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Lassen Sie sich nicht durch Schmerzen einschränken. Hier finden Sie Tipps und Tricks im Kampf gegen Schmerzen.

CEP Ortho für Sportler

Leichte Reizzustande oder kleine Verletzungen kennt jeder Sportler. Besonders wenn die Trainingsintensität gesteigert wird, können die Sehnenansätze und Gelenke überlastet werden. Eine medizinische Bandage zu tragen ist in solchen Fällen meist nicht nötig, dennoch ist eine leichte Unterstützung wünschenswert. Genau für solche Situationen wurde die CEP Ortho Linie entwickelt.

CEP Sport Bandagen und Socken

Strumpf + Bandage = CEP Ortho

Medi ist einer der grössten deutschen Hersteller für Kompressionsstrümpfe und Bandagen. CEP ist die Sportmarke von medi und bekannt für die guten Sportkompressionssocken. Diese beliebten Sportsocken wurden jetzt mit verschiedenen Funktionselementen von Bandagen kombiniert. Herausgekommen ist die CEP Ortho Linie, die ideal ist um leichte Beschwerden zu behandeln oder wiederkehrende Reizungen vorzubeugen.

Beliebte CEP Qualität

Die CEP Sportsocken sind bei Athleten besonders beliebt, weil sie einen guten Komfort bieten. Eine grosse Polsterzone im Bereich von Ferse, Sohle und Zehen schützt den Fuss vor Druckstellen und Blasen. Eine extra feste Kompressionszone im Mittelfussbereich stützt das Fussgewölbe.

Die medi compression sorgt ausserdem für eine gesteigerte venöse Durchblutung, wodurch der Heilungsprozess begünstigt wird.

Die kniehohen Socken wirken sich zudem positiv auf die Leistungsfähigkeit der Muskeln aus. Der verbesserte Blutfluss begünstigt den Abtransport von Abbauprodukten und hilft die Ermüdung zu verzögern.

Die Vorteile von CEP Ortho

Alle CEP Ortho Socken und Sleeves unterstützen das Gelenk ganz gezielt. CEP hat sich dabei auf die häufigsten Probleme von Sportlern fokussiert.

  • Knöchelschmerzen, Misstritt: Ein ungünstiger Laufstil oder seitliches Umknicken führen zu Schmerzen im Sprunggelenk. Die CEP Ortho Ankle Socks unterstützen das Sprunggelenk mit seitlichen Pelotten aus anpassungsfähigem Smartmemory Foam. Die Ortho Socks sind auch zur Umknickprophylaxe nach abgeheilten Verletzungen geeignet.
    Erhältlich als Kniesocken oder Short Socks.
  • Schwellungen am Sprunggelenk: Die CEP Ortho Ankle Sleeves sind komfortabel wie eine Socke, helfen Schwellungen aber mit einem festen Gestrick zurückzudrängen. Sie eignen sich auch zur Prophylaxe von Misstritten bei gesunden Gelenken.
  • Achillessehnenreizungen: Die Achillessehne setzt am Fersenbein an. Der Übergang von der Sehne zum Knochen kann beim Sport gereizt werden und sich entzünden (Erfahren Sie mehr darüber im Beitrag Achillodynie). Der Druck der Schuhe stellt für die Sehne eine zusätzliche Belastung dar. Die Ortho Achilles Support Socks polstern die Achillessehne und bieten ihr eine entlastende Führung.
    Erhältlich als Kniesocken oder Short Socks.
  • Plantarfasziitis: Stechende Schmerzen an der Fusssohle sind häufig auf die Plantarfasziitis (ugs. Fersensporn) zurückzuführen. Auch hier handelt es sich um eine Reizung des Sehnenansatzes. Die Plantarfaszie, eine grosse Sehnenplatte an der Fussunterseite, setzt am Fersenbein an. Die CEP Ortho Plantar Fasciitis Sleeves weisen genau im Bereich dieses Sehnenansatzes ein massierendes Gestrick auf. Es regt die Durchblutung an und begünstigt die Heilung des Sehnenansatzes.
  • Knieschmerzen: Das Knie wird teilweise durch die Muskulatur stabilisiert. Ist diese nicht ausreichend trainiert, kommt es zu Schmerzen in gelenksnähe. Aber auch bei gut trainierten Athleten kann das Knie Probleme machen, z.B. wenn die Patellasehne gereizt ist. Die CEP Ortho Knee Sleeves sind speziell für die Behandlung von leichten Kniebeschwerden beim Sport entwickelt worden. Das Gestrick ist weich wie bei einem Strumpf und passt sich jeder Bewegung perfekt an. Für besten Halt sind die Sleeves mit einem breiten Noppenhaftrand ausgestattet.

Entdecken Sie die gesamte Ortho Linie, sowie die Sportprodukte von CEP im Bandagenshop.

Schmerzen im Ellenbogen

Die Arme werden im Alltag bei allen möglichen Aufgaben stark beansprucht. Sei das beim Sport, während der Arbeit, beim Tragen von schweren Einkaufstaschen oder einfach wenn man sich wieder einmal mit dem Kopf auf dem Arm aufstützt. Zu starke Belastungen machen sich durch Schmerzen bemerkbar. Lernen Sie häufige Ursachen für Ellbogenschmerzen kennen und erfahren Sie mehr über deren Behandlung.

Ellbogenbandagen bei bandagenshop

Der Ellenbogen

Der Ellbogen setzt sich aus drei Teilgelenken zusammen. Der Oberarmknocken (Humerus), die Speiche (Radius) und die Elle (Ulna) treten jeweils mit einem andern Knochen in Verbindung. Umschlossen werden alle drei Teilgelenke von einer Gelenkkapsel. Während die Gelenkkapsel relativ weit ist, geben die Bänder dem Gelenk halt. Schlussendlich setzen noch die Sehnen der Muskeln an verschiedenen Stellen des Gelenks an, um die Bewegung zu ermöglichen. Schleimbeutel polstern die Knochen gegen Druck von aussen. Abhängig von der Belastung sind die Schleimbeutel individuell ausgeprägt.

Die Insertionstendopathie

Sehnen sind die bindegewebige Fortführung des Muskels. Sie befestigen den Muskel in gelenksnähe am Knochen. Während sich der Muskel relativ schnell trainieren lässt, benötigt die Sehne viel Zeit, um sich langsam an die aktuellen Belastungsverhältnisse anzupassen. Wer viel repetitive Bewegungen ausführt, schwere Lasten hebt oder plötzlich mit intensivem Training anfängt, stellt die Sehnen vor eine grosse Aufgabe, der sie oft nicht gewachsen sind. Durch die hohe Belastung entzündet sich der Sehnenansatz in knochennähe, was sich mit Schmerzen bemerkbar macht. Die Schmerzen werden beim Dehnen, oder durch Druck verstärkt. Die Insertionstendopathie ist auch unter den Begriffen Tendinitis oder Epicondylitis bekannt. Je nachdem welcher Sehnenansatz entzündet ist, treten die Schmerzen an einer andern Stelle auf.

Schmerz auf der Ellenbogen Innenseite

Das untere Ende des Oberarmknochens weist zwei Knorren auf, an denen die Unterarm- und Handmuskulatur ansetzt. Treten die Schmerzen an der Arminnenseite auf, spricht man auch vom Golferellbogen. Die Schmerzen werden verstärkt, wenn man das Handgelenk beugt, den Unterarm dreht oder schwere Gegenstände hebt. Nicht nur Golfer sind betroffen, häufiger Auslöser ist auch das Arbeiten mit dem Schraubenzieher oder das schreiben am Computer. Bauarbeiter, Mechaniker oder Sekretärinnen sind deshalb häufig betroffen.

