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Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander! Nur so können realistische Therapieerfolge erwartet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie wissenswertes rund um Bandagen und Stützen.

Neue BraceID Handgelenkschienen

Wrist Embrace Handgelenkschienen von BraceID

Die neue Wrist Embrace Handgelenkschiene von BraceID ist eine kurze, kompakte Schiene, die das Handgelenk zuverlässig ruhigstellt. Die Wrist-Thumb Embrace bietet die gleichen Vorteile wie die Wrist Embrace, hat aber eine zusätzliche Daumenauflage. Beide Modelle eignen sich bei Verletzungen des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen und CTS. Die Wrist-Thumb Embrace wird auch bei Verletzungen und Arthrose des Daumens eingesetzt.

Wrist Embrace – leichte Schiene mit hoher Stabilität

Die neue Wrist Embrace Handgelenkschiene von BraceID ist nur 20 cm lang und angenehm leicht. Dennoch darf man sich auf eine gute Unterstützung des Handgelenks verlassen.

Die handunterseitige Aluschiene hält das Gelenk in einer entlastenden, sicheren Position. Zusätzliche Stabilität erzeugt die graue Kunststoffschiene, die auf der Bandage befestigt ist. Sie ist gleichzeitig auch der Umlenkpunkt für die drei unelastischen Verschlussbänder. Das mittlere Band ist etwas breiter als die beiden andern Verschlüsse und verläuft rund ums Handgelenk. Die gewünschte Stabilität kann durch Zug am mittleren Band individuell angepasst werden.

Wrist Embrace mit seitlicher Schiene
Die seitliche Schiene dient primär als Umlenk-/Fixierpunkt für die zirkulären Schlaufen, sorgt aber zugleich für mehr Stabilität.
Handgelenkbandage offen
Die Handgelenkbandage lässt sich weit öffnen und sichert einen komfortablen Einstieg.

Bewegungsfreiheit für die Finger

Das Handgelenk wird durch die Wrist Embrace nahezu vollständig ruhiggestellt. Die Hand hingegen bleibt beweglich. Der Schräge Abschluss an der Hand gibt den Fingern maximale Bewegungsfreiheit. Die grosse Daumenöffnung, die nicht nur dem Finger, sondern auch dem Daumenballen ausreichend Platz bietet erleichtert das Greifen mit Bandage.

BraceID Wrist-Thumb Embrace

Die Wrist-Thumb Embrace Daumen-/Handschiene ist gleich aufgebaut wie die Wrist Embrace, ist aber zusätzlich noch mit einer Daumenauflage ausgestattet. Sie umschliesst den Daumen sicher, um ihn bei Verletzungen, oder auch bei Sehnenscheidenentzündungen oder Karpaltunnelsyndrom zu unterstützen.

Daumenschiene zum Wechseln

Zu Beginn der Therapie muss der Daumen absolut sicher ruhiggestellt werden. Im späteren Verlauf ist eine etwas leichtere Unterstützung ausreichend. Damit die Wrist-Thumb Embrace immer die richtige Unterstützung bietet, wird sie mit zwei Schienen geliefert. Direkt nach der Verletzung oder zu Beginn der Therapie bei Sehnenscheidenentzündung wird die lange Daumenschiene eingesetzt. Im Verlauf der Heilung wird die lange Schiene entfernt und durch die kurze Schiene ersetzt. Diese umschliesst den Daumen zur Hälfte und stützt ihn seitlich. Anders als die lange Schiene reicht sie aber nicht übers Handgelenk bis zum Unterarm.

Aluschiene
Beide Bandagen sind auf der Unterseite mit einer vorgeformten Aluschiene ausgerüstet. Diese lässt sich bei Bedarf einfach (von Hand) anpassen.
Daumenschiene
Die Variante mit Daumeneinschluss verfügt über zwei wechselbare Daumenschienen. Die lange Version stellt den gesamten Daumen in allen Gelenken ruhig.

Die Schienen werden an der oberen Kante der Daumenauflage herausgezogen und eingelegt. Ein kleiner Klettverschluss verhindert ein ungewolltes Herausrutschen der Schiene.

Auch mit den Verschlussschlaufen am Daumen kann man den Stabilisierungsgrad individuell anpassen. Wird das Verschlussband mit der Markierung „II“ rund um den Daumen geführt, wird dieser sicher in der Daumenauflage fixiert. Legt man das Band hingegen entlang des Daumens nach unten, gewinnt der Daumen mehr Bewegungsfreiheit.

Die beiden BraceID Wirst Embrace und Wrist-Thumb Embrace Handgelenkschienen finden Sie ab sofort bei Bandagenshop.ch.

Knieorthesen mit hoher Stabilität

Knieorthesen führen und entlasten das Knie mit festen Gelenkschienen. Soft-Orthesen bestehen aus einer weichen Bandage und daran befestigten Schienen. Rahmenorthesen haben einen Alurahmen, der auch Ober- und Unterschenkel zur Hälfte umschliesst, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Wir stellen Ihnen die neusten Soft- und Rahmenorthesen der Marken Breg, BioSkin und BraceID vor.

Knieorthesen

Bandage vs. Knieorthese

Bandagen und Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel, die bei Verletzungen der Gelenke, nach Operationen oder bei Instabilität eingesetzt werden. Während Bandagen meist aus weichem, elastischem Material gefertigt sind, sind Orthesen vollständig oder teilweise aus rigiden Materialien hergestellt. Bandagen unterstützen das Gelenk in seiner natürlichen Funktion, während Orthesen gewisse Bewegungen einschränken um den Heilungsprozess zu ermöglichen. Orthesen werden häufig getragen, wenn ein Gelenk seine natürliche Stabilisierung, durch einen Bänderriss verloren hat.

Bänderverletzungen im Knie

Im Knie gibt es zwei Arten von Bändern, die Seitenbänder und die Kreuzbänder. Beide können bei Unfällen reissen, was zu einer Instabilität im Knie führt.

Ist eines der Kreuzbänder gerissen, kommt es zu übermässigen Vor- oder Rückschubbewegungen, sowie unerwünschten Rotationen des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel. Mehr zum Thema Kreuzbandriss.

Bei einer Verletzung der Seitenbänder, ist das Gelenk seitlich aufklappbar.

Während Seitenbandrisse in der Regel konservativ behandelt werden, bietet sich dieses Verfahren beim Kreuzbandriss nur für sportlich inaktive Personen an. Sowohl die konservative Behandlung, wie auch die Nachbehandlung der operativen Bandrekonstruktion erfolgt mit einer Knieorthese.

Knieorthesen eignen sich auch um das Knie beim Wiedereinstieg in den Sport zu unterstützen. Bei immer wiederkehrenden Schmerzen, z.B. beim Skifahren, könne Knieorthesen ebenfalls eine wichtige Unterstützung sein.

Neue Knieorthesen von Breg und BioSkin

Die Marke BioSkin gibt es erst seit kurzer Zeit bei Bandagenshop. Jetzt wurde das Sortiment durch zwei Knieorthesen erweitert. BioSkin Produkte zeichnen sich durch ihr einzigartig dünnes, laminiertes Material aus, das sehr stabil ist. Ganz neu im Angebot sind die Orthesen von Breg. Die amerikanische Marke stellt gebrauchsfertige, anwenderfreundliche Orthesen her.

Soft-Orthesen fürs Knie

Soft-Orthesen bestehen aus einer weichen Bandage die das Bein mit einer durchblutungsfördernden Kompression umschliesst und festen Schienen, die dem Knie Halt geben. Die Soft-Orthesen von Breg und BioSkin sind mit polyzentrischen Gelenken ausgestattet, damit sie die natürliche Beugebewegung des Knies mühelos mitmachen können. Zudem bieten sie die Möglichkeit der Flexions- und Extensionsbegrenzung.

Roadrunner
Die hoch geschnittene Roadrunner bietet ein Höchstmass an Stabilität, der Bewegungsradius lässt sich einfach anpassen.
Shortrunner
Die Shortrunner ist kompakter, bietet dennoch ausreichend Stabilität in allen Achsen nach Bandverletzungen.

Breg Roadrunner™ Soft-Knieorthese

Die Roadrunner Orthese von Breg umschliesst den Oberschenkel und die Wade je bis ungefähr zur Mitte. Entsprechend lang sind die seitlichen Aluschienen, die mit vier unelastischen Bändern sicher am Bein fixiert werden. Die Gelenke der Schiene sind beinseitig mit grossflächigen, geteilten Auflagen versehen, die den Druck aufs Knie reduzieren.

Im Lieferumfang enthalten sind verschiedene Keile, die von vorne oder hinten ins Scharnier der Gelenkschiene eingesetzt werden, um Flexion und/oder Extension zu begrenzen. Dazu braucht man lediglich einen normalen Kreuzschraubenzieher. Die Keile sind vertauschsicher.

Die Roadrunner Orthese ist wahlweise aus Neopren oder Airmesh gefertigt. Neopren hat leicht wärmende Eigenschaften, was die Durchblutung fördert, Anlaufschmerzen reduziert und schmerzlindernd wirkt. Das moderne Airmesh ist gut belüftet, sodass man beim Sport nicht übermässig schwitzt und ein Hitzestau vermieden wird.

