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Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander! Nur so können realistische Therapieerfolge erwartet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie wissenswertes rund um Bandagen und Stützen.

Die Intrinsic-Plus-Stellung

Wer an einer Verletzung der Hand oder des Handgelenks leidet, wird den Begriff Intrinsic-Plus-Stellung zu hören bekommen. Sie wird dann angewendet, wenn die Hand ruhiggestellt werden muss. Erfahren Sie mehr über die sichere Ruhigstellung der Hand und geeignete Schienen.

Vorteile der Ruhigstellung

Verletzungen, besonders in gelenknähe werden in der ersten Phase ruhiggestellt. So werden Wunden entlastet und können abheilen. Entzündungen können abklingen und es werden ideale Voraussetzungen für einen schnellen, problemlosen Heilungsverlauf geschaffen. Patienten bemerken auch die schmerzlindernde Wirkung und sind froh um die Sicherheit einer stabilen, ruhigstellenden Schiene.

Risiken bei Ruhigstellung

Die Gelenke werden durch Bänder und eine Gelenkkapsel stabilisiert. Wird ein Gelenk ruhiggestellt, können sich die Bänder und Kapseln innert weniger Tage verkürzen, was zu einer Bewegungseinschränkung führt, die nur noch schwer und oft nicht mehr vollständig abtrainiert werden kann. Die Ruhigstellung wird deshalb auf eine möglichst kurze Dauer beschränkt und in einer sicheren Position durchgeführt, der Intrinsic-Plus-Stellung.

Intrinsic Plus Schienen

Mehr Sicherheit mit Intrinsic-Plus-Stellung

Bei der Intrinsic-Plus-Stellung werden Handgelenk und Finger in folgenden Winkel ruhiggestellt:

  • Handgelenk: 25° Dorsalextension (nach oben gestreckt)
  • Finger-Grundgelenk: 70-80° Volarflexion (Finger nach unten gebeugt)
  • Gelenke der Langfinger: Vollständig gestreckt oder max. 10° gebeugt

So sind die Kapselapparate vollständig aufgedehnt und das Risiko einer Verkürzung (Kontraktur) verringert. Die Intrinsic-Plus-Stellung wird deshalb auch Sicherheitsstellung genannt und ist heute Standard bei der Ruhigstellung der Hand.

Geeignete Orthesen

Die einfachste Art die Hand in der Intrinsic-Plus-Stellung ruhigzustellen ist eine vorgeformte Orthese zu wählen. Bei Bandagenshop finden Sie drei neue Orthesen für eine sichere Ruhigstellung der Hand.

ManuLoc long Plus von BauerfeindManuloc long plus

Die extra lange Orthese bietet mit zwei seitlichen und einem handinnenseitigen Alu-Stab maximale Stabilität im Handgelenk. Die Finger werden mit einem breiten Band an der Fingerauflage fixiert, was eine vollständige Streckung gewährleistet.

Trotz dem robusten Aufbau ist die ManuLoc long Plus äusserst leicht und komfortabel.

Bauerfeind ManuRhizoLoc long Plus

Die ManuRhizoLoc long Plus bietet die gleichen Vorteile wie die ManuLoc long Plus weist zusätzlich aber noch eine Daumenfixierung auf. Die Fixierung ist durch eine Schiene rigide und schränkt die Bewegung im Sattelgelenk vollständig ein. Die Beugung des Grundgelenks kann durch eine Klettlasche verhindert oder freigegeben werden.

Modular aufgebaute Bauerfeind Handorthesen

Die beiden vorgestellten Bauerfeind Orthesen sind modular aufgebaut und ermöglichen erstmals eine phasengerechte Therapie mit nur einem Produkt.

In der Akutphase werden die Orthesen vollständig getragen. Abhängig vom Heilungsverlauf können verschiedene Elemente einzeln entfernt werden.

  • Daumenfixierung
    Die Daumenfixierung bei der ManuRhizoLoc long Plus kann entfernt werden. Die Orthese entspricht jetzt der ManuLoc long Plus.
  • Fingerauflage
    Die weich gepolsterte Fingerauflage mit Klettgurt ist an der Orthese angesteckt und mit drei Velcro-Verschlüssen gesichert. Während der Physiotherapie oder wenn der Heilungsverlauf fortgeschritten ist, kann die Fingerauflage entfernt werden.
  • Stäbe
    Die seitlichen und der handunterseitige Alu-Stab können aus der Orthese entfernt werden. Die Bewegungsfreiheit wird so nach und nach vergrössert.
  • Intrinsic-Plus-Stellung
    Geliefert werden beide Orthesen vollständig zusammengestellt und in der sicheren Intrinsic-Plus-Stellung vorgeformt. Das Material ist aber verformbar und kann ohne Werkzeug angepasst werden. Sprechen Sie Änderungen an der Ruhigstellungsposition immer mit dem behandelnden Arzt ab.

Bort D.I.P.S SchieneBort Intrinsic Plus

Die Dorsal Intrinsic Plus Schiene (D.I.P.S) von Bort wird auf der Handoberseite getragen. Sie ist weich gepolstert und ideal für die Akutversorgung von Verletzungen, sowie zur postoperativen Anwendung geeignet. Die Unterseite des Arms bleibt fast vollständig frei, was die Versorgung von Wunden erleichtert.

Bei Fragen zu den ruhigstellenden Intrinsic-Plus Orthesen steht Ihnen unser kompetentes Team gerne zur Verfügung.

Bandinstabilität im Sprunggelenk behandeln

Das Sprunggelenk ist wegen seiner tiefen Lage durch das gesamte Körpergewicht belastet. Ausserdem ist es in viele Richtungen beweglich, um sich dem Boden optimal anzupassen. Verschiedene Bänder geben dem Gelenk Stabilität. Bei einem Umknicktrauma (OSG-Distorsion) werden die Aussenbänder überdehnt, was eine Instabilität nach sich zieht. Es wird zwischen einer vorübergehenden und einer chronischen Instabilität unterschieden.

Vorübergehende Instabilität (Akutphase)

Bei einer Sprunggelenkdistorsion (Verstauchung) werden die Bänder überdehnt, können im ungünstigsten Fall sogar anreissen oder ganz durchreissen. Lesen Sie hierzu den Beitrag „Bänderriss im Sprunggelenk„. Da die Bänder dem Gelenk Stabilität geben, ist es verständlich, dass die Stabilität bei überdehnten Bändern nicht mehr gewährleistet ist. Um ein „Zusammenziehen“ der Bänder zu ermöglichen muss erneutes seitliches Einknicken unbedingt verhindert werden. Hier hilft eine Orthese. Lernen Sie einige Modelle kennen, welche ideal bei Bandinstabilität geeignet sind.

