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Muskelprellungen behandeln

Die Prellung, in der Fachsprache Kontusion genannt, kann jeden treffen. Tritte oder Schläge gegen die Muskeln kommen beispielsweise beim Fussball oder Hockey vor. Unfälle im Haushalt sind ebenfalls häufige Ursache für Muskelprellungen. Unter den Betroffenen sind auch Reiter zu finden, die von einem ausschlagenden Pferd getroffen wurden, daher der umgangssprachliche Name „Pferdekuss“. Erfahren Sie was bei einer Prellung des Muskels passiert, welche Komplikationen auftreten können und was gegen die Schmerzen hilft.

Muskelprellung

Bei einer Muskelprellung wird der Muskel durch einen Schlag gegen den Knochen gedrückt. Dadurch wird Muskelgewebe zerstört. In schwereren Fällen kommt es ausserdem zu Blutungen zwischen den Muskelfasern, was die Prellung besonders schmerzhaft und auch gefährlich macht. Da der Muskel von einer Muskelhaut (Faszie) umgeben ist, erhöht ein Bluterguss den Druck im ganzen Muskel, was die grossflächigen Schmerzen bei Prellungen erklärt. Weiter sind Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit typische Symptome einer Muskelprellung. Durch Einblutungen kann es ausserdem zu dunklen Hautverfärbungen kommen.

Komplikationen

Prellungen die starke Schmerzen verursachen oder mit Gefühlsstörungen einhergehen müssen umgehend vom Arzt untersucht werden, es handelt sich um einen Notfall, denn es besteht die Gefahr ein Kompartmentsyndrom zu erleiden. Schwillt der geprellte Muskel extrem stark an, kann die Faszie dem Druck nicht mehr nachgeben und das Muskelgewebe drückt Blutgefässe und Nervenstränge ab. Innert weniger Stunden kommt es zum Absterben von Gewebe.

Achtung: In den ersten 48 Stunden nach einer Prellung ist das Risiko für ein Kompartmentsyndrom am höchsten, es kann aber noch bis zu zwei Wochen nach der Verletzung auftreten. Deshalb sollte man solange auf Gefühlsstörungen als Alarmzeichen achten.

Weiter sollte nach grosser Gewalteinwirkung sichergestellt werden, dass tatsächlich nur eine Prellung vorliegt und nicht etwa eine Muskelzerrung oder eine Muskelriss. Auch Knochenbrüche müssen ausgeschlossen werden.

Therapie

Wie bei vielen Sportverletzungen kann man sich auch nach einer Prellung an das PECH Schema halten.

  • P wie Pause: Körperliche Aktivität sofort unterbrechen
  • E wie Eis: Kühlen mit einem gut eingewickelten Eispack, oder besser mit einem kühlen Umschlag
  • C wie Compression: Einen leichten Kompressionsverband oder eine Kompressionsbandage anlegen
  • H wie Hochlagern: Sich hinsetzen oder hinlegen und die betroffene Extremität hochlagern

Aus dem englischsprachigen Raum ist auch die RICE -Regel bakannt, welche sich mit der PECH -Regel deckt: Rest, Ice, Compress, Elevate.

MyoTrain Oberschenkelbandage von BauerfeindIn den ersten Tagen muss die verletzte Muskulatur möglichst ruhiggestellt werden. Eine Kompressionsbandage kann die Muskeln in dieser Phase stabilisieren und den Rückfluss fördern. Ideal sind beispielsweise die Protect Oberschenkel- oder Wadenbandage. Für eine besonders wirkungsvolle, individuelle Therapie bieten sich die MyoTrain Oberschenkelbandage oder die Stabilo Oberschenkelstütze an.

Ergänzend können nicht-steroidale Antiphlogistika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) gegen die Schmerzen eingesetzt werden.

Nach einigen Tagen kann von Kälteapplikationen auf Wärmeanwendungen umgestellt werden. Für beide Methoden eignet sich die Veinalgic Bandage, welche für den Ober- und Unterschenkel erhältlich ist und mit einem Kühl-/ Wärmebeutel sowie einer Pelotte geliefert wird. Dank einer eingearbeiteten Tasche kann der Kühlbeutel sicher unter der Bandage befestigt werden.

