Bewegung hilft in vielen Fällen gegen Rückenschmerzen. Eine Bandage unterstützt den Rücken bei jeder Bewegung und reduziert Schmerzen mit einer massierenden Pelotte. Doch welche Bandage eignet sich am besten? Wir haben für Sie die medizinische LumboTrain Rückenbandage mit der neuen Bauerfeind Sports Back Support Bandage verglichen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Die Sports Back Support von Bauerfeind eignet sich ideal zur Entlastung während dem Sport. Die medizinische LumboTrain hilft bei Rückenschmerzen im Alltag.
Gemeinsamkeiten
Die Erfahrung aus dem medizinischen Bereich war die Grundlage für die Entwicklung der neuen Bauerfeind Sports Produkte. Entsprechend weisen die beiden Bandagen LumboTrain und Sports Back Support mehrere Gemeinsamkeiten auf.
Kompression
Kompression regt die Eigenwahrnehmung an und hilft so die Bewegungsabläufe zu steuern. Dadurch werden Fehlbelastungen vermieden und Schmerzen lassen nach. Die Bauerfeind Rückenbandagen bieten eine stützende Kompression, die das Sicherheitsgefühl im Alltag oder beim Sport verbessert. Dank einem bauchseitigen Verschluss lässt sich die Kompressionswirkung und damit die Intensität der Unterstützung individuell einstellen.
Stützende Stäbe
In den Bauerfeind Rückenbandagen sind seitlich und hinten leichte Kunststoff-Stäbe eingearbeitet. Sie verbessern das Sicherheitsgefühl und geben der Bandage Halt, sodass die Ränder nicht einrollen.
Handschlaufen
Die LumboTrain und die Back Support Rückenbandagen lassen sich auf der Vorderseite vollständig öffnen. Damit man den grossen Klettverschluss im Bauchbereich einfach verschliessen kann, sind beide Bandagen mit Handschlaufen ausgestattet. So lässt sich der Verschluss ohne grossen Kraftaufwand, aber mit ausreichend Zug verschiessen.
Unterschiede
Die LumboTrain Aktivbandage hilft Ihnen Rückenschmerzen, z.B. bei einem Lendenwirbelsäulensyndrom oder nach einem Bandscheibenvorfall, zu reduzieren. Die Bandage wird den ganzen Tag getragen und hilft Ihnen die Bewegungsfreude im Alltag schnell wiederzufinden. Die Back Support wurde eigens für die Anwendung beim Sport konzipiert, um Verspannungen vorzubeugen und Beschwerden während der Aktivphase zu lindern. Entdecken Sie die Vorteile der einzelnen Bandagen.
Gestrick
Back Support: Die sportliche Rückenbandage ist aus einem netzartigen Material gefertigt, das Feuchtigkeit und Hitze schnell entweichen lässt. Die Elastizität des Materials ist nicht in alle Richtungen gleich, um eine starke Wirkung zu erzielen.
LumboTrain: Das TrainAktiv-Gestrick ist angenehm weich und elastisch. Es passt sich dem Körper passgenau an und bietet auch nach einem langen Tag noch einen guten Tragekomfort.
Pelotte
Back Support: Die grossflächige Pelotte ist strukturiert und zusätzlich mit Noppen ausgestattet. Der ganze untere Rücken wird bei jeder Bewegung massiert. Das aktiviert die Rückenmuskulatur und lockert gleichzeitig die Faszien. So werden Fehlbelastungen sowie Verspannungen beim Sport wirkungsvoll vorgebeugt.
LumboTrain: Die dreieckige Pelotte liegt im Kreuz, also genau dort wo der Schmerz sitzt. Viele kleine Noppen massieren diese schmerzende Stelle bei jeder Bewegung. Dank der anatomischen Form passt sich die Pelotte perfekt an den Körper an und trägt unter der Kleidung nicht zu sehr auf.
Die Sport-Rückenbandage verfügt über eine grossflächige Pelotte, während die LumboTrain die typischen Schmerzpunkte massiert.
Passform
Back Support: Die Rückenbandage ist an eine athletische Figur angepasst. Sie eignet sich für Damen und Herren mit eher schmaler, gerader Hüfte.
LumboTrain: Die medizinische Rückenbandage ist in je einer Variante für Damen und Herren erhältlich. Die Passform der Variante Lady ist an die taillierte Figur von Frauen angepasst.
Die Bauerfeind Sports Back Support und die LumboTrain finden Sie bei bandagenshop.ch.
Rückenschmerzen sind die am weitesten verbreitete Schmerzart. Rund 80% der Erwachsenen haben schon einmal daran gelitten, viele von ihnen immer wieder. Glücklicherweise steckt nur in wenigen Fällen eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Beim grössten Teil der Patienten sind die Ursachen unspezifisch. Man nimmt an, dass Muskelverspannungen, ein muskuläres Ungleichgewicht oder auch eine Veränderung an den Faszien für die Beschwerden verantwortlich sind. Bei diesen unspezifischen Beschwerden hilft Ihnen eine Bandage die Schmerzen zu lindern.
Weshalb eine Rückenbandage?
Rückenbandagen stützen den Rücken in seiner natürlichen Form, um Fehlbelastungen vorzubeugen. Ausserdem wird durch die Kompression die Eigenwahrnehmung, also die Propriozeption gefördert. Das hilft Ihnen, sich gesund und natürlich zu bewegen. Der durchblutungssteigernde Effekt der Bandage wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern regt auch den Heilungsprozess an.
Nicht warten – handeln!
Warten Sie mit der Behandlung von Rückenschmerzen nicht zu! Je länger die Schmerzen bestehen, desto grösser die Chance, dass sie chronisch werden!
Mit einer Rückenbandage nehmen Schmerzen also schneller ab. Viele Patienten bewegen sich mit Bandage sofort freier und vielfältiger. So bekommen die Muskeln die Möglichkeit sich zu entspannen. Gleichzeitig werden sie bei jeder Bewegung trainiert, sodass der Rücken stark bleibt und später auch ohne Bandage wieder schmerzfrei ist.
Die neuen Rückenbandagen
Bei Bandagenshop.ch finden Sie die schweizweit grösste Auswahl an Rückenbandage. Jetzt wurde das Sortiment um drei Bandagen erweitert. Diese überzeugen nicht nur mit einer guten Unterstützung, sondern auch mit einem vernünftigen Preis. Lernen Sie jedes Modell kurz kennen.
BackSkin-die Leichte
Das beliebte Ulitma Material von BioSkin ist dreischichtig aufgebaut. Der Kern von Ultima besteht aus einer festen Membran, die der Bandage eine hohe Stabilität und eine gute Kompressionswirkung verleiht. Durch den mehrschichtigen Aufbau bleibt das Material trotz guter Wirkung äusserst dünn. So bietet die BackSkin Rückenbandage eine gute Unterstützung, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Die Bandage trägt unter der Kleidung nicht auf und lässt sich sowohl beim Sport, wie auch im Alltag tragen. Ein entfernbarer Gurt erlaubt es, die Bandage den eigenen Bedürfnissen jederzeit anzupassen.
Die Rückenbandage von BraceID unterstützt den Rücken mit anatomisch geformten Aluminiumstabilisatoren. Diese zeichnen die Form der natürlichen Lordose (Krümmung des Rückens) nach. Ein zusätzlicher Klettgurt ermöglicht es, die Unterstützung im Kreuz individuell anzupassen.
Damit sich die Bandage komfortabel trägt, ist sie der Körperform nachempfunden. Der konturierte untere Abschlussrand legt sich perfekt an die Hüfte und das Gesäss an.
Double-Cross Back Support- der Rundumschutz
Die Double-Cross Rückenbandage unterstützt nicht nur den Rücken, sondern den ganzen unteren Rumpf. Im Bereich des Rückens bieten vier semi-rigide Alustäbe Halt. Die zwei äusseren Stäbe sind durch ein gekreuztes Band miteinander verbunden. Mit diesem Doppel-Kreuz wird die Haltewirkung im Rücken verstärkt. Um dem ganzen Rumpf Sicherheit zu geben, ist die Bandage vorne mit zwei zusätzlichen flexiblen Kunststoffstäben ausgestattet. Dank diesen drei kombinierten Stabilisierungselementen erleben Sie ein rundum sicheres Gefühl.