Beide Varianten sind im Bereich von Kniescheibe und Kniekehle mit Öffnungen ausgestattet.

Breg Shortrunner™ Kniebandage mit Schienen

Die Breg Shortrunner Kniebandage mit seitlichen Gelenkschienen ist eine verkürzte Form der Roadrunner Knieorthese. Durch die kürzeren Schienen bietet die Shortrunner eine etwas geringere Stabilität, ist dafür aber auch unauffälliger und leichter. Ein Klettverschluss im Bereich der polyzentrischen Gelenke hält die Schiene stets in der richtigen Position, damit diese ihre volle Wirkung entfalten können. Für die meisten Indikationen ist die Shortrunner Orthese ausreichend stabil.

Genau wie die Roadrunner Orthese, bietet auch die Shortrunner die Möglichkeit den Bewegungsumfang des Knies zu reduzieren.

BioSkin Gladiator™ Knieorthese

Die Gladiator Knieorthese von BioSkin ist aus einem modernen Laminat gefertigt. Durch fest verschweisste Schichten ist das Material ultradünn und gleichzeitig äusserst stabil. Unerwünschte Bewegungen des Knies werden durch seitliche Schienen verhindert. Die Schienen sind mit acht unelastischen Gurten sicher am Bein fixiert.

BioSkin Gladiator
Die Gladiator lässt sich vollständig öffnen – das erleichtert nicht nur das Anlegen, sondern auch die passgenaue Anformung. Die gewünschten Bewegungswinkel können ganz einfach mit Stiften eingestellt werden, ohne Werkzeug!

Wer die Beuge- oder Streckbewegung mit dieser Knieorthese einschränken will, braucht dazu kein Werkzeug. Unter den Abdeckungen der beiden seitlichen Gelenke befindet sich ein patentiertes System. Durch umsetzen der Metallstifte kann die Begrenzung im gewünschten Winkeln in Sekundenschnelle eingestellt werden.

Stabile Rahmenorthese fürs Knie

Wenn eine Soft-Orthese nicht ausreichend stabilisiert, ist eine feste Rahmenorthese die richtige Wahl. Sie besteht aus einem Aluminiumrahmen, der das Bein seitlich stützt und es am Ober- und Unterschenkel mit einer Halbschale umschliesst.

Breg Fusion Knieorthese

Der leichte Alurahmen der Breg Fusion Knieorthese ist anatomisch geformt. Auf einer Seite sorgen Kunststoffeinsätze zudem für eine optimale Anpassung der Orthese an die Kniebreite. Auch die unelastischen Verschlussbänder schmiegen sich durch die Pivot Point Strap Tabs optimal ans Bein an. Sie sind nur an einem Punkt am Rahmen der Orthese befestigt, damit sich jedes einzelne Band exakt nach dem Bein ausrichtet.

Das AirTech Rahmenpolster auf der Innenseite der Breg Fusion ist ultradünn, damit die Knieorthese nicht zu sehr aufträgt und eine kompromisslose Stabilisierung bietet. Perforationen und Luftkanäle im Polster sorgen für ein angenehm frisches Tragegefühl, sodass man auch beim Sport nicht übermässig schwitzt.

Streck- und Beugebewegung können mittels vertauschsicherer Keile eingeschränkt werden.

BraceID 4 Punkt Knie-Orthese

Die Rahmenorthese von BraceID hat einen starren Rahmen mit zwei seitlichen Gelenken. Um die Orthese der Kniebreite anzupassen, werden die Innenpolster im Bereich des Gelenks ausgetauscht. Der Orthese liegt ein Set mit drei unterschiedlich dicken Polstern bei.

Je nach Indikation wird die 4 Punkt Knie-Orthese mit fünf oder sechs Verschlussbändern getragen. Die weichen Innenpolster sind mit antirutsch Silikonnoppen ausgestattet, damit stets ein optimaler Halt gewährleistet ist.

Bandage bei Kniearthrose (OA)

Arthrose ist nicht heilbar. Orthesen werden hier eingesetzt um Beschwerden zu lindern und das Sicherheitsgefühl zu steigern. Die Behandlung kann etwa mit Soft-Orthesen wie der Breg Shortrunner oder Breg Roadrunner erfolgen. Häufig tritt die Arthrose aber nur einseitig auf, also auf der inneren oder äusseren Gelenkfläche des Knies. Hier ist eine Bandage mit seitlicher Entlastung die erste Wahl.

BioSkin OA Spiral Bandage bei Arthrose

Die BioSkin OA Spiral ist eine Kniebandage die sich auf der Vorderseite vollständig öffnen lässt. Das patentierte Material ist ultradünn und dennoch äusserst stabil. Das dreischichtige Laminat ist sanft zur Haut, bietet mit seiner festen Zwischenschicht aber auch eine hohe Sicherheit.

Eine seitliche Schiene und das Spiralband sorgen für eine sofortige Entlastung des betroffenen Gelenkteils. Das obere und untere Ende der Schiene dienen dem Spiralband als Fixpunkte. Das Band selbst wird einmal ums Bein gewickelt und erzeugt seitlich am Knie einen sanften Druck. Der Gelenkspalt wird auf der gegenüberliegenden Seite leicht geöffnet, was Arthroseschmerzen sofort lindert.

Die Stärke der Entlastung kann am Spiralband dank Klettverschluss stufenlos angepasst werden. In der täglichen Anwendung erleichtert ein Magnet-Schnellverschluss das Öffnen und Schliessen des Spiralbands.

Alle vorgestellten Knieorthesen finden Sei bei Bandagenshop.ch. Unser Team berät Sie gerne bei der Bestellung der passenden Orthese.

Die überarbeiteten MalleoTrain Bandagen

Bauerfeind hat ein neues, innovatives Hoch-Teif-Gestrick mit 3D Struktur entwickelt. Es macht Bandagen noch komfortabler und verbessert den Halt. Nach der GenuTrain Kniebandage und der EpiTrain Ellenbogenbandage werden ab sofort auch die MalleoTrain Sprunggelenkbandagen aus dem neuen Hoch-Teif-Gestrick gefertigt.

MalleoTrain Sprunggelenkbandage

Das neue Hoch-Tief-Gestrick

Das Bauerfeind Bandagen mit dem neuen Hoch-Tief-Gestrick sind am modernen Design mit etwas dunklerem Blau und einer zu erkennen. Den wahren Unterschied macht aber nicht die Optik, sondern die innovative 3D-Struktur des Hoch-Tief-Gestricks. Das neuartige Gestrick und ein optimiertes Herstellungsverfahren sorgen für viele Vorteile.

  • Komfortzone am Spann: Die empfindliche Haut am Spann wird bei den neuen MalleoTrain Bandagen von einer eingestrickten, weichen Komfortzone geschützt. Sie ist besonders sanft und elastisch, um Einschnürungen und Reizungen vorzubeugen.
  • Nahtfreie Abschlussränder: Druckreduziert waren die Ränder der Bauerfeind Kompressionsbandagen schon immer. Mit der neuen Stricktechnik sind sie jetzt noch elastischer. Auf die feste Abschlussnaht am oberen Ende wird vollständig verzichtet, sodass die Bandage nicht einschnürt.
  • Anschmiegsames Gestrick: Durch seinen mehrschichtigen Aufbau ist das neue Gestrick elastischer und passt sich dem Fuss besser an. Das macht sich auch beim An- und Ausziehen der Bandage bemerkbar. Die Bandage gleitet leichter über die Ferse.
  • Besserer Halt: Durch die strukturierte Oberfläche halten die MalleoTrain Bandagen noch sicherer am Fuss, auch beim Sport.
Hoch-Tief Gestrick der neuen Bandagen
Modernes Hoch-Tief Gestrick sorgt für perfekten Komfort und maximale Frische auf der Haut.
Entlastungszone am Spann
Eine elastische Zone schützt die sensible Haut über dem Spann auch bei starker Aktivität.

Ultradünner Gurt

Bei den MalleoTrain Modellen die mit einem Band ausgestattet sind, wurde nicht nur das Gestrick erneuert, sondern auch die Zuggurten. Sie sind im Fussbereich neu aus einem dünneren, belüfteten Material gefertigt, das nicht aufträgt und so perfekt in jeden Schuh passt.

Ultradünne Zuggurtung der MalleoTrain S
Der Gurt der neuen MalleoTrain ist noch dünner und passt damit in jeden Schuh.
Ausführung mit Pelotte
Die Variante mit Pelotte sorgt für eine angenehme Massage um die Malleolen.

MalleoTrain Bandagen für jede Indikation

Die MalleoTrain Sprunggelenkbandage ist in vier Ausführungen erhältlich. Je nach Indikation bietet eine andere Ausführung die bete Wirkung. Bei einer Bandinsuffizienz wird eine Bandage mit zusätzlich stabilisierendem Band gewählt. Bei Schwellungen ist eine MalleoTrain mit Pelotten die richtige Wahl.

