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Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander! Nur so können realistische Therapieerfolge erwartet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie wissenswertes rund um Bandagen und Stützen.

Handgelenkorthesen bei distaler Radiusfraktur

Bei der distalen Radiusfraktur handelt es sich um den häufigsten Knochenbruch beim Menschen, der einen Viertel aller Knochenbrüche ausmacht. Wenn das Handgelenk nach einem Sturz gebrochen ist, braucht es nicht immer eine Operation. Die konservative Behandlung mit Gips oder Handgelenkorthese reicht bei nicht verschobenen Brüchen häufig aus.

Behandlung distaler Radius Fraktur mit Orthese
Behandlung der dist. Radius-FX mit einer ManuLoc long von Bauerfeind

Was ist eine distale Radiusfraktur?

Die Speiche ist der grössere der beiden Unterarmknochen und wird auf Lateinisch Radius genannt. Wenn dieser Knochen bricht, dann meist in unmittelbarer Nähe zum Handgelenk. Umgangssprachlich wird die distale Radiusfraktur deshalb auch Handgelenkbruch genannt. Dabei wird zwischen drei Typen unterschieden, abhängig von der Handgelenkbeteiligung.

  • A-Fraktur: Radiusfraktur ohne Handgelenkbeteiligung
  • B-Fraktur: Radiusfraktur mit teilweiser Handgelenksbeteiligung
  • C-Fraktur: Radiusfraktur mit Handgelenksbeteiligung
Schema Radius-Fraktur

Sturz auf die Hand als häufigste Ursache

Stürze bremst man instinktiv mit den Händen ab. Durch die übermässige Krafteinwirkung kann der Radius brechen. Meist ist die Hand dabei überstreckt, was zur sogenannten Colles-Fraktur führt. Selten kommt es zum Sturz auf die gebeugte Hand und damit zu einer Smith-Fraktur.

Aber auch bei einem Autounfall kann es zur Radiusfraktur kommen, weil man sich am Lenkrad festhält und beim Aufprall ähnliche Kräfte wirken wie bei einem Sturz auf die Hand.

Kinder und Senioren als Betroffene

Kinder und Jugendliche sind mit ihrem grossen Spieltrieb und den vielen sportlichen Aktivitäten wie Inlineskaten, Schlittschuhlaufen oder Velofahren häufig Opfer einer Radiusfraktur. Auch mit zunehmendem Alter und abnehmender Knochendichte steigt das Risiko für Handgelenkbrüche wieder an. Bei Frauen aufgrund von Osteoporose stärker als bei Männern.

Röntgenbilder für die Diagnosestellung

Das wichtigste Mittel für die Diagnosestellung ist wie bei allen Knochenbrüchen das Röntgenbild. Ist das Handgelenk nach einem Sturz druckempfindlich, geschwollen und schmerzt, werden Röntgenbilder in zwei Ebenen angefertigt. Sie zeigen nicht nur, ob das Gelenk gebrochen ist, sondern auch, ob die beiden Bruchenden verschoben sind. Die klinische Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob die Durchblutung, Sensibilität oder Motorik eingeschränkt sind.

Allfällige Begleitverletzungen wie Bandrupturen, Gefässverletzungen oder Verletzungen der Handwurzelknochen werden meist bei der klinischen Untersuchung oder beim Röntgen festgestellt. Nur selten ist eine Computertomographie notwendig, um die Diagnose zu verfeinern.

Therapieoptionen bei Radiusfraktur

Egal ob eine konservative oder operative Therapie angezeigt ist, als erstes muss der Bruch wieder gerichtet werden. Der Knochen soll schliesslich in seiner ursprünglichen Form zusammenwachsen, damit das Handgelenk nach der Heilung wieder normal funktionsfähig ist. Eine lokale Betäubung reduziert die Schmerzen beim Einrenken des Bruchs. Dabei hält eine Person den Oberarm fest, während der Unterarm flach auf einem Tisch liegt. Die zweite Person zieht an der Hand und übt mit dem Daumen Druck auf das Radiusfragment aus.

Konservative Therapie

Nach der Reposition wird das Handgelenk mit einem Gipsverband oder einer Orthese für 4-6 Wochen ruhiggestellt. Während dieser Heilungsphase wird der Bruch mehrmals geröntgt, um allfällige Verschiebungen der Bruchstellen rechtzeitig zu erkennen.

Spickdraht-Osteosynthese

Ist der Bruch nur gering verschoben und sind die Gelenkflächen nicht beteiligt, kann man die distale Radiusfraktur nach dem Einrenken mit Spickdrähten (Kirschner-Drähten) stabilisieren. Diese dünnen Drähte werden durch kleine Hautschnitte in den Knochen getrieben, was dem Patienten eine grössere Operation erspart. Auch nach der Spickdraht-Osteosynthese kann der Bruch bei Belastung wieder verrutschen. Deshalb ist hier eine mindestens 6 wöchige Nachbehandlung mit Gips oder Orthese notwendig. Danach werden die Drähte unter Lokalanästhesie wieder entfernt.

Operation (Plattenosteosynthese)

Ist ein Bruch instabil, oder die Gelenkfläche mitbetroffen, muss der Knochen mit einer Platte fixiert werden. Direkt nach der Plattenosteosynthese ist der Knochen übungsstabil. Das heisst, man darf den Arm sofort nach der Operation wieder bewegen und kann frühzeitig mit der Physiotherapie beginnen. Das bietet den Vorteil, dass Beweglichkeit und Kraft trotz distaler Radiusfraktur kaum verloren gehen. Die Platten können im Körper verbleiben und müssen nur entfernt werden, falls sie stören.

Frühmobilisation mit einer Handgelenksorthese

Nicht bei jeder distalen Radiusfraktur ist die Behandlung mit einem Gips notwendig. Ist der Bruch nicht verschoben und stabil, können auch Orthesen eingesetzt werden, die das Handgelenk ruhigstellen. Studien zeigen ganz klar, dass Patienten Orthesen gegenüber Gipsverbänden vorziehen, weil sie einen besseren Komfort bieten, weniger voluminös sind und bessere Hygiene gewährleisten. Auch die Beweglichkeit wird weniger eingeschränkt. Patienten mit Orthese führen die aus der Physiotherapie bekannten Übungen auch zu Hause selbständig durch. Beweglichkeits- und Kraftverlust fallen dadurch deutlich geringer aus, als bei Patienten mit Gips.

Grundsätzlich weiss man heute, dass man die Ruhigstellungsphase so kurz wie möglich halten sollte. Bei manchen Patienten kommt deshalb auch eine ergänzende Anwendung von Gips und Handgelenkorthese in Frage. Nach wenigen Wochen, wenn der Bruch ausreichend stabil ist, wird der Gips durch eine Handgelenkorthese ersetzt und die Physiotherapie kann beginnen.

