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Active Color Sport Bandagen

Beim Sport sind leichte Verletzungen schnell passiert. Manchmal stellt ein Gelenk auch eine „Schwachstelle“ dar. Man knickt immer wieder mit dem Fuss ein oder das Knie beginnt beim Joggen zu schmerzen oder fühlt sich instabil an. Solche leichten Beschwerden können ideal mit den neuen Active Color Sport Bandagen behandelt werden. Entdecken Sie die Vorteile dieser Sportbandagen, denn die Produktlinie von Bort bietet alles was das Sportlerherz begehrt.

ActiveColor Sport Bandagen

Praktische, sportliche Bandage

Das elastische Gestrick der neuen Active Color Sport Serie ist ideal für Sportler geeignet. Es schmiegt sich dem Gelenk passgenau an. Auch bei Bewegung ist stets ein optimaler Tragekomfort gewährleistet und der Bewegungsumfang bleibt voll erhalten. An den Rändern ist der Kompressionsdruck der Bandagen minimiert, um Einschnürungen zu verhindern.

Spezielle Aquarius- Fasern gewährleisten zudem ein gutes Hautklima. Sie leiten Feuchtigkeit schnell von der Haut weg, indem sie Schweiss mit ihrer Dochtwirkung aufsaugen und von der Haut abführen. Da das Material nicht viel Feuchtigkeit speichern kann, trocknet es 3x schneller als Baumwolle und bietet so stets ein trockenes, leichtes Tragegefühl.

Wirksam ohne Schienen

Die Wirkungsweise der Active Color Sport Bandagen beruht auf Kompression. Das elastische Gestrick übt einen Druck auf das Gelenk aus, der folgende Wirkung hat.

Stabilisierend: Die Propriozeption (Lagewahrnehmung) ist eine Eigenempfindung, die dem Gehirn Rückmeldungen über die Lage der Körperteile im Raum gibt. Sie ist notwendig, damit Bewegungsabläufe korrekt gesteuert werden können. Kompression steigert die Propriozeption und hilft so Fehlbelastungen und Überlastungen vorzubeugen, weil die Bewegungen kontrollierter ausgeführt werden.

Durchblutungssteigernd: Kompression steigert die Blutflussgeschwindigkeit. Dadurch wird das Gelenk besser mit Nährstoffen versorgt und der Heilungsprozess begünstigt.

Abschwellend: Der Druck der Bandage lässt Schwellungen und Blutergüsse schnell abklingen.

Schmerzlindernd: In den meisten Fällen lassen die Schmerzen sofort nach anziehen der Bandage nach.

Die neuen Bandagen im Überblick

Das Active Color Sport Sortiment umfasst zurzeit fünf Bandagen und ein Paar Kompressionsstrümpfe im sportlichen, schwarz-grünen Design.

ActiveColor Sport HandgelenkbandageHandgelenkbandage

Das Handgelenk ist vor allem bei Ballsportarten wie Basketball oder Handball, aber auch beim Kampfsport und Sportarten mit Schlägern erhöhten Belastungen ausgesetzt. Reizungen sind deshalb keine Seltenheit. Die Handgelenkbandage bietet hier eine angenehme Unterstützung. Auch nach leichten Verstauchungen oder Überdehnungen ist sie geeignet.

Die ActiveColor Spor Handgelenkbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport EllbogenbandageEllenbogenbandage

Reizungen, Zerrungen und Prellungen des Ellenbogens lassen sich mit dieser Bandage ebenso behandeln wie beginnende Tennisellbogen-Beschwerden. Damit die Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, verfügt die Bandage über zwei hochelastische Zonen im Bereich des Gelenks. Das flexible Gestrick erlaubt einen vollen Bewegungsradius, ohne dass es bei Flexion zu Einschnürungen kommt.

Die ActiveColor Sport Ellenbogenbandage ist in drei Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport OberschenkelbandageOberschenkelbandage

Zerrungen und Prellungen der Oberschenkelmuskulatur sind besonders schmerzhaft. Eine elastische Kompressionsbandage stabilisiert die Muskulatur. Schmerzhafte Bewegungen und Muskelschwingungen beim Gehen werden dadurch reduziert und die Schmerzen lassen nach. Die Active Color Sport Bandage kann auch vorbeugend getragen werden.

Die ActiveColor Sport Oberschenkelbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KniebandageKniebandage

Weiches Gestrick über der Kniescheibe, sowie druckverminderte Abschlussränder machen die Kniebandage besonders bequem. Sie hilft das Knie beim Sport zu stabilisieren, ohne die Bewegung einzuschränken. Da komplett aus Stäbe verzichtet wird, ist der Komfort auch bei Ausdauersport sehr hoch. Zudem wird das Risiko einer Verletzung durch feste Materialien (Plastik/Metall) verhinder.

Die ActiveColor Sport Kniebandage ist in fünf Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KnöchelbandageKnöchelbandage

Seitliches Einknicken ist eine häufige Unfallursache. Bei Verstauchungen und Bänderzerrungen hilft die Active Color Sport. Die leichte Bandage kann aber auch vorbeugend eingesetzt werden, wenn man zu Misstritten neigt. Das Gestrick versorgt das Gelenk mit einer wirkungsvollen Kompression, das Sprunggelenk wird stabilisiert und Schwellungen effizient beseitigt.

Die ActiveColor Sport Knöchelbandage ist in vier Grössen erhältlich und kann beidseits getragen werden.

ActiveColor Sport KompressionsstrümpfeSportsocken

Die Kompressionssocken unterstützen die Leistungsfähigkeit der Muskulatur beim Sport. Ausserdem wirken sie muskelstabilisierend und helfen Muskelkater vorzubeugen. Bei leichten Zerrungen der Wadenmuskulatur können die Strümpfe Beschwerden lindern.

Die ActiveColor Sport Kompressionssocken werden als Paar geliefert und sind anatomisch für rechts und links geformt.

Entdecken Sie das gesamte Active Color Sport Sortiment im Schweizer Bandagenshop.

Neue Bort Generation Bandagen

Bandagen sind nützliche Hilfsmittel um Beschwerden des Bewegungsapparats zu lindern. Für ältere Patienten ist das Anziehen von Bandagen aber nicht immer einfach. Mit der Generation-Linie von Bort ist das anders. Die Bandagen sind speziell auf die Bedürfnisse der Generation 60+ abgestimmt. Bei Bandagenshop.ch führen wir die ganze Linie – Lernen Sie die zwei neuen Bandagen kennen, die jetzt dazugekommen sind.

Bort Generation Vorteile

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug und werden konstant beansprucht. Im Alter kommt es deswegen häufig zu Entzündungen oder Abnutzungserscheinungen (Arthrose). Auch die Kraft lässt nach. Alle Bort Generation Bandagen wurden unter Berücksichtigung dieser Umstände entwickelt. Die Verschlüsse der Bandagen sind so gestaltet, dass sie auch mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraft einfach gehandhabt werden können. Diese Techniken kommen bei den Generation Bandagen und Orthesen zur Anwendung:

Handschlaufen: Grosse Hand- oder Fingerschlaufen erleichtern das Zusammenführen beider Seiten der Bandage. So haben Sie immer besten Halt, rutschen mit den Fingern nicht ab und der Kraftaufwand ist gering.

Farbliche Kennzeichnung: Die Generation Bandagen sind im einem eleganten Dunkelblau gehalten. Die Verschlüsse und manche Designelemente sind schwarz. Alle Funktionsteile wie Finger- oder Handschlaufen sind hellgrau, sodass sie auf der dunklen Bandage gut sichtbar sind.

Schnür-/Zügelsysteme: Um den Stabilisierungsgrad der Generation Bandagen anzupassen, sind viele Modelle mit Schnürsystemen ausgestattet. Dabei wird die Schnürung mehrmals umgelenkt und am Ende der Schnur ein Fingergriff befestigt. So lässt sich die Schnur einfach greifen und mit wenig Kraftaufwand zuziehen.

Die neuen Bandagen

Das Bort Generation Sortiment umfasste bis jetzt eine Daumenschiene, eine Handorthese, eine Rückenorthese, eine Knieorthese und einen Hüftprotektor. Da Rücken- und Knieorthese eine relativ starke Stabilisierung bieten, wurde das Angebot um eine leichtere Rückenbandage und eine komprimierende Kniebandage erweitert.

Bort Generation Kniebandage

Bort Generation KniebandageDie elastische, gestrickte Bandage unterstützt das Knie mit einer angenehmen Kompression. Rund um die Kniescheibe wird die Kompressionswirkung von einer Pelotte auf das Bein übertragen. Sie massiert das Gelenk, was Schmerzen schnell lindert und Schwellungen reduziert. Zwei seitliche Federstäbe helfen das Knie seitlich zu führen und Fehlbelastungen zu reduzieren. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch kaum eingeschränkt.

Um das Anziehen zu erleichtern, lässt sich die Generation Kniebandage in der oberen Hälfte öffnen. Zwei graue Haltenoppen geben den Fingern beim Hochziehen der Bandage halt. Die Bandage wird so positioniert, dass die Pelotte die Kniescheibe umschliesst. Danach wird der Klettverschluss über dem Oberschenkel zugemacht, selbstverständlich mit Hilfe der praktischen Handschlaufen.