MalleoTrain

Die MalleoTrain Bandage aus dem neuen Hoch-Teif-Gestrick ist mit zwei seitlichen Pelotten, den Malleo Pads, ausgestattet. Sie massieren den Knöchel und reduzieren so Ödeme und Blutergüsse. Die Bandage wird z.B. bei Arthrose, Knöchelschwellungen nach Operationen, oder nach Misstritten getragen.

MalleoTrain S (open heel)

Die MalleoTrain S ist mit einem ultradünnen, teilelastischen Gurt ausgestattet, der in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird. Er verhindert seitliches Umknicken (Misstritt) zuverlässig, ohne die normale Fussbewegung beim Gehen einzuschränken. Die Bandage wird bei Bänderzerrungen eingesetzt, oder zur Supinationsprophylaxe beim Sport. Dank den flachen Gurten passt die Bandage mühelos in jeden Sportschuh.

Die MalleoTrain S ist auch als Variante MalleoTrain S open heel erhältlich. Durch die offene Ferse eignet sich die Bandage bestens für Barfusssportarten. Auf die Wirksamkeit hat die offene Ferse keinen Einfluss, beide Varianten sind gleichwertig.

MalleoTrain Plus

Die MalleoTrain Plus kombiniert die Vorzüge der beiden andern MalleoTrain Bandagen. Sie unterstützt das Sprunggelenk mit einem Band, um ein (erneutes) Supinationstrauma vorzubeugen. Gleichzeitig massiert die MalleoTrain Plus das Sprunggelenk mit seitlichen Pelotten, um Schwellungen zu behandeln. Diese Bandage eignet sich nach Bänderzerrungen mit Schwellungen, bei Bandinsuffizienz oder bei schmerzendem, geschwollenem Knöchel nach einer OP.

MalleoTrain Sprunggelenkbandage

Zum Thema

Rückenschmerzen für immer loswerden?!

Im Kampf gegen chronische, unspezifische Rückenschmerzen geht man schrittweise vor. Zuerst steht die Schmerzlinderung im Vordergrund. Dann soll der Schmerzkreislauf, der oft durch eine falsche Haltung und Bewegungsmangel aufrechterhalten wird, durchbrochen werden. Wenn die Beschwerden (fast) weg sind, ist es Zeit mit dem Training anzufangen, um Rückenschmerzen endgültig los zu werden.

Rückenschmerzen

Muskuläre Dysbalance als häufige Ursache

Rückenschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben. Erstaunlich häufig findet man aber keine Ursache für die Beschwerden. Bei der Untersuchung durch den Arzt und mit bildgebenden Verfahren lassen sich keine körperlichen Veränderungen feststellen, die als Ursache für die Schmerzen erkennbar sind. Diese sogenannten unspezifischen Rückenschmerzen betreffen etwa 85% (1) aller Patienten, die sich beim Arzt wegen Rückenschmerzen vorstellen. Hier ist es eher das Umfeld und das Verhalten des Patienten, das zu den Schmerzen führt, wie etwa:

  • Bewegungsmangel
  • Fehlbelastung durch langes, unbewegliches Sitzen z.B. im Büro
  • Fehl- oder Überbelastung bei körperlichen arbeiten im Job oder in der Freizeit
  • Verspannungen durch Fehlbelastungen
  • psychische Belastungen (2)
  • Muskuläres Ungleichgewicht durch fehlende Bewegung oder Fehlbelastung

Rückenschmerzen lindern

Treten Rückenschmerzen plötzlich auf („Hexenschuss“) kann die Stufenlagerung etwas Entlastung bringen. Dabei werden die Unterschenkel auf eine hohe Unterlage wie etwa einen Stuhl gelegt, sodass Knie und Hüfte jeweils um ca. 90° angewinkelt sind.

Wärme kann bei akuten Rückenschmerzen ebenfalls helfen, weil sie die Durchblutung und die Entspannung fördert. Auch die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuprofen kann sinnvoll sein, weil sie den Schmerzkreislauf durchbrechen und so schädliche Schonhaltungen vorbeugen. Wer an chronischen Rückenschmerzen leidet, kann aber nicht konstant Medikamente einnehmen. Hier ist TENS eine gute Möglichkeit zur Schmerzlinderung. Die medikamentenfreien Schmerztherapie mit Reizströmen kann immer und überall durchgeführt werden und hat bei korrekter Anwendung keine bekannten Nabenwirkungen.

Im Alltag leistet eine Rückenbandage gute Dienste. Sie unterstützt den Rücken mit einer angenehmen Kompression und massiert das Kreuz mit einer genoppten Pelotte. Das gibt ein sicheres, stabiles Gefühl, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Schmerzen werden durch die Massagewirkung der Pelotte gelindert.

Pilates Core Trainer
Mit dem Pilates Core Trainer lassen sich zahlreiche Übungen für den Rücken durchführen.

Aktiv werden gegen Rückenschmerzen

Bei Rückenschmerzen bekommt man oft den gut gemeinten Tipp sich zu schonen. Das darf nicht falsch verstanden werden. Klar sollte man dem Rücken bei Schmerzen Ruhe gönnen und auf intensiven Sport, schweres Heben und körperliche Arbeiten verzichten. Was man aber auf keinen Fall tun sollte, ist Bettruhe zu halten. Langes liegen begünstigt nämlich Verspannungen und hält so die Rückenschmerzen aufrecht. Besser ist es, den Alltag möglichst normal zu bewältigen und sich zwischendurch einen leichten Spaziergang zu gönnen.

Wer ständig oder immer wieder an Rückenschmerzen leidet, sollte ausserdem sein Verhalten anpassen. Dazu muss man nicht gleich seinen Bürojob künden. Oft riecht es schon aus, die Einstellung von Bürostuhl, Pult und Bildschirm zu überprüfen. Um langes, regungsloses Sitzen vorzubeugen, kann der Bürostuhl auch durch einen Sitzball ersetzt werden. Etwas unauffälliger ist das Sitty Air Balance-Kissen, das auf den Stuhl gelegt wird. Es erfüllt die gleiche Funktion wie ein Sitzball, nämlich den Rücken während dem Sitzen in Bewegung zu halten.

Bei Steharbeitsplätzen können Stehunterlagen eine gesunde Haltung fördern.

Nie mehr Rückenschmerzen dank starken Muskeln

Chronische, unspezifische Rückenschmerzen kann man langfristig am besten mit Bewegung in den Griff bekommen. Dabei sollte der Fokus nicht nur auf der Stärkung der Rückenmuskulatur liegen, sondern auf der gesamten Rumpf- und Beinmuskulatur. Das Training kann dabei frei gestaltet werden. Im Fitnessstudio an Geräten lassen sich die Muskeln ebenso kräftigen wie beim Training zu Hause oder auf dem Vitaparcours. Besonders vorteilhaft ist eine Kombination verschiedener Sportarten, weil die Muskeln so immer wieder anders beansprucht werden und das Risiko für Überbelastungen sinkt.

Zur Stärkung des Rumpfs eignet sich z.B. ein Pilates Training, das Rückenschmerzen nachweislich reduziert (3). Fürs Pilates Training zu Hause braucht man eigentlich nichts anderes als eine Yoga-Matte. Etwas abwechslungsreicher lässt sich das Pilates Training mit Hilfsmitteln wie dem Sissel Pilates Core Trainer oder dem Sissel Pilates Circle gestalten.

Für ein Training mit Spassfaktor sorgt der Togu Jumper. Der Jumper mit Trampolineffekt ermöglicht ein innovatives und vielfältiges Training für den ganzen Körper, für mehr Kraft, Ausdauer, Koordination und Balance. Damit auch Sportmuffel auf den Geschmack kommen, wird der Togu Jumper mit einem Übungsposter geliefert.

Auch gegen klassische Kraftübungen wie Kniebeugen, Superman, Plank, Liegestützen, Standwaage oder Hüftheben ist nichts einzuwenden.

Nach dem Training sollte man das Dehnen nicht vergessen, um Verspannungen vorzubeugen. Auch eine Massage oder Selbstmassage mit Blackroll hilft verspannungsbedingte Rückenschmerzen vorzubeugen.

Neben dem gezielten Training sollte man auch ganz allgemein mehr Bewegung in seinen Alltag bringen. Anstatt die Mittagspause im Restaurant zu verbringen, kann man einen kleinen Spaziergang machen. Anstatt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, kann man das Velo nehmen. Sicher fallen Ihnen noch viele weitere Beispiele ein, wie Sie Bewegung in Ihren Alltag bringen können.

Top Rückenbandagen im Shop


Quellen:

  1. https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/rueckenschmerzen
  2. https://www.gesundheitsinformation.de/ruecken-und-kreuzschmerzen.html
  3. Valerie Gladwell et al.: Does a Program of Pilates Improve Chronic Non-Specific Low Back Pain?; Journal of Sport Rehabilitation, Volume 15: Issue 4, Pages: 338–350; https://doi.org/10.1123/jsr.15.4.338

Handgelenkorthesen für die frühfunktionelle Therapie

Handgelenkorthese statt Gips nach Fraktur

Nach einem Bruch oder einer Operation im Handgelenk wird das Gelenk oft ruhiggestellt. Anders als früher erfolgt die Ruhigstellung nur noch selten mit einem Gips. Moderne Handgelenkorthesen bieten eine hohe Stabilität, lassen sich aber zwischendurch auch abnehmen und bei Bedarf abrüsten, sodass eine frühfunktionelle Therapie möglich ist. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität von Patienten, sondern führt etwa bei operativ fixierten Brüchen schneller zu einem guten Ergebnis. Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden vorgebeugt.