Handgelenksorthesen bei distaler Radiusfraktur

Bei einer distalen Radiusfraktur muss eine ausreichend stabile Orthese gewählt werden. Die Stabilität muss durch mindestens zwei starre Schienen gewährleistet sein. Ausserdem muss die Orthese bis über die Mitte des Unterarms reichen, um Drehbewegungen im Handgelenk ausreichend einzuschränken.

ManuLoc long
Die ManuLoc long ist mit einer zusätzlichen Fingerauflage erhältlich
D-Ring Handgelenkorthese
Die D-Ring wird in einer extra-langen Version angeboten.

Bauerfeind ManuLoc long Schiene

Die Handgelenkorthese von Bauerfeind (ManuLoc Long Handgelenkschiene) ist mit zwei seitlichen und einer handunterseitigen Schiene ausgestattet. Die volare Schiene ist so geformt, dass sie das Handgelenk in der Neutralstellung ruhigstellt. Daumen und Finger bleiben vollständig frei. Die verlängerte Orthese ist mit vier Bändern mit Klettverschlüssen ausgestattet, mit denen man die Orthese exakt an den Arm anpassen kann.

BraceID D-Ring Handgelenksorthese

Die stabile D-Ring Handgelenkorthese ist mit zwei Schienen ausgestattet, die sowohl Auf- und Abbewegungen, wie auch seitliche Bewegungen zuverlässig verhindern. Extra weiches, feines Material sorgt für besten Tragekomfort. Die Orthese ist in zwei verschiedenen Längen erhältlich, wobei sich für Erwachsene mit einer distalen Radiusfraktur die lange Variante besser eignet.

Rückenbandage beim Sport tragen

Immer wieder werden wir bei Bandagenshop.ch von Kunden gefragt, ob man Rückenbandagen beim Sport tragen darf. Das ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, denn Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen und steigert die Wirksamkeit der Bandagen. Für Athleten gibt es ausserdem Rückenbandagen speziell für den Sport.

Bewegung verbessert die Wirksamkeit von Bandagen

Sporttreiben mit Rückenbandage

Moderne Rückenbandagen erzeugen eine unterstützende Kompression. Da die Bandagen den Muskelbewegungen nicht vollständig nachgeben, entsteht bei Bewegung eine Massagewirkung. Der Druck wird durch die Bewegung kurzzeitig und punktuell erhöht. Das regt die Durchblutung und die Propriozeption an.

Auch die häufig in Rückenbandagen eingearbeiteten Massagepelotten entfalten erst bei Bewegung ihre volle Wirkung. Die Massagenoppen werden bei jeder Bewegung sanft über die Haut bewegt und steigern so die Durchblutung.

Es ist also nicht nur möglich, sich mit einer Rückenbandage zu bewegen, sondern sogar nötig.

Sport bei Rückenschmerzen

Gewichtheben, Golfen und Tennisspielen sollte man mit Rückenschmerzen lieber lassen. Es gibt aber viele Sportarten, die dem Rücken auch bei einem „Hexenschuss“ guttun. Dazu gehören z.B. leichtes Joggen auf weichem Untergrund, Yoga, Nordic Walking, Klettern oder Fahrradfahren.

Die meisten Rückenschmerzen sind nämlich auf eine schwache Muskulatur und Bewegungsmangel zurückzuführen. Sport ist also genau das richtige Mittel gegen Rückenschmerzen. Kurzfristig werden die Beschwerden durch Sport gelindert, langfristig lassen sich Rückenschmerzen durch einen gezielten Kraftaufbau vorbeugen.

Rückenbandagen für Sportler

Grundsätzlich kann und soll man sich mit allen Kompressionsbandagen regelmässig bewegen. Es gibt aber auch Rückenbandagen speziell für Sportler. Diese sind aus speziellen Funktionsfasern gefertigt, die auch bei starkem Schwitzen ein angenehmes Tragegefühl gewährleisten.

Sports Back Support by Bauerfeind

Die Sports Back Support Rückenbandage ist aus einem innovativen Material gefertigt. Es hat eine netzartige Struktur, die viel frische Luft an die Haut lässt. Eine dünne Verarbeitung erlaubt es, die Bandage unauffällig unter der Sportkleidung zu tragen. Das Design ist mit den Farben Rivera und Schwarz ebenfalls optimal auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.

Die Massagepelotte im hinteren Bereich der Bandage ist mit acht grossen Noppen ausgestattet, die den Rücken während dem Sport massieren.

Bort StabiloBasic Sport Rückenbandage

Die StabiloBasic Sport Rückenbandage ist für den Alltag und die Anwendung im Sport bestens geeignet. Sie unterstützt den unteren Rücken mit vier flexiblen Stäben und einer stabilisierenden Kompression. Die dreieckige Pelotte massiert das Kreuzbein mit vielen kleinen Noppen.

Coolmax-Technologie sorgt bei dieser Rückenbandage dafür, dass man beim Sport ein frisches Tragegefühl geniesst. Die Coolmax-Fasern sind nämlich atmungsaktiv und haben im Vergleich zu andern Fasern eine bis zu 25% grössere Oberfläche mit mikroskopischer Strukturierung. Damit ziehen sie Feuchtigkeit an und leiten sie von der Haut weg.

Push care Lumbalbandage

Push setzt bei seinen Bandagen auf Sympress-Mikrofasern. Sie sind extrem weich und gleichzeitig stabil. Entsprechend leicht und dünn ist die Push care Lumbalbandage ausgeführt, sodass sie beim Sport, aber auch im Alltag einen angenehmen Tragekomfort bietet. Ein Polster mit vier grossflächigen Noppen massiert die schmerzenden Stellen im unteren Rückenbereich und entlastet die Wirbelsäule. Die Pelotte lässt sich frei positionieren.

Entdecken Sie das gesamte Rückenbandagen-Sortiment für Sportler jetzt im Bandagenshop.ch.


Hypertrophe Narben behandeln

Hervorstehende Narben können für die Betroffenen störend sein. Zum Glück bilden sich diese sogenannten hypertrophen Narben in der Regel von selbst zurück. Wer auf Nummer sicher gehen will, unterstützt den natürlichen Reifungsprozess des Narbengewebes mit einer konservativen Therapie. Mit invasiven Behandlungen wird 1-2 Jahre zugewartet.

Narben behandeln

Was ist eine hypertrophe Narbe?

Eine hypertrophe Narbe ist wulstig und ragt über das umliegende Hautniveau hinaus. Häufig erscheint sie kordelförmig. Meist ist das Gewebe zudem gerötet. Juckreiz und Berührungsempfindlichkeit sind möglich, aber nicht immer vorhanden.

Ursachen

Hypertrophe Narben entstehen, wenn sich während der Wundheilung, oder in einem frühen Stadium der Narbenbildung vermehrt Bindegewebszellen (Fibroblasten) bilden. Das überstehende Narbengewebe ist, anders als beim Keloid, auf die ursprüngliche Wundregion begrenzt.