Bort MalleoXpress

Bort MalleoXpressDie High End Orthese von Bort wurde speziell für die phasengerechte Versorgung von Bandverletzungen des Sprunggelenks entwickelt. Selbst Bänderrisse lassen sich damit behandeln, aber auch leichtere Bänderzerrungen.

Der modulare Aufbau der Orthese ermöglicht eine kontinuierliche Reduktion des Stabilisierungsgrads. In der ersten Akutphase kann das Sprunggelenk vollständig ruhiggestellt werden. Später kann die Beuge- und Streckbewegung freigegeben werden. Am Schluss werden die seitlichen Schalen entfernt und das Gelenk nur noch minimal gestützt.

Das Anziehen der Bort MalleoXpress wird durch den innovativen Boa Verschluss erleichtert.

McDavid Sprunggelenkstütze mit Einlagen

Bei eher leichten Bandverletzungen (ohne Reissen) bietet die McDavid Sprunggelenkstütze Sicherheit. Zwei seitliche Schalen, sowie Federstäbe unterstützen das Sprunggelenk. Ist der Heilungsprozess fortgeschritten, werden die seitlichen Einlagen entfernt. Die Bandage eignet sich jetzt bestens für die Anwendung beim Sport und hilft erneutes Einknicken vorzubeugen.

MalleoLoc L3

Die Halbschalen-Orthese von Bauerfeind eignet sich aufgrund der kompakten Bauweise ideal für den Alltag, sie passt in jeden Schuh. Dank der Kombination von Schienung und Kompressionsbandage kann sie auch bei Schwellungen eingesetzt werden.

Chronische Instabilität

Werden Bandverletzungen nicht ausreichend behandelt oder treten immer wieder Überlastungen auf, kann es zu einer bleibenden Instabilität kommen. Das heisst die Bänder verbleiben im überdehnten oder gerissenen Zustand und können das Gelenk nicht mehr ausreichend stabilisieren. Betroffene bemerken, dass sie oft ohne Grund einknicken und ihrem Gelenk nicht voll „vertrauen“ können. Hier ist es notwendig das Sprunggelenk während dem Sport und anderen Belastungen mit einer leichten Orthese zu stabilisieren, um erneutes Einknicken zu verhindern. Lernen Sie zwei geeignete Produkte kennen.

MalleoLoc

Die MalleoLoc Sprunggelenkorthese von Bauerfeind stabilisiert das Gelenk mit festen seitlichen Schalen, die mit zwei Bändern am Fuss befestigt werden. Zusammen mit einem (Sport-)Schuhe ergibt sich eine gute seitliche Stabilisierung, wobei die natürliche Abrollbewegung uneingeschränkt bleibt.

Swede-O-Universal Fussgelenkstütze

Seitlich eingearbeitete Federstäbe sorgen bei der Swede-O-Universal Fussgelenkstütze für eine gute Stabilisierung. Eine offene Ferse und ein elastischer Einsatz über der Achillessehne ermöglichen es den Fuss uneingeschränkt zu beugen. Dank festem, beständigem Material wird ein sicheres Gefühl erreicht und die Langlebigkeit ist garantiert.

Langfristige Stabilisierung bei Bandinstabilität

Die Behandlung einer chronischen Instabilität mit einer leichten Orthese ist ein erster Schritt um wieder sportlich aktiv werden zu können. Langfristig muss das Gelenk aber auch muskulär stabilisiert werden. Wichtig ist es, regelmässig zu trainieren und nur so intensiv, dass das Sprunggelenk nicht schmerzt. Im manchen Fällen ist auch eine operative Straffung oder Wiederherstellung der Bänder erforderlich. Bleibt eine Instabilität lange unbehandelt, wird die Entstehung von Arthrose begünstigt. Lesen Sie auch unseren Beitrag „Sprunggelenk muskulär stabilisieren„.

Lassen Sie sich im Bandagenshop vom schweizweit grössten Sortiment an Sprunggelenkorthesen überzeugen und zögern Sie nicht, unsere ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Aktivbandage für die Schulter

Die Schulter weist einen grossen Bewegungsumfang auf. Das ist dem vielfältigen Aufbau mit drei beteiligten Knochen und dazwischen liegenden Gelenken zu verdanken. Der Oberarmknochen (Humerus) bildet mit dem Schulterblatt das eigentliche Schultergelenk. Das Schulterblatt weisst ausserdem einen Vorsprung (Acromion) auf, der mit dem Schlüsselbein artikuliert. Ein weiteres Gelenk in Schulternähe ist das Sternoclavicular-Gelenk zwischen Brustbein und Schlüsselbein. Auf die zwei unechten Nebengelenke wird hier nicht weiter eingegangen.

Der grosse Bewegungsumfang des Schultergelenks wird durch die kleine Gelenkpfanne des Schulterblatts ermöglicht. Die kleine Auflagefläche bedeutet aber auch eine geringe Stabilität. Die relativ weite Gelenkkapsel trägt wenig zum Halt der Schulter bei. Wichtigster Stabilisator der Schulter ist eine Muskelgruppe, die Rotatorenmanschette.

Schulter ruhigstellen oder nicht?

Bei Gelenkverletzungen muss man sich immer fragen, ob das Gelenk wirklich ruhiggestellt werden muss oder nicht. Halten Sie sich immer an die Vorgaben Ihres Arztes. Grundsätzlich gilt, dass Gelenke möglichst nicht und wenn doch, nur so kurz wie nötig ruhiggestellt werden.  Indikationen die eine Ruhigstellung erfordern sind beispielsweise die Schulterluxation, Frakturen, verschiedene Schulteroperationen und die Rotatorenmanschettenruptur.

Gerade bei Schwellungen und Reizungen nach leichten Verletzungen, bei Arthrosebeschwerden oder leichten Reizungen nach Schulteroperationen ist in der Regel keine Ruhigstellung erforderlich. Sie kann sich sogar negativ auswirken. Wenn man bedenkt, dass die Muskulatur der Hauptstabilisator des Schultergelenks ist, wird klar weshalb eine Ruhigstellung auch Nachteile mit sich bringt. Bereits nach kurzer Zeit erschlafft die Muskulatur und die Stabilität des Gelenks wird immer schlechter.

OmoTrain S SchulterbandageAktivbandage für mehr Bewegungsfreude

Die Bauerfeind Train Bandagen wurden entwickelt um Schmerzen zu lindern, das Sicherheitsgefühl zu verbessern und die Freude an der Bewegung zu fördern. So wird die frühe Mobilisierung gefördert und ungünstige Schonhaltungen vermieden.

