei der Therapie des Karpaltunnelsyndroms ist eine Handgelenkschiene zur Ruhigstellung. Überbelastete Sehnen werden so geschont uns schwellen ab, der Nerv wird entlastet. Einige Hersteller bieten speziell für die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms entwickelte Bandagen, wie zum Beispiel die Ortho Manu CTS (Carpal-Tunnel-Syndrom), welche das Handgelenk in einer leicht angewinkelten Position ruhigstellt und den Nerv mit einer Druckpelotte entlastet.
Weiter können entzündungshemmende Medikamente oral eingenommen, oder Kortikoide injiziert werden.
TENS Schmerztherapie
Als wirksames Mittel zur Schmerzlinderung hat sich die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, herausgestellt. Bei der Behandlung werden geringe Ströme durch die Haut geleitet, welche die Schmerzsignale unterbrechen. Bereits nach einer viertelstündigen Anwendung ist die Schmerzweiterleitung für mehrere Stunden blockiert.
Die Anwendung von TENS ist äusserst einfach, sauber und ohne Nebenwirkungen. Es brauchen lediglich zwei selbsthaftende Elektroden auf die Haut geklebt zu werden und schon kann die gewünschte Therapie per Knopfdruck gestartet werden. Die Elektroden kleben auf der Haut, sind aber rückstandslos wieder abziehbar und können bis zu 400 Mal wiederverwendet werden. Verschieden Therapiemodi erlauben eine individuelle Behandlung mit unterschiedlichen Reizstärken. (TENS Geräte im Shop)
Operative Therapie
Bringt die konservative Therapie keinen Erfolg, wird das Band, welches das Dach des Karpaltunnels bildet bei einer Operation durchtrennt um den Nerv zu entlasten. Die Indikation zur Operation ist gegeben wenn
alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft wurden und keine Heilung erzielt werden konnte.
die Schmerzen für den Patienten unerträglich sind.
eine anhaltende Taubheit der Finger/Hand vorliegt.
eine deutlich reduzierte Nervenleitgeschwindigkeit nachweibar ist.
Die Durchtrennung des Retinaculum flexorum kann offen oder endoskopisch erfolgen. Welche Variante besser geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und sollte mit dem Patienten individuell besprochen werden.
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Manu CTS
Spezialschiene zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms.
Repetitive Bewegungsabläufe oder starke Beanspruchung der Unterarmmuskulatur sind die häufigsten Ursachen für Ellbogenschmerzen. Mit einer Bandage lassen sich die Beschwerden lindern und der Heilungsprozess unterstützen. Ab sofort finden Sie im Bandagenshop die neuen Energy Ellbogenbandagen der Marke Omnimed. Sie zeichnen sich durch gute Qualität und überzeugende Wirkung zu einem fairen Preis aus.
Drei neue Bandagen
Die Energy Produktlinie von Omnimed überzeugt mit einem komfortablen Formgestrick in edlem Dunkelgrau. Verschiedene Zonen sorgen für ein angenehmes Tragegefühl ohne Einschränkungen. Auch bei den drei neuen Energy Ellbogenbandagen wird an diesem bewährten Konzept festgehalten. Direkt über dem Ellbogen ist das Gestrick hochelastisch, um die uneingeschränkte Beugung des Arms zu ermöglichen. Eine halbkreisförmige Zone an Ober- und Unterarm passt sich den Konturen der Muskulatur optimal an. Ausserdem lässt die Kompression im Randbereich nach, um Einschnürungen vorzubeugen. Die Energy Ellbogenbandage ist in drei Ausführungen erhältlich:
Energy Epi light
Mit der formgestrickten Kompressionsbandage lassen sich Schwellungen und leichte Beschwerden einfach behandeln. Der gleichmässige Druck verbessert die Durchblutung und lindert Schmerzen unmittelbar. Da die volle Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, eignet sich diese Bandage bestens für den Sport oder zur leichten Unterstützung im Alltag.
Energy Epi
Wie bei der Epi light handelt es sich um eine Kompressionsbandage. Den Unterschied machen die zwei Silikonpelotten. Sie sind seitlich in die Bandage eingearbeitet, liegen direkt über den Gelenkvorsprüngen des Oberarmknochens und verlaufen bis zum Unterarm. Hier verlaufen auch die Sehen der Unterarmmuskeln, welche bei starker Beanspruchung des Unterarms entzünden können. Die Pelotte entlastet die Sehnenansätze, was Beschwerden lindert und den Heilungsprozess fördert.