Frühmobilisation als neuer Standard

Langes Ruhigstellen in einem Gips galt einmal als das Mittel der Wahl bei Knochenbrüchen. Heute werden Brüche wenn möglich mit einer Platte fixiert, sodass sie sofort stabil sind und nicht mehr verrutschen können. Eine Orthese stützt das nahegelegene Gelenk in der ersten Zeit nach der Operation und schränkt die Bewegungsfreiheit ein, um eine übermässige Belastung vorzubeugen. Gemäss Anweisung des Arztes darf die Orthese meist schon in den ersten Tagen für die Physiotherapie abgenommen werden.

Osteosynthese
Mit einer Platte und Schrauben wird der Bruch stabilisiert.
Physiotherapie an der Hand
So ist eine schnelle Mobilisierung möglich.

Es gilt, das verletzte Gelenk nur so lange wie nötig einzuschränken und möglichst früh mit ersten passiven Bewegungsübungen zu beginnen.

Bewegung für bessere Heilung

Lange galt Ruhigstellen als das beste Mittel zur Heilung bei Knochenbrüchen. Aus neueren Studien weiss man, dass die Knochenheilung durch Frühmobilisation positiv beeinflusst wird. Auch allfällige Knorpelfragmente die etwa von den Handwurzelknochen abgelöst wurden, passen sich besser wieder der Gelenkfläche an, wenn der Patient während der Heilungsphase leichte Bewegungen ausführen darf.

Auch eine erneute Verschiebung des Bruchs müssen Patienten nicht befürchten, wie eine Untersuchung an Patienten mit distaler Radiusfraktur gezeigt hat. Am grössten ist die Belastung der Speiche nicht etwa beim Bewegen des Handgelenks, sondern beim Bewegen der Finger. Ist die Radiusfraktur jedoch sicher mit einer Platte verschraubt (winkelstabile palmare Plattenosteosynthese), hält der Knochen dem Fünffachen der Belastung bei Bewegungen der Finger stand.

Auch Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden mit der Frühmobilisation in einem signifikanten Ausmass reduziert. Dabei werden Finger und Handgelenk ab dem ersten Tag nach der Operation unter Anleitung eines Physiotherapeuten oder selbständig gemäss vorheriger Einweisung bewegt.

Leichte alltägliche Bewegungen sind also für die Heilung förderlich, weshalb heute wenn immer möglich auf die Frühmobilisation gesetzt und eine lange Ruhigstellung vermieden wird.

Möglichkeiten und Grenzen der Frühmobilisation

Die Frühmobilisation nach Knochenbrüchen bietet viele Vorteile. Voraussetzung ist, dass der Bruch vorher operativ fixiert wurde und der Patient bereit ist, aktiv mitzumachen.

Bei distalen Radiusfrakturen etwa, die nicht operativ fixiert wurden, kommt es durch die Frühmobilisation nämlich nicht selten zur Verschiebung der Bruchstücke.

Da die Mitarbeit des Patienten bei der frühfunktionellen Therapie gefragt ist, werden gerade kleinere Kinder häufig mit einem festen, nicht abnehmbaren Gipsverband behandelt. Weil sie sich noch im Wachstum befinden und über eine sehr gute Heilung von Knochen und Weichteilen verfügen, kommt es bei ihnen aber kaum zu Bewegungseinschränkungen durch die vorübergehende Ruhigstellung.

Handgelenkorthesen ideal für eine frühe Mobilisierung

Orthesen sind mit festen Stäben ausgestattet, die das Handgelenk sicher stützen. Mit ihrer hohen Stabilität ersetzen sie immer häufiger die sperrigen Gipsverbände. Da Orthesen mit einfachen Verschlusssystemen (meist Klettverschlüsse) ausgestattet sind, kann der Patient sie selber an- und ablegen. Etwa für die Physiotherapie oder auch zum Duschen können Orthesen abgelegt werden. Das erleichtert die frühe Mobilisation von Handgelenk und Fingern, erhöht die Lebensqualität der Patientin und garantiert dennoch eine sichere Unterstützung wenn sie gefragt ist.

Bauerfeind Handgelenkorthesen mit vielen Möglichkeiten

Bauerfeind bietet sechs verschiedene Handgelenkorthesen, die alle aus der ManuLoc heraus entstanden sind. Die ManuLoc Handgelenkorthese stellt das Handgelenk mit einer handunterseitigen und zwei seitlichen Schienen ruhig. Verschlossen wird die Orthese auf der Handoberseite mit drei Klettverschlüssen. Da Finger und Daumen frei bleiben, kann die Hand weiterhin uneingeschränkt eingesetzt werden. Das erlaubt von Beginn weg leichte alltägliche Bewegungen.

ManuLoc
ManuLoc long plus

Die ManuLoc ist auch als Long Variante erhältlich. Dieses verlängerte Modell umschliesst ca. zwei Drittel des Unterarms und bietet dadurch eine höhere Sicherheit. Sie reduziert Drehbewegungen des Unterarms noch zuverlässiger und eignet sich auch sehr gut für grosse Personen.

ManuRhizoLoc mit Daumenstütze

Die ManuRhizoLoc basiert auf der ManuLoc, ist aber zusätzlich mit einer Daumenstütze ausgestattet. Sie stabilisiert den Daumen im Sattel- und Grundgelenk. Die Stabilität der Daumenauflage kann an der seitlichen Klettlasche erhöht oder reduziert werden. Das erlaubt eine schrittweise Mobilisierung des Daumens. Ist der Heilungsverlauf vorangeschritten, kann man die Daumenauflage auch vollständig entfernen, da sie nur angesteckt und mit Klettverschlüssen fixiert ist.

Die ManuRhizoLoc ist auch als Long Ausführung erhältlich.

ManuLoc long Plus und ManuRhizoLoc long Plus

Die langen Varianten der ManuLoc und ManuRhizoLoc sind als Plus Version zusätzlich mit einer Fingerauflage ausgestattet. Die Fingerauflage ist vorne an der Orthese angsteckt und mit Klettverschlüssen gesichert. Sie stellt die Finger in der entlastenden Intrinsic-Plus-Stellung ruhig, die Verkürzungen des Kapsel-Band-Apparats vorbeugt. Die Fingerauflage eignet sich nicht nur nach Verletzungen der Finger, sondern entlastet die gesamte Hand und den Unterarm indirekt. Sie wird auch als Lagerungshilfe für die Nacht geschätzt. Für die Physiotherapie oder bei fortgeschrittener Heilung kann die Fingerauflage ganz einfach entfernt werden. Bei der ManuRhizoLoc long Plus kann zudem die Daumenauflage entfernt werden. So lässt sich die Bewegungsfreiheit schrittweise erhöhen, was der frühfunktionellen Therapie entgegenkommt.


Quellen:

  • B.Kolmayr et al. (2017): Die frühe Mobilisierung ab dem ersten postoperativen Tag führt zu funktionell besseren Ergebnissen als die Ruhigstellung. Das Risiko eines sekundären Repositionsverlustes wird dadurch nicht erhöht. https://www.universimed.com/ch/article/orthopaedie-traumatologie/derzeitiger-standard-der-fruehfunktionellen-nachbehandlung-von-operativ-versorgten-distalen-radiusfrakturen-2114914 abgerufen am 07.04.2021.
  • A.Christersson (2016): Radiographic results after plaster cast fixation for 10 days versus 1 month in reduced distal radius fractures: a prospective randomised study; J Orthop Surg Res. 2016; 11: 145. Published online 2016 Nov 21. doi: 10.1186/s13018-016-0478-7

Ellbogenluxation

Ellenbogenluxation

Bei einem Sturz auf den ausgestreckten Arm, kann der Ellenbogen ausrenken, was sehr schmerzhaft ist. In vielen Fällen lässt sich das Gelenk durch den Arzt wieder einrenken, nachdem weitere Verletzungen in einer Röntgenuntersuchung ausgeschlossen sind. Bei Luxationen mit zusätzlichen Verletzungen der Bänder oder Knochen kann ein Operation notwendig sein. Eine kurze Ruhigstellungsphase von 1-2 Wochen lässt die Schmerzen nach dem Einrenken oder der OP abklingen. Bereits ab der zweiten Woche wird der Ellenbogen in der Physiotherapie wieder bewegt, um Versteifungen vorzubeugen. Eine bewegliche Orthese oder Bandage ersetzt jetzt die Schiene aus der ersten Therapiephase.

Das Oberarm-Ellen-Gelenk

Der Ellenbogen wird vom Oberarmknochen, der Elle und der Speiche gebildet. Alle drei knöchernen Gelenkspartner stehen durch Teilgelenke miteinander in Verbindung.