Mit der OmoTrain S steht die erste Aktivbandage für die Schulter zur Verfügung. Das Kompressionsgestrick regt die Durchblutung an. Eine grossflächige Delta-Pelotte massiert die Schulter an den häufigsten Schmerzpunkten. Gehalten wird die Bandage von einem Brustgurt. Er verleiht der Schulterbandage Halt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Entdecken Sie die OmoTrain S und weitere Schulterbandagen im Bandagenshop.

Schleimbeutelentzündung an der Ferse

An der Ferse gut sichtbar ist die Achillessehne. Sehnen sind bindegewebige Verbindungen zwischen einem Muskel und einem Knochen. Die Achillessehne entspringt dem dreiköpfigen Wadenmuskel und inseriert ins Fersenbein (Calcaneus), wo sie auf den letzten Zentimetern nahe am Knocken verläuft. Zum Glück hat die Natur eine Polsterung vorgesehen, um die Sehne vor Reibung am Knochen zu schützen, den Schleimbeutel (Bursa subachillea).

Bursitis subachillea

Der Schleimbeutel an der Ferse kann sich entzünden, man spricht von einer Bursitis subachillea (Bursitis = Schleimbeutelentzündung), weil der Schleimbeutel unter der Achillessehne liegt. Die Entzündung ist meist auf einen äusseren Druck, z.B. von ungeeigneten Schuhen, oder eine Überbelastung der Sehne zurückzuführen. Läufer und Velofahrer sind aufgrund der repetitiven Fussbewegungen beim Sport eher gefährdet. Die Bursitis subachillea kann aber jeden treffen, egal ob sportlich oder unsportlich.

Die Haglund-Ferse kommt ebenfalls als Ursache einer Schleimbeutelentzündung in Frage. Es handelt sich um eine knöcherne Veränderung des Fersenbeins, die im Volksmund als Überbein beschrieben wird.

Unabhängig von der Ursache der Bursitis, wird immer zuerst eine konservative Therapie angestrebt.

Therapie

Die Therapie bei einer Schleimbeutelentzündung im Bereich der Ferse besteht aus verschiedenen Anwendungen. Mögliche Therapieansätze sind wie folgt.

Entlastung

Der entzündete Schleimbeutel muss in jedem Fall entlastet werden. Das geschieht durch weites Schuhwerk, das Einstellen/ Reduktion der sportlichen Aktivität und dem Tragen einer geeigneten Bandage wie z.B. der AchiloTrain Pro.

AchilloTrain Pro

AchilloTrain ProDie Achillessehnenbandage von Bauerfeind weist entlang der gesamten Achillessehne eine grossflächige Silikonpelotte auf. Im Fersenbereich reichen zwei Flügel bis über den Schleimbeutel und sorgen für eine entlastende Massagewirkung. Zusätzlich regt die Kompressionsbandage die Durchblutung an. Die Versorgung der Ferse mit Nährstoffen und der Abtransport von Abbauprodukten werden gefördert. Dadurch entsteht ein optimales Milieu für die Heilung. Detaillierte Informationen zur AchilloTrain Pro finden Sie im Shop.

Physikalische Anwendungen

Kälte- oder Wärmeanwendungen können Linderung bringen. Manchmal führt auch die Stosswellentherapie oder Ultraschalltherapie zum Erfolg.

Medikamente

Nichtsteroidale Antirheumatika hemmen Entzündungsreaktionen und sind deshalb bei einer Schleimbeutelentzündung an der Ferse eine mögliche Therapie. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem für Sie geeigneten Medikament. Beachten Sie, dass Medikamente die Entlastung nicht ersetzen, sondern nur den Heilungsprozess unterstützen.

Operation

Klingt die Entzündung nach mehreren Monaten nicht ab, ist die Indikation zur operativen Behandlung gegeben. In der Regel wird der Schleimbeutel über einen kleine Hautschnitt entfernt. Bei der Haglund-Ferse wird zusätzlich der überstehende Knochenvorsprung abgetragen.

Compression Sleeves für den Sport

Kompressionsstulpen, auch Sleeves oder Tubes genannt, sind eine beliebte Alternative zu Sportkompressionsstrümpfen. Durch das fehlenden Fussteil sind sie frei kombinierbar mit allen beliebigen Sportsocken und auch geeignet für Barfuss-Sportarten wie Kampfsport, Turnen oder Tanzen. Sleeves sind tendenziell aus feinerem Material gefertigt als Socken, sodass sie kaum spürbar sind. Bei Bandagenshop finden Sie vier neue Sleeves für Sportler.

Running Triathlon Sleeves

Running Triathlon SleevesDie leichten Sleeves von Sigvaris sind speziell für Triathleten entwickelt, können aber bei jeder beliebigen Sportart genutzt werden. Auch bei Wassersportarten, denn das hochwertige Material ist chlor- und salzwasser-beständig. Wird beim Triathlon vom Schwimmen zum Rad gewechselt, müssen die Running Triathlon Sleeves nicht getauscht zu werden, denn die Stulpen trocknen innert kürzester Zeit.

Die Sigvaris Sleeves gibt’s übrigens für Damen neu auch in Pink!

CEP Calf Sleeves 2.0

Die festen Sleeves von CEP verfügen über verschiedene Gestrickzonen, um die Muskulatur optimal zu stabilisieren. Elastisches Gestrick an der Wade und weiche Abschlussbündchen verleihen einen besonders angenehmen Tragekomfort. Im Garn eingearbeitete Silber-Ionen hemmen unangenehme Gerüche.

Die CEP Calf Sleeves eignen sich perfekt für milde Temperaturen – im Hochsommer empfehlen wir die Variante Ultralight.

CEP Ultralight Calf Sleeves

Für den Sommer und Wettkampfsituationen gibt es die CEP Sleeves jetzt in einer Ultralight Version. Das feine, dünne Gestrick wiegt 30% weniger als das der Calf Sleeves 2.0, bei vergleichbarer Unterstützung. So laufen Sie leichter und schneller ins Ziel. Selbstverständlich wurde auch auf ein gutes Feuchtigkeitsmanagement geachtet, damit Sie an heissen Sommertagen nicht ins Schwitzen kommen.

Bei den Ultralight Calf Sleeves profitieren Sie von einem 2er Sparpaket zum Vorzugspreis.

RESOXX Tubes

Erleben Sie High-Tech für die Beine. Die mit X-Static Fasern ausgestatteten RESOXX Tubes haben einen kühlenden Effekt. Ausserdem wird das Bakterienwachstum auf der Haut gebremst und so unangenehme Gerüche verhindert. Eine hohe Kompression von 25 mmHg an der Fessel macht die RESOXX Tubes hochwirksam.