Entdecken Sie alle Rückenbandagen im grössten Bandagenshop der Schweiz.
Werden Sie durch Kälte, Arthrose oder Überbelastung ausgelöste Gelenkschmerzen ganz einfach über Nacht los. Die Staudt Manschetten helfen mit Wärme und einer angenehmen Massagewirkung. Entdecken Sie das gesamte Sortiment und profitieren Sie noch bis zum 18.Februar 2018 vom attraktiven Winter –Rabatt.
Weshalb Staudt hilft
Staudt verwöhnt die Gelenke mit Wärme und einer wohltuenden Massage. Das hilft die Gelenke auf „Betriebstemperatur“ zu halten und die Muskeln zu entspannen. Gerade im Winter setzt die Kälte den Gelenken nämlich zu und Schmerzen werden noch verstärkt. Die Staudt Manschetten sind mehrschichtig aufgebaut, um die Gelenke optimal zu unterstützen.
Die äussere Schicht ist aus wärmenden Schaumstoffrippen gefertigt. Sie halten nicht nur die körpereigene Wärme zurück, sondern wirken durch die Strukturierung auch massierend.
Dieser Effekt wird vom MobiTex Innenfutter noch verstärkt. Das netzartige Material sorgt bei jeder kleinsten Bewegung für eine Mikromassage. Das regt die Durchblutung der Haut an und begünstigt den Lymphfluss.
Therapie über Nacht
Während die meisten Bandagen tagsüber getragen werden, kommen die Staudt Manschetten in der Nacht zum Einsatz. Die neuartige Therapieform kann deshalb ergänzend zu den meisten Behandlungskonzepten angewendet werden. Die Staudt Manschette wird am Abend vor dem Schlafen angezogen und unterstützt eine ruhige Nacht ohne Schmerzen. So wird das Gelenk in der Ruhephase unterstützt, um morgendliche Anlaufschwierigkeiten vorzubeugen.
Manche Manschetten wie z.B. das Nackenband lassen sich auch am Tag tragen.
Bis 15% Rabatt auf Staudt Manschetten
Knie, Schulter, Rücken, Füsse, Hände oder Nacken, für jedes Gelenk ist die passende Staudt Manschette verfügbar. Bestimmt ist auch für Sie das passende Modell dabei. Profitieren Sie von bis zu 15% Winter-Rabatt, bei einer Staudt Bestellung bis am 18.Februar.
Staudt Gel, Kapseln und Drink als Ergänzung
Dank natürlichen ätherischen Ölen aus Hamamelis, Eukalyptus, Fichtennadeln und Rosmarin duftet das Staudt Gel nicht nur gut, sondern wirkt auch angenehm wärmend. Die hochwertige Zusammensetzung garantiert, dass dieser Effekt lange anhält. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gels sind Glykosaminoglykane aus der Grünlippenmuschel, die wichtig sind für Knorpel und Gelenksflüssigkeit. Das Gel wird am Abend vor dem Anziehen der Manschette eingerieben.
Kapseln
Am besten lassen sich Glykosaminoglykane aber über die Nahrung aufnehmen. Deshalb wurden die Staudt Kapsel entwickelt. Sie enthalten neben Glykosaminoglykanen aus der Grünlippmuschel auch Omega-3-Fettsäuren, 11 Mineralstoffe und 18 Aminosäuren welche die Gelenkgesundheit von innen her unterstützen.
Drink
Ebenfalls mit gesunden Inhaltsstoffen, aber in einer anderen Darreichungsform kommt der Staudt Drink daher. Er kann pur oder verdünnt getrunken werden. In beiden Fällen überzeugt der angenehm süsse Geschmack. Inhaltsstoffe wie Glucosamin, Chondroitinsulfat, Kollagenhydrolysat und Vitamin C schützen den Knorpel.
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Fast jeder kennt sie – Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Ca. 60-80% der Bevölkerung sind einmal im Leben davon betroffen. Viele davon sogar regelmässig, denn wiederkehrende Rückenschmerzen sind keine Seltenheit. Erfahren Sie hier mehr über Schmerzen in der LWS und was man dagegen tun kann.
Mögliche Ursachen für wiederkehrende LWS Schmerzen
Auf alle möglichen Ursachen für wiederkehrende Rückenschmerzen einzugehen würde den Rahmen sprengen, deshalb an dieser Stelle nur eine kleine Zusammenfassung der häufigsten Ursachen.
Verschleiss
Die Wirbel der LWS sind über zwei Facettengelenke miteinander verbunden. Diese können genau wie alle andern Gelenke im Körper abgenutzt werden (Arthrose).
Irritation
Nicht immer spielen alle Teile der Wirbelsäule perfekt zusammen. Gerade im unteren Rücken kann es zu mechanischen Irritationen kommen. Das Gewebe wird gereizt und entzündet.
Hexenschuss (Lumbago)
Plötzlich auftretende Schmerzen in der LWS werden als Hexenschuss bezeichnet. Durch eine Fehlbelastung, z.B. beim Heben, tut der Rücken ganz plötzlich weh. Ein blockierter Wirbel oder ein eingeklemmter Nerv sind für die Schmerzen verantwortlich.
Fehlbelastung/ muskuläre Dysbalance
Ständiges Sitzen, schweres Heben oder „Schonhaltungen“ belasten den Rücken und die Muskulatur ungünstig. Schmerzen im Bereich der LWS werden häufig von solchen andauernden Fehlbelastungen verursacht. Auch eine schwache Rückenmuskulatur begünstigt wiederkehrende LWS Schmerzen.
Bandscheibenvorfall
Zwischen den Wirbelkörpern liegen dicke Bandscheiben als eine Art Polsterung. Sie haben eine feste Hülle und einen weichen Kern. Wird dieser Kern verschoben oder ganz aus der Bandscheibe gedrückt, kann er die Nerven im Rückenmarkskanal reizen. Bei Bandscheibenvorfall stehen nicht immer Schmerzen im Vordergrund, es kann auch zu neurologischen Störungen kommen.
Unklare Ursachen
Für Rückenschmerzen gibt es viele körperliche Ursachen. Aber nicht immer lässt sich eine solche finden. Bei 90% der Patienten mit wiederkehrenden Rückenschmerzen kann keine eindeutige Ursache gefunden werden. Man spricht deshalb von unspezifischen Schmerzen, oder auch psychosomatischen Schmerzen, wenn ein Zusammenhang mit seelischen Belastungen bestehen könnte.
Hilfe bei wiederkehrenden LWS-Schmerzen
Heute wird in der Medizin eine ganzheitliche Therapie angestrebt. Deshalb werden Beschwerden oft mit verschiedenen, kombinierten Behandlungsmethoden angegangen.
Ursache beheben
Haben die wiederkehrenden LWS Schmerzen eine klare körperliche Ursache (spezifische Rückenschmerzen), wird diese falls möglich behoben. Dass kann z.B. durch die Lösung einer Wirbelblockade oder eine Bandscheiben OP der Fall sein. Bei einer Arthrose können die Wirbel untereinander versteift werden. Das behebt zwar nicht die Arthrose, aber die Ursache der Schmerzen. Die Therapie sollte in jedem Fall möglichst rasch erfolgen, damit es nicht zu chronischen Rückenschmerzen kommt.
Symptomatische Therapie
Ist die Ursache für die Rückenschmerzen nicht bekannt, oder wünscht der Patient keine OP, erfolgt eine symptomatische Therapie. Sie hat zum Ziel die Schmerzen zu lindern, sodass der Patient arbeitsfähig ist und am Alltag teilnehmen kann.