Eingesetzt wird die Generation Kniebandage bei Arthrose, Arthritis, Meniskusverletzungen, nach Operationen oder bei einer leichten bis mittleren Bandinstabilität.

Bort Generation Rückenbandage

Bort Generation RückenbandageDie komfortable Generation Rückenbandage besteht aus zwei Teilen, die auf der Rückseite mit einem Schnürsystem verbunden sind. Auf der Vorderseite wird die Bandage mit einem breiten Klettverschluss verschlossen. Liegt die Bandage sicher um den Leib, kann dank dem innovativen Schnürsystem der Stabilitätsgrad angepasst werden. Durch leichten Zug an den zwei seitlichen Fingerschlaufen werden die Schnüre im Rückenbereich langsam zusammengezogen. Sitzt die Bandage für Ihren Geschmack genug fest, werden die beiden Fingerschlaufen an der Bandage angeklettet.

Im Rückenbereich ist die Bandage mit zwei grossen, viskoelastischen Pelotten ausgestattet. Deren weiche Noppen massieren die schmerzenden Stellen seitlich der Wirbelsäule. Das fördert die Durchblutung und damit den Heilungsprozess. Dank der unterstützenden Wirkung der Generation Rückenbandage können Sie einen aktiven Alltag erleben. Schmerzen werden schnell gelindert und die Bewegungsfreude gefördert.

Alle Generation Bandagen finden Sie im Bandagenshop.

Kniegelenksarthrose

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen bei Patienten über 60 Jahren. Je nach Studie sind 30-60% der Bevölkerung über 60 Jahren davon betroffen. Was aber nicht heisst, dass junge Personen davon verschont bleiben. Erfahren Sie mehr über die Erkrankung und deren Behandlung mit Bandagen und andern Therapiemassnahmen.

Synonyme: Kniegelenkarthrose, Gonarthrose, Arthrose des Kniegelenks

Stadien der Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)


Zusammenfassung

Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Knirschgeräusche im Knie sind Zeichen einer Kniegelenksarthrose. Bei Arthrose ist der Knorpel übermässig abgenutzt, sodass die Knochen aneinander reiben. Mögliche Ursachen sind grosse Belastungen im Berufsleben, vorangegangene Unfälle, Vererbung und ein ungesunder Lebensstil (v.a. Übergewicht).

Arthrose ist nicht heilbar, die Therapie dient der Schmerzlinderung. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Bandagen und Orthesen: Stützen das Gelenk, reduzieren Schwellungen, lindern Schmerzen
  • TENS: lindert Schmerzen mit elektrischen Impulsen
  • Bewegung: wichtig für den Knorpel, stabilisiert das Gelenk
  • Medikamente
  • Operation

Definition der Kniegelenksarthrose

Die Gonarthrose wird durch alle degenerativen Erkranungen des Kniegelenks definiert, welche kontinuierlich zum Abbau des Knorpels führen. Umliegende Strukturen wie Bänder, Gelenkkapsel oder Muskulatur können dabei mitbetroffen sein. Die Arthrose hat entzündliche, sowie nicht entzündliche Phasen, welche massgeblich für die subjektiven Beschwerden verantwortlich sind. Schmerzen oder funktionelle Störungen müssen nicht vorhanden sein, auch wenn im Röntgenbild deutliche arthrotische Veränderungen sichtbar sind.

Ursache

Die Arthrose kann nach ihrer Ursache eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen:

Primäre Gonarthrose (ICD10 M17.0/1): Fehlstellungen der Beinachse (z.B. X-Beine) oder anlagebedingte Veränderungen des Gelenks/ der Kniescheibe können zu einer Fehl- und Überbelastungen des Knorpels führen. Es erfolgt ein frühzeitiger Verschleiss. Ein besonders häufiger Grund für Arthrose ist Übergewicht. Grosse Belastungen im Beruf begünstigen die Entstehung einer Arthrose zusätzlich.

Posttraumatische Gonarthrose (ICD10 M17.2/3): Bei Gelenkverletzungen kann es zu Stufen in der Gelenkfläche kommen, wodurch der Knorpel stellenweise überbelastet wird. Auch Frakturen ohne Gelenkbeteiligung können eine Kniegelenkarthrose verursachen, nämlich dann, wenn der Knochen schief zusammenwächst und eine Achsfehlstellung des Beins verursacht.

Sonstige sekundäre Gonarthrose (ICD10 M17.4/5): Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus oder Rheuma können den frühzeitigen Gelenkverschleiss begünstigen.

Formen der Kniegelenksarthrose

Arthrose bezeichnet einen frühzeitigen Verschleiss des Gelenks. Er zeigt sich an folgenden Veränderungen:

  • Der Knorpel wird dünner
  • Der Gelenksspalt wird schmäler
  • Es bilden sich Zysten und Sklerosen im Knochen unterhalb des Knorpels
  • Die Knochenstruktur wird verändert
  • Am Rand des Gelenks kommt es zu Knochenwucherungen (Osteophyten)
  • Die Gelenkkapsel ist gereizt und schwillt an

Die Veränderungen sind vom Betroffenen vor allem durch Schmerzen und Schwellungen des Gelenks wahrnehmbar. Der Arzt kann sie mit Hilfe eines Röntgenbildes oder anderen bildgebenden Verfahren darstellen, um die Arthrose zu diagnostizieren. Dort lässt sich auch die genaue Lokalisierung der Veränderungen feststellen. Es kann zwischen folgenden Formen unterschieden werden.

  • Retropatellararthrose: Die Kniescheibe weist auf der Rückseite eine dicke Knorpelschicht auf, damit sie problemlos über den Oberschenkelknochen gleitet. Bei der Retropatellararthrose ist der Knorpel auf der Rückseite der Kniescheibe verändert, was besonders beim Abwärtsgehen und Treppensteigen zu Schmerzen führt.
  • Mediale Gonarthrose: Der Unterschenkelknochen weist zwei relativ grosse Auflagefläche auf, auf denen die Kondylen (Knorren) des Oberschenkelknochens aufliegen. Ist die innere Seite des Gelenks von den arthrotischen Veränderungen betroffen, spricht man von einer medialen Gonarthrose.
  • Laterale Gonarthrose: Ist die äussere Seite des Gelenks betroffen, wird von einer lateralen Gonarthrose gesprochen.

Die Formen können kombiniert auftreten. Sind alle drei Gelenkabschnitte betroffen, spricht man von einer Pangonarthrose.

Klassifikation

Für die Einteilung der Kniegelenksarthrose gibt es verschiedene System – alle bauen auf den radiologischen Befund. Häufig wird die nachfolgende Klassifikation nach Kellgren und Lawrence verwendet.

  1. Im Stadium 1 wird eine subchondrale Sklerose festgestellt (Verdickung des Knochens unterhalb des Knorpels). Der Gelenkspalt ist nicht verschmälert und es sind keine Osteophyten (Knochenneubildung) vorhanden.
  2. Im Stadium 2 ist bereits eine Verschmälerung des Gelenkspaltes festzuhalten, die Gelenkfläche kann Unregelmässigkeiten aufweisen. Leichte Knochenneubildungen am Gelenkrand sind möglich.
  3. Das Stadium 3 wird durch deutliche Osteophyten und eine Verschmälerung des Gelenkspaltes definiert.
  4. Im letzten Stadium 4 ist der Gelenkspalt so stark verschmälert, dass er teilweise nicht mehr erkennbar ist. Das Gelenk ist deformiert und es kann zum Absterben von Gewebe kommen.

Symptome

Arthrose macht sich durch Schmerzen im betroffenen Gelenk bemerkbar. Zu Beginn sind es oft leichte „Anlaufschwierigkeiten“ am Morgen, die tagsüber abklingen. Später werden die Schmerzen stärker, halten den ganzen Tag an, auch in Ruhe. Die Gehstrecke, die schmerzfrei zu bewältigen ist wird immer kürzer. Die Beweglichkeit des Gelenks ist eingeschränkt und es kommt zu Funktionsstörungen. Insbesondere nach längerer Belastung kann es zu Gelenkergüssen kommen. Um das Gelenk zu schonen hinken manche Betroffene. Ist die Arthrose weit fortgeschritten kommt es zu Knirschgeräuschen (Krepitationen) im Knie. Weiter kann der Betroffene ein Instabilitätsgefühl wahrnehmen, manchmal liegt auch eine tatsächliche Instabilität vor.

Die Symptome entscheiden über die Therapie. Häufig korreliert der Leidensdruck des Patienten nicht mit den radiologischen Befunden.

Anamnese & Untersuchung

Als erstes erfolgt das Patientengespräch. Der Arzt versucht möglichst viele relevante Angaben zu erhalten, welche im Zusammenhang mit der Gonarthrose stehen. Dazu gehört z.B. die genau Erfassung des Schmerzes, die Suche nach Risikofaktoren oder die berufliche Situation. Anschliessend folgt die körperliche Untersuchung.