Vorteile von Kompression im Sport

Kompressionsstulpen haben verschiedene Vorteile, die sich positiv auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

  • Die verbesserte venöse Durchblutung unterstützt den schnellen Abtransport von Metaboliten.
  • Die Arterien werden reflektorisch erweitert, die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert.
  • Muskelvibrationen werden reduziert, es treten weniger Mikroverletzungen auf.
  • Muskelkater kommt seltener vor, der Effekt wird noch verstärkt, wenn die Sleeves auch während der Regenerationsphase getragen werden.
  • Die volle Leistungsfähigkeit wird schneller wieder erreicht.

Entdecken Sie das gesamte Sleeves Sortiment jetzt im Bandagenshop.

Sportsocken mit Kompression

Beim Training, an Volksläufen und an internationalen Wettkämpfen sieht man immer mehr Athleten mit Kompressionssocken. Sie verlassen sich auf die leistungssteigernde Wirkung der Funktions-Socken. Lernen auch Sie die Vorteile kennen und entdecken Sie die neuen Sportangebote bei Bandagenshop.

Mehr Erfolg mit Kompressionssocken

Sport Kompressionssocken helfen Ihnen Ihre Leistung zu verbessern und Ihre persönlichen Ziele schneller zu erreiche. Mehrere Mechanismen tragen dazu bei.

Bessere Durchblutung

Die Arterien leiten sauerstoffreiches Blut in die Muskeln. Die Venen transportieren sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Bei diesem Vorgang wird aber nicht nur Sauerstoff zu den Zellen transportiert, sondern auch Nährstoffe. Abbauprodukte werden eliminiert. Kompressionssocken regen die Durchblutung der Wadenmuskulatur an und somit auch den Stoffwechsel, der für die Leistungsfähigkeit während dem Sport verantwortlich ist. Mit Kompressionssocken werden optimale „Arbeitsbedingungen“ für die Muskulatur geschaffen, sodass man stets die volle Leistung erbringen kann. Der Punkt des ermüdungsbedingten Leistungsabfalls wird nach hinten verschoben.

Weniger Muskelvibrationen

Beim Laufen wird die Muskulatur in Schwingung versetzt. Diese Oszillationen führen zu mikroskopisch kleine Rissen in den Muskelfasern. Das bemerkt man am Leistungsabfall der nach und nach einsetzt. Elastisches Kompressionsgestrick stabilisiert die Muskeln. Bewegungsenergie wird von der Wade weggeleitet und vom Strumpf aufgenommen.

Seltener Muskelkater

Die bessere Durchblutung und die reduzierten Muskelvibrationen zeigen ihre Wirkung nicht nur während dem Sport, sondern auch danach. Liegengebliebene Metaboliten und Faserrisse die heilen müssen, sind mitunter für Muskelkater verantwortlich. Da diese unerwünschten Vorgänge bereits während dem Sport reduziert werden, kommt es nach dem Sport zu weniger Muskelkater.

Geringeres Verletzungsrisiko

Kompression steigert die Eigenwahrnehmung (Propriozeption). Eine verbesserte Propriozeption hilft Bewegungsabläufe kontrollierter auszuführen. Das Risiko seitlich einzuknicken sinkt und die Bewegungen werden bewusster ausgeführt.

Die neuen Sportsocken im Shop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort vier neue Sportsocken die ideal sind für Laufsportarten, sich aber auch bei andern Sportarten wie Velofahren oder Teamsport gut eignen.

CEP Run Socks

Die Laufsocken der deutschen Marke CEP überzeugen mit einem guten Tragekomfort. Das Gestrick ist stabil und trotzdem nicht zu dick. Eine Kompressionszone im Mittelfussbereich unterstützt das Längsgewölbe. Der Halt der Socken im Fussbereich wird verbessert und so Verrutschen und Blasenbildung vorgebeugt. Die CEP Run Socks weisen eine relativ hohe Kompression auf und eignen sich damit besonders für fortgeschrittene Athleten.

Sigvaris Sleeves and SocksSigvaris Sleeves and Socks

Das Verbund-System bestehend aus Stulpen und Socken ist speziell für die Anwendung beim Triathlon entwickelt. Die Sleeves werden vor dem Wettkampf angezogen, so wird die Muskulatur schon während dem Schwimmen unterstützt. Das chlor- und salzwasserbeständig Gestrick trocknet während dem Radfahren innert kurzer Zeit. Die knöchelhohen Socks werden erst beim Wechsel angezogen. Das System verbindet sich optimal und garantiert einen stufenlosen Kompressionsverlauf.

CEP Ultralight Run Socks

Extra leichtes Gestrick zeichnet die Ultralight Run Socks von CEP aus. Die temperaturregulierenden Eigenschaften verleihen an heissen Sommertagen besten Tragekomfort. Auch bei Wettkämpfen, wenn eine leichte Ausrüstung gefragt ist, sind die Ultralights die richtige Wahl. Für ein perfektes Laufgefühl ist die sohle nur leicht gepolstert, die gekettelte Zehennaht sorgt für Schmerzfreiheit auf langen Strecken.

Sigvaris Sports MountainSigvaris Sports Mountain

Profitieren Sie beim Wandern von Kompressionssocken. Die Sports Mountain sind rundum auf diese Anwendung ausgelegt. Festes Gestrick mit Edelweiss sorgt für den richtigen Look. Verschiedene Polsterzonen und ein Spezialgestrick über dem Rist schützen den Fuss.

Schauen Sie sich das gesamte Sportsockensortiment im Bandagenshop an.

Nicola Spirig setzt auf Bauerfeind

Die olympischen Spiele in Rio de Janeiro stehen kurz bevor. Ein Ereignis auf das sich Spitzenathleten seit Jahren vorbereiten. Jetzt kurz vor der Eröffnung der Sommerspiele wird noch einmal alles daran gesetzt, die Bestform zu erreichen und Sicherheit zu erlangen. Auch Nicola Spirig wird bis im August in St.Moritz im Höhentraining bleiben. Dabei kann sie sich nicht nur auf Ihr Umfeld verlassen, sondern auch auf die Unterstützung von Bauerfeind.

Compression Socks – Nicola Spirigs Langstrecken-Begleiter

An einem langen Tag setzt die Triathlon-Olympiasiegerin auf die Compression Socks von Bauerfeind. Dabei kann Sie auf zwei verschiedene Modelle zurückgreifen.

Compression Sock Performance

Wenn Höchstleistungen gefordert sind, dürfen die Compression Socks Performance nicht fehlen. Die ultraleichten Kompressionssocken verbessern die Durchblutung der Beine. Das steigert die Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Regeneration. Dank atmungsaktivem Material liegen die Socks angenehm auf der Haut und bleiben auch nach Stunden noch trocken.