Bis der Muskel nach einer Prellung wieder völlig schmerzfrei bewegt werden kann, kann es Wochen bis Monate dauern. Während der gesamten Heilungszeit sollte nur vorsichtig gedehnt und höchstens leicht Trainiert werden. Die Belastung ist langsam zu steigern.

Verzichten sollte man bis zum vollständigen Abheilen der Prellung auf Massagen, da es sonst zu knöchernen Verhärtungen im Muskelgewebe kommen kann.

Alle vorgestellten Bandagen zur Behandlung von Muskelprellungen finden Sie im Bandagenshop.

Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk

Die Hand ist unser wichtigstes Werkzeug. Wir setzten sie jeden Tag tausendfach ein, oft ohne uns darüber Gedanken zu machen. Erst wenn sie schmerzt nimmt man sie bewusst wahr. Die Sehnenscheidenentzündung (med. Begriff: Tendovaginitis) ist häufig Folge von Überbelastung und kann äusserst schmerzhaft sein.

Die Sehnenscheiden

Damit die Finger bewegt werden können, braucht es Muskeln. Würden diese in den Fingern liegen, wären die Finger aber ganz schön dick und könnten kaum als feines Werkzeug eingesetzt werden. Deshalb liegen die Muskeln für die Finger- und Handgelenkbewegungen hauptsächlich im Unterarm. Über Sehnen sind sie mit den Fingerknochen verbunden und ermöglichen die Bewegung. Wo die Sehnen nahe an Knochen vorbeiführen, verlaufen sie in Sehnenscheiden. Diese Bindegewebshüllen umschliessen die Sehne. Eine Schmierflüssigkeit garantiert das reibungsfreie Gleiten der Sehne in der Sehnenscheide.

Schmerzhafte Entzündung

Die Entzündung der Sehnenscheiden macht sich durch ziehende oder stechende Schmerzen im Handgelenk bemerkbar. Weitere Symptome können Rötungen, Erwärmungen oder Schwellungen sein. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und es können knirschende Geräusche entstehen wenn Hand oder Finger bewegt werden. Manchmal tritt auch ein schnellender Finger auf.

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Ursachen

Die Sehnenscheidenentzündung ist in den allermeisten Fällen durch eine Überbelastung bedingt. Auslöser können repetitive Arbeiten, z.B. beim Putzen, beim Einräumen von Regalen oder bei Scheren-Arbeiten in der Gärtnerei sein. Auch musizieren mit Klavier, Gitarre oder Geige kann eine Sehnenscheidenentzündung auslösen. Arbeiten im Haushalt, am Computer oder im Garten sind mögliche Ursachen. Neue Belastungen stellen ein grösseres Risiko für eine Sehnenscheidenentzündung dar als gewohnte Bewegungen. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag Handgelenkschmerzen nach der Gartenarbeit.

Ganz selten wird die Sehnenscheidenentzündung durch bakterielle Infektionen ausgelöst.

Therapie

Mit einer Handgelenkbandage oder Schiene wird das Handgelenk entlastet oder ganz ruhiggestellt.

In einer ersten Behandlungsphase kann auch eine Kältekompresse Linderung bringen. Später, wenn die Entzündung abgeklungen ist, wird eine Wärmebehandlung als angenehm empfunden. In manchen Fällen kann der Arzt auch entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel verschreiben. Ganz selten wird die entzündete, verengte Sehnenscheide in einer Operation gespalten, was zu einer Erleichterung führt.

Eine wichtige Massnahme geht leider oft vergessen. Die ursächliche Bewegung für die Entzündung muss ermittelt und in Zukunft möglichst vermieden werden. So lassen sich Rückfälle vorbeugen.

Handgelenkbandagen bei Sehnenscheidenentzündung

ManuTrain von Bauerfeind: Die ManuTrain Handgelenkbandage entlastet das Gelenk mit zwei seitlichen Stabilisatoren. Dank zirkulärem Handgelenkband kann der Stabilisierungsgrad individuell angepasst werden. Anatomisch geformte Pelotten massieren das Gewebe und regen die Heilung an.

Bort Select ManuZip: Die ManuZip Bandage ist mit einem seitlichen Reisverschluss ausgestattet und auch bei Schmerzen problemlos anzuziehen. Die handunterseitige Schiene und das Stabilo-Band stabilisieren das Handgelenk zuverlässig. Eine auf der Handgelenk-Aussenseite liegende Pelotte massiert angenehm. Eine ideale Bandage für Anspruchsvolle mit ausgeprägten Beschwerden.