Klinische Untersuchung

  • Inspektion der Kniegelenke. Auch die gesunde Seite wird geprüft. Dabei wird beurteilt, ob Rötungen oder Schwellungen vorliegen.
  • Untersuchung durch Abtasten. Besteht ein tastbarer Erguss? Kann durch Druck ein Schmerz ausgelöst werden?
  • Überprüfung der Achsen.
  • Überprüfung des Hüftgelenks. Eine Arthrose im Hüftgelenk kann nach unten ins Knie ausstrahlen!
  • Funktionsprüfung. Es werden Bewegungsumfang, Kraft und Stabilität beurteilt.

Röntgenbild Kniegelenk mit ProtheseBildgebung

Die konventinelle Röntgenaufnahme des Kniegelenks gilt nach wie vor als primäres diagnostisches Mittel. Im Einzelfall können weitere Untersuchungen angeordnet werden, wie z.B. Sonographie, CT usw.

Therapie

Die Therapie der Arthrose richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und hat die Schmerzlinderung zum Ziel. Weiter wird versucht den Knorpelverschleiss zu bremsen. Bei der Festlegung der Therapie steht der Patient und sein Leidensdruck im Vordergrund.

Bandagen und Orthesen

Orthopädische Hilfsmittel unterstützen das Gelenk in seiner Funktion, lindern Schmerzen und reduzieren Schwellungen. Welche Bandage geeignet ist, hängt einerseits von der Ursache und Lokalisation der Arthrose ab, andererseits von der Stärke und Art der Beschwerden. Wir stellen Ihnen einige geeignete Bandagen und Orthesen vor.

Leichte Beschwerden

Im Anfangsstadium lassen sich Schmerzen oft mit einer klassischen Kompressionsbandage in den Griff bekommen. Geeignet sind z.B. die GenuTrain A3 Kniebandage oder die Select StabiloGen. Sie behandeln das Gelenk mit einer abschwellenden Kompression und verbessern das Stabilitätsgefühl. Bei der GenuTrain A3 verbessert eine spezielle Massagepelotte mit genoppten Armen die schmerzlindernde Wirkung.

Starke Beschwerden

Eine Orthese mit stabilisierenden Stäben leitet das Gewicht teilweise vom Gelenk weg. Weiter unterstützt sie physiologische Bewegungsabläufe, eine gerade Beinachse und stabilisiert das Gelenk seitlich. Ideal ist hier die GenuTrain S mit zwei seitlichen Gelenkschienen und zwei Bändern. Speziell für ältere Patienten steht die Bort Generation Knieorthese zur Verfügung. Sie lässt sich vollständig öffnen und ganz einfach über der Kleidung tragen. Die seitlichen Schienen weisen polyzentrische Gelenke auf, die der Bewegung des Knies optimal folgen.

Arthrose der Kniescheibe

Arthrose der Kniescheibe ist oft auf eine Fehlstellung der Kniescheibe zurückzuführen. Eine spezielle Patellabandage, die das seitliche Weggleiten der Kniescheibe verhindert, ist hier die beste Wahl. Geeignet sind z.B. die GenuTrain P3 Bandage mit korrigierendem Zügel, oder die Bort Asymmetric mit seitlicher, halbkreisförmiger Pelotte. Beide führen die Kniescheibe in ihrer vorgesehenen Position.

Bei knienden Berufen

Fliesenleger und Gärtner sind nur zwei Berufsgruppen die häufig in kniender Position arbeiten. Wer mehr als eine Stunde täglich auf den Knien verbringt, hat ein stark erhöhtes Risiko an Kniegelenksarthrose zu erkranken. Idealerweise wird deshalb immer auf einem weichen Polster gekniet. Da diese Vorgabe im Berufsalltag schwer umzusetzen ist, kann eine Kniebandage mit integriertem Polster helfen. Die McDavid Bandage 410 mit Schutzpolster wärmt das Gelenk leicht auf. Sie bietet eine angenehme Unterstützung und schützt das Knie mit einem Sorbothan Polster.

Kniebandagen

Medikamente

Die Schmerzen bei Kniegelenksarthrose können mit verschiedenen Medikamentengruppen behandelt werden. Frei käufliche Schmerzmittel mit Paracetamol können helfen. Bei gleichzeitiger Entzündung der Gelenke sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) geeignet. Cortison Injektionen können die Beschwerden für Monate lindern, sind aber häufig mit Nebenwirkungen verbunden und können nicht beliebig oft wiederholt werden. Auch Glucosamine und Hyaluronsäure stehen zur konservativen Therapie der Gonarthrose zur Verfügung. Befragen Sie Ihren Arzt, welche Medikamente sich für Sie eignen.

Weitere Massnahmen

Ergänzende Therapiemassnahmen können vom Patienten meist selbständig angewendet werden. Kälte- oder Wärmeanwendungen, oder die TENS-Therapie bringen schnelle Linderung.

TENS

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation werden leichte elektrische Impulse durch die Haut geleitet. Dabei werden die Nerven stimuliert und die Schmerzweiterleitung blockiert. TENS Geräte verfügen immer über paarweise Elektroden, die zur Therapie auf die Haut geklebt werden. Je nach Gerät lassen sich verschiedene Therapiemodi wählen, die Stromstärke und die Impulslänge einstellen. Manche Geräte verfügen zusätzlich über EMS Programme, mit denen sich die Muskeln stimulieren lassen, eine sinnvolle Ergänzung zum Krafttraining.

Übungen

Der Knorpel ist nicht von Blutgefässen durchzogen, sondern wird nur durch die Synovia (Gelenkflüssigkeit) ernährt. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, wo die Nährstoffe in die Zellen gelangen. Bewegung ist also gerade bei Arthrose wichtig, um den verbleibenden Knorpel möglichst lange zu erhalten. Leichtes Ausdauertraining wie Spazieren oder Velofahren sind geeignet.

Ergänzend sollte die Beinmuskulatur gestärkt werden, denn sie trägt zur Stabilität des Gelenks bei. Allenfalls sind einige Besuche bei der Physiotherapie notwendig um geeignete Übungen zu erlernen.

Operation

Röntgen des Kniegelenks mit und ohne Prothese

Bei Gnoarthrose stehen verschiedene operative Therapien zur Verfügung. Am bekanntesten ist sicher der Gelenkersatz mit einer Endoprothese. Nicht immer muss das gesamte Gelenk ersetzt werden, denn bei einseitiger Arthrose stehen Teilprothesen zur Verfügung. Immer öfter wird auch versucht Knorpel zu transplantieren. Bei Arthrose wegen Achsfehlstellung, kann die Beinachse operativ korrigiert werden. Welche Operation sich im individuellen Fall eignet, besprechen Patienten am besten mit einem erfahrenen Facharzt.

Vorsorge (Prävention)

  • Ungesunde Belastung vermeiden: Das Kniegelenk sollte nicht fehl- oder überbelastet werden. Das gilt sowohl für berufliche Aktivitäten, wie auf für den Alltag. Dazu gheört auch das Sporttreiben. Das Gelenk sollte abhängig vom Gesundheitszustand physiologisch belastet werden.
  • Gezieltes Training: Hierzu eignen sich gelenkschonende Sportarten perfekt, wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder Walking. Ein leichter Muskelaufbau hilft das Gelenk zu stabilisieren und verringert die Gefahr von Fehlbelastungen.
  • Normalgewicht halten oder erreichen: Das Körpergewicht lastet auf dem Kniegelenk, und zwar jedes Gramm. Ziel ist ein BMI von unter 25 zu erreichen.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um die Gonarthrose zur Verfügung.


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Weiterführende Informationen, Leitlinien und Quellenangabe

Daumenarthrose (Rhizarthrose)

Daumenarthrose

Beim Menschen ist der Daumen so ausgebildet, dass er den langen Fingern gegenübergestellt werden kann. Diese Opponierbarkeit des Daumens ist entscheidend für die Greiffunktion der Hand. Bereits 15% der 30 Jährigen sind jedoch von Daumenarthrose betroffen. Die Abnutzungserscheinungen erschweren das Greifen und alltägliche Verrichtungen wie das Öffnen einer Flasche sind schmerzhaft. Hier erfahren Sie mehr über den Daumen, die Rhizarthrose und deren Behandlung.

Zusammenfassung

Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) ist recht häufig. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Bei Arthrose sind die Gelenkknorpel abgenutzt, die Knochen werden stark belastet.

Typische Beschwerden bei Daumenarthrose sind Schmerzen, eingeschränkte Kraft und Beweglichkeit. Flaschen und Confitüre-Gläser können nicht mehr gut aufgeschraubt werden. Die Krankheit kann nicht geheilt, aber behandelt werden. Z.B. mit:

  • Bandagen und Orthesen: Das Daumengelenk wird von einer Bandage leicht gestützt. Bei starken Beschwerden hilft eine Orthese. Sie schränkt die Bewegung des Gelenks vollständig ein.
  • Medikamente: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Medikamente für Sie am besten geeignet ist.
  • Operation: Bei Daumenarthrose kann das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden.

