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Die ISG Blockade

ISG-Blockade richtig behandeln

Die ISG Blockade ist schmerzhaft und trifft ca. 70% der Bevölkerung irgendwann im Leben. Mit Geduld, einer guten ISG Orthese und Training lassen sich die Beschwerden normalerweise loswerden. Zu lange sollte man mit der Behandlung nicht zuwarten, denn ISG Beschwerden sind therapieintensiv. Hier erfahren Sie mehr über die ISG Blockade und deren Behandlung.

Das Iliosakralgelenk

Jeder Mensch hat zwei Iliosakralgelenke. Sie liegen zwischen dem Kreuzbein und dem jeweiligen daran ansetzenden Darmbein (Beckenknochen). Feste Bänder halten die beiden Gelenkspartner straff zusammen, der Bewegungsumfang des ISG ist sehr klein. Da die Darmbeine auf der Vorderseite durch die Schambeinfuge verbunden sind, bildet das Becken einen stabilen Ring.

Ursachen ISG Blockade

Ilio-Sakral-GelenkZu schweres Heben oder „sich vertreten“, z.B. wenn man eine Treppenstufe verpasst, sind die häufigsten Ursachen für eine ISG Blockade. Nicht selten ist aber auch kein Grund für die Beschwerden auszumachen, sie treten aus dem „Nichts“ auf. Nachfolgende einige häufige Ursachen für die Blockade im Ilio-Sakral-Gelenk:

  • Unphysiolgische Haltung, dazu gehört auch die Schonhaltung
  • Gelockertes Bindegewebe, z.B. während der Schwangerschaft
  • Langes Sitzen ohne Bewegung, z.B. Autofahren (Aussendienst)
  • Sturz aufs Gesäss
  • Erkraknungen des Bewegungsapparates

Die Beschwerden entstehen durch eine Reizung des Gelenks, welches meist nur minimal verschoben/verdreht ist.

Symptome

Die Beschwerden bei einer ISG-Blockade können zahlreiche Formen annehmen. Einige Patienten sind so gut wie schmerzfrei, andere berichten über invalidisierende Beschwerden. Die Schmerzen treten normalerweise einseitig auf und können ins Gesäss, die Wirbelsäule oder die Leiste ausstrahlen. Bei Bewegung nehmen die Beschwerden typischerweise ab.

  • Tiefe Kreuzschmerzen, zu Beginn diffus und im Verlauf meist auf eine Seite projezierend.
  • Kontinuierliche, dumpfe bis stechende Schmerzen, welche bei Bewegung meist abnehmen.
  • Schmerzausstrahlung in die Hüfte und den Oberschenkel möglich.
  • Nächtliche Beschwerden.

Diagnose

Die Diagnose ISG Blockade wird klinisch gestellt. Im Gespräch erfährt der Arzt, wann die Schmerzen auftreten und wie deren Charakter ist. Es folgen einige orthopädische Prüfungen, welche auf eine Störung des ISG hinweisen können. Es gibt keine spezifischen Untersuchungen, welche die Diagnose ISG Blockade sichern. Auch die bildgebende Diagnostik zeigt bei der einfachen Blockade keine Veränderungen und ist daher nicht geeignet (nur zum Ausschluss von Differenzialdiagnosen, wie z.B. Fraktur, Tumor usw.)

Therapie der ISG Blockade

Die ISG Blockade gehört zu den therapieintensivsten Gelenksbeschwerden. Die Behandlung sollte deshalb möglichst früh in Angriff genommen werden. In den meisten Fällen werden verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert, um den bestmöglichen Nutzen zu erzielen. Beim Verdacht auf eine ISG Blockade lohnt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann eine geeignete Therapie zusammenstellen und verordnen.

  • Bewegung, Bewegung, Bewegung: Das wichtigste ist, dass keine Schonhaltung eingenommen wird. Machen Sie täglich ein bis zwei Spaziergänge von ca. 30 Minuten. Auch Schwimmen, Aquafit oder Velofahren sind gut geeignet.
  • ISG-Bandag/Orthese: Stabilisiert das Gelenk und sollte v.a. bei Bewegung oder im Sitzen getragen werden (nicht nachts).
  • Physiotherapie: In hartnäckigen Fällen kann durch gezielte Übungen eine Besserung erzielt werden.
Therapie ISG Blockad mit Bewegung

Bewegung hilft in praktisch allen Fällen von ISG Blockade! Eine geeignete Orthese kann sie dabei unterstützen.

ISG Orthesen

Für die Behandlung von ISG Beschwerden gibt es spezielle Orthesen. Das Prinzip ist recht einfach. Die Bandagen sind aus festem, unelastischem Material gefertigt und werden weit unten getragen. Sie liegen fest um das Becken, um dem Beckenring Stabilität zu geben. Drei geeignete Modelle:

Bauerfeind ISG Orthese

Die ISG Orthese von Bauerfeind heisst SacroLoc. Sie ist aus einem festen Netz-Stoff gefertigt. So ist eine hohe Stabilität gewährleistet und gleichzeitig ist die Orthese angenehm frisch zu tragen. Zwei leichte, seitliche Stäbe bilden den Ansatzpunkt für das unelastische Gurtsystem der SacroLoc. Zuerst verlaufen die Gurten zur Mitte hin, wo sie durch eine Umlenköse gegen aussen geführt werden. Seitlich an der Hüfte ist eine weitere Umlenköse platziert. Dieses durchdachte Bandsystem erlaubt es, die Stabilisierung mit wenig Kraftaufwand zu erhöhen. Ein leichter Zug an den beiden Gurten auf der Vorderseite genügt, um das Becken zusammenzuziehen und das ISG wirkungsvoll zu entlasten.

Zwei Pelotten mit verschiedenen Entlastungszonen und Massagenoppen sind im Rückenbereich positioniert, um das ISG angenehm zu massieren. Die Durchblutung wird gefördert, was den Heilungsprozess begünstigt, sowie Schmerzen lindert.

Zwei Handschlaufen im Bauchbereich erleichtern das Anziehen.

Bort ISG Orthese

Die ISG Orthese von Bort ist extra schmal, um den vollen Bewegungsumfang im unteren Rücken zu gewährleisten. Im Rückenbereich setzen zwei breite Zuggurten an, die sich durchkreuzen, auf der Vorderseite angezogen und mit dem Mikroklett an der Bandage befestigt werden. So lässt sich das Becken stabilisieren, Schmerzen im ISG werden effektiv gelindert.

Zwei Fingerschlaufen erleichtern das Anziehen der ISG Orthese mit genügend Zugkraft.

Massierende Pelotten entlasten das ISG. Gleichzeitig wird die stabilisierende Wirkung durch die Polster verbessert. Sie liegen im leicht eingewölbten Teil des Rückens und übertragen so die Kompressionswirkung direkt auf das Gelenk.

Symphysengürtel

Wie eingangs erläutert, formt das Becken einen stabilen Ring. Ist die Symphyse (Schambeinfuge) gelockert, gerät das Gleichgewicht durcheinander, es kommt auch im ISG zu Schmerzen. Hier hilft der unelastische Symphysengurt von Bort. Er hält das Becken dank seinem unelastischen Material zusammen. Die Zuggurten zur Druckerhöhung setzen im Bauchbereich an, um die von der Symphyse ausgehenden Schmerzen zu lindern.

Anders als ISG Orthesen verfügt der Symphysengürtel über keine Pelotte im Rückenbereich und ist deshalb unter der Kleidung besonders unauffällig zu tragen.

Geduld haben

Wie lange dauert die ISG Blockade? Eine Frage die sich Betroffene oft stellen, denn die Schmerzen verschwinden nicht so schnell. Wird die ISG Blockade schnell erkannt und durch einen erfahrenen Physiotherapeuten behandelt, lässt sie sich manchmal schon mit einer Behandlung lösen. Gelingt dies nicht, ziehen sich die Schmerzen über Wochen, oft sogar Monate weiter. Es ist empfehlenswert sich von der Physiotherapie geeignete Übungen zeigen zu lassen. So kann man das Lösen der ISG Blockade selber unterstützen.

Schmerzmittel

Übergrosse Tapferkeit ist bei einer ISG Blockade nicht angezeigt. Schmerzmittel helfen den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und erlauben es Ihnen, schnell wieder aktiv zu sein, was den Heilungsprozess günstig beeinflusst. Halten die Beschwerden über Wochen oder gar Monaten an, besteht die Gefahr von chronischen Rückenschmerzen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach geeigneten Schmerzmitteln.

Alle vorgestellten Rückenorthesen finden Sie jetzt im bandagenshop.ch


SacroLoc ISG Orthese

SacroLoc

Die Nr. 1 ISG Orthese von Bauerfeind

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Bort Select ISG Bandage

Select ISG

Die kompakte ISG-Bandage von Bort.

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Bort Symphysen Gürtel

Symphysen Gurt

Stabilisierender Symphysen-Gurt von Bort.

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LordoLoc

LordoLoc

Wirkungsvolle Kreuz-Bandage von Bauerfeind.

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Push Knöchelbandagen und Orthesen

Push Braces Knöchelbandagen helfen Ihnen, Ihre Mobilität nach einem Unfall schnell wieder zurückzugewinnen. Sie unterstützen, ohne die Abrollbewegung beim Gehen einzuschränken, damit der Knöchel auch während der Therapie auf eine gesunde Art belastet wird. Das kräftigt die Muskeln, damit das Gelenk schnell wieder stabil ist. Entdecken Sie das ganze Push Sortiment für den Knöchel.

