Rückenschmerzen nehmen im Winter oft zu. Einerseits sind die Muskeln durch die Kälte verspannt, andererseits bewegt man sich aufgrund des Wetters weniger und bleibt häufiger drinnen in der warmen Stube sitzen. Eine wärmende Rückenbandage wirkt schmerzlindernd.
Wie Wärme gegen Rückenschmerzen hilft
Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Der bewegungsarme Lebensstil der in den Industriestaaten vorherrscht, ist in den meisten Fällen dafür verantwortlich. Die Muskeln sind zu schwach um ihre Aufgabe zu erfüllen, gleichzeitig werden sie durch langes Sitzen stark, aber immer gleich, beansprucht. In der Folge kommt es zu schmerzhaften Verspannungen, die in einen Teufelskreis aus Verspannung, Schmerzen und Schonhaltung führt. Kälte verstärkt das Problem zusätzlich, weil ausgekühlte Muskeln weniger beweglich sind.
Wärme wirkt entspannend und hilft so den Schmerzkreislauf zu durchbrechen. Insbesondere im Winter, helfen wärmende Bandagen den Muskeln auf die geeignete «Betriebstemperatur» zu kommen.
LumboCare Rückenbandage
Die LumboCare Rückenbandage ist flauschig weich und leicht gepolstert. Sie wärmt den Rücken angenehm, um Verspannungen entgegenzuwirken. Das hilft gegen die meisten Arten von Rückenschmerzen. Auch Anlaufschmerzen, wie sie bei Arthrose vorkommen, lassen sich so auf natürliche Weise behandeln.
Die LumboCare Rückenbandage ist flauschig weich und angenehm zu Tragen
Die primäre Wirkung entsteht durch Wärme, die Bandage sützt nur gering
65% Baumwolle sorgen bei dieser Rückenbandage für ein gutes Tragegefühl. Trotz angenehmer Wärmewirkung schwitzt man darin nicht übermässig.
Thermogürtel für den Rücken
Der Thermogürtel von Cizeta wärmt den Rücken aktiv. Die zwei mitgelieferten Thermo-Beutel lassen sich in der Mikrowelle oder in einem Wasserbad erwärmen, bevor man sie in die dafür vorgesehenen Taschen der Bandage einlegt. So spenden sie Wärme und Entspannung.
Gleichzeitig handelt es sich beim Thermogürtel um eine vollwertige Kompressionsbandage. Sie ist aus elastischem Material gefertigt und im Rückenbereich mit vier flexiblen Stäben verstärkt. Ein Zuggurt erlaubt es, die schmerzende Stelle zusätzlich zu unterstützen. Er wird auf der gewünschten Höhe an die Bandage geklettet. Rote Buchstaben geben an, ob die Unterstützung fürs Kreuz (S), die Lendenwirbelsäule (L) oder den unteren Teil der Brustwirbelsäule (D) erhöht wird. Werden die Gurten mit dem gewünschten Zug gespannt und auf der Vorderseite festgeklettet, entsteht eine individuell angepasste Unterstützung.
Durch die Kombination von Wärme und gezielter Kompression, werden verspannungsbedingte Beschwerden, aber auch chronische Rückenschmerzen gelindert.
Protect Rückenbandage
Die aus Neopren gefertigte Protect Rückenbandage hält die Körperwärme zuverlässig zurück. So sorgt sie für wohlige Wärme im Alltag. Gleichzeitig lässt sich mit der elastischen Bandage eine leichte Kompression erzeugen. Das gibt ein sicheres, stabiles Gefühl. Die Körperhaltung wird verbessert, was wiederum Fehlbelastungen vorbeugt.
Arthrose gilt gemeinhin als Alterskrankheit, was falsch ist. Bereits in der Altersgruppe 30-44 leiden über 4% der Personen an Arthrose. In der Gruppe von 45-64 sind es schon um die 20%, über 65 sind es um die 40%. Das zeigt, eine grosse Gruppe an jungen, aktiven Personen leidet an Arthrose in einem oder mehreren Gelenken. Die Betroffenen stehen oft mitten im Arbeitsleben und haben auch noch sportliche Ziele, die sie erreichen möchten. Eine angepasste Trainingsstrategie und das Tragen einer Bandage helfen, um trotz Arthrose sportlich aktiv zu bleiben.
Funktionsweise des Gelenks
Die Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen. Die Gelenkflüssigkeit dient als Schmiermittel, damit die Knorpel bei Bewegung möglichst leicht aneinander vorbeigleiten können. Weiter ist die Gelenkflüssigkeit (Synovialis) für die Ernährung des Knorpels verantwortlich. Dieser ist nämlich nicht durchblutet. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, um diesem Nährstoffe zuzuführen.
Das gesamte Gelenk wird von einer festen Kapsel umschlossen, die durch Bänder verstärkt ist. Die Bänder geben dem Gelenk Stabilität, damit es nicht über das normale Mass hinaus beweglich ist. Aber auch eine gut trainierte Muskulatur leistet einen Beitrag an die Gelenkstabilisierung.
Sport bei Arthrose hilfreich
Arthrose ist manchmal schmerzhaft, weshalb Betroffene am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden. Dabei ist Bewegung bei Arthrose entscheidend um den Knorpelabbau zu bremsen. Durch Bewegung wird der Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt. Sport hilft zudem die muskuläre Stabilisierung zu verbessern und so schmerzhafte Überbelastungen vorzubeugen.
Welche Sportarten bei Arthrose ideal sind
Idealerweise wählt man bei Arthrose Sportarten, die Ausdauer und Kraft fördern, ohne die Gelenke durch Aufschläge oder abrupte Richtungswechsel zu belasten.
Langlauf: Klassisches Langlaufen mag weniger im Trend liegen als Skating, ist aber weniger belastend für die Gelenke und einfacher zu erlernen. Einzig für Personen mit Arthrose im grossen Zeh ist er allenfalls ungeeignet, weil der Fuss bei der Abstossbewegung in gebeugtem Zustand belastet wird.
Schwimmen: Beim Schwimmen ist der richtige Stil entscheidend. Brustschwimmen kann Hüfte und Knie durch das seitliche Anziehen belasten. Schonender ist der Beinschlag, wie man ihn vom Kraulen kennt, bei dem die Beine auf und ab bewegt werden.
Wandern: Regelmässiges Wandern kräftigt die Muskulatur. Vorsicht geboten ist bei typischem Freizeitwandern, wo man nach mehreren Monaten Pause in den Ferien sofort Höchstleistungen anstrebt. Grundsätzlich ist Wandern auf flachen oder aufsteigenden Wegen schonender als abwärtswandern.
Klettern: Die langsamen, kontrollierten Bewegungen beim Klettern sind schonend für die Gelenke. Gleichzeitig wird der ganze Körper trainiert. Klettern ist deshalb für Personen jeden Alters geeignet. Wird in der Halle mit einem oben befestigten Seil (Top Rope) geklettert, ist der Sport absolut ungefährlich.
Yoga: Viele Artrosepatienten klagen über Steifheit in den Gelenken. Yoga wirkt nicht nur kräftigend, sondern fördert auch die Beweglichkeit.
Krafttraining: Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke. Regelmässige Kräftigungsübungen sind also bei Arthrose bestens geeignet. Verzichten sollte man auf Gewichtheben mit Maximalgewicht. Besser sind isometrische Übungen, Krafttraining mit Gummibändern oder Seilzügen.
Velofahren: Velofahren ist eine der effektivsten Ausdauersportarten. Im Winter ersetzen Hometrainer, Spinning Bike oder Rollentrainer das Training in freier Natur. So kann man das ganze Jahr ohne Unterbruch weitertrainieren.
Walking: Walking mit oder ohne Stöcke hat einen ähnlich guten Trainings-Effekt wie Joggen, ist aber schonender für die Gelenke.
Trainingsanpassung bei Arthrose
Wer regelmässig Marathons läuft, im Fussballclub aktiv ist, oder den Winter am liebsten auf der Skipiste verbringt, ist oft nicht bereit diese liebgewonnenen Aktivitäten wegen Arthrose aufzugeben. Hier gilt es, die individuell beste Lösung zwischen Lebensqualität und Schonung der Gelenke zu finden. Manchmal ist es nötig die Ziele etwas tiefer zu stecken, in anderen Fällen kann es ausreichen das Training anzupassen. So könnte das aussehen.
Regelmässig trainieren
Wer regelmässig trainiert, baut nicht nur Muskeln auf. Die passiven Strukturen wie Bänder und Sehnen passen sich mit der Zeit an Belastung an und profitieren von regelmässigem Training. Es ist auch schonender für die Gelenke dreimal pro Woche kurz zu trainieren als einmal sehr lange.