Der Daumen

Anders als die andern Finger besitzt der Daumen nur zwei Fingerknochen (Phalangen). Die zwei Phalangen sind gelenkig miteinander verbunden. Entscheidend für die Oppositionsbewegung des Daumens sind aber zwei andere Gelenke, nämlich das Sattel- und das Grundgelenk.

Daumengrundgelenk: Es findet sich zwischen dem Grundglied des Daumens und dem Mittelhandknochen. Das Scharniergelenk kann gebeugt und gestreckt werden.

Daumensattelgelenk: Mittelhandknochen und Os trapezium (grosses Vieleckbein), ein Handwurzelknochen, bilden zusammen das Daumensattelgelenk. Die Gelenkform ermöglicht ein grosses Bewegungsspektrum. So kann das Sattelgelenk sowohl seitwärts (Adduktion und Abduktion), als auch vor- und rückwärts (Flexion und Extension) bewegt werden. Eine Kombination dieser beiden Bewegungen ergibt die Oppositions-, resp. Repositionsbewegung.

Die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten des Daumens werden durch das Zusammenspiel der beiden Daumengelenke und deren Bewegungsumfänge erlaubt.

Für die Bewegung verantwortlich ist die Muskulatur. Ein Teil davon liegt im Unterarm und ist über Sehnen mit dem Daumen verbunden. Anders als die andern Finger besitzt der Daumen ausserdem relativ viele, kräftige Muskeln die in der Hand liegen. Zusammen bilden sie den Daumenballen, der an der Handfläche gut tastbar ist. Beim Greifen dient der Daumenballen ausserdem als Polster, damit Gegenstände sicher umschlossen und gehalten werden können.

Rhizarthrose

Wie oben beschrieben hat das Daumensattelgelenk einen relativ grossen Bewegungsumfang. Die beiden Gelenkflächen sind konkav geformt und haben nur eine relativ geringe Auflagefläche. Um den grossen Bewegungsumfang zu ermöglichen muss das Gelenk ausserdem relativ „instabil“ sein, die Bänder dürfen nicht zu straff sein. Das scheint mit ein Grund für die Anfälligkeit des Daumensattelgelenks für Arthrose zu sein. Durch die Belastung im Alltag wird das Gelenk übermässig abgenutzt.

Was ist Arthrose?

Von Arthrose spricht man, wenn der Gelenkknorpel abgebaut wird. Er schützt die beiden knöchernen Gelenkspartner normalerweise vor gegenseitigem Druck und Abrieb. Bei Arthrose wird der Gelenksknorpel immer dünner und der Gelenkspalt schmäler. Dadurch werden die Knochen ungünstig belastet, was zur Bildung von Zysten und Sklerosen führt. An den Rändern der Knochen kommt es zu Knochenneubildungen (Osteophyten), die einen Versuch des Körpers zur Vergrösserung der Gelenkfläche darstellen. Die Osteophyten können das umliegende Gewebe reizen und bei gegenseitiger Berührung Schmerzen auslösen. Weiter ist die Gelenkkapsel bei Arthrose verdickt, was als Schwellung von aussen tastbar ist.

Symptome

Die Rhizarthrose zeigt sich durch Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks. Zu Beginn sind es vor allem Anlaufschmerzen, das Gelenk fühlt sich am Morgen „eingerostet“ an. Typisch sind auch Beschwerden beim Aufdrehen von Flaschen oder Konfitüre-Gläsern. Die Greifkraft kann verringert sein.

DiagnoseRhizarthrose

Der Arzt stellt die Diagnose einerseits anhand der vom Patienten beschriebenen Beschwerden. Andererseits tastet er das Gelenk ab und testet verschiedene Funktionen und Bewegungsumfänge. Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme kann die Verdachtsdiagnose bestätigt werden.

Wichtigste Leitlinie bei der Wahl der Therapie sind aber immer die Schmerzen des Patienten und nicht wie weit die Arthrose gemäss Röntgenbild fortgeschritten ist. Denn eine leichte Arthrose kann bei einem Patienten sehr starke Beschwerden verursachen, während ein anderer mit fortgeschrittener Arthrose nur leichte Schmerzen hat.

Therapie, Behandlungsmöglichkeiten

Rhizarthrose ist nicht heilbar, aber behandelbar. Alle Therapieansätze zielen auf eine Schmerzreduktion ab, der Betroffene soll den Alltag möglichst ohne Einschränkungen bewältigen können. Weiter wird versucht den fortschreitenden Knorpelabbau zu bremsen. Es stehen diverse Therapieansätze zur Verfügung:

Bandagen/ Orthesen

Verschiedene orthopädische Hilfsmittel können die Schmerzen lindern und den Alltag einfacher machen.

Leichte Beschwerden

Bei beginnender Arthrose kann eine leichte Bandage helfen. Das Gelenk wird unterstützt, ohne die Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken. Durch das Gestrick wird das Daumengelenk ausserdem leicht aufgewärmt und am Morgen schneller auf „Betriebstemperatur“ gebracht. Anlaufschmerzen werden reduziert.

Tale Daumenstütze: Die leichte Stütze umschliesst nur das Handgelenk und den Daumen, die Hand bleibt weitgehend frei.

SellaFlex Sport: Die sportliche Bandage lindert Schmerzen mit einer medizinischen Kompression. Zwei Stäbe stützen den Daumen, ohne die Bewegungsfreiheit ganz einzuschränken.

Starke Beschwerden

Bei fortgeschrittener Arthrose, gleichzeitiger Gelenkentzündung und starken Schmerzen helfen feste Orthesen. Sie halten den Daumen ruhig, schmerzhafte Bewegungen werden verhindert. Die zusätzliche Ruhigstellung des Handgelenks ist bei besonders starken Beschwerden sinnvoll.

RhizoLoc Daumenschiene: Der Daumen wird zuverlässig ruhiggestellt. Mit einer seitlichen Lasche kann der Stabilisierungsgrad leicht angepasst werden. Die Bewegung im Handgelenk bleibt uneingeschränkt, die Hand bleibt weitgehend frei.

ManuRhizoLoc: Die Orthese schliesst den unteren Teil des Unterarms, das Handgelenk und dem Daumen mit ein. Daumen und Handgelenk werden stabilisiert, was eine zuverlässige Therapie garantiert.

ManuRhizoLoc long Plus: In sehr schweren Fällen, oder auch nach einer Arthrose-Operation, bietet die lange Plus-Variante der ManuRhizoLoc beste Sicherheit. Der Daumen, alle Finger, und das Handgelenk werden vollständig in der Bewegung eingeschränkt. Dank einem verlängerten Armteil ist eine vollständige Immobilisation auch im Handgelenk möglich. Dank modularem Aufbau der Orthese kann die Fingerauflage beliebig entfernt und wieder angebracht werden.

Medikamente

Bei Arthrose stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung. Einfache Schmerzmittel mit Paracetamol, wie man sie frei in der Apotheke kaufen kann, lindern Arthroseschmerzen. Nicht-steroidale Antirheumatika die vom Arzt verschrieben werden, kommen bei einer gleichzeitigen Entzündung des Gelenks zum Einsatz. Cortison-Injektionen können die Beschwerden für mehrere Monate lindern. Studien mit Chondroitin Präparaten und Hyalluronsäure deuten darauf hin, dass sich damit der Abbau des Knorpels bremsen lässt.

Operation

Der Gelenkersatz ist heute auch im Daumen möglich. Weiter gibt es Kliniken die das abgenutzte Vieleckbein entfernen und durch eine körpereigene Sehne ersetzen. Als letztes Mittel kann das Gelenk verstieft werden, was oft zu Schmerzfreiheit führt, die Funktion der Hand aber empfindlich einschränkt.

Bei Bandagenshop.ch finden Sie zahlreiche Daumenorthesen zur Behandlung der Rhizarthrose.


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Neue Bort Kniebandagen

Erkrankungen und Verletzungen des Knies können sich mit unterschiedlicher Intensität zeigen und verlangen nach einer individuellen Therapie. Um Ihnen die passenden Hilfsmittel bei Kniebeschwerden anbieten zu können, wurde das Sortiment im Bandagenshop mit drei Neuheiten erweitert. Zwei Bandagen sind speziell für die Behandlung von Erkrankungen der Kniescheibe konzipiert. Die Immobilisations-Schiene ist nach Verletzungen und Operationen eine willkommene Hilfe.

Patellabandagen

Die Kniescheibe…

Das Knie ist das grösste Gelenk im menschlichen Körper und besitzt nicht nur zwei, sondern drei knöcherne Gelenkspartner. Oberschenkel- und Unterschenkelknochen bilden zusammen ein Gelenk, das durch den Zug der Oberschenkelmuskulatur gestreckt wird. Damit die Sehnen des Quadrizeps bei Bewegung nicht über den Knochen gleiten und daran reiben, findet sich in der Sehne ein Sesambein. Diese Kniescheibe oder Patella ist ein nach unten spitzt zusammenlaufender, kleiner Knochen. Auf der Rückseite weist sie einen Grat auf, der im Normalfall passgenau in der Gleitrinne des Oberschenkelknochens gleitet. Beim Beugen des Knies gleitet die Patella in Richtung Gelenkspalt, beim Strecken gleitet sie in der Rinne nach oben und kommt auf dem Oberschenkelknochen zu liegen.