Push Vorteile

Die Push Knöchelbandagen sind aus weichem, atmungsaktivem Sympress-Material gefertigt. Die festen Schalen sind jeweils mit einer Aussparung für den Knöchel versehen. Die Ränder sind weich, damit ein guter Tragekomfort gewährleistet ist.

Das Anziehen ist bei den Push Bandagen und Orthesen ganz einfach. Alle Modelle lassen sich ganz oder wenigstens teilweise öffnen, damit man selbst bei starken Schmerzen problemlos einsteigen kann. Um das Anziehen zu vereinfachen, sind alle Verschlussbänder mit Würfelsymbolen ausgestattet. Sie zeigen an, in welcher Reihenfolge die Bänder zu verschliessen sind und wo das Ende zu positionieren ist.

Alle Modelle im Überblick

Das Push Sortiment für den Knöchel umfasst Bandagen und Orthesen für verschiedene Indikationen und Phasen der Behandlung. Wir stellen Ihnen alle Modelle geordnet nach Stabilitätsgrad kurz vor, beginnend beim leichtesten Modell.

Push care Knöchelbandage

Die hochwertige Sprunggelenkbandage lindert Schmerzen nach leichten Bänderzerrungen und bei Kapselirritationen. Sie eignet sich aber auch bei einem leichten Instabilitätsgefühl oder kann beim Sport zur Umknickprophylaxe eingesetzt werden.

Die gesamte Bandage ist aus weichen Sympress Mikrofasern gefertigt. Dieses sanfte Material schont die Haut. Gleichzeitig wird das Hautklima reguliert und Feuchtigkeit schnell abtransportiert.

Um dem Gelenk Stabilität zu geben, wird das elastische Band in einer 8er-Tour um den Knöchel gewickelt.

Indikation – wann tragen Sie die Push care
  • leichte Distorsionen und Kapselirritationen
  • leichte Instabilität im Sprunggelenk
  • Arthrose ohne Instabilität

Push Care Knöchelbandage mit leichter Stabilisierung

Push med Knöchelbandage

Eine leichte seitliche Verstärkung, sowie unelastische Verschlussbänder die diagonal über dem Sprunggelenk verschlossen werden, sorgen bei der Push med Knöchelbandage für ein Plus an Stabilität.

Die beiden elastischen Bänder setzen unter der Ferse an und werden rund um die Ferse und anschliessend in einer 8er Tour um das Gelenk gewickelt. Dank dieser Heelock-Wicklung erhält der Fuss eine hohe seitliche Stabilität, ohne dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.

Durch diesen mittleren Stabilisierungsgrad eignet sich die Push med Knöchelbandage auch zur Nachbehandlung von Knöchelfrakturen.

Indikation – hier ist die Push med geeignet
  • mässige Instabilität, bei Belastung
  • akute Bandläsionen, auch als Alternative zum Taping
  • Nachbehandlung von Knochenbrüchen
  • Zur postoperativen Nachbehandlung
  • Arthrose mit Instabilität
  • Sekundärprävention bei starker Belastung

Push Med Knöchelbandage mit mittlerer Stabilisierung

Push med Aequi Flex Knöchelbandage

Die Push med Aequi Flex ist auf der Fussinnenseite mit einer festen Schale ausgestattet, die dem Gelenk eine hohe Stabilität gibt. Eine Aussparung für den Knöchel sorgt für guten Komfort. Auf der Fussaussenseite ist die Bandage aus weichem Schaumstoff gefertigt und passt sich dem Fuss passgenau an. Ein unelastisches Band hält die Orthese sicher in Position.

Die beiden elastischen Bänder werden in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt. Die so erzeugte elastische Kompression ist wirksam gegen Schwellungen. Dank Klettverschlüssen kann die Kompressionsstärke stufenlos und individuell eingestellt werden.

Indikation – wann eignet sich diese Bandage
  • akute laterale Bandläsionen
  • Nachbehandlung von Knöchelfrakturen
  • schwere Restinstabilität
  • Sekundärprävention

Push Ortho Aequi Flex

Push ortho Aequi

Die stabile Orthese umschliesst das Sprunggelenk auf beiden Seiten mit einer festen Schale. Ein unelastisches Verschlussband hält die Orthese sicher am Fuss. Selbst bei starker Instabilität oder bei Knöchelfrakturen ist diese Push Orthese geeignet.

Für Kinder steht eine eigene Variante zur Verfügung, die an die anatomischen Gegebenheiten von 6-12 Jährigen angepasst ist. Mit dem blau-weissen Design ist auch die Optik auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten.

Indikationen – wenn höchste Stabilität gefragt ist
  • schwere Instabilität unter hoher Belastung
  • akute Bandläsionen mit starker Instabilität
  • Nachbehandlung von Knöchelfrakturen
  • Arthrose mit Instabilität und Schwellung
  • Sekundärprävention bei starker Belastung und Schwellungen

Push Ortho Aequi Knöchelorthese mit hoher Stabilisierung

Alle Push Sprunggelenkbandagen finden Sie im Bandagenshop.

Hilfe für die Achillessehne

Die Ferse gilt in der griechischen Mythologie als einzige verletzliche Schwachstelle des Achilleus. Durch einen Pfeil in diese verwundbare Stelle wird der Namensgeber der Achillessehne getötet. Ganz so tragisch geht es heutzutage zum Glück nicht mehr zu und her, wenn man an einer Verletzung der Achillessehne leidet. Unangenehm sind Verletzungen und Reizungen der Achillessehne aber allemal. Sie können einen für Wochen ausser Gefecht setzen. Mit der richtigen Bandage lassen sich die Beschwerden behandeln. Entdecken Sie die neue Achillo Force von Donjoy und andere Achillessehnenbandagen.

Achillo Force

Bei der Achillo Force handelt es sich um eine Kompressionsbandage mit einer innovativen pneumatischen Pelotte. Die Pelotte besteht aus zwei einzelnen Polstern, die über einen kleinen Schlauch miteinander verbunden sind. Ein Polster ist unter der Ferse positioniert, das andere im Bereich der Achillessehne. Es weist zwei Flügel auf, die links und rechts der Achillessehne zu liegen kommen.

Beim Gehen entfaltet sich die volle Wirkung der pneumatischen Pelotte. Beim Abtreten wird die Luft aus dem Fersenpolster ins Achillessehnenpolster gepresst. Beim Entlasten entweicht der Druck wieder aus dem Achillessehnenpolster. Die so erzeugte Wechseldruckmassage lässt Schwellungen schnell abklingen. Die Durchblutung wird angeregt und so der Heilungsprozess gefördert.

Die Wirkung der Achilloforce AIR

Für einfaches Anziehen ist die Achillo Force im Beinbereich mit einem Klettverschluss ausgestattet. Über dem Klettverschluss ist zusätzlich ein zirkuläres Band angebracht, das die Wirkung der Pelotte intensiviert.

AchilloTrain von Bauerfeind

AchilloTrain von BauerfeindDie Achillessehnenbandage von Bauerfeind ist mit einer zweigeteilten Pelotte ausgestattet. Die beiden Flügel des Polsters üben seitlich der Sehne einen Druck auf das Bein aus. Ergüsse werden wirkungsvoll zurückgedrängt, während die Sehne zuverlässig gestützt wird.

Ein zweites Polster ist im Fersenbereich der Bandage eingearbeitet. Es erhöht die Ferse leicht, wodurch die Spannung der Achillessehne reduziert wird. Diese Entlastung begünstigt den Heilungsprozess.

AchilloTrain Pro

Die gestrickte Kompressionsbandage vom Bauerfeind reicht bis zum oberen Ende der Achillessehne und ist mit einer langen Massagepelotte versehen. Ein Kanal in der Mitte der Pelotte führt die Achillessehne in ihrer natürlichen Position. Massagenoppen auf den seitlichen Flügeln regen den Lymphabfluss an. Der Stoffwechsel wird angeregt, Ödeme reduziert und Schmerzen gelindert.

CEP Ortho Achilles Support Socks

CEP, die Sportmarke von Medi, bietet für Sportler mit empfindlichen Achillessehnen eine innovative Lösung an – Kompressionssocken mit Pelotte. Die beliebten CEP Laufsocken sind mit einem Achillessehnenpolster ausgestattet. Es stabilisiert die Sehne leicht und schützt sie vor dem Druck der Schuhe.

Fersenkeil zur Entlastung

Wird die Ferse erhöht, entlastet das die Achillessehne, die am Fersenbein ansetzt. Mit den praktischen Längenausgleichskeilen von Bauerfeind lässt sich die Ferse ganz einfach um 3, 5 oder 10 cm erhöhen. Die Keile können bei leichten Beschwerden einzeln, bei starken Schmerzen auch in Kombination mit der AchilloTrain Pro zusammen angewendet werden.

AirWalker Achillo

Entlastungsorthese für die AchillessehneNach einer Achillessehnenruptur oder Operation muss der Fuss für einige Zeit ruhiggestellt werden, damit die Sehne nicht zu stark belastet wird. Das gelingt mit den AirWalker Achillo von Bort besonders gut. Die feste Orthese ist mit einem aufblasbaren Innenpolster ausgestattet. Ist der Fuss richtig positioniert wird das Polster so fest aufgepumpt, bis Fuss und Bein zuverlässig stabilisiert sind.

Im Lieferumfang des AirWalkers sind ausserdem 5 Fersenkeile enthalten. Sie werden in die Orthese gelegt, um den Fuss in eine Spitzfussstellung zu bringen. Die Keile können einzeln entfernt werden, um die Achillessehne stufenweise an die Belastung anzugewöhnen.