Alternativtrainings einbauen
Sportliche Leistungsfähigkeit setzt sich aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination und Technik zusammen. Ausser der sportartspezifischen Technik lassen sich alle anderen Parameter der Leistungsfähigkeit bei verschiedenen Sportarten trainieren. Viele Profi-Athleten setzen deshalb auf ein gemischtes Training, um die Belastung gering zu halten und gleichzeitig optimal trainiert zu sein. Ausdauer kann man beim Velofahren oder Langlaufen trainieren und regelmässiges Krafttraining schafft ideale Voraussetzungen für Erfolg in der Lieblingssportart.
Gelenke mit Bandage unterstützen
Wer mit Arthrose regelmässig Sport treibt, kann das betroffene Gelenk mit einer Bandage unterstützen. Kompressionsbandagen massieren das Gelenk mit einer Pelotte. Der leichte Massageeffekt wird durch Bewegung verstärkt und wirkt schmerzlindern. Zudem werden Gelenkergüsse vorgebeugt.
Ein weiterer wichtiger Effekt von Kompressionsbandagen ist die propriozeptive Wirkung. Die verbesserte Eigenwahrnehmung unterstützt die muskuläre Stabilisierung des Gelenks. Das beugt schmerzhafte Fehlbelastungen vor.
Die besten Bandagen für Sportler mit Arthrose
Bandagen gibt es für fast jedes Gelenk. Der Unterstützungsgrad unterscheidet sich bei den verschiedenen Modellen. Für die Behandlung von Arthrose beim Sport haben sich Kompressionsbandagen mit Pelotte bewährt. Alternativen sind wärmende Bandagen aus Neopren, die aber beim Sport oft zu wenig Stabilität bieten. Im fortgeschrittenen Fällen, bei denen die Arthrose mit einer Instabilität einhergeht, können Orthesen mit festen Schienen helfen. Wir stellen Ihnen die besten Kompressionsbandagen vor.
Die GenuTrain Kniebandage hat ein atmungsaktives Gestrick, das sich optimal ans Bein anpasst. Mit ihrer Omega+-Pelotte erzeugt sie eine hervorragende Wirkung. Das Polster liegt rund um die Kniescheibe. Unterhalb der Patella ist es mit einer festen Einlage verstärkt. Diese erzeugt bei Bewegung eine intensive Massage. Zwei grosse Noppen, die Hoffa-Pads, drücken sanft auf den Fettkörper unterhalb der Kniescheibensehne und entlasten so die Patella. Die seitlichen Flügel stützen die Menisken, um die Belastung während dem Sport möglichst gering zu halten und so Verletzungen vorzubeugen.
Sprunggelenkbandage bei Arthrose
Die Talo Stabil Plus Sport unterstützt den Knöchel nicht nur mit seinem Kompressionsgestrick, sondern auch mit seitlichen Pelotten und einem stützenden Band. Die Pelotten liegen auf beiden Seiten unterhalb des Knöchels, wo sie die typischen Schmerzpunkte bei Sprunggelenkarthrose massieren.
Das dünne, teilelastische Band wird hinten an der Bandage festgeklettet und dann wie eine Acht um das Sprunggelenk gewickelt. Da die Achter-Tour in beide Richtungen gestartet werden kann, lässt sich die Fussinnen- oder Aussenkante anheben, je nachdem wo die Unterstützung benötigt wird. Wenn das Gelenk stabil ist, kann man das Band auch weglassen.
Handgelenkbandage für den Sport
Um Arthroseschmerzen im Handgelenk während dem Sport zu lindern, eignet sich die Manudyn Supreme Handgelenkbandage. Sie ist auf der Handgelenkaussenseite mit einer entlastenden Air-Matrix Pelotte ausgestattet, die dank einer Perforation atmungsaktiv und besonders leicht ist. Das zirkuläre Band mit Klettverschluss erhöht die Kompression, kann aber auch weggelassen werden. Die Schiene auf der Handgelenkunterseite stabilisiert das Handgelenk. Ist für den Sport die volle Bewegungsfreiheit gefragt, kann die Schiene einfach entfernt werden.
Rückenbandage für Sport bei Arthrose
Um den unteren Rücken beim Sport zu entlasten sind Kompressionsbandagen wie die Sports Back Support by Bauerfeind ideal. Sie unterstützt den Rücken mit zwei flexiblen Stäben und einer aktivierenden Kompression. Da der Rücken nicht durch feste Elemente gestützt wird, fördert die Bandage den Muskelaufbau. Eine grossflächige Massagepelotte lindert Schmerzen bei jeder Bewegung.
Die netzartige Struktur des Gestricks macht die Bandage besonders atmungsaktiv. Wärme und Feuchtigkeit können sofort entweichen, sodass man auch bei einem intensiven Training nicht zu warm hat.
Schulterbandage bei Arthrose
Die Schulter zu unterstützen ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken ist nicht ganz einfach, da es sich um das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper handelt. Am besten gelingt es mit der OmoTrain S. Die gestrickte Kompressionsbandage wird wie ein Ärmel über den Oberarm gezogen und mit einem Brustgurt befestigt, um die Schulterkappe in Position zu halten.
Eine Delta-Pelotte, die dank Klettverschluss individuell positionierbar ist, massiert das Gelenk bei jeder Bewegung. Schmerzen werden gelindert und die Durchblutung angeregt.
Ellenbogenbandage für Athleten
Die Bort EpiBasic Sport Ellenbogenbandage bietet dank Coolmax-Technologie stets ein kühles, trockenes Tragegefühl. Seitlich in der Bandage eingearbeitet liegen zwei Pelotten. Sie entlasten die Sehnenansätze und stützen das Gelenk.
Ein zirkuläres Band mit Schnellverschluss erhöht die Vorspannung der Unterarmmuskulatur, was die Eigenstabilisierung verbessert.
Bei ambitionierten Kraftsportlern gehören Handgelenkbandagen zur Grundausrüstung. Aber auch wer ein gesundheitsorientiertes Krafttraining an Geräten dem Bankdrücken mit Maximalgewicht vorzieht, profitiert davon. Die Bandagen helfen eine Fehlbelastung des Handgelenks vorzubeugen und fördern erst noch die richtige Ausführung der Übungen. Davon profitieren Kraftsportler jeden Alters und jedes Leistungsniveaus. Personen mit Handgelenkbeschwerden oder Arthrose kann eine Bandage ein schmerzfreies Training ermöglichen.
Die richtige Haltung ist entscheidend
Das Handgelenk sollte auch unter Belastung in einer neutralen Position sein.
Beim Krafttraining, egal ob mit Hanteln oder an einem Kraftgerät, machen sowohl Anfänger wie auch erfahrene Athletinnen oft den gleichen Fehler – das Handgelenk wird überstreckt. Diese Position mach das Training kurzfristig einfacher, überlastet aber das Gelenk und führt langfristig zu Handgelenkschmerzen. Ausserdem steigt das Risiko für Verletzungen, Instabilität und Arthrose im Handgelenk.
Richtig ist es, das Handgelenk beim Krafttraining in einer neutralen Position zu halten. Am einfachsten stellt man, sich die Hand als Verlängerung des Arms vor. Wichtig ist es, während der ganzen Übung auch an die Handgelenke zu denken, damit man die richtige Position einhält bis man das Gewicht wieder ablegt.
Bei Liegestützen wird die Hand zwangsweise in eine überstreckte Stellung gebracht.
Hier helfen Griffe (Push-Up Bars) oder es können auch Hanteln benutzt werden.
Wie Handgelenkbandagen wirken
Handgelenkbandagen liegen satt um das Handgelenk und erzeugen Kompression. Der Druck von aussen wirkt durchblutungsfördernd und stützt das Gelenk leicht. Besonders wichtig ist die propriozeptive Wirkung der Kompressionsbandage. Propriozeption ist die Lagewahrnehmung des Körpers. Sie gibt dem Gehirn Rückmeldung über die Lage des Körpers im Raum, sowie der einzelnen Gleidmassen im Verhältnis zueinander. Diese Innenwahrnehmung läuft unbewusst ab, kann aber durch Kompression verstärkt werden. So begünstigen Kompressionsbandagen eine gute Position der Hand, selbst wenn die Aufmerksamkeit kurz davon abgelenkt ist.
Gut zu wissen: Da Bandagen die Eigenstabilisierung des Gelenks anregen, unterstützen sie den Kraftaufbau und es findet kein Gewöhnungseffekt statt.