…eine Schwachstelle

Die Kniescheibe ist leider bei vielen Personen eine Schwachstelle. Einerseits kann ein angeborener Schiefstand oder eine Achsfehlstellung der Beine das immer wieder kehrende Ausrenken (habituelle Luxation) der Kniescheibe hervorrufen. Die Luxationsneigung kann aber auch erworben sein. Häufig betroffen sind junge Frauen.
Auch hohe oder ungewohnte Belastungen können Beschwerden im Bereich der Kniescheiben-Rückseite, oder an der darunter liegenden Patella-Sehne verursachen. Kniescheiben Probleme betreffen deshalb oft junge, sportlich aktive Personen.

Eine Bandage hilft

In vielen Fällen kann eine Kniebandage helfen, um das Ausrenken der Kniescheibe vorzubeugen und die Patellasehne zu entlasten. Die zwei neuen Bort Kniebandagen unterstützen Sie.

Kniebandage mit Patella-AussparungKniebandage mit Patella-Aussparung

Der Aufbau der Bort Kniebandage ist klassisch. Das Kompressionsgestrick unterstützt die propriozeptive Stabilität des Knies und hilft Schwellungen und Schmerzen zu lindern.

Eine elastische Silikonpelotte rund ums Knie führt die Kniescheibe, die Patellasehne wird entlastet. Zwei seitliche Federstäbe halten die Bandage sicher an ihrem Platz, damit die Kniescheibe immer zentriert über der Gleitrinne geführt wird. Um die Patella nicht mit Druck zu belasten, findet sich vorne in der Bandage eine Aussparung.

Die Patellabandage mit Loch wird in silber mit blauen Streifen oder in Hautfarbe angeboten und ist auch in plus Grössen erhältlich.

Asymmetric KniebandageBort Asymmetric Kniebandage

Bei rezidivierender oder habitueller Patella-Luxation gleitet die Kniescheibe gegen aussen weg. Die Asymmetric Kniebandage gibt hier Gegendruck.

Eine Halbkreis-förmige Pelotte auf der Knieaussenseite drückt gegen die Patella, um sie an ihrer vorgesehenen Stelle zu halten. Auf der gleichen Seite der Bandage findet sich ein Zügel mit zwei Flügeln, von denen je einer oberhalb und unterhalb der Kniescheibe verläuft. Mit einem Klettverschluss kann die Zugstärke der beiden Flügel individuell eingestellt werden. Dadurch lässt sich ein leichter Schiefstand korrigieren. Ausrenken wird vorgebeugt. Die Bort Asymmetric wird in schwarz angeboten und ist ebenfalls in plus Grössen erhältlich.

Wann Ruhigstellen?Immobilisations-Schiene

Bei sehr starken Schmerzen, nach ausgeprägten Verletzungen oder Operationen kann es angezeigt sein das Knie ruhigzustellen. Auch für die Nachtlagerung sind Ruhigstellungs-Schienen geeignet. Die neue Bort Immobilisations-Schiene umschliesst Knie, Ober- und Unterschenkel mit einem weichen Frottée Material. Zwei seitliche Schienen halten das Gelenk in einer geraden oder 20° angewinkelten Stellung. Breite, umgeschlaufte Klettverschlüsse bieten einen sicheren Halt und machen das Anziehen der Schiene besonders einfach. Die Grösse der Schiene kann dem Beinumfang dank verstellbarer Seitenteile angepasst werden.

Entdecken Sie die vorgestellten und viele weitere Kniebandagen aller Marken im Bandagenshop.

Arthrose im Sprunggelenk

Morgendliche Anlaufschwierigkeiten, Schmerzen bei Belastung, Bewegungseinschränkungen und „chrosende“ Geräusche sind Symptome einer Arthrose. Durch den Abbau des Gelenkknorpels reiben die knöchernen Gelenkspartner ungeschützt aneinander, was starke Beschwerden verursacht. Heilbar ist die Arthrose heute noch nicht, eine gezielte Therapie kann aber helfen die Schmerzen zu reduzieren. Erfahren Sie mehr über die Sprunggelenkarthrose und ihre Behandlung.

Zusammenfassung

Bei einer Arthrose ist der Knorpel beschädigt, sodass die Knochen aneinander reiben. Das verursacht Schmerzen und das Gelenk wird „steif“. Mit einer gezielten Behandlung können die Beschwerden im Sprunggelenk gelindert werden.

Verschiedene vom Arzt verschriebene Medikamente helfen gegen die Arthrose-Schmerzen.

Ergänzend können Bandagen und Schuheinlagen getragen werden. Bandagen (z.B. MalleoTrain) helfen Schwellungen zu reduzieren. Schuheinlagen (z.B. Visco Heel N) federn Schläge ab und können Fehlstellungen korrigieren.

Manchmal hilft bei Arthrose nur noch ein Gelenkersatz. Heute gibt es zum Glück gute künstliche Gelenke.


Arthrose – Degeneration des Knorpels

An verschiedenen Stellen im Körper bilden zwei oder mehr Knochen miteinander ein Gelenk. Damit die Knochen nicht aneinander reiben, sind die Gelenkflächen mit Knorpel überzogen. Dieser kann durch verschiedene Ursachen abgebaut werden. Der dünner werdende Knorpel wird von minderwertigem Fasergewebe durchzogen.

Sprunggelenkbandagen

Der Knochen leidet ebenfalls unter der erhöhten Belastung und bildet sogenannte Geröllzysten. Dabei handelt es sich um Löcher im Knochen, die mit Bindegewebe und Flüssigkeit gefüllt sind, die Stabilität wird reduziert. Der Knochen reagiert auf den höher werdenden Druck und probiert die Gelenkfläche durch Knochenneubildungen (Osteophyten) am Gelenkrand zu vergrössern. Die Osteophyten können sich je nach Bewegung berühren, was wiederum zu Schmerzen führt. Die Veränderungen an Knochen und Knorpel lassen die Gelenkhaut und die Gelenkkapsel anschwellen.

Arthrose ist eine immer weiter fortschreitende Erkrankung. Durch eine frühzeitige Behandlung kann der Verlauf allenfalls gebremst und die Schmerzen reduziert werden. Betroffene sollten sich deshalb bereits bei ersten Symptomen an einen Arzt wenden.

Ursache der Sprunggelenkarthrose

Schematische Darstellung SprunggelenkarthroseIm Sprunggelenk kommt es selten zu einer primären Arthrose, also einem Gelenkverschleiss ohne erkennbaren Grund. Viel häufiger ist die Arthrose durch vorangegangene Unfälle bedingt. Durch Frakturen kann es zu Knorpelschäden, Stufen im Gelenk, leichten Achsverschiebungen oder Instabilität kommen. Das Zusammenspiel der Gelenkspartner wird dadurch gestört und es kommt zu einer Überbelastung des Knorpels an gewissen Stellen, was die Entstehung einer Arthrose begünstigt.

Auch unbehandelte Bänderzerrungen und Bänderrisse öffnen der Arthrose die Tore. Das Gelenk bleibt langfristig instabil, was zu unphysiologischen Belastungen führt.

Eine weitere Ursache für Sprunggelenkarthrose kann eine Fehlstellung des Fusses gegenüber dem Unterschenkel sein. Bei Knick-Senkfuss, O- oder X-Beinen kommt es häufig zu einer Fehlbelastung im Sprunggelenk, was eine Arthrose begünstigt.

Therapie

Heilbar ist Arthrose bis heute nicht. Gerade im Sprunggelenk, welches sich an der Basis des Körpers befindet, sind Betroffene aber auf eine gute Funktion und Schmerzfreiheit angewiesen, um sich uneingeschränkt bewegen zu können. Die Therapie setzt sich deshalb aus mehreren, individuell abgestimmten Massnahmen zusammen, mit dem Ziel Schmerzen zu reduzieren und die Funktion des Gelenks möglichst lange zu erhalten. Folgende Massnahmen stehen heute zur Verfügung:

Allgemeine Gesundheit

Übergewicht belastet die Gelenke. Arthrosepatienten sollten deshalb probieren das Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Ein gesunder Lebensstil mit regelmässiger Bewegung ist ebenfalls empfehlenswert, denn bei Bewegung wird der Knorpel besser ernährt und so ein weiterer Abbau gebremst. Überbelastungen z.B. durch schweres Heben, sollten jedoch vermieden werden. Auch dem Muskelaufbau sollte genügend Beachtung geschenkt werden. Die Muskeln helfen das Gelenk zu stabilisieren.

