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Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander! Nur so können realistische Therapieerfolge erwartet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie wissenswertes rund um Bandagen und Stützen.

Testbericht: SellaFix N

Die SellaFix N Daumenorthese habe ich gewählt, weil man sie abwaschen kann und weil sie kein Wasser aufnimmt. Da ich als Florist den ganzen Tag mit nassen Schnittblumen zu tun habe, ist eine „normale“ Daumenorthese für mich keine Option. Wie sich die SellaFix N im Alltag geschlagen hat, lesen Sie in diesem Testbericht.

SellaFix N Daumenorthese im Test
SellaFix N Daumenorthese im Test 2

Feste Daumen-Orthese

Die SellaFix N ist eine sehr feste Orthese, die den Daumen absolut ruhigstellt. Die Schale liegt starr um den Finger. Da der Rest der Hand frei bleibt, kann man aber trotzdem noch (fast) wie gewohnt greifen und arbeiten.

Dank dieser hohen Stabilität bietet die Orthese eine gute Wirkung. Die Schmerzen meines „Skidaumens“ haben bald nachgelassen und mittlerweile ist alles gut verheilt, ganz ohne Operation.

Passform einfach selber anpassen

Direkt aus der Packung war die Passform der SellaFix N nicht ideal für meine Hand. Man kann die Orthese aber problemlos selber umformen, dafür ist sie vorgesehen. Dazu muss man sie nur kurz ins ca. 70°C warme Wasser legen. Auch ohne Vorkenntnisse habe ich es mühelos geschafft die Orthese passgenau an meinen Daumen anzuformen. Passt es nicht auf Anhieb, wird die Orthese einfach erneut ins warme Wasser gelegt und neu angeformt.

SellaFix N Daumenorthese Ansicht von oben
SellaFix N Daumenorthese Ansicht von vorne

Tragekomfort

Obwohl die Bort SellaFix N absolut unflexibel ist, bietet sie einen guten Komfort, sobald man sie an die Hand angepasst hat. Das Material ist auf der Innenseite beflockt, sodass es sich angenehm sanft auf der Haut anfühlt. Der mitgelieferte Polsterstreifen kann bei Bedarf an einer beliebigen Position in die Daumenorthese eingeklebt werden, um allfällige Druckstellen abzudecken. Er lässt sich auch zuschneiden. Ich habe die Polsterung allerdings nicht benutzt.

SellaFix N – eine saubere Sache

Bei der Arbeit werden meine Hände oft nass und schmutzig. Die SellaFix N hat sich auch unter diesen Bedingungen gut geschlagen. Sie lässt einfach abwaschen und abtrocknen. Zum Händewaschen muss man sie nicht jedes Mal ausziehe. Die Perforation sorgt nämlich für eine gute Belüftung. Man schwitzt nicht und wenn die Hände nass werden, trocknen sie schnell wieder.

Auch Verschmutzungen sind für die Orthese aus Kunststoff kein Problem. Sie lassen sich mit Wasser und allenfalls etwas Spülmittel mühelos entfernen.

Fazit

Die SellaFix N Daumenorthese ist trotz der hohen Materialfestigkeit angenehm zu tragen. Voraussetzung ist, dass man sie vor der ersten Anwendung an die Hand anpasst, was nicht schwierig ist und lediglich etwas warmes Wasser benötigt. Da der Daumen vollständig ruhiggestellt wird, ist die Wirkung ausgezeichnet. Der Heilungsprozess wird optimal unterstützt.

+hohe Stabilisierung
+hygienisch, abwaschbar und schnell trocknend
+thermoplastisch verformbar
+sanfte Beflockung auf der Innenseite

– Muss vor der ersten Anwendung an die Hand angepasst werden. (Ist zugleich auch ein Pluspunkt, aber ich kann mir vorstellen, dass sich das nicht jeder zutraut)

Handgelenkbandagen für Fahrradfahrer

Schmerzt das Handgelenk beim Fahrradfahren, ist meist eine Überbelastung aufgrund der ungünstigen Haltung die Ursache. Neben der richtigen Einstellung des Velos helfen Handgelenkbandagen solche schmerzhaften Überbelastungen vorzubeugen. Bandagen ohne Schiene lassen sich auch beim Velofahren angenehm tragen.