Energy Epi Plus
Erleben Sie bei stark ausgeprägten Beschwerden ein Plus an Wirksamkeit. Das stabilisierende Velcro-Band der Energy Epi Plus verläuft rund um den Unterarm. Es ermöglicht eine individuelle Druckerhöhung. Dadurch lassen sich der Stabilisierungsgrad, sowie die Entlastung der Sehnen individuell an den Heilungsverlauf anpassen.
Epicondylitis –häufige Ursache für Ellbogenschmerzen
Die Epicondylitis ist besser bekannt unter dem Namen Tennisellbogen. Manche kennen auch die Begriffe Golferellbogen oder Mausarm. Alle sind bezeichnend für die Ursache der Epicondylitis. Durch starke Beanspruchung der Unterarmmuskulatur, wie beim Tennis oder Golfen, aber auch durch repetitive Bewegungen, wie bei der Arbeit mit der Maus kann eine Epicondylitis ausgelöst werden.
Die Sehen der Unterarmmuskulatur setzen am untersten Ende des Oberarmknochens an. Die vorstehenden Ansatzstellen werden Epicondylen genannt. Im Bereich der Epicondylen kann sich der Sehnenansatz entzünden, was sich durch Druckschmerzen seitlich des Ellbogens bemerkbar macht (Beim Golferellbogen auf der Innenseite, beim Tennisellbogen auf der Aussenseite). Bei Bewegung oder Belastung werden die Schmerzen verstärkt.
Behandlung von Ellbogenschmerzen
Eine Epicondylitis wird konservativ behandelt. Auch andere belastungsbedingte Beschwerden, sowie leichte Verletzungen bedürfen keiner Operation. Eine Bandage hilft das Gelenk zu entlasten, stabilisieren und Beschwerden zu reduzieren. Weiter kann der Arzt entzündungshemmende Medikamente verschreiben.
Auf zu starke Belastungen sollte während des Heilungsprozesses verzichtet und die Belastung danach nur langsam gesteigert werden. Bei überlastungsbedingten Entzündungen wie der Epicondylitis gilt es ausserdem die auslösende Bewegung zu eruieren und alternative Bewegungsmuster einzuüben.
Die neuen Omnimed Energy Ellbogenbandagen finden Sie ab sofort im Bandagenshop. Bei Fragen steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Seite.
Gelenk- und Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Wenn die Schmerzen auf eine muskuläre Dysbalance zurückzuführen sind, oder das Gelenk nach einem Unfall instabil ist, kann gezieltes Krafttraining mit einer Vibrationshantel helfen.
Muskeln gegen Rückenschmerzen
Die Wirbelsäule stützt den Oberkörper. Mit ihr verbunden sind zahlreiche Muskeln, welche eine gerade, gesunde Haltung ermögliche. Werden die Rückenmuskeln nicht trainiert, kann es zu einem muskulären Ungleichgewicht kommen. Falsche Haltung und Verspannungen der Muskeln lösen Rückenschmerzen aus. Durch ein gezieltes Krafttraining lassen sich die Beschwerden lindern.
Muskeln für mehr Stabilität
Nach einem Unfall können sich die Gelenke instabil anfühlen. Die Instabilität lässt sich durch eine Operation beheben, manchmal hilft aber auch schon gezieltes Muskeltraining, um Beschwerdefreiheit zu erreichen. In vielen Fällen kann die Stabilität des Gelenks durch Muskelaufbau verbessert werden. Der Anfang wird in der Physiotherapie gemacht. Später wird zu Hause selbständig weitertrainiert, um die neugewonnenen Muskeln zu erhalten. Hier kann eine Vibrationshantel den Erfolg verbessern.
Besser aussehen dank Muskelaufbau
Jede und jeder möchte gut aussehen. Trainierte Muskeln sind der Schlüssel zu einem schönen Körper. Die Formen werden definierter und die Haut straffer. Weiter wirken sich starke Muskeln positiv auf eine gute Körperhaltung aus. Die Befürchtung von Frauen durch Muskeltraining zu muskulös zu werden ist indes unbegründet. Gerade das Training mit Vibrationshanteln fördert den Aufbau von schlanken, langen Muskeln.
