Viele Personen leiden unter immer wiederkehrenden Rückenschmerzen. Oft hilft hier Wärme die Verspannungen zu lösen. Gerade in der kalten Jahreszeit sind Wärmeanwendungen eine Wohltat und wirken schmerzlindernd. Im Bandagenshop finden Sie verschiedene Bandagen, die die Wärmetherapie unterstützen. Lernen Sie die besten Rückenbandagen mit Wärmefunktion kennen.
Thermogürtel Rücken
Der Thermogürtel von Cizeta bietet eine Rundumbehandlung bei Rückenschmerzen. Er kann den ganzen Tag getragen werden, denn die vollwertige Rückenbandage unterstützt den unteren Bereich der Wirbelsäule angenehm. Vier bewegliche Stäbe und eine kräftige Kompression wirken stabilisierend. Dank zwei Zuggurten kann die Haltewirkung individuell angepasst werden.
Verschlossen werden die Bandage und die Zuggurten mit grossflächigen Klettverschlüssen, dank Handschlaufen ist das ohne grossen Kraftaufwand möglich.
Geliefert wird der Cizeta Thermogürtel mit zwei Gel-Kissen. Diese lassen sich in der Mikrowelle oder in einem warmen Wasserband aufwärmen. Nach Belieben können sie auch gekühlt werden. Zwei in die Bandage eingearbeitete Taschen nehmen die gewärmten oder gekühlten Kissen auf und erleichtern so die Wärme- oder Kältetherapie.
Protect Rumpfbandage
Die weiche Neopren Bandage stützt den Rücken nur ganz leicht. Sie lindert Schmerzen aber durch ihre Wärmewirkung. Das isolierende Material hält die Körperwärme zurück und sorgt so für einen lokalen Temperaturanstieg. Weiter überzeugt die Protect Rumpfbandage durch eine flauschig weiche Oberfläche und besten Tragekomfort.
Die Protect Rumpfbandage kann auch vorbeugend getragen werden, z.B. wenn man Zugluft ausgesetzt ist.
BodyIce
Obwohl ursprünglich für die Kältetherapie entwickelt, kann BodyIce problemlos auch für die Wärmetherapie eingesetzt werden. Das System besteht aus einer breiten Rumpfbandage und einem wasserdichten Beutel mit Drehverschluss. Der Beutel kann wahlweise mit warmem Wasser für die Wärmetherapie, oder kaltem Wasser befüllt werden. Der Drehverschluss wird durch die Neopren-Bandage geschoben und die Bandage anschliessend um den Rücken gelegt.
Die temperaturisolierenden Eigenschaften des Materials sorgen dafür, dass die Wärmewirkung lange erhalten bleibt.
Alle vorgestellten Produkte finden Sie im grössten Badagenshop der Schweiz.
Kniebandagen eignen sich bei vielen Indikationen. Sie helfen Schmerzen zu lindern und begünstigen durch ihre stabilisierende Wirkung den Heilungsprozess. Die meisten Kniebandagen werden wie ein Strumpf über den Fuss gestreift und bis zum Knie hochgezogen. Bei starken Schmerzen kann das unangenehm sein, manche Patienten haben auch Mühe, ihre Füsse zu erreichen um die Bandage überzustülpen. Deshalb gibt es verschiedene Kniebandagen zum Öffnen, die sich durch ein einfaches Handling auszeichnen. Wir stellen Ihnen die besten Modelle kurz vor, begonnen bei der Bandage mit der geringsten Stabilität.
Protect Kniebandage
Die simple Kniebandage ist aus isolierendem Neopren Material gefertigt. Therapeutische Wärme hilft, ein optimales Milieu für eine gute Gelenksfunktion zu erreichen. Sie lässt sich vollständig öffnen und wird von hinten ums Bein gewickelt. Mit den drei Klettverschlüssen kann die Bandage dem Bein exakt angepasst werden.
Geeignet bei: unspezifischen Schmerzen, Verstauchung, Anlaufschwierigkeiten, Schmerzen nach Überbelastung.
Protect Kniebandage „offen“
Die offene Variante der Protect Kniebandage wird gleich angewendet wie die geschlossene. Dank der Patella-Öffnung, die von einer leichten Polsterung umrahmt ist, wird die Kniescheibe leicht geführt. Ausserdem ist die Kompression rund um die Kniescheibe leicht erhöht, sodass sich auch Vorknieschmerzen lindern lassen.
Die Kompressionsbandage ist aus elastischem Gestrick gefertigt. Damit sie nicht mit Kraft übers Knie gezogen werden muss, lässt sie sich seitlich mit einem Reisverschluss öffnen. Das erleichtert auch das Ausziehen. Für eine gute Wirksamkeit ist die Select GenuZip mit einer Ringpelotte ausgestattet. Sie liegt rund um die Kniescheibe und behandelt die nach innen gewölbten Teile des Gelenks mit Kompression, was die Behandlung von Schwellungen verbessert. Hochwertiges Material mit unterschiedlichen Gestrickszonen sorgt für einen guten Komfort. Im Kniekehlen-Bereich entlastet eine Relax-Zone. Das Material ist antibakteriell und schont die Haut. Ein Silikon-Haftrand gibt der Bandage einen sicheren Halt.
Weiches, wärmendes Neopren-Material macht die Protect Spezial zu einer komfortablen Kniebandage. Sie wird ums Gelenk gelegt und mit zwei breiten Velcros verschlossen. Eine Patella-Öffnung führt die Kniescheibe, um seitliches Weggleiten vorzubeugen. Zwei Schienen sorgen für ein verbessertes Stabilitätsgefühl. Zusammen mit den breiten Zuggurten ergibt sich ein unterstützendes System, mit dem sich das Knie wirkungsvoll behandeln lässt.
Geeignet bei: Arthrose, Arthritis, Patella Schiefstand, Bänderzerrungen, Schmerzen nach Überbelastung.
Bort Generation Knieorthese
Die Generation Orthesen sind speziell auf die Bedürfnisse von Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit abgestimmt. Grosse Handschlaufen erleichtern das Verschliessen. Die Zuggurten, mit denen sich die Stabilisierung anpassen lässt, sind umgeschlauft um den benötigten Kraftaufwand beim Anziehen zu reduzieren.
Stabilisiert wird das Knie von zwei seitlichen Schienen mit polyzentrischem Gelenk. Es macht die natürliche Bewegung des Knies perfekt mit. Bei Bedarf lässt sich der Bewegungsumfang des Gelenks reduzieren.
Entdecken Sie das gesamte Knie-Sortiment im grössten Bandagenshop der Schweiz.
Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an TENS und EMS Geräten, sowie Kombi-Geräten. Wir stellen Ihnen beide Therapieformen kurz vor, denn sie eignen sich zur Behandlung von Schmerzen und unterstützen Sie während der Rehabilitation. Sportler können von der Wirkung ebenfalls profitieren.
Reizstrom
Seit über 100 Jahren wird die Anwendung von Reizströmen zur Behandlung verschiedener Erkrankungen erforscht. Während die Therapie eine Zeit lang für alle möglichen Leiden eingesetzt wurde, sind heute zwei Anwendungsgebiete anerkannt, nämlich die TENS zur Schmerztherapie und die EMS zur Stimulation der Muskeln. Für beide Behandlungsformen werden 2 oder 4 Elektroden auf die Haut gelebt, die den leichten Stromimpuls des Reizstrom-Gerätes durch die Haut leiten.
TENS
TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Bei der TENS Therapie werden geringe Reizströme durch die Haut geleitet, welche die Nerven stimulieren und die Schmerzweiterleitung zum Hirn unterbrechen.
Bis heute ist nicht abschliessend geklärt, wie die TENS wirkt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Stimulation der Nerven das Schmerzsignal „überlagert“ und dieses deshalb nicht mehr ans Hirn weitergeleitet wird („Gate-Control-Theory“).
Auch wenn die Wirkungsweise noch nicht mit Sicherheit geklärt ist, lassen sich zuverlässige Aussagen über die Wirksamkeit machen. Bei Ischialgien, Sehnenscheidenentzündungen, Arthrose, Neuralgien und vielen weiteren Formen chronischer und akuter Schmerzen wirkt die TENS bereits nach kurzer Zeit (ca.15 Minuten). Die schmerzlindernde Wirkung hält bei den allermeisten Patienten mehrere Stunden über die Anwendung hinaus an. Selbst Schmerzkreisläufe die seit Jahren bestehen, können mit TENS durchbrochen werden, denn die Therapieform ist bei chronischen Beschwerden besonders wirkungsvoll.
Die Vorteile von TENS im Überblick:
Schnelle, langanhaltende Wirkung
orts- und zeitunabhängige Schmerztherapie
individuelle Therapiemöglichkeit
keine Nebenwirkungen bekannt
keine Wechselwirkung mit Medikamenten
oft kann der Einsatz von Schmerzmitteln reduziert werden
EMS
Bei der EMS löst jeder elektrische Impuls eine Kontraktion des Muskels aus und trainiert ihn. Das Einsatzgebiet der EMS ist breit. So wird sie beispielsweise angewendet, um einen zu starken Muskelschwund bei ruhiggestellten Extremitäten vorzubeugen, die Muskeln nach einem Unfall wieder zu trainieren oder um die Wadenpumpe in den Beinen zu aktivieren, um die Durchblutung zu fördern. Rückenschmerzen aufgrund einer muskulären Dysbalance lassen sich durch gezieltes EMS-„Training“ vorbeugen.
Die Elektrische Muskel Stimulation (EMS) basiert auf der gleichen Technik wie TENS, nämlich auf Reizströmen. Für die Stimulation der Muskeln werden nur leicht andere Frequenzen und Impulsstärken verwendet. Da die Bereiche der TENS und EMS nahe beieinander liegen, werden oft auch Geräte mit kombinierter Funktion angeboten.
TENS/ EMS Geräte bei Bandagenshop
Panasonic EW6021 – Profigerät für zu Hause
Das Zweikanal-Gerät bietet umfangreiche Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen. Dank 4 grossflächigen Elektroden kann ein grosses Areal, oder alternativ beide Extremitäten (z.B. beide Knie) gleichzeitig behandelt werden. 6 verschiedene Impulsarten ermöglichen eine individuelle Behandlung, die sich ähnlich wie eine Massage anfühlt. Das grosse Display, Knöpfe mit Bildern und Regulierungsräder machen das Einstellen der optimalen Therapie besonders einfach.
Panasonic EW6011 – handlich für unterwegs
Mit nur einem Kabel und zwei Elektroden ist das schmale, kleine TENS Gerät ideal für unterwegs. Es kann in der Handtasche transportiert und z.B. während der Arbeit angewendet werden. Das EW6011 eignet sich nicht nur für Schmerzpatienten, sondern auch für die Anwendung nach dem Sport, um Muskelkater zu lindern. Die Elektroden eignen sich für bis zu 400 Anwendungen und werden in der Schale auf der Rückseite des Gerätes transportiert.
Promed EMT-6 –TENS-EMS-Kombigerät
Das handlich kleine Promed EMT-6 hat verschiedene voreingestellte Programme, die sich entweder zur Schmerztherapie (TENS) oder zur Muskelstimulation (EMS) eignen. Es bietet umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten in einem Gerät.
Veinoplus Sport EMS
Das einfach zu bedienende Veinoplus Sport stimuliert die Wadenmuskulatur um die Durchblutung und damit die Regeneration nach dem Sport zu fördern. Es verfügt über nur ein Programm, bei dem die Intensität variiert werden kann. Langes Einstellen entfällt, sodass es auch zwischen zwei Spielzeiten schnell angewendet werden kann.
Alle TENS und EMS Geräte, sowie passende Ersatzelektroden finden Sie im Bandagenshop.
Das Sprunggelenk ist wegen seiner tiefen Lage durch das gesamte Körpergewicht belastet. Ausserdem ist es in viele Richtungen beweglich, um sich dem Boden optimal anzupassen. Verschiedene Bänder geben dem Gelenk Stabilität. Bei einem Umknicktrauma (OSG-Distorsion) werden die Aussenbänder überdehnt, was eine Instabilität nach sich zieht. Es wird zwischen einer vorübergehenden und einer chronischen Instabilität unterschieden.
Vorübergehende Instabilität (Akutphase)
Bei einer Sprunggelenkdistorsion (Verstauchung) werden die Bänder überdehnt, können im ungünstigsten Fall sogar anreissen oder ganz durchreissen. Lesen Sie hierzu den Beitrag „Bänderriss im Sprunggelenk„. Da die Bänder dem Gelenk Stabilität geben, ist es verständlich, dass die Stabilität bei überdehnten Bändern nicht mehr gewährleistet ist. Um ein „Zusammenziehen“ der Bänder zu ermöglichen muss erneutes seitliches Einknicken unbedingt verhindert werden. Hier hilft eine Orthese. Lernen Sie einige Modelle kennen, welche ideal bei Bandinstabilität geeignet sind.
Bort MalleoXpress
Die High End Orthese von Bort wurde speziell für die phasengerechte Versorgung von Bandverletzungen des Sprunggelenks entwickelt. Selbst Bänderrisse lassen sich damit behandeln, aber auch leichtere Bänderzerrungen.