Schmerzen auf der Ellenbogen Aussenseite

Beim weithin bekannten Tennisellbogen ist der Sehnenansatz am aussenliegenden Gelenkknorren entzündet. Der Schmerz lässt sich durch Drehen des Unterarms, Überstrecken von Hand und Mittelfinger, oder wenn die Hand bei gestrecktem Ellenbogen passiv gebeugt wird, auslösen. Ursachen sind z.B. arbeiten mit dem Hammer, mit der Computermaus, oder auch Sportarten wie Tennis oder Volleyball.

Schmerzen an der Ellenbogenpitze

Der Trizeps (Musculus triceps brachii) setzt an der Ellenbogenspitze (Olecranon) an. Auch hier kann es zu einer Insertionsthendopathie kommen. Häufig betroffen sind Personen die schwere Lasten tragen müssen und Kraftsportler. Der Schmerz wird beim Heben von Gegenständen verstärkt. Bei Schmerzen an der Ellenbogenspitze ist aber immer auch an eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung) zu denken.

Anders als bei einer Insertionstendopathie ist der Ellenbogenspitz bei einer Bursitis geschwollen, der Schleimbeutel ist oft deutlich tastbar. Auslöser der Schwellung ist meist eine Überbeanspruchung durch Aufstützen, z.B. beim Lesen oder auf dem Rahmen des Autofensters.

Die Behandlung

Eine Insertionstendopathie ist immer durch Überbelastung bedingt. Als erste Massnahme sollte deshalb die auslösende Tätigkeit ermittelt und vorübergehend eingestellt werden. Durch die Ruhe kann die Entzündung des Sehnenansatzes abklingen und die Schmerzen lassen innert Tagen bis Wochen nach. Anschliessend sollte die Belastung langsam wieder aufgenommen werden, um eine erneute Überlastung vorzubeugen.
Eine Bandage unterstützt das Gelenk während der Ruhephase und bei der Wiederaufnahme der (sportlichen) Aktivität. Erneute Reizungen lassen sich vorbeugen. Es stehen verschiedene Ellenbogenbandagen zur Verfügung.

Kompressionsbandage

Kompression unterstützt das Gelenk in mehreren Bereichen. Der Druck steigert die Durchblutung und fördert so den Heilungsprozess. Kompression wirkt aber auch schmerzlindernd und unterstützt Sie bei der aktiven Schonung des Gelenks. Durch die Steigerung der Propriozeption (Lagewahrnehmung) werden ungünstige Bewegungen reduziert. Entdecken Sie die besten Kompressionsbandagen für den Ellenbogen:

Active Color Sport: Die leichte Ellenbogenbandage unterstützt das Gelenk mit einer wirkungsvollen Kompression. Feuchtigkeitsregulierende Aquarius Fasern sorgen für ein frisches Tragegefühl, sodass die Bandage auch vorbeugend während dem Sport getragen werden kann.

EpiTrain: Die Ellbogenbandage von Bauerfeind bietet im Alltag besten Komfort. Zwei Pelotten mit einer Aussparung im Bereich der Epicondylen entlasten die Sehnenansätze, sodass bei Golfer- und Tennisellbogen eine schnelle Schmerzlinderung gewährleistet ist.

Bort Select EpiPlus: Auch bei ausgeprägte inneren und äusseren Ellenbogenschmerzen bietet die Bort Ellenbogenbandage beste Wirksamkeit. Sie polstert das Gelenk auf der Innen- und Aussenseite mit einer weichen Pelotte. Mit dem Stabiloband im Bereich des Unterarms lässt sich die sehnenentlastende Wirkung noch verstärken. Weiche Timbrelle care Fasern machen die Bandage besonders komfortabel und schonen die Haut.

Bort KubiTal Ellbogenbandage: Schmerzen im Bereich der Ellbogenspitze lassen sich mit dieser Polsterbandage gut behandeln. Das weiche Silikonpolster mit Aussparung am Olecranon polstert den empfindlichen Knochenvorsprung und versorgt ihn mit einer angenehmen Kompression.

Epicondylitisbandage

Zur Entlastung der Sehnenansätze bei Epicondylitis stehen spezielle Epicondylitisbandagen zur Verfügung. Die schmalen Bänder werden um den Unterarm gewickelt. Eine darin eingearbeitete Pelotte drückt auf die Sehne um deren Verlauf zu verändern. Die belastete Ansatzstelle wird dadurch entlastet. Die kleinen Bandagen werden geschätzt, weil sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und auch beim Sport angenehm zu tragen sind.

Entdecken Sie alle Ellbogenbandagen im Schweizer Bandagenshop.

Schmerzen im Sprunggelenk nach dem Joggen

Schmerzen im Sprunggelenk beim Joggen

Für viele Sportler steht im Frühling die erste Joggingrunde des Jahres auf dem Programm. Die Belastung bekommt aber nicht allen gut. Viele Läufer leiden jetzt unter Schmerzen im Sprunggelenk.

Aufgrund der fehlenden Übung während der Wintermonate hat sich der Trainingszustand oft verschlechtert, was auch das Verletzungsrisiko erhöht. Misstritte sind jetzt besonders häufig. Erfahren Sie, was man gegen belastungsbedingte Schmerzen machen kann und wie sich leichte Verletzungen behandeln lassen.

Bandage – die Soforthilfe

Kompressionsbandagen stabilisieren das Sprunggelenk propriozeptiv. Das heisst, die Lagewahrnehmung im Sprunggelenk wird vom Druck des Gestricks erhöht. Diese unbewusste Rückmeldung ans Gehirn führt dazu, dass die Bewegungen kontrollierter ausgeführt werden. Weiter regt Kompression die Durchblutung an und begünstigt so eine gute Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Auch die schmerzlindernde Wirkung darf als Pluspunkt erwähnt werden. Kompressionsbandagen werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten, die sich sowohl zur Vorbeugung von Beschwerden, als auch zur Behandlung von Sprunggelenksverletzungen eignen.

Bei belastungsbedingten Schmerzen

Beim Joggen wird das Sprunggelenk stark belastet. Anfangs Saison, wenn die Muskeln noch nicht so stark sind, kommt es deshalb oft zu Schmerzen. Mit einer leichten Bandage lassen sich die Beschwerden vorbeugen. Physiologische Bewegungsabläufe werden schon von sehr einfachen, leichten Bandagen begünstigt. Es eignen sich z.B. folgende Modelle:

  • Active Color Sport: Die leichte Knöchelbandage im sportlichen Design bietet ein sauberes, trockenes Tragegefühl. Spezielle Aquariusfasern leiten Feuchtigkeit schnell von der Haut weg.
  • MalleoTrain S: Ein teilelastischer Gurt der in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird, sorgt für eine gute seitliche Stabilität, Einknicken wird vorgebeugt. Die normale Abrollbewegung ist jedoch uneingeschränkt, sodass man mit der Bandage problemlos Joggen kann.

Nach Misstritt

Nach einem Umknicktrauma ist das Sprunggelenk geschwollen und tut weh. Eine Bandage mit Pelotte hilft die Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Geeignet ist z.B.

  • Bort Select TaloStabil Plus: Die hochwertige Bandage stabilisiert das Gelenk mit einem Stabilo-Band und unterstützt die Heilung mit zwei Massagepelotten. Weiches Material sorgt für guten Tragekomfort im Alltag. Ist die Heilung abgeschlossen, kann die Bandage auch beim Sport getragen werden.
  • MalleoTrain Plus: Die Sprunggelenkbandage von Bauerfeind beugt seitliches Einknicken mit einem Band vor, das in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird. Dank einem elastischen Bandabschnitt wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt. Die weichen Pelotten massieren das Gelenk und begünstigen den Heilungsprozess.

Lesen Sie zum Thema Misstritt auch unseren Beitrag „OSG-Distorsion„.

Balancetraining – die langfristige Lösung

Belastungsbedingte Schmerzen und häufiges seitliches Einknicken haben eine gemeinsame Ursache – schwache Muskeln. Die Stabilität des Sprunggelenks wird durch die Bänder und Muskeln gewährleistet. Die stabilisierende Wirkung der Muskeln darf dabei nicht unterschätzt werden. Selbst nach mehrfachen Bänderzerrungen lässt sich das Gelenk oft muskulär stabilisieren. Notwendig ist ein gezieltes Training. Am besten werden Balance- und Krafttraining kombiniert.