Bandagen
Rückenbandagen unterstützen die LWS bei Rückenschmerzen. Je nach Modell beruht die Wirkung hauptsächlich auf der Wärmewirkung, Kompression oder Entlastung mittels Stäben. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung führen Rückenbandagen nicht etwa zur Erschlaffung der Muskulatur, sondern begünstigen sogar deren Kräftigung. Da die Schmerzen schnell abnehmen, kann man sich bald wieder bewegen und nimmt keine ungünstige Schonhaltung ein. Entdecken Sie die besten Modelle gegen wiederkehrende LWS Schmerzen.
Bort Rückenbandage Select Stabilo
Wiederkehrende Rückenschmerzen der LWS lassen sich mit der hochwertigen Select Stabilo Rückenbandage gut behandeln. Weiche Timbrell care Fasern sorgen für einen guten Tragekomfort, auch wenn die Bandage über Wochen und immer wieder getragen wird. Silberionen wirken antibakteriell, um die Haut zu schonen.
Drei halbflexible Stäbe stützen den Rücken leicht. Ein Kreuzgurt-System mit Umlenkösen ermöglicht es, die stabilisierende Wirkung den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Optional ist die Bort Rückenbandage mit einer Massagepelotte erhältlich.
Für eine perfekte Passform wird die Rückenbandage in einer Damen- und einer Herren-Variante angeboten.
Bauerfeind Rückenbandage LordoLoc
Die LordoLoc Rückenbandage entlastet die gesamte Lendenwirbelsäule zuverlässig. Vier flexible Korsettstäbe richten den unteren Rücken auf. Das atmungsaktive Material sorgt für einen guten Tragekomfort. Um die Haut auch bei langandauernder Anwendung zu schonen, wird die LordoLoc über einem T-Shirt oder Unterhemd getragen.
Thermogürtel Rücken
Der SL500 Thermo Rückengürtel ist eine vollwertige Rückenbandage, die eine komfortable Wärme- und Kältetherapie erlaubt. Die Bandage ist aus belüftetem Material gefertigt. Dank Handschlaufen auf der Vorderseite ist das Anziehen mit wenig Kraftaufwand möglich.
Stabilisatoren im Bereich der LWS stützen den Rücken im Alltag. Mittels höhenverstellbaren Gurten-System, lässt sich die genaue Lokalisierung der Druckerhöhung individuell anpassen. Gerade, wer von wiederkehrenden LWS Schmerzen betroffen ist, profitiert von dieser Anpassungsmöglichkeit.
In der Bandage sind zwei Taschen eingearbeitet, in denen je ein Thermo-Beutel ist. Die Beutel können entfernt werden und lassen sich entweder im Kühlschrank abkühlen oder im Wasserbad aufwärmen. Eine angenehme Thermotherapie ist so jederzeit möglich.
Wärme entspannt die Muskeln und kann so verspannungsbedingte Rückenschmerzen lindern. Warme Umschläge, ein warmes Bad oder der Besuch in der Sauna helfen bei LWS Schmerzen.
Schmerzmittel
Schmerzen führen zu einer Schonhaltung, die Schonhaltung zu Verspannungen und Verspannungen zu Schmerzen. Dieser Schmerzkreislauf lässt sich am besten mit Schmerzmitteln durchbrechen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach geeigneten Präparaten mit schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkung.
Sport, Bewegungstherapie
Klar kann man mit Rückenschmerzen keinen Marathon laufen, aber leichte Bewegung hilft Schmerzen zu lindern. Ein Spaziergang, Schwimmen oder leichte Dehnungsübungen helfen fast immer. Bei akuten LWS-Schmerzen sollte die Aktivität von den Beschwerden abhängig gemacht werden – was geht ist gut, was nicht geht wird unterlassen. Eine extreme Schonhaltung sollte vermieden werden, da dadurch ein Schmerzkreislauf entstehen kann.
Durch gezielten Muskelaufbau lassen sich wiederkehrende Schmerzen in der LWS bei muskulärer Dysbalance unter Umständen ganz loswerden. Das Training erfolgt am besten unter Anweisung der Physiotherapie oder in einem Fitnessstudio mit speziell geschultem Personal.
Massage, Entspannung
Medizinische Massagen sind wohltuend und können helfen, blockierte Gelenke zu lösen. Dazu gehört auch die progressive Muskelrelaxation, welche allerdings bei subakuten LWS-Schmerzen Anwendung finden. In der Akutphase sind Massagen jedoch zurückhaltend einzusetzen.
Das sollten Sie bei (nicht-spezifischen) LWS-Schmerzen unterlassen
Bettruhe ist bei nicht-spezifischen Kreuzschmerzen Fehl am Platz (1).
Kinsio-Taping ist bei nicht-spezifischen Rückenschmerzen unggeignet (2).
Magnetfeldtherapie hat sich ebenfalls als unwirksam erwiesen (3).
Im Gegensatz zu Wärmetherapie findet die Kältebehandlung keine Anwendung (4)
Wann zum Arzt
Die Ursache von wiederkehrenden und chronischen Schmerzen müssen immer von einem Arzt abgeklärt werden, um eine ernste Ursache auszuschliessen. Ein Besuch auf dem Notfall ist meist nicht notwendig, machen Sie mit Ihrem Arzt einen Termin ab. Missempfindungen in den Armen oder Beinen (Kribbeln, Taubheitsgefühl) und Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase sind ernstzunehmende Warnsignale- hier muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Dahm KT, Brurberg KG, Jamtvedt G, et al. Advice to rest in bed versus advice to stay active for acute low-back pain and sciatica. Cochrane Database Syst Rev 2010;(6):CD007612. DOI: 10.1002/14651858.CD007612.pub2.
Parreira PC, Costa LC, Hespanhol Junior LC, et al. Current evidence does not support the use of Kinesio Taping in clinical practice: a systematic review. J Physiother 2014;60(1):31-9. DOI: 10.1016/j.jphys.2013.12.008.
Pittler MH, Brown EM, Ernst E. Static magnets for reducing pain: systematic review and meta-analysis of randomized trials. CMAJ 2007;177(7):736-42.
French SD, Cameron M, Walker BF, et al. A Cochrane review of superficial heat or cold for low back pain. Spine 2006;31(9):998-1006.
Henschke N, Ostelo RW, van Tulder MW, et al. Behavioural treatment for chronic low-back pain. Cochrane Database Syst Rev 2010;(7):CD002014. DOI: 10.1002/14651858.CD002014.pub3.
Hayden JA, van Tulder MW, Malmivaara A, et al. Exercise therapy for treatment of non-specific low back pain. Cochrane Database Syst Rev 2005;(3):CD000335.
Wenn Rückenschmerzen einfach nicht mehr weggehen wollen, spricht man von chronischen Schmerzen. Da die Ursache in 85% der Fälle nicht klar ist, steht die symptomatische Behandlung im Vordergrund. Hier erfahren Sie, was man gegen chronische Rückenschmerzen tun kann.
Eine einheitliche Definition des chronischen Rückenschmerzes gibt es nicht. Chronisch bedeutet aber immer, dass die Beschwerden über längere Zeit andauern. Manche Definitionen sprechen nach 6 Wochen ununterbrochenen Beschwerden von chronischen Rückenschmerzen, andere nach 12 Wochen anhaltenden oder immer wiederkehrenden Schmerzen. In der ICD-10 Klassifikation werden chronische Rückenschmerzen unter der Nummer M45.09 geführt, als Spondylitis ankylosans : Nicht näher bezeichnete Lokalisation.
Es wird zwischen spezifischen und nicht spezifischen Rückenschmerzen unterschieden. Bei spezifischen Beschwerden lässt sich eine genaue körperliche Ursache erkenne. Wird die Ursache gezielt therapiert, wird der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst und die Schmerzen gelindert. Typische Beispiele für spezifische Rückenschmerzen sind der Bandscheibenvorfall, eine Spinalkanalstenose, Osteoporose oder Frakturen. Dem gegenüber stehen die nicht spezifischen Rückenschmerzen, welche sich keiner exakten Ursache zuordnen lassen.
Um das subjektive Schmerzempfinden des Patienten festzuhalten, erfolgt die Einteilung in fünf Grade.
Grad 0: Der Patient ist seit sechs Monaten beschwerdefrei.