Active Color Handgelenkschiene: Die kostengünstige Active Color Schiene bietet bei eher leichten Entzündungen eine wirkungsvolle Therapie. Dank dünnem Material trägt sie kaum auf und ist mit ihrer mittleren Stabilisierung ideal für den Alltag.

Diese und weitere Handgelenkbandagen zur Behandlung von Sehnenscheidenentzündungen finden Sie im Bandagenshop.


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Alles für die Füsse

Lassen Sie die Fussschmerzen nicht Ihr Leben bestimmen. Wenn das Gehen schmerzt und Sie keine Lust mehr haben sich zu bewegen, können schon einfache Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Bewegungsfreude zurückbringen.

Die Füsse sind den ganzen Tag einer grossen Belastung ausgesetzt. Beim Stehen und Gehen lastet das gesamte Körpergewicht darauf. Zu schmale Schuhe pressen die Zehen in eine unnatürliche Position und behindern die Durchblutung. Aber auch wer seine Füsse zu sehr schont und sich kaum bewegt tut ihnen nichts Gutes. Dadurch verkümmert die Muskulatur, welche das Fussgewölbe stabilisiert. Um die Gesundheit der Füsse zu fördern ist es ideal, wenn man weites Schuhwerk trägt, sich regelmässig bewegt und häufig barfuss geht. Wenn die Füsse trotzdem weh tun, helfen unsere Fussprodukte.

Häufige Ursachen für Fussschmerzen

Fussschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir stellen Ihnen die häufigsten Gründe für schmerzende Füsse vor.

Spreiz-, Knick- oder Senkfuss: Fussdeformitäten sind weit verbreitet. Oft treten Spreiz-, Knick- und Senkfuss in einer Kombination auf. Die Fussgewölbe sind abgeflacht, die fünf Zehenstrahlen weichen auseinander und im Sprunggelenk stimmt der Winkel nicht. Diese Deformationen führen zu Fehlbelastungen an Fusssohle und Gelenken, was schlussendlich die Schmerzen verursacht.

Hallux valgus: Bei der Ballenzehe handelt es sich um eine Achsabweichung der Grosszehe. Durch den Knick im Grosszehen-Grundgelenk wird das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens als Ballen sichtbar. Da das Köpfchen sehr empfindlich ist, wird fast jeder Hallux früher oder später schmerzhaft.

Fersensporn: Auf der Fussunterseite befindet sich eine grosse Sehnenplatte, die an ihrem hinteren Ende mit dem Fersenbein verwachsen ist. Ist diese Ansatzstelle entzündet, spricht man im Volksmund wegen den stechenden Schmerzen von einem Fersensporn. Korrekterweise beschreibt ein Fersensporn die Verkalkung oder Verknöcherung der Sehne, was häufig vorkommt und nur in manchen Fällen beschwerden auslöst.

Druckstellen, unspezifische Schmerzen: Nicht immer gibt es für Fussschmerzen eine klare Ursache. Manchmal sind es einfach die mit dem Alter schwindenden Fettpolster welche die Füsse empfindlicher machen, eine beginnende Arthrose oder häufige Überbelastung.

Tipp: Klären Sie Fussschmerzen rechtzeitig beim Arzt ab. Insbesondere Deformitäten schreiten unbehandelt immer weiter fort und werden nicht von selber besser.

Einfache Hilfe bei Fussschmerzen

Manchmal braucht es nicht viel um Fussschmerzen zu lindern. Bereits einfache Hilfsmittel unterstützen den Fuss in seiner natürlichen Form und lassen Schmerzen unmittelbar verschwinden oder zumindest schwächer werden. Hier eine kleine Auswahl an praktischen Hilfsmitteln gegen Fussschmerzen.

Einlagen: Viskoelastische Schuheinlagen sind als ganze Sohlen, oder als Fersenkissen erhältlich. Die anatomische Form mit Mittelfusspelotte (z.B. ViscoPed oder Ortho Insole long) unterstützt die natürliche Form des Fusses und richtet das Fussgewölbe wieder auf. Dank dem weichen Material werden Schläge gedämpft. Softspots an den empfindlichen Stellen entlasten zusätzlich.