Der modulare Aufbau der Orthese ermöglicht eine kontinuierliche Reduktion des Stabilisierungsgrads. In der ersten Akutphase kann das Sprunggelenk vollständig ruhiggestellt werden. Später kann die Beuge- und Streckbewegung freigegeben werden. Am Schluss werden die seitlichen Schalen entfernt und das Gelenk nur noch minimal gestützt.
Das Anziehen der Bort MalleoXpress wird durch den innovativen Boa Verschluss erleichtert.
McDavid Sprunggelenkstütze mit Einlagen
Bei eher leichten Bandverletzungen (ohne Reissen) bietet die McDavid Sprunggelenkstütze Sicherheit. Zwei seitliche Schalen, sowie Federstäbe unterstützen das Sprunggelenk. Ist der Heilungsprozess fortgeschritten, werden die seitlichen Einlagen entfernt. Die Bandage eignet sich jetzt bestens für die Anwendung beim Sport und hilft erneutes Einknicken vorzubeugen.
MalleoLoc L3
Die Halbschalen-Orthese von Bauerfeind eignet sich aufgrund der kompakten Bauweise ideal für den Alltag, sie passt in jeden Schuh. Dank der Kombination von Schienung und Kompressionsbandage kann sie auch bei Schwellungen eingesetzt werden.
Chronische Instabilität
Werden Bandverletzungen nicht ausreichend behandelt oder treten immer wieder Überlastungen auf, kann es zu einer bleibenden Instabilität kommen. Das heisst die Bänder verbleiben im überdehnten oder gerissenen Zustand und können das Gelenk nicht mehr ausreichend stabilisieren. Betroffene bemerken, dass sie oft ohne Grund einknicken und ihrem Gelenk nicht voll „vertrauen“ können. Hier ist es notwendig das Sprunggelenk während dem Sport und anderen Belastungen mit einer leichten Orthese zu stabilisieren, um erneutes Einknicken zu verhindern. Lernen Sie zwei geeignete Produkte kennen.
MalleoLoc
Die MalleoLoc Sprunggelenkorthese von Bauerfeind stabilisiert das Gelenk mit festen seitlichen Schalen, die mit zwei Bändern am Fuss befestigt werden. Zusammen mit einem (Sport-)Schuhe ergibt sich eine gute seitliche Stabilisierung, wobei die natürliche Abrollbewegung uneingeschränkt bleibt.
Swede-O-Universal Fussgelenkstütze
Seitlich eingearbeitete Federstäbe sorgen bei der Swede-O-Universal Fussgelenkstütze für eine gute Stabilisierung. Eine offene Ferse und ein elastischer Einsatz über der Achillessehne ermöglichen es den Fuss uneingeschränkt zu beugen. Dank festem, beständigem Material wird ein sicheres Gefühl erreicht und die Langlebigkeit ist garantiert.
Langfristige Stabilisierung bei Bandinstabilität
Die Behandlung einer chronischen Instabilität mit einer leichten Orthese ist ein erster Schritt um wieder sportlich aktiv werden zu können. Langfristig muss das Gelenk aber auch muskulär stabilisiert werden. Wichtig ist es, regelmässig zu trainieren und nur so intensiv, dass das Sprunggelenk nicht schmerzt. Im manchen Fällen ist auch eine operative Straffung oder Wiederherstellung der Bänder erforderlich. Bleibt eine Instabilität lange unbehandelt, wird die Entstehung von Arthrose begünstigt. Lesen Sie auch unseren Beitrag „Sprunggelenk muskulär stabilisieren„.
Lassen Sie sich im Bandagenshop vom schweizweit grössten Sortiment an Sprunggelenkorthesen überzeugen und zögern Sie nicht, unsere ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.
Ab sofort finden Sie im Bandagenshop eine grosse Auswahl an McDavid Stützen und Bandagen. Die Produkte der amerikanischen Marke sind speziell auf die Bedürfnisse von Athleten abgestimmt. Das merkt man an verschiedenen Details, die den Komfort während dem Sport erhöhen und die Leistungsfähigkeit unterstützen. Lernen Sie ausgewählte Neopren-Bandagen aus unserem neuen McDavid Sortiment kennen.
Vorteile von Neoprenbandagen
Im Gegensatz zu den meisten Herstellern setzt McDavid bei vielen seiner Bandagen nicht auf gestrickte Ware, sondern auf Neopren. Das Material hat mehrere Vorteile. Es wirkt temperaturisolierend und verleiht so eine therapeutische Wärme, um die Funktionsfähigkeit der Gelenke zu unterstützen. Auch in Spielpausen kühlt das Gelenk nicht aus. Durch die leicht polsternden Eigenschaften sind Neoprenbandagen ausserdem angenehm zu tragen. Auch in Sachen Beständigkeit lässt Neopren keine Wünsche offen. Durch die Oberschicht aus Nylon sind die Stützen besonders langlebig.
McDavid Kniestützen
Kniestütze PS II
Die McDavid Kniestütze PS II verleiht einen besonders guten Halt, dank zwei seitlichen Stabilisatoren. Um die Beugebewegung des Knies optimal mitzumachen, verfügen beide Stabilisatoren über ein polyzentrisches Scharnier mit Getriebe. Dieses System wird dem sich beim Beugen nach hinten verschiebenden Drehpunkt des Knies sehr gut gerecht. Weitere Vorteile der PS II sind die gepolsterte Patellaöffnung zum Führen der Kniescheibe, Gurten mit einstellbarem Klettverschluss und die seitlichen Fingerschlaufen für einfaches Anziehen.
Optional ist die McDavid Kniestütze auch mit Kreuzbändern erhältlich, welche die seitliche Stabilität nochmals erhöhen und beispielsweise bei Verletzungen der Seitenbänder ideal sind.
Patella Kniestütze
Mittlere Stabilität bietet die Patella Kniestütze von McDavid. Eine Knieschiebenöffnung mit Polsterung führt die Patella um Luxationen vorzubeugen und die Sehne zu entlasten. Seitliche Federstäbe und zwei Klettriemen verhindern, dass die Bandage verrutscht.
Bandage fürs Sprunggelenk
Seitliches Einknicken gehört zu den häufigsten Ursachen von Sportverletzungen. Die McDavid Fussgelenkstütze stabilisiert das Gelenk mit einer leichten Kompression und einem einstallbaren Band. Das Band wird in einer 8er-Tour um Fuss und Unterschenkel gewickelt, der Kreuzpunkt liegt über dem Knöchel. Diese Wicklung erhöht die seitliche Stabilität, während der Fuss uneingeschränkt beugbar bleibt.