Alle Achillessehnenbandagen, die Fersenkeile und den AirWalker finden Sie bei Bandagenshop.ch.

Finger- und Daumenarthrose

Die Finger und der Daumen werden im Alltag konstant gebraucht um Gegenstände zu greifen, zu schreiben, zu kochen oder zu arbeiten. Sind die Daumen- oder Fingergelenke von Arthrose betroffen, geht dies oft mit einer starken Einschränkung im Alltag einher.

Hier erfahren Sie mehr über Arthrose, sowie deren Behandlung mit schonenden Methoden wie Bandagen, TENS oder täglichem Fingertraining.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine Erkrankung des Gelenkknorpels. Verschiedene Faktoren wie Vererbung, ungesunde Überbelastung oder Knochenbrüche können eine Arthrose auslösen. Der Abbau des Knorpels macht sich mit Schmerzen bemerkbar.

Zu Beginn treten die Beschwerden nur am Morgen auf und klingen über den Tag ab. In einem späteren Verlauf treten auch Ruheschmerzen auf. Die Beweglichkeit der Finger kann eingeschränkt sein und auch die Kraft lässt nach. Das erschwert es unter anderem Flaschen oder Confituregläser zu öffnen. Die Gelenke sind geschwollen. Ist der Knorpel stark abgebaut, treten manchmal Knirschgeräusche (Krepitationen) auf.

Gelenksveränderungen

Bei Arthrose ist nicht nur der Knorpel verändert, sondern das gesamte Gelenk und die nahen Knochenabschnitte. Die Erkrankung lässt sich deshalb gut mit bildgebenden Verfahren wie z.B. Röntgen oder MRI untersuchen. Es zeigen sich folgende Veränderungen:

  • Verschmälerung des Gelenkspalts
  • Geröllzysten im Knochen
  • Sklerosen, Verdickung des Bindegewebes
  • Osteophyten, Knochenwucherungen am Gelenkrand
  • Verdickte Gelenkkapsel

Stadien der Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)

In welchen Gelenken tritt Arthrose auf?

Arthrose kann jedes Gelenk befallen, es gibt aber Gelenke die besonders häufig davon betroffen sind. Dazu gehören die Fingerend- und Fingermittelgelenke, sowie das Daumensattelgelenk.

Fingerarthrose

Selten tritt Fingerarthrose nur in einem Gelenk auf. Viel häufiger kommt es zu einer Heberden-Polyarthrose, bei der mehrere Gelenke einer Hand betroffen sind. Aufgrund der charakteristischen Knoten im Bereich der Gelenke lässt sich die Erkrankung relativ einfach diagnostizieren. Frauen sind von dieser Art der Arthrose bedeutend häufiger betroffen als Männer, was mit Hormonveränderungen nach der Menopause in Verbindung gebracht wird.

Daumenarthrose

Das Daumensattelgelenk liegt zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem grossen Vieleckbein (Os trapezium), einem Handwurzelknochen. Das Sattelgelenk verdankt seinen Namen seiner Form, die an einen Reiter erinnert der im Sattel sitzt. Diese relativ lose Verbindung ermöglicht Freiheitsgrade auf zwei verschiedenen Achsen, sowie die Opposition des Daumens. Die grosse Beweglichkeit stellt aber gleichzeitig auch eine Schwachstelle dar. Besonders nach der Menopause, wenn die Bänder erschlaffen ist das Gelenk leicht instabil und wird schnell abgenutzt.

Bei Personen die in jungen Jahren an Rhizarthrose erkranken, liegt oft eine leichte Fehlstellung vor, die aufgrund eines unregelmässigen Knochenwachstums entstanden ist.

Therapie

Bis heute ist es nicht möglich, den abgebauten Knorpel wieder wachsen zu lassen. Die Therapie beschränkt sich deshalb auf die Schmerzlinderung und soll dem Patienten eine möglichst gute Bewältigung des Alltags ermöglichen. Dabei kann auf verschiedene Behandlungsmethoden zurückgegriffen werden, die untereinander oft frei kombinierbar sind.

Bandagen und Orthesen

Der Daumen lässt sich mit verschiedenen Bandagen unterstützen, oder mit Orthesen ruhigstellen. Bandagen eignen sich für die funktionelle Behandlung im Alltag. Sie schränken die Beweglichkeit nicht vollständig ein, sondern entlasten das Gelenk lediglich. Bei Kraftverlust können Bandagen das zugreifen erleichtern. Geeignet sind z.B.

  • Push Ortho CMC: Stabilisiert den Daumen mit einem stabilen Ring. Die Bandage ist angenehm leicht und kompakt.
  • SellaFlex Daumenstütze: Die gestrickte Kompressionsbandage bietet einen angenehmen Komfort. Der Daumen wird von zwei Stützen stabilisiert.

Bei starken Beschwerden kann eine kurzzeitige Ruhigstellung Linderung bringen. Feste Orthesen fixieren den Daumen in einer geraden Position und schränken die Beweglichkeit vollständig ein. Geeignet sind z.B.

  • ManuRhizoLoc: Die Schiene stellt das Handgelenk und den Daumen ruhig. Der Stabilitätsgrad im Daumenbereich lässt sich mit einer Klettlasche leicht variieren. Dank offener Oberseite ist die Orthese gut belüftet und angenehm zu tragen.
  • Bort Generation Daumenorthese: Die Orthese ist speziell an die Bedürfnisse älterer Patienten angepasst. Eine leichte Kunststoffschiene stellt den Daumen ruhig. Der einzigartige Verschluss mit Schnürsystem ermöglicht es die Orthese mit einem Handgriff und ohne grossen Kraftaufwand anzuziehen.

Zur Ruhigstellung der Finger stehen ebenfalls verschiedene Orthesen zur Verfügung. In der Regel werden alle Finger ruhiggestellt. Um Verkürzungen der Bänder zu verhindern, sollte stets darauf geachtet werden, dass in der Intrinsic Plus Stellung ruhiggestellt wird. Geeignete Orthesen sind:

  • ManuLoc long Plus: Die lange Unterarmorthese ist mit einer weichen Fingerauflage ausgestattet. Die Finger werden mit einem breiten Band sicher auf der Auflage fixiert. Bei gleichzeitiger Finger- und Daumenarthrose steht die ManuRhizoLoc long Plus zur Verfügung, welche zusätzlich den Daumen stabilisiert. Beide Orthesen sind modular aufgebaut, sodass die Finger- (und Daumen-) Auflage abnehmbar sind.
  • Bort D.I.P.S Schiene: Die weich gepolsterte Schiene wird auf der Armoberseite angelegt und stellt die Langfinger ruhig. Der Daumen bleibt frei beweglich. Ideal für die Nacht.

Richtig ruhigstellen

Ruhigstellende Orthesen bringen schnell und zuverlässig Linderung. Dennoch muss auf eine konsequente Ruhigstellung über längere Zeit verzichtet werden. Auch Gelenke mit Arthrose brauchen regelmässige Bewegung. Ruhigstellungsschienen sollten deshalb nur kurzfristig bei starken Schmerzen, oder zur schmerzfreien Lagerung der Hand in der Nacht verwendet werden. Im Alltag sind funktionelle Bandagen vorzuziehen.

Übungen

Der Gelenksknorpel wird als eines der wenigen Gewebe nicht von Blutgefässen durchzogen. Die Versorgung mit Nährstoffen erfolgt durch die Gelenksflüssigkeit, die bei Bewegung in den Knorpel massiert wird. Tägliche Bewegung ist deshalb für jedes Gelenk wichtig, auch eines mit Arthrose, um das Fortschreiten des Knorpelabbaus zu bremsen.

Das Buch „Handübungen mit Therapieknete“ erleichtert das gezielte tägliche Training von Hand und Fingern. Die Bort Therapiekneten mit unterschiedlichen Härtegraden ist speziell für eine schonendes Training entwickelt worden.

TENS Schmerztherapie

Schmerzmittel haben oft Nebenwirkungen. Die TENS stellt eine schonende Ergänzung oder Alternative zu Schmerzmitteln dar. Über Elektroden werden leichte Reizströme durch die Haut geleitet und blockieren so die Schmerzweiterleitung in den Nerven.

Das Panasonic EW6011 ist bei Arthrose im Bereich der Hand eine gute Wahl. Es ist praktisch klein und kommt mit nur zwei Elektroden aus, die z.B. auf der Ober- und Unterseite der Hand angeklebt werden können. Verschiedene Einstellungen erlauben es, die Therapie den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Ärztliche Behandlung

Wenn Sie befürchten an einer Arthrose zu leiden, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Er kann die Diagnose stellen, Sie über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten aufklären, (entzündungshemmende) Schmerzmittel verschreiben und Ihnen verschiedene Operationsmöglichkeiten aufzeigen.

Kniebandage mit seitlicher Verstärkung

Das Knie wird von verschiedenen Bändern stabilisiert. Die Seitenbänder verhindern ein seitliches Einknicken und eine übermässige Rotation. Sind die Seitenbänder gereizt oder verletzt, ist eine Bandage mit seitlicher Verstärkung angezeigt. Aber auch bei Meniskusbeschwerden sind seitliche Stäbe unverzichtbar. Erfahren Sie mehr zu Bandagen mit seitlichen Verstärkungen und entdecken Sie die besten Modelle.

Kniebandagen mit zunehmender seitlicher Verstärkung

Weshalb seitliche Verstärkung?