Fersenkissen sind als reine Entlastungspolster erhältlich, oder mit korrigierender Form. Mit dem ViscoHeel K lassen sich leichte Achsfehlstellungen der Beine korrigieren. Mit den ViscoBalance können Längenunterschiede der Beine korrigiert werden.

Hallux Schienen: Die SANItoe Hallux Schiene bringt die Grosszehe zurück in ihre natürliche, gerade Position. Die breite Mittelfussbandage unterstützt das Fussgewölbe bei Spreizfuss, einer häufigen Begleiterkrankung des Hallux valgus. Wer eine Behandlung in der Nacht vorzieht, wählt die ValguLoc Hallux Nachtschiene.

Bandagen: Mittelfussbandagen richten das Fussgewölbe auf und begünstigen eine gesunde Fussform.

Mit Knöchelbandagen lassen sich Beschwerden im Sprunggelenk und im Fersenbereich lindern. Die Bort Helix S USG-Bandage unterstützt die Bewegungsabläufe mit Korrekturzügeln nach der Lehre der Spiraldynamik. Das Fussgewölbe wird unterstützt und Beschwerden bei Knick-, Senk- oder Spreizfuss gelindert.

Spezialschuhe: Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Spezialschuhen. Die verschiedenen Verbandsschuhe entlasten die Füsse nach Operationen oder Unfällen. Der fast nahtfreie Sanisoft D Spezialschuh ist einfach anzuziehen und ideal für den Alltag.

Alle vorgestellten Produkte finden Sie im Bandagenshop, viele mit Tiefpreis-Garantie. Bei Fragen rund um die Fussprodukte steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Hilfe bei Spreizfuss und anderen Fussdeformitäten

SpreizfusssohleDer Fuss besteht aus zahlreichen Knochen die in Fusswurzelknochen, Mittelfussknochen und Zehenknochen unterteilt werden. Die Mittelfuss- und Zehenknochen sind in fünf Strahlen angeordnet die von der Fussinnenseite nach aussen von 1 bis 5 nummeriert sind. Seine Form mit Längs- und Quergewölbe erhält der Fuss durch ein Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bänder.

Das Längsgewölbe erhebt sich zwischen der Ferse und dem Grosszehenballen. Das Quergewölbe erstreckt sich zwischen dem ersten und fünften Mittelfussknochen und verhindert, dass die Köpfchen der Mittelfussknochen 2-4 mit dem Boden in Berührung kommen.

Nimmt die Haltekraft der Bänder und Muskeln ab weichen die Mittelfussknochen auseinander, der Fussballen verbreitert sich. Das Quergewölbe ist abgeflacht und die Köpfchen der Mittelfussknochen (Metatarsale) kommen beim Gehen mit dem Boden in Berührung. Dies führt zu den typischen Mittelfussschmerzen (Metatarsalgien) und oft auch Schwielen unter dem Grundgelenk der Zehen 2-4. Der Spreizfuss entsteht.

Risikofaktoren und Ursachen

Erblich bedingtes, schwaches Bindegewebe erhöht das Risiko an einem Spreizfuss (Pes transversoplanus) zu erkranken. Es handelt sich aber meist um eine erworbene Krankheit, welche durch ein gewisses Verhalten mit den Jahren entsteht.

  • Übergewicht: Zu viel Körpergewicht belastet den Fuss unnatürlich stark.
  • Absatzschuhe: Der Fuss rutscht im Schuh nach unten und kommt auf den Mittelfussknochen zu stehen. Eine sehr ungünstige Position.
  • Ungeeignete Schuhe: Wird das Quergewölbe nicht ausreichend unterstützt, z.B. in ungeeigneten Laufschuhen, flacht es sich bei jedem Schritt ab.
  • Bewegungsmangel: Übermässiges Schonen kann Fussdeformitäten nicht vorbeugen. Die fehlende Bewegung lässt die Muskulatur erschlaffen.

Zehenfehlstellungen

Fehlstellungen der Grosszehe, aber auch der anderen Zehen sind häufige Begleiterscheinung des Spreizfusses. Die auseinandergewichenen Zehen werden durch die Schuhe zusammengedrängt was zu einer Verlegung des Sehnenverlaufs führt. Die Sehne verkürzt sich und zieht die Zehe immer mehr in die falsche Position. Der Hallux valgus, also die Achsabweichung der Grosszehe nach aussen ist die häufigste Begleiterkrankung bei Spreizfuss. Seltener treten Hammer- oder Krallenzehen, oder ein Dig. quintus varus (Achsabweichung der Kleinzehe nach innen) auf.