Grad I: Geringe Schmerzen, so dass kaum eine Funktionseinschränkung besteht.
Grad II: Ausgeprägte Schmerzen, die jedoch nur zu einer geringen Funktionseinschränkung führen.
Grad III: Es liegt bereits eine mittlere Einschränkung der Funktion vor.
Grad IV: Hohe schmerzbedingte Funktionseinschränkung.
Symptome
Die Symptome chronischer Rückenschmerzen können ganz unterschiedlich ausfallen und in jedem Bereich der Wirbelsäule auftreten. Es kann sich um einen stechenden, brennenden oder ziehenden Schmerz handeln. Als chronisch wird der Schmerz aber erst bezeichnet, wenn er über längere Zeit anhält oder in kurzen Abständen immer wieder auftritt.
Ursachen
In 85% der Fälle ist keine körperliche Ursache für chronische Rückenschmerzen eruierbar. Vermutet wird eine Kombination aus ungesundem, bewegungsarmem Lebensstil, muskulärer Dysbalance, nicht richtig behandelten Schmerzen nach einer Verletzung und psychischen Faktoren. Bei psychosomatischen Erklärungsversuchen steht auch Stress als Mitauslöser zur Diskussion. In jedem Fall sollten die Beschwerden rechtzeitig und mit verschiedenen Behandlungsversuchen angegangen werden.
Arbeitsplatzbezogene Ursachen
körperlich stark belastende Arbeit (schwere Lasten heben usw.)
starke, anhaltende Vibrationen (arbeiten mit dem Presslufthammer usw.)
monotone Körperhaltung, wenig Bewegung
Unzufriedenheit im Beruf
Verlust des Arbeitsplatzes
Konflikte bei der Arbeit
Chronische Rückenschmerzen stehen nicht selten im Zusammenhang mit der Arbeit. Dabei steht häufig nicht die körperliche Belastung im Voradergrund.
Diagnose
Zur Diagnosestellung erfolgt zuerst das Patientengespräch (Anamnese). Dabei werden Schmerz und Leidensdruck, sowie möglich Ursachen und Risikofaktoren festegehalten. Anschliessend wird der Patient körperlich Untersucht (Basisuntersuchung). Sobald sich der Arzt ein Bild gemacht hat, folgen mögliche diagnostische Massnahmen.
Finden sich keine Hinweise auf gefährliche Verläufe oder ernstzunehmende Pathologien, sollen vorerst keine weiteren diagnostischen Massnahmen durchgeführt werden.
Spezifische Ursachen für Rückenschmerzen mit Handlungsbedarf
Liegt Verdacht auf eine der folgenden Ursachen vor, ist eine weiterführende Diagnostik erforderlich:
Frakturen
Osteoporose
Infektionen
Radikulopathien und Neuropathien
Tumor oder Metastasen
Axiale Spndylarthritis
Therapie
Bei spezifischen Rückenschmerzen wird der Auslöser behandelt, die Schmerzen werden damit behoben. Anders ist es bei unspezifischen, chronischen Rückenschmerzen. Auch wenn keine eigentliche Erkrankung therapiert werden kann, muss die Behandlung chronischer Schmerzen so schnell wie möglich beginnen. Wird die rechtzeitige Behandlung versäumt, stellt sich ein Schmerzkreislauf ein, denn Schmerzen führen zu einer Schonhaltung, die Schonhaltung wiederum zu Fehlbelastungen und Fehlbelastungen zu Schmerzen.
Das gilt übrigens auch für Rückenschmerzen mit eindeutiger Ursache. Wird der Schmerzauslöser nicht ausgeschalten, so können die Beschwerden chronifizieren. Je länger Rückenschmerzen bestehen, desto schwieriger wird die Therapie.
Behandlungsbausteine
Die Therapie von chronischen Rückenschmerzen erfordert eine Therapie, die sich aus verschiedenen Anwendungen zusammensetzt. Deshalb werden Patienten mit chronischen Schmerzen oft nicht nur von einem Arzt betreut, sondern auch noch von Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten. Während der gesamten Behanldung sollte die Gesundheit des Patienten und nicht die Rückenschmerzen im Vordergrund stehen. Die Massnahmen richten sich nach den Bedürfnissen des Patienten und können wie folgt aussehen.
Nicht nur bei akuten, sondern auch bei chronischen Rückenschmerzen gilt es in Bewegung zu bleiben. Bewegt man sich nicht, erschlaffen die Muskeln und mit der Zeit schwindet auch die Knochenmasse. Schon kleine Bewegungseinheiten wie ein Spaziergang, Treppensteigen anstatt den Lift zu nehmen oder die Fahrt zur Post mit dem Velo anstatt mit dem Auto, tun dem Rücken gut. Auch gezielte Kräftigungsübungen, z.B. mit einem Fitnessband sind auf Dauer sinnvoll. In der Physiotherapie erlernen Patienten die richtigen Übungen, die sie anschliessend zu Hause selber durchführen können.
Hören Sie auf Ihren Körper: Alle Bewegungen und Aktivitäten die zur Besserung führen sollen durchgeführt werden.
Bandagen für gesunde Bewegung
Rückenbandagen lindern Schmerzen, helfen Fehlbelastungen zu vermeiden und aktivieren die Rückenmuskulatur. Oft lassen die Beschwerden schon kurz nach dem Anziehen der Bandage nach. So macht ein aktiver Lebensstil noch mehr Freude.
Select Stabilo Rückenbandge
Gönnen Sie sich beste Qualität bei der täglichen Behandlung von Rückenschmerzen. Die Select Stabilo Rückenbandage von Bort ist aus extra weichem Material gefertigt. Die Timbrell care Fasern regulieren die Feuchtigkeit auf der Haut und hemmen Gerüche und Bakterien mit Silberionen.
Flexible Stäbe helfen den Rücken aufzurichten, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Im Bereich der Wirbelsäule befestigte Bänder mit Umlenkösen, erlauben eine gezielte Erhöhung der Stabilität. Durch Zug an den seitlichen Zügeln lässt sich die Bandage individuell und jederzeit anpassen.
Eine Pelotte massiert den Rücken bei jedem Schritt angenehm, um die Durchblutung anzuregen und Schmerzen zu lindern.
SacroLoc ISG Bandage
Sitzen die Schmerzen ganz tief im Rücken, nämlich im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG), ist die SacroLoc die erste Wahl. Die feste Bandage stabilisiert den Beckenring und damit auch das ISG.
Zwei Handschlaufen erlauben es, die Bandage ganz einfach anzuziehen. Dank einem speziellen Zuggurtsystem lässt sich die Stabilität individuell anpassen, wobei Umlenkösen auch hier den benötigten Kraftaufwand reduzieren.
Die Pelotten der SacroLoc massieren Schmerzpunkte, während empfindliche Stellen ausgespart und so entlastet werden.
Dank einem dünnen Netz-Material trägt die Bandage unter der Kleidung nicht zu sehr auf. Ein Wärmestau wird ebenfalls vorgebeugt.
Thermogürtel Rücken
Der Thermogürtel von Cizeta ist eine vollwertige Rückenbandage mit stabilisierenden Stäben. Ein Gurtsystem ermöglicht eine lokale Druckerhöhung. Das Gurtsystem kann dank Klettverschluss jederzeit in der Höhe verstellt werden. So lassen sich die Beschwerden genau am richtigen Ort angehen.
Für eine entspannende Wärmetherapie zwischendurch ist der Thermogürtel im Rückenbereich mit zwei Taschen ausgestattet. Darin finden die mitgelieferten Hotpacks Platz. Sie werden im Wasserbad oder der Mikrowelle aufgeheizt, wahlweise kann man sie auch im Kühlschrank kühlen.
Medikamente
Chronische Schmerzen entstehen unter anderem, weil akute Schmerzen nicht rechtzeitig und ausreichen behandelt werden. Es entsteht ein Schmerzkreislauf aus den drei Faktoren Schmerz, Schonhaltung, Verspannung. Vom Arzt verordnete Medikamente müssen deshalb immer in der angegebenen Dosierung eingenommen werden. Mit der nächsten Tablette zu warten bis es wieder weh tut, ist falsch.