Das gesunde Knie kann stark gebeugt werden. Drehbewegungen sind hingegen nur in einem kleinen Umfang möglich und üben einen Zug auf die Bänder aus, die Menisken werden verschoben. Was beim gesunden Knie kein Problem ist und zum natürlichen Bewegungsablauf gehört, kann nach Verletzungen äusserst schmerzhaft sein und den Heilungsprozess stören. Bei vielen Knieverletzungen ist deshalb eine stabilisierende Bandage gefordert, seitliche Bewegungen im Kniegelenk sind zu verhindern. Sind alle Bänder noch intakt, kann schon ein leichter Federstab eine gute Unterstützung bringen. Sind die Bänder (an-)gerissen, oder die Menisken verletzt, ist eine stärkere Stabilisierung, oder sogar eine Ruhigstellung gefragt.

Leichte Federstäbe haben ausserdem noch einen ganz praktischen Nutzen und werden deshalb in sehr vielen Kniebandagen seitlich eingesetzt. Sie halten die Bandage gerade und verhindern das Einrollen an den Rändern.

Kniebandagen mit seitlichen Federstäben

Federstäbe bieten eine leichte seitliche Verstärkung und werden in sehr vielen Bandagen eingesetzt. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle deshalb nur eine kleine Auswahl vor.

GenuTrain

Die beliebte Kniebandage ist mit seitlichen Verstärkungen ausgestattet, an deren oberen Ende sich ein Haltering befindet. Dank dem Ring ist das Anziehen besonders einfach. Das Sicherheitsgefühl wird durch die seitlichen Federstäbe verbessert. Gleichzeitig massiert die Omega Pelotte mit seitlichen Flügeln die Menisken. Die GenuTrain bietet also nicht nur bei Bandverletzungen, sondern auch bei Meniskusbeschwerden eine gute Wirksamkeit.

Select StabiloGen

Die hochwertige Kniebandage von Bort unterstützt das Knie mit zwei seitlichen Federstäben und einer Ringpelotte. Auch im Bereich Komfort lässt die Select StabiloGen Bandage keine Wünsche offen. Das Gestrick ist aus modernen Fasern mit guten klimaregulierenden Eigenschaften gefertigt. Ein weiches Kniekehlenpolster schont die empfindliche Haut.

Bort Generation Kniebandage

Bei Arthroseschmerzen kann eine Kniebandage mit seitlichen Verstärkungen helfen. Besonders einfach anzuziehen und auch für ältere Patienten geeignet ist die Bort Generation Kniebandage, denn sie lässt sich am Oberschenkel öffnen.

Starke Unterstützung

Sind Bänder oder Menisken verletzt, ist eine Orthese mit starker seitlicher Stabilisierung gefragt. Um seitliche Drehbewegungen zu verhindern, wird eine starre seitliche Verstärkung benötigt, allenfalls mit Gelenk.

GenuTrain S

Die Gelenkschienen der GenuTrain S werden dank einem System aus Zuggurten sicher in ihrer Position gehalten. Seitliches Einknicken wird zuverlässig verhindert, denn abgesehen vom Gelenk ist die Schiene starr. Eine Pelotte rund um die Kniescheibe hilft ausserdem gegen Schmerzen und Schwellungen. So ist das Knie auch nach Unfällen und während der Heilungsphase nach Seitenbandplastik gut geschützt.

Push med mit Blattfedern

Die Blattfedern der Push med Kniebandage sollen nicht nur seitliche Bewegungen verhindern. Sie nehmen beim Beugen auch Kraft auf und geben diese beim Strecken wieder ab. Das Knie wird so effektiv entlastet und verletztes Gewebe kann schnell abheilen.

Immobilisationsschiene

Nach manchen Verletzungen oder Operationen muss das Knie komplett ruhiggestellt werden. Diese maximale Ruhigstellung ist schwierig zu erreichen, da das Bein von kräftigen Muskeln bewegt wird. Ruhigstellungsorthesen umschliessen deshalb nicht nur das Knie, sondern grosse Teile des Beins. 3 starre seitliche und rückseitige Verstärkungen verhindern Bewegungen zuverlässig.

Entdecken Sie alle Kniebandagen mit seitlicher Verstärkung im grössten Bandagenshop der Schweiz.

Hallux valgus Behandlung ohne OP

Gesunde Füsse und Fusspflege

Die Grosszehe ist gegen aussen abgeknickt, ein grosser Ballen an der Fussinnenkante wird sichtbar. Der Hallux valgus ist eine wahre Volkskrankheit. Die Zahl der Betroffenen ist bei den Frauen deutlich höher als bei den Männern und wird auf ca. 20% geschätzt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne OP gegen den Zehenschiefstand und die damit einhergehenden Beschwerden vorgehen können.

Hallux und Spreizfuss

Der Hallux valgus wird vorwiegend durch ungeeignetes Schuhwerk verursacht. In Kombination mit schwachem Bindegewebe führt es zum Abknicken der Grosszehe im Grundgelenk. Das dahinterliegende Köpfchen des Mittelfussknochens wird gegen innen gedrängt und als Ballen an der Fusskante sichtbar.

Häufig spielt auch Bewegungsmangel bei der Entstehung des Hallux valgus eine Rolle. Durch unzureichende oder übermässige Beanspruchung erschlafft die Fussmuskulatur, sodass das Fussgewölbe abflacht. Zwischen Grosszehen- und Kleinzehenballen sinkt der Fuss ein, die Köpfchen der Mittelfussknochen kommen mit dem Untergrund in Kontakt. Diese Abflachung des Fussgewölbes wird Spreizfuss genannt und ist mit eine Ursache für die Entstehung eines Hallux valgus. Der abgeflachte Vorfuss ist verbreitert, die Zehen weichen leicht auseinander. In den Schuhen werden die Zehen zusammengedrückt, was die Entstehung des Hallux valgus stark vorantreibt. Typisches Symptom für einen Spreizfuss sind Schmerzen am Vorfuss im Bereich der Köpfchen der Mittelfussknochen beim Stehen und Gehen.

Während der Hallux von den Betroffenen selber erkannt wird, bemerken viele den Spreizfuss nicht. Wenden Sie sich für eine zuverlässige Diagnose an einen Arzt.

Weshalb behandeln

Der Hallux valgus ist für viele Betroffene ein ästhetisches Problem. Behandelt werden sollte er aber auch wegen den vielen möglichen Folgeschäden. Bleiben Spreizfuss und Hallux unbehandelt wird der Fuss konstant falsch belastet. Das führt zu Schwielen und Druckschmerzen. Weiter kann es zur Deformation der kleinen Zehen kommen. Durch die Fehlbelastung im Grosszehengrundgelenk wird ausserdem die Entstehung von Arthrose begünstigt. Das Gangbild wird verändert und das Sturzrisiko steigt.

Zu Bedenken ist auch, dass der Hallux valgus unbehandelt stets voranschreitet. Das ist den Beugesehnen auf der Zehenunterseite geschuldet. Sie ziehen konstant an der Zehe, was bei einem gesunden Fuss kein Problem ist, weil die Sehnen gerade unter dem Knochen verlaufen. Ist die Zehe abgeknickt verrutschen die Sehnen gegen aussen und ziehen die Zehe konstant in eine noch schiefere Position. Mit der Zeit schrumpft auch die Gelenkkapsel.

Umfassende Therapie

Die konservative Behandlung des Hallux valgus sollte mehrere Therapieansätze kombinieren, um einen möglichst guten Erfolg zu erzielen.

Hallux valgus Schiene

Eine Hallux valgus Schiene oder Bandage richtet die Grosszehe auf. Verkürzte Sehnen und geschrumpfte Teile der Gelenkkapsel werden gedehnt. Eine weitere Verkürzung wird vorgebeugt und im Idealfall sogar eine nachhaltige Korrektur der Grosszehe erreicht, wenn ergänzend weitere Massnahmen ergriffen werden.

Während Hallux Bandagen relativ angenehm im Schuh getragen werden können, eignen sich Schienen eher für die Behandlung in der Nacht, resp. für die Anwendung zu Hause, wenn man sie in weiten Hausschuhen tragen kann. Manche Schienen lassen sich auch in Turnschuhen tragen. Im Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Hallux Bandagen und Schienen. Wir stellen Ihnen drei davon vor.

SANItoe

Die leichte SANItoe Hallux valgus Schiene wird mit einer weichen Mittelfussbandage und einer Zehenschlaufe am Fuss befestigt. Ein seitliches Gelenk erlaubt es, trotz Schiene ganz normal zu gehen und mit dem Fuss abzurollen. Besteht zusätzlich ein Spreizfuss, richtet die mitgelieferte Pelotte das Fussgewölbe auf und entlastet die Köpfchen der Mittelfussknochen. Für die Anwendung in der Nacht kann die Pelotte ganz einfach (Klettverschluss) entfernt werden.

SANItoe soft – weiche Hallux valgus Bandage

Die weiche Halluxbandage überzeugt mit ihrer komfortablen Anwendung. Dank dünnem, weichem Material lässt sie sich problemlos in Schuhen tragen und bietet so tagsüber eine angenehme Therapie. Ideal ist eine Kombination von weicher Hallux Bandage tagsüber und fester SANItoe Schiene nachts.

ValguLoc Nachtschiene

Die super leichte ValguLoc Nachtschiene von Bauerfeind richtet die Grosszehe mit einer starren Schiene zuverlässig auf. Ein weiches Zehenpolster sorgt für guten Komfort.

Tipp: Tragen Sie Hallux Schienen und Bandagen zuerst nur für eine Stunde und steigern Sie die Tragedauer kontinuierlich. So gewöhnen Sie sich an die Schiene und es kommt zu einer sanften, langsamen Dehnung der Sehnen.