Compression Sock Training

Mit einer Taping-Zone und einer Muscle-Toning-Zone aktivieren die Compression Sock Training die Wadenmuskulatur und stabilisieren das Sprunggelenk. Ein gut gepolsterter Fussbereich sorgt für angenehmen Komfort beim Laufen, Springen und Stop-and-Go Bewegungen. Die Achillessehne wird durch eine Aussparung im Polster entlastet.

GenuTrain. Die Stütze an harten Tagen

Schwimmen, rennen, Velofahren – all das will trainiert sein. Der Triathlon stellt eine dreifache Herausforderung an die Beine. Gut gibt es die GenuTrain Kniebandage. Sie unterstützt das Gelenk mit anregender Kompression. Die Kniescheibe wird von der Omega-Pelotte geführt und gleichzeitig entlastet. Die Muskulatur wird angeregt, während Schmerzen abnehmen.

„Bauerfeind motiviert zum Spass an der Bewegung. Bis hin zu Höchstleistungen.“

Das Ziel der Train Aktivbandagen ist es die Bewegung zu fördern. Die Bandagen sind mit ihrem atmungsaktiven Gestrick speziell für Sportler entwickelt worden und bieten stets ein gutes Tragegefühl. Mit der medizinisch wirksamen Kompression der Klasse 2 regen sie die Durchblutung, sowie die propriozeptive Stabilisierung des Gelenks an. Die Kombination von Unterstützung und Freiheit ist so gut gewählt, dass selbst Spitzenathleten wie Nicola Spirig auf die Wirkung vertrauen.

MalleoTrain S. Der Running Partner von Nicola Spirig.

Bei der letzten Trainingseinheit des Tages setzt die Schweizer Triathlon Olympiasiegerin auf die MalleoTrain S. Die Bandage bietet Umknickschutz beim Sport. Ein teilelastisches Gurtsystem wird in 8er-Tour um Mittelfuss und Fessel gelegt. Obwohl seitliche Belastungen reduziert werden ist die natürliche Abrollbewegung uneingeschränkt möglich. Hochelastisches Gestrick im Fersenbereich sorgt für einen angenehmen Komfort. Die Sprunggelenkbandage gibt es auch in einer Spezialausführung „open heel“ für Barfuss-Sportarten.

Alle vorgestellten und viele weitere Bauerfeind Bandagen finden Sie im Bandagenshop.

Sprunggelenkbandage beim Sport

Das obere Sprunggelenk wird auf der Aussenseite von drei Bändern stabilisiert. Beim Misstritt (Distorsion) werden diese Bänder überdehnt, man spricht von der Bänderzerrung. Grundsätzlich straffen sich die Bänder von alleine wieder. Erneutes Einknicken muss aber verhindert werden, um eine bleibende Schädigung (mit Instabilität) zu verhindern. Ausserdem können Schwellungen, Schmerzen und Funktionseinschränkungen durch eine konservative Therapie gelindert werden.

Bauerfeind Sprunggelenkbandagen

Bandage bei Bänderzerrung

Bei Bänderzerrung ist eine Kompressionsbandage indiziert. Sie lässt Ödeme abschwellen und stabilisiert das Gelenk propriozeptiv. Ein zusätzliches Gurtsystem erhöht die Stabilität und gewährleistet eine sichere Umknickprophylaxe.

Bei leichten Zerrungen kann schon nach ein bis zwei Wochen wieder mit leichter sportliche Aktivität begonnen werden. (Fragen Sie bei Unsicherheit Ihren Arzt) Verheilt ist die Verletzung jetzt aber noch nicht. Die Faserstruktur des Bands muss sich neu organisieren bis die Stabilität wieder vollständig hergestellt ist. In dieser Zeit soll erneutes Einknicken verhindert werden. Wir stellen Ihnen die besten Knöchelbandagen vor, die das Gelenk beim Sport seitlich stabilisieren.

NEU: MalleoTrain S open heel für Barfuss-Sportarten

MalleoTrain S open heel

Beim Kampfsport, beim Tanzen oder Turnen, wo ohne Schuhe trainiert wird, kommt es überdurchschnittlich oft zu Misstritten und Bänderzerrungen. Genau für diese Sportarten gab es bis jetzt aber keine geeignete Knöchelbandage zur funktionellen Therapie während dem Sport. Die MalleoTrain S open heel löst dieses Problem.

Das Kompressionsgestrick der open heel Bandage umschliesst Fessel, Knöchel und Mittelfuss. Die Zehen und die Ferse bleiben frei, sodass der gewohnt gute Halt auf den Matten gewährleistet ist. An der unterstützenden Wirkung der Bandage ändert die offene Ferse nichts. Das teilelastische Gurtsystem, das in einer 8-er Tour um den Knöchel gelegt wird sorgt für seitliche Stabilität. Beuge- und Streckbewegung sind weiterhin uneingeschränkt möglich. Mit der MalleoTrain S open heel kann das Training schon in einer frühen Phase der Therapie wieder aufgenommen werden.

Weitere Sprunggelenkbandagen beim Sport

Nicht bei allen Sportarten ist eine Knöchelbandage mit offenem Fersenbereich nötig. Lernen Sie drei geeignete Modelle mit geschlossener Ferse für Sportler kennen.

MalleoTrain S

Die MalleoTrain S von Bauerfeind stabilisiert das Gelenk mit einem teilelastischen Gurtsystem, das in einer 8-er Tour ums Gelenk gewickelt wird. Das Train Kompressionsgestrick hilft Schwellungen zu reduzieren. Zonen mit unterschiedliche Kompression und Elastizität verleihen ein gutes Tragegefühl, das jede Bewegung unterstützt. Dank dünnem Material passt die Bandage problemlos in herkömmliche Laufschuhe oder andere Sportschuhe. Die Sprunggelenkbandage ist aus dem gewohnt guten und atmungsaktiven Train-Gestrick hergestellt.

Push care Sprunggelenkbandage

Push care Sprunggelenkbandage

Leichte Sympress-Mikrofaser sorgt auch bei grosser Anstrengung für ein angenehm trockenes, sauberes Tragegefühl. Ein Klettverschluss oberhalb der Fessel erleichtert das Anziehen und ermöglicht eine individuelle Anpassung an den Beinumfang. Das elastische Band zur Stabilisierung ist zweigeteilt und wird an der Innenseite des Knöchels mit einem Velcro verschlossen. Die Push care Sprunggelenkbandage eignet sich gut für die Langzeittherapie oder Prophylaxe.