Nicht immer sind Handgelenkbandagen für Kraftathletinnen und Kraftathleten als reine Kompressionsbandagen ausgeführt. Manche Modelle verfügen zusätzlich über unelastische Verstärkungen oder wenig elastische Bänder, um die Stabilität von aussen zu erhöhen.
Andere Modelle sind aus Neopren gefertigt, um das Handgelenk leicht zu wärmen.
Die besten Handgelenkbandagen für Krafttraining
Bandagen wie das Sports Wrist Strap oder der Boomerang Wrist Wrap werden vorbeugend eingesetzt um das Handgelenk vor Fehl- oder Überbelastung beim Krafttraining zu schützen. Wer trotz Erkrankungen des Handgelenks nicht auf ein leichtes Krafttraining verzichten will, kann sich dabei von den Bort Handgelenkbandagen unterstützen lassen.
Sports Wrist Strap by Bauerfeind
Die Sports Wrist Strap hat ein weiches Inlay das die Bandage sicher am Handgelenk hält, während man das äussere Band zuzieht. Eine weitmaschige Strickweise verleiht der Bandage atmungsaktive Eigenschaften. Zudem ist das Material anpassungsfähig, damit die Bewegungsfreiheit beim Training nicht eingeschränkt wird. Da Bauerfeind bei dieser Bandage ganz auf eine Daumenschlaufe verzichtet, kann man jede Bewegung ungestört ausführen und hat stets den vollen Grip.
Zur Auswahl steht die Sports Wrist Strap in zwei sportlichen Designs in Schwarz oder Rivera.
Boomerang Wrist Wrap
Die Boomerang Wrist Wrap Bandage hat eine Daumenschlaufe. Sie wird über den Finger gelegt, bevor man die beiden Bänder nacheinander ums Handgelenk wickelt.
Gefertigt ist die Boomerang Handgelenkbandage aus dem patentierten Ultima 2SL Material. Sein Herzstück ist die Smart Skin Membran, die kaum elastisch ist. Weiches Micro-Fleece auf der Innenseite sorgt für einen angenehmen Komfort, während das Obermaterial dem Klettverschluss Haftung bietet. Da alle Schichten fest miteinander laminiert sind, ist das Ultima 2SL Material nur 1,3 dünn und trotzdem sehr stabil.
Das gibt dem Handgelenk beim Krafttraining einen sicheren Halt. Da die Handfläche frei bleibt, ist ein guter Halt an der Hantelstange gewährleistet.
Active Color Handgelenkband
Das Handgelenkband von Active Color wird in einem Set zu zwei Stück geliefert. Die weiche Bandage lässt sich vollständig öffnen und mit einem Klettverschluss ums Handgelenk befestigen. Das zusätzliche Stabilo-Band ist mit einem Ende an der Bandage fixiert und wird zirkulär ums Handgelenk geführt. Die Kompressionsstärke kann mit dem Klettverschluss individuell eingestellt werden.
Die Bänder bieten einen optimalen Support fürs Handgelenk, ohne zu stören.
Dank elastischem und unelastischem Band lassen sie sich sehr gut den Bedürfnissen anpassen.
Active Color Sport Handgelenkbandage
Die Neopren Bandage von Active Color Sport bietet eine etwas leichtere Kompressionswirkung als die andern vorgestellten Handgelenkbandagen. Dafür erzeugt sie eine angenehme Wärmewirkung, die das Gelenk auf «Betreibstemperatur» bringt. Personen die unter morgendlichen Anlaufschmerzen oder Steifigkeit leiden, profitieren besonders von dieser Wärme. Da die Handfläche teilweise von der Wickelbandage bedeckt wird, eignet sich diese vor allem für ein leichtes Krafttraining an Geräten.
Bort Manu Basic Sport
Wenn Schmerzen im Handgelenk nicht nur auf übermässiges Training zurückzuführen sind, sondern auf eine Erkrankung wie Arthrose oder eine leichte Instabilität, kann die Bort Manu Basic Sport helfen. Die Kompressionsbandage umschliesst neben dem Handgelenk auch den Handballen, um eine optimale Rundumwirkung zu bieten. Ein viskoelastisches Polster an der Aussenseite entlastet das Handgelenk.
Stabilität erhält das Gelenk durch eine handunterseitige Kunststoffschiene, sowie das verstellbare Band. Band und Schiene lassen sich einzeln entfernen. Fürs Krafttraining kann es nötig sein die Schiene zu entfernen.
Hinweis: Wer trotz Gelenkerkrankung Krafttraining machen will, sollte das mit dem Arzt besprechen. Ein leichtes Krafttraining kann aber gerade bei Instabilität sinnvoll sein, um die muskuläre Stabilisierung des Gelenks zu verbessern.
Das Bauerfeind Sports Sortiment wird um die Sports Achilles Support Bandage erweitert. Wie die andern Bauerfeind Sports Bandagen ist sie aus dem neuartigen 3D Airknit gefertigt, damit sie beim Sport einen optimalen Tragekomfort bietet. Reizungen der Achillessehne werden dank dem Achilles Pad vorgebeugt.
Reizung der Achillessehne
Die Achillessehne ist beim Sport stark beansprucht. Entsprechend häufig leiden Athletinnen und Athleten unter Reizungen der Achillessehne. Insbesondere wenn die Trainingsintensität gesteigert wird, kann es zu Entzündungen kommen. Aber auch das Laufen auf hartem Untergrund, ruckartige Belastungen wie Sprünge und Sprints, oder Achsenabweichungen im Sprunggelenk können für eine Über- oder Fehlbelastung der Achillessehne verantwortlich sein.
Wird die Wadenmuskulatur trainiert, wird auch die Achillessehne gestärkt.
Vergessen Sie nicht, die Sehne und den Muskel regelmässig leicht zu dehnen.
Reizung der Achillessehen behandeln und vorbeugen
Ist die Achillessehne gereizt, sollte man für zwei Wochen auf Sport verzichten. Danach gilt es, mit dem Training vorsichtig anzufangen.
Eine Achillessehnenbandage unterstützt den Heilungsprozess bei einer Sehnenreizung. Sie stellt aber auch eine wichtige Unterstützung beim Vorbeugen von erneuten Reizungen dar. Die Achilles Support Bandage massiert das Gewebe bei Bewegung, um die Gesundheit der Sehne zu unterstützen.
Achilles Pad mit Massagenoppen
Das Achilles Pad massiert das Gewebe rund um die Achillessehne auf deren gesamten Länge. Die Noppen regen die Durchblutung an, was die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert und Reizungen vorbeugt. Bei Bewegung wird der Massageeffekt intensiviert.
Die Achilles Support umgiebt nicht nur die Sehne, sondern das ganze Gelenk und versorgt mit Kompression.
Ein grosses Pad umschliesst die Sehne, fördert die Durchblutung und lindert Schmerzen.
Direkt über der Sehne sorgen Längskanäle für eine optimale Entlastung und begünstigen den Abfluss von Flüssigkeit aus dem Gewebe.
Atmungsaktives 3D Airknit Gestrick
Speziell für die Sports Bandagen hat Bauerfeind das innovative 3D Airknit entwickelt. Es hat eine weitmaschige Struktur, die sich beim Anziehen der Bandage öffnet. Dadurch ist es hoch atmungsaktiv und lässt Feuchtigkeit, sowie überschüssige Wärme sofort entweichen. Verschiedene Gestrickszonen sorgen für eine optimale Passform der Bandage. Eine erhöhte Dehnbarkeit an den Abschlussrändern und an der Ferse ermöglichen eine exakte Anpassung an den Fuss bei jeder Bewegung.
Sportsocken mit Achillessehnen-Schutz
Die Achilles Support Bandage lässt sich nach abgeheilten Beschwerden beliebig lange für die Rezidivprophylaxe einsetzen. Wird sie nicht mehr benötigt, leisten die Run Performance Compression Socks gute Dienste.
Sie haben im Fersenbereich ein hohes Polster, das direkt über der Sehne eine schmale Aussparung hat, um die Sehne vor Druck zu schützen. Durch die propriozeptive Wirkung der Kompressionssportsocken werden zudem physiologische Bewegungsabläufe begünstigt, um Fehlbelastungen vorzubeugen.
Bei einem Bandscheibenvorfall drückt der ausgetretene Kern der Bandscheibe auf die Nevenwurzel. Das ist äusserst schmerzhaft. Häufig strahlen die Schmerzen bis in die Beine aus. Verschiedene Behandlungsmethoden wie Rückenbandagen, TENS und Gymnastikübungen lindern die Schmerzen. Die meisten Patienten können deshalb ohne Operation behandelt werden.