Beschwerden bei Spreizfuss

Schmerzen im Ballenbereich die unter Belastung, also beim Stehen und Gehen zunehmen sind typisches bei Spreizfuss. Durch Druck mit dem Finger kann der Schmerz ausgelöst werden. Schwielen, Hornhaut und Rötungen unter den Mittelfussköpfchen 2-4 sind normale Reaktionen des Körpers, um den erhöhten Druck auszuhalten.

Diagnose

Beim Stehen kann beobachtet werden wie der Mittelfuss auseinanderweicht. Die oben beschriebenen Symptome geben einen weiteren Hinweis auf den Spreizfuss. Ein klassisches Röntgenbild kann ausserdem zeigen wie stark der Winkel zwischen den einzelnen Mittelfussknochen bereits auseinandergewichen ist. Ein Fussabdruck welcher über die genaue Druckbelastung Auskunft gibt, dient einerseits der Diagnosestellung, ist aber hauptsächlich für den Orthopädietechniker von Nutzen, wenn spezielle Sohlen angefertigt werden.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung ist es, einen Zustand herzustellen in dem der Fuss wieder schmerzfrei belastet werden kann. Dafür reichen oft schon einfache konservative Massnahmen. Einfachstes und wichtigstes Hilfsmittel in der Spreizfuss Therapie ist die Spreizfusssohle. Die anatomisch geformte und mit einer Pelotte unterhalt der Mittelfussknochen 2-4 ausgestattete Schuheinlage richtet das Quergewölbe wieder auf, die Schmerzen lassen nach.

Spreizfusseinlagen bei Bandagenshop

Silikon SchuheinlagenOrtho Insole long, ViscoPed
Die viskoelastischen Silikoneinlagen unterstützen das Quergewölbe mit einer Pelotte und entlasten die Mittelfussköpfchen mit weichen Dämpfungszonen.

Hallufix Spreizfuss-Sohle
Die flache Sohle passt in fast jeden Schuh. Die Pelotte kann frei positioniert und angeklettet werden.

Comforsil Ballenschutz
Das weiche Silikonpolster ist praktisch klein und unauffällig. Dank entlastendem Material schützt es vor hohen Druckbelastungen.

Hallufix MittelfussbandageHallufix Mittelfussbandage
Die Bandage unterstützt das Quergewölbe durch eine Pelotte und hält die Mittelfussknochen auch unter Belastung zusammen.

Weitere Massnahmen

Entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel können bei akuten Beschwerden Linderung bringen. Dass auf unangemessenes Schuhwerk mit Absätzen oder schmal zulaufender Spitze verzichtet werden soll versteht sich von selbst. Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion anzustreben. In seltenen Fällen wird eine Operation nötig.

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Wenn Knieschmerzen bei Kälte schlimmer werden

Kniebandagen bei KälteKnieschmerzen werden bei Kälte oft schlimmer. Was die genaue Ursache für die Verstärkung der Symptome ist, ist nicht abschliessen untersucht. Die Verspannung der Muskeln scheint aber einen grossen Einfluss auf den Knieschmerz zu haben. Wenn das Gelenk schon vorbelastet ist, z.B. durch Arthrose, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis oder Überbelastung, werden die Schmerzen durch verspannte Muskeln zusätzlich verstärkt. Die knöchernen Gelenkpartner werden stärker zusammengehalten, und reiben stärker aneinander, was gerade bei Abnutzungserscheinungen und Entzündungen im Gelenk sehr schmerzhaft sein kann.

Auf Betriebstemperatur kommen

Eine weitere Ursache für Knieschmerzen bei Kälte scheint die fehlende „Betriebstemperatur“ zu sein. Durch Kälte wird die Durchblutung herabgesetzt und die Elastizität der Gelenkkapse, der Schleimbeutel und der Gelenkflüssigkeit kann abnehmen. Das verstärkt die typischen Anlaufschmerzen zusätzlich.