Häufig entstehen hypertrophe Narben nach grossflächigen Verletzungen, wie z.B. Schürfwunden. Eine gestörte Wundheilung durch Infektionen oder Schmutz begünstigt die Entstehung einer wulstigen Narbe ebenfalls.

Behandlung von erhabenen Narben

Bei vielen Betroffenen bildet sich eine hypertrophe Narbe von selbst zurück. Das ist dem natürlichen Prozess der Narbenreifung zu verdanken. Während ungefähr 2 Jahren entwickelt sich das Narbengewebe noch weiter. Es zieht sich zusammen, sodass die Narbe schmaler wird. Auch die Durchblutung nimmt ab. Zurück bleibt ein schmaler, heller Strich.

Da man sich aber nicht darauf verlassen kann, dass sich eine hypertrophe Narbe von selbst zurückbildet, sollte bei störenden Narben frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden. Wird die Therapie möglichst bald nach der Wundheilung gestartet, kann man die Phase der Narbenreifung noch voll ausnutzen. Da die Tendenz zur spontanen Rückbildung bei hypertrophen Narben sehr grosse ist, werden in der Regel zuerst konservative Behandlungsansätze ausprobiert.

Zur konservativen Narbenbehandlung gehören:

  • Narbensalbe: Silikonhaltige Narbensalben hinterlassen auf der Haut einen feinen Schutzfilm. Er schützt die Haut vor dem Austrocknen und begünstigt so die Reifung des Gewebes.
  • Narbenpflaster: Silikonplatten zur Behandlung von Narben sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Bei stark erhabenen Narben, hat sich die Behandlung mit dicken Silikonpflastern bewährt. Sie halten nicht nur die natürliche Hautfeuchtigkeit zurück, sondern auch die Körperwärme. In diesem warmen, feuchten Milieu kann sich das Narbengewebe einfacher reorganisieren. Der sanfte Druck des Pflasters begünstigt das Abflachen der Narbe ebenfalls.
  • Kompressionstherapie: Stark ausgeprägte hypertrophe Narben werden mit Kompression behandelt. Dafür wird spezielle Kompressionskleidung angefertigt. Die Behandlung erfolgt während 6-24 Monaten, weil die Umbildung des Gewebes nur langsam voranschreitet. Um die Wirkung zu verstärken, kann man Kompressionskleidung mit Silikonnarbenpflastern kombinieren.

Zeigt die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg, gibt es verschiedene invasive Behandlungsmethoden, die allerdings nur von erfahrenen Ärzten angewendet werden sollten. Injektionen mit Glukokortikosteroiden, das „Vereisen“ (Kryotherapie) der Narbe oder eine Laserbehandlung sind vielversprechende Möglichkeiten.

Die operative Entfernung von Narbengewebe ist insbesondere bei Narben angezeigt, die unter Spannung stehen.

Unschöne Narben vorbeugen

Die Narbenbildung ist individuell und ein Stück weit von genetischen Faktoren bestimmt. Gerade bei der Entstehung von hypertrophen Narben, spielen aber auch äussere Einflüsse eine wichtige Rolle. So begünstigt man eine flache, unauffällige Narbenbildung:

  • Wunden sofort reinigen, desinfizieren und sauber abdecken.
  • Wunden und frische Narben schonen und Spannungen der Haut vermeiden.
  • Baden und langes, heisses Duschen mit Wunden und frischen Narben vermeiden.
  • Ab dem Tag des Wundverschlusses Silikonnarbenpflaster anwenden.

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Seitenbandriss am Knie

Die Seitenbänder geben dem Knie Halt, können bei einem Unfall aber reissen. Ein Seitenbandriss ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch zu einer Instabilität im Kniegelenk. Orthesen schonen das Knie während der Heilungsphase. Mit gezieltem Training wird die seitliche Aufklappbarkeit des Gelenks verringert. Bei Sportlern reicht das nicht immer aus für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Hier ist eine operative Refixation des gerissenen Seitenbands nötig.

Untersuchung des Seitenbands
Untersuchung des medialen Seitenbands (Quelle: Bauerfeind.de)

Die Seitenbänder und ihre Funktion

Die Seitenbänder verbinden den Ober- und Unterschenkelknochen miteinander. Sie geben dem Kniegelenk Stabilität, damit es seitlich nicht wegknickt. Am Knie gibt es das Aussenband und das Innenband. Weitere Bänder im Kniegelenk, die Gelenkskapsel und die Muskeln tragen ebenfalls zur Stabilität des Kniegelenks bei, weshalb ein Seitenbandriss nicht immer zu einer bleibenden Instabilität führen muss.

Unfallhergang beim Seitenbandriss

Eine grosse Krafteinwirkung auf den Unterschenkel, bei dem das Knie seitlich weggedrückt wird, ist die häufigste Ursache für einen Seitenbandriss. Diese Situation gibt es z.B. beim Skifahren, wenn der Ski „einsteckt“ und der Unterschenkel gegen aussen weggezogen wird. Aber auch beim Fussball, wenn der Gegner einen bei einer Grätsche seitlich in den Unterschenkel tritt, kommt es oft zu Seitenbandverletzungen am Knie. Betroffen ist in den meisten Fällen das Innenband.

Bänderzerrung oder Seitenbandriss

Werden die Bänder über ihre natürliche Dehnbarkeit hinaus belastet, führt das zu Verletzungen. Wie bei allen Bandverletzungen, kann man auch bei den Seitenbändern des Knies folgende Varianten unterscheiden:

  • Bänderzerrung: Das Band wird überdehnt. Unter Schonung heilt das Band von selbst wieder aus. Es bleiben keine langfristigen Schäden zurück. Schon nach wenigen Wochen klingen alle Beschwerden ab.
  • Teilriss des Seitenbands: Wenn einzelne Fasern des Seitenbands reissen (Teilruptur) zeigen sich ähnliche Symptome wie bei einem vollständigen Bänderriss. Das Knie schmerzt und ist an der betroffenen Stelle geschwollen. Bei Belastung nehmen die Beschwerden zu, weil das Gelenk instabil ist. Die Instabilität fällt im Gegensatz zum vollständigen Bänderriss geringer aus.
  • Vollständiger Seitenbandriss: Reisst ein Seitenband vollständig (Bandruptur), ist das Knie instabil. Häufig ist beim Unfall ein knallendes Geräusch wahrnehmbar. Das Knie schmerzt, vor allem bei Belastung, an der entsprechenden Stellen. Es kommt wie auch bei der Teilruptur zu einem Bluterguss.