Medikamentöse Behandlung

Bei Arthrose kommen verschiedene Medikamentengruppen zur Behandlung in Frage. Schmerzmittel und nicht-steroidale Antirheumatika helfen gegen Schmerzen, resp. lindern auch die Entzündung. Schmerzlinderung können auch ins Gelenk gespritztes Cortison oder Hyaluronsäure bringen. Immer häufiger werden auch Chondroitin Präparate eingesetzt, die den weiteren Knorpelabbau hemmen sollen. Deren Wirksamkeit ist zwar noch nicht vollständig untersucht, erste Studien deuten aber darauf hin, dass diese Therapie wirkungsvoll ist.

Hilfsmittel

Oft helfen einfache Hilfsmittel Schmerzen beim Gehen zu lindern und das Anschwellen des Sprunggelenks vorzubeugen. Folgende Hilfsmittel können Ihnen bei Sprunggelenksarthrose helfen.

Bandage

Eine elastische Kompressionsbandage dient der Schmerzlinderung. Gleichzeitig wird das Gelenk durch die Pelotten massiert. Der Druck der Bandage hilft Schwellungen zu reduzieren, was die Beweglichkeit unterstützt. Für die Langzeitanwendung geeignet ist z.B. die MalleoTrain.

Ist das Gelenk instabil, kann eine Bandage mit Zuggurtung helfen. Die Malleo Train S oder die Bort Select TaloStabil Plus geben dem Gelenk halt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Schuheinlagen

Schuheinlagen können bei Arthrose zwei Funktionen übernehmen. Einerseits wirken viskoelastische Einlagen dämpfend und federn den Schlag beim Auftritt ab (Z.B. ViscoHeel N). Andererseits unterstützen viele Modelle eine gesunde Fusshaltung. Die Ortho Insole long bettet den gesamten Fuss weich und unterstützt die Fussgewölbe mit ihrer anatomischen Form.

Fehlbelastungen können mit ausgleichenden Schuheinlagen reduziert werden. So lässt sich beispielsweise die Beinachse (O- oder X-Beine) mit den ViscoHeel K leicht korrigieren. Längenunterschiede der Beine können mit ViscoBalance Fersenkeilen ausgeglichen werden.

Schmerztherapie

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine nebenwirkungsfreie Möglichkeit der Schmerztherapie. Über Elektroden die auf die Haut geklebt werden, gibt das Gerät leichte Stromstösse ab, um die Schmerzweiterleitung der Nerven zu unterbrechen. Kleine TENS-Geräte wie das EW6011 können einfach mitgeführt und unterwegs, z.B. im Büro, angewendet werden.

Operation

Manchmal kann eine Sprunggelenkarthrose mit einer Operation behandelt werden. In einem frühen Stadium kann die Funktionsfähigkeit des Gelenks durch Spülung, die Entfernung von Knorpeltrümmern und Osteophyten wieder hergestellt werden. Weitere Knorpelschäden lassen sich so vorbeugen.

Bei einer weit fortgeschrittenen Arthrose kann nur noch ein Gelenksersatz helfen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung gibt es mittlerweile auch für das Sprunggelenk gute Endoprothesen. Nur in den wenigsten Fällen muss das Gelenk heute noch versteift werden.

Bei Bandagenshop finden Sie zahlreiche Sprunggelenkbandagen für jedes Stadium der Arthrose.

Bänderriss im Sprunggelenk

Bänderriss am SprunggelenkDas obere Sprunggelenk wird auf der Fussaussenseite von drei Bändern stabilisiert. Die wissenschaftlichen Namen dieser Aussenbänder sind Lig. talofibulare anterius und posterius, sowie Lig. calcaneofibulare. Manchmal werden die drei Bänder auch als Lig. collaterale laterale (Aussenband) zusammengefasst. Sie spannen sich zwischen dem Malleolus lateralis, dem gut sichtbaren Knochenvorsprung, und den Fusswurzelknochen auf.

Bandruptur

Beim Umknicken gegen aussen werden die Bänder überdehnt und können im ungünstigsten Fall reissen. Hier spricht man von einem Bänderriss oder einer Bandruptur (ICD-10 S93.2). Es können 1-3 der Bänder gerissen sein. Die nicht gerissenen, sind dann häufig gezerrt oder angerissen. Die Ursache für einen Bänderriss am Sprunggelenk ist fast immer ein OSG-Distorsion (Sprunggelenkverdrehung).

Symptome und Diagnose

Der Bänderriss tritt immer nach dem typischen Unfallhergang auf und verursacht Schmerzen (in Ruhe, bei Druck und bei Belastung), Schwellungen und einen Bluterguss. Die Funktion des Gelenks kann eingeschränkt sein.

Da die Symptome von Bänderzerrung und Bänderriss sehr ähnlich sind, ist in jedem Fall die Diagnosestellung durch einen Arzt notwendig. Er führt den Schubladentest durch, um die Verschiebbarkeit des Gelenks zu überprüfen. Mit einer Hand zieht er an der Ferse gegen vorne, während er mit der andern Hand am Schienbein leicht entgegenhält. Der Test wird immer an beiden Füssen durchgeführt, da die Aufklappbarkeit des Sprunggelenks individuell ist. Eine Differenz zwischen beiden Gelenken reicht meist für die sichere Diagnosestellung aus. Falls keine verlässliche Aussage gemacht werden kann, sind bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Magnetresonanztomographie sinnvoll. Manchmal muss auch geröntgt werden um eine Fraktur auszuschliessen.

Behandlung

Während ein gerissenes Band früher immer genäht wurde, wird heute eher die konservative Therapie angestrebt. Während sechs Wochen wird eine Schiene getragen und der Fuss möglichst entlastet. In dieser Zeit muss meist eine Pause vom Sport gemacht werden. Einzige Ausnahme sind vom Arzt verordnete Physiotherapie und Kräftigungsübungen, um das Gelenk muskulär zu stabilisieren.

Schienen bei Bänderriss

Bei einem Bänderriss erhalten Sie von Ihrem Arzt ein Rezept für eine Sprunggelenkorthese (Schiene). Folgende Modelle sind für die Behandlung des Bänderrisses geeignet:

MalleoXpressBort MalleoXpress Knöchelbandage

Die Orthese von Bort ist für die phasengerechte Therapie von Sprunggelenkverletzungen entwickelt worden. Verschiedene Module lassen sich einzeln entfernen, sodass der Stabilisierungsgrad der Schiene nach und nach reduziert werden kann.

Dennoch ist die Anwendung einfach, dank innovativem Boa-Verschluss, welcher eine schnelle und schmerzfreie Anwendung ermöglicht.

Push Ortho AequiPush Ortho Aequi Knöchelorthese

Die Knöchelorthese stabilisiert das Gelenk mit einer halbfesten Schale und zwei elastischen Bändern. Das korrekte Anziehen wird durch Würfelsymbole erleichtert.

Die hochwertige Knöchelorthese bietet dank modernen Materialien einen guten Tragekomfort und eignet sich auch für die Langzeitanwendung.

MalleoLoc

Die dünne Schiene aus stabilem Material ist mit zwei Klettbändern versehen, die maximale Sicherheit geben. Seitliches Einknicken wird zuverlässig verhindert, während die natürliche Abrollbewegung uneingeschränkt möglich bleibt.

Die MalleoLoc wird auch gerne während dem Sport getragen, da sie sehr wenig aufträgt.

AirLoc

Die beiden seitlichen Schalen sind mit einem grossflächigen Luftpolster ausgestattet, das mit der mitgelieferten Pumpe aufgeblasen werden kann. Dadurch passt sich die Orthese dem geschwollenen Gelenk perfekt an und verhindert Druckstellen.

Sprunggelenkorthese Air-Gel

Diese Schiene ist mit zwei seitlichen Gel-Pads versehen. Sie passen sich dem Gelenk an und können gleichzeitig zum Kühlen verwendet werden.

TarsoLok

Die OSG Stütze zum Schnüren stabilisiert das Gelenk mit herausnehmbaren seitlichen Einlagen. Die Sprunggelenkstütze wird auch gerne zum Sport getragen (nach Abheilen) und schützt zuverlässig vor einem erneuten Umknicken.

Swede-O-Universal

Die sportliche Fussgelenkstütze ist vor allem bei der Wiederaufnahme des Sports ideal und lässt sich dank herausnehmbaren Einlagen dem Stabilitätsgrad des Gelenks anpassen.

Stabile Night Splint Schiene

Trotz Verletzung ruhig schlafen. Die Nachtschiene hält Sprunggelenk und Fuss zuverlässig und lässt Sie ohne Schmerzen schlafen.

Operation

Heute werden nur noch wenige Bänderrisse operativ behandelt. Als Indikationen für eine Operation gelten:

  • Riss aller drei Aussenbänder
  • Bänderriss bei sehr ambitionierten Sportlern
  • Bänder die zusammen mit Knochenstücken ausgerissen sind
  • Nicht wiedererreichen der Stabilität trotz Physiotherapie/ Kräftigungsübungen

Bleibt das Gelenk langfristig instabil, begünstigt das einerseits erneutes Umknicken und weitere Verletzungen, andererseits kann es langfristig zu Arthrose kommen. Lassen Sie sich deshalb rechtzeitig von einem spezialisierten Arzt beraten.