Angst vor dem Knieschmerz

Ebenfalls sehr häufig ist die Angst vor dem Schmerz. Wer sich fürchtet, dass die Knieschmerzen nach einem Spaziergang im Freien noch schlimmer werden, bewegt sich im Winter zu wenig. Bewegungsmangel ist aber nachweislich schlecht für die Kniegelenke, denn nur durch Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit (Synovia) ausreichend in den Knorpel gebracht. Die Synovia ist alleine für die Versorgung der Knorpel mit Nährstoffen verantwortlich, denn diese werden nicht durchblutet. Bewegungsmangel führt zu einem schnelleren Abbau des Knorpels und somit zu mehr Knieschmerzen.

Was tun wenn Knieschmerzen bei Kälte schlimmer werden

Kniebandagen

Wenn die Ursache für die Knieschmerzen bekannt ist, also wenn z.B. eine Arthrose oder eine andere rheumatische Erkrankung vorliegt, ist die erste Priorität die Linderung der Schmerzen. Wenn Knieschmerzen bei Kälte plötzlich sehr stark auftreten und mehr als ein paar Tage anhalten, sollte zusätzlich eine Abklärung der Schmerzursache bei einem Arzt erfolgen.

Wärmende Bandage

Nehmen Knieschmerzen bei Kälte zu, kann eine wärmende oder leicht komprimierende Bandage die Beschwerden lindern. Gut ist hier z.B. die Protect Patellabandage, welche aus weichem Neopren gefertigt ist und dem Knie rund um die Patella angenehme Wärme spendet. Kompressionsbandagen wie die Omnimed Move Kniebandage oder die Omnimed Energy Genu verbessern die Durchblutung und verhindern mit ihrem festen Gestrick ein Auskühlen des Gelenks. Abhängig von der Erkrankung kann auch eine Kniebandage mit seitlichen Stabilisatoren oder anatomisch geformten Pelotten eingesetzt werden. Liegt ein starker Verschleiss der Gelenke vor, können stabilisierende Bandagen die durch Verspannungen und Fehlstellungen ausgelösten Beschwerden lindern.

Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben und nicht sicher sind welche Bandage sich für Sie eignet, beraten wir Sie gerne.

Viel Bewegung

KrückenAusgerüstet mit einer wärmenden Bandage steht einem Winterspaziergang nichts mehr im Wege. Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten. Das schmiert die Gelenke und steigert die Durchblutung, Knieschmerzen werden gelindert. Wer sich zu unsicher fühlt beim Gehen, nimmt am besten einen Gehstock oder Krücken zum Abstützen mit.

Ausserdem gibt es zahlreiche Sportarten die Drinnen durchgeführt werden können. Besorgen Sie sich einen Hometrainer, probieren Sie eine Fitness-DVD aus oder gehen Sie wieder einmal ins Hallenbad zum Schwimmen. Der Fantasie sind kein Grenzen gesetzt.

Dehnen

Wie eingangs beschrieben, führt Kälte zu einer Verspannung der Muskeln, was den Druck auf die Kniegelenke erhöht. Wer die Beinmuskulatur regelmässig dehnt hat seltener Verspannungen und die Knieschmerzen bei Kälte werden abnehmen.

Wärmeanwendungen

Wenn keine Kontraindikationen bestehen können auch regelmässige Wärmeanwendungen helfen. Wärmeflaschen auf den Knien, ein warmes Bad oder ein Saunabesuch können Knieschmerzen bei Kälte lindern.

TENS – Schmerzen bekämpfen ohne Medikamente

Kann man Schmerzen ohne Medikamente bekämpfen? Die gute Antwort für alle Schmerzpatienten lautet, ja das kann man! TENS ist der Name des Geräts, das manchem Schmerzpatient wie ein Wundermittel vorkommen mag. Die Schmerzbekämpfung erfolgt nebenwirkungsfrei, zeit- und ortsunabhängig.

Schmerzfrei mit TENS

TENS steht für transkutane elektrische Nerven Stimulation. Durch elektrische Impulse wird die Schmerzweiterleitung in den Nerven unterbrochen. Der Effekt kann nach der TENS Behandlung mehrere Stunden anhalten. Die Anwendung ist absolut sicher und Nebenwirkungen sind keine bekannt. Patienten schätzen auch die Unabhängigkeit und Sicherheit die ein TENS Gerät verleiht. Die ca. 15 Minuten dauernde Behandlung kann jederzeit und überall selbständig erfolgen. Selbst im Büro während der Arbeit kann das unauffällige Gerät zur Schmerzbekämpfung angewendet werden.