Diagnose

Mit klinischen Tests kann der Arzt einen Seitenbandriss relativ einfach diagnostizieren. Bildgebende Verfahren werden eingesetzt, um das genaue Ausmass der Verletzung zu bestimmen und Begleitverletzungen wie knöcherne Ausrisse, Kreuzbandrisse, Meniskus- und Knorpelverletzungen auszuschliessen.

Behandlung des Seitenbandrisses

Als erste Massnahme sollte das betroffene Bein ruhiggestellt und hochgelagert werden. Kühle Kompressen, ein satt anliegender Verband und Salben können die Beschwerden lindern. Haushaltsübliche Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen helfen zusätzlich gegen die Schmerzen.

Während 4-6 Wochen unterstützt dann eine Bandage oder Orthese das Knie. Bei Bänderzerrungen ist eine einfache Kniebandage ausreichend. Bei (Teil-)Rupturen ist eine Bandage mit seitlichen Schienen, oder eine feste Rahmenorthese notwendig, um dem Knie den nötigen Halt zu bieten.

Ergänzend dazu wird in der Physiotherapie die Kraft und Beweglichkeit trainiert, sodass das Gelenk trotz verletztem Seitenband wieder stabil wird.

Lässt sich das Knie durch diese konservative Therapie nicht ausreichend stabilisieren, ist eine operative Befestigung des Bands, oder eine Bandplastik notwendig.

Bandagen und Orthesen bei Seitenbandriss

Je ausgeprägte die Instabilität des Knies ist, desto stärker muss die Schiene das Knie führen, um Fehlbelastungen vorzubeugen.

GenuTrain Kniebandage bei Seitenband-Zerrung

Die gestrickte Kniebandage unterstützt das Gelenk mit einer propriozeptiven Wirkung. Die gesteigerte Eigenwahrnehmung regt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks an, um Fehlbelastungen vorzubeugen. Eine durchblutungssteigernde Kompression lindert die Schmerzen.

BraceID Kniebandage mit Schienen bei Seitenbandriss

Die Kniebandage von BraceID ist mit zwei seitlichen Gelenkschienen ausgestattet. Polyzentrische Gelenke mit zwei Drehpunkten folgen der Beugebewegung beim Gehen ungehindert. Mittels zweier stabiler Zuggurten werden die Schienen satt am Bein befestigt. Weiches Zahopren-Material spendet dem Knie sanfte Wärme.

Bort GenuXpress bei Seitenbandriss mit hoher Instabilität

Bei einer ausgeprägten Instabilität des Knies nach einem Seitenbandriss, bietet die Bort BenuXpress Knieorthese maximale Sicherheit. Die feste Rahmenorthese wird mit sechs Bändern sicher am Bein befestigt. Die seitlichen Gelenke erlauben es, das Knie wie gewohnt zu strecken und zu beugen. Bei Bedarf lässt sich die Bewegungsfreiheit durch das Einsetzen von seitlichen Keilen aber auch ganz einfach einschränken.

Instabilität als Risiko

Ein Seitenbandriss macht das Knie instabil. Die Instabilität wird durch verschiedene Tests ermittelt, bei denen der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel in gestreckter oder leicht gebeugter Stellung nach innen oder aussen gedrückt wird. Anhand der Aufklappbarkeit des Gelenks wird die Instabilität in drei Grade eingeteilt.

  • Grad I: leichte Instabilität mit einer Aufklappbarkeit < 5 mm
  • Grad II: mittlere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von 5-10 mm
  • Grad III: schwere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von > 10 mm

Ist das Seitenband nicht vollständig gerissen, gewinnt das Knie durch Schonung und anschliessendes Krafttraining oft seine volle Stabilität zurück. Bei einem vollständigen Seitenbandriss stellt sich immer die Frage, ist eine Operation nötig oder nicht.

Meist wird innert 9 Monaten mittels konservativer Therapie eine ausreichende, aber nicht vollständige Stabilität erreicht. Bei sportlich sehr aktiven Personen kann eine Operation deshalb sinnvoll sein. Sport mit instabilem Knie kann das Gelenk nämlich reizen und so zu anhaltenden Knieschmerzen führen. Auch das Risiko für erneute Verletzungen, oder einen vorzeitigen Gelenkverschleiss ist bei einer Instabilität im Knie erhöht.

Schienbeinschmerzen beim Skifahren verhindern

Skifahren

Wenn die Skischuhe am Schienbein drücken oder scheuern, ist das ganze Skivergnügen dahin. Machen Sie sich deshalb schon vor den Skiferien Gedanken zu einem geeigneten Schienbeinschutz. Schienbeinpolster, oder Kompressionsskisocken mit Polsterzonen sind zuverlässige Helfer.

Schienbeinschmerzen im Skischuh

Es gibt verschiedene Gründe, für Schienbeinschmerzen im Skischuh. Mit den richtigen Schuhen und den geeigneten Schutzpolstern kann man vorbeugen.

Schmerzhafte Druckstelle im Skischuh

Beim Skifahren hat man immer eine leichte Vorlage. Während der gesamten Fahrt stützt man sich also mit dem Schienbein am Skischuh ab. Das Schienbein ist aber von Natur aus nicht für solche Druckbelastungen vorgesehen. Es hat kein Fettpolster oder Schleimbeutel die es schützen. Das kann das Gewebe, oder sogar die Knochenhaut reizen.

Lösung: Spezielle Schienbeinpolster aus Silikon, oder in leichten Fällen auch gepolsterte Skisocken, reduzieren die Druckbelastung und damit auch die Schmerzen.

Schienbein wund von Skischuh

Ist das Schienbein nach dem Skifahren wundgerieben, sitzt wohl der Skischuh nicht ganz perfekt. Er reibt am Bein und reizt die Haut so lange, bis sich kleine Wunden bilden. Häufig ist das in zu gross gewählten Skischuhen der Fall.

Lösung: Überprüfen Sie den Skischuh auf Falten, Fusseln oder andere störende Objekte im Bereich des Schienbeins. Achten Sie auch darauf, die Schnallen genügend stark zu verschliessen. Zusätzlich sollte man Skisocken mit Kompression wählen, weil sie satt am Bein anliegen und nicht verrutschen. Das reduziert die Reibung auf der Haut.

Krämpfe und Muskelkater

Beim Skifahren werden durch die leichte Hocke Muskelgruppen beansprucht, die man im Alltag eher wenig trainiert. Das kann zu Krämpfen oder Muskelkater führen.

Lösung: Trainieren Sie die Beinmuskulatur schon einige Wochen vor den Skiferien. Übungen wie der Ausfallschritt oder Kniebeugen lassen sich durch das Trainieren mit einem Balance-Kissen noch intensivieren. Die zusätzliche Gleichgewichts-Komponente spricht die tiefe Haltemuskulatur an, wie es auch beim Skifahren der Fall ist.

Ausserdem sollte man auf gut sitzende Skischuhe achten, damit man sich nicht mit den Zehen „festkrallen“ muss.