Füsse stärken

Bänder, Sehnen und Muskeln geben dem Fuss seine aufgerichtete Form. Die Fussmuskeln lassen sich, wie alle andern Muskeln auch, trainieren. Am besten werden die Füsse durch regelmässiges Barfussgehen gefordert. Dabei ist auf unterschiedliche Untergründe, wie z.B. Sand, Kiesweg, Gras usw. zu achten. Zusätzlich, oder als Alternative wenn es draussen kalt ist, können auch Kräftigungsübungen durchgeführt werden. Versuchen Sie z.B. verschiedene Gegenstände mit den Zehen zu greifen, sie aufzuheben und langsam an einer andern Stelle wieder abzulegen. Auch schreiben mit den Füssen ist eine kurzweilige und sinnvolle Übung.

Geeignete Schuhe tragen

Wer bereits erste Anzeichen eines Hallux valgus aufweist sollte neben der aktiven Behandlung auch das Schuhwerk anpassen. Es bringt nichts den Fuss jeden Abend zu trainieren und eine Schiene zu tragen, wenn man am Morgen wieder in die High Heels steigt. Schuhe sollten ein möglichst breites, nicht spitz zulaufendes Zehenfach haben. Auf Absätze sollte verzichtet werden, da sie das Körpergewicht von der Ferse auf den Vorfuss und die Zehen verlagern. Bei starken Schmerzen kann auch ein Hallux Schuhe zur Entlastung eingesetzt werden.

Besuchen Sie die Hallux Abteilung von Bandagenshop.ch für ein umfangreiches Sortiment!

Hallux Valgus Bandagen und Schienen

Schmerzen im Ellenbogen

Die Arme werden im Alltag bei allen möglichen Aufgaben stark beansprucht. Sei das beim Sport, während der Arbeit, beim Tragen von schweren Einkaufstaschen oder einfach wenn man sich wieder einmal mit dem Kopf auf dem Arm aufstützt. Zu starke Belastungen machen sich durch Schmerzen bemerkbar. Lernen Sie häufige Ursachen für Ellbogenschmerzen kennen und erfahren Sie mehr über deren Behandlung.

Ellbogenbandagen bei bandagenshop

Der Ellenbogen

Der Ellbogen setzt sich aus drei Teilgelenken zusammen. Der Oberarmknocken (Humerus), die Speiche (Radius) und die Elle (Ulna) treten jeweils mit einem andern Knochen in Verbindung. Umschlossen werden alle drei Teilgelenke von einer Gelenkkapsel. Während die Gelenkkapsel relativ weit ist, geben die Bänder dem Gelenk halt. Schlussendlich setzen noch die Sehnen der Muskeln an verschiedenen Stellen des Gelenks an, um die Bewegung zu ermöglichen. Schleimbeutel polstern die Knochen gegen Druck von aussen. Abhängig von der Belastung sind die Schleimbeutel individuell ausgeprägt.

Die Insertionstendopathie

Sehnen sind die bindegewebige Fortführung des Muskels. Sie befestigen den Muskel in gelenksnähe am Knochen. Während sich der Muskel relativ schnell trainieren lässt, benötigt die Sehne viel Zeit, um sich langsam an die aktuellen Belastungsverhältnisse anzupassen. Wer viel repetitive Bewegungen ausführt, schwere Lasten hebt oder plötzlich mit intensivem Training anfängt, stellt die Sehnen vor eine grosse Aufgabe, der sie oft nicht gewachsen sind. Durch die hohe Belastung entzündet sich der Sehnenansatz in knochennähe, was sich mit Schmerzen bemerkbar macht. Die Schmerzen werden beim Dehnen, oder durch Druck verstärkt. Die Insertionstendopathie ist auch unter den Begriffen Tendinitis oder Epicondylitis bekannt. Je nachdem welcher Sehnenansatz entzündet ist, treten die Schmerzen an einer andern Stelle auf.

Schmerz auf der Ellenbogen Innenseite

Das untere Ende des Oberarmknochens weist zwei Knorren auf, an denen die Unterarm- und Handmuskulatur ansetzt. Treten die Schmerzen an der Arminnenseite auf, spricht man auch vom Golferellbogen. Die Schmerzen werden verstärkt, wenn man das Handgelenk beugt, den Unterarm dreht oder schwere Gegenstände hebt. Nicht nur Golfer sind betroffen, häufiger Auslöser ist auch das Arbeiten mit dem Schraubenzieher oder das schreiben am Computer. Bauarbeiter, Mechaniker oder Sekretärinnen sind deshalb häufig betroffen.

Schmerzen auf der Ellenbogen Aussenseite

Beim weithin bekannten Tennisellbogen ist der Sehnenansatz am aussenliegenden Gelenkknorren entzündet. Der Schmerz lässt sich durch Drehen des Unterarms, Überstrecken von Hand und Mittelfinger, oder wenn die Hand bei gestrecktem Ellenbogen passiv gebeugt wird, auslösen. Ursachen sind z.B. arbeiten mit dem Hammer, mit der Computermaus, oder auch Sportarten wie Tennis oder Volleyball.

Schmerzen an der Ellenbogenpitze

Der Trizeps (Musculus triceps brachii) setzt an der Ellenbogenspitze (Olecranon) an. Auch hier kann es zu einer Insertionsthendopathie kommen. Häufig betroffen sind Personen die schwere Lasten tragen müssen und Kraftsportler. Der Schmerz wird beim Heben von Gegenständen verstärkt. Bei Schmerzen an der Ellenbogenspitze ist aber immer auch an eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung) zu denken.

Anders als bei einer Insertionstendopathie ist der Ellenbogenspitz bei einer Bursitis geschwollen, der Schleimbeutel ist oft deutlich tastbar. Auslöser der Schwellung ist meist eine Überbeanspruchung durch Aufstützen, z.B. beim Lesen oder auf dem Rahmen des Autofensters.

Die Behandlung

Eine Insertionstendopathie ist immer durch Überbelastung bedingt. Als erste Massnahme sollte deshalb die auslösende Tätigkeit ermittelt und vorübergehend eingestellt werden. Durch die Ruhe kann die Entzündung des Sehnenansatzes abklingen und die Schmerzen lassen innert Tagen bis Wochen nach. Anschliessend sollte die Belastung langsam wieder aufgenommen werden, um eine erneute Überlastung vorzubeugen.
Eine Bandage unterstützt das Gelenk während der Ruhephase und bei der Wiederaufnahme der (sportlichen) Aktivität. Erneute Reizungen lassen sich vorbeugen. Es stehen verschiedene Ellenbogenbandagen zur Verfügung.

Kompressionsbandage

Kompression unterstützt das Gelenk in mehreren Bereichen. Der Druck steigert die Durchblutung und fördert so den Heilungsprozess. Kompression wirkt aber auch schmerzlindernd und unterstützt Sie bei der aktiven Schonung des Gelenks. Durch die Steigerung der Propriozeption (Lagewahrnehmung) werden ungünstige Bewegungen reduziert. Entdecken Sie die besten Kompressionsbandagen für den Ellenbogen:

Active Color Sport: Die leichte Ellenbogenbandage unterstützt das Gelenk mit einer wirkungsvollen Kompression. Feuchtigkeitsregulierende Aquarius Fasern sorgen für ein frisches Tragegefühl, sodass die Bandage auch vorbeugend während dem Sport getragen werden kann.

EpiTrain: Die Ellbogenbandage von Bauerfeind bietet im Alltag besten Komfort. Zwei Pelotten mit einer Aussparung im Bereich der Epicondylen entlasten die Sehnenansätze, sodass bei Golfer- und Tennisellbogen eine schnelle Schmerzlinderung gewährleistet ist.

Bort Select EpiPlus: Auch bei ausgeprägte inneren und äusseren Ellenbogenschmerzen bietet die Bort Ellenbogenbandage beste Wirksamkeit. Sie polstert das Gelenk auf der Innen- und Aussenseite mit einer weichen Pelotte. Mit dem Stabiloband im Bereich des Unterarms lässt sich die sehnenentlastende Wirkung noch verstärken. Weiche Timbrelle care Fasern machen die Bandage besonders komfortabel und schonen die Haut.

Bort KubiTal Ellbogenbandage: Schmerzen im Bereich der Ellbogenspitze lassen sich mit dieser Polsterbandage gut behandeln. Das weiche Silikonpolster mit Aussparung am Olecranon polstert den empfindlichen Knochenvorsprung und versorgt ihn mit einer angenehmen Kompression.

Epicondylitisbandage

Zur Entlastung der Sehnenansätze bei Epicondylitis stehen spezielle Epicondylitisbandagen zur Verfügung. Die schmalen Bänder werden um den Unterarm gewickelt. Eine darin eingearbeitete Pelotte drückt auf die Sehne um deren Verlauf zu verändern. Die belastete Ansatzstelle wird dadurch entlastet. Die kleinen Bandagen werden geschätzt, weil sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und auch beim Sport angenehm zu tragen sind.

Entdecken Sie alle Ellbogenbandagen im Schweizer Bandagenshop.

Neue Bort Generation Bandagen

Bandagen sind nützliche Hilfsmittel um Beschwerden des Bewegungsapparats zu lindern. Für ältere Patienten ist das Anziehen von Bandagen aber nicht immer einfach. Mit der Generation-Linie von Bort ist das anders. Die Bandagen sind speziell auf die Bedürfnisse der Generation 60+ abgestimmt. Bei Bandagenshop.ch führen wir die ganze Linie – Lernen Sie die zwei neuen Bandagen kennen, die jetzt dazugekommen sind.