Das Oberarm-Ellen-Gelenk wird vom abgerundeten Ende des Oberarmknochens und einem Fortsatz mit Kuhle (Olecranon) am Ende der Elle gebildet. Das Scharniergelenk ermöglicht das Beugen und Strecken des Ellenbogens. Seitenbänder stabilisieren das Gelenk.

Anatomie Ellenbogen
Das Ellenbogengelenk wird aus den drei Knochen Humerus, Ulna und Radius gebildet.
Muskeln Ellenbogen
Das Gelenk wird durch kräftige Bänder stabilisiert, diese können bei Luxation reissen.

Bei der Ellenbogenluxation ist das Oberarm-Ellen-Gelenk ausgerenkt. Der Kopf des Oberarmknochens rutscht über der Elle nach vorne.

Schmerzhafte Ausrenkung des Ellbogens

Die Ellenbogenluxation ist sehr schmerzhaft. Der Arm ist „blockiert“ und verharrt meist in einer 45° angewinkelten Stellung. Da der Oberarmknochen nach vorne verschoben ist, also eine Ausrenkung nach hinten stattfindet, wirkt der Unterarm verkürzt, während der Ellenbogen sehr gross aussieht. Schwellungen und Blutergüsse gehören ebenfalls zu den Symptomen der Ellenbogenluxation.

Diagnose der Ellenbogenluxation

Die Ellenbogenluxation wird immer mit einem Röntgenbild oder einem andern bildgebenden Verfahren diagnostiziert, denn aufgrund der Schwellung lässt sie sich ohne Röntgen nicht sicher erkennen. Auch mögliche Begleitverletzungen lassen sich auf dem Röntgenbild sehen. Bei Verdacht auf eine Weichteilverletzung eignet sich die Magnetresonanztomographie (MRT) besser.

Häufige Begleitverletzungen

Eine Ellenbogenluxation ist ein Notfall und muss umgehend von einem Arzt behandelt werden. Das unter anderem, weil durch die Luxation des Gelenks Nerven und Blutgefässe verletzt oder abgeklemmt werden können.

Begleitverletzungen können auch an den Seitenbändern auftreten. Sie liegen recht straff am Ellenbogen, um ihn zu stabilisieren. Renkt das Gelenk aus werden sie überdehnt, können aber auch reissen. Bei gerissenen Bändern bleibt immer eine (leichte) Instabilität zurück. Bei sportlich aktiven Personen, solchen die körperliche Arbeit verrichten oder bei jüngeren Patienten, werden die Bänder deshalb in einer Operation wieder zusammengenäht.

Weiter kann es im Zusammenhang mit der Ellenbogenluxation zu Frakturen etwa des Radiusköpfchen, oder des Kronenfortsatzes der Elle (Processus coronoideus ulnae) kommen.

Ellenbogen wieder einrenken – aber nicht selber!

Um Schäden an Nerven, Blutgefässen und Weichteilen vorzubeugen, muss der Ellenbogen so bald als möglich wieder eingerenkt werden. Die Einrenkung erfolgt nach einer Röntgenuntersuchung, um sicherzustellen, dass keine Knochenfragmente die Reposition verhindern.

Da das Einrenken des Ellenbogens sehr schmerzhaft ist, wird der Patient dazu sediert und mit Schmerzmittel behandelt.

Die Reposition des Ellenbogens ist Sache des Arztes. Vor der selbständigen Einrenkung des Ellenbogens ist dringend abzuraten, da es dabei zu weiteren Verletzungen der Weichteile und Knorpel kommen kann.

Behandlung nach Ellenbogenluxation

In den meisten Fällen lässt sich der Ellenbogen wieder einrenken, sodass keine Operation notwendig ist. Bei Begleitverletzungen, oder wenn sich der Ellenbogen nicht reponieren lässt, ist eine OP angezeigt. Ob sie unmittelbar erfolgen muss, oder erst einige Wochen nach der Ausrenkung ist abhängig von der Art der Verletzung. Die Nachbehandlung sieht aber in beiden Fällen gleich aus, unabhängig ob operiert wurde oder nicht.

Ellenbogenorthese
Zu Beginn wird der Ellenbogen mit einer Orthese ruhiggestellt.
Ellenbogenbandage
Für die Folgebehandlung eignet sich eine Aktivbandage.

Kurze Ruhigstellung

In den ersten Tagen nach der Ellenbogenluxation wird das Gelenk mit einer Schiene oder einer Armschlinge ruhiggestellt. Der Patient profitiert von der Ruhigstellung mit einer raschen Abnahme der Schmerzen.

Für die Ruhigstellung in der ersten Woche eignet sich etwa die Stabile Post-OP Universal Ellenbogen-Schiene. Sie lässt sich dank dreiteiligem Aufbau in der Grösse exakt an den Arm anpassen. Zwei leichte Alu-Schienen stellen den Ellenbogen in einer 90° angewinkelten Position ruhig.

Zur komfortablen Unterstützung von Ellenbogen und Unterarm mit oder ohne Orthese eignet sich der BraceID Armtragegurt Comfort. Er entlastet den gesamten Arm. Eine Daumenschlaufe erlaubt es, den Unterarm ohne Kraftaufwand in einer bequemen Position zu halten.

Da der Ellenbogen sehr empfindlich auf Ruhigstellung reagiert, wird die Ruhigstellungsphase möglichst kurz gehalten. So werden Versteifungen vorgebeugt. In der Physiotherapie wird der Ellenbogen bereits in der ersten Woche nach der Reposition wieder bewegt.

Frühfunktionelle Therapie mit Physio

Die frühfunktionelle Therapie bietet den Vorteil, dass die Heilungsphase verkürzt wird und das Risiko einer bleibenden Bewegungseinschränkung des Gelenks sinkt.

Bereits in der ersten Woche wird der Ellenbogen aktiv-assistiert bewegt. Das heisst, der Arm wird während den Bewegungsübungen mit der andern Hand unterstützt, oder von der Physiotherapeutin sanft geführt. Weiter sollte gemäss Anweisung von Arzt und Physiotherapie Übungen für Schulter und Hand durchgeführt werden, um Kraftverluste, Schonhaltungen und Steifigkeit möglichst vorzubeugen.

Bewegungsumfang vergrössern

Während 6-8 Wochen darf der Ellenbogen nicht belastet werden. Die ruhigstellende Orthese kann aber bereits nach ca. 2 Wochen abgelegt werden. Sie wird durch eine Orthese mit Gelenk oder eine Bandage ersetzt. Durch gezieltes Üben vergrössert sich der Bewegungsumfang und erreicht nach einigen Wochen bis Monaten idealerweise wieder den Ausgangswert.

Nach 12 Wochen darf in der Regel wieder mit Kontaktsportarten angefangen werden. Wichtig ist vorgängig ein gezieltes Krafttraining, um dem Ellenbogen Stabilität und Sicherheit zu geben.

Zusätzlich kann man das Gelenk in der Aufbauphase und für die Rückkehr in den Sport mit einer Bandage unterstützen. Sie gibt Sicherheit und hilft Fehl- und Überbelastungen vorzubeugen. Mögliche Bandagen für die Phase nach der Ruhigstellung bis zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität sind:

Push med Ellenbogenbandage

Die Push med Ellenbogenbandage ist aus weichem Sympress-Material mit hoher Atmungsaktivität gefertigt. Dank dem Reissverschluss auf der Armrückseite lässt sich die Bandage einfach anziehen.

Stabilität erhält der Ellenbogen durch die zwei flexiblen seitliche Stäbe und das Gurtsystem. Der Gurt liegt in Form einer Acht um das Gelenk und wird auf der Rückseite des Oberarms mit einem Klett verschlossen. Anschliessend lässt sich die Position des Gurts am Unterarm anpassen. Je weiter der Gurt vom Gelenk entfernt angeklettet wird, desto geringer ist der Bewegungsumfang im Ellenbogen.

Sports Elbow Brace

Die Bauerfeind Sport Bandage federt die Kraft am Ende der Wurfbewegung ab und hilft die Hyperextension des Ellbogens vorzubeugen. Sie besteht aus einem elastischen Kompressionsgestrick und kontrolliert die Hyperextension mit einem eingearbeiteten Zügel. Der Zügel verläuft von hinter dem Oberarm nach vorne auf den Unterarm. Mit einem BOA-Verschluss lässt sich die Extensionsbegrenzung individuell einstellen. Zwei breite Gurten mit Klettverschlüssen dienen dem Zügel als Fixpunkte. Die Sports Elbow Brace von Bauerfeind kann auch später währende dem Sport zur Überstreckungsprophylaxe getragen werden.

Epidyn Supreme Ellenbogenbandage

Die Ellenbogenbandage von Sporlastic bietet keine Stabilisierung von aussen und eignet sich nur bei einem stabilen Gelenk. Mit ihrer Kompressionswirkung ist die Bandage aber wirkungsvoll gegen Ellenbogenschmerzen, fördert die Durchblutung und die Propriozeption. Sie beugt Fehl- und Überbelastungen vor indem sie die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks anregt.