Die Fussgelenkstütze ist bewusst minimalistisch ausgeführt, damit Fuss und Bein möglichst frei bleiben. Auch die Ferse ist ausgespart, um maximalen Gripp zu gewährleisten, selbst bei Barfusssportarten.
Schulterbandagen von McDavid
Die Besonderheit der Schulter ist ihr grosser Bewegungsumfang. Dieser wird unter anderem durch die kleine, flache Gelenkpfanne des Schulterblatts ermöglicht. Ausserdem sind Bänder und Gelenkkapsel relativ locker, um der Bewegung des Gelenks zu folgen. Für die Stabilität der Schulter sind also weitgehend die Muskeln verantwortlich. Dieser Umstand verlangt, dass die Schulter stets möglichst aktiv gehalten wird. Die McDavid Schulterbandagen unterstützen die Muskulatur in ihrer Haltewirkung. Schmerzen werden gelindert, sodass die Bewegungsfreude angeregt wird. Wählen Sie Ihre McDavid Schulterbandage aus zwei Varianten.
Schulterstütze
Ein breiter Brustteil und eine zusätzliche Gurtung um Arm, Schulter und Brust sorgen für einen hohen Unterstützungsgrad, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Sollte kurzfristig eine Ruhigstellung nötig sein, kann zusätzlich der mitgelieferte Brustgurt getragen werden.
Leichte Schulterstütze
Die leichtere Variante der Schulterstütze versorgt das Gelenk mit einer anregenden Kompressionswirkung. Über dem Gelenk wird die Kompression von einer Y-förmigen Lasche erhöht. Über zwei Klettverschlüsse lässt sich die Lasche regulieren.
Schauen Sie sich die vorgestellten und viele weitere McDavid Bandagen im Shop an.
An der Ferse gut sichtbar ist die Achillessehne. Sehnen sind bindegewebige Verbindungen zwischen einem Muskel und einem Knochen. Die Achillessehne entspringt dem dreiköpfigen Wadenmuskel und inseriert ins Fersenbein (Calcaneus), wo sie auf den letzten Zentimetern nahe am Knocken verläuft. Zum Glück hat die Natur eine Polsterung vorgesehen, um die Sehne vor Reibung am Knochen zu schützen, den Schleimbeutel (Bursa subachillea).
Bursitis subachillea
Der Schleimbeutel an der Ferse kann sich entzünden, man spricht von einer Bursitis subachillea (Bursitis = Schleimbeutelentzündung), weil der Schleimbeutel unter der Achillessehne liegt. Die Entzündung ist meist auf einen äusseren Druck, z.B. von ungeeigneten Schuhen, oder eine Überbelastung der Sehne zurückzuführen. Läufer und Velofahrer sind aufgrund der repetitiven Fussbewegungen beim Sport eher gefährdet. Die Bursitis subachillea kann aber jeden treffen, egal ob sportlich oder unsportlich.
Die Haglund-Ferse kommt ebenfalls als Ursache einer Schleimbeutelentzündung in Frage. Es handelt sich um eine knöcherne Veränderung des Fersenbeins, die im Volksmund als Überbein beschrieben wird.
Unabhängig von der Ursache der Bursitis, wird immer zuerst eine konservative Therapie angestrebt.
Therapie
Die Therapie bei einer Schleimbeutelentzündung im Bereich der Ferse besteht aus verschiedenen Anwendungen. Mögliche Therapieansätze sind wie folgt.
Entlastung
Der entzündete Schleimbeutel muss in jedem Fall entlastet werden. Das geschieht durch weites Schuhwerk, das Einstellen/ Reduktion der sportlichen Aktivität und dem Tragen einer geeigneten Bandage wie z.B. der AchiloTrain Pro.
AchilloTrain Pro
Die Achillessehnenbandage von Bauerfeind weist entlang der gesamten Achillessehne eine grossflächige Silikonpelotte auf. Im Fersenbereich reichen zwei Flügel bis über den Schleimbeutel und sorgen für eine entlastende Massagewirkung. Zusätzlich regt die Kompressionsbandage die Durchblutung an. Die Versorgung der Ferse mit Nährstoffen und der Abtransport von Abbauprodukten werden gefördert. Dadurch entsteht ein optimales Milieu für die Heilung. Detaillierte Informationen zur AchilloTrain Pro finden Sie im Shop.
Physikalische Anwendungen
Kälte- oder Wärmeanwendungen können Linderung bringen. Manchmal führt auch die Stosswellentherapie oder Ultraschalltherapie zum Erfolg.
Medikamente
Nichtsteroidale Antirheumatika hemmen Entzündungsreaktionen und sind deshalb bei einer Schleimbeutelentzündung an der Ferse eine mögliche Therapie. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem für Sie geeigneten Medikament. Beachten Sie, dass Medikamente die Entlastung nicht ersetzen, sondern nur den Heilungsprozess unterstützen.
Operation
Klingt die Entzündung nach mehreren Monaten nicht ab, ist die Indikation zur operativen Behandlung gegeben. In der Regel wird der Schleimbeutel über einen kleine Hautschnitt entfernt. Bei der Haglund-Ferse wird zusätzlich der überstehende Knochenvorsprung abgetragen.
Velofahren ist eine gelenkschonende Sportart, da das Körpergewicht nicht auf den Beinen lastet, sondern auf dem Gesäss. Ausserdem gibt es keine schlagartigen Belastungen, wie das beispielsweise beim Joggen der Fall ist. Trotz dieser Vorteile leiden viele Velofahrer unter Knieschmerzen. Der Grund dafür liegt oft in der ungewohnten Beanspruchung der Sehnen. Im Gegensatz zu den Muskeln lassen sie sich nur schwer trainieren und sind anfällig auf schnell gesteigerte Belastung. Wir stellen Ihnen zwei häufige Ursachen für Knieschmerzen beim Velofahren vor.
Ursachen
Überbelastung: Velofahren ist entspannend, auch untrainierte können sich gut sportlich betätigen. Wer zu heftig einsteigt oder die Trainingsintensität erhöht, läuft Gefahr eine Überbelastung zu erleiden.
Fehlbelastung durch Sitzposition: Die Sitzposition und die Distanz zu den Pedalen müssen korrekt eingestellt sein. Ist der Sattel zu hoch, wird das Knie überstreckt. Bei zu tiefer Sattelposition erfolgt die Belastung bei starker Flexion. Beides führt auf Dauer zu Knieschmerzen.