Bort Generation Vorteile

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug und werden konstant beansprucht. Im Alter kommt es deswegen häufig zu Entzündungen oder Abnutzungserscheinungen (Arthrose). Auch die Kraft lässt nach. Alle Bort Generation Bandagen wurden unter Berücksichtigung dieser Umstände entwickelt. Die Verschlüsse der Bandagen sind so gestaltet, dass sie auch mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraft einfach gehandhabt werden können. Diese Techniken kommen bei den Generation Bandagen und Orthesen zur Anwendung:

Handschlaufen: Grosse Hand- oder Fingerschlaufen erleichtern das Zusammenführen beider Seiten der Bandage. So haben Sie immer besten Halt, rutschen mit den Fingern nicht ab und der Kraftaufwand ist gering.

Farbliche Kennzeichnung: Die Generation Bandagen sind im einem eleganten Dunkelblau gehalten. Die Verschlüsse und manche Designelemente sind schwarz. Alle Funktionsteile wie Finger- oder Handschlaufen sind hellgrau, sodass sie auf der dunklen Bandage gut sichtbar sind.

Schnür-/Zügelsysteme: Um den Stabilisierungsgrad der Generation Bandagen anzupassen, sind viele Modelle mit Schnürsystemen ausgestattet. Dabei wird die Schnürung mehrmals umgelenkt und am Ende der Schnur ein Fingergriff befestigt. So lässt sich die Schnur einfach greifen und mit wenig Kraftaufwand zuziehen.

Die neuen Bandagen

Das Bort Generation Sortiment umfasste bis jetzt eine Daumenschiene, eine Handorthese, eine Rückenorthese, eine Knieorthese und einen Hüftprotektor. Da Rücken- und Knieorthese eine relativ starke Stabilisierung bieten, wurde das Angebot um eine leichtere Rückenbandage und eine komprimierende Kniebandage erweitert.

Bort Generation Kniebandage

Bort Generation KniebandageDie elastische, gestrickte Bandage unterstützt das Knie mit einer angenehmen Kompression. Rund um die Kniescheibe wird die Kompressionswirkung von einer Pelotte auf das Bein übertragen. Sie massiert das Gelenk, was Schmerzen schnell lindert und Schwellungen reduziert. Zwei seitliche Federstäbe helfen das Knie seitlich zu führen und Fehlbelastungen zu reduzieren. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch kaum eingeschränkt.

Um das Anziehen zu erleichtern, lässt sich die Generation Kniebandage in der oberen Hälfte öffnen. Zwei graue Haltenoppen geben den Fingern beim Hochziehen der Bandage halt. Die Bandage wird so positioniert, dass die Pelotte die Kniescheibe umschliesst. Danach wird der Klettverschluss über dem Oberschenkel zugemacht, selbstverständlich mit Hilfe der praktischen Handschlaufen.

Eingesetzt wird die Generation Kniebandage bei Arthrose, Arthritis, Meniskusverletzungen, nach Operationen oder bei einer leichten bis mittleren Bandinstabilität.

Bort Generation Rückenbandage

Bort Generation RückenbandageDie komfortable Generation Rückenbandage besteht aus zwei Teilen, die auf der Rückseite mit einem Schnürsystem verbunden sind. Auf der Vorderseite wird die Bandage mit einem breiten Klettverschluss verschlossen. Liegt die Bandage sicher um den Leib, kann dank dem innovativen Schnürsystem der Stabilitätsgrad angepasst werden. Durch leichten Zug an den zwei seitlichen Fingerschlaufen werden die Schnüre im Rückenbereich langsam zusammengezogen. Sitzt die Bandage für Ihren Geschmack genug fest, werden die beiden Fingerschlaufen an der Bandage angeklettet.

Im Rückenbereich ist die Bandage mit zwei grossen, viskoelastischen Pelotten ausgestattet. Deren weiche Noppen massieren die schmerzenden Stellen seitlich der Wirbelsäule. Das fördert die Durchblutung und damit den Heilungsprozess. Dank der unterstützenden Wirkung der Generation Rückenbandage können Sie einen aktiven Alltag erleben. Schmerzen werden schnell gelindert und die Bewegungsfreude gefördert.

Alle Generation Bandagen finden Sie im Bandagenshop.

Kniegelenksarthrose

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen bei Patienten über 60 Jahren. Je nach Studie sind 30-60% der Bevölkerung über 60 Jahren davon betroffen. Was aber nicht heisst, dass junge Personen davon verschont bleiben. Erfahren Sie mehr über die Erkrankung und deren Behandlung mit Bandagen und andern Therapiemassnahmen.

Synonyme: Kniegelenkarthrose, Gonarthrose, Arthrose des Kniegelenks

Stadien der Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)


Zusammenfassung

Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Knirschgeräusche im Knie sind Zeichen einer Kniegelenksarthrose. Bei Arthrose ist der Knorpel übermässig abgenutzt, sodass die Knochen aneinander reiben. Mögliche Ursachen sind grosse Belastungen im Berufsleben, vorangegangene Unfälle, Vererbung und ein ungesunder Lebensstil (v.a. Übergewicht).

Arthrose ist nicht heilbar, die Therapie dient der Schmerzlinderung. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Bandagen und Orthesen: Stützen das Gelenk, reduzieren Schwellungen, lindern Schmerzen
  • TENS: lindert Schmerzen mit elektrischen Impulsen
  • Bewegung: wichtig für den Knorpel, stabilisiert das Gelenk
  • Medikamente
  • Operation

Definition der Kniegelenksarthrose

Die Gonarthrose wird durch alle degenerativen Erkranungen des Kniegelenks definiert, welche kontinuierlich zum Abbau des Knorpels führen. Umliegende Strukturen wie Bänder, Gelenkkapsel oder Muskulatur können dabei mitbetroffen sein. Die Arthrose hat entzündliche, sowie nicht entzündliche Phasen, welche massgeblich für die subjektiven Beschwerden verantwortlich sind. Schmerzen oder funktionelle Störungen müssen nicht vorhanden sein, auch wenn im Röntgenbild deutliche arthrotische Veränderungen sichtbar sind.

Ursache

Die Arthrose kann nach ihrer Ursache eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen:

Primäre Gonarthrose (ICD10 M17.0/1): Fehlstellungen der Beinachse (z.B. X-Beine) oder anlagebedingte Veränderungen des Gelenks/ der Kniescheibe können zu einer Fehl- und Überbelastungen des Knorpels führen. Es erfolgt ein frühzeitiger Verschleiss. Ein besonders häufiger Grund für Arthrose ist Übergewicht. Grosse Belastungen im Beruf begünstigen die Entstehung einer Arthrose zusätzlich.

Posttraumatische Gonarthrose (ICD10 M17.2/3): Bei Gelenkverletzungen kann es zu Stufen in der Gelenkfläche kommen, wodurch der Knorpel stellenweise überbelastet wird. Auch Frakturen ohne Gelenkbeteiligung können eine Kniegelenkarthrose verursachen, nämlich dann, wenn der Knochen schief zusammenwächst und eine Achsfehlstellung des Beins verursacht.

Sonstige sekundäre Gonarthrose (ICD10 M17.4/5): Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus oder Rheuma können den frühzeitigen Gelenkverschleiss begünstigen.

Formen der Kniegelenksarthrose

Arthrose bezeichnet einen frühzeitigen Verschleiss des Gelenks. Er zeigt sich an folgenden Veränderungen:

  • Der Knorpel wird dünner
  • Der Gelenksspalt wird schmäler
  • Es bilden sich Zysten und Sklerosen im Knochen unterhalb des Knorpels
  • Die Knochenstruktur wird verändert
  • Am Rand des Gelenks kommt es zu Knochenwucherungen (Osteophyten)
  • Die Gelenkkapsel ist gereizt und schwillt an

Die Veränderungen sind vom Betroffenen vor allem durch Schmerzen und Schwellungen des Gelenks wahrnehmbar. Der Arzt kann sie mit Hilfe eines Röntgenbildes oder anderen bildgebenden Verfahren darstellen, um die Arthrose zu diagnostizieren. Dort lässt sich auch die genaue Lokalisierung der Veränderungen feststellen. Es kann zwischen folgenden Formen unterschieden werden.

  • Retropatellararthrose: Die Kniescheibe weist auf der Rückseite eine dicke Knorpelschicht auf, damit sie problemlos über den Oberschenkelknochen gleitet. Bei der Retropatellararthrose ist der Knorpel auf der Rückseite der Kniescheibe verändert, was besonders beim Abwärtsgehen und Treppensteigen zu Schmerzen führt.
  • Mediale Gonarthrose: Der Unterschenkelknochen weist zwei relativ grosse Auflagefläche auf, auf denen die Kondylen (Knorren) des Oberschenkelknochens aufliegen. Ist die innere Seite des Gelenks von den arthrotischen Veränderungen betroffen, spricht man von einer medialen Gonarthrose.
  • Laterale Gonarthrose: Ist die äussere Seite des Gelenks betroffen, wird von einer lateralen Gonarthrose gesprochen.

Die Formen können kombiniert auftreten. Sind alle drei Gelenkabschnitte betroffen, spricht man von einer Pangonarthrose.

Klassifikation

Für die Einteilung der Kniegelenksarthrose gibt es verschiedene System – alle bauen auf den radiologischen Befund. Häufig wird die nachfolgende Klassifikation nach Kellgren und Lawrence verwendet.