Schmerztherapie mit TENS
Manche Patienten möchten nicht andauernd Medikamente einnehmen, oder leiden an deren Nebenwirkungen. Die TENS kann als Ergänzung oder Ersatz (fragen Sie Ihren Arzt!) von Schmerzmitteln angewendet werden. TENS Geräte sind immer mit paarweisen Elektroden ausgestattet, die auf die Haut geklebt werden. Das Gerät leitet niedrige Ströme durch die Haut. Dadurch wird die Schmerzweiterleitung zum Gehirn unterbrochen. Bei den meisten Patienten hält die Wirkung von TENS mehrere Stunden über die Anwendung hinaus an.
Gesunder Lebensstil
Chronische Rückenschmerzen haben oft körperliche und psychische Komponenten. Beide lassen sich durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflussen. Gesundes Essen, Bewegung und genügend Schlaf begünstigen ein gesundes Gewicht und reduzieren Stress.
Zahlreiche medizinische Rückenbandagen gibt’s bei bandagenshop.ch
Weiterführende Informationen, Leitlinien und Quellen
DGUV, DG für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin.Literature Review on work-related musculoskeletal disorders as Discussion Basis for the MSD Conference on the 16th/17th of October 2009 in Dresden. 2009.
Becker A, Hildebrandt J, Müller G. Europäische Leitlinie für den Umgang mit unspezifischen Kreuzschmerzen. Deutsche Zusammenfassung. 2006 [cited: 2007 Mar 23].
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Kreuzschmerzen. Düsseldorf: DEGAM; 2003 (DEGAM-Leitlinie; 3).
von Korff M, Ormel J, Keefe FJ, et al. Grading the severity of chronic pain. Pain 1992;50(2):133-49. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1408309.
Aufrechter Rücken, zurückgezogene Schultern und entspannt auf dem Pult aufliegende Arme. Wie man richtig sitzt weiss eigentlich jedes Kind. An der Umsetzung hapert es allerdings oft. Nach Stunden im Bürostuhl sinkt man ein, lässt die Schultern hängen. Verspannungen am Abend sind hier vorprogrammiert. Mit einigen Alltagshelfern lässt sich die Haltung korrigieren, egal ob beim Sitzen oder am Stehpult. Entdecken Sie die innovativen Lösungen.
Ganz einfach die Haltung verbessern
Sich stundenlang aufrecht zu halten, schafft niemand. Mit einigen kleinen Tricks gelingt es aber viel leichter.
Haltungskorrektur für den Rücken
Beim Sitzen haben viele Personen die Tendenz das Becken nach hinten kippen zu lassen. Der Rücken wird nach hinten durchgebeugt, Kopf und Schultern fallen nach vorne. Diese Schildkrötenhaltung ist auf Dauer belastend. Aber auch im Stehen kann man eine falsche Haltung einnehmen, wenn man die Hüfte einseitig absinken lässt. Entdecken Sie hier, wie man bei der Arbeit gut sitzt und steht.
Backyoy Sitzschale
Mit der BackJoy Sitzschale lässt sich die Sitzhaltung verbessern. Die Anwendung ist einfach aber wirkungsvoll. Die Sitzhilfe ist hinten leicht nach oben gebogen, um das Becken aufzurichten. Die Wirbelsäule erfährt ebenfalls eine sanfte Haltungskorrektur und kommt in ihre natürliche doppel S Form zurück.
Legen Sie die BackJoy Sitzschale auf jeden beliebigen Stuhl und erleben Sie die sofort verbesserte Haltung. Für die Anwendung auf harten Stühlen eignet sich die BackJoy SitSmart Pro Gel Auflage mit weicher Gelpolsterung am besten. Auf weichen Stühlen sorgt die feste BackJoy Posture+ Sitzschale für einen guten Komfort.
Beide Modelle sind aus extra leichtem Material gefertigt und mit einem integrierten Handgriff ausgestattet. So kann man die BackJoy Sitzhilfe ganz einfach transportieren und überallhin mitnehmen.
Steppie Balancierplatte
Wenn Sie zu den glücklichen Besitzern eines Stehpults gehören, ist Steppie genau das Richtige für Sie. Die Balancierplatte kann aber auch während der Hausarbeit oder für ein gezieltes Training genutzt werden.
Dank einer nur leichten Krümmung kann man sich recht einfach auf dem edlen Balance Board halten, so dass es bei der Arbeit nicht stört. Durch das leichte seitliche Wippen bleibt die Hüfte stets in Bewegung. Bein und Oberkörper müssen die Bewegung konstant ausgleichen, was die Haltemuskulatur stärkt.
Werden Kräftigungsübungen wie z.B. Squats oder auch Liegestützen auf dem Board ausgeführt, verbessert sich der Trainingseffekt.
Self Myofascial Release mit Blackroll
Nach einem langen Tag gibt es nichts Besseres als eine Massage. Dank Blackroll ist jetzt eine Selbstmassage mit Wirkung auf die Faszien möglich. Man legt ganz einfach den zu massierenden Körperteil auf die Rolle und bewegt sich langsam vor und zurück. Es wird lediglich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet, weshalb sich Blackroll für leichte und schwere, sportliche und unsportliche Personen eignet. Durch die Faszienmassage werden verspannte Muskeln gelockert. Langfristig wird so eine gute Haltung ermöglicht, weil man entspannt und schmerzfrei sitzen kann.
Die Blackroll ist in den Varianten Standard und Med erhältlich. Während die Standardrolle hart ist, fühlt sich die Blackroll Med eher weich an.
Beide Varianten finden Sie ab sofort im Shop.
Was Sie sonst noch tun können
Haltungskorrigierende Kleidung: Gegen hängende Schultern kann ein haltungskorrigierendes Shirt, z.B. das AlignMed Posture Shirt helfen. Das gesamte Sortiment haltungskorrigierender Kleidung finden Sie im Shop.
Sport: Nichts ist besser für eine gute Haltung als kräftige Muskeln.
Dynamisches Sitzen: Gesund sitzen heisst nicht, starr auf seinem Stuhl zu verharren. Besser ist es, die Position immer wieder leicht anzupassen, sich vor und zurück zu lehnen. Seitliches Aufstützen sollte allerdings vermieden werden, weil der Rücken dabei gekrümmt ist.
Regelmässig aufstehen: Nicht jede Arbeit muss im Sitzen verrichtet werden. Zum Telefonieren kann man in vielen Büros umhergehen. Auch während man neben dem Kopierer wartet, kann man sich etwas bewegen. Es gibt im Alltag und bei der Arbeit genügend Gründe um kurz aufzustehen – nutzen Sie sie!
Problem: Bei der ISG-Blockade handelt es sich um eine Blockierung und Reizung des Iliosakral-Gelenks, welche meist mit starken Schmerzen verbunden ist.
Lösung: Mit Bewegung, einigen Übungen und der Unterstützung einer Bandage wird die Blockade gelöst.
Die ISG Blockade ist schmerzhaft und trifft ca. 70% der Bevölkerung irgendwann im Leben. Mit Geduld, einer guten ISG Orthese und Training lassen sich die Beschwerden normalerweise loswerden. Zu lange sollte man mit der Behandlung nicht zuwarten, denn ISG Beschwerden sind therapieintensiv. Hier erfahren Sie mehr über die ISG Blockade und deren Behandlung.
Das Iliosakralgelenk
Jeder Mensch hat zwei Iliosakralgelenke. Sie liegen zwischen dem Kreuzbein und dem jeweiligen daran ansetzenden Darmbein (Beckenknochen). Feste Bänder halten die beiden Gelenkspartner straff zusammen, der Bewegungsumfang des ISG ist sehr klein. Da die Darmbeine auf der Vorderseite durch die Schambeinfuge verbunden sind, bildet das Becken einen stabilen Ring.