Handgelenkschmerzen beim Fahrradfahren

Schmerzendes Handgelenk beim Fahrradfahren

Beim Fahrradfahren stützt man sich während langer Zeit in einer ungünstigen Position auf dem Lenker ab, sodass das Handgelenk überstreckt wird. Schmerzen im Handgelenk sind deshalb ein Problem, das viele Fahrradfahrer und auch Motorradfahrer kennen. Weiter kann das Bremsen die Sehnen übermässig belasten. Auf unebenen Wegen können auch Schläge die durch das Vorderrad auf den Lenker übertragen werden, Handgelenkschmerzen auslösen.

Handgelenk beim Velofahren schützen

Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Das gilt auch für Handgelenkschmerzen beim Fahrradfahren. So schonen Sie das Handgelenk bei der nächsten Velotour:

  • Lenker richtig einstellen (lassen)
  • Griffpolster mit ergonomischer Auflage verwenden
  • Allenfalls „Hörner“ am Lenker anbringen um die Handposition variieren zu können
  • Auf unebenen Wegen ein Velo mit Federgabel verwenden
  • Kraft der (Unter-)Arme regelmässig trainieren
  • Eine Handgelenkbandage tragen
  • Regelmässig Pause machen

Handgelenkbandage ohne Schiene für Radfahrer

Kompressionsbandagen unterstützen das Handgelenk auf mehreren Ebenen. Einerseits fördern sie die propriozeptive Stabilisierung des Gelenks, also die Eigenstabilisierung durch die Muskeln. Andererseits helfen sie ungünstige Positionen zu verhindern. Die Kompression fördert zudem die Durchblutung des Gewebes. Damit sich eine Bandage während dem Fahrradfahren angenehm trägt, darf sie keine Schienen aufweisen. Folgende Handgelenkbandagen unterstützen das Gelenk ohne Schiene.

Boomerang Wrist Wrap

Die Boomerang Wrist Wrap Bandage von BioSkin ist aus einem dreischichtigen Laminat gefertigt. Die Innere Schicht aus Micro-Fleece ist angenehm weich. Die äussere Schicht ermöglicht es, den Mikro-Klettverschluss beliebig zu positionieren. Das Geheimnis liegt aber im Kern des Laminats. Die Smart Skin Membrane ist ein festes, kaum dehnbares und dennoch hauchdünnes Material, das dem Handgelenk Stabilität bietet.

Boomerang Wrist Wrap anlegen
Die Handgelenkbandage wird einfach mit gewünschtem Zug angewickelt
Boomerang Wrist Wrap anlegen
Dank dünnem Material eignet sie sich bestens auf dem Velo

Zum Anziehen legt man die Boomerang Wrist Wrap mit der Fingeröffnung über den Daumen. Zuerst wird das obere Band ums Handgelenk gewickelt und mit dem Klettverschluss verschlossen. Danach verfährt man mit dem zweiten Verschlussband genau gleich. Die Klettverschlüsse ermöglichen eine stufenlose, individuelle Anpassung der Kompressionsstärke und Stabilisierung.

Active Color Sport Handgelenkbandage

Die Sport Handgelenkbandage von Active Color ist aus einem weichen Neopren-Material gefertigt. Sie stützt das Handgelenk angenehm und wirkt gleichzeitig leicht polsternd. Da das Neopren die Körperwärme zurückhält, bleibt das Gelenk stets auf „Betriebstemperatur“ und kühlt auch bei langem Abwärtsfahren nicht aus.

Die Anwendung der Bandage ist ganz einfach. Das lange Band wird mit der Öffnung über den Daumen gestülpt. Ein kleiner Klettverschluss befestigt die Bandage vorläufig, damit man sie mühelos ums Handgelenk wickeln kann.

Mobilis ManuCare

Die elastischen Mobilis ManuCare Handgelenkbandagen werden im Zweierpack geliefert. Sie sind aus flauschig weichem Material das die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt rundgestrickt. Es schmiegt sich exakt ans Handgelenk an und erzeugt eine sanfte Kompression, um Schmerzen zu lindern und das Handgelenk angenehm zu unterstützen.