Beim Balance-Training steht man auf einem speziellen Balance-Kissen. Es ist weich und bietet nur wenig halt. Jeder Teil der Muskulatur wird bis in die letzte Faser gefordert, um das Gleichgewicht zu halten. So lässt sich das gesamte Sprunggelenk trainieren, wie es mit klassischem Training nicht möglich ist.

Um gezielt Kraft aufzubauen empfiehlt es sich dennoch klassisches Krafttraining zu machen. Wer am liebsten zu Hause trainiert, kann mit elastischen Bändern den nötigen Wiederstand erzeugen. Geeignet sind z.B. der Body-Ankle Fitness-Schlauch oder das Body-Band mit Clip.

Gesunder Lebensstil – den Gelenken zuliebe

Ein gesunder Lebensstil kommt auch den Gelenken zu Gute. Übergewicht belastet das Sprunggelenk unnötig, versuchen Sie das Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Auch Rauchen wirkt sich schädlich auf die Gelenke aus. Der Knorpel baut sich deutlich schneller ab als bei Nichtrauchern, was die Entstehung von Arthrose begünstigt. Ein gesunder Lebensstil hält die Gelenke lange gesund.

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Alles für gesunde Füsse

Gesunde Füsse und Fusspflege

Die Füsse tragen uns durchs Leben und dennoch schenken wir ihnen die meiste Zeit kaum Beachtung. Dabei lassen sich Beschwerden mit einfachen Mitteln vorbeugen und erste Fehlstellung komfortabel behandeln. Entdecken Sie unser umfassendes Angebot für gesunde Füsse.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Wie alle andern Muskeln auch, muss die Fussmuskulatur regelmässig trainiert werden. Das geschieht einerseits ganz von selbst beim Gehen im Alltag. Wer Fehlstellungen vorbeugen will, sollte zusätzlich Gymnastikübungen machen. Entdecken Sie einige einfache Übungen für den Alltag.

  • Gegenstände mit den Füssen greifen. Nehmen Sie z.B. ein kleines Tuch mit den Zehen vom Boden auf oder probieren Sie Murmeln aufzuheben.
  • Ein Body Band um den Fuss legen und entweder mit der Hand halten, oder an einem Tischbein befestigen. Den Fuss entgegen dem Druck des Bandes anheben oder strecken.
  • Balanceübungen wie z.B. das stehen auf einem Fuss. Mit einem Balance-Kissen wird der Trainingseffekt verstärkt und die Fussmuskulatur zusätzlich angeregt.
  • Mit den Zehen auf dem untersten Treppentritt stehen und langsam auf und ab wippen.

Schutzpolster für die Füsse

In manchen Schuhen werden die Füsse besonders stark belastet. Egal ob in High-Heels oder Skischuhen, Druckstellen sind immer unangenehm und schaden den Füssen auf Dauer. So entlasten Sie Ihre Füsse.

In High Heels: Der Druck auf den Vorfuss ist in High Heels stark erhöht. Ein Vorfuss-Schutz (z.B. Texline Vorfuss-Schutz) entlastet den Ballen dank viskoelastischem Material. Die PediSoft HighHeel Schuheinlage polstern den gesamten Fuss und bietet dank strukturierter Oberfläche guten Halt.

Für die Ferse: In flachen Schuhen lastet der Grossteil des Körpergewichts auf der Ferse. Schwindende Fettpolster mit zunehmendem Alter, Veränderungen wie der Fersensporn oder Übergewicht können Schmerzen in der Ferse verursachen. Ein entlastendes Polster wie das ViscoSpot Fersenkissen entlastet die schmerzende Stelle optimal.

Fussrücken/Schienbein: Skischuhe, Rollschuhe oder Wanderschuhe können am Fuss drücken. Kaum mit Fett gepolsterte Bereiche wie das Schienbein oder der Fussrücken sind besonders gefährdet. Der weiche PediSoft Schienbeinschoner wird auf die Druckstelle geklebt und entlastet sofort. Bei Bedarf lassen sich die Schoner auch zuschneiden.

Hilfe bei Spreizfuss

Trotz allen vorbeugenden Massnahmen kann es zu einem Spreizfuss kommen, selbst sportliche Personen sind von der Fehlstellung häufig betroffen. Beim Spreizfuss weichen die Mittelfussknochen auseinander, sodass der Vorfuss verbreitert ist. Das Fussgewölbe ist abgeflacht und die Köpfchen der Mittelfussknochen drücken auf den Boden, was starke Schmerzen verursacht. Mit einer Spreizfusssohle lässt sich das Fussgewölbe aufrichten und die Mittelfussknochen entlasten. Geeignet ist z.B. die Hallufix Spreizfuss Sohle mit mobiler Pelotte.

Hallux einfach behandeln

Häufigste Ursachen für einen Hallux valgus sind eine nicht behandelter Spreizfuss, sowie das Tragen von (spitz zulaufenden) Schuhen mit Absatz. Da der Hallux unbehandelt immer weiter voranschreitet und die Schmerzen oft beträchtlich sind, ist frühzeitiges Handeln angesagt. Mit einer Hallux Schiene lässt sich die Grosszehe dehnen. Im Bandagenshop finden Sie eine riesige Auswahl an Hallux Schienen, wie z.B. die SANItoe. Die Schiene weist ein seitliches Gelenk auf, sodass die natürliche Abrollbewegung beim Gehen ermöglicht wird.

Entdecken Sie das gesamte Fuss-Sortiment in Shop.

Neu: Bauerfeind Handgelenksorthesen noch stabiler

Ein Sturz, ein schlecht gefangener Ball oder eine kleine Unachtsamkeit im Sport und schon ist das Handgelenk verletzt.

Verstauchungen, Prellungen und Brüche, aber auch überlastungsbedingte Beschwerden treten am Handgelenk sehr häufig auf. Eine stabilisierende Orthese unterstützt den Heilungsprozess und lindert Schmerzen unmittelbar. Mit den neuen Bauerfeind Handgelenksorthesen lassen sich jetzt noch mehr schwere Verletzungen und Erkrankungen des Handgelenks auf komfortable Weise behandeln.

Handgelenkorthesen und Schienen

7cm länger für mehr Stabilität

Die äusserst beliebten Handgelenksorthesen ManuLoc und ManuRhizoLoc haben schon vielen Patienten mit leichten bis mittleren Beschwerden oder in einer späten postoperativen Phase unterstützt. Genau diese Orthesen wurden jetzt um jeweils 7cm verlängert und mit einem zusätzlichen Klettverschluss versehen. Jetzt lassen sich auch schwere Verletzungen und starke Schmerzen mit diesen anwenderfreundlichen Orthesen versorgen. Die ebenfalls verlängerten, in der Orthese eingelegten Stabilisatoren stützen das Handgelenk noch besser und schränken Streck-, Beuge und Drehbewegungen von Unterarm und Handgelenk nahezu vollständig ein.

Indikationen

Die ManuLoc long und die ManuRhizoLoc long werden bei ausgeprägten Verletzungen und starken Schmerzen eingesetzt. Dazu gehören das Karpaltunnenlsyndrom oder die Sehnenscheidenentzündung mit starken Schmerzen, schwere Prellungen oder kombinierte Daumen-Handgelenk-Verletzungen. Dank der hohen Stabilität lassen sich die verlängerten Orthesen auch in einer frühen Phase nach der Operation einsetzen.

ManuLoc long – Die ManuLoc long stabilisiert das Handgelenk und ist für Verletzungen geeignet die ausschliesslich das Handgelenk betreffen.