Ursachen ISG Blockade
Zu schweres Heben oder „sich vertreten“, z.B. wenn man eine Treppenstufe verpasst, sind die häufigsten Ursachen für eine ISG Blockade. Nicht selten ist aber auch kein Grund für die Beschwerden auszumachen, sie treten aus dem „Nichts“ auf. Nachfolgende einige häufige Ursachen für die Blockade im Ilio-Sakral-Gelenk:
Unphysiolgische Haltung, dazu gehört auch die Schonhaltung
Gelockertes Bindegewebe, z.B. während der Schwangerschaft
Langes Sitzen ohne Bewegung, z.B. Autofahren (Aussendienst)
Sturz aufs Gesäss
Erkraknungen des Bewegungsapparates
Die Beschwerden entstehen durch eine Reizung des Gelenks, welches meist nur minimal verschoben/verdreht ist.
Symptome
Die Beschwerden bei einer ISG-Blockade können zahlreiche Formen annehmen. Einige Patienten sind so gut wie schmerzfrei, andere berichten über invalidisierende Beschwerden. Die Schmerzen treten normalerweise einseitig auf und können ins Gesäss, die Wirbelsäule oder die Leiste ausstrahlen. Bei Bewegung nehmen die Beschwerden typischerweise ab.
Tiefe Kreuzschmerzen, zu Beginn diffus und im Verlauf meist auf eine Seite projezierend.
Kontinuierliche, dumpfe bis stechende Schmerzen, welche bei Bewegung meist abnehmen.
Schmerzausstrahlung in die Hüfte und den Oberschenkel möglich.
Nächtliche Beschwerden.
Diagnose
Die Diagnose ISG Blockade wird klinisch gestellt. Im Gespräch erfährt der Arzt, wann die Schmerzen auftreten und wie deren Charakter ist. Es folgen einige orthopädische Prüfungen, welche auf eine Störung des ISG hinweisen können. Es gibt keine spezifischen Untersuchungen, welche die Diagnose ISG Blockade sichern. Auch die bildgebende Diagnostik zeigt bei der einfachen Blockade keine Veränderungen und ist daher nicht geeignet (nur zum Ausschluss von Differenzialdiagnosen, wie z.B. Fraktur, Tumor usw.)
Therapie der ISG Blockade
Die ISG Blockade gehört zu den therapieintensivsten Gelenksbeschwerden. Die Behandlung sollte deshalb möglichst früh in Angriff genommen werden. In den meisten Fällen werden verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert, um den bestmöglichen Nutzen zu erzielen. Beim Verdacht auf eine ISG Blockade lohnt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann eine geeignete Therapie zusammenstellen und verordnen.
Bewegung, Bewegung, Bewegung: Das wichtigste ist, dass keine Schonhaltung eingenommen wird. Machen Sie täglich ein bis zwei Spaziergänge von ca. 30 Minuten. Auch Schwimmen, Aquafit oder Velofahren sind gut geeignet.
ISG-Bandag/Orthese: Stabilisiert das Gelenk und sollte v.a. bei Bewegung oder im Sitzen getragen werden (nicht nachts).
Physiotherapie: In hartnäckigen Fällen kann durch gezielte Übungen eine Besserung erzielt werden.
Bewegung hilft in praktisch allen Fällen von ISG Blockade! Eine geeignete Orthese kann sie dabei unterstützen.
ISG Orthesen
Für die Behandlung von ISG Beschwerden gibt es spezielle Orthesen. Das Prinzip ist recht einfach. Die Bandagen sind aus festem, unelastischem Material gefertigt und werden weit unten getragen. Sie liegen fest um das Becken, um dem Beckenring Stabilität zu geben. Drei geeignete Modelle:
Bauerfeind ISG Orthese
Die ISG Orthese von Bauerfeind heisst SacroLoc. Sie ist aus einem festen Netz-Stoff gefertigt. So ist eine hohe Stabilität gewährleistet und gleichzeitig ist die Orthese angenehm frisch zu tragen. Zwei leichte, seitliche Stäbe bilden den Ansatzpunkt für das unelastische Gurtsystem der SacroLoc. Zuerst verlaufen die Gurten zur Mitte hin, wo sie durch eine Umlenköse gegen aussen geführt werden. Seitlich an der Hüfte ist eine weitere Umlenköse platziert. Dieses durchdachte Bandsystem erlaubt es, die Stabilisierung mit wenig Kraftaufwand zu erhöhen. Ein leichter Zug an den beiden Gurten auf der Vorderseite genügt, um das Becken zusammenzuziehen und das ISG wirkungsvoll zu entlasten.
Zwei Pelotten mit verschiedenen Entlastungszonen und Massagenoppen sind im Rückenbereich positioniert, um das ISG angenehm zu massieren. Die Durchblutung wird gefördert, was den Heilungsprozess begünstigt, sowie Schmerzen lindert.
Zwei Handschlaufen im Bauchbereich erleichtern das Anziehen.
Bort ISG Orthese
Die ISG Orthese von Bort ist extra schmal, um den vollen Bewegungsumfang im unteren Rücken zu gewährleisten. Im Rückenbereich setzen zwei breite Zuggurten an, die sich durchkreuzen, auf der Vorderseite angezogen und mit dem Mikroklett an der Bandage befestigt werden. So lässt sich das Becken stabilisieren, Schmerzen im ISG werden effektiv gelindert.
Zwei Fingerschlaufen erleichtern das Anziehen der ISG Orthese mit genügend Zugkraft.
Massierende Pelotten entlasten das ISG. Gleichzeitig wird die stabilisierende Wirkung durch die Polster verbessert. Sie liegen im leicht eingewölbten Teil des Rückens und übertragen so die Kompressionswirkung direkt auf das Gelenk.
Tipp zum Tragen von ISG Orthesen
Eine ISG Orthese muss eng getragen werden, was für viele nicht komfortabel ist. Tragen Sie die Orthese zu Beginn nur während 30 Minuten. Steigern Sie die Dauer jeden Tag, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Idealerweise wird die Orthese bei Aktivität und bei sitzender Tätigkeit eingesetzt. Während der Nacht sollte das Hilfsmittel abgelegt werden.
Symphysengürtel
Wie eingangs erläutert, formt das Becken einen stabilen Ring. Ist die Symphyse (Schambeinfuge) gelockert, gerät das Gleichgewicht durcheinander, es kommt auch im ISG zu Schmerzen. Hier hilft der unelastische Symphysengurt von Bort. Er hält das Becken dank seinem unelastischen Material zusammen. Die Zuggurten zur Druckerhöhung setzen im Bauchbereich an, um die von der Symphyse ausgehenden Schmerzen zu lindern.
Anders als ISG Orthesen verfügt der Symphysengürtel über keine Pelotte im Rückenbereich und ist deshalb unter der Kleidung besonders unauffällig zu tragen.
Geduld haben
Wie lange dauert die ISG Blockade? Eine Frage die sich Betroffene oft stellen, denn die Schmerzen verschwinden nicht so schnell. Wird die ISG Blockade schnell erkannt und durch einen erfahrenen Physiotherapeuten behandelt, lässt sie sich manchmal schon mit einer Behandlung lösen. Gelingt dies nicht, ziehen sich die Schmerzen über Wochen, oft sogar Monate weiter. Es ist empfehlenswert sich von der Physiotherapie geeignete Übungen zeigen zu lassen. So kann man das Lösen der ISG Blockade selber unterstützen.
Schmerzmittel
Übergrosse Tapferkeit ist bei einer ISG Blockade nicht angezeigt. Schmerzmittel helfen den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und erlauben es Ihnen, schnell wieder aktiv zu sein, was den Heilungsprozess günstig beeinflusst. Halten die Beschwerden über Wochen oder gar Monaten an, besteht die Gefahr von chronischen Rückenschmerzen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach geeigneten Schmerzmitteln.
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Bauerfeind bietet hochwertige Bandagen für jedes Gelenk. Fast jeder der schon einmal an Gelenkproblemen gelitten hat, kennt die Hilfsmittel im grau-blauen Design. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung und Anpassung der Produkte an den neusten Wissensstand, bieten sie stets die bestmögliche Wirkung. Aktuell wurden drei Bauerfeind Bandagen überarbeitet. Wir stellen Ihnen die Verbesserungen vor.