Die Vorteile von Schmerzbekämpfung ohne Medikamente

  • TENS kann auch bei der Einnahme von Medikamenten , z.B. Entzündungshemmern angewendet werden und hat keine Wechselwirkung
  • Der Magen wird durch Schmerzmittel oft belastet. Das ist bei der medikamentenfreien Schmerzbekämpfung mit TENS nicht der Fall.
  • Bei der Anwendung von TENS sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Wann kann TENS angewendet werden

TENS steht nahezu allen Schmerzpatienten offen, einzig Personen mit Herzschrittmacher und Epileptiker sind vom Gebrauch ausgeschlossen. Beachten Sie dazu auch immer die Betriebsanleitung Ihres Gerätes. Schwangere dürfen Tens nicht im Rumpfbereich anwenden.

Die grössten Erfolge mit TENS werden bei chronischen Schmerzen erzielt. Hier kann selbst ein seit Jahren bestehender Schmerzkreislauf durchbrochen werden. Aber auch Schmerzen nach Verletzungen und Operationen, Schulter-, Nacken- und Kopfschmerzen lassen sich behandeln. Die Wirkung der medikamentenfreien Schmerzbekämpfung variiert von Patient zu Patient.

Tens Anwendung am Knie
TENS eignet sich bei zahlreichen Arten von Schmerzen, wie z.B. Knieschmerzen
Tens Anwendung an der Schulter
Es können praktisch alle Körperregionen behandelt werden

Schmerzmittel absetzen bei Anwendung von TENS

TENS kann grundsätzlich auch bei Einnahme von Schmerzmitteln eingesetzt werden da keine Wechselwirkung besteht. Die schmerzbekämpfende Wirkung von TENS ist aber meist so gut, dass Schmerzmedikamente abgesetzt werden können oder nur noch in kleineren Mengen nötig sind. Patienten sollten sich für diese Frage an Ihren Arzt werden, der Sie bei der Entscheidung und Umsetzung dieses Vorhabens beraten und unterstützen kann.

Die TENS Geräte bei Bandagenshop.ch

TENS EW6011

TENS mit 2 Elektroden

EW6011 – Das handliche Gerät passt in fast jede Handtasche und kann auch unterwegs angewendet werden. Die zwei Elektroden erlauben eine punktgenaue Behandlung des Schmerzes.

Es stehen 10 Intensitätsstufen, 6 Programmen und 4 Impulsarten zur Auswahl.

Omron E3 Intense – Mit seinen zwei grossflächigen Elektroden bietet das E3 Intense eine gute Wirkung bei verschiedenen Schmerzarten. Welches der 6 voreingestellten Programme das richtige ist zeigt das Bild auf dem Display.

Die Einstellung ist sehr einfach und bietet dank 15 Intensitätsstufen dennoch ausreichend Möglichkeiten die Therapie individuell zu gestalten.

Veinoplus Sport – Das Veinoplus Sport überzeugt mit einfachster Anwendung und wurde speziell für den Sportbereich entwickelt. Dank der schnellen und unkomplizierten Handhabung ist auch eine Session in der Zwischenzeit möglich!

TENS mit 4 Elektroden

EMT-6 TENS/EMS – Das EMT-6 ist ein kombiniertes TENS und EMS Gerät. Es hat 6 voreingestellte Programme zur Schmerzlinderung und 5 Programme zur Muskelstimulation. Je 2 weitere können selber zusammengestellt und gespeichert werden.

Impulsfrequenz, Impulsbreite und Therapiedauer lassen sich frei anpassen.

PierenPlus Basic – Jeder Schmerz ist anders, deshalb bietet das PierenPlus Basic unzählige Einstellungsmöglichkeiten. Insgesamt 16 nieder- und hochfrequente Programme behandeln Schmerzen gezielt. Da beide Kanäle separat angesteuert werden, gibt es auch Programme mit kombinierten Frequenzen für eine besonders effektive Behandlung.

EW6021 – Mit diesem TENS Gerät ist eine grossflächige Schmerztherapie möglich. Die vier Elektronen werden um den Schmerzpunkt herum platziert. Für eine individuelle Therapie kann zwischen 20 Intensitätsstufen, 8 Programmen und 6 Impulsarten gewählt werden.

Nutzen Sie auch die kostenlose ärztliche Beratung von bandagenshop.ch!

Schmerztherapie mit Tens