Vibrationshanteln für mehr Erfolg
Beim traditionellen Krafttraining ist oft viel Geduld erforderlich, um Erfolge zu erzielen. Ausserdem wird nur ein Teil des Muskels maximal trainiert. Mit den neuen Promed VHT Vibrationshanteln ist das anders. Die Muskeln werden bei jeder Übung bis in die Tiefe stimuliert. Alle Muskelfasern werden zur Kontraktion angeregt und das viele Male pro Sekunde, sodass der Trainingseffekt merklich gesteigert wird.
Die Intensität der Vibration kann der Übung und den eigenen Kraftverhältnissen angepasst werden. Weiter lässt sich die Trainingsdauer (3,6, oder 9 Minuten) einstellen.
Für alle Muskelgruppen
Das Training mit den Vibrationshanteln lässt sich frei gestalten. Sie können die Übungen von der Physiotherapie mit der Vibrationshantel ausführen, das gewohnte Krafttraining damit absolvieren, oder sich von den vorgestellten Übungen in der Anleitung inspirieren lassen.
Arme, Schultern und Brust lassen sich genauso trainieren wie Bauch, Rücken und Gesäss.
Vorteile gegenüber normalen Hanteln
Schnellere Erfolge
Nur 15 Minuten Training pro Tag erforderlich
Der ganze Muskel wird trainiert
Kann als Massagegerät benutzt werden
Die VHT Vibrationshantel gibt’s ab sofort bei Bandagenshop. Sie haben die Wahl zwischen der rot-weissen Variante VHT-1000 (1kg) und der blau-weissen Hantel VHT-2000 (2 kg).
Die obersten sieben Wirbel werden zusammen als Halswirbelsäule bezeichnet, weil sie sich vom Schädel bis zu den Schultern erstrecken und das knöcherne Gerüst des Halses bilden. Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule werden fast immer durch Unfälle verursacht, aber auch degenerative Veränderungen oder angeborene Fehlstellungen können gelegentlich zu Schmerzen führen. Halskragen helfen Beschwerden zu lindern.
Die Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbeln, wobei die ersten zwei und der siebte eine spezielle Form aufweisen. Der erste Halswirbel heisst Atlas und weist zwei Gelenksflächen auf, auf denen der Schädel aufliegt. Auch sonst unterscheidet er sich in seiner Form stark von den andern Wirbeln. Er ist deutlich flacher, hat keinen Wirbelkörper und auch der Dornfortsatz fehlt. Der zweite Halswirbel heisst Axis, weil er einen Dorn aufweist. Der Dorn reicht bis in den ersten Wirbelkörper und dient diesem als Drehachse. Das Gelenk zwischen Atlas und Axis erlaubt die Drehbewegung des Kopfs. Die Halswirbel 3-6 haben die typische Wirbelform mit Wirbelkörper, Wirbelbogen der das Rückenmark umfasst, zwei seitliche Querfortsätze und einen nach hinten gerichteten Dornfortsatz. Der 7.Wirbel weist als Besonderheit einen verlängerten Dornfortsatz auf, der gut tastbar ist.
Auch im Bereich der Halswirbelsäule sind die Wirbel durch die Bandscheiben vor gegenseitigem Druck und Abrieb geschützt. Muskeln, Sehnen und Bänder verbinden die Wirbel miteinander. Sie geben einerseits Stabilität, andererseits ermöglichen sie Bewegung.
Schmerzen an der Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule kann aus verschiedenen Gründen von Schmerzen betroffen sein. Erfahren Sie mehr über Schleudertrauma (Cranio-Cervicales Beschleunigungstrauma), Schmerzen und Fehlstellungen, welche die Halswirbelsäule betreffen können.
Schleudertrauma
Das Schleudertrauma ist unter vielen Begriffen bekannt. Halswirbelsäulendistorsion, Peitschenschlagsyndrom oder die Abkürzung HWS-BT (Beschleunigungstrauma) sind nur einige Synonyme. Ausgelöst wird das Schleudertrauma am häufigsten durch Auffahrunfälle, aber auch Sportunfälle können die Ursache sein. Typische Symptome sind Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, in schwereren Fällen auch Seh-, Hör- und Schlafstörungen, die einige Stunden bis Tage nach dem Unfall auftreten.
Die Therapie erfolgt konservativ mit einem Halskragen, sowie ausreichend Schmerzmitteln, um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern. Leichte, kontrollierte Bewegungsübungen können sich ebenfalls positiv auf den Verlauf auswirken.