Rippengürtel richtig anwenden

Rippengürtel

Ist eine Rippe gebrochen, schmerzt jeder Atemzug. Linderung bringt ein Rippengürtel. Welche Modelle es gibt, wie man sie richtig anwendet und ob man den Rippengürtel auch in der Nacht tragen muss, lesen Sie hier.

Elastischer vs. unelastischer Rippengürtel

Bei Bandagenshop.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Rippengürteln. Sie haben die Wahl zwischen elastischen und unelastischen Modellen. Elastische Rippengürtel erleichtern das Atmen, weil sie sich dem Brustkorb bei jeder Bewegung mühelos anpassen. Unelastische Rippengürtel bieten der Rippe eine bessere Stützwirkung. Dank einem elastischen Einsatz im Rückenbereich, passen sich aber auch unelastische Rippengürtel ein Stück weit an die Atmung an.

Rippengürtel richtig anlegen

Rippengürtel lassen sich auf der Vorderseite vollständig öffnen. Sie werden um den Brustkorb gelegt und unter gleichmässigem Zug auf beiden Seiten nach vorne gezogen. Zuerst legt man die linke Verschlussplatte auf den Brustkorb und hält sie mit einer Hand fest. Die rechte Verschlussplatte wird so weit nach vorne gezogen, bis man sie auf der linken, weichen Verschlussplatte aufkletten kann. Dabei sollte eine lindernde Stützwirkung spürbar sein, ohne die Atmung einzuschränken.

Der Rippengürtel für Herren wird ca. 2 Finger breit unterhalb der Achsel positioniert. Rippengürtel für Damen sind vorne schmaler als hinten. Sie werden direkt unterhalb der Brust verschlossen.

Rippenbruch
Rippenbrüche können sehr schmerzhaft sein und die Atmung behindern.
Freie Atmung
Ein Rippengurt lindert Schmerzen und ermöglicht eine freie Atmung.

Tragedauer Rippengürtel

Die Schmerzen bei einem Rippenbruch erschweren das Atmen. Ein Rippengürtel lindert die Beschwerden und erleichtert dadurch das Atmen. Gleichzeitig wird die Ausdehnung des Brustkorbs durch die Bandage leicht eingeschränkt, was die vollständige Belüftung der Lunge beeinträchtigen kann. Deshalb gilt, der Rippengürtel sollte solange getragen werden wie er das Atmen erleichtert, aber nicht länger. Eine ergänzende Atemtherapie bei einer Physiotherapeutin hilft eine ungenügende Belüftung der Lunge und eine schlimmstenfalls damit einhergehende Lungenentzündung vorzubeugen.

Nach 3-4 Wochen sind die Knochenenden soweit zusammengewachsen, dass die Schmerzen stark abnehmen oder verschwinden sollten. Spätestens dann wird der Rippengürtel nicht mehr gebraucht.

Rippengürtel auch in der Nacht an lassen?

Beim Hinlegen können sich die Beschwerden bei Rippenbruch verändern. Ob man den Rippengürtel auch in der Nacht braucht, ist also individuell. Häufig genügt es, sich zum Schlafen seitlich auf die unverletzte Seite zu legen und den Körper mit einem Kissen zu stabilisieren. Sollten die Beschwerden dennoch nach einem Rippengürtel verlangen, muss darauf geachtet werden, dass Atmung und Kreislauf uneingeschränkt bleiben. Es ist deshalb empfehlenswert, den Rippengürtel für die Nacht etwas zu lockern.

Rippengürtel Modelle
Rippengürtel gibt es in vielen Ausführungen: Anatomisch geformt für Damen und Herren, elastisch oder unelastisch.

Nicht auf Medikamente verzichten

Ein Rippengürtel lindert die Beschwerden. Dennoch müssen die vor Arzt verordneten Medikamente weiterhin wie verordnet eingenommen werden. Die Schmerzmittel lindern die Beschwerden um das Atmen und Husten zu erleichtern. So wird die Schonatmung auf das nötige Minimum reduziert.

Je nach Erkrankungen und Allgemeinzustand des Patienten können ausserdem schleimlösende Medikamente verschrieben werden, die das Abhusten erleichtern. Bei Patienten mit einem Reizhusten wird dieser mit einem reizunterdrückenden Medikament behandelt.

Was tun wenn die Kniebandage rutscht?

Eine Kniebandage soll im Alltag und beim Sport sicher am Bein halten. Damit sie beim Treppensteigen, Rennen oder Hinknien nicht verrutscht, ist nicht nur die richtige Grösse entscheidend. Auch die Wahl des richtigen Modells verbessert den Tragekomfort. Seitliche Federstäbe, eine Patellapelotte oder sogar eine haftende Silikonbeschichtung sorgen für sicheren Halt ohne Rutschen.

Kniebandagen mit perfektem Sitz für den Sport

Grösse der Bandage überprüfen

Medizinische Kniebandagen haben immer eine Grössentabelle, die auch auf der Verpackung aufgedruckt ist. Wenn eine Bandage rutscht muss man überprüfen ob die Grösse korrekt gewählt ist. Es lohnt sich nachzumessen, denn die Beinumfänge können sich durch Training, Gewichtszu- oder Abnahmen verändern.

Hinweis: Eine Bandage die rutscht muss nicht unbedingt zu gross sein. Auch zu kleine Bandagen oder nicht den Bedürfnissen angepasste Modelle können runterrutschen.

Kniebandagen die nicht rutschen

Ob eine Kniebandage rutscht ist auch von individuellen Faktoren wie der Hautbeschaffenheit, der Beinform und der Festigkeit des Gewebes abhängig. Es gibt dennoch einige Eigenschaften, auf die man beim Kauf einer Bandage achten sollte, damit sie möglichst nicht rutscht.

  • Hochwertige Bandagen mit 3D-Gestrick: Die meisten Bandagen sind gestrickt. Während einfache Modelle meist ein flaches, wenig flexibles Gestrick haben, sind hochwertige Bandagen nach einem 3D- Strickverfahren hergestellt. Es macht die Bandage dehnbar und anpassungsfähig, sodass sie sicher sitzt.
  • Seitliche Federstäbe: Seitliche Stäbe in der Bandage verbessern nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern geben der Bandage auch Halt. Die Stäbe helfen Falten vorzubeugen und sorgen für einen korrekten Sitz.
  • Ringpelotte: Die Ringpolster rund um die Kniescheibe dienen in erster Linie der Schmerzlinderung und Führung der Kniescheibe. Als positiven Nebeneffekt, verbessern sie aber auch den Halt der Bandage. Wer eine Bandage sucht die nicht rutscht, sollte also ein Modell mit Ringpelotte wählen.

Kniebandagen mit Haftrand

Das Bein hat eine konische Form, was das Herunterrutschen von Kniebandagen begünstigt. Die sicherste Lösung ist deshalb eine Bandage mit Silikonhaftrand oder Silikonbeschichtung. Das antiallergene Material haftet zuverlässig auf der Haut, ohne zu kleben. Die Auswahl an Kniebandagen mit Haftrand ist vielfältig.

Select StabiloGen Kniebandage

Die hochwertige Select Kniebandage von Bort ist aus weichen, klimaregulierenden Breeze Fasern gefertigt. Das Dynamic-Flex Funktionsgestrick passt sich gut ans Bein an und entlastet die Kniekehle mit einer sanften Relax-Zone.

Die Kompressionswirkung des Gestricks, die Ringpelotte um die Kniescheibe und leichte seitliche Federstäbe sorgen für eine gute Wirkung bei Knieschmerzen, Arthrose oder nach Meniskusverletzungen.

Damit die Bandage nicht rutscht, sind silikonisierte Fäden im oberen Bereich der Bandage eingestrickt. Sie sind kaum zu spüren und bieten dennoch eine gute Haftung.

Sports Knee Support by Bauerfeind

Die Sports Knee Support wurde speziell für die Anwendung beim Sport entwickelt. Sie hat ein weitmaschiges Gestrick, das sich nicht nur exakt ans Bein anschmiegt, sondern auch ein frisches, luftiges Tragegefühl bietet. Extra flache, flexible Stäbe garantieren eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit beim Sport.

Sports Knee Support von Bauerfeind beim Basketball
Die Bauerfeind Sports Knee Support macht dank unterschiedlichen Gestrick-Zonen jede Bewegung mit.
Sports Knee Support von Bauerfeind beim Tennis
Innenseitige Silikon-Prints sorgen dabei für perfekten Halt, ohne die Haut zu reizen.

Rund um die Kniescheibe wird das Gelenk von der Omega-Pelotte unterstützt. Sie entlastet die Menisken mit seitlichen Flügeln und Drucknoppen im Bereich des Hoffa-Fettkörpers.

Um ein Herunterrutschen der Kniebandage beim Sport zu verhindern, ist die Sports Knee Support seitlich entlang der Federstäbe und am Oberschenkel über dem Knie mit durchgehenden Silikonstreifen ausgestattet.

StabiloGen Eco mit Haftband

Die StabiloGen Eco Kniebandage hilft mit ihrer Kompressionswirkung und der Pelotte rund um die Kniescheibe gegen Schwellungen und Schmerzen.