Fehlbelastung durch Tritt: Egal ob mit Klick-Pedalen oder ohne, der Fuss sollte in einer natürlichen Position auf dem Pedal liegen. Der Druckpunkt befindet sich dabei auf dem Zehenballen. Eine korrekte Position lässt sich einfach überprüfen: Das Knie sollte während der Bewegung nur eine senkrechte Bewegung machen und nicht seitlich herausragen.
Auskühlung: Das Kniegelenk ist beim Velofahren stark exponiert. Durch den Fahrtwind kühlt es aus, wodurch die Durchblutung schlechter wird.
Vorbestehende Erkrankungen: Ein vorgeschädigtes Kniegelenk wird durch die repetitive Bewegung gereizt und kann Schmerzen verursachen (z.B. bei Kniegelenksarthrose).
Schmerzen unterhalb der Kniescheibe
Die Kniescheibe ist ein sogenanntes Sesambein, welches Kraft von der Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel überträgt und das Gleiten der Sehne über das Kniegelenk ermöglicht. Am oberen geraden Ende der Kniescheibe setzt die Quadrizepssehne an, am unteren, spitz zulaufenden Ende wird sie als Patellasehne weitergeführt, bis sie schliesslich in den Unterschenkelknochen eintritt.
Entzündung des Patellabandes
Genau an diesem spitzen Ende der Patella kann sich der Übergang zwischen Knochen und Sehne (Insertionsstelle) entzünden. Das macht sich durch starke Schmerzen unterhalb der Kniescheibe bemerkbar, die typischerweise nach der Belastung auftreten. Mit der Zeit werden die Schmerzen beim Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie genannt, chronisch und es kann im schlimmsten Fall zu einem Sehnenriss kommen.
Aus diesem Grund ist es notwendig eine Sportpause einzulegen und das Knie mit einer geeigneten Bandage zu entlasten. Auch Wärme- oder Kälteanwendungen, Medikamente oder Massagen können helfen.
Eine entzündete Sehne braucht Ruhe zum Heilen! Legen Sie eine Pause ein, bis die Schmerzen zurückgehen. Anschliessend wird das Training langsam wiederaufgenommen.
Bandage bei Kniescheibenschmerz
Patella Sehnenbänder
Beim Patellaspitzensyndrom eignen sich sogenannte Sehnenbänder, die unterhalb der Kniescheibe getragen werden. Sie entlasten die Patellasehne mit einer Druckpelotte. Bei Bandagenshop finden Sie Patellasehnenbänder von verschiedenen Marken, z.B. Bauerfeind, Push oder Bort.
Patellabandagen
Für maximale Unterstützung kann eine ganze Kniebandage mit Kniescheibenpelotte getragen werden. Hier wird nicht nur die Sehne entlastet, sondern das gesamte Knie stabilisiert und die Kniescheibe sicher in ihrer vorgesehenen Gleitbahn geführt. Bei starken Kniescheibenproblemen und allfälligen Fehlstellungen kann die GenuTrain P3 helfen. Sie führt und entlastet die Kniescheibe mit einer tropfenförmigen Pelotte. Weiter ermöglicht es ein Zügel die Position der Kniescheibe individuell zu korrigieren.
Schmerzen aussen am Knie
Iliotibiales Bandsyndrom (ITBS)
Äusserer Knieschmerz, der vor allem während dem Radfahren auftritt ist häufig auf das iliotibiale Bandsyndrom (Läuferknie) zurückzuführen. Der Tractus iliotibialis ist eine Sehnenplatte die entlang des Oberschenkels von der Hüfte bis zum oberen Ende des Unterschenkels zieht. Bei starker Belastung kann dieses Sehnenplatte an einem Knochenvorsprung im Bereich des Knies scheuern und Schmerzen verursachen. Zuerst treten die stechenden, brennenden Schmerzen vor allem beim Berg-/ Treppenabsteigen und eben beim Velofahren auf, später auch beim Bergaufgehen.
Behandlung des ITSB
Die Behandlung des iliotibialen Bandsyndroms erfolgt konservativ. Das Velofahren sollte für einige Zeit unterlassen oder wenigstens reduziert werden. Eine Bandage unterstützt das Knie und Medikamente können die Schmerzen lindern. Knie und Hüfte sollten regelmässig ohne Belastung bewegt und leicht gedehnt werden.
Bandagen bei äusseren Knieschmerzen
Beim Läuferknie, das eben durchaus auch Velofahrer treffen kann, hilft bereits eine einfache Kompressionsbandage, wie beispielsweise die Omnimed Energy Genu oder die Active Color Kniebandage. Die leichten Kompressionsbandagen sorgen für ein besseres Stabilitätsgefühl, lindern Schmerzen und schränken nicht ein. Bei stärkeren Beschwerden kann eine Bandage mit seitlichen Stäben zusätzliche Entlastung bringen, wie z.B. die GenuTrain von Bauerfeind oder die StabiloGen eco sport von Bort.
Wann zum Arzt?
Schmerzen die nach einem Sturz auftreten sollten immer vom Arzt untersucht werden, da ein Knochenbruch oder Risse an Bändern, Sehnen oder Menisken vorliegen können. Belastungsbedingte Schmerzen sollten dem Arzt vorgeführt werden, wenn sie auch nach einigen Tagen ohne Belastung nicht nachlassen.
Langfristig schmerzfrei
Behandlungen mit Schmerzmitteln, Bandagen, Massagen usw. zielen darauf ab die Schmerzen zu lindern und Entzündungen abklingen zu lassen. Ist das Knie wieder schmerzfrei, ist ein erstes Ziel erreicht. Wer aber langfristig von Knieschmerzen beim Velofahren befreit sein möchte, muss das Problem auf einer anderen Ebene angehen.
Gezielter Muskelaufbau hilft das Knie zu stabilisieren und so Fehlbelastungen vorzubeugen. Die Belastung sollte ausserdem möglichst langsam aufgebaut werden, um Bändern und Sehnen genügend Zeit zu geben sich anzupassen. Regelmässiges leichtes Training ist besser als seltene dafür sehr anstrengende Velotouren. Im Winter kann beispielsweise mit einem Hometrainer trainiert werden, sodass man im Frühling schon bereit ist für die neue Saison.
Weiter ist darauf zu achten, dass das Velo richtig eingestellt ist.
Wer zum ersten Mal mit Klick-Pedale fährt, sollte sich langsam daran gewöhnen.
Achsfehlstellungen der Bein oder Füsse sollten von einem Orthopäden untersucht werden.
Die schweizweite grösste Auswahl an medizinischen Kniebandagen finden Sie bei Bandagenshop. Profitieren Sie auch von der kostenlosen ärztlichen Beratung.