Sportbandage fürs Handgelenk
Die Sportbandage sorgt polstert das Handgelenk
Handgelenkband von Sigvaris
Leicht, weich und elastisch – die ManuCare

Ruhigstellende Bandage nach Überbelastung

Schmerzt das Handgelenk am Tag nach der Velofahrt, ist das ein Zeichen für eine Überbelastung. Hier kann eine Kompressionsbandage mit zusätzlichen Druckpelotten und einer ruhigstellenden Schiene Linderung bringen. Wir stellen Ihnen Modelle vor, bei denen sich die Schiene entfernen lässt, damit man die Bandage auch während dem Fahrradfahren nutzen kann.

Bort Select ManuZip

Die Bort Handgelenkbandage lässt sich dank seitlichem Reisverschluss einfach und schmerzfrei anziehen. Sie stützt das Handgelenk nicht nur mit einer angenehmen Kompression, sondern zusätzlich mit einer handunterseitigen Aluschiene und einem frei positionierbaren Stabilo-Band.

Eine Silikonpelotte auf der Aussenseite des Gelenks sorgt für eine sanfte Massage der empfindlichen Stellen.

ManuTrain Handgelenkbandage

Die Bauerfeind Handgelenkbandage ist rundgestrickt und erzeugt eine wirkungsvolle Kompression. Auf der Innen- und Aussenseite des Handgelenks liegt je eine Pelotte, um den Druck zu erhöhen und die Schmerzen zu lindern. Stabilisiert wird das Handgelenk durch das Zusammenspiel der Kompression mit dem Innenhandstab und dem Handgelenkgurt.


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Symphysenlockerung mit Bandage behandeln

Die Symphyse verbindet die beiden Schambeine auf der Vorderseite des Beckens. In der Schwangerschaft, aber auch bei einem Unfall oder durch Fehlbelastungen beim Sport, kann sich das knorpelige Gewebe lockern. Schmerzen im Schambeinbereich und damit einhergehende Kreuzschmerzen lassen sich mit einer Bandage lindern. Zusätzliche Physiotherapie und etwas Geduld lassen das Problem meist innert drei Monaten verschwinden. Schwangere müssen sich etwas länger gedulden, weil die kräftigende Physiotherapie erst nach der Geburt starten kann.

Therapie ISG Blockad mit Bewegung

Die Symphyse – eine knorpelige Verbindung des Beckenrings

Das Becken besteht aus drei Knochen, die mit stabilem Faserknorpel verbunden sind. Zwei Verbindungen liegen auf der Rückseite des Beckens zwischen Kreuzbein und Darmbein. Sie werden Iliosakralgelenk (ISG) genannt. Auf der Vorderseite sind die beiden Schambeine durch die Symphyse verbunden. Da sowohl ISG, wie auch Symphyse relativ starre Gelenke mit minimalem Bewegungsumfang sind, ist der Beckenring recht starr.

Schmerzen am Schambein und Rücken

Ist die Symphyse gelockert, treten im Bereich des Schambeins schmerzen auf. Das Becken verliert seine Stabilität, was zu übermässigen Bewegungen im Bereich der eigentlich nahezu starren Verbindung führt und so Schmerzen verursacht. Bei Bewegungen wie Treppensteigen, Bücken oder Aufstehen verstärken sich die Beschwerden. Liegen auf der Seite ist aufgrund der Schmerzen häufig unmöglich.

Nicht selten sind auch die Iliosakralgelenke von der Symphysenlockerung betroffen. Der normalerweise sehr stabile Beckenring driftet auseinander, was die ISG verschiebt und so Schmerzen in unteren Rücken (Kreuz) auslöst. Hier ist eine Abgrenzung zur ISG-Blockade wichtig.

Ursachen für eine Symphysenlockerung

Über 90% der Symphysenlockerungen treten bei schwangeren Frauen auf. Schuld daran sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe lockern. Das sorgt zwar dafür, dass bei der Geburt genügend Platz für den Durchtritt des Kindes durchs Becken zur Verfügung steht, aber bei manchen Frauen eben auch für eine schmerzhafte Lockerung der Symphyse.