Damit sie sicher am Bein hält, ist sie mit einem Silikonhaftband versehen. Das Haftband bietet zwei Vorteile. Einerseits liegt es flach am Bein, was das Einrollen des oberen Bandagenrands vorbeugt. Andererseits ist er auf der Innenseite mit vielen grossen Silikonnoppen ausgestattet, die sicher am Bein haften.

Push med Kniebandage

Die Bandage mit Blattfedern bietet dem Knie eine zuverlässige Unterstützung. Sie reduziert seitliche Bewegungen mit ihren Blattfedern, während das Beugen und Strecken des Knies uneingeschränkt möglich bleibt. Gurten am Oberschenkel und ein Kreuzgurt unterhalb des Knies sorgen für hohe Sicherheit, auch beim Sport.

Push med Kniebandage
Die Push med Kniebandage sorgt alleine durch ihre Bauform für einen sicheren Sitz. Innenseiteige Silikonbereiche verbessern den Halt zusätzlich.

Gefertigt ist die Bandage aus feinstem Sympress-Mikrofasergewebe. Es ist atmungsaktiv und schnell trocknend.

Halt bekommt die Push med Kniebandage nicht nur von den Gurten am Oberschenkel, sondern auch von schmalen Silikonstreifen auf der Innenseite der Bandage.

Die schweizweit grösst Auswahl an Kniebandgen mit Haftband finden Sie im Bandagenshop.ch.

Rückenbandagen gegen Rückenschmerzen

84% der Personen die eine Rückenbandage tragen geben an, dass sie damit weniger Rückenschmerzen haben. Die Wirksamkeit von Rückenbandagen ist also sehr hoch, insbesondere wenn man ein geeignetes Modell wählt, das der Indikation entspricht.

Bandagen gegen Rückenschmerzen

Was bringt eine Rückenbandage?

Eine Rückenbandage lindert Schmerzen und das nachweislich. So geben etwa 65% der Anwender an, dass sie die Einnahme von Medikamenten reduzieren konnten. 89% geben an, dank Rückenbandage wieder eine bessere Lebensqualität zu haben. Diese guten Leistungen bringen Bandagen nicht nur bei spezifischen, sondern auch bei unspezifischen Rückenschmerzen, also dort wo der Arzt keine eindeutige Ursache finden kann.

So wirkt eine Rückenbandage
Quelle www.eurocom-info.de

Bandagen für einen gesunden Rücken

Rückenschmerzen sind meist ein Teufelskreis aus Schmerzen-Schonhaltung-weniger Mobilität-Schmerzen. Rückenbandagen durchbrechen diesen Kreislauf. 72% der Befragten in einer Studie (1) gaben an, dass ihre Rückenbandage ihnen zu mehr Mobilität verhalf. Mehr Mobilität ist der erste Schritt hin zu einem gesunden Rücken, denn Bewegung stärkt die Haltemuskulatur. Die veraltete Vorstellung, dass Bandagen die Muskeln erschlaffen lassen, ist nachweislich falsch. Bandagen tragen zu einem gesunden Rücken bei.

Rückenbandagen für Alltag und Arbeit

Rückenbandagen stützen den Rücken mit ihrer Kompressionswirkung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Allfällige Stäbe sind flexibel und dienen lediglich der Passform und dem sicheren Sitz der Bandage. Um das Kreuz optimal zu behandeln, sind die meisten Rückenbandagen mit einer Pelotte ausgestattet. Das Massagepolster liegt im Kreuz, um die Kompressionswirkung der Bandage auf diesen eingewölbten Teil des Rückens (Lordose) zu übertragen und so die Rückenschmerzen gezielt anzugehen.

Beim Kauf einer Rückenbandage lohnt es sich, ein hochwertiges Modell zu wählen, denn gemäss Umfrage werden Rückenbandagen durchschnittlich während 10,3 Stunden pro Tag getragen. Folgende Modelle bieten nicht nur eine gute Wirkung, sondern auch einen hohen Tragekomfort.

Vertebradyn Supreme Senso

Die Sporlastic Rückenbandage überzeugt mit einem hochwertigen, anatomisch geformten Gestrick. Sie passt sich insbesondere an der Hüft exakt an den Körper an, damit man sich frei bewegen kann.

Vertebradyn Spureme Senso Rückenbandage Detail
Vertebradyn Spureme Senso Rückenbandage

Im Kreuzbereich sorgt die Air-Matrix Pelotte mit ihren vielen Noppen für eine anregende Massagewirkung. Dank perforiertem Material ist die Pelotte atmungsaktiv, sodass man damit nicht ins Schwitzen kommt.

Zusammen mit der Vertebradyn Supreme Senso Rückenbandage wird eine QR-Code Karte geliefert. Scannt man den Code mit dem eigenen Smartphone, wird man direkt zu den Sporlastic Übungsvideos geleitet. Sie zeigen, wie man den Rücken dehnt, mobilisiert und trainiert, damit man bald wieder schmerzfrei ist.

Bort Select LWS Premium Bandage

Die Premium Rückenbandage von Bort bietet ein hohes Sicherheitsgefühl durch die Kombination von Stäben und Y-Zügeln. Die drei Stäbe entlasten den Rücken, ohne die Bewegungsfreiheit zu sehr einzuschränken. Den Stabilisierungsgrad kann man dank den beiden Y-Zügeln individuell anpassen. Sie sind im Bereich der Wirbelsäule an der Bandage angebracht und verlaufen um den Rumpf nach vorne. Die unelastischen Bänder können mit dem gewünschten Zug verschlossen werden, sodass die Unterstützung leichter oder fester ist.

Bort Select LWS Premium Bandage
Bort Select LWS Premium Bandage

Damit das Anziehen bei dieser Bandage einfach und mit geringem Kraftaufwand gelingt, ist sie mit ergonomischen Griffschlaufen ausgestattet. Beim Tragen sorgen ultraweiche Timbrell care Fasern für besten Komfort.

Selbstverständlich ist die Bort Select Rückenbandage mit einer massierenden Pelotte ausgestattet.

LumboTrain Rückenbandage

Die LumboTrain Rückenbandage von Bauerfeind ist in einer Damen- und einer Herrenvariante erhältlich. Bei beiden Varianten sorgt das moderne Train-Gestrick für einen guten Sitz der Bandage.

LumboTrain Rückenbandage mit Pelotte
LumboTrain Rückenbandage

Schmerzen lindert die LumboTrain mit ihrer Massagepelotte. Die viskoelastische Pelotte ist mit einer festen Einlage verstärkt, um die massierenden Noppen exakt in der richtigen Position zu halten. Sie erzeugen bei jeder Bewegung eine angenehme Mikromassage, die Schmerzen lindert und die Durchblutung steigert.

Thermogürtel für den Rücken

Die Rückenbandage von Cizeta unterstützt den Rücken mit vier flexiblen Stäben. Ein zusätzlicher Zuggurt erhöht die entlastende Wirkung punktuell. Da der Zuggurt in der Höhe frei positioniert werden kann, entfaltet er seine Stützwirkung genau dort wo sie gebraucht wird.

Im hinteren Bereich der Bandage sind zudem zwei Taschen eingearbeitet. Hier werden bei Bedarf die mitgelieferten Thermobeutel eingelegt. Sie lassen sich in einem Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen, um etwa Verspannungen zu lockern. Um Schmerzen bei Entzündungen zu lindern, werden die Thermobeutel vorgängig im Kühlschrank gekühlt.

Rückenbandagen für den Sport

Rückenschmerzen sind häufig ein Zeichen einer muskulären Dysbalance oder eines ungesunden, bewegungsarmen Lebensstils. Mit Bewegung und Sport kann man die Beschwerden langfristig in den Griff bekommen. Um eine gesunde Haltung beim Training zu begünstigen und den Rücken zu unterstützen, eignen sich folgende Rückenbandagen.

Sports Back Support

Die Back Support Bandage von Bauerfeind ist aus einem weitmaschigen Material gefertigt, das mit seiner netzartigen Struktur übermässiges Schwitzen verhindert. Vier flexible Stäbe sorgen dafür, dass die Bandage sicher sitzt und ihre volle Wirkung entfalten kann. Eine flache Verarbeitung garantiert eine komfortable Anwendung während dem Sport. Auch im Bereich der Verschlussplatten trägt die Bandage nicht auf und passt problemlos unter die normale Sportkleidung.

Sports Back Support Rückenbandage
Sports Back Support Rückenbandage

Das Kreuz wird von der Sports Back Support Bandage mit einer grossflächigen Pelotte unterstützt. Das viskoelastische Polster hat grosse Noppen, um die Mikrozirkulation anzuregen und die Sensomotorik zu verbessern.

BackSkin Rückenbandage

Die BackSkin Rückenbandage von BioSkin ist aus einem mehrschichtigen Ultima Laminat gefertigt, dessen Kern aus festem Polyurethan besteht. Das verleiht der Bandage eine hohe Stabilität bei sehr dünnem Material. Dank abnehmbarem Band, kann der Stabilisierungsgrad der BackSkin Bandage individuell angepasst werden. Was mit und ohne Band garantiert ist, ist die hohe Bewegungsfreiheit.