ManuRhizoLoc long – Sind das Handgelenk und das Daumengrund- oder Sattelgelenk verletzt ist die ManuRhizoLoc long die erste Wahl. Die zusätzliche Daumenstütze stabilisiert den Daumen in einer entspannten Position. Ideal auch bei überbelatungsbedingten Beschwerden wie Sehnenscheidenentzündungen oder Karpaltunnelsyndrom.

Ideal für grosse und kräftige Personen

Für Personen mit sehr langen oder kräftigen Armen haben die Standard-Varianten ManuLoc und ManuRhizoLoc gelegentlich nicht genügend Stabilität geboten, auch nicht bei leichten Beschwerden. Genau diese Patienten profitieren von den long-Varianten der Handgelenksorthesen. Bei den verlängerten Orthesen werden Hebelkräfte verringert.

ManuLoc Long mit Daumenschiene
Die ManuLoc Long sorgt für zusätzliche Stabilität und reduziert auch Rotationsbewegungen
ManuLoc Long mit Fingerauflage
Die Ausführung mit Fingerauflage bietet noch mehr Komfort, wenn die Finger ruhiggestellt werden müssen

Optional mit Fingerauflage – das Plus

Beide Bandagen gibt es auch mit einer breiten, komfortablen Fingerauflage. So können bei Bedarf die Finger ruhiggestellt und entlastet werden. Die Auflage ist nur angesteckt und kann bei Fortschreiten der Heilung komplett entfernt werden. Die Bandagen sind mit „Plus“ gekennzeichnet.

Neue Grössentabelle für eine passgenaue Versorgung

Mit der Einführung der neuen, verlängerten Orthesen wurde auch das Grössensystem angepasst. Neu lassen sich Handgelenksumfänge von 12-26 cm versorgen. Die neue Grössentabelle gilt sowohl für die Standard-Varianten, als auch für die long-Varianten.

Die neuen Handgelenksorthesen ManuLoc long und ManuRhizoLoc long, sowie die Plus-Varianten sind ab sofort bei Bandagenshop.ch erhältlich. Bei Fragen zu Ihrem Bandagenkauf steht Ihnen eine kostenlose ärztliche Beratung zur Verfügung.

Neue Bort Generation Bandagen

Bandagen sind nützliche Hilfsmittel um Beschwerden des Bewegungsapparats zu lindern. Für ältere Patienten ist das Anziehen von Bandagen aber nicht immer einfach. Mit der Generation-Linie von Bort ist das anders. Die Bandagen sind speziell auf die Bedürfnisse der Generation 60+ abgestimmt. Bei Bandagenshop.ch führen wir die ganze Linie – Lernen Sie die zwei neuen Bandagen kennen, die jetzt dazugekommen sind.

Bort Generation Vorteile

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug und werden konstant beansprucht. Im Alter kommt es deswegen häufig zu Entzündungen oder Abnutzungserscheinungen (Arthrose). Auch die Kraft lässt nach. Alle Bort Generation Bandagen wurden unter Berücksichtigung dieser Umstände entwickelt. Die Verschlüsse der Bandagen sind so gestaltet, dass sie auch mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraft einfach gehandhabt werden können. Diese Techniken kommen bei den Generation Bandagen und Orthesen zur Anwendung:

Handschlaufen: Grosse Hand- oder Fingerschlaufen erleichtern das Zusammenführen beider Seiten der Bandage. So haben Sie immer besten Halt, rutschen mit den Fingern nicht ab und der Kraftaufwand ist gering.

Farbliche Kennzeichnung: Die Generation Bandagen sind im einem eleganten Dunkelblau gehalten. Die Verschlüsse und manche Designelemente sind schwarz. Alle Funktionsteile wie Finger- oder Handschlaufen sind hellgrau, sodass sie auf der dunklen Bandage gut sichtbar sind.

Schnür-/Zügelsysteme: Um den Stabilisierungsgrad der Generation Bandagen anzupassen, sind viele Modelle mit Schnürsystemen ausgestattet. Dabei wird die Schnürung mehrmals umgelenkt und am Ende der Schnur ein Fingergriff befestigt. So lässt sich die Schnur einfach greifen und mit wenig Kraftaufwand zuziehen.

Die neuen Bandagen

Das Bort Generation Sortiment umfasste bis jetzt eine Daumenschiene, eine Handorthese, eine Rückenorthese, eine Knieorthese und einen Hüftprotektor. Da Rücken- und Knieorthese eine relativ starke Stabilisierung bieten, wurde das Angebot um eine leichtere Rückenbandage und eine komprimierende Kniebandage erweitert.

Bort Generation Kniebandage

Bort Generation KniebandageDie elastische, gestrickte Bandage unterstützt das Knie mit einer angenehmen Kompression. Rund um die Kniescheibe wird die Kompressionswirkung von einer Pelotte auf das Bein übertragen. Sie massiert das Gelenk, was Schmerzen schnell lindert und Schwellungen reduziert. Zwei seitliche Federstäbe helfen das Knie seitlich zu führen und Fehlbelastungen zu reduzieren. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch kaum eingeschränkt.

Um das Anziehen zu erleichtern, lässt sich die Generation Kniebandage in der oberen Hälfte öffnen. Zwei graue Haltenoppen geben den Fingern beim Hochziehen der Bandage halt. Die Bandage wird so positioniert, dass die Pelotte die Kniescheibe umschliesst. Danach wird der Klettverschluss über dem Oberschenkel zugemacht, selbstverständlich mit Hilfe der praktischen Handschlaufen.

Eingesetzt wird die Generation Kniebandage bei Arthrose, Arthritis, Meniskusverletzungen, nach Operationen oder bei einer leichten bis mittleren Bandinstabilität.

Bort Generation Rückenbandage

Bort Generation RückenbandageDie komfortable Generation Rückenbandage besteht aus zwei Teilen, die auf der Rückseite mit einem Schnürsystem verbunden sind. Auf der Vorderseite wird die Bandage mit einem breiten Klettverschluss verschlossen. Liegt die Bandage sicher um den Leib, kann dank dem innovativen Schnürsystem der Stabilitätsgrad angepasst werden. Durch leichten Zug an den zwei seitlichen Fingerschlaufen werden die Schnüre im Rückenbereich langsam zusammengezogen. Sitzt die Bandage für Ihren Geschmack genug fest, werden die beiden Fingerschlaufen an der Bandage angeklettet.

Im Rückenbereich ist die Bandage mit zwei grossen, viskoelastischen Pelotten ausgestattet. Deren weiche Noppen massieren die schmerzenden Stellen seitlich der Wirbelsäule. Das fördert die Durchblutung und damit den Heilungsprozess. Dank der unterstützenden Wirkung der Generation Rückenbandage können Sie einen aktiven Alltag erleben. Schmerzen werden schnell gelindert und die Bewegungsfreude gefördert.

Alle Generation Bandagen finden Sie im Bandagenshop.

Kniegelenksarthrose

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen bei Patienten über 60 Jahren. Je nach Studie sind 30-60% der Bevölkerung über 60 Jahren davon betroffen. Was aber nicht heisst, dass junge Personen davon verschont bleiben. Erfahren Sie mehr über die Erkrankung und deren Behandlung mit Bandagen und andern Therapiemassnahmen.

Synonyme: Kniegelenkarthrose, Gonarthrose, Arthrose des Kniegelenks

Stadien der Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)


Zusammenfassung

Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Knirschgeräusche im Knie sind Zeichen einer Kniegelenksarthrose. Bei Arthrose ist der Knorpel übermässig abgenutzt, sodass die Knochen aneinander reiben. Mögliche Ursachen sind grosse Belastungen im Berufsleben, vorangegangene Unfälle, Vererbung und ein ungesunder Lebensstil (v.a. Übergewicht).