  1. Im Stadium 1 wird eine subchondrale Sklerose festgestellt (Verdickung des Knochens unterhalb des Knorpels). Der Gelenkspalt ist nicht verschmälert und es sind keine Osteophyten (Knochenneubildung) vorhanden.
  2. Im Stadium 2 ist bereits eine Verschmälerung des Gelenkspaltes festzuhalten, die Gelenkfläche kann Unregelmässigkeiten aufweisen. Leichte Knochenneubildungen am Gelenkrand sind möglich.
  3. Das Stadium 3 wird durch deutliche Osteophyten und eine Verschmälerung des Gelenkspaltes definiert.
  4. Im letzten Stadium 4 ist der Gelenkspalt so stark verschmälert, dass er teilweise nicht mehr erkennbar ist. Das Gelenk ist deformiert und es kann zum Absterben von Gewebe kommen.

Symptome

Arthrose macht sich durch Schmerzen im betroffenen Gelenk bemerkbar. Zu Beginn sind es oft leichte „Anlaufschwierigkeiten“ am Morgen, die tagsüber abklingen. Später werden die Schmerzen stärker, halten den ganzen Tag an, auch in Ruhe. Die Gehstrecke, die schmerzfrei zu bewältigen ist wird immer kürzer. Die Beweglichkeit des Gelenks ist eingeschränkt und es kommt zu Funktionsstörungen. Insbesondere nach längerer Belastung kann es zu Gelenkergüssen kommen. Um das Gelenk zu schonen hinken manche Betroffene. Ist die Arthrose weit fortgeschritten kommt es zu Knirschgeräuschen (Krepitationen) im Knie. Weiter kann der Betroffene ein Instabilitätsgefühl wahrnehmen, manchmal liegt auch eine tatsächliche Instabilität vor.

Die Symptome entscheiden über die Therapie. Häufig korreliert der Leidensdruck des Patienten nicht mit den radiologischen Befunden.

Anamnese & Untersuchung

Als erstes erfolgt das Patientengespräch. Der Arzt versucht möglichst viele relevante Angaben zu erhalten, welche im Zusammenhang mit der Gonarthrose stehen. Dazu gehört z.B. die genau Erfassung des Schmerzes, die Suche nach Risikofaktoren oder die berufliche Situation. Anschliessend folgt die körperliche Untersuchung.

Klinische Untersuchung

  • Inspektion der Kniegelenke. Auch die gesunde Seite wird geprüft. Dabei wird beurteilt, ob Rötungen oder Schwellungen vorliegen.
  • Untersuchung durch Abtasten. Besteht ein tastbarer Erguss? Kann durch Druck ein Schmerz ausgelöst werden?
  • Überprüfung der Achsen.
  • Überprüfung des Hüftgelenks. Eine Arthrose im Hüftgelenk kann nach unten ins Knie ausstrahlen!
  • Funktionsprüfung. Es werden Bewegungsumfang, Kraft und Stabilität beurteilt.

Röntgenbild Kniegelenk mit ProtheseBildgebung

Die konventinelle Röntgenaufnahme des Kniegelenks gilt nach wie vor als primäres diagnostisches Mittel. Im Einzelfall können weitere Untersuchungen angeordnet werden, wie z.B. Sonographie, CT usw.

Therapie

Die Therapie der Arthrose richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und hat die Schmerzlinderung zum Ziel. Weiter wird versucht den Knorpelverschleiss zu bremsen. Bei der Festlegung der Therapie steht der Patient und sein Leidensdruck im Vordergrund.

Bandagen und Orthesen

Orthopädische Hilfsmittel unterstützen das Gelenk in seiner Funktion, lindern Schmerzen und reduzieren Schwellungen. Welche Bandage geeignet ist, hängt einerseits von der Ursache und Lokalisation der Arthrose ab, andererseits von der Stärke und Art der Beschwerden. Wir stellen Ihnen einige geeignete Bandagen und Orthesen vor.

Leichte Beschwerden

Im Anfangsstadium lassen sich Schmerzen oft mit einer klassischen Kompressionsbandage in den Griff bekommen. Geeignet sind z.B. die GenuTrain A3 Kniebandage oder die Select StabiloGen. Sie behandeln das Gelenk mit einer abschwellenden Kompression und verbessern das Stabilitätsgefühl. Bei der GenuTrain A3 verbessert eine spezielle Massagepelotte mit genoppten Armen die schmerzlindernde Wirkung.

Starke Beschwerden

Eine Orthese mit stabilisierenden Stäben leitet das Gewicht teilweise vom Gelenk weg. Weiter unterstützt sie physiologische Bewegungsabläufe, eine gerade Beinachse und stabilisiert das Gelenk seitlich. Ideal ist hier die GenuTrain S mit zwei seitlichen Gelenkschienen und zwei Bändern. Speziell für ältere Patienten steht die Bort Generation Knieorthese zur Verfügung. Sie lässt sich vollständig öffnen und ganz einfach über der Kleidung tragen. Die seitlichen Schienen weisen polyzentrische Gelenke auf, die der Bewegung des Knies optimal folgen.

Arthrose der Kniescheibe

Arthrose der Kniescheibe ist oft auf eine Fehlstellung der Kniescheibe zurückzuführen. Eine spezielle Patellabandage, die das seitliche Weggleiten der Kniescheibe verhindert, ist hier die beste Wahl. Geeignet sind z.B. die GenuTrain P3 Bandage mit korrigierendem Zügel, oder die Bort Asymmetric mit seitlicher, halbkreisförmiger Pelotte. Beide führen die Kniescheibe in ihrer vorgesehenen Position.

Bei knienden Berufen

Fliesenleger und Gärtner sind nur zwei Berufsgruppen die häufig in kniender Position arbeiten. Wer mehr als eine Stunde täglich auf den Knien verbringt, hat ein stark erhöhtes Risiko an Kniegelenksarthrose zu erkranken. Idealerweise wird deshalb immer auf einem weichen Polster gekniet. Da diese Vorgabe im Berufsalltag schwer umzusetzen ist, kann eine Kniebandage mit integriertem Polster helfen. Die McDavid Bandage 410 mit Schutzpolster wärmt das Gelenk leicht auf. Sie bietet eine angenehme Unterstützung und schützt das Knie mit einem Sorbothan Polster.

Kniebandagen

Medikamente

Die Schmerzen bei Kniegelenksarthrose können mit verschiedenen Medikamentengruppen behandelt werden. Frei käufliche Schmerzmittel mit Paracetamol können helfen. Bei gleichzeitiger Entzündung der Gelenke sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) geeignet. Cortison Injektionen können die Beschwerden für Monate lindern, sind aber häufig mit Nebenwirkungen verbunden und können nicht beliebig oft wiederholt werden. Auch Glucosamine und Hyaluronsäure stehen zur konservativen Therapie der Gonarthrose zur Verfügung. Befragen Sie Ihren Arzt, welche Medikamente sich für Sie eignen.

Weitere Massnahmen

Ergänzende Therapiemassnahmen können vom Patienten meist selbständig angewendet werden. Kälte- oder Wärmeanwendungen, oder die TENS-Therapie bringen schnelle Linderung.

TENS

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation werden leichte elektrische Impulse durch die Haut geleitet. Dabei werden die Nerven stimuliert und die Schmerzweiterleitung blockiert. TENS Geräte verfügen immer über paarweise Elektroden, die zur Therapie auf die Haut geklebt werden. Je nach Gerät lassen sich verschiedene Therapiemodi wählen, die Stromstärke und die Impulslänge einstellen. Manche Geräte verfügen zusätzlich über EMS Programme, mit denen sich die Muskeln stimulieren lassen, eine sinnvolle Ergänzung zum Krafttraining.

Übungen

Der Knorpel ist nicht von Blutgefässen durchzogen, sondern wird nur durch die Synovia (Gelenkflüssigkeit) ernährt. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, wo die Nährstoffe in die Zellen gelangen. Bewegung ist also gerade bei Arthrose wichtig, um den verbleibenden Knorpel möglichst lange zu erhalten. Leichtes Ausdauertraining wie Spazieren oder Velofahren sind geeignet.

Ergänzend sollte die Beinmuskulatur gestärkt werden, denn sie trägt zur Stabilität des Gelenks bei. Allenfalls sind einige Besuche bei der Physiotherapie notwendig um geeignete Übungen zu erlernen.

Operation

Röntgen des Kniegelenks mit und ohne Prothese

Bei Gnoarthrose stehen verschiedene operative Therapien zur Verfügung. Am bekanntesten ist sicher der Gelenkersatz mit einer Endoprothese. Nicht immer muss das gesamte Gelenk ersetzt werden, denn bei einseitiger Arthrose stehen Teilprothesen zur Verfügung. Immer öfter wird auch versucht Knorpel zu transplantieren. Bei Arthrose wegen Achsfehlstellung, kann die Beinachse operativ korrigiert werden. Welche Operation sich im individuellen Fall eignet, besprechen Patienten am besten mit einem erfahrenen Facharzt.

Vorsorge (Prävention)

  • Ungesunde Belastung vermeiden: Das Kniegelenk sollte nicht fehl- oder überbelastet werden. Das gilt sowohl für berufliche Aktivitäten, wie auf für den Alltag. Dazu gheört auch das Sporttreiben. Das Gelenk sollte abhängig vom Gesundheitszustand physiologisch belastet werden.
  • Gezieltes Training: Hierzu eignen sich gelenkschonende Sportarten perfekt, wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder Walking. Ein leichter Muskelaufbau hilft das Gelenk zu stabilisieren und verringert die Gefahr von Fehlbelastungen.
  • Normalgewicht halten oder erreichen: Das Körpergewicht lastet auf dem Kniegelenk, und zwar jedes Gramm. Ziel ist ein BMI von unter 25 zu erreichen.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um die Gonarthrose zur Verfügung.