Was sonst noch gegen Rückenschmerzen hilft

Eine Rückenbandage hilft schnell gegen Rückenschmerzen und steigert die Mobilität. Um den Rücken langfristig vor Beschwerden zu schützen, können folgende Tipps helfen.

  • Lassen Sie sich bei anhaltenden Rückenschmerzen vom Arzt untersuchen.
  • Achten Sie auf eine ergonomische Haltung bei Sitzen und bewegen Sie sich dazwischen immer wieder (dynamisches Sitzen). Ein Sitzkissen kann Sie dabei unterstützen.
  • Stellen Sie den Autositz richtig ein und machen Sie auf längeren Fahrten immer wieder Bewegungspausen.
  • Bewegen Sie sich täglich.
  • Trainieren Sie die Rumpfmuskulatur gezielt. Allenfalls mit Unterstützung eines Physiotherapeuten.

Quelle:
  1. Eurocom e-V., Ergebnisse der repräsentativen Umfrage des Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V., Rückenbandagen und Rückenorthesen: Weniger Schmerz, mehr Mobilität

Bandagen für Fussballer

Verletzungsrisiko beim Fussball

Jedes Jahr verletzen sind 45‘000 Personen auf dem Fussballplatz. Am häufigsten sind Verletzungen der Aussenbänder am Sprunggelenk und der Innenbänder am Knie. Während Profispieler häufig operiert werden, wird bei Freizeitsportlern eine konservative Therapie vorgezogen. Mit einer Bandage oder Orthese wird das Gelenk stabilisiert, sodass es in Ruhe heilen kann.

Sprunggelenk und Knie beim Fussball stark belastet

Fussballer haben ein stark erhöhtes Risiko für Sprunggelenk- und Knieverletzungen. Daran schuld ist nicht nur das Foul des Gegners beim Grätschen, sondern auch die hohe Belastung der Gelenke beim Laufen. Da Fussballer nicht wie ein Jogger konstant laufen, sondern viele schnelle Richtungswechsel und Stop-and-Go-Bewegungen vollziehen, sind die Gelenke ungleich stärker belastet. Auch Stollenschuhe die auf dem Boden einen starken Halt bieten und das Weggleiten verhindern, erhöhen das Verletzungsrisiko.

Bänderverletzungen im Sprunggelenk

Drei Bänder auf der Aussenseite des Fusses stabilisieren das obere Sprunggelenk und beschränken die Beweglichkeit auf das physiologische Ausmass. Bei einem Misstritt (OSG Distorsion), also beim seitlichen Einknicken, werden diese Bänder überdehnt. Das kann zu verschiedenen Verletzungen führen:

  • Grad I: Die Bänder wurden zwar überdehnt, sind aber noch intakt und das Sprunggelenk stabil. Man spricht von einer Bänderzerrung oder Verstauchung.
  • Grad II: Höchstens zwei Bänder sind teilweise angerissen, was das Gelenk leicht instabil macht.
  • Grad III: Ein oder zwei Bänder sind vollständig durchtrennt, was eine ernsthafte Instabilität zur Folge hat.
  • Grad IV: Alle Bänder des oberen Sprunggelenks sind vollständig gerissen, sodass der Fuss eine Fehlstellung aufweist und stark instabil ist.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Sportverletzungen wird heute eine konservative Therapie angestrebt, also eine Behandlung ohne Operation. Operiert wird meist nur noch bei Fussballprofis, oder wenn das Gelenk durch die konservative Therapie nicht wieder stabil wird. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und dem Schweregrad der Verletzung.

Sports Ankle Support
Die Sports Ankle Support versorgt das Sprunggelenk mit anregender Kompression und stabilisiert dank Zuggurtung.
MalleoTrain S
Dank 3D-Gestrick sorgt die MalleoTrain S für Frische & Komfort am Fuss, das Gelenk wird sicher vor Verletzungen geschützt.

Bänderzerrungen lassen sich mit einer Bandage mit Zuggurt behandeln. Der Zuggurt wird in Form einer Acht um das Sprunggelenk gewickelt, um die Stabilität im Sprunggelenk zu erhöhen. Dadurch soll vor allem ein weiterer Misstritt vermieden werden, damit die Bänder Ruhe erhalten und regenerieren können.

Bei angerissenen oder gerissenen Bändern wird eine Orthese eingesetzt, die seitliche Umknickbewegungen im Sprunggelenk absolut sicher verhindert. Die Abrollbewegung im Fuss ist dadurch nicht eingeschränkt. Man kann also normal gehen, was für die Gesundheit des Gelenks ein grosser Vorteil ist.

Malleodyn S3
Die Malleodyn S3 garantiert maximale Stabilität und lässt sich stufenweise dem Heilungsverlauf anpassen.
Swede-O-Universal Sprunggelenkorthese
Die kompakte Schnürorthese Swede-O-Universal ist im Fussball besonders beliebt.

Nur wenn Bänder zusammen mit einem Teil des Knochens ausreissen, oder alle Bänder gleichzeitig reissen, wird bei nicht professionellen Fussballspielern eine Operation notwendig.

Bänderzerrung oder Riss am Knie

Das Knie wird seitlich von den Innen- und Aussenbändern gestützt, um ein Aufklappen des Gelenks zu verhindern. Im Innern des Gelenks befinden sich die zwei Kreuzbänder, die das Weggleiten des Oberschenkels nach vorne oder hinten verhindern.

Bei Fussballspielern wird häufig das innere Seitenband verletzt. Die Ursache dafür kann ein Foul des Gegeners sein, der häufigste Grund ist aber, dass der Fuss hängen bleibt, z.B. weil die Stollen zu stark einstecken, und der Unterschenkel bei (nahezu) gestrecktem Knie verdreht wird.

In leichten Fällen ist das Band nur überdehnt, häufiger ist aber angerissen, oder vollständig gerissen.

Sports Knee Support
Die Funktionsbandage Sports Knee Support gibt Sicherheit und lindert Beschwerden.
Push med Kniebandage
Die Push med Kniebandage sorgt dank Blattfedern für perfekte Stabilität, die Bewegungsfreiheit bleibt erhalten.

Damit die Seitenband-Zerrung heilen kann, wird das Knie im Alltag möglichst wenig beansprucht, Sport ist für die nächsten 4-6 Wochen tabu. Eine Kniebandage unterstützt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks, um Fehlbelastungen zu vermeiden.

Ist das Band angerissen (Seitenbandriss am Knie), oder vollständig gerissen, ist auch hier die konservative Therapie die erste Wahl. Eine Knieschiene stabilisiert das Gelenk zuverlässig, Fehlbelastungen und Rotationsbewegungen sind ausgeschlossen. Sie verhindert alle unnatürlichen Bewegungen im Knie, sodass das Gelenk nur noch gebeugt und gestreckt werden kann. Bei vielen Orthesen lässt sich auch diese Bewegung bei Bedarf einschränken.

Nur wenn das Knie nach der konservativen Therapie weiterhin instabil ist, also sich seitlich aufklappen lässt, ist eine Operation notwendig.

Unhappy Triad

Im unglücklichsten Fall führt das Verdrehen des Knies zu einer Kombinationsverletzung von Innenband, Kreuzband und Meniskus, der sogenannten „Unhappy Triad“. Diese Kombination sorgt einerseits für Schmerzen, andererseits ist die Stabilität des Gelenks stark vermindert, sodass hier eine Operation notwendig ist.

Zurück auf den Platz

Während eine Verletzung am Knie oder Sprunggelenk für manche Profifussballer das Karriereende bedeuten, können die meisten Freizeitspieler nach einer Pause wieder zurück auf den Platz. Entscheidend ist, dass das betroffene Gelenk stabil ist, bevor man wieder mit dem Training anfängt.

Die nötige Stabilität wird durch den gezielten Kraftaufbau erreicht. Zu Beginn wird das Training von einem Physiotherapeuten angeleitet, später darf und soll man zu Hause selber trainieren.

Erneute Verletzungen vorbeugen

Nach einer Verletzung das erste Mal wieder auf dem Platz zu stehen ist ein ganz besonderer Moment. Neben der grossen Freude, schwing meist auch ein bisschen Angst vor einer erneuten Verletzung oder dem „Versagen“ des Gelenks mit. Das Vertrauen in das Gelenk ist noch nicht wieder hergestellt.

Eine Bandage kann in dieser Situation helfen, die nötige Sicherheit zurückzugewinnen.

Bandage vs. Tape

Viele Fussballer haben in ihrer Sporttasche immer eine Rolle Tape dabei. Das kann vorbeugend und vielseitig eingesetzt werden, hat allerdings nur eine beschränkte Wirkung.

Bandagen hingegen sind hochentwickelte medizinische Produkte, deren Wirksamkeit immer wieder wissenschaftlich überprüft wird. Entsprechend effektiv unterstützen sie die Gelenke und sorgen für die nötige neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks.

Während Tapes mit einem günstigen Preis überzeugen, bieten Bandagen eine einfachere, saubere Anwendung und sind wiederverwendbar.