Die Symphysenlockerung kann auch ausserhalb der Schwangerschaft auftreten und zwar bei Frauen und Männern. Ursache kann eine ungünstige Bewegung (Stolpern oder Ausrutschen) sein, aber auch eine Fehlbelastung beim Sport, wie Velofahren oder Reiten.

Symphysensprengung bei Unfall oder Geburt

Wird die Symphyse gewaltsam gedehnt, kommt es nicht nur zu einer Lockerung, sondern sogar zu einer Sprengung der Schambeinfuge. Ursache sind Unfälle, wie z.B. ein Sturz beim Motorradfahren, oder aber die Überdehnung der Symphyse bei der Geburt. Bleibt der Beckenring trotz Symphysenruptur stabil und der Abstand der beiden Schambeine ist nicht zu gross, wird eine konservative Therapie wie bei der Symphysenlockerung angestrebt. Nur in schweren Fällen, oder wenn nach einem Unfall Frakturen im Beckenbereich hinzukommen, wird operiert.

Beschwerden bei Symphysenlockerung lindern

Beginnt man frühzeitig mit der konservativen Therapie der Symphysenlockerung, lassen sich die Beschwerden in der Regel gut in den Griff bekommen, sodass eine Operation nicht notwendig ist.

Bandage bei Symphysenlockerung

Um die übermässige Beweglichkeit des Beckens einzuschränken, eignen sich Beckenbandagen oder Symphysen Gürtel. Diese werden rund ums Becken getragen und stabilisieren es von aussen. Dabei ist auf den richtigen Sitz der Bandage zu achten, denn der häufigste Anwendungsfehler ist, dass die Gürtel zu weit oben getragen werden. Zudem sollte man sich nicht scheuen, kräftig an den seitlichen Verschlussbändern zu ziehen. Nur so lässt sich eine schmerzlindernde Stützwirkung erzielen.

Bort Symphysen-Gürtel

Der einfache Symphysen-Gürtel von Bort ist aus einem dünnen, atmungsaktiven Material gefertigt, das sich weich an den Körper anschmiegt. Die zwei schmalen Zuggurten auf der Vorderseite erlauben es, die Bandage satt zu verschliessen und so eine gute Wirkung zu erzielen.

SacroLoc ISG- und Beckenorthese

Die Beckenorthese von Bauerfeind hilft zuverlässig gegen Schmerzen im Bereich der Symphyse, aber auch gegen die damit einhergehenden Beschwerden im unteren Rücken. Die sehr stabile, kaum elastische SacroLoc ist mit flachen Zuggurten mit Umlenkösen ausgestattet. Die Ösen, aber auch die Handschlaufen auf den Verschlusslaschen reduzieren den benötigten Kraftaufwand beim Anziehen der SacroLoc.

Zwei Pelotten im Bereich des Kreuzes massieren und entlasten das Iliosakralgelenk, um die Beschwerden in dieser Region zu lindern.

Bort Stabilo ISG-Bandage

Die aus atmungsaktivem Material gestrickte Beckenbandage von Bort ist mit zwei überkreuzten Gurten mit seitlicher Umlenköse ausgestattet. Sie ermöglichen es, mit der leicht elastischen Bandage eine ausreichende Stabilität zu erzeugen. Im Bauchbereich ist die Bandage eher schmal gestaltet, um die Bewegungsfreiheit zu erhalten.

Schmerzmittel als Ergänzung

Eine gelockerte Symphyse ist schmerzhaft, braucht aber trotzdem Bewegung um zu heilen. Wenn die Schmerzen schon so stark sind, dass nicht mehr an normale Bewegung oder Physiotherapie zu denken ist, helfen Schmerzmittel. Sie erleichtern den Alltag und ermöglichen eine aktive Therapie.

Physiotherapie und Kräftigung

Das Becken ist ein Ansatzpunkt für viele Muskeln und wird nicht nur durch die Symphyse und Bänder stabilisiert, sondern ein Stück weit auch durch die Muskulatur. Bei einer Beckenringinstabilität wird deshalb grossen Wert auf die baldige muskuläre Stabilisierung des Beckens gelegt, um die gelockerte Symphyse zu entlasten.

Welche Übungen sich für Ihre individuelle Situation eignen, erfahren Sie in der Physiotherapie. Was immer geht, sind Beckenbodenübungen, die auch von Schwangeren durchgeführt werden können. Weitere Übungen müssen auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt werden.