Sports Ankle Support by Bauerfeind

Die Sports Ankle Support ist mit ihrem dünnen atmungsaktiven Gestrick eine reinrassige Sportbandage. Auch der stabilisierende 8er-Gurt ist ultraflach und trägt nicht auf, sodass die Bandage in jeden Sportschuh passt. Stabilität erzeugt die flexible Bandage mit ihrer Kompressionswirkung und mit dem teilelastischen Gurt, der die Fussaussenkante leicht anhebt.

Lassen Sie sich vom sportlichen Design in drei verschiedenen Farbvarianten überraschen.

Fibulo-Tape Sprunggelenkbandage

Die Sporlastic Sprunggelenkbandage funktioniert nach dem Tape-Prinzip. Wie die andern vorgestellten Bandagen unterstützt auch die Fibulo-Tape das Gelenk mit einem Kompressionsgestrick. Zwei elastische und ein unelastisches Band stabilisieren das Gelenk wie ein Tapingverband. Die elastischen Gurten verlaufen der Fussaussen- resp. Innenkante entlang und kreuzen sich über dem Rist. Befestigt werden sie hinter dem Sprunggelenk. Das erzeugt Stabilität, ohne sie Beugebewegung einzuschränken.

Der unelastische Taping-Gurt verläuft von unterhalb der Ferse auf der Sprunggelenkaussenseite nach oben, wo er am elastischen Gurt mit Klett befestigt wird. Durch den seitlichen Zug nach oben werden Misstritte zuverlässig vorgebeugt und das Sicherheitsgefühl deutlich gesteigert.

Um Schwellungen oder Blutergüsse nach einer Bänderzerrung oder Teilruptur zu reduzieren, ist die Fibulo-Tape Sprunggelenkbandage mit seitlichen Massagepelotten ausgestattet.

Energy Malleo Sport

Energy Malleo Sport Knöchelbandage

Die schlanke Energy Malleo Sport stabilisiert das Sprunggelenk mit einem elastische Gurt. Das dünne Kompressionsgestrick bietet guten Tragekomfort und ist an den Rändern druckvermindert. Weiter kann die Bandage mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Ist das Gelenk ausreichend muskulär stabilisiert, so kann das Stabilo-Band entfernt werden, wodurch die Bandage ein breites Einsatzspektrum hat.

CEP Ortho Ankle Socks (nicht mehr verfügbar)

Bei leichten Verletzungen, Reizungen oder Überbelastung ist nicht immer eine Bandage nötig. Mit der CEP Ortho-Linie kann das Sprunggelenk auf komfortable Art und Weise versorgt werden, ohne dass Sie auf den perfekten Komfort einer guten Sportsocke machen müssen! Die CEP Ortho Ankle Socks gibt’s in zwei Ausführungen. Beide versorgen das Gelenk mit einer medizinisch wirksamen Kompression dank eingearbeiteten Memory-Foam Pelotten. Zusätzlich wird das Gelenk stabilisiert, um Einknicken zu verhindern.

Die schweizweit grösste Auswahl an Knöchelbandagen finden Sie im Bandagenshop.

Knieschmerzen beim Velofahren

Velofahren ist eine gelenkschonende Sportart, da das Körpergewicht nicht auf den Beinen lastet, sondern auf dem Gesäss. Ausserdem gibt es keine schlagartigen Belastungen, wie das beispielsweise beim Joggen der Fall ist. Trotz dieser Vorteile leiden viele Velofahrer unter Knieschmerzen. Der Grund dafür liegt oft in der ungewohnten Beanspruchung der Sehnen. Im Gegensatz zu den Muskeln lassen sie sich nur schwer trainieren und sind anfällig auf schnell gesteigerte Belastung. Wir stellen Ihnen zwei häufige Ursachen für Knieschmerzen beim Velofahren vor.

Alternativ Training zum Laufen

Ursachen

  • Überbelastung: Velofahren ist entspannend, auch untrainierte können sich gut sportlich betätigen. Wer zu heftig einsteigt oder die Trainingsintensität erhöht, läuft Gefahr eine Überbelastung zu erleiden.
  • Fehlbelastung durch Sitzposition: Die Sitzposition und die Distanz zu den Pedalen müssen korrekt eingestellt sein. Ist der Sattel zu hoch, wird das Knie überstreckt. Bei zu tiefer Sattelposition erfolgt die Belastung bei starker Flexion. Beides führt auf Dauer zu Knieschmerzen.
  • Fehlbelastung durch Tritt: Egal ob mit Klick-Pedalen oder ohne, der Fuss sollte in einer natürlichen Position auf dem Pedal liegen. Der Druckpunkt befindet sich dabei auf dem Zehenballen. Eine korrekte Position lässt sich einfach überprüfen: Das Knie sollte während der Bewegung nur eine senkrechte Bewegung machen und nicht seitlich herausragen.
  • Auskühlung: Das Kniegelenk ist beim Velofahren stark exponiert. Durch den Fahrtwind kühlt es aus, wodurch die Durchblutung schlechter wird.
  • Vorbestehende Erkrankungen: Ein vorgeschädigtes Kniegelenk wird durch die repetitive Bewegung gereizt und kann Schmerzen verursachen (z.B. bei Kniegelenksarthrose).

Schmerzen unterhalb der Kniescheibe

Die Kniescheibe ist ein sogenanntes Sesambein, welches Kraft von der Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel überträgt und das Gleiten der Sehne über das Kniegelenk ermöglicht. Am oberen geraden Ende der Kniescheibe setzt die Quadrizepssehne an, am unteren, spitz zulaufenden Ende wird sie als Patellasehne weitergeführt, bis sie schliesslich in den Unterschenkelknochen eintritt.

Entzündung des Patellabandes

Genau an diesem spitzen Ende der Patella kann sich der Übergang zwischen Knochen und Sehne (Insertionsstelle) entzünden. Das macht sich durch starke Schmerzen unterhalb der Kniescheibe bemerkbar, die typischerweise nach der Belastung auftreten. Mit der Zeit werden die Schmerzen beim Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie genannt, chronisch und es kann im schlimmsten Fall zu einem Sehnenriss kommen.

Aus diesem Grund ist es notwendig eine Sportpause einzulegen und das Knie mit einer geeigneten Bandage zu entlasten. Auch Wärme- oder Kälteanwendungen, Medikamente oder Massagen können helfen.

Bandage bei Kniescheibenschmerz

PatellabandagenPatella Sehnenbänder

Beim Patellaspitzensyndrom eignen sich sogenannte Sehnenbänder, die unterhalb der Kniescheibe getragen werden. Sie entlasten die Patellasehne mit einer Druckpelotte. Bei Bandagenshop finden Sie Patellasehnenbänder von verschiedenen Marken, z.B. Bauerfeind, Push oder Bort.