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Weiterführende Informationen, Leitlinien und Quellenangabe

Daumenarthrose (Rhizarthrose)

Daumenarthrose

Beim Menschen ist der Daumen so ausgebildet, dass er den langen Fingern gegenübergestellt werden kann. Diese Opponierbarkeit des Daumens ist entscheidend für die Greiffunktion der Hand. Bereits 15% der 30 Jährigen sind jedoch von Daumenarthrose betroffen. Die Abnutzungserscheinungen erschweren das Greifen und alltägliche Verrichtungen wie das Öffnen einer Flasche sind schmerzhaft. Hier erfahren Sie mehr über den Daumen, die Rhizarthrose und deren Behandlung.

Zusammenfassung

Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) ist recht häufig. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Bei Arthrose sind die Gelenkknorpel abgenutzt, die Knochen werden stark belastet.

Typische Beschwerden bei Daumenarthrose sind Schmerzen, eingeschränkte Kraft und Beweglichkeit. Flaschen und Confitüre-Gläser können nicht mehr gut aufgeschraubt werden. Die Krankheit kann nicht geheilt, aber behandelt werden. Z.B. mit:

  • Bandagen und Orthesen: Das Daumengelenk wird von einer Bandage leicht gestützt. Bei starken Beschwerden hilft eine Orthese. Sie schränkt die Bewegung des Gelenks vollständig ein.
  • Medikamente: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Medikamente für Sie am besten geeignet ist.
  • Operation: Bei Daumenarthrose kann das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden.

Der Daumen

Anders als die andern Finger besitzt der Daumen nur zwei Fingerknochen (Phalangen). Die zwei Phalangen sind gelenkig miteinander verbunden. Entscheidend für die Oppositionsbewegung des Daumens sind aber zwei andere Gelenke, nämlich das Sattel- und das Grundgelenk.

Daumengrundgelenk: Es findet sich zwischen dem Grundglied des Daumens und dem Mittelhandknochen. Das Scharniergelenk kann gebeugt und gestreckt werden.

Daumensattelgelenk: Mittelhandknochen und Os trapezium (grosses Vieleckbein), ein Handwurzelknochen, bilden zusammen das Daumensattelgelenk. Die Gelenkform ermöglicht ein grosses Bewegungsspektrum. So kann das Sattelgelenk sowohl seitwärts (Adduktion und Abduktion), als auch vor- und rückwärts (Flexion und Extension) bewegt werden. Eine Kombination dieser beiden Bewegungen ergibt die Oppositions-, resp. Repositionsbewegung.

Die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten des Daumens werden durch das Zusammenspiel der beiden Daumengelenke und deren Bewegungsumfänge erlaubt.

Für die Bewegung verantwortlich ist die Muskulatur. Ein Teil davon liegt im Unterarm und ist über Sehnen mit dem Daumen verbunden. Anders als die andern Finger besitzt der Daumen ausserdem relativ viele, kräftige Muskeln die in der Hand liegen. Zusammen bilden sie den Daumenballen, der an der Handfläche gut tastbar ist. Beim Greifen dient der Daumenballen ausserdem als Polster, damit Gegenstände sicher umschlossen und gehalten werden können.

Rhizarthrose

Wie oben beschrieben hat das Daumensattelgelenk einen relativ grossen Bewegungsumfang. Die beiden Gelenkflächen sind konkav geformt und haben nur eine relativ geringe Auflagefläche. Um den grossen Bewegungsumfang zu ermöglichen muss das Gelenk ausserdem relativ „instabil“ sein, die Bänder dürfen nicht zu straff sein. Das scheint mit ein Grund für die Anfälligkeit des Daumensattelgelenks für Arthrose zu sein. Durch die Belastung im Alltag wird das Gelenk übermässig abgenutzt.

Was ist Arthrose?

Von Arthrose spricht man, wenn der Gelenkknorpel abgebaut wird. Er schützt die beiden knöchernen Gelenkspartner normalerweise vor gegenseitigem Druck und Abrieb. Bei Arthrose wird der Gelenksknorpel immer dünner und der Gelenkspalt schmäler. Dadurch werden die Knochen ungünstig belastet, was zur Bildung von Zysten und Sklerosen führt. An den Rändern der Knochen kommt es zu Knochenneubildungen (Osteophyten), die einen Versuch des Körpers zur Vergrösserung der Gelenkfläche darstellen. Die Osteophyten können das umliegende Gewebe reizen und bei gegenseitiger Berührung Schmerzen auslösen. Weiter ist die Gelenkkapsel bei Arthrose verdickt, was als Schwellung von aussen tastbar ist.

Symptome

Die Rhizarthrose zeigt sich durch Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks. Zu Beginn sind es vor allem Anlaufschmerzen, das Gelenk fühlt sich am Morgen „eingerostet“ an. Typisch sind auch Beschwerden beim Aufdrehen von Flaschen oder Konfitüre-Gläsern. Die Greifkraft kann verringert sein.

DiagnoseRhizarthrose

Der Arzt stellt die Diagnose einerseits anhand der vom Patienten beschriebenen Beschwerden. Andererseits tastet er das Gelenk ab und testet verschiedene Funktionen und Bewegungsumfänge. Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme kann die Verdachtsdiagnose bestätigt werden.

Wichtigste Leitlinie bei der Wahl der Therapie sind aber immer die Schmerzen des Patienten und nicht wie weit die Arthrose gemäss Röntgenbild fortgeschritten ist. Denn eine leichte Arthrose kann bei einem Patienten sehr starke Beschwerden verursachen, während ein anderer mit fortgeschrittener Arthrose nur leichte Schmerzen hat.

Therapie, Behandlungsmöglichkeiten

Rhizarthrose ist nicht heilbar, aber behandelbar. Alle Therapieansätze zielen auf eine Schmerzreduktion ab, der Betroffene soll den Alltag möglichst ohne Einschränkungen bewältigen können. Weiter wird versucht den fortschreitenden Knorpelabbau zu bremsen. Es stehen diverse Therapieansätze zur Verfügung:

Bandagen/ Orthesen

Verschiedene orthopädische Hilfsmittel können die Schmerzen lindern und den Alltag einfacher machen.

Leichte Beschwerden

Bei beginnender Arthrose kann eine leichte Bandage helfen. Das Gelenk wird unterstützt, ohne die Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken. Durch das Gestrick wird das Daumengelenk ausserdem leicht aufgewärmt und am Morgen schneller auf „Betriebstemperatur“ gebracht. Anlaufschmerzen werden reduziert.

Tale Daumenstütze: Die leichte Stütze umschliesst nur das Handgelenk und den Daumen, die Hand bleibt weitgehend frei.

SellaFlex Sport: Die sportliche Bandage lindert Schmerzen mit einer medizinischen Kompression. Zwei Stäbe stützen den Daumen, ohne die Bewegungsfreiheit ganz einzuschränken.

Starke Beschwerden

Bei fortgeschrittener Arthrose, gleichzeitiger Gelenkentzündung und starken Schmerzen helfen feste Orthesen. Sie halten den Daumen ruhig, schmerzhafte Bewegungen werden verhindert. Die zusätzliche Ruhigstellung des Handgelenks ist bei besonders starken Beschwerden sinnvoll.

RhizoLoc Daumenschiene: Der Daumen wird zuverlässig ruhiggestellt. Mit einer seitlichen Lasche kann der Stabilisierungsgrad leicht angepasst werden. Die Bewegung im Handgelenk bleibt uneingeschränkt, die Hand bleibt weitgehend frei.

ManuRhizoLoc: Die Orthese schliesst den unteren Teil des Unterarms, das Handgelenk und dem Daumen mit ein. Daumen und Handgelenk werden stabilisiert, was eine zuverlässige Therapie garantiert.

ManuRhizoLoc long Plus: In sehr schweren Fällen, oder auch nach einer Arthrose-Operation, bietet die lange Plus-Variante der ManuRhizoLoc beste Sicherheit. Der Daumen, alle Finger, und das Handgelenk werden vollständig in der Bewegung eingeschränkt. Dank einem verlängerten Armteil ist eine vollständige Immobilisation auch im Handgelenk möglich. Dank modularem Aufbau der Orthese kann die Fingerauflage beliebig entfernt und wieder angebracht werden.

Medikamente

Bei Arthrose stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung. Einfache Schmerzmittel mit Paracetamol, wie man sie frei in der Apotheke kaufen kann, lindern Arthroseschmerzen. Nicht-steroidale Antirheumatika die vom Arzt verschrieben werden, kommen bei einer gleichzeitigen Entzündung des Gelenks zum Einsatz. Cortison-Injektionen können die Beschwerden für mehrere Monate lindern. Studien mit Chondroitin Präparaten und Hyalluronsäure deuten darauf hin, dass sich damit der Abbau des Knorpels bremsen lässt.

Operation

Der Gelenkersatz ist heute auch im Daumen möglich. Weiter gibt es Kliniken die das abgenutzte Vieleckbein entfernen und durch eine körpereigene Sehne ersetzen. Als letztes Mittel kann das Gelenk verstieft werden, was oft zu Schmerzfreiheit führt, die Funktion der Hand aber empfindlich einschränkt.

Bei Bandagenshop.ch finden Sie zahlreiche Daumenorthesen zur Behandlung der Rhizarthrose.


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