Wohin strahlt der Schmerz bei Bandscheibenvorfall
Die Bandscheiben liegen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und dienen als Stossdämpfer. Bandscheiben bestehen aus einer knorpeligen Aussenschicht, die wie ein Ring um den weichen Gallertkern liegen. Bei einem Bandscheibenvorfall reisst der äussere Ring und ein Teil des Kerns tritt aus. Tritt der Kern nach hinten aus, wo das Rückenmark und die Nerven verlaufen, kann das zu starken Schmerzen führen, während der Bandscheibenvorfall an einer anderen Stelle ganz ohne Schmerzen bleiben kann.
Der Kern drückt bei einem Bandscheibenvorfall auf den Nerv und verursacht Schmerzen
Ein Bandscheibenvorfall im MRI
Da der ausgetretene Kern direkt auf die aus dem Rückenmark kommenden grossen Nervenstränge drückt, strahlt der Schmerz aus. Häufig ereignen sich Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule zwischen L5/S1, zwischen L4/L5 oder L3/L4. Bei L5/S1 strahlt der Schmerz über das Gesäss auf der Aussenseite des Beins entlang bis zur Fussaussenkante. Bei einem Vorfall zwischen L3/L4 nimmt man den Schmerz eher im Kreuz und im Unterleib wahr und er kann bis ins Knie ausstrahlen. Bei einem Prolaps zwischen L4/L5 strahlt der Schmerz auf die Aussenseite des Oberschenkels und auf die Fussinnenseite aus.
Tritt der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule auf, strahlt der Schmerz über die Armoberseite bis zu Zeige- und Mittelfinge. (1)
Wie lange Schmerzen anhalten
Wie lange die Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall anhalten ist ganz unterschiedlich. Grundsätzlich ist der Körper fähig das ausgetretene Material abzubauen, was mehrere Monate dauert. Die meisten Patientinnen leiden aber nach 6-12 Wochen nicht mehr unter Schmerzen.
Schmerzen bei Bandscheibenvorfall behandeln
Bei der Behandlung des Bandscheibenvorfalls kann man zwischen der konservativen und der operativen Therapie unterscheiden. Ca. 80% der Patientinnen und Patienten werden konservativ behandelt. Wenn man bedenkt, dass beide Gruppen nach 8 Jahren nachweislich gleich wenig Schmerzen haben, sowie die Funktion und allfällige Einschränkungen im Alltag gleich hoch sind (2), macht das durchaus Sinn.
Konservative Therapie bedeutet aber nicht, dass man einfach wartet. Verschiedene Behandlungsmethoden kommen in Frage, um die Schmerzen des Bandscheibenvorfalls zu lindern.
Rückenbandage
Rückenbandagen sind ein wirkungsvolles Mittel um die Beschwerden bei Bandscheibenvorfall zu reduzieren. Sie erzeugen mit ihrer genoppten Pelotte einen angenehmen Massageeffekt, der die Durchblutung fördert und Schmerzen lindert. Da der Effekt bei Bewegung noch zunimmt, wird die Bewegungsfreude gefördert, was einen positiven Einfluss auf Krafterhalt, Beweglichkeit und Schmerzlinderung hat.
Anders als häufig angenommen, führen Rückenbandagen nicht zu einer Schwächung der Rückenmuskeln, das hat eine neue Untersuchung gezeigt (3). Sie können also mit guten Gewissen so häufig und so lange getragen werden wie es nötig ist.
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist bei Bandscheibenvorfall nachweislich wirksam um Schmerzen zu lindern (4). Sie wirkt allerdings nicht kräftigend oder mobilisierend, weshalb TENS immer nur ein Teil der Therapie darstellt und mit Bewegungsübungen kombiniert werden sollte.
TENS-Geräte sind mit zwei grossen oder vier kleinen Elektroden ausgestattet, wobei sich für die Schmerzbehandlung bei einem Bandscheibenvorfall beide Varianten eignen. Da sich die Impulsform und die Reizstärke bei allen Geräten individuell einstellen lassen, ist die Therapie sehr effektiv.
Wenden sich Patientinnen mit Rückenschmerzen an einen Arzt, bekommen sie immer auch Physiotherapie verordnet. Bei akuten Schmerzen dient die Physiotherapie unter anderem dazu, Patienten zu mobilisieren, um Kraftverlust vorzubeugen (5). Bei chronischen Rückenschmerzen, hilft Physiotherapie gegen die Beschwerden und verbessert die Funktion (6).
Die in der Physiotherapie erlernten Übungen müssen auch zu Hause regelmässig durchgeführt werden. Hier die fünf besten Übungen nach einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule.
Achten Sie darauf, die Übungen langsam und kontrolliert durchzuführen. Brechen Sie die Übung ab, wenn die Beschwerden durch die Übung zunehmen.
Stufenlagerung
Liegen Sie auf dem Boden und lagern Sie die Unterschenkel auf einem Stuhl hoch. Hüfte und Knie sind ca. 90° angewinkelt. Diese entlastende Position kann man im Verlauf des Tages immer wieder einnehmen.
Extension in Bauchlage (Kobra)
Liegen Sie mit dem Bauch auf den Boden. Legen Sie die Hände unter den Schultern flach auf den Boden. Stemmen Sie den Oberkörper langsam nach oben, halten Sie die Position für einige Sekunden und legen Sie sich wieder flach auf den Boden. Machen Sie 3×7-10 Wiederholungen.
Hüftbeuger dehnen
Knien Sie so auf die Matte, dass das hintere Knie auf dem Boden liegt, während das vordere Bein auf dem Boden aufgestellt ist. Der Winkel im Knie sollte etwas mehr als 90° betragen. Bewegen Sie das Becken nach vorne und halten Sie den Körper dabei aufrecht. Finden Sie die Position wo in der Hüfte ein Dehnungsgefühl entsteht und halten Sie die Position für 30 Sekunden. Übung auf beiden Seiten 3x wiederholen.
Tiefe Haltemuskulatur stärken
Liegen Sie auf den Rücken und stellen Sie die Beine leicht an. Legen Sie eine Hand oberhalb, die andere unterhalb des Bauchnabels auf den Bauch. Beim Atmen bewegen sich beide Hände. Versuchen Sie nun, den Unterbauch beim Ausatmen einzuziehen und halten Sie diese Spannung für 10 Sekunden. Atmen Sie dabei weiter. Wenn Sie die Spannung richtig halten, bewegt sich jetzt nur noch die obere Hand. 3x wiederholen.
Rücken stärken
Ausgangsposition ist der Vierfüsslerstand. Achten Sie darauf, dass Ihre Knie unter der Hüfte stehen und die Handgelenke unter der Schulter. Strecken Sie den linken Arm nach vorne, das rechte Bein nach hinten. Halten Sie die Position für mindestens 10 Sekunden, bevor sie die Übung auf der anderen Seite wiederholen. Machen Sie pro Seite 3 Wiederholungen.
Tipp: Wird ein Fitnessband um Fuss und Hand gelegt, wird die Übung intensiver und kann auch als dynamische Übung mit 3x 10 Wiederholungen ausgeführt werden.
An Stange hängen
Die Bandscheiben enthalten viel Wasser, das im Laufe des Tages herausgepresst wird. Die Bandscheiben werden dünner. Dieser natürliche Prozess kann bei einem Bandscheibenvorfall zu zunehmenden Schmerzen gegen Abend führen.
Eine Studie hat gezeigt, dass sich durch regelmässige Traktionstherapie die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern lassen (7). Das könnte eine Erklärung sein, weshalb viele Patienten es als angenehm empfinden, bei einem Bandscheibenvorfall an einer Stange zu hängen. Eine sanftere Methode ist die Entlastung des Rückens durch das Hochlagern der Beine.
Bandscheibenvorfall vorbeugen
Wer einmal erlebt hat wie schmerzhaft ein Bandscheibenvorfall sein kann, möchte das auf keinen Fall noch einmal erleben. Tatsächlich kann es aber sowohl bei der bereits betroffenen Bandscheibe, wie auch bei weiteren Bandscheiben zu einem erneuten Vorfall kommen.
Für einen erneuten Vorfall im Bereich einer operierten Diskushernie ist das Rauchen der grösste Risikofaktor. Ein weiterer ist Diabetes. Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab und achten Sie darauf, dass der Blutzucker gut eingestellt ist. Keinen Einfluss als Patient hat man auf die Bandscheibenvorwölbung, die ebenfalls ein Risikofaktor darstellt (8).
Generell steigt das Risiko für einen Bandscheibenvorfall mit zunehmendem Alter und Frauen sind häufiger betroffen als Männer (9).