EpiPoint Epicondylitis-Bandage
Die EpiPoint Ellenbogenbandage wird bei Epicondylitis angewendet. Die Entzündung der Sehnenansätze ist auch als Tennis- oder Golferellbogen bekannt. Die EpiPoint bringt schnelle Linderung, indem sie auf den Muskel drückt und so den entzündeten Sehnenansatz entlastet.
Der Druck auf den Muskel wird von einer viskoelastischen Pelotte mit Noppen erzeugt. Genau dieser Druckkörper wurde jetzt erneuert. Durch die neue symmetrische Form mit fünf grossen Noppen wird der Komfort verbessert und die Sehne durch den gleichmässigen Druck auf den Muskel optimal entlastet. Auch die Anwendung wird erleichtert, weil die Bandage ab sofort beidseitig tragbar ist. Die Pelotte ist fest an der Bandage befestigt und kann nicht mehr gedreht werden.
Die EpiTrain Ellenbogenbandage ist mit zwei seitlichen Pelotten ausgestattet. Die grossflächigen Druckkörper sind mit Aussparungen für die Epikondylen versehen. Die Pelotten entlasten die Sehnenansätze, um Beschwerden bei Tennis- und Golferellbogen schnell zu lindern. Durch die lokale Druckerhöhung begünstigen Sie auch die Resorption von Ödemen.
Neu verfügt die EpiTrain über einen abnehmbaren Gurt. Er ist am Unterarm auf der Höhe der Muskelbäuche positioniert. Durch Zug am Gurt lässt sich die Wirkung der Pelotten noch verstärken, die Sehnenansätze werden optimal entlastet. Der Gurt mit Mikroklett kann individuell eingestellt werden. Lassen die Beschwerden nach, lässt er sich entfernen. Die Epicondylitis-Therapie mit der EpiTrain passt sich so phasengerecht an den Heilungsverlauf an.
Das Iliosakralgelenk ist häufiger Ausgangspunkt von Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich. Obwohl es nur einen sehr kleinen Bewegungsumfang aufweist und sehr stark von Bändern stabilisiert wird, kann es zu einer leichte Verschiebung und Blockierung des Gelenks kommen. Auch bei einer Symphysenlockerung treten Schmerzen im Bereich des ISG auf, weil das Becken seine Stabilität verliert.
Hier hilft die SacroLoc ISG Orthese. Sie liegt rund um das Becken und hält es dank teilweise unelastischem Material sicher zusammen. Zuggurten ermöglichen eine individuelle Anpassung der Haltefunktion. Zwei Pelotten mit verschiedenen Massagenoppen und entlastenden Öffnungen sind im Rückenbereich der Bandage positioniert.
Neu ist die SacroLoc Bandage aus einem gut belüfteten Netzmaterial gefertigt. Das Zuggurtsystem wurde ebenfalls angepasst. Neu werden die geraden Gurten im Rückenbereich durch eine Öse geführt. Dadurch wird der Zug noch präziser aufs Becken übertragen. Ausserdem konnte so die Haltbarkeit der Orthese erhöht werden.
Da die SacroLoc sehr eng am Körper liegt, muss sie perfekt passen. Dank einer neuen Grössentabelle mit 7 Abstufungen sitzt die Rückenorthese jetzt noch besser.
Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln, die alle über mehrere Gelenke miteinander verbunden sind. Nutzt sich der Knorpel frühzeitig ab, geht das oft mit starken Schmerzen einher, die des Stehen und Gehen erschweren. Erfahren Sie mehr über Arthrose im Rücken und wie man sie behandeln kann.
Bei Arthrose im Rücken hilft gezielte Bewegung mit leichter Belastung. Eine Bandage (z.B. LordoLoc von Bauerfeind) wirkt dabei schmerzlindernd.
Die Wirbelsäule
Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbelknochen, sowie dem Kreuzbein und Steissbein, bei welchen es sich um verwachsene Wirbel handelt. Jeder Wirbel weist einen Wirbelkörper auf, der in der Mitte ein Loch hat, durch welches das Rückenmark verläuft. Die benachbarten Wirbel werden jeweils durch eine Bandscheibe verbunden und gleichzeitig vor gegenseitigem Druck entlastet. Diese Verbindung zweier Knochen durch die Bandscheiben wird als unechtes Gelenk (Symphyse) bezeichnet.
Rückseitig verfügen die Wirbel ausserdem über einen Dornfortsatz, sowie zwei seitliche Querfortsätze und vier Gelenkfortsätze. Jeweils zwei Gelenkfortsätze sind gegen unten gerichtet, zwei gegen oben. Immer ein nach unten gerichteter Gelenkfortsatz des einen Wirbels bildet mit dem nach oben gerichteten Gelenkfortsatz des darunterliegenden Wirbels ein Gelenk. Aufgrund der sehr flachen Gelenkflächen spricht man hier von einem „ebenen Gelenk“ oder „Facettengelenk“.
Arthrose = Knorpelverschleiss
Knorpel ist überall dort zu finden, wo zwei Knochen zusammen eine gelenkige Verbindung eingehen und schützt im Normalfall vor Druck und Abrieb. Bei Arthrose ist der Knorpel aufgeraut und wird langsam abgebaut. Dadurch steigt die Belastung des Knochens, welcher mit Veränderungen reagiert. Geröllzysten und Knochenneubildungen am Gelenkrand (Osteophyten) sind die Folge von Arthrose.
Arthrose im Rücken (Spondylarthrose) tritt meist in Kombination mit weiteren Veränderungen auf. Die Bandscheiben werden im Alter weniger elastisch und dünner, manchmal sind sie auch durch Bandscheibenvorfälle geschädigt. Die Wirbel rücken dadurch näher aneinander. Die Statik der Wirbelsäule wird verändert und dadurch der Verschleiss der Facettengelenke begünstigt.
Häufige Ursachen
Arthrose im Rücken ist zwar eine typische Abnutzung, welche im Alter auftritt. Trotzdem gibt es zahlreiche Faktoren, welche die Entstehung begünstigen können – unabhängig vom Alter.
Bandscheibenvorfall: Die Wirbel stehen in einer unphysiologischen Position zueinander, der Druck wird nicht mehr gleichmässig verteilt. In der Folge kommt es zur Schädigung des Knorpels und damit zu Arthrose.
Entzündungen im Rücken: Entzündungen setzen Zellstoffe frei, die das Gewebe angreifen oder zerstören können. Davon bleibt auch der Knorpel nicht verschont.
Osteoporose: Auch ein Abbau von Knochensubstanz kann zu einer ungünstigen Belastung der kleinen Gelenke im Rücken führen, wodurch die Entstehung der Arthrose begünstig wird.
Muskelschwäche: Der Rücken wird muskulär stabilisiert. Durch lange Inaktivität oder fehlendes Training baut sich die Muskulatur ab.
Fehlstellungen
Übergewicht
Teufelskreis durchbrechen!
Rückenschmerzen und mangelnde Bewegung gehen meist einher! Klar, wer Schmerzen im Rücken hat, wird sich schonen. Auf Dauer schadet das der Wirbelsäule: Bleiben Sie in Bewegung und stärken Sie Ihren Rücken!
Welcher Abschnitt ist betroffen?
Di Wirbelsäule lässt sich in fünf Abschnitte unterteilen, die Halswirbelsäule, die Brustwirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, das Kreuzbein und das Steissbein. Jeder Abschnitt kann von Arthrose betroffen sein.
Arthrose der Halswirbelsäule
Die ersten zwei Wirbel haben eine spezielle, abgeflachte Form, um dieDreh- und Nickbewegungen des Kopfs zu ermöglichen. Tritt Arthrose in der Halswirbelsäule auf, sind Bewegungen des Kopfs oft schmerzhaft. Die Schmerzen können ausserdem in die Arme ausstrahlen.