Arthrose ist nicht heilbar, die Therapie dient der Schmerzlinderung. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Bandagen und Orthesen: Stützen das Gelenk, reduzieren Schwellungen, lindern Schmerzen
  • TENS: lindert Schmerzen mit elektrischen Impulsen
  • Bewegung: wichtig für den Knorpel, stabilisiert das Gelenk
  • Medikamente
  • Operation

Definition der Kniegelenksarthrose

Die Gonarthrose wird durch alle degenerativen Erkranungen des Kniegelenks definiert, welche kontinuierlich zum Abbau des Knorpels führen. Umliegende Strukturen wie Bänder, Gelenkkapsel oder Muskulatur können dabei mitbetroffen sein. Die Arthrose hat entzündliche, sowie nicht entzündliche Phasen, welche massgeblich für die subjektiven Beschwerden verantwortlich sind. Schmerzen oder funktionelle Störungen müssen nicht vorhanden sein, auch wenn im Röntgenbild deutliche arthrotische Veränderungen sichtbar sind.

Ursache

Die Arthrose kann nach ihrer Ursache eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen:

Primäre Gonarthrose (ICD10 M17.0/1): Fehlstellungen der Beinachse (z.B. X-Beine) oder anlagebedingte Veränderungen des Gelenks/ der Kniescheibe können zu einer Fehl- und Überbelastungen des Knorpels führen. Es erfolgt ein frühzeitiger Verschleiss. Ein besonders häufiger Grund für Arthrose ist Übergewicht. Grosse Belastungen im Beruf begünstigen die Entstehung einer Arthrose zusätzlich.

Posttraumatische Gonarthrose (ICD10 M17.2/3): Bei Gelenkverletzungen kann es zu Stufen in der Gelenkfläche kommen, wodurch der Knorpel stellenweise überbelastet wird. Auch Frakturen ohne Gelenkbeteiligung können eine Kniegelenkarthrose verursachen, nämlich dann, wenn der Knochen schief zusammenwächst und eine Achsfehlstellung des Beins verursacht.

Sonstige sekundäre Gonarthrose (ICD10 M17.4/5): Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus oder Rheuma können den frühzeitigen Gelenkverschleiss begünstigen.

Formen der Kniegelenksarthrose

Arthrose bezeichnet einen frühzeitigen Verschleiss des Gelenks. Er zeigt sich an folgenden Veränderungen:

  • Der Knorpel wird dünner
  • Der Gelenksspalt wird schmäler
  • Es bilden sich Zysten und Sklerosen im Knochen unterhalb des Knorpels
  • Die Knochenstruktur wird verändert
  • Am Rand des Gelenks kommt es zu Knochenwucherungen (Osteophyten)
  • Die Gelenkkapsel ist gereizt und schwillt an

Die Veränderungen sind vom Betroffenen vor allem durch Schmerzen und Schwellungen des Gelenks wahrnehmbar. Der Arzt kann sie mit Hilfe eines Röntgenbildes oder anderen bildgebenden Verfahren darstellen, um die Arthrose zu diagnostizieren. Dort lässt sich auch die genaue Lokalisierung der Veränderungen feststellen. Es kann zwischen folgenden Formen unterschieden werden.

  • Retropatellararthrose: Die Kniescheibe weist auf der Rückseite eine dicke Knorpelschicht auf, damit sie problemlos über den Oberschenkelknochen gleitet. Bei der Retropatellararthrose ist der Knorpel auf der Rückseite der Kniescheibe verändert, was besonders beim Abwärtsgehen und Treppensteigen zu Schmerzen führt.
  • Mediale Gonarthrose: Der Unterschenkelknochen weist zwei relativ grosse Auflagefläche auf, auf denen die Kondylen (Knorren) des Oberschenkelknochens aufliegen. Ist die innere Seite des Gelenks von den arthrotischen Veränderungen betroffen, spricht man von einer medialen Gonarthrose.
  • Laterale Gonarthrose: Ist die äussere Seite des Gelenks betroffen, wird von einer lateralen Gonarthrose gesprochen.

Die Formen können kombiniert auftreten. Sind alle drei Gelenkabschnitte betroffen, spricht man von einer Pangonarthrose.

Klassifikation

Für die Einteilung der Kniegelenksarthrose gibt es verschiedene System – alle bauen auf den radiologischen Befund. Häufig wird die nachfolgende Klassifikation nach Kellgren und Lawrence verwendet.

  1. Im Stadium 1 wird eine subchondrale Sklerose festgestellt (Verdickung des Knochens unterhalb des Knorpels). Der Gelenkspalt ist nicht verschmälert und es sind keine Osteophyten (Knochenneubildung) vorhanden.
  2. Im Stadium 2 ist bereits eine Verschmälerung des Gelenkspaltes festzuhalten, die Gelenkfläche kann Unregelmässigkeiten aufweisen. Leichte Knochenneubildungen am Gelenkrand sind möglich.
  3. Das Stadium 3 wird durch deutliche Osteophyten und eine Verschmälerung des Gelenkspaltes definiert.
  4. Im letzten Stadium 4 ist der Gelenkspalt so stark verschmälert, dass er teilweise nicht mehr erkennbar ist. Das Gelenk ist deformiert und es kann zum Absterben von Gewebe kommen.

Symptome

Arthrose macht sich durch Schmerzen im betroffenen Gelenk bemerkbar. Zu Beginn sind es oft leichte „Anlaufschwierigkeiten“ am Morgen, die tagsüber abklingen. Später werden die Schmerzen stärker, halten den ganzen Tag an, auch in Ruhe. Die Gehstrecke, die schmerzfrei zu bewältigen ist wird immer kürzer. Die Beweglichkeit des Gelenks ist eingeschränkt und es kommt zu Funktionsstörungen. Insbesondere nach längerer Belastung kann es zu Gelenkergüssen kommen. Um das Gelenk zu schonen hinken manche Betroffene. Ist die Arthrose weit fortgeschritten kommt es zu Knirschgeräuschen (Krepitationen) im Knie. Weiter kann der Betroffene ein Instabilitätsgefühl wahrnehmen, manchmal liegt auch eine tatsächliche Instabilität vor.

Die Symptome entscheiden über die Therapie. Häufig korreliert der Leidensdruck des Patienten nicht mit den radiologischen Befunden.

Anamnese & Untersuchung

Als erstes erfolgt das Patientengespräch. Der Arzt versucht möglichst viele relevante Angaben zu erhalten, welche im Zusammenhang mit der Gonarthrose stehen. Dazu gehört z.B. die genau Erfassung des Schmerzes, die Suche nach Risikofaktoren oder die berufliche Situation. Anschliessend folgt die körperliche Untersuchung.

Klinische Untersuchung

  • Inspektion der Kniegelenke. Auch die gesunde Seite wird geprüft. Dabei wird beurteilt, ob Rötungen oder Schwellungen vorliegen.
  • Untersuchung durch Abtasten. Besteht ein tastbarer Erguss? Kann durch Druck ein Schmerz ausgelöst werden?
  • Überprüfung der Achsen.
  • Überprüfung des Hüftgelenks. Eine Arthrose im Hüftgelenk kann nach unten ins Knie ausstrahlen!
  • Funktionsprüfung. Es werden Bewegungsumfang, Kraft und Stabilität beurteilt.

Röntgenbild Kniegelenk mit ProtheseBildgebung

Die konventinelle Röntgenaufnahme des Kniegelenks gilt nach wie vor als primäres diagnostisches Mittel. Im Einzelfall können weitere Untersuchungen angeordnet werden, wie z.B. Sonographie, CT usw.

Therapie

Die Therapie der Arthrose richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und hat die Schmerzlinderung zum Ziel. Weiter wird versucht den Knorpelverschleiss zu bremsen. Bei der Festlegung der Therapie steht der Patient und sein Leidensdruck im Vordergrund.

Bandagen und Orthesen

Orthopädische Hilfsmittel unterstützen das Gelenk in seiner Funktion, lindern Schmerzen und reduzieren Schwellungen. Welche Bandage geeignet ist, hängt einerseits von der Ursache und Lokalisation der Arthrose ab, andererseits von der Stärke und Art der Beschwerden. Wir stellen Ihnen einige geeignete Bandagen und Orthesen vor.