Zwar kann man auf das Alter und das Geschlecht keinen Einfluss nehmen, aber man kann die negativen Effekte des Alterungsprozesses durch einen gesunden Lebensstil hinauszögern. Wer Übergewicht vermeidet und regelmässig die Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert, hat eine geringere Chance einen (erneuten) Bandscheibenvorfall zu erleiden.
Beim Heben von schweren Gewichten sollte man immer auf eine gerade Wirbelsäule achten. Niemals dürfen schwere Gegenstände in vornüber gebeugter Position angehoben werden. Besser ist es in die Hocke zu gehen, sodass die Kraft aus den Beinen und nicht aus dem Rücken kommt. Besonders wichtig ist das für Personen die körperlich arbeiten, weil sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Bandscheibenvorfall haben.
Dana Kerr et al. (2015): What Are Long-term Predictors of Outcomes for Lumbar Disc Herniation? A Randomized and Observational Study; Clin Orthop Relat Res. 2015 Jun;473(6):1920-30. doi: 10.1007/s11999-014-3803-7.
Anders C, Hübner A. Auswirkungen von Lumbalbandagen auf die Rückenmuskelaktivität beim Gehen. Orthopädie Technik, 2018; 69 (6): 62–68
L A V Ramos et al. (2018): Comparison Between Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation and Stabilization Exercises in Fatigue and Transversus Abdominis Activation in Patients With Lumbar Disk Herniation: A Randomized Study; J Manipulative Physiol Ther. 2018 May;41(4):323-331. doi: 10.1016/j.jmpt.2017.10.010
Greitemann, B. et al (2021): Leitlinie zur konservativen, operativen und rehabilitativen Versorgung bei Bandscheibenvorfällen mit radikulärer Symptomatik; AWMF online 28.06.2021
J A Hayden, et al. (2005): Exercise therapy for treatment of non-specific low back pain; Cochrane Database Syst Rev. 2005 Jul 20;(3): CD000335.doi: 10.1002/14651858. CD000335.pub2.
Noureddini Karimi et al.(2017): Effects of segmental traction therapy on lumbar disc herniation in patients with acute low back pain measured by magnetic resonance imaging: A single arm clinical trial; J Back Musculoskelet Rehabil. 2017;30(2):247-253.doi: 10.3233/BMR-160741.
Weimin Huang et al. (2016): Risk Factors for Recurrent Lumbar Disc Herniation: A Systematic Review and Meta-Analysis; Medicine (Baltimore). 2016 Jan;95(2):e2378. doi: 10.1097/MD.0000000000002378
Young-Ki Kim et al. (2018): Differences in the Incidence of Symptomatic Cervical and Lumbar Disc Herniation According to Age, Sex and National Health Insurance Eligibility: A Pilot Study on the Disease’s Association with Work; Int J Environ Res Public Health. 2018 Oct; 15(10): 2094. doi: 10.3390/ijerph15102094
Das GenuTrain Sortiment umfasst vier Kniebandagen für die gezielte Behandlung verschiedener Schmerzarten und Knieerkrankungen. Nach der GenuTrain wurden jetzt auch die Varianten GenuTrain P3, GanuTrain A3 und GenuTrain S erneuert und sind ab sofort aus dem neuen Train-Aktivgestrick gefertigt. Es bietet dank einer neuartigen Herstellungstechnik einen noch besseren Tragekomfort als das herkömmliche Gestrick. Entdecken Sie die Vorteile der 8. Generation GenuTrain Kniebandagen.
Das neue Train-Gestrick
Das neue Train-Gestrick hat eine 3D-Struktur. Die umwundenen, elastischen Fäden liegen im Innern des zweischichtigen Gestricks. Dieses wiederum ist aus einer Kombination eher dünner, elastischer Fäden und flauschig weicher Fasern gefertigt. Dieser mehrteilige Aufbau verleiht dem Gestrick Flexibilität in alle Richtungen. Es passt sich der individuellen Form des Knies mühelos an und das bei jeder Bewegung.
Die neue Oberfläche ist strukturiert. Das bietet gleich zwei Vorteile. Einerseits erzeugt die Struktur eine sanfte Massagewirkung, welche die Mikrozirkulation anregt und so Schmerzen lindert. Andererseits sorgt die grössere Auflagefläche für einen besseren Halt am Bein, damit die Bandage auch bei Bewegung sicher hält.
So wie das bisherige Gestrick weist auch das neue Train-Gestrick verschiedene Zonen auf, damit jeder Bereich des Gelenks optimal gestützt oder entlastet wird. Durch das neue, noch weichere Material, werden aber empfindliche Bereiche wie die Kniekehle noch besser entlastet.
Das innovative Hoch-Tief-Gestrick sorgt nicht nur für eine gute Wirkung, sondern ist auch besonders atmungsaktiv.
In der Kniekehle ist eine spezielle Entlastungszone eingearbeitet, um die sensible Haut zu schützen.
Das GenuTrain Sortiment im Überblick
Je nach Art der Beschwerden eignet sich eine andere Variante der GenuTrain Kniebandage. Das Standardmodell wird häufig bei Meniskusbeschwerden oder nach Sportverletzungen getragen. Die GenuTrain A3 hilft bei ausgeprägten Arthroseschmerzen, während die P3 die Patella (Kniescheibe) stabilisiert. Die GenuTrain S hilft bei Instabilität im Knie.
GenuTrain Kniebandage
Die GenuTrain Kniebandage wurde bereits vor zwei Jahren einer umfassenden Erneuerung unterzogen, die nicht nur das Gestrick, sondern auch die Funktionselemente betrifft. So wurde etwa die Omega-Pelotte durch das Omega+ Pad ersetzt. Diese neuartige Pelotte besteht nicht nur aus viskoelastischem Material, sondern hat zusätzlich eine feste Einlage, die das Gelenk bei Bewegung massiert.
Optimiert sind auch die seitlichen Stäbe, die nicht mehr aus Stahlfedern bestehen, sondern aus flexiblem Kunststoff. Eine integrierte An- und Ausziehhilfe am oberen und unteren Ende der Stäbe erleichtert das Handling der Bandage. Mehr dazu im Beitrag „Die neue GenuTrain Kniebandage„
GenuTrain A3 Kniebandage bei Arthrose
Die GenuTrain A3 wird bei Arthroseschmerzen im Knie eingesetzt. Sie massiert die Schmerzpunkte mit den langen Ausläufern ihrer Pelotte. Friktionsnoppen sorgen für eine sanfte Massage, um die Schmerzen effektiv zu lindern. Um physiologische Bewegungsabläufe zu erhalten, bietet die Bandage zusätzlich einen Schutz vor seitlichem Abdriften der Kniescheibe.
Die GenuTrain A3 passt sich perfekt ans Kniegelenk und lindert Schmerzen.
Die Kniebandage lässt sich vielseitig einsetzen und erlaubt einen grossen Bewegungsumfang.
Um auch bei langfristiger Anwendung einen guten Komfort zu gewährleisten, ist die Bandage im Bereich der Kniekehle mit einer weichen Entlastungszone ausgestattet. Eine Dehnungszone an der Wade erleichtert das Anlegen.
GenuTrain P3 Kniescheibenbandage
Die GenuTrain P3 wird bei Patellafehlstellungen eingesetzt. Sie führt die Kniescheibe mit einer grossflächigen Pelotte und einem zusätzlichen Korrekturzügel. Der Zügel ist individuell einstellbar, damit man der Kniescheibe genau den benötigten Halt geben kann. Ein Flügel am oberen Ende der Pelotte steigert die Propriozeption, um die muskuläre Führung der Patella zu verbessern.
Eine detonisierende Pelotte am Oberschenkel reduziert den seitlichen Zug an der Patella, was Schmerzen lindert.
Die GenuTrain P3 sorgt für eine sichere Führung der Kniescheibe und reduziert das Risiko einer Lateralisation/Luxation.
Die Bandage lässt sich bestens beim Sport einsetzen und gibt ein sicheres Gefühl.
GenuTrain S Kniebandage mit Schienen
Bei der GeunTrain S handelt es sich um eine Kompressionsbandage mit zusätzlichen seitlichen Schienen. Die Schienen stabilisieren das Knie mechanisch, um unerwünschte Bewegungen vorzubeugen. So können Verletzungen an den Bändern behandelt, oder eine Instabilität aufgrund einer Arthrose ausgeglichen werden.
Damit die Schienen sicher in der gewünschten Position bleiben, sind sie am Ober- und am Unterschenkel mit je zwei flachen unelastischen Klettbändern ausgestattet.
Die GenuTrain S sorgt mit zwei seitlichen Schienen für eine hohe laterale Stabilität.