Schienbeinpolster fürs Skifahren

Der PediSoft TexLine Schienbeinschutz ist ein ca. 4.5 mm dickes Silikonpolster. Es wird direkt aufs Schienbein gelegt, wo es selbständig haftet. Durch regelmässiges Abwaschen, bleibt die Haftwirkung lange erhalten. Das viskoelastische Material schützt das Schienbein vor Druckstellen.

Eine textile Oberfläche verhindert, dass das Polster übermässig an der Kleidung oder am Skischuh haftet. So werden Scherbewegungen reduziert und die Haut geschont.

Skisocken mit Schienbeinpolster

Die CEP Skisocken mit Kompression bieten Skifahrern mit empfindlichen Schienbeinen gleich mehrere Vorteile. Eine weiche Polsterzone am Schienbein schützt diese empfindliche Stelle vor Druckspitzen. Weiter sorgt die Kompression für einen sicheren Halt der Socken am Bein. Störende Falten werden dadurch ebenso vermieden, wie ein Scheuern der Socken am Bein. Die Skisocken gibt’s in drei Varianten: CEP Ski Merino, CEP Ski Thermo und CEP Ski Ultralight.

Die Kompressionswirkung fördert ausserdem die Durchblutung und hilft so die Muskelermüdung hinauszuzögern. Einen gezielten Muskelaufbau vor dem Skifahren ersetzt das aber nicht.

Sports Insoles Ski & Skate

Da Schienbeinschmerzen beim Skifahren oft auch mit einem ungenügenden Halt in den Skischuhen zusammenhängen, können Einlagesohlen wie die Sports Insoles Ski & Skate ebenfalls einen Beitrag zu mehr Komfort im Skischuh leisten. Sie bieten der Ferse seitlichen Halt und stabilisieren das Fussgewölbe. Eine Auflage für die Zehen sorgt für eine entspannte Fussstellung im Skischuh.

Fitnessbänder – mehr Erfolg beim Training

Training mit Fitnessband

Fitnessbänder erzeugen beim Training wiederstand und sorgen so für mehr Erfolg. Der Muskelaufbau wird durch das exzentrische Training gefördert. Ein weiterer Vorteil von Fitnessbändern ist ihre Grösse. Sie ersetzen ein ganzes Hantelset, benötigen kaum Platz und wiegen nur wenige Gramm. Eine kleine Wohnung oder häufiges Reisen sind mit einem Fitnessband keine Ausrede mehr! Starten Sie noch heute Ihr Krafttraining mit einem Fitnessband.

Richtig trainieren mit dem Fitnessband

Beim Trainieren mit einem Fitnessband kann man eigentlich alle Übungen machen, die man sonst von Krafttraining mit Hanteln kennt und hat noch viele weitere Optionen. Egal für welches Training Sie sich entscheiden, achten Sie auf folgende Grundregeln:

Richtige Bandstärke

Nicht alle Fitnessbänder haben die gleiche Spannkraft. Wählen Sie ein Band das den gewünschten Wiederstand bietet, ohne dass es nach der Übung zurückschnellt. Wählen Sie ein der Übung entsprechendes Band. Die meisten Hersteller bieten verschiedene Stärken.

Immer Spannung halten

Während der ganzen Übung sollte das Fitnessband gespannt sein. Entspannen Sie es nie so weit, dass es gar keinen Wiederstand mehr bietet.

Nicht zurückschnellen

Führen Sie die Bewegung jeweils in beide Richtungen langsam und konzentriert aus. Das schont die Gelenke und wirkt sich positiv auf den Kraftgewinn aus, denn nicht nur die konzentrische (positive) Bewegung hat einen Trainingseffekt, sondern auch die exzentrische (negative). Führen Sie deshalb beide Bewegungen langsam und kontrolliert durch.

Klassische Fitnessbänder

Bei Bandagenshop finden Sie verschiedene klassische Fitnessbänder.

  • Body-Band 150: Das Body-Band 150 ist in vier verschiedenen Farben erhältlich, wobei jede Farbe einer andern Stärke entspricht. Geliefert wird Ihnen das Body-Band in einer praktischen Aufbewahrungstasche. Darin können Sie das 2,5 m lange Fitnessband nicht nur aufbewahren, sondern auch transportieren. Trainieren Sie wann und wo Sie wollen.
  • Body-Band 150 Rolle: Damit professionelle Anwender wie Physiotherapeuten, Fitnessstudios oder Clubs das Body-Band 150 von Dittmann günstig beschaffen können, gibt es die 25m Rolle. Das Band lässt sich mit einer gewöhnlichen Haushaltsschere in der gewünschten Länge zuschneiden. Wählen Sie aus vier verschiedenen Stärken.
  • Deuser Physio-Band 75: Das 1,2m lange Physio-Band von Deuser wird mit einem Clip geliefert. Damit lässt sich das Band zu einem Ring verbinden. Auf Knoten, die sich nur mühsam wieder lösen lassen, können Sie dank dem Clip verzichten. Auch beim Physio-Band von Deuser können Sie aus vier verschiedenen Stärken wählen. Geliefert wird das Fitnessband samt Clip in einem flachen Transport- und Aufbewahrungsetui.

Fitnessbänder mit Griffen

Sissel Pilates Core Trainer
Sissel Pilates Core Trainer

Die Fitnessbänder von Sissel sind nicht flach, sondern rund wie ein Schlauch. Ausserdem sind sie mit angenehmen Griffen ausgestattet, um die Hände beim Training zu schonen.

  • Sissel Fit-Tube: Das elastische Fitnessband ist 1,48 m lang und an beiden Enden mit einem Griff versehen. Es eignet sich vor allem für das Krafttraining der Arme und ist in verschiedenen Härtestufen erhältlich. Lassen Sie sich von der mitgelieferten Übungsanleitung inspirieren, oder stellen Sie Ihr eigenes Fitnessprogramm zusammen.
  • Sissel Pilates Core Trainer: Pilates ist eine Trainingsmethode um die Muskulatur, vor allem die Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur zu trainieren. Um dieses Training besonders effektiv zu gestalten, bietet Sissel den Pilates Core Trainer an. Das Trainingsband hat die Form eines vierblättrigen Kleeblatts und ist mit vier Griffen für Hände und Füsse ausgestattet. Integrieren Sie den Pilates Core Trainer in Ihr gewohntes Pilates Training, oder lassen Sie sich von der mitgelieferten Übungsanleitung motivieren.

Alle vorgestellten und zahlreiche weitere Fitnessbänder finden Sie bei Bandagenshop.ch.

Trainieren mit Blackroll

Blackroll sieht man in jedem Fitnessstudio und Sportgeschäft. Doch wofür verwendet man die Rollen eigentlich? Wir zeigen Ihnen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und stellen Ihnen die verschiedenen Blackrollprodukte vor.