Leichte Beschwerden

Im Anfangsstadium lassen sich Schmerzen oft mit einer klassischen Kompressionsbandage in den Griff bekommen. Geeignet sind z.B. die GenuTrain A3 Kniebandage oder die Select StabiloGen. Sie behandeln das Gelenk mit einer abschwellenden Kompression und verbessern das Stabilitätsgefühl. Bei der GenuTrain A3 verbessert eine spezielle Massagepelotte mit genoppten Armen die schmerzlindernde Wirkung.

Starke Beschwerden

Eine Orthese mit stabilisierenden Stäben leitet das Gewicht teilweise vom Gelenk weg. Weiter unterstützt sie physiologische Bewegungsabläufe, eine gerade Beinachse und stabilisiert das Gelenk seitlich. Ideal ist hier die GenuTrain S mit zwei seitlichen Gelenkschienen und zwei Bändern. Speziell für ältere Patienten steht die Bort Generation Knieorthese zur Verfügung. Sie lässt sich vollständig öffnen und ganz einfach über der Kleidung tragen. Die seitlichen Schienen weisen polyzentrische Gelenke auf, die der Bewegung des Knies optimal folgen.

Arthrose der Kniescheibe

Arthrose der Kniescheibe ist oft auf eine Fehlstellung der Kniescheibe zurückzuführen. Eine spezielle Patellabandage, die das seitliche Weggleiten der Kniescheibe verhindert, ist hier die beste Wahl. Geeignet sind z.B. die GenuTrain P3 Bandage mit korrigierendem Zügel, oder die Bort Asymmetric mit seitlicher, halbkreisförmiger Pelotte. Beide führen die Kniescheibe in ihrer vorgesehenen Position.

Bei knienden Berufen

Fliesenleger und Gärtner sind nur zwei Berufsgruppen die häufig in kniender Position arbeiten. Wer mehr als eine Stunde täglich auf den Knien verbringt, hat ein stark erhöhtes Risiko an Kniegelenksarthrose zu erkranken. Idealerweise wird deshalb immer auf einem weichen Polster gekniet. Da diese Vorgabe im Berufsalltag schwer umzusetzen ist, kann eine Kniebandage mit integriertem Polster helfen. Die McDavid Bandage 410 mit Schutzpolster wärmt das Gelenk leicht auf. Sie bietet eine angenehme Unterstützung und schützt das Knie mit einem Sorbothan Polster.

Kniebandagen

Medikamente

Die Schmerzen bei Kniegelenksarthrose können mit verschiedenen Medikamentengruppen behandelt werden. Frei käufliche Schmerzmittel mit Paracetamol können helfen. Bei gleichzeitiger Entzündung der Gelenke sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) geeignet. Cortison Injektionen können die Beschwerden für Monate lindern, sind aber häufig mit Nebenwirkungen verbunden und können nicht beliebig oft wiederholt werden. Auch Glucosamine und Hyaluronsäure stehen zur konservativen Therapie der Gonarthrose zur Verfügung. Befragen Sie Ihren Arzt, welche Medikamente sich für Sie eignen.

Weitere Massnahmen

Ergänzende Therapiemassnahmen können vom Patienten meist selbständig angewendet werden. Kälte- oder Wärmeanwendungen, oder die TENS-Therapie bringen schnelle Linderung.

TENS

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation werden leichte elektrische Impulse durch die Haut geleitet. Dabei werden die Nerven stimuliert und die Schmerzweiterleitung blockiert. TENS Geräte verfügen immer über paarweise Elektroden, die zur Therapie auf die Haut geklebt werden. Je nach Gerät lassen sich verschiedene Therapiemodi wählen, die Stromstärke und die Impulslänge einstellen. Manche Geräte verfügen zusätzlich über EMS Programme, mit denen sich die Muskeln stimulieren lassen, eine sinnvolle Ergänzung zum Krafttraining.

Übungen

Der Knorpel ist nicht von Blutgefässen durchzogen, sondern wird nur durch die Synovia (Gelenkflüssigkeit) ernährt. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, wo die Nährstoffe in die Zellen gelangen. Bewegung ist also gerade bei Arthrose wichtig, um den verbleibenden Knorpel möglichst lange zu erhalten. Leichtes Ausdauertraining wie Spazieren oder Velofahren sind geeignet.

Ergänzend sollte die Beinmuskulatur gestärkt werden, denn sie trägt zur Stabilität des Gelenks bei. Allenfalls sind einige Besuche bei der Physiotherapie notwendig um geeignete Übungen zu erlernen.

Operation

Röntgen des Kniegelenks mit und ohne Prothese

Bei Gnoarthrose stehen verschiedene operative Therapien zur Verfügung. Am bekanntesten ist sicher der Gelenkersatz mit einer Endoprothese. Nicht immer muss das gesamte Gelenk ersetzt werden, denn bei einseitiger Arthrose stehen Teilprothesen zur Verfügung. Immer öfter wird auch versucht Knorpel zu transplantieren. Bei Arthrose wegen Achsfehlstellung, kann die Beinachse operativ korrigiert werden. Welche Operation sich im individuellen Fall eignet, besprechen Patienten am besten mit einem erfahrenen Facharzt.

Vorsorge (Prävention)

  • Ungesunde Belastung vermeiden: Das Kniegelenk sollte nicht fehl- oder überbelastet werden. Das gilt sowohl für berufliche Aktivitäten, wie auf für den Alltag. Dazu gheört auch das Sporttreiben. Das Gelenk sollte abhängig vom Gesundheitszustand physiologisch belastet werden.
  • Gezieltes Training: Hierzu eignen sich gelenkschonende Sportarten perfekt, wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder Walking. Ein leichter Muskelaufbau hilft das Gelenk zu stabilisieren und verringert die Gefahr von Fehlbelastungen.
  • Normalgewicht halten oder erreichen: Das Körpergewicht lastet auf dem Kniegelenk, und zwar jedes Gramm. Ziel ist ein BMI von unter 25 zu erreichen.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um die Gonarthrose zur Verfügung.


GenuTrain S Kniebandage mit Schiene

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Medizinische Orthese mit Schienen.

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Push med Kniebandage

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Leichte Kniebandage mit Blattfedern.

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GenuTrain A3

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Weiterführende Informationen, Leitlinien und Quellenangabe

Daumenarthrose (Rhizarthrose)

Daumenarthrose

Beim Menschen ist der Daumen so ausgebildet, dass er den langen Fingern gegenübergestellt werden kann. Diese Opponierbarkeit des Daumens ist entscheidend für die Greiffunktion der Hand. Bereits 15% der 30 Jährigen sind jedoch von Daumenarthrose betroffen. Die Abnutzungserscheinungen erschweren das Greifen und alltägliche Verrichtungen wie das Öffnen einer Flasche sind schmerzhaft. Hier erfahren Sie mehr über den Daumen, die Rhizarthrose und deren Behandlung.

Zusammenfassung

Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) ist recht häufig. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Bei Arthrose sind die Gelenkknorpel abgenutzt, die Knochen werden stark belastet.

Typische Beschwerden bei Daumenarthrose sind Schmerzen, eingeschränkte Kraft und Beweglichkeit. Flaschen und Confitüre-Gläser können nicht mehr gut aufgeschraubt werden. Die Krankheit kann nicht geheilt, aber behandelt werden. Z.B. mit:

  • Bandagen und Orthesen: Das Daumengelenk wird von einer Bandage leicht gestützt. Bei starken Beschwerden hilft eine Orthese. Sie schränkt die Bewegung des Gelenks vollständig ein.
  • Medikamente: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Medikamente für Sie am besten geeignet ist.
  • Operation: Bei Daumenarthrose kann das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden.

Der Daumen

Anders als die andern Finger besitzt der Daumen nur zwei Fingerknochen (Phalangen). Die zwei Phalangen sind gelenkig miteinander verbunden. Entscheidend für die Oppositionsbewegung des Daumens sind aber zwei andere Gelenke, nämlich das Sattel- und das Grundgelenk.