Mit Geduld zum Ziel

Die Symphyse ist ähnlich wie die Bandscheiben im Rücken aus Knorpel aufgebaut. Sie ist kaum durchblutet, was die Heilung erschwert. Bei der Therapie der Symphysenlockerung ist deshalb Geduld gefragt. In der Regel beträgt die Heilungsdauer nämlich drei Monate.


Die Gilchrist-Bandage

Gilchrist-Bandagen werden nach Oberarmbrüchen oder Schulterverletzungen eingesetzt. Sie stellen den Arm ruhig und verhindern so Bewegungen in der Schulter indirekt. Das gibt den verletzten Knochen, Muskeln oder Sehnen die nötige Ruhe zum Heilen. Wer die Bandage richtig anzieht und den Arm nach Anleitung des Physiotherapeuten früh mobilisiert, erzielt das bestmögliche Ergebnis.

Vom Gilchrist-Verband zur Gilchrist-Bandage

Als der amerikanische Arzt Thomas Gilchrist den gleichnamigen Verband erfunden hat, verwendete er dazu ganz einfache Verbände, wie man sie in jedem Krankenhaus finden kann. Speziell war seine Wickeltechnik, die den Arm und die Schulter zuverlässig ruhigstellt. Da das Anlegen eines Gilchrist-Verbands für den Patienten selber fast unmöglich ist, gibt es heute Gilchrist-Bandagen. Vorgefertigte Gilchrist-Bandagen bieten die gleich gute Unterstützung und Ruhigstellung, wie ein Verband, sind aber viel einfacher in der Anwendung. Aus diesem Grund wird heute unter einem Gilchrist Verband eigentlich immer eine vorgefertigte Gilchrist-Bandage verstanden, die kostengünstig und einfach in der Handhabung ist.

Indikationen für einen Gilchrist-Bandage

Eine Gilchrist-Bandage stellt Ober- und Unterarm ruhig, was indirekt auch alle Bewegungen in der Schulter verhindert. Es gibt deshalb viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.

Gilchrist-Bandage richtig anlegen

Nicht jede Gilchrist Bandage ist genau gleich aufgebaut. Deshalb muss in erster Linie die Anleitung des Herstellers beachtet werden.

Gemeinsam ist allen, das sie über einen Gurt verfügen, der den Oberarm am Rumpf befestigt.

Bei manchen Modellen ist dieser Gurt als Schlaufe rund um den Oberarm an der Bandage befestigt und muss hinter dem Rücken hindurch zur Hand geführt werden.

Bei andern Modellen ist es genau umgekehrt. Der Gurt ist im Handbereich befestigt und wird zum Oberarm geführt, wo er zwischen Rumpf und Oberarm hindurchgefädelt und auf dem Rücken verschlossen wird.

Modern interpretierte Gilchrist Bandagen verzichten vollständig auf Schultergurt und Rückengurt. Sie bestehen aus einer einzigen Rumpfbandage, an der drei Armschlaufen befestigt sind. Sie umschliessen wie bei der klassischen Gilchrist Bandage den Oberarm, sowie den Unterarm in der Nähe des Ellenbogens und am Handgelenk. Da auf lange Gurten verzichtet wird, ist das Anziehen deutlich einfacher als bei den herkömmlichen Ausführungen.

Für einen korrekten Sitz ist auf drei Punkte zu achten:

  1. Der Unterarm ist ungefähr rechtwinklig gegenüber dem Oberarm gebeugt und liegt waagrecht vor dem Oberkörper.
  2. Der Oberarm ist sicher umschossen und liegt nahe am Oberkörper.
  3. Der gesamte Arm wird sicher gehalten, sodass Bewegungen in der Schulter stark eingeschränkt sind.

Behandlung auch in der Nacht

Verletzungen an der Schulter oder am Oberarm benötigen auch in der Nacht Ruhe. Der Gilchrist muss deshalb am Arm bleiben und die Seitenlage beim Schlafen ist zu vermeiden. Damit man trotzdem gut schlafen kann, wird das Kopfende des Betts leicht erhöht. Der Arm wird mit einem Keil oder zusätzlichen Kissen gestützt.