Schmerzen in der HWS
In den Wirbelbögen verläuft das Rückenmark, das paarweise aus dem Rückenmarkskanal austritt und den gesamten Körper innerviert. Werden diese Nervenbündel abgedrückt kommt es zu Schmerzen in den vom Nervenbündel versorgten Gebieten. Die Ursache für dieses Pseudoradikuläre-Syndrom können Gelenkblockierungen, Muskelverspannungen, Verschleiss der Wirbel oder Veränderungen an den Bandscheiben sein.
Bei Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden. Oft werden verschiedene Therapieansätze in Kombination angewendet. Kurzfristig, bei akuten Beschwerden kann ein Halskragen die Beschwerden lindern. Schmerzlindernde oder muskelentspannende Präparate können ebenfalls kurzfristig eingesetzt werden. Langfristig kann Physiotherapie mit gezieltem Muskelaufbau zum Ziel führen.
Zervikaler Bandscheibenvorfall
Die Bandscheiben, welche zwischen den einzelnen Wirbelkörpern liegen, bestehen aus einem gallertartigen Kern (Nucleus pulposus) der von einem faserigen Ring (Anulus fibrosus) umgeben wird. Ist dieser Ring geschwächt, kann der Kern nach aussen treten und Nerven oder Rückenmark abdrücken (Prolaps). Solange keine Lähmungserscheinungen auftreten erfolgt meist eine konservative Therapie wie oben beschrieben. Nur bei sehr starken Schmerzen und drohenden Schäden an Rückenmark oder Nerven wird operiert.
Arthrose
Gelenkflächen sind stets mit Knorpel überzogen um sich vor gegenseitigem Abrieb zu schützen. Mit zunehmendem Alter oder nach Verletzungen kann sich dieser Knorpel zurückbilden, Arthrose entsteht. Die Arthrose kann jedes Gelenk im Körper treffen, auch die Gelenke der Halswirbelsäule. Die Arthrose ist nicht heilbar, deshalb beschränkt sich die Therapie auf die Schmerzlinderung. Eine Kombination aus schmerzlindernden Medikamenten, Massagen, Bewegungsübungen und das Tragen einer Halskrause bei akuten Schmerzen sind mögliche Therapieansätze.
Schiefhals
Wenn Hals und Kopf zu einer Seite abgeknickt sind, spricht man von einem Schiefhals. Die Ursachen können vielfältig sein. Angeborene Fehlstellungen der Wirbel, verkürzte Muskeln, Schmerzen, Rheuma oder Nervenschädigungen sind nur einige mögliche Gründe für einen Schiefhals. Die Behandlung der Fehlstellung ist abhängig von der Ursache. Halskragen können zur Schmerzlinderung bei Schiefhals und nach der Schiefhals-Operation eingesetzt werden.
Die Halskragen bei Bandagenshop
Halskragen, auch Halskrausen oder Cervicalstützen genannt, können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden. Die stabilen Philadelphia-Kragen aus festem Kunststoff werden bei der Bergung von Patienten eingesetzt, oder bei schwerwiegenden Verletzungen der HWS. Leichtere Beschwerden können mit einem deutlich komfortableren Halskragen aus Schaumstoff, dem sogenannten Schanz’schen Kragen Behandelt werden.
Unsere Empfehlungen für Sie
Ortho Nec Halskragen: Die kostengünstige Halskrause mit weichem Baumwollüberzug stützt den Hals zuverlässig. Das atmungsaktive Material garantiert Tag und Nacht einen angenehmen Tragekomfort.
Push care Halsstütze: Die mit hellem Stoff überzogene Push care Halsstütze ist anatomisch geformt und bietet so einerseits besten Tragekomfort, andererseits besonders sicheren Halt. Eine optimale Passform ist auch durch die zwei verschiedenen Höhen und zwei verschiedenen Grössen gewährleistet.
Push med Cervicalstütze: Bei dieser Cervicalstütze sind Komfort und Wirksamkeit vereint. Ein weiches Polster auf der Innenseite schützt angenehm, während eine zusätzliche Kunststoffverstärkung für maximalen Halt sorgt. Lassen die Beschwerden nach, kann die Verstärkung entfernt werden.
Halskragen für Kinder: Die Bort Cervicalstütze für Kinder ist nicht nur in der Grösse an kleine Patienten angepasst, sondern auch in der Form. Weiter sorgt eine Kehlkopfaussparung für einen guten Tragekomfort, Sprechen und Schlucken wird nicht behindert. Ein blau gestreifter Baumwollüberzug sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.