Patellabandagen

Für maximale Unterstützung kann eine ganze Kniebandage mit Kniescheibenpelotte getragen werden. Hier wird nicht nur die Sehne entlastet, sondern das gesamte Knie stabilisiert und die Kniescheibe sicher in ihrer vorgesehenen Gleitbahn geführt. Bei starken Kniescheibenproblemen und allfälligen Fehlstellungen kann die GenuTrain P3 helfen. Sie führt und entlastet die Kniescheibe mit einer tropfenförmigen Pelotte. Weiter ermöglicht es ein Zügel die Position der Kniescheibe individuell zu korrigieren.

Schmerzen aussen am Knie

Iliotibiales Bandsyndrom (ITBS)

Äusserer Knieschmerz, der vor allem während dem Radfahren auftritt ist häufig auf das iliotibiale Bandsyndrom (Läuferknie) zurückzuführen. Der Tractus iliotibialis ist eine Sehnenplatte die entlang des Oberschenkels von der Hüfte bis zum oberen Ende des Unterschenkels zieht. Bei starker Belastung kann dieses Sehnenplatte an einem Knochenvorsprung im Bereich des Knies scheuern und Schmerzen verursachen. Zuerst treten die stechenden, brennenden Schmerzen vor allem beim Berg-/ Treppenabsteigen und eben beim Velofahren auf, später auch beim Bergaufgehen.

Behandlung des ITSB

Die Behandlung des iliotibialen Bandsyndroms erfolgt konservativ. Das Velofahren sollte für einige Zeit unterlassen oder wenigstens reduziert werden. Eine Bandage unterstützt das Knie und Medikamente können die Schmerzen lindern. Knie und Hüfte sollten regelmässig ohne Belastung bewegt und leicht gedehnt werden.

Bandagen bei äusseren Knieschmerzen

Beim Läuferknie, das eben durchaus auch Velofahrer treffen kann, hilft bereits eine einfache Kompressionsbandage, wie beispielsweise die Omnimed Energy Genu oder die Active Color Kniebandage. Die leichten Kompressionsbandagen sorgen für ein besseres Stabilitätsgefühl, lindern Schmerzen und schränken nicht ein. Bei stärkeren Beschwerden kann eine Bandage mit seitlichen Stäben zusätzliche Entlastung bringen, wie z.B. die GenuTrain von Bauerfeind oder die StabiloGen eco sport von Bort.

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Wann zum Arzt?

Schmerzen die nach einem Sturz auftreten sollten immer vom Arzt untersucht werden, da ein Knochenbruch oder Risse an Bändern, Sehnen oder Menisken vorliegen können. Belastungsbedingte Schmerzen sollten dem Arzt vorgeführt werden, wenn sie auch nach einigen Tagen ohne Belastung nicht nachlassen.

Langfristig schmerzfrei

Behandlungen mit Schmerzmitteln, Bandagen, Massagen usw. zielen darauf ab die Schmerzen zu lindern und Entzündungen abklingen zu lassen. Ist das Knie wieder schmerzfrei, ist ein erstes Ziel erreicht. Wer aber langfristig von Knieschmerzen beim Velofahren befreit sein möchte, muss das Problem auf einer anderen Ebene angehen.

  1. Gezielter Muskelaufbau hilft das Knie zu stabilisieren und so Fehlbelastungen vorzubeugen. Die Belastung sollte ausserdem möglichst langsam aufgebaut werden, um Bändern und Sehnen genügend Zeit zu geben sich anzupassen. Regelmässiges leichtes Training ist besser als seltene dafür sehr anstrengende Velotouren. Im Winter kann beispielsweise mit einem Hometrainer trainiert werden, sodass man im Frühling schon bereit ist für die neue Saison.
  2. Weiter ist darauf zu achten, dass das Velo richtig eingestellt ist.
  3. Wer zum ersten Mal mit Klick-Pedale fährt, sollte sich langsam daran gewöhnen.
  4. Achsfehlstellungen der Bein oder Füsse sollten von einem Orthopäden untersucht werden.

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Die Behandlung des Karpaltunnel-Syndroms

Schmerzen und Taubheitsgefühle im Daumen, Zeig- und Mittelfinger sind oft auf das Karpaltunnelsyndrom (CTS) zurückzuführen. Es betrifft vor allem Frauen. Häufige Auslöser sind repetitive Arbeiten mit der Hand, Schwangerschaft, Übergewicht und Diabetes. Auch Verletzungen im Bereich des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen oder Veränderungen des Hormonhaushalts können zu einer Verengung des Karpaltunnels führen.

Röntgenbild des Handgelenks mit schematischer Darstellung

Das Karpaltunnelsyndrom

Der Karpaltunnel liegt im Bereich der Handwurzel. Gebildet wird der Durchgang aus den Handwurzelknochen und darüber gespannten Bändern. Darin verlaufen Sehnen und Nerven, unter anderem der Nervus medianus, welcher Daumenballen, Daumen, Zeig- und Mittelfinger, sowie einen Teil des Ringfingers innerviert. Mechanische Überbelastung oder die eingangs beschriebenen Risikofaktoren können zu einer Verengung des Karpaltunnels und damit einer Komprimierung des Nervus medianus führen.

Ursachen

Schematische Darstellung des Karpaltunnel Syndroms

Das Karpaltunnel-Syndrom oder CTS entsteht durch Druck auf den Nervus medianus, welcher durch den engen Kanal am Handgelenk führt. Die Kompression des Nervs führt zur Reizung, wodurch Schmerzen, Missempfindungen und Kraftminderung auftreten kann. Die Weite des Karpaltunnels ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Je enger der Kanal, desto häufiger tritt das CTS auf. Das CTS tritt mit einer familiären Häufung auf, es ist daher davon auszugehen, dass eine erbliche Komponente vorhanden ist. Typische Auslöser sind:

  • Reizung: Körperlich anstrengende Arbeiten (z.B. Bedienung von Maschinen mit starken Vibrationen) können das Handgelenk reizen.
  • Schwellung der Weichteile (z.B. durch Überbelastung)
  • Entzündungen (akut oder chronisch): Entzündungen führen zu einer Vermehrung der Gewebsflüssigkeit, wodurch es zu einer Schwellung kommt, welche den Kanal einengt. Hierzu gehören auch rheumatische Erkrankungen.
  • Verletzungen: Kommt es zu einer Verletzung in der Nähe des Handgelenks, so steigt das Risiko ein CTS zu entwickeln. Typisch ist z.B. die distale Radius-Fraktur. Lesen Sie hierzu den Bericht Handgelenkschmerzen nach Sturz.
  • Schwangerschaft (durch veränderten Hormonhaushalt)
  • Gewebswucherungen

Symptome

In der Regel sind die ersten Symptome des Karpaltunnelsyndroms nur wenig ausgeprägt, sodass sich Betroffene nicht gestört fühlen. Je länger der Nerv eingeengt wird, desto wahrscheinlicher die dauerhafte Schädigung – eine möglichst zeinahe Therapie ist daher wichtig!