Schmerzen und Taubheitsgefühle im Daumen, Zeig- und Mittelfinger sind oft auf das Karpaltunnelsyndrom (CTS) zurückzuführen. Es betrifft vor allem Frauen. Häufige Auslöser sind repetitive Arbeiten mit der Hand, Schwangerschaft, Übergewicht und Diabetes. Auch Verletzungen im Bereich des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen oder Veränderungen des Hormonhaushalts können zu einer Verengung des Karpaltunnels führen.
Der Karpaltunnel liegt im Bereich der Handwurzel. Gebildet wird der Durchgang aus den Handwurzelknochen und darüber gespannten Bändern. Darin verlaufen Sehnen und Nerven, unter anderem der Nervus medianus, welcher Daumenballen, Daumen, Zeig- und Mittelfinger, sowie einen Teil des Ringfingers innerviert. Mechanische Überbelastung oder die eingangs beschriebenen Risikofaktoren können zu einer Verengung des Karpaltunnels und damit einer Komprimierung des Nervus medianus führen.
Ursachen
Das Karpaltunnel-Syndrom oder CTS entsteht durch Druck auf den Nervus medianus, welcher durch den engen Kanal am Handgelenk führt. Die Kompression des Nervs führt zur Reizung, wodurch Schmerzen, Missempfindungen und Kraftminderung auftreten kann. Die Weite des Karpaltunnels ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Je enger der Kanal, desto häufiger tritt das CTS auf. Das CTS tritt mit einer familiären Häufung auf, es ist daher davon auszugehen, dass eine erbliche Komponente vorhanden ist. Typische Auslöser sind:
Reizung: Körperlich anstrengende Arbeiten (z.B. Bedienung von Maschinen mit starken Vibrationen) können das Handgelenk reizen.
Schwellung der Weichteile (z.B. durch Überbelastung)
Entzündungen (akut oder chronisch): Entzündungen führen zu einer Vermehrung der Gewebsflüssigkeit, wodurch es zu einer Schwellung kommt, welche den Kanal einengt. Hierzu gehören auch rheumatische Erkrankungen.
In der Regel sind die ersten Symptome des Karpaltunnelsyndroms nur wenig ausgeprägt, sodass sich Betroffene nicht gestört fühlen. Je länger der Nerv eingeengt wird, desto wahrscheinlicher die dauerhafte Schädigung – eine möglichst zeinahe Therapie ist daher wichtig!
Gut zu wissen: Das Karpaltunnelsyndrom tritt sehr häufig beidseitig auf – es können jedoch Jahre dazischen liegen. In der Regel ist die dominante Hand aufgrund der grösseren Belastung zuerst betroffen.
Frühsymtome – Warnzeichen
Nächtliches Einschlafen ist pathognomonisch beim CTS. Wird die Hand bewegt, so verschwindet das Ameisenlaufen wieder. Im Verlauf wird das Einschlafen immer häufiger und intensiver, bis Schmerzen dazukommen.
Parästhesien – bedeutet Missempfindungen, wie z.B. Kribbeln. Zuerst sind diese nur an den Fingern spürbar, später breiten sie sich über die Hand und den Unterarm aus.
Schmerzen können hinzukommen, meist nach intensiver Belastung (z.B. Frühlingsputz). Im Verlauf treten Schmerzen auch spontan, also ohne besonderen Auslöser auf.
Spätsymptome
Sensibilitätsstörungen bis hin zum kompletten Verlust des Tastsinnes.
Muskelabbau am Daumenballen durch fehlende Innervation. Die Funktion der Hand ist eingeschränkt.
Treten bereits Spätsymptome auf, so führt eine Therapie oft nicht zur kompletten Heilung. Daher ist es umso wichtiger, bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufzusuchen und mit der Behandlung zu beginnen.
Diagnose
Als erstes steht das Gespräch mit dem Patienten im Vordergrund, die Krankengeschichte wird aufgenommen (Anamnese). Hierzu wird nicht nur nach den Beschwerden gefragt, sondern auch nach Risikofaktoren gesucht. Erst dann folgt die körperliche Untersuchung:
Sensibilitäsprüfung: Mit verschiedenen Test wird der Gefühlssinn geprüft. Jeder Finger wird an unterschiedlichen Stellen untersucht. Die Ergebnisse werden dokumentiert und helfen den Verlauf besser festzuhalten.
Kraft- und Funktionsprüfung: Liegt eine reduzierte Kraft vor, ist der Muskel am Daumenballen bereits abgebaut? Können Gegenstände, wie z.B. eine Flasche sicher gegriffen werden?
Provokations-Tests
Im Provokationstest wird der Nerv im Karpaltunnel gezielt gereizt. Beim gesunden Patienten löst das keine Beschwerden aus, liegt jedoch bereits eine Verengung oder Reizung vor, sind die Ergebnisse positiv:
Hoffman-Tinel-Zeichen: Die Hand wird mit der Handfläche nach oben ausgestreckt. Nun klopft der Arzt mit dem Finger auf das Handgelenk, genau da wo der Karpaltunnel liegt. Verspürt der Patient ein elektrisierendes Gefühl oder Schmerz, so ist das Zeichen positiv.
Phalen-Zeichen: Die Handflächen werden aneinander gepresst, so dass das Handgelenk stark überstreckt wird. Diese Position wird nun während einer Minute eingehalten. Kommt es zu Missempfindungen, ist das Zeichen positiv.
Beide Provokationstests haben eine relativ hohe Sensitivität, die Spezifität ist jedoch gering. Das bedeutet: Bei negativem Testergebniss liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit kein CTS vor. Ein positiver Test kann zwar auf ein CTS hinweisen, es kommen jedoch auch andere Erkrankungen in Frage.
Neurologische Tests
Eine exakte Diagnose liefert die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese wird mittels ENG (Elektroneurographie) ermittelt. Ist die Nervenleitung verlangsamt, spricht das für eine Schädigung des Nervs. Für Interessierte: Die Myelinschicht, welche den Nerv umgiebt wird durch die Entzündung abgebaut, wodurch die elektrische Leitfähigkeit verringert wird. Die Messung kann über die Haut erfolgen (es werden Elektroden auf den Arm und die Hand geklebt) oder direkt am Nerv (mit feinen Nadeln).
Bildgebende Untersuchungen
Ultraschall, Röntgen oder MRI werden nur durchgeführt, wenn mögliche Differenzialdiagnosen ausgeschlossen werden müssen. Im konventionellen Röntgen ist z.B. eine Knochenwucherung durch Arthrose sichtbar, welche auf den Nerv drückt. Im MRI kann ein einengender Tumor festgestellt werden.