Arthrose der Brustwirbelsäule
Die Brustwirbelsäule ist sehr selten von Arthrose betroffen, eine Erkrankung ist aber nicht ausgeschlossen.
Arthrose der Lendenwirbelsäule
Die Lendenwirbelsäule ist relativ häufig von Arthrose betroffen. Das mag auch mit der vergleichsweise grossen Gewichtsbelastung zusammenhängen.
ISG-Arthrose
Das Illiosakralgelenk liegt zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein (Beckenknochen). Obwohl es über einen sehr kleinen Bewegungsumfang verfügt, kann es von Arthrose betroffen sein. Die Schmerzen treten meist im Bereich des Kreuzes auf, können aber ins Becken, die Leiste und Hüfte ausstrahlen.
Symptome
Zu Beginn verspüren Arthrosepatienten nur leichte, dumpfe Schmerzen bei Bewegung und Belastung. In Ruhe tritt kein Schmerz auf. Wird das Gelenk etwas bewegt (aufgewärmt), verschwinden die Beschwerden. Man spricht von den typischen Anlaufschmerzen. Beim Fortschreiten der Erkrankung werden die Symptome ausgeprägter, es kann sich ein Dauerschmerz entwickeln. Durch eine starke Belastung kann das betroffene Gelenk entzünden, man spricht von einer aktivierten Arthrose. Besonders nach einer längeren Pause fühlen sich die Gelenke steif an.
Bildet sich neues Knochengewebe (Osteophyten), so können Nerven eingeklemmt werden oder die Beweglichkeit eingeschränkt werden. Die Symptome hängen von der Lokalisation ab.
Therapie
Arthrosepatienten sollten sich immer von einem erfahrenen Arzt beraten lassen. Er kann über die geeigneten Therapiemassnahmen aufklären. Oberstes Ziel der Therapie ist es immer die Schmerzen bestmöglich zu lindern und dem Patienten einen guten Alltag zu ermöglichen. Dazu können verschiedene Therapieansätze kombiniert werden.
Bandagen und Orthesen
Orthopädische Hilfsmittel stabilisieren den Rücken und beugen so ungünstige Bewegungen vor. Die Gewichtsbelastung bei Bewegung wird reduziert, was Schmerzen lindert. Folgende Bandagen und Orthesen stehen bei Arthrose des Rückens zur Verfügung.
Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule muss das gesamte Gewicht des Kopfs tragen. Mit einem Halskragen wird der Kopf gestützt und das Gewicht von der Wirbelsäule weg geleitet. Für eine funktionelle Therapie im Alltag ist ein leichter Halskragen mit Styroporperlen-Füllung ideal, weil er gut unterstützt, ohne zu sehr einzuschränken. Bei sehr starken Schmerzen hilft die Push med Cervicalstütze, die Kopf und Hals mit einer festen Kunststoffverstärkung nahezu ruhigstellt.
Brustwirbelsäule
Die Brustwirbelsäule kann mit dem Bort Geradehalter angenehm unterstützt werden. Die beweglichen Stäbe richten den Rücken auf. Zwei Schultergurten sorgen für eine gute, entlastende Haltung.
Lendenwirbelsäule
Für die Lendenwirbelsäule stehen viele verschiedene Bandagen und Orthesen zur Verfügung. Zur Schmerzlinderung im Alltag eignen sich elastische Bandagen mit Massagepelotte wie z.B. die LumboTrain oder die Bort StabiloBasic Rückenbandage.
Orthesen stabilisieren den unteren Rücken zuverlässig und schränken die Bewegungsfreiheit teilweise ein. Die Wirbelsäule wird maximal unterstützt. Geeignet ist z.B. die LordoLoc von Bauerfeind, welche mit vier Korsettstäben ausgestattet ist. Ein zweiteiliger Verschluss mit Gurten erlaubt es den Stabilitätsgrad zu variieren.
Kreuzbein
Die SacroLoc Orthese hält das Becken mit einem unelastischen Gurt fest zusammen. Die Bewegung im Illiosakralgelenk wird eingeschränkt. Für eine schnelle, effektive Schmerzlinderung ist die Orthese mit zwei Friktionspelotten ausgestattet, welche die Schmerzstelle angenehm massieren.
Elektrische Schmerztherapie
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) wird zur Schmerztherapie eingesetzt. Durch die Haut geleitete elektrische Impulse blockieren die Weiterleitung des Schmerzsignals ans Gehirn. Die TENS-Therapie wird ein- bis mehrmals täglich durchgeführt, wobei die Wirkung nach Beenden der Anwendung für viele Stunden anhalten kann.
Um den Rücken zu behandeln, eignet sich das Panasonic EW6021. Es ist mit vier Elektroden ausgestattet, die grossflächig um die schmerzende Stelle auf die Haut geklebt werden. Dank verschiedenen Impulsarten, Intensitätsstufen und Massageprogrammen ist eine individuelle Therapie möglich.
Medikamente
Bei Arthrose können verschiedene entzündungshemmende Medikament und Schmerzmittel eingesetzt werden. Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.
Operation
Bei Arthrose im Rücken gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten. Wenn Osteophyten für die Schmerzen verantwortlich sind, kann deren operative Entfernung hilfreich sein. Als letzte Massnahme kann die Versteifung, also das feste verschrauben zweier Wirbel in Betracht gezogen werden. Die Wirbelsäule wird in diesem Bereich zwar unbeweglich. Da die Schmerzen ganz verschwinden, wird die Lebensqualität des Patienten dennoch gesteigert.
Viele Personen leiden unter immer wiederkehrenden Rückenschmerzen. Oft hilft hier Wärme die Verspannungen zu lösen. Gerade in der kalten Jahreszeit sind Wärmeanwendungen eine Wohltat und wirken schmerzlindernd. Im Bandagenshop finden Sie verschiedene Bandagen, die die Wärmetherapie unterstützen. Lernen Sie die besten Rückenbandagen mit Wärmefunktion kennen.
Thermogürtel Rücken
Der Thermogürtel von Cizeta bietet eine Rundumbehandlung bei Rückenschmerzen. Er kann den ganzen Tag getragen werden, denn die vollwertige Rückenbandage unterstützt den unteren Bereich der Wirbelsäule angenehm. Vier bewegliche Stäbe und eine kräftige Kompression wirken stabilisierend. Dank zwei Zuggurten kann die Haltewirkung individuell angepasst werden.
Verschlossen werden die Bandage und die Zuggurten mit grossflächigen Klettverschlüssen, dank Handschlaufen ist das ohne grossen Kraftaufwand möglich.
Geliefert wird der Cizeta Thermogürtel mit zwei Gel-Kissen. Diese lassen sich in der Mikrowelle oder in einem warmen Wasserband aufwärmen. Nach Belieben können sie auch gekühlt werden. Zwei in die Bandage eingearbeitete Taschen nehmen die gewärmten oder gekühlten Kissen auf und erleichtern so die Wärme- oder Kältetherapie.
Protect Rumpfbandage
Die weiche Neopren Bandage stützt den Rücken nur ganz leicht. Sie lindert Schmerzen aber durch ihre Wärmewirkung. Das isolierende Material hält die Körperwärme zurück und sorgt so für einen lokalen Temperaturanstieg. Weiter überzeugt die Protect Rumpfbandage durch eine flauschig weiche Oberfläche und besten Tragekomfort.
Die Protect Rumpfbandage kann auch vorbeugend getragen werden, z.B. wenn man Zugluft ausgesetzt ist.
BodyIce
Obwohl ursprünglich für die Kältetherapie entwickelt, kann BodyIce problemlos auch für die Wärmetherapie eingesetzt werden. Das System besteht aus einer breiten Rumpfbandage und einem wasserdichten Beutel mit Drehverschluss. Der Beutel kann wahlweise mit warmem Wasser für die Wärmetherapie, oder kaltem Wasser befüllt werden. Der Drehverschluss wird durch die Neopren-Bandage geschoben und die Bandage anschliessend um den Rücken gelegt.
Die temperaturisolierenden Eigenschaften des Materials sorgen dafür, dass die Wärmewirkung lange erhalten bleibt.
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