Kräftigungsübungen

Sprunggelenk Training auf einem Balance-BoardDer Arzt wird Sie instruieren, ab wann Sie das Gelenk wieder belasten, respektive ab wann Sie trainieren dürfen. Er wird Ihnen Physiotherapie verschreiben oder geeignete Übungen zeigen. Das Programm wird wahrscheinlich diese Übungen beinhalten:

  • In einer ersten Phase kann mit einfachem Fusswippen im Liegen begonnen werden.
  • Die gleiche Übung kann mit einem Gummiband durchgeführt werden. Legen Sie das Trainingsband um den Fuss und halten Sie die Enden mit der Hand fest. Führen Sie die Wippbewegung mit dem Fuss mehrmals durch.
  • Die gleiche Übung kann mit umgekehrter Belastung durchgeführt werden. Das Band wird um den Fuss gelegt und an einem gegenüberliegenden Tischbein befestigt. Mehrmals langsam wippen.
  • Halten Sie sich an einem Stuhl fest und stehen Sie vorsichtig auf das Bein mit der abgeheilten Verletzung. Heben Sie das gesunde Bein und bewegen Sie es langsam vor und zurück. Langsam probieren den Stuhl loszulassen.
  • Stehen mit einem Bein auf einem Balance Board.

Achtung: Fragen Sie Ihren Arzt welche Übungen Sie machen dürfen.

Während dem Training ist immer darauf zu achten, dass das Gelenk nicht schmerzt. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Sprunggelenk muskulär stabilisieren„.

Wann darf man wieder belasten?

Wann der Fuss wieder voll belastet werden darf, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits davon welche und wie viele der Bänder gerissen sind, wie sportlich der Patient ist, wie kräftig die Muskulatur ist und auch vom Heilungsverlauf. Verbindliche Aussagen wie lange der Bänderriss dauert, kann deshalb nur der behandelnde Arzt machen. Richtwerte sind:

  • Krankengymnastik: An die Situation angepasste Übungen bereits nach wenigen Tagen.
  • Arbeitsunfähig: 1-6 Wochen, abhängig vom Beruf
  • Sport: Kein Training während 2-12 Wochen. Leichte Belastung ist früher wieder erlaubt, als z.B. Joggen oder Kampfsport.
  • Risikosportarten: Fussball, Tennis, Handball, Basketball und Skifahren sind besonders belastend für das Sprunggelenk und sollten deshalb während mindestens 6 Monaten vermieden werden.

Die stabilisierende Schiene wird in der Regel während 6 Wochen getragen. Danach kann auf eine leichtere Bandage umgestellt werden um erneutes Umknicken während dem Sport vorzubeugen (Rezidivprophylaxe). Manche Schienen sind so gestaltet, dass sie sich dem Heilungsverlauf anpassen (z.B. MalleoXpress oder TarsoLok).

Schienen zur Behandlung von Bänderrissen finden Sie bei Bandagenshop.

Rückenschmerzen vorbeugen

Gesunde Haltung

Gesunde Haltung mit einem Posture ShirtDie Wirbelsäule weist vier Krümmungen auf. Im Hals- und Lendenbereich ist sie leicht nach vorne gekrümmt (Lordose), während sie im Brustbereich und an ihrem Ende in Beckenbereich nach hinten (Kyphose) gekrümmt ist. Bei einer eingesunkenen, gekrümmten Haltung wird die Wirbelsäule in eine unnatürliche Position gebraucht und die Rückenmuskulatur stark belastet.

Oft bemerkt man eine schlechte Haltung erst, wenn sie Rückenschmerzen verursacht. Dann sind die Muskeln meist schon so geschwächt, dass es schwer fällt den ganzen Tag aufrecht zu sitzen. Eine leichte Rückenbandage kann helfen eine gesunde Sitz- und Stehposition einzunehmen. Auch Shirts mit haltungskorrigierender Funktion können dabei helfen, eine physiologische Position einzunehmen. Folgende Produkte unterstützen den Rücken, beugen Schmerzen vor und lindern leichte Beschwerden:

Oberer Rücken

Die Schultern sind nach vorne gebeugt und hängen. Eine typische Haltung wenn man lange stehen oder sitzen muss, z.B. bei der Arbeit am Computer. Am Abend machen sich die Verspannungen bemerkbar, Nacken und Rücken schmerzen. Mit dem Bort Geradehalter werden die Schultern und die Brustwirbelsäule aufgerichtet. Elastische Stäbe unterstützen die korrekte Haltung der Wirbelsäule, während die Gurten die Schultern leicht nach hinten ziehen. Diese komfortable Bandage unterstützt sie im Alltag ganz unauffällig.

Unterer Rücken

Wer den unteren Rücken beim Sitzen nach hinten fallen lässt, hat oft mit Schmerzen im Kreuz zu kämpfen. Eine leichte Bandage mit flexiblen Stäben hilft die Lendenwirbelsäule aufzurichten. Die Active Color von Bort ist dank dünnem Material angenehm zu tragen und stützt den Rücken mit einer leichten Kompression, sowie zwei beweglichen Stäben. Die McDavid Rückenstütze 495 ist ähnlich aufgebaut, bietet mit fünf Stäben aber ein etwas sichereres Gefühl. Eine Zuggurtung erlaubt es die Unterstützung individuell anzupassen.

Bandagen sind ein erster Schritt um aus dem Teufelskreis Fehlhaltung-Schmerzen-Schonhaltung-Schmerzen auszubrechen. Wer langfristig schmerzfrei sein will, sollte überall im Alltag auf eine gesunde Haltung achten und die Rückenmuskulatur stärken.

Sitz richtig einstellen

Häufiges Sitzen lässt sich leider nicht vermeiden. Um den Rücken zu entlasten, sollte jedoch auf eine gute Einstellung der Stühle und Sitze geachtet werden. Neben dem Bürostuhl sollte auch der Autositz, der Velosattel und der Stuhl in der Hobbywerkstatt oder im Nähzimmer richtig eingestellt werden. Auf dem Sofa oder Autositz kann ein Rückenkissen für eine gute Haltung sorgen.

Sport und Bewegung

Der menschliche Körper ist darauf ausgerichtet sich zu bewegen. Stehen Sie auch während der Arbeit immer wieder auf und wechseln Sie beim Sitzen regelmässig die Position, um einseitige Belastungen zu vermeiden.

Einmal am Tag sollte ausserdem eine sportliche Einheit eingeplant werden. Untrainierte Personen sollten mit einer leichten Belastung beginnen und das Training nach und nach ausbauen. Es ist besser jeden Tag in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen, als sich einmal pro Woche im Fitnessstudio abzuquälen. Gezielte Kräftigungsübungen sorgen nachhaltig für eine gute Haltung und einen starken Rücken. Drei einfache Übungen die zu Hause ohne Hilfsmittel möglich sind:

  • In den Vierfüsslerstand gehen, dann das rechte Bein und den linken Arm ausstrecken, einige Sekunden halten und Seite wechseln
  • Legen Sie sich auf den Bauch und heben Sie Kopf und Beine so stark an wie Sie können, einige Sekunden halten, mehrmals wiederholen
  • Legen Sie sich auf den Rücken, Beine leicht anwinkeln und nach links kippen lassen, den Kopf nach rechts drehen, einen Moment halten, dann Seite wechseln

Die vorgestellten Bandagen und viele weitere Rückenbandagen finden Sie im grössten Bandagenshop der Schweiz.

Geradehalter

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Richtet die BWS auf und lindert Beschwerden.

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Sacro Loc ISG-Orthese

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Kompakte ISG-Bandage von Bauerfeind.

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Double-Cross Rückenabdange

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Wirkungsvolle Bandage mit Stäben und Zügel.

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LumboTrain

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Premium Rückenbandage von Bauerfeind.

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Die Intrinsic-Plus-Stellung

Wer an einer Verletzung der Hand oder des Handgelenks leidet, wird den Begriff Intrinsic-Plus-Stellung zu hören bekommen. Sie wird dann angewendet, wenn die Hand ruhiggestellt werden muss. Erfahren Sie mehr über die sichere Ruhigstellung der Hand und geeignete Schienen.

Vorteile der Ruhigstellung

Verletzungen, besonders in gelenknähe werden in der ersten Phase ruhiggestellt. So werden Wunden entlastet und können abheilen. Entzündungen können abklingen und es werden ideale Voraussetzungen für einen schnellen, problemlosen Heilungsverlauf geschaffen. Patienten bemerken auch die schmerzlindernde Wirkung und sind froh um die Sicherheit einer stabilen, ruhigstellenden Schiene.

Risiken bei Ruhigstellung

Die Gelenke werden durch Bänder und eine Gelenkkapsel stabilisiert. Wird ein Gelenk ruhiggestellt, können sich die Bänder und Kapseln innert weniger Tage verkürzen, was zu einer Bewegungseinschränkung führt, die nur noch schwer und oft nicht mehr vollständig abtrainiert werden kann. Die Ruhigstellung wird deshalb auf eine möglichst kurze Dauer beschränkt und in einer sicheren Position durchgeführt, der Intrinsic-Plus-Stellung.