Therapie – Behandlungsmöglichkeiten
Das Karpaltunnelsyndrom wird immer zuerst konservativ behandelt. Erst wenn die Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird die Operation ins Auge gefasst.
Konservative Therapie
Zentrales Hilfsmittel bei der Therapie des Karpaltunnelsyndroms ist eine Handgelenkschiene zur Ruhigstellung. Überbelastete Sehnen werden so geschont uns schwellen ab, der Nerv wird entlastet. Einige Hersteller bieten speziell für die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms entwickelte Bandagen, wie zum Beispiel die Ortho Manu CTS (Carpal-Tunnel-Syndrom), welche das Handgelenk in einer leicht angewinkelten Position ruhigstellt und den Nerv mit einer Druckpelotte entlastet.
Weiter können entzündungshemmende Medikamente oral eingenommen, oder Kortikoide injiziert werden.
TENS Schmerztherapie
Als wirksames Mittel zur Schmerzlinderung hat sich die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, herausgestellt. Bei der Behandlung werden geringe Ströme durch die Haut geleitet, welche die Schmerzsignale unterbrechen. Bereits nach einer viertelstündigen Anwendung ist die Schmerzweiterleitung für mehrere Stunden blockiert.
Die Anwendung von TENS ist äusserst einfach, sauber und ohne Nebenwirkungen. Es brauchen lediglich zwei selbsthaftende Elektroden auf die Haut geklebt zu werden und schon kann die gewünschte Therapie per Knopfdruck gestartet werden. Die Elektroden kleben auf der Haut, sind aber rückstandslos wieder abziehbar und können bis zu 400 Mal wiederverwendet werden. Verschieden Therapiemodi erlauben eine individuelle Behandlung mit unterschiedlichen Reizstärken. (TENS Geräte im Shop)
Operative Therapie
Bringt die konservative Therapie keinen Erfolg, wird das Band, welches das Dach des Karpaltunnels bildet bei einer Operation durchtrennt um den Nerv zu entlasten. Die Indikation zur Operation ist gegeben wenn
alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft wurden und keine Heilung erzielt werden konnte.
die Schmerzen für den Patienten unerträglich sind.
eine anhaltende Taubheit der Finger/Hand vorliegt.
eine deutlich reduzierte Nervenleitgeschwindigkeit nachweibar ist.
Die Durchtrennung des Retinaculum flexorum kann offen oder endoskopisch erfolgen. Welche Variante besser geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und sollte mit dem Patienten individuell besprochen werden.
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Manu CTS
Spezialschiene zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms.
Gelenk- und Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Wenn die Schmerzen auf eine muskuläre Dysbalance zurückzuführen sind, oder das Gelenk nach einem Unfall instabil ist, kann gezieltes Krafttraining mit einer Vibrationshantel helfen.
Muskeln gegen Rückenschmerzen
Die Wirbelsäule stützt den Oberkörper. Mit ihr verbunden sind zahlreiche Muskeln, welche eine gerade, gesunde Haltung ermögliche. Werden die Rückenmuskeln nicht trainiert, kann es zu einem muskulären Ungleichgewicht kommen. Falsche Haltung und Verspannungen der Muskeln lösen Rückenschmerzen aus. Durch ein gezieltes Krafttraining lassen sich die Beschwerden lindern.
Muskeln für mehr Stabilität
Nach einem Unfall können sich die Gelenke instabil anfühlen. Die Instabilität lässt sich durch eine Operation beheben, manchmal hilft aber auch schon gezieltes Muskeltraining, um Beschwerdefreiheit zu erreichen. In vielen Fällen kann die Stabilität des Gelenks durch Muskelaufbau verbessert werden. Der Anfang wird in der Physiotherapie gemacht. Später wird zu Hause selbständig weitertrainiert, um die neugewonnenen Muskeln zu erhalten. Hier kann eine Vibrationshantel den Erfolg verbessern.
Besser aussehen dank Muskelaufbau
Jede und jeder möchte gut aussehen. Trainierte Muskeln sind der Schlüssel zu einem schönen Körper. Die Formen werden definierter und die Haut straffer. Weiter wirken sich starke Muskeln positiv auf eine gute Körperhaltung aus. Die Befürchtung von Frauen durch Muskeltraining zu muskulös zu werden ist indes unbegründet. Gerade das Training mit Vibrationshanteln fördert den Aufbau von schlanken, langen Muskeln.
Vibrationshanteln für mehr Erfolg
Beim traditionellen Krafttraining ist oft viel Geduld erforderlich, um Erfolge zu erzielen. Ausserdem wird nur ein Teil des Muskels maximal trainiert. Mit den neuen Promed VHT Vibrationshanteln ist das anders. Die Muskeln werden bei jeder Übung bis in die Tiefe stimuliert. Alle Muskelfasern werden zur Kontraktion angeregt und das viele Male pro Sekunde, sodass der Trainingseffekt merklich gesteigert wird.
Die Intensität der Vibration kann der Übung und den eigenen Kraftverhältnissen angepasst werden. Weiter lässt sich die Trainingsdauer (3,6, oder 9 Minuten) einstellen.
Für alle Muskelgruppen
Das Training mit den Vibrationshanteln lässt sich frei gestalten. Sie können die Übungen von der Physiotherapie mit der Vibrationshantel ausführen, das gewohnte Krafttraining damit absolvieren, oder sich von den vorgestellten Übungen in der Anleitung inspirieren lassen.
Arme, Schultern und Brust lassen sich genauso trainieren wie Bauch, Rücken und Gesäss.
Vorteile gegenüber normalen Hanteln
Schnellere Erfolge
Nur 15 Minuten Training pro Tag erforderlich
Der ganze Muskel wird trainiert
Kann als Massagegerät benutzt werden
Die VHT Vibrationshantel gibt’s ab sofort bei Bandagenshop. Sie haben die Wahl zwischen der rot-weissen Variante VHT-1000 (1kg) und der blau-weissen Hantel VHT-2000 (2 kg).
Die obersten sieben Wirbel werden zusammen als Halswirbelsäule bezeichnet, weil sie sich vom Schädel bis zu den Schultern erstrecken und das knöcherne Gerüst des Halses bilden. Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule werden fast immer durch Unfälle verursacht, aber auch degenerative Veränderungen oder angeborene Fehlstellungen können gelegentlich zu Schmerzen führen. Halskragen helfen Beschwerden zu lindern.