Die Kniebandage eignet sich bestens bei Bandschwäche oder nach Verletzungen.
Bauerfeind Sports steht für erstklassige Bandagen in trendigem Design und mit Mehrwert für Athletinnen und Athleten. Mit einer Auswahl von drei verschiedenen Kniebandagen bietet Bauerfeind Sports für alle Anwendungen die richtige Lösung. Die Knee Support ist mit einer massierenden Omega-Pelotte ausgestattet, während die Compression Knee Support eine reine Kompressionsbandage ist. Die Bauerfeind Sports Knee Strap wird unterhalb der Kniekehle getragen, um die Patellasehne zu entlasten. Da die Bauerfeind Sports Bandagen das Gelenk in seiner natürlichen Bewegung unterstützten, werden Fehlbelastungen und Reizungen während dem Sport zuverlässig vorgebeugt, während die Bewegungsfreiheit voll erhalten bleibt.
Bauerfeind Sports Knee Support
Bei der Bauerfeind Sports Knee Support handelt es sich um eine Kompressionsbandage mit einer Omega-Pelotte rund um die Kniescheibe. Sie bietet dem Knie während dem Sport einen rundum Support.
Anwendungsgebiet
Die Bauerfeind Sports Knee Support Bandage entlastet das Knie während dem Sport und hilft so Überbelastungen vorzubeugen. Gesunde Bewegungsabläufe werden begünstigt, um ein (erneutes) Auftreten von Kniebeschwerden vorzubeugen. Nach einer abgeheilten Verletzung fördert die Kniebandage das Sicherheitsgefühl, damit man wieder mit einem guten Gefühl auf dem Trainingsplatz stehen kann.
Die Bandage eignet sich für alle Sportarten, insbesondere auch für solche mit abrupten -Stop-and-Go-Bewegungen.
Omega-Pelotte: Die Omega-Pelotte ist ein Druckpolster als viskoelastischem Material. Sie liegt wie ein Ring rund um die Patella und sorgt für eine sanfte Führung der Kniescheibe. Durch seitliche Ausläufer im Bereich des Kniespalts werden die Menisken zuverlässig gestützt. Zwei grosse Drucknoppen seitlich der Patellasehne massieren den Hoffa-Fettkörper und entlasten die Patellasehne indirekt.
Kompressionsgestrick: Kompression (Druck) im Bereich des Gelenks regt die Eigenwahrnehmung an und fördert so die muskuläre Eigenstabilisierung des Knies. Das fördert gesunde Bewegungsabläufe und beugt Fehlbelastungen vor.
Vorteile für Sportlerinnen und Sportler
Die Bauerfeind Sports Knee Support ist speziell für die Anwendung während dem Sport konzipiert. Das spiegelt sich in den durchdachten Entlastungszonen und Funktionselementen wider.
Entlastungszone Kniekehle: Das weiche Gestrick in der Kniekehle schnürt nicht ein und ist dank eingestricktem Lochmuster sehr gut belüftet.
Silikon-Haftzone: Die Bauerfeind Sports Knee Support ist auf der Innenseite mit mehreren Silikonstreifen ausgestattet, die der Bandage einen absolut sicheren Halt verleihen.
Seitliche Stäbe: Die seitlichen Federstäbe verhindern, dass sich die Bandage einrollt. Gleichzeitig erleichtert die Fingerauflage am oberen Ende der Stäbe das Anziehen. Da die Stäbe flexibel sind, schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein.
Bauerfeind Sports Compression Knee Support
Die Compression Knee Support von Bauerfeind Sports ist eine reine Kompressionsbandage. Sie unterstützt das Knie ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Die leichte Unterstützung steigert das Sicherheitsgefühl und verbessert die Koordination.
Anwendungsgebiet
Kompression bietet viele positive Effekte für Sportlerinnen und Sportler. Sie regt die Durchblutung an, steigert die Lagewahrnehmung und verbessert die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks. Die Bauerfeind Sports Compression Knee Support wird entsprechend eingesetzt, um das Sicherheits- und Stabilitätsgefühl zu verbessern, Knieschmerzen vorzubeugen und das Verletzungsrisiko zu senken.
Das Kompressionsgestrick der leichten Bauerfeind Sports Kniebandage ist in mehrere Zonen mit unterschiedlicher Elastizität aufgeteilt. Dadurch werden die einzelnen Muskelgruppen präzise angesprochen.
Vorteile für Sportlerinnen und Sportler
Mikrofaser-Gestrick: Die weiche, elastische Bauerfeind Sports Compression Knee Support ist aus Hightech-Mikrofasern gestrickt. Diese wirken feuchtigkeitsregulierend. Durch den Verdunstungseffekt erzeugen sie zudem eine kühlende Wirkung. Die weitmaschige Struktur lässt Wärme mühelos entweichen.
Noppenhaftränder: Am oberen und unteren Abschluss der Bandage ist je ein Noppenhaftrand angebracht. Mit ihren Silikonpunkten geben sie der Bandage einen sicheren Halt am Bein.
Bauerfeind Sports Knee Strap
Die Sports Knee Strap ist eine Spezialbandage, die unterhalb der Kniekehle getragen wird und volle Bewegungsfreiheit garantiert. Zwei Klettverschlüsse am Verschlussband erlauben es, die kaum elastische Bandage exakt ans Bein anzupassen.
Anwendungsgebiet
Die Patellasehne kann durch häufiges Springen, aber auch durch langes Laufen, insbesondere auf hartem Untergrund, gereizt werden. Diese überlastungsbedingte Reizung behandelt die Bauerfeind Sports Patellasehnenbandage. Sie kann nach abgeheilten Beschwerden auch vorbeugend eingesetzt werden.
Die Sports Knee Strap ist mit einer wirkungsvollen Massagepelotte ausgestattet. Das viskoelastische Polster weist vier Verdickungen auf, die mit kleinen Massagenoppen bestückt sind. Die Verdickungen sind so positioniert, dass sie den Hoffa-Fettkörper massieren und die Kniescheibensehne entlasten.
Alle Bauerfeind-Sports Kniebandagen gibt es im Schweizer Bandagenshop.
Daumenarthrose schränkt die Funktion der Hand im Alltag empfindlich ein. Abhilfe schafft eine Ring-Orthese. Der Ring stabilisiert das Daumensattelgelenk von aussen, was nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch das Greifen erleichtert. Die fehlende Kraft im Daumen wird von der Stützwirkung der Orthese kompensiert.
Arthrose wie eine Orthese hilft
Bei Arthrose baut sich der Gelenkknorpel langsam ab. Das führt dazu, dass die Gelenkflächen schmerzhaft aufeinander reiben. Bei Daumenarthrose kommen neben den Schmerzen beim Greifen auch eine verminderte Kraft dazu, was den Alltag erschwert.
Eine Ringorthese entlastet das von Arthrose betroffene Daumensattelgelenk und die Schmerzen zu lindern. Weiter gibt die Orthese dem Daumen einen sicheren Halt, sodass der Kraftverlust wenigstens teilweise wettgemacht wird. Lästiges Wegknicken des Daumens beim Greifen wird vorgebeugt.
Die Ring-Orthesen bei Bandagenshop
Sie haben die Wahl aus zwei Ring-Orthesen für die Behandlung der Daumenarthrose. Das Wirkprinzip ist bei beiden Modellen gleich, lediglich das Design unterscheidet sich.
Push Ortho CMC Ring-Orthese
Die Push Ortho CMC Ringorthese ist mit einer Metalleinlage versehen. Durch Druck auf die Metalleinlage kann man den Ring in der Weite passgenau an den Daumenballen anformen. So ist maximale Stabilität gewährleistet. Die beiden schmalen Verschlussbänder erlauben es, den Ring genau so an der Hand zu fixieren, dass er die gewünschte Entlastung bringt.
Die Push Ortho CMC Ringorthese ist kompakt und hygienisch, da auf Textil verzichtet wird.
Die eignet sich bestens für alltägliche Arbeiten und stabilisiert das Gelenk zuverlässig.
Bort RhizoFlex Daumenorthese
Die RhizoFlex Daumenorthese ist aus grauem Kunststoff gefertigt. Auch bei diesem Modell erlaubt eine Metalleinlage, die Weite des Rings an den Daumen anzupassen. Damit das breite Verschlussband nicht nass wird, ist es aus schnelltrocknenden Fasern gefertigt und auf der Innenseite mit Kunststoff beschichtet. So bleibt die Haut stets trocken.