Ruhigstellen aber richtig

Wird der Bewegungsumfang der Schulter und des Ellenbogens Tag und Nacht eingeschränkt, besteht immer die Gefahr, dass sich Bänder und die Gelenkskapsel verkürzen. Der Bewegungsumfang des betroffenen Gelenks nimmt ab und kann nachhaltig vermindert sein. Das gilt es möglichst zu verhindern. Die beste Massnahme dagegen ist die frühzeitige Mobilisation.

In vielen Fällen darf bereits in der ersten Woche nach der Operation oder dem Unfall mit einfachen passiven Bewegungsübungen angefangen werden. Das heisst, der Arm wird bewegt, ohne dafür die Muskeln anzuspannen. Häufig wird das Armpendeln empfohlen, bei dem der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt ist, der Arm nach unten hängt und in verschiedene Richtungen sanft geschwungen wird. Auch das Heben des Arms mit dem andern Arm, oder durch den Physiotherapeuten, ist eine Übung die früh durchgeführt werden kann. Eine vorgängige Instruktion durch den Arzt oder die Physiotherapie verhindert eine falsche oder übermässige Belastung.

Mit fortschreitendem Heilungsverlauf, dürfen immer mehr Übungen durchgeführt werden, auch aktive. Je nach Unfallhergang oder Operation wird darf schon nach 6-8 Wochen mit isometrischen Kräftigungsübungen begonnen werden, um einen übermässigen Muskelabbau zu verhindern.

Gilchrist-Bandage kaufen

Bandagenshop.ch bietet eine grosse Auswahl an Gilchrist-Bandagen. Jedes Modell hat individuelle Vorteile, die Funktion und Wirkung ist aber bei allen gleich. Sie stellen Unter- und Oberarm ruhig, um indirekt auch den Bewegungsumfang der Schulter einzuschränken. Eine kleine Auswahl im Überblick:

Gilchrist Schulterbandage von Omnimed

Die Gilchrist Bandage aus weich gepolsterten Gurten lässt sich dank Klettverschlüssen stufenlos an den Körper anpassen. Breite Bänder sorgen nicht nur für einen sicheren Halt, sondern auch für einen guten Tragekomfort. Die gesunde Schulter wird so vor Druckstellen geschützt.

Bort OmoXpress light Schulterorthese

Die OmoXpress light besteht aus einem breiten, weichen Rumpfgurt und drei Arm-/Handschlaufen. Der Ruhigstellungswinkel kann zwischen 0-20° Abduktion im Schultergelenk variiert werden. Das dank den Armschlaufen, die frei am Rumpfgurt fixiert werden.

OmoBasic nach Gilchrist für Kinder

Die OmoBasic Gilchrist-Bandage speziell für Kinder bietet einen zuverlässigen Halt auch beim Spielen, ist weich gepolstert und kindgerecht gestaltet. Klettverschlüsse erlauben es, die Bandage exakt an die Grösse des Kindes anzupassen. Ein zweiteiliger Schultergurt bietet einen guten Komfort und schützt die Schulter vor Druck oder Belastung.

Das gesamte Gilchrist-Bandagen Sortiment finden Sie bei Bandagenshop.ch.

Corona: Mit Sport zu Hause fit bleiben

Sport

Das Corona-Virus, social distancing und die neusten Verordnungen des Bundes alle Fitnessstudios zu schliessen, machen es nicht einfacher Sport zu treiben. Während es sonst eher die fehlende Motivation oder Zeit ist die einen vom Sport abhält, muss man jetzt, da man so viel Zeit hätte, gemäss Verordnung darauf verzichten. Doch auch ohne Fitnesstudio kann man Sport treiben und sich in der Natur oder zu Hause fit halten.

Sport – was ist trotz Corona-Pandemie noch erlaubt?

Die Verordnung des Bundesrates ist klar, seit dem 17.März 2020 bis vorerst am 19.April 2020 sind Sportzentren, Schwimmbänder und Skigebiete neben allen weiteren Freizeiteinrichtungen geschlossen. Was das bedeutet, anhand von einigen Beispielen aus dem Alltag:

Verboten sind:

  • Besuch im Fitnessstudio oder Schwimmbad
  • Fussballspielen