Die Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbeln, wobei die ersten zwei und der siebte eine spezielle Form aufweisen. Der erste Halswirbel heisst Atlas und weist zwei Gelenksflächen auf, auf denen der Schädel aufliegt. Auch sonst unterscheidet er sich in seiner Form stark von den andern Wirbeln. Er ist deutlich flacher, hat keinen Wirbelkörper und auch der Dornfortsatz fehlt. Der zweite Halswirbel heisst Axis, weil er einen Dorn aufweist. Der Dorn reicht bis in den ersten Wirbelkörper und dient diesem als Drehachse. Das Gelenk zwischen Atlas und Axis erlaubt die Drehbewegung des Kopfs. Die Halswirbel 3-6 haben die typische Wirbelform mit Wirbelkörper, Wirbelbogen der das Rückenmark umfasst, zwei seitliche Querfortsätze und einen nach hinten gerichteten Dornfortsatz. Der 7.Wirbel weist als Besonderheit einen verlängerten Dornfortsatz auf, der gut tastbar ist.
Auch im Bereich der Halswirbelsäule sind die Wirbel durch die Bandscheiben vor gegenseitigem Druck und Abrieb geschützt. Muskeln, Sehnen und Bänder verbinden die Wirbel miteinander. Sie geben einerseits Stabilität, andererseits ermöglichen sie Bewegung.
Schmerzen an der Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule kann aus verschiedenen Gründen von Schmerzen betroffen sein. Erfahren Sie mehr über Schleudertrauma (Cranio-Cervicales Beschleunigungstrauma), Schmerzen und Fehlstellungen, welche die Halswirbelsäule betreffen können.
Schleudertrauma
Das Schleudertrauma ist unter vielen Begriffen bekannt. Halswirbelsäulendistorsion, Peitschenschlagsyndrom oder die Abkürzung HWS-BT (Beschleunigungstrauma) sind nur einige Synonyme. Ausgelöst wird das Schleudertrauma am häufigsten durch Auffahrunfälle, aber auch Sportunfälle können die Ursache sein. Typische Symptome sind Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, in schwereren Fällen auch Seh-, Hör- und Schlafstörungen, die einige Stunden bis Tage nach dem Unfall auftreten.
Die Therapie erfolgt konservativ mit einem Halskragen, sowie ausreichend Schmerzmitteln, um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern. Leichte, kontrollierte Bewegungsübungen können sich ebenfalls positiv auf den Verlauf auswirken.
Schmerzen in der HWS
In den Wirbelbögen verläuft das Rückenmark, das paarweise aus dem Rückenmarkskanal austritt und den gesamten Körper innerviert. Werden diese Nervenbündel abgedrückt kommt es zu Schmerzen in den vom Nervenbündel versorgten Gebieten. Die Ursache für dieses Pseudoradikuläre-Syndrom können Gelenkblockierungen, Muskelverspannungen, Verschleiss der Wirbel oder Veränderungen an den Bandscheiben sein.
Bei Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule muss die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden. Oft werden verschiedene Therapieansätze in Kombination angewendet. Kurzfristig, bei akuten Beschwerden kann ein Halskragen die Beschwerden lindern. Schmerzlindernde oder muskelentspannende Präparate können ebenfalls kurzfristig eingesetzt werden. Langfristig kann Physiotherapie mit gezieltem Muskelaufbau zum Ziel führen.
Zervikaler Bandscheibenvorfall
Die Bandscheiben, welche zwischen den einzelnen Wirbelkörpern liegen, bestehen aus einem gallertartigen Kern (Nucleus pulposus) der von einem faserigen Ring (Anulus fibrosus) umgeben wird. Ist dieser Ring geschwächt, kann der Kern nach aussen treten und Nerven oder Rückenmark abdrücken (Prolaps). Solange keine Lähmungserscheinungen auftreten erfolgt meist eine konservative Therapie wie oben beschrieben. Nur bei sehr starken Schmerzen und drohenden Schäden an Rückenmark oder Nerven wird operiert.
Arthrose
Gelenkflächen sind stets mit Knorpel überzogen um sich vor gegenseitigem Abrieb zu schützen. Mit zunehmendem Alter oder nach Verletzungen kann sich dieser Knorpel zurückbilden, Arthrose entsteht. Die Arthrose kann jedes Gelenk im Körper treffen, auch die Gelenke der Halswirbelsäule. Die Arthrose ist nicht heilbar, deshalb beschränkt sich die Therapie auf die Schmerzlinderung. Eine Kombination aus schmerzlindernden Medikamenten, Massagen, Bewegungsübungen und das Tragen einer Halskrause bei akuten Schmerzen sind mögliche Therapieansätze.
Schiefhals
Wenn Hals und Kopf zu einer Seite abgeknickt sind, spricht man von einem Schiefhals. Die Ursachen können vielfältig sein. Angeborene Fehlstellungen der Wirbel, verkürzte Muskeln, Schmerzen, Rheuma oder Nervenschädigungen sind nur einige mögliche Gründe für einen Schiefhals. Die Behandlung der Fehlstellung ist abhängig von der Ursache. Halskragen können zur Schmerzlinderung bei Schiefhals und nach der Schiefhals-Operation eingesetzt werden.
Die Halskragen bei Bandagenshop
Halskragen, auch Halskrausen oder Cervicalstützen genannt, können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden. Die stabilen Philadelphia-Kragen aus festem Kunststoff werden bei der Bergung von Patienten eingesetzt, oder bei schwerwiegenden Verletzungen der HWS. Leichtere Beschwerden können mit einem deutlich komfortableren Halskragen aus Schaumstoff, dem sogenannten Schanz’schen Kragen Behandelt werden.
Unsere Empfehlungen für Sie
Ortho Nec Halskragen: Die kostengünstige Halskrause mit weichem Baumwollüberzug stützt den Hals zuverlässig. Das atmungsaktive Material garantiert Tag und Nacht einen angenehmen Tragekomfort.
Push care Halsstütze: Die mit hellem Stoff überzogene Push care Halsstütze ist anatomisch geformt und bietet so einerseits besten Tragekomfort, andererseits besonders sicheren Halt. Eine optimale Passform ist auch durch die zwei verschiedenen Höhen und zwei verschiedenen Grössen gewährleistet.
Push med Cervicalstütze: Bei dieser Cervicalstütze sind Komfort und Wirksamkeit vereint. Ein weiches Polster auf der Innenseite schützt angenehm, während eine zusätzliche Kunststoffverstärkung für maximalen Halt sorgt. Lassen die Beschwerden nach, kann die Verstärkung entfernt werden.
Halskragen für Kinder: Die Bort Cervicalstütze für Kinder ist nicht nur in der Grösse an kleine Patienten angepasst, sondern auch in der Form. Weiter sorgt eine Kehlkopfaussparung für einen guten Tragekomfort, Sprechen und Schlucken wird nicht behindert. Ein blau gestreifter Baumwollüberzug sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.