Training mit Blackroll

Faszientraining mit Blackroll

Die Faszien sind Bindegewebehüllen, die den ganzen Körper umschliessen und ihn so stabilisieren. Mit Blackroll kann man die Faszien und das Bindegewebe lockern. Das verbessert die Beweglichkeit und fördert eine gesunde Haltung. Verspannungen werden abgebaut und die Durchblutung angeregt. Manche Athleten schätzen das Blackroll Faszientraining als Warm-up, andere setzen die Rollen nach dem Training ein, um die Regeneration zu fördern.

Entspannung

Ein verspannter Nacken? Mit den Blackroll-Produkten können Sie sich jederzeit selber massieren und sich so Linderung verschaffen. Langsames auf und ab rollen über dem Triggerpunkt löst Verspannungen und lässt den Schmerz nach und nach verschwinden.

Entspannung Nacken mit dem Blackroll Ball

Training

Die Blackroll Rolle lässt sich nicht nur vor oder nach dem Training einsetzen. Sie ermöglicht auch ein ganz neues Trainings-Erlebnis bei klassischen Übungen wie Liegestützen, Brücke, Kniebaugen oder Rumpfbeugen. Etwa bei den Liegestützen kann man die Blackroll als Unterlage für die Hände oder Beine verwenden und so mit einer klassischen Übung ganz neue Muskelgruppen ansprechen.

Das Blackroll Sortiment

Die schwarze Blackrolle mit dem Loch in der Mitte kennt wohl jeder. Blackroll bietet aber noch mehr.

Blackroll Faszienrolle

Die klassische Blackroll ist 30 cm lang und hat einen Durchmesser von 15 cm. Sie ist als Standardvariante in Schwarz erhältlich, aber auch als Soft Variante. Die Soft Variante ist weiss-grau und 20% weicher als die klassische Blackroll. Dadurch eignet sie sich für sehr dünne oder schmerzempfindliche Personen.

Kleine Blackroll Faszienrolle

Die kleine Blackroll Faszienrolle ist nur 15 cm lang und hat einen Durchmesser von 5,5 cm. Sie ist speziell für die Massage der Arme, Hände und Füsse geeignet. Aber auch für unterwegs eignet sie sich bestens, weil sie in jeden Koffer passt. So muss man auch auf Reisen nicht auf das Faszientraining mit Blackroll verzichten.

Blackroll Ball

Der Blackroll Ball ist in den Grössen 8 und 12cm Durchmesser erhältlich. Er ermöglicht eine gezielte Massage von einzelnen Körperpartien. Der Nacken, aber auch die hintere Oberschenkelmuskulatur und die Gesässmuskulatur lassen sich damit punktuell massieren.

Das Blackroll Set Professional

Bei Bandagenshop.ch erhalten Sie die Blackroll Faszienrolle in den Standard und Soft Variante. Für ein intensives Faszientraining gibt es ausserdem das Blackroll Set Professional. Es enthält neben zwei Standard Rollen auch eine kleine Blackroll Faszienrolle, sowie je einen Ball mit 8 und 12 cm Durchmesser.

Entdecken Sie das Blackroll Sortiment im Bandagenshop.ch.

Neue TENS Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort eine erweiterte Auswahl an TENS -Geräten. Hier erfahren Sie was die Vorteile der sanften elektrischen Schmerztherapie sind. Ein Gerät bietet zusätzlich EMS, um die Muskeln zu stimulieren und einen Muskelabbau nach Verletzungen vorzubeugen.

TENS – Schmerztherapie ohne Medikamente

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Für die TENS Therapie werden zwei oder vier Elektroden auf die Haut geklebt. Das Gerät leitet über die Elektroden feine Stromstösse durch den Körper. Diese Stromstösse stimulieren die Nerven und blockieren so die Schmerzweiterleitung.

TENS eignet sich z.B. zur Behandlung von Rückenschmerzen, oder Gelenkschmerzen bei Arthrose. Nach Absprache mit dem Arzt kann man TENS auch zur Schmerzlinderung nach Unfällen oder Operationen einsetzen.

Die neuen TENS -Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort die neuen TENS Geräte PierenPlus Basic und Omron E3 Intense. Weiterhin erhältlich ist das kombinierte TENS/ EMS Gerät EMT-6.

Omron E3 Intense

Das Omron E3 Intense ist ein klinisch erprobtes TENS Gerät, das mit 6 voreingestellten Programmen für Arme, unterer Rücken, Bein, Fuss, Gelenke und Schultern geliefert wird. Neben dem Programm kann aus den drei verschiedenen Impulsarten Klopfen, Kneten und Reiben gewählt werden. Die Intensitätsstufe lässt sich bei jedem Programm individuell in 15 Stufen anpassen.

Omron E3 Intense
Einfache Anwendung, hohe Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer der Pads zeichnen das Omron TENS Gerät aus.

Zum Omron E3 Intense erhalten Sie zwei Longlife Pads mit Aufbewahrungsplatte. Die Elektroden lassen sich unter fliessendem Wasser abwaschen und können bis zu 150 Mal wiederverwendet werden. Die grossflächigen Pads sorgen für eine optimale Ausbreitung der Reizströme.

Die TENS-Therapie können Sie mit dem Omron E3 Intense immer und überall durchführen, egal ob Sie zu Hause, bei der Arbeit oder in den Ferien sind. Dank einem mitgelieferten Beutel lässt sich das Gerät sauber verpacken und transportieren. Ein Gürtelclip erlaubt es Ihnen, das Gerät sicher am Hosenbund zu befestigen, sodass Sie während der Therapie andern Tätigkeiten nachgehen können.

Pieren Plus Basic (ausverkauft)

Das Pieren Plus Basic TENS-Gerät wird mit 12 vorgefertigten Programmen für verschiedene Körperregionen geliefert. Vier weitere Speicherplätze können mit eigenen Programmen belegt werden. Beim Ausschalten des TENS-Gerätes wird das zuletzt verwendete Programm gespeichert, sodass Sie die nächste Therapie schnell starten können. Selbstverständlich lässt sich auch die Impulsstärke individuell anpassen.

Anwendung TENS PierenPlus Basic
Das PierenPlus Basic bietet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten

Da es sich beim Pieren Plus Basic um ein 2-Kanal Gerät handelt, lässt sich eine grosse Körperregion wie z.B. der Rücken wirkungsvoll behandeln. Aber auch die gleichzeitige Behandlung von zwei Körperregionen wie z.B. beide Knie oder beide Arme ist möglich.

Es sind jeweils zwei Elektroden mit einem Kabel verbunden, sie bilden zusammen einen Kanal. Die Elektroden mit textiler Oberseite sind angenehm weich und passen sich exakt an den Körper an.

Ersatzelektroden erhalten Sie bei Bandagenshop.ch.