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Frühsymtome – Warnzeichen

  • Nächtliches Einschlafen ist pathognomonisch beim CTS. Wird die Hand bewegt, so verschwindet das Ameisenlaufen wieder. Im Verlauf wird das Einschlafen immer häufiger und intensiver, bis Schmerzen dazukommen.
  • Parästhesien – bedeutet Missempfindungen, wie z.B. Kribbeln. Zuerst sind diese nur an den Fingern spürbar, später breiten sie sich über die Hand und den Unterarm aus.
  • Schmerzen können hinzukommen, meist nach intensiver Belastung (z.B. Frühlingsputz). Im Verlauf treten Schmerzen auch spontan, also ohne besonderen Auslöser auf.

Spätsymptome

  • Sensibilitätsstörungen bis hin zum kompletten Verlust des Tastsinnes.
  • Muskelabbau am Daumenballen durch fehlende Innervation. Die Funktion der Hand ist eingeschränkt.

Treten bereits Spätsymptome auf, so führt eine Therapie oft nicht zur kompletten Heilung. Daher ist es umso wichtiger, bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufzusuchen und mit der Behandlung zu beginnen.

Diagnose

Als erstes steht das Gespräch mit dem Patienten im Vordergrund, die Krankengeschichte wird aufgenommen (Anamnese). Hierzu wird nicht nur nach den Beschwerden gefragt, sondern auch nach Risikofaktoren gesucht. Erst dann folgt die körperliche Untersuchung:

  • Sensibilitäsprüfung: Mit verschiedenen Test wird der Gefühlssinn geprüft. Jeder Finger wird an unterschiedlichen Stellen untersucht. Die Ergebnisse werden dokumentiert und helfen den Verlauf besser festzuhalten.
  • Kraft- und Funktionsprüfung: Liegt eine reduzierte Kraft vor, ist der Muskel am Daumenballen bereits abgebaut? Können Gegenstände, wie z.B. eine Flasche sicher gegriffen werden?

Provokations-Tests

Im Provokationstest wird der Nerv im Karpaltunnel gezielt gereizt. Beim gesunden Patienten löst das keine Beschwerden aus, liegt jedoch bereits eine Verengung oder Reizung vor, sind die Ergebnisse positiv:

  1. Hoffman-Tinel-Zeichen: Die Hand wird mit der Handfläche nach oben ausgestreckt. Nun klopft der Arzt mit dem Finger auf das Handgelenk, genau da wo der Karpaltunnel liegt. Verspürt der Patient ein elektrisierendes Gefühl oder Schmerz, so ist das Zeichen positiv.
  2. Phalen-Zeichen: Die Handflächen werden aneinander gepresst, so dass das Handgelenk stark überstreckt wird. Diese Position wird nun während einer Minute eingehalten. Kommt es zu Missempfindungen, ist das Zeichen positiv.

Neurologische Tests

Eine exakte Diagnose liefert die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese wird mittels ENG (Elektroneurographie) ermittelt. Ist die Nervenleitung verlangsamt, spricht das für eine Schädigung des Nervs. Für Interessierte: Die Myelinschicht, welche den Nerv umgiebt wird durch die Entzündung abgebaut, wodurch die elektrische Leitfähigkeit verringert wird. Die Messung kann über die Haut erfolgen (es werden Elektroden auf den Arm und die Hand geklebt) oder direkt am Nerv (mit feinen Nadeln).

Bildgebende Untersuchungen

Ultraschall, Röntgen oder MRI werden nur durchgeführt, wenn mögliche Differenzialdiagnosen ausgeschlossen werden müssen. Im konventionellen Röntgen ist z.B. eine Knochenwucherung durch Arthrose sichtbar, welche auf den Nerv drückt. Im MRI kann ein einengender Tumor festgestellt werden.

Therapie – Behandlungsmöglichkeiten

Das Karpaltunnelsyndrom wird immer zuerst konservativ behandelt. Erst wenn die Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird die Operation ins Auge gefasst.

Konservative Therapie

Zentrales Hilfsmittel bei der Therapie des Karpaltunnelsyndroms ist eine Handgelenkschiene zur Ruhigstellung. Überbelastete Sehnen werden so geschont uns schwellen ab, der Nerv wird entlastet. Einige Hersteller bieten speziell für die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms entwickelte Bandagen, wie zum Beispiel die Ortho Manu CTS (Carpal-Tunnel-Syndrom), welche das Handgelenk in einer leicht angewinkelten Position ruhigstellt und den Nerv mit einer Druckpelotte entlastet.

Weiter können entzündungshemmende Medikamente oral eingenommen, oder Kortikoide injiziert werden.

TENS Schmerztherapie

Als wirksames Mittel zur Schmerzlinderung hat sich die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, herausgestellt. Bei der Behandlung werden geringe Ströme durch die Haut geleitet, welche die Schmerzsignale unterbrechen. Bereits nach einer viertelstündigen Anwendung ist die Schmerzweiterleitung für mehrere Stunden blockiert.

Die Anwendung von TENS ist äusserst einfach, sauber und ohne Nebenwirkungen. Es brauchen lediglich zwei selbsthaftende Elektroden auf die Haut geklebt zu werden und schon kann die gewünschte Therapie per Knopfdruck gestartet werden. Die Elektroden kleben auf der Haut, sind aber rückstandslos wieder abziehbar und können bis zu 400 Mal wiederverwendet werden. Verschieden Therapiemodi erlauben eine individuelle Behandlung mit unterschiedlichen Reizstärken. (TENS Geräte im Shop)

Operative Therapie

Bringt die konservative Therapie keinen Erfolg, wird das Band, welches das Dach des Karpaltunnels bildet bei einer Operation durchtrennt um den Nerv zu entlasten. Die Indikation zur Operation ist gegeben wenn

  1. alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft wurden und keine Heilung erzielt werden konnte.
  2. die Schmerzen für den Patienten unerträglich sind.
  3. eine anhaltende Taubheit der Finger/Hand vorliegt.
  4. eine deutlich reduzierte Nervenleitgeschwindigkeit nachweibar ist.

Die Durchtrennung des Retinaculum flexorum kann offen oder endoskopisch erfolgen. Welche Variante besser geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und sollte mit dem Patienten individuell besprochen werden.

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Weiterführende Informationen, Quellen und Leitlinien