Intrinsic Plus Schienen

Mehr Sicherheit mit Intrinsic-Plus-Stellung

Bei der Intrinsic-Plus-Stellung werden Handgelenk und Finger in folgenden Winkel ruhiggestellt:

  • Handgelenk: 25° Dorsalextension (nach oben gestreckt)
  • Finger-Grundgelenk: 70-80° Volarflexion (Finger nach unten gebeugt)
  • Gelenke der Langfinger: Vollständig gestreckt oder max. 10° gebeugt

So sind die Kapselapparate vollständig aufgedehnt und das Risiko einer Verkürzung (Kontraktur) verringert. Die Intrinsic-Plus-Stellung wird deshalb auch Sicherheitsstellung genannt und ist heute Standard bei der Ruhigstellung der Hand.

Geeignete Orthesen

Die einfachste Art die Hand in der Intrinsic-Plus-Stellung ruhigzustellen ist eine vorgeformte Orthese zu wählen. Bei Bandagenshop finden Sie drei neue Orthesen für eine sichere Ruhigstellung der Hand.

ManuLoc long Plus von BauerfeindManuloc long plus

Die extra lange Orthese bietet mit zwei seitlichen und einem handinnenseitigen Alu-Stab maximale Stabilität im Handgelenk. Die Finger werden mit einem breiten Band an der Fingerauflage fixiert, was eine vollständige Streckung gewährleistet.

Trotz dem robusten Aufbau ist die ManuLoc long Plus äusserst leicht und komfortabel.

Bauerfeind ManuRhizoLoc long Plus

Die ManuRhizoLoc long Plus bietet die gleichen Vorteile wie die ManuLoc long Plus weist zusätzlich aber noch eine Daumenfixierung auf. Die Fixierung ist durch eine Schiene rigide und schränkt die Bewegung im Sattelgelenk vollständig ein. Die Beugung des Grundgelenks kann durch eine Klettlasche verhindert oder freigegeben werden.

Modular aufgebaute Bauerfeind Handorthesen

Die beiden vorgestellten Bauerfeind Orthesen sind modular aufgebaut und ermöglichen erstmals eine phasengerechte Therapie mit nur einem Produkt.

In der Akutphase werden die Orthesen vollständig getragen. Abhängig vom Heilungsverlauf können verschiedene Elemente einzeln entfernt werden.

  • Daumenfixierung
    Die Daumenfixierung bei der ManuRhizoLoc long Plus kann entfernt werden. Die Orthese entspricht jetzt der ManuLoc long Plus.
  • Fingerauflage
    Die weich gepolsterte Fingerauflage mit Klettgurt ist an der Orthese angesteckt und mit drei Velcro-Verschlüssen gesichert. Während der Physiotherapie oder wenn der Heilungsverlauf fortgeschritten ist, kann die Fingerauflage entfernt werden.
  • Stäbe
    Die seitlichen und der handunterseitige Alu-Stab können aus der Orthese entfernt werden. Die Bewegungsfreiheit wird so nach und nach vergrössert.
  • Intrinsic-Plus-Stellung
    Geliefert werden beide Orthesen vollständig zusammengestellt und in der sicheren Intrinsic-Plus-Stellung vorgeformt. Das Material ist aber verformbar und kann ohne Werkzeug angepasst werden. Sprechen Sie Änderungen an der Ruhigstellungsposition immer mit dem behandelnden Arzt ab.

Bort D.I.P.S SchieneBort Intrinsic Plus

Die Dorsal Intrinsic Plus Schiene (D.I.P.S) von Bort wird auf der Handoberseite getragen. Sie ist weich gepolstert und ideal für die Akutversorgung von Verletzungen, sowie zur postoperativen Anwendung geeignet. Die Unterseite des Arms bleibt fast vollständig frei, was die Versorgung von Wunden erleichtert.

Bei Fragen zu den ruhigstellenden Intrinsic-Plus Orthesen steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Bandinstabilität im Sprunggelenk behandeln

Das Sprunggelenk ist wegen seiner tiefen Lage durch das gesamte Körpergewicht belastet. Ausserdem ist es in viele Richtungen beweglich, um sich dem Boden optimal anzupassen. Verschiedene Bänder geben dem Gelenk Stabilität. Bei einem Umknicktrauma (OSG-Distorsion) werden die Aussenbänder überdehnt, was eine Instabilität nach sich zieht. Es wird zwischen einer vorübergehenden und einer chronischen Instabilität unterschieden.

Vorübergehende Instabilität (Akutphase)

Bei einer Sprunggelenkdistorsion (Verstauchung) werden die Bänder überdehnt, können im ungünstigsten Fall sogar anreissen oder ganz durchreissen. Lesen Sie hierzu den Beitrag „Bänderriss im Sprunggelenk„. Da die Bänder dem Gelenk Stabilität geben, ist es verständlich, dass die Stabilität bei überdehnten Bändern nicht mehr gewährleistet ist. Um ein „Zusammenziehen“ der Bänder zu ermöglichen muss erneutes seitliches Einknicken unbedingt verhindert werden. Hier hilft eine Orthese. Lernen Sie einige Modelle kennen, welche ideal bei Bandinstabilität geeignet sind.

Bort MalleoXpress

Bort MalleoXpressDie High End Orthese von Bort wurde speziell für die phasengerechte Versorgung von Bandverletzungen des Sprunggelenks entwickelt. Selbst Bänderrisse lassen sich damit behandeln, aber auch leichtere Bänderzerrungen.

Der modulare Aufbau der Orthese ermöglicht eine kontinuierliche Reduktion des Stabilisierungsgrads. In der ersten Akutphase kann das Sprunggelenk vollständig ruhiggestellt werden. Später kann die Beuge- und Streckbewegung freigegeben werden. Am Schluss werden die seitlichen Schalen entfernt und das Gelenk nur noch minimal gestützt.

Das Anziehen der Bort MalleoXpress wird durch den innovativen Boa Verschluss erleichtert.

McDavid Sprunggelenkstütze mit Einlagen

Bei eher leichten Bandverletzungen (ohne Reissen) bietet die McDavid Sprunggelenkstütze Sicherheit. Zwei seitliche Schalen, sowie Federstäbe unterstützen das Sprunggelenk. Ist der Heilungsprozess fortgeschritten, werden die seitlichen Einlagen entfernt. Die Bandage eignet sich jetzt bestens für die Anwendung beim Sport und hilft erneutes Einknicken vorzubeugen.

MalleoLoc L3

Die Halbschalen-Orthese von Bauerfeind eignet sich aufgrund der kompakten Bauweise ideal für den Alltag, sie passt in jeden Schuh. Dank der Kombination von Schienung und Kompressionsbandage kann sie auch bei Schwellungen eingesetzt werden.

Chronische Instabilität

Werden Bandverletzungen nicht ausreichend behandelt oder treten immer wieder Überlastungen auf, kann es zu einer bleibenden Instabilität kommen. Das heisst die Bänder verbleiben im überdehnten oder gerissenen Zustand und können das Gelenk nicht mehr ausreichend stabilisieren. Betroffene bemerken, dass sie oft ohne Grund einknicken und ihrem Gelenk nicht voll „vertrauen“ können. Hier ist es notwendig das Sprunggelenk während dem Sport und anderen Belastungen mit einer leichten Orthese zu stabilisieren, um erneutes Einknicken zu verhindern. Lernen Sie zwei geeignete Produkte kennen.

MalleoLoc

Die MalleoLoc Sprunggelenkorthese von Bauerfeind stabilisiert das Gelenk mit festen seitlichen Schalen, die mit zwei Bändern am Fuss befestigt werden. Zusammen mit einem (Sport-)Schuhe ergibt sich eine gute seitliche Stabilisierung, wobei die natürliche Abrollbewegung uneingeschränkt bleibt.

Swede-O-Universal Fussgelenkstütze

Seitlich eingearbeitete Federstäbe sorgen bei der Swede-O-Universal Fussgelenkstütze für eine gute Stabilisierung. Eine offene Ferse und ein elastischer Einsatz über der Achillessehne ermöglichen es den Fuss uneingeschränkt zu beugen. Dank festem, beständigem Material wird ein sicheres Gefühl erreicht und die Langlebigkeit ist garantiert.

Langfristige Stabilisierung bei Bandinstabilität

Die Behandlung einer chronischen Instabilität mit einer leichten Orthese ist ein erster Schritt um wieder sportlich aktiv werden zu können. Langfristig muss das Gelenk aber auch muskulär stabilisiert werden. Wichtig ist es, regelmässig zu trainieren und nur so intensiv, dass das Sprunggelenk nicht schmerzt. Im manchen Fällen ist auch eine operative Straffung oder Wiederherstellung der Bänder erforderlich. Bleibt eine Instabilität lange unbehandelt, wird die Entstehung von Arthrose begünstigt. Lesen Sie auch unseren Beitrag „Sprunggelenk muskulär stabilisieren„.

Lassen Sie sich im Bandagenshop vom schweizweit grössten Sortiment an Sprunggelenkorthesen überzeugen und zögern Sie nicht, unsere ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.