Promed EMT-6 TENS/EMS

Das Promed EMT-6 ist ein kombiniertes TENS/EMS Gerät. TENS und EMS funktionieren beide über Reizströme, die über Elektroden in den Körper geleitet werden. Sie unterscheiden sich nur in der Reizstärke und der Impulsform. Viele Geräte, wie das Promed EMT-6, bieten deshalb eine Kombination aus TENS und EMS Funktionen.

EMS steht für elektrische Muskel Stimulation. Reizströme aus dem EMS Gerät regen die Muskeln zu rhythmischen Kontraktionen an. Diese Muskelstimulation soll nicht das Training ersetzen, sondern dient vor allem der Muskelstimulation während der Rehabilitation. Ein Muskelabbau wird durch regelmässige EMS vorgebeugt oder reduziert.

Das Promed EMT-6 wird mit vorgefertigten Programmen für TENS und EMS geliefert. Je zwei weitere Speicherplätze ermöglichen das Erstellen von eigenen Programmen.

Da es sich um ein 2-Kanal-Gerät handelt, ist eine grossflächige Therapie möglich.

Alle TENS/EMS-Geräte finden Sie ab sofort bei Bandagenshop.ch.

Bandagen gegen Fibromyalgie

Fibromyalgie

Fibromyalgie hat viele Gesichter. Das erfordert eine individuelle Therapie, denn die chronischen Schmerzen im Bereich der Gelenke sind für die Betroffenen eine grosse Einschränkung. Mit der multimodalen Behandlung werden die Beschwerden so gut wie möglich kontrolliert. Neben der medikamentösen Therapie spielt auch regelmässige Bewegung eine wichtige Rolle. Hier helfen Bandagen, weil sie Schmerzen lindern und so die Bewegungsfreude fördern.

Was ist Fibromyalgie?

Die Fibromyalgie oder ganz korrekt das Fibromyalgie-Syndrom (FMS), ist eine Form von Rheuma die nicht die Gelenke betrifft, sondern die Muskeln und das Gewebe in gelenksnähe. Zu den diffusen chronischen Muskelschmerzen können weitere Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Depression, Morgensteifigkeit, Missempfindungen oder Wetterfühligkeit kommen.

Betroffen sind vor allem Personen im mittleren Lebensalter, wobei Frauen deutliche häufiger daran leiden als Männer.

Ursache

Die genaue Ursache für Fibromyalgie ist nicht bekannt. Da es familiär zu Häufungen kommt, scheint die Vererbung eine Rolle zu spielen. Auslöser sind aber immer weitere Faktoren, wie Schmerzstörungen, Stress oder Depressionen. Weitere Auslöser wie mitochondriale Fehlfunktionen oder Nährstoffmangel werden zurzeit erforscht.

Da es bei FMS keine körperlichen Veränderungen gibt, die sich durch bildgebende Verfahren oder Laboruntersuchungen nachweisen lassen, ist die Diagnose der Fibromyalgie schwierig und erfolgt im Ausschlussverfahren.

Behandlung von Fibromyalgie

Fibromyalgie ist unheilbar. Bei der Behandlung wird der Schwerpunkt deshalb auf die Schmerzlinderung und die verbesserte Funktionalität im Alltag gelegt.

Multimodale Behandlungsmodelle sind am erfolgreichsten und sollten individuell zusammengestellt werden. Dabei spielt das Selbstcoaching und Selbstmanagement eine wichtige Rolle. Die Betroffene spürt selbst am besten, mit welcher Anwendung sie die Schmerzen lindern können.

Grundsteine der Therapie bilden das sportliche Training und die medikamentöse Behandlung mit Schmerzmitteln, wobei es nur wenige geeignete Präparate gibt. Nach Bedarf kann ergänzend eine psychologische Therapie verordnet werden.

Beim Selbstmanagement spielen vor allem physikalische Anwendungen eine wichtige Rolle. Wärmende Bäder, Selbstmassagen, Bewegungsübungen oder ähnliches, können von den Betroffenen jederzeit selbständig durchgeführt werden.

Bandagen als sinnvolle Ergänzung der Fibromyalgie-Therapie

Auch wenn es manchem Patient beim Gedanken an Sport mit Fibromyalgie graust, ist Bewegung gerade bei Fibromyalgie besonders wichtig. Verschiedene Studien zeigen, dass bereits alltägliche Aktivitäten wie Arbeiten im Haushalt, Spazieren oder Treppensteige die Beschwerden lindern. Sportliches Ausdauertraining bei mittlerer Intensität, sowie leichtes Krafttraining und Dehnübungen haben einen noch besseren Effekt.

Bandagen unterstützten die Gelenke und Muskeln beim Sport und im Alltag. Das Kompressionsgestrick sorgt für ein sicheres, stabiles Gefühl und massiert das Gewebe bei jeder Bewegung sanft. Dieser Massageeffekt lindert schmerzen und hilft Fibromyalgie-Betroffenen, langfristig wieder Freude an der Bewegung zu gewinnen.

Die richtige Bandage bei Fibromyalgie-Syndrom

Bandagen sind bei Fibromyalgie ein sinnvolles Hilfsmittel um Schmerzen in gelenksnähe zu lindern. Es stehen verschiedene Modelle für jeden Gelenkbereich des Körpers zur Verfügung. Hier einige Beispiele.

GenuTrain Kniebandage: Die hochwertige Bandage umschliesst das Bein im Kniebereich mit einem weichen Kompressionsgestrick und erzeugt bei jeder Bewegung eine angenehme Massagewirkung. Gestrickszonen mit unterschiedlicher Elastizität sorgen für eine optimale Anpassung an jede Bewegung. Funktionselemente wie die seitlichen Federstäbe und die Patellapelotte erzeugen ein hohes Sicherheitsgefühl beim Gehen oder Rennen.

Mobilis EpiCare Ellenbogenbandage: Die extra weiche Ellenbogenbandage ist aus flauschigem Material gestrickt. Sie unterstützt das Gelenk und das umliegende Gewebe mit einer sanften Massage und einer leichten Wärmewirkung.

Mobilis LumboCare Rückenbandage: Die weiche, gepolsterte Rückenbandage wärmt angenehm und hilft bei Schmerzen im unteren Rücken. Da die Bandage ohne weitere Funktionselemente auskommt, bleibt die Bewegungsfreiheit voll erhalten. Das schafft ideale Voraussetzungen für einen gesunden, bewegten Alltag.

Staudt Manschetten für die Wärmetherapie

Kompressionsbandagen eignen sich für die Anwendung am Tag, in der Nacht sind sie nicht geeignet. Genau dann leiden viele Fibromyalgie-Betroffenen aber besonders, was ihnen den Schlaf raubt. Hier können die Staudt Manschetten helfen, welche für die Wärmetherapie der Gelenke in der Nacht konzipiert sind.

Die wärmenden Staudt Manschetten sind für alle Gelenke der Extremitäten erhältlich, aber auch als Weste, um den Schulterbereich während der Nacht angenehm zu wärmen.