Vorteile von Ring-Orthesen
Es gibt verschiedene Arten von Daumenbandagen. Während die meisten aus textilem Material gefertigt sind, bestehen Ring-Orthese ausschliesslich aus Kunststoff mit einer Metalleinlage. Sie umschliessen das Daumensattelgelenk und haben einen Steg im Bereich der Handwurzel. Bänder aus wasserabweisendem Material halten die Schiene sicher in Position. Diese Bauweise bietet verschiedene Vorteile.
Abwaschbar und hygienisch: Ein grosser Vorteil von Ring-Orthesen gegenüber textilen Bandagen ist, dass man sie abwaschen kann. Im alltäglichen Einsatz macht das wasserfeste Material Sinn, denn Arthroseschmerzen treten häufig dann auf, wenn die Hände schmutzig werden; etwa beim Kochen, bei der Gartenarbeit oder beim Putzen. Eine Ringorthese kann man bei diesen Arbeiten problemlos tragen und danach einfach abwaschen.
Volle Bewegungsfreiheit: Da nur der untere Bereich des Daumens von der Ring-Orthese umschlossen wird, bleibt die Beweglichkeit der Hand voll erhalten. Das Halten und Tragen von Gegenständen wird erleichtert.
Unauffällig: Durch ihre kleinen Abmessungen fallen Ring-Orthesen nicht auf, selbst beim Händeschütteln stören sie nicht.
Die Therapie des Muskelfaserrisses soll die Schmerzen lindern und den Heilungsprozess unterstützen. Das Mittel der Wahl ist hier die Kompressionstherapie mit einer Bandage. Die Bandage stützt den Muskel und reduziert so schmerzhafte Bewegungen. Die abschwellende Wirkung der Ober- oder Unterschenkelbandage fördert die Heilung. Wenn man die sportliche Aktivität wieder aufnimmt, wirkt Kompression vorbeugend.
PECH-Regel sofort nach dem Unfall
Die PECH-Regel ist nach Sportverletzungen einfach umzusetzen und bringt eine sofortige Linderung.
Pause: Beim Verdacht auf einen Muskelfaserriss oder eine Zerrung die sportliche Aktivität sofort unterbrechen.
Eis: Blutgefässe ziehen sich bei Kälte zusammen. Mit einem Eisbeutel lassen sich Blutungen und Schwellungen vorbeugen.
Compression: Druck wirkt schmerzlindernd und kann mit einem Verband, oder falls nicht vorhanden, auch mit der blossen Hand erzeugt werden. Die Kompression bremst die Entstehung von Blutergüssen und Schwellungen.
Hochlagern: Die betroffene Extremität sollte über Herzhöhe gelagert werden, damit der Blutdruck im Bereich der Verletzung reduziert wird.
Die PECH-Regel ist als erste Notfallmassnahme gedacht, hilft aber auch während der Heilungsphase bei einem Muskelfaserriss oder einer Zerrung. Sind die Schmerzen zu stark, kann man jederzeit eine Pause machen, das Bein hochlagern und die betroffene Stelle kühlen. Kompression sollte man ohnehin den ganzen Tag anwenden, um die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Kompression lindert Schmerzen bei Muskelfaserriss
Nach einer Zerrung oder einem Muskelfaserriss sollte man vorerst keinen Sport machen. Je nach Schweregrad der Verletzung für mehrere Tage bis zu 6 Wochen. Die gute Nachricht ist, dass die Verletzung in dieser Zeit von selber abheilt, ganz ohne OP. Die schlechte Nachricht ist, dass viele Betroffene während der Heilungsphase an Schmerzen leiden. Hier hilft Kompression. Sie beeinflusst die Beschwerden und den Heilungsprozess auf positive Weise.
Muskelstabilisierung: Der Druck von aussen stabilisiert die Muskeln und reduziert so Schwingungen und Vibrationen die beim Auftreten entstehen. Häufig sind es diese passiven Muskelbewegungen die während einem Muskelfaserriss besonders schmerzhaft sind. Eine Kompressionsbandage reduziert sie.
Abschwellende Wirkung: Schwellungen erzeugen einen schmerzhaften Druck im Gewebe. Kompression fördert die Resorption von Schwellungen und Blutergüssen. Das begünstigt den Heilungsprozess und lindert Schmerzen bei einem Muskelfaserriss.
Verbesserte Durchblutung: Kompression beschleunigt den venösen Blutfluss und hilft so die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen zu verbessern.
Kompressionsbandagen zur Behandlung von Muskelfaserrissen
Kompressionsbandagen erzeugen einen medizinisch wirksamen Druck, sind einfach in der Anwendung und rutschen nicht. Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Ober- und Unterschenkelbandagen zur Schmerzlinderung bei Muskelfaserriss.
Kompression schützt den Muskel vor Vibrationen, erhöht die Vorspannung und reduziert das Verletzungsrisiko. Eine Bandage wird sowohl zur Behandlung von Muskelfaserrissen, wie auch zur Prophylaxe eingesetzt.
MyoActive Sport
Die elastische Oberschenkelbandage MyoActive Sport ist mit zwei Kreuzzügeln ausgestattet. Sie kreuzen sich über der verletzten Stelle um maximale Stabilität zu erzeugen. Rote Markierungen an den teilelastischen Zügeln erleichtern das korrekte Einstellen der benötigten Kompression.
Ein Gestrick aus Coolmax Fasern sorgt für ein frisches Tragegefühl und einen schnellen Feuchtigkeitstransport, sodass man die Bandage nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport tragen kann.
MyoTrain Oberschenkelbandage
Die hochwertige MyoTrain Bandage eignet sich bestens für die Behandlung grosser oder sehr schmerzhafter Muskelfaserrisse. Mit ihren drei Zuggurten erlaubt sie eine kräftige und gezielte Stabilisierung. Die im Lieferumfang enthaltenen Pelotten können bei Bedarf unter der Bandage positioniert werden, um im Bereich der Verletzung eine lokale Druckerhöhung zu erzielen.
Tale Oberschenkelbandage
Die Oberschenkelbandage von Tale besteht aus drei miteinander verbundenen Bahnen. Sie ist auf der Vorderseite mit einem Klettverschluss ausgestattet, was das Anziehen erleichtert. Zudem lässt sich die Kompressionsstärke individuell anpassen.
Erneute Verletzung vorbeugen
In der ersten Zeit nach einem Muskelfaserriss besteht stets die Gefahr einen erneuten Riss (Rezidive) zu erleiden. Manche Sportlerinnen und Sportler haben deshalb Hemmungen nach einer Verletzung sofort wieder alles zu geben. Mit einigen Massnahmen kann man das Risiko für einen erneuten Muskelfaserriss senken.
Wer vor dem Sport die Muskeln aufwärmt und leicht dehnt, reduziert das Risiko für Verletzungen wie Muskelfaserrisse!
Lange genug Pause machen: Lassen die Schmerzen nach einem Muskelfaserriss nach, ist das leider noch kein Signal um wieder mit dem Sport starten zu können. Halten Sie sich an die Angaben des Arztes.
Den Arzt um Rat fragen: Durch Abtasten der Rissstelle kann der Arzt den Heilungsfortschritt feststellen und das O.K. zum Training geben.
Aufwärmen und dehnen: Sobald man wieder Sport treiben darf, sollte man die Muskeln vor jedem Training sanft dehnen und durch lockere Übungen aufwärmen. Hat die Heilungsphase nach dem Muskelfaserriss lange gedauert, ist es zudem angezeigt die Kraft durch gezielte Kräftigungsübungen aufzubauen, bevor man sich wieder voll ins Training stützt.
Kompression während dem Sport: Viele Sportlerinnen und Sportler setzen nach einem Muskelfaserriss weiterhin auf die Unterstützung von Kompression. Da Kompression die Propriozeption verbessert, wird die Vorspannung der Muskeln erhöht und dadurch das Verletzungsrisiko gesenkt.
Für die Kompression der Oberschenkel- oder Wadenmuskulatur während dem Sport eignen sich die Sports Compression Sleeves von Bauerfeind. Sie sind in verschiedene Gestrickszonen unterteilt und erzeugen über den grossen Muskelgruppen eine gezielte Kompression.
Die Compression Sleeves stabilisieren die Muskulatur, reduzieren Vibrationen und geben Sicherheit.
Damit die Sleeves am Oberschenkel nicht rutschen, sind sie an den Enden mit einem Silikonrand versehen.
Weiche elastische Abschlussränder sorgen für einen hohen Komfort und einen sicheren Halt. An den Compression Sleeves für den Oberschenkel ist zudem ein Noppenhaftrand angebracht.
Die Compression Sleeves für den Unter- und Oberschenkel sind in 7 sportlichen Farbvarianten erhältlich. Ein UV-Schutz 80 macht sie zu praktischen Begleitern für den Sport.