Daumengrundgelenk: Es findet sich zwischen dem Grundglied des Daumens und dem Mittelhandknochen. Das Scharniergelenk kann gebeugt und gestreckt werden.

Daumensattelgelenk: Mittelhandknochen und Os trapezium (grosses Vieleckbein), ein Handwurzelknochen, bilden zusammen das Daumensattelgelenk. Die Gelenkform ermöglicht ein grosses Bewegungsspektrum. So kann das Sattelgelenk sowohl seitwärts (Adduktion und Abduktion), als auch vor- und rückwärts (Flexion und Extension) bewegt werden. Eine Kombination dieser beiden Bewegungen ergibt die Oppositions-, resp. Repositionsbewegung.

Die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten des Daumens werden durch das Zusammenspiel der beiden Daumengelenke und deren Bewegungsumfänge erlaubt.

Für die Bewegung verantwortlich ist die Muskulatur. Ein Teil davon liegt im Unterarm und ist über Sehnen mit dem Daumen verbunden. Anders als die andern Finger besitzt der Daumen ausserdem relativ viele, kräftige Muskeln die in der Hand liegen. Zusammen bilden sie den Daumenballen, der an der Handfläche gut tastbar ist. Beim Greifen dient der Daumenballen ausserdem als Polster, damit Gegenstände sicher umschlossen und gehalten werden können.

Rhizarthrose

Wie oben beschrieben hat das Daumensattelgelenk einen relativ grossen Bewegungsumfang. Die beiden Gelenkflächen sind konkav geformt und haben nur eine relativ geringe Auflagefläche. Um den grossen Bewegungsumfang zu ermöglichen muss das Gelenk ausserdem relativ „instabil“ sein, die Bänder dürfen nicht zu straff sein. Das scheint mit ein Grund für die Anfälligkeit des Daumensattelgelenks für Arthrose zu sein. Durch die Belastung im Alltag wird das Gelenk übermässig abgenutzt.

Was ist Arthrose?

Von Arthrose spricht man, wenn der Gelenkknorpel abgebaut wird. Er schützt die beiden knöchernen Gelenkspartner normalerweise vor gegenseitigem Druck und Abrieb. Bei Arthrose wird der Gelenksknorpel immer dünner und der Gelenkspalt schmäler. Dadurch werden die Knochen ungünstig belastet, was zur Bildung von Zysten und Sklerosen führt. An den Rändern der Knochen kommt es zu Knochenneubildungen (Osteophyten), die einen Versuch des Körpers zur Vergrösserung der Gelenkfläche darstellen. Die Osteophyten können das umliegende Gewebe reizen und bei gegenseitiger Berührung Schmerzen auslösen. Weiter ist die Gelenkkapsel bei Arthrose verdickt, was als Schwellung von aussen tastbar ist.

Symptome

Die Rhizarthrose zeigt sich durch Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks. Zu Beginn sind es vor allem Anlaufschmerzen, das Gelenk fühlt sich am Morgen „eingerostet“ an. Typisch sind auch Beschwerden beim Aufdrehen von Flaschen oder Konfitüre-Gläsern. Die Greifkraft kann verringert sein.

DiagnoseRhizarthrose

Der Arzt stellt die Diagnose einerseits anhand der vom Patienten beschriebenen Beschwerden. Andererseits tastet er das Gelenk ab und testet verschiedene Funktionen und Bewegungsumfänge. Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme kann die Verdachtsdiagnose bestätigt werden.

Wichtigste Leitlinie bei der Wahl der Therapie sind aber immer die Schmerzen des Patienten und nicht wie weit die Arthrose gemäss Röntgenbild fortgeschritten ist. Denn eine leichte Arthrose kann bei einem Patienten sehr starke Beschwerden verursachen, während ein anderer mit fortgeschrittener Arthrose nur leichte Schmerzen hat.

Therapie, Behandlungsmöglichkeiten

Rhizarthrose ist nicht heilbar, aber behandelbar. Alle Therapieansätze zielen auf eine Schmerzreduktion ab, der Betroffene soll den Alltag möglichst ohne Einschränkungen bewältigen können. Weiter wird versucht den fortschreitenden Knorpelabbau zu bremsen. Es stehen diverse Therapieansätze zur Verfügung:

Bandagen/ Orthesen

Verschiedene orthopädische Hilfsmittel können die Schmerzen lindern und den Alltag einfacher machen.

Leichte Beschwerden

Bei beginnender Arthrose kann eine leichte Bandage helfen. Das Gelenk wird unterstützt, ohne die Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken. Durch das Gestrick wird das Daumengelenk ausserdem leicht aufgewärmt und am Morgen schneller auf „Betriebstemperatur“ gebracht. Anlaufschmerzen werden reduziert.

Tale Daumenstütze: Die leichte Stütze umschliesst nur das Handgelenk und den Daumen, die Hand bleibt weitgehend frei.

SellaFlex Sport: Die sportliche Bandage lindert Schmerzen mit einer medizinischen Kompression. Zwei Stäbe stützen den Daumen, ohne die Bewegungsfreiheit ganz einzuschränken.

Starke Beschwerden

Bei fortgeschrittener Arthrose, gleichzeitiger Gelenkentzündung und starken Schmerzen helfen feste Orthesen. Sie halten den Daumen ruhig, schmerzhafte Bewegungen werden verhindert. Die zusätzliche Ruhigstellung des Handgelenks ist bei besonders starken Beschwerden sinnvoll.

RhizoLoc Daumenschiene: Der Daumen wird zuverlässig ruhiggestellt. Mit einer seitlichen Lasche kann der Stabilisierungsgrad leicht angepasst werden. Die Bewegung im Handgelenk bleibt uneingeschränkt, die Hand bleibt weitgehend frei.

ManuRhizoLoc: Die Orthese schliesst den unteren Teil des Unterarms, das Handgelenk und dem Daumen mit ein. Daumen und Handgelenk werden stabilisiert, was eine zuverlässige Therapie garantiert.

ManuRhizoLoc long Plus: In sehr schweren Fällen, oder auch nach einer Arthrose-Operation, bietet die lange Plus-Variante der ManuRhizoLoc beste Sicherheit. Der Daumen, alle Finger, und das Handgelenk werden vollständig in der Bewegung eingeschränkt. Dank einem verlängerten Armteil ist eine vollständige Immobilisation auch im Handgelenk möglich. Dank modularem Aufbau der Orthese kann die Fingerauflage beliebig entfernt und wieder angebracht werden.

Medikamente

Bei Arthrose stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung. Einfache Schmerzmittel mit Paracetamol, wie man sie frei in der Apotheke kaufen kann, lindern Arthroseschmerzen. Nicht-steroidale Antirheumatika die vom Arzt verschrieben werden, kommen bei einer gleichzeitigen Entzündung des Gelenks zum Einsatz. Cortison-Injektionen können die Beschwerden für mehrere Monate lindern. Studien mit Chondroitin Präparaten und Hyalluronsäure deuten darauf hin, dass sich damit der Abbau des Knorpels bremsen lässt.

Operation

Der Gelenkersatz ist heute auch im Daumen möglich. Weiter gibt es Kliniken die das abgenutzte Vieleckbein entfernen und durch eine körpereigene Sehne ersetzen. Als letztes Mittel kann das Gelenk verstieft werden, was oft zu Schmerzfreiheit führt, die Funktion der Hand aber empfindlich einschränkt.

Bei Bandagenshop.ch finden Sie zahlreiche Daumenorthesen zur Behandlung der Rhizarthrose.


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Wärmegürtel für den Rücken

Viele Personen leiden unter immer wiederkehrenden Rückenschmerzen. Oft hilft hier Wärme die Verspannungen zu lösen. Gerade in der kalten Jahreszeit sind Wärmeanwendungen eine Wohltat und wirken schmerzlindernd. Im Bandagenshop finden Sie verschiedene Bandagen, die die Wärmetherapie unterstützen. Lernen Sie die besten Rückenbandagen mit Wärmefunktion kennen.

Thermogürtel Rücken

Thermogürtel RückenDer Thermogürtel von Cizeta bietet eine Rundumbehandlung bei Rückenschmerzen. Er kann den ganzen Tag getragen werden, denn die vollwertige Rückenbandage unterstützt den unteren Bereich der Wirbelsäule angenehm. Vier bewegliche Stäbe und eine kräftige Kompression wirken stabilisierend. Dank zwei Zuggurten kann die Haltewirkung individuell angepasst werden.

Verschlossen werden die Bandage und die Zuggurten mit grossflächigen Klettverschlüssen, dank Handschlaufen ist das ohne grossen Kraftaufwand möglich.

Geliefert wird der Cizeta Thermogürtel mit zwei Gel-Kissen. Diese lassen sich in der Mikrowelle oder in einem warmen Wasserband aufwärmen. Nach Belieben können sie auch gekühlt werden. Zwei in die Bandage eingearbeitete Taschen nehmen die gewärmten oder gekühlten Kissen auf und erleichtern so die Wärme- oder Kältetherapie.

Protect Rumpfbandage

Die weiche Neopren Bandage stützt den Rücken nur ganz leicht. Sie lindert Schmerzen aber durch ihre Wärmewirkung. Das isolierende Material hält die Körperwärme zurück und sorgt so für einen lokalen Temperaturanstieg. Weiter überzeugt die Protect Rumpfbandage durch eine flauschig weiche Oberfläche und besten Tragekomfort.

Die Protect Rumpfbandage kann auch vorbeugend getragen werden, z.B. wenn man Zugluft ausgesetzt ist.

BodyIce

Obwohl ursprünglich für die Kältetherapie entwickelt, kann BodyIce problemlos auch für die Wärmetherapie eingesetzt werden. Das System besteht aus einer breiten Rumpfbandage und einem wasserdichten Beutel mit Drehverschluss. Der Beutel kann wahlweise mit warmem Wasser für die Wärmetherapie, oder kaltem Wasser befüllt werden. Der Drehverschluss wird durch die Neopren-Bandage geschoben und die Bandage anschliessend um den Rücken gelegt.

Die temperaturisolierenden Eigenschaften des Materials sorgen dafür, dass die Wärmewirkung lange erhalten bleibt.

Alle vorgestellten Produkte finden Sie im grössten Badagenshop der Schweiz.

Rücken Bandagen

TENS und EMS Geräte

Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an TENS und EMS Geräten, sowie Kombi-Geräten. Wir stellen Ihnen beide Therapieformen kurz vor, denn sie eignen sich zur Behandlung von Schmerzen und unterstützen Sie während der Rehabilitation. Sportler können von der Wirkung ebenfalls profitieren.

Reizstrom

Seit über 100 Jahren wird die Anwendung von Reizströmen zur Behandlung verschiedener Erkrankungen erforscht. Während die Therapie eine Zeit lang für alle möglichen Leiden eingesetzt wurde, sind heute zwei Anwendungsgebiete anerkannt, nämlich die TENS zur Schmerztherapie und die EMS zur Stimulation der Muskeln. Für beide Behandlungsformen werden 2 oder 4 Elektroden auf die Haut gelebt, die den leichten Stromimpuls des Reizstrom-Gerätes durch die Haut leiten.

TENS & EMS Geräte

TENS

TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Bei der TENS Therapie werden geringe Reizströme durch die Haut geleitet, welche die Nerven stimulieren und die Schmerzweiterleitung zum Hirn unterbrechen.

Bis heute ist nicht abschliessend geklärt, wie die TENS wirkt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Stimulation der Nerven das Schmerzsignal „überlagert“ und dieses deshalb nicht mehr ans Hirn weitergeleitet wird („Gate-Control-Theory“).

Auch wenn die Wirkungsweise noch nicht mit Sicherheit geklärt ist, lassen sich zuverlässige Aussagen über die Wirksamkeit machen. Bei Ischialgien, Sehnenscheidenentzündungen, Arthrose, Neuralgien und vielen weiteren Formen chronischer und akuter Schmerzen wirkt die TENS bereits nach kurzer Zeit (ca.15 Minuten). Die schmerzlindernde Wirkung hält bei den allermeisten Patienten mehrere Stunden über die Anwendung hinaus an. Selbst Schmerzkreisläufe die seit Jahren bestehen, können mit TENS durchbrochen werden, denn die Therapieform ist bei chronischen Beschwerden besonders wirkungsvoll.

Die Vorteile von TENS im Überblick:

  • Schnelle, langanhaltende Wirkung
  • orts- und zeitunabhängige Schmerztherapie
  • individuelle Therapiemöglichkeit
  • keine Nebenwirkungen bekannt
  • keine Wechselwirkung mit Medikamenten
  • oft kann der Einsatz von Schmerzmitteln reduziert werden

EMS

Bei der EMS löst jeder elektrische Impuls eine Kontraktion des Muskels aus und trainiert ihn. Das Einsatzgebiet der EMS ist breit. So wird sie beispielsweise angewendet, um einen zu starken Muskelschwund bei ruhiggestellten Extremitäten vorzubeugen, die Muskeln nach einem Unfall wieder zu trainieren oder um die Wadenpumpe in den Beinen zu aktivieren, um die Durchblutung zu fördern. Rückenschmerzen aufgrund einer muskulären Dysbalance lassen sich durch gezieltes EMS-„Training“ vorbeugen.

Die Elektrische Muskel Stimulation (EMS) basiert auf der gleichen Technik wie TENS, nämlich auf Reizströmen. Für die Stimulation der Muskeln werden nur leicht andere Frequenzen und Impulsstärken verwendet. Da die Bereiche der TENS und EMS nahe beieinander liegen, werden oft auch Geräte mit kombinierter Funktion angeboten.

TENS/ EMS Geräte bei Bandagenshop

Panasonic EW6021 – Profigerät für zu Hause

Das Zweikanal-Gerät bietet umfangreiche Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen. Dank 4 grossflächigen Elektroden kann ein grosses Areal, oder alternativ beide Extremitäten (z.B. beide Knie) gleichzeitig behandelt werden. 6 verschiedene Impulsarten ermöglichen eine individuelle Behandlung, die sich ähnlich wie eine Massage anfühlt. Das grosse Display, Knöpfe mit Bildern und Regulierungsräder machen das Einstellen der optimalen Therapie besonders einfach.

Panasonic EW6011 – handlich für unterwegs

Mit nur einem Kabel und zwei Elektroden ist das schmale, kleine TENS Gerät ideal für unterwegs. Es kann in der Handtasche transportiert und z.B. während der Arbeit angewendet werden. Das EW6011 eignet sich nicht nur für Schmerzpatienten, sondern auch für die Anwendung nach dem Sport, um Muskelkater zu lindern. Die Elektroden eignen sich für bis zu 400 Anwendungen und werden in der Schale auf der Rückseite des Gerätes transportiert.

Promed EMT-6 –TENS-EMS-Kombigerät

Das handlich kleine Promed EMT-6 hat verschiedene voreingestellte Programme, die sich entweder zur Schmerztherapie (TENS) oder zur Muskelstimulation (EMS) eignen. Es bietet umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten in einem Gerät.

Veinoplus Sport EMS

Das einfach zu bedienende Veinoplus Sport stimuliert die Wadenmuskulatur um die Durchblutung und damit die Regeneration nach dem Sport zu fördern. Es verfügt über nur ein Programm, bei dem die Intensität variiert werden kann. Langes Einstellen entfällt, sodass es auch zwischen zwei Spielzeiten schnell angewendet werden kann.

Alle TENS und EMS Geräte, sowie passende Ersatzelektroden finden Sie im Bandagenshop.