Um die Wärmewirkung der Staudt Manschetten noch zu verbessern, gibt es das Staudt Gel, das am Abend vor dem Anziehen der Manschette aufgetragen wird.

Die Nachbehandlung der Schulterluxation und Stabilisierungsoperation

Schulterluxation

Renkt die Schulter aus, werden meist Weichteile rund um das Gelenk verletzt. Eine Ruhigstellung der Schulter begünstigt den natürlichen Heilungsprozess nach dem Einrenken. Wird die Schulter trotzt Ruhigstellung nicht wieder stabil, verhindert eine Stabilisierungsoperation eine erneute Luxation. Auch hier erfolgt die Nachbehandlung zuerst mit einer Ruhigstellungsorthese. Kraft und Beweglichkeit werden danach schrittweise wieder aufgebaut.

Was ist eine Schulterluxation?

Die Schulter ist ein Gelenk mit sehr grossem Bewegungsumfang. Die Bewegungsfreiheit wird durch die sehr flache Gelenkpfanne gewährleistet. Für die Stabilität der Schulter sind nämlich nicht wie bei andern Gelenken die Knochen verantwortlich, sondern die Gelenkkapsel, die Bänder, die Gelenklippe und die Rotatorenmanschette. Wegen dieser flachen Gelenkpfanne kann der Oberarmkopf bei einem Unfall relativ einfach gegen unten herausspringen. Bei dieser Ausrenkung kann es zu Verletzungen der Weichteile kommen. Häufig ist es die Gelenklippe, die abreisst. Die Gelenkkapsel wird überdehnt.

Behandlungsmöglichkeiten Schulterluxation

Zuerst stabiliseren, dann mobilisieren!

Renkt die Schulter aus, wird sie im Krankenhaus sofort wieder eingerenkt, sofern keine Knochen verletzt sind. Danach wird die Schulter für 2 Wochen ruhiggestellt, um eine erneute Ausrenkung vorzubeugen. Die gereizten Weichteile kommen dabei zur Ruhe und eine allfällige Entzündung kann abklingen. Während dieser Ruhigstellungsphase beginnt die Physiotherapie, die sich zuerst nur auf den Ellenbogen und die Hand konzentriert, um bleibende Bewegungseinschränkungen durch die Ruhigstellung des Arms vorzubeugen.

Nach zwei Wochen wird auch die Schulter in die Therapie mit einbezogen. Zuerst erfolgen die Übungen noch mit Unterstützung des Therapeuten, danach alleine unter Anweisung. Das Ziel der Therapie ist ein ausreichender Muskelaufbau um das Schultergelenk zu stabilisieren.

Bleibt die Schulter trotz konservativer Therapie instabil, ist eine erneute Luxation sehr wahrscheinlich. Gerade bei jüngeren Patienten wird deshalb häufig eine Operation empfohlen, bei der die Gelenklippe wieder angenäht und die Gelenkkapsel gestrafft wird.

Nachbehandlung bei Schulterluxation entscheidend

Egal ob nach einer wieder eingerenkten Schulterluxation oder nach einer Stabilisierungsoperation, die Nachbehandlung ist entscheidend. Während der Ruhigstellungsphase darf der Arm nicht bewegt werden. Eine Orthese verhindert Bewegungen zuverlässig. Nach ca. 2 Wochen, wenn die Physiotherapie beginnt, dürfen Arm und Schulter wieder bewegt werden. Allerdings darf die Schulter nicht über 0° nach aussen gedreht werden, da sonst erneute Verletzungen drohen.

Eine früh-funktionelle Mobilisierung ist wichtig, um bleibende Einschränkungen zu verhindern!

Ein behutsamer Wiederaufbau der Beweglichkeit und Kraft ist erforderlich. Hier sind übermässige Belastungen genauso schädlich wie zu starkes Schonen. Wird das Gelenk zu lange ruhiggestellt, drohen nämlich dauerhafte Bewegungseinschränkungen.

Patienten müssen sich in jedem Fall an die Vorgaben von Arzt und Physiotherapeut halten, damit ein optimales Behandlungsergebnis erzielt wird.

Ruhigstellende Orthese nach der Schulterluxation/ OP

Um die Schulter ruhigzustellen, wird der Unterarm 90° angewinkelt vor dem Rumpf fixiert. Dafür stehen verschiedene Schulterfixierungsorthesen zur Verfügung.

Die klassische Gilchrist Schulterbandage wird meist in der Klinik abgegeben. Sie besteht aus breiten Gurten, die den Unterarm am Handgelenk stützen und den Oberarm am Rumpf fixieren. Da der Armtragegurt über die gegenüberliegende Schulter verläuft, kann es zu Verspannungen kommen.

Moderne Schulterorthesen (z.B. OmoLoc, OmoXpress light) kommen deshalb ganz ohne Tragegurt aus. Der Arm wird an einer breiten Bauchbandage fixiert. Zwei Schlaufen am Unterarm und eine am Oberarm sorgen für besten Halt.

Schulterbandage für die Nachbehandlung

Nach ungefähr 2 Wochen darf die Schulter wieder bewegt werden, allerdings nur in einem beschränkten Umfang während der Physiotherapie. Ab wann die Gilchrist Bandage auch im Alltag weggelassen werden kann, bestimmt der behandelnde Arzt. Um die Schulter im Alltag noch zu entlasten, ohne die Freiheit vollständig einzuschränken, stehen verschiedene Bandagen zur Verfügung.

Die einfachste und günstigste Variante ist der BraceID Armtragegurt Comfort, der den Unterarm zuverlässig stützt und dank Schultergurt eine übermässige Aussenrotation verhindert.

Mehr Bewegungsfreiheit bietet die OmoTex Schulterbandage, die den Unterarm frei lässt und so eine fast normale Funktion bei alltäglichen Erledigungen ermöglicht. Die gestrickte Bandage umschliesst Schulter und Oberarm. Eine sanfte Kompression, sowie eine frei positionierbare Pelotte regen die Durchblutung an, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Mittels Brustgurt wird der Oberarm am Körper fixiert, was die Abduktion und ein Stück weit auch die Aussenrotation in dieser späten Phase der Nachbehandlung verhindert. Wird der Brustgurt entfernt, ist der volle Bewegungsumfang gewährleistet, die Schulter wird aber noch propriozeptiv unterstützt.

Zur sanften Unterstützung am Ende der Nachbehandlung und beim Wiedereinstieg in den Sport, eignet sich die OmoTrain S Schulterbandage. Sie unterstützt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks. Eine Massagepelotte regt die Durchblutung an. Sie ist frei positionierbar und kann auch entfernt werden. So hilft die Schulterbandage bei einem stabilen Gelenk Schonhaltungen oder Fehlbelastungen vorzubeugen.