Chronische Rückenschmerzen haben häufig keine ernste Ursache, sondern sind vielmehr eine Folge eines bewegungsarmen Lebensstils. Ein Teufelskreis aus Schmerz und Verspannung stellt sich ein, sodass die Beschwerden mehr als sechs Wochen anhalten. Die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), sowie eine Rückenbandage und regelmässige Bewegung helfen die unspezifischen Schmerzen loszuwerden.
Ursache für chronische Rückenschmerzen
Chornische Rückenschmerzen halten mehr als 6 Wochen an, treten 3x/ Jahr auf, oder in drei aufeinanderfolgenden Jahren. Gemessen an dieser Definition leiden ca. 15% der Menschen in Deutschland an Rückenschmerzen. Für die Schweiz dürften ähnliche Zahlen gelten. Die Schmerzen sind nämlich in den allermeisten Fällen auf einen bewegungsarmen Lebensstil zurückzuführen. Den grössten Teil des Tages verbringen Menschen in Industriestaaten im Sitzen oder Stehen. Das belastet den Rücken, der eigentlich zum Gehen, Rennen und Klettern konzipiert ist, ungünstig. Gepaart ist diese alltägliche Bewegungsarmut häufig mit sportlichen Ansprüchen in den Ferien. Wenn man schon das ganze Jahr im Büro sitzt, will man wenigstens in den Ferien etwas erleben und wandert auf Berge, schwimmt im See oder stürzt sich bei der neusten Trendsportart ins Abenteuer.
Häufig ist die Ursache für Rückenschmerzen nicht klar zuzuordnen. Falsches Heben von schwerden Lasten sollte aber immer vermieden werden.
Die Ursache für chronische Rückenschmerzen ist also häufig eine Kombination aus falscher Belastung und unzureichendem Training. Eine Abklärung durch den Arzt ist trotzdem sinnvoll, um eine ernste Ursache sicher auszuschliessen.
Dem Teufelskreis entfliehen
Bei Rückenschmerzen schonen sich viele Betroffene, häufig vergeht einem die Lust an der Bewegung durch die Schmerzen auch ganz von alleine. Das führt zu einem Teufelskreis aus Schmerz – Schonhaltung – Verspannung – Schmerz. Sitzt man wegen der Rückenschmerzen den ganzen Tag auf der Couch, werden die Muskeln ungünstig beansprucht, es kommt zu Verspannungen und dadurch zu noch mehr Schmerzen.
Um chronischen Rückenschmerzen zu entfliehen, muss man also aus dem Teufelskreis ausbrechen. Das gelingt am besten durch die Kombination verschiedener Behandlungsmethoden und der Aneignung eines aktiven Lebensstils.
Therapieformen gegen Rückenschmerzen kombinieren
Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden um chronische Rückenschmerzen anzugehen. Die medikamentenfreien Methoden wie TENS, Bandagen und Bewegung (Physiotherapie) können dabei mühelos miteinander kombiniert werden. Häufig lässt sich die Wirksamkeit dadurch sogar noch steigern und der Bedarf an Schmerzmedikamenten kann sinken.
TENS
TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine medikamentenfreie Form der Schmerztherapie. Für die Therapie wird ein TENS-Gerät mit dazu passenden Elektroden benötigt. Die Elektroden werden auf dem Schmerzpunkt oder darum herum auf die Haut aufgeklebt.
Am TENS-Gerät selbst, wird dann die gewünschte Therapie eingestellt. Dabei lassen sich die Impulsform, die Impulsbreite, Impulsfrequenz und die Stromstärke individuell anpassen. Die Elektroden leiten die Stromimpulse durch die Haut, um die Nerven zu stimulieren. Gemäss der Gate-Control-Theory wird durch die elektrische Stimulation der Nerven die Reizweiterleitung zum Gehirn unterbrochen, sodass der Effekt der TENS auch mehrere Stunden nach der Behandlung anhalten kann.
Welches TENS eignet sich bei Rückenschmerzen?
Grob kann man TENS-Geräte in zwei Gruppen einteilen, 1-Kanal und 2-Kanal Geräte. 1-Kanal-Geräte haben zwei grossflächige Elektroden, die sich für die Behandlung von Rückenschmerzen bestens eignen. 2-Kanal-Geräte haben vier kleine Elektroden, die rund um die schmerzende Stelle auf den Rücken aufgeklebt werden. Sie bieten die Möglichkeit für jeden Kanal eine andere Impulsform einzustellen und so eine individuelle Behandlung zusammenzustellen. Durch die kleinen Elektroden eignen sie sich auch gut für die Behandlung von Nackenschmerzen.
TENS für unterwegs
Alle TENS Geräte sind so klein, dass man sie in der Hosentasche mittragen kann, manche werden zusätzlich mit einem Gürtelclip geliefert. So kann man etwa von der schmerzlindernden Wirkung von TENS profitieren und dazu einen Spaziergang machen, der Arbeit nachgehen oder den Haushalt erledigen.
TENS-Geräte von Bandagenshop
Promed EMT-6: Das 2-Kanal Profigerät bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Allein die Stromstärke kann in 100 Schritten dosiert werden, was eine perfekt auf die eigenen Schmerzen abgestimmte Therapie ermöglicht.
Beurer EM 49: Das moderne TENS Gerät von Beurer bietet zwei Kanäle. Beide Kanäle haben eigene Tasten, was das einstellen des gewünschten Programms erleichtert. Eine menschliche Silhouette auf dem Display zeigt an, welches Programm sich für welche Körperpartie eignet und was eine geeignete Positionierung der Elektroden ist.
Omron E3 Intense: Mit seinen zwei grossflächigen Long Life Pads ist das TENS Gerät von Omron bestens für die Behandlung von Rückenschmerzen geeignet. Das intuitive, benutzerfreundliche Gerät bietet voreingestellte Programme unter anderem für den Rücken und die Schultern.
Rückenbandage
Rückenbandagen lindern chronische Rückenschmerzen mit ihrer unterstützenden Kompressionswirkung. Die meisten Bandagen für den unteren Rücken sind zudem mit einer Massagepelotte ausgestattet. Sie regt die Durchblutung an und hilft die Muskulatur zu entspannen. Der Massageeffekt ist bei Bewegung am ausgeprägtesten. Deshalb sollte man sich mit Bandage möglichst oft bewegen, was dank den abnehmenden Beschwerden auch problemlos möglich ist. Es gibt Rückenbandagen für den unteren und oberen Rücken.
LumboTrain Rückenbandage: Die Bandage unterstützt den unteren Rücken mit ihrem anregenden Kompressionsgestrick. Dank Handschlaufen kann man die Bandage einfach anziehen und mit kräftigem Zug verschliessen. Die Massagepelotte im Bereich des Kreuzes kann frei positioniert werden, damit sie exakt auf der schmerzenden Stelle liegt. Sie massiert den Rücken mit grossen Noppen.
StabiloFix Geradehalter: Schmerzen im oberen Rücken lassen sich mit dem elastischen Geradehalter von Bort lindern. Er wird wie ein Rucksack getragen und richtet den oberen Rücken mit zwei flexiblen Stäben auf. Die Schultergurten sorgen für eine gute Haltung und beugen so Verspannungen vor.
Schmerzmittel
Schon ein frei käufliches Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (z.B. Ibuprofen) bietet bei den meisten Betroffenen eine gute Wirkung gegen Rückenschmerzen. Es kann dabei helfen den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und einen Ausweg aus den chronischen Schmerzen zu finden.
In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, sich von Arzt andere Schmerzmittel verschreiben zu lassen. Eine Infiltration mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten kann eine mehrwöchige Linderung bringen. Sie wird etwa bei einem Bandscheibenvorfall oder Arthrose angewendet, seltener bei unspezifischen Rückenschmerzen.
Bewegung
Um Rückenschmerzen langfristig in den Griff zu bekommen, muss man stets in Bewegung bleiben. Damit sind keine sportlichen Höchstleistungen am Wochenende gemeint, sondern täglich eine oder besser mehrere Bewegungseinheiten, sowie Bewegung im Alltag.
Anfangen kann man mit einem täglichen Spaziergang, z.B. in der Mittagspause, oder am Abend bevor man vor den TV sitzt. Auch im Alltag gibt es viele Möglichkeiten etwas Bewegung einzubauen.
Sehr gute Resultate lassen sich auch mit gezieltem Kräftigungstraining für den Rücken erzielen. In der Physiotherapie oder in einem spezialisierten Fitnessstudio bekommt man dazu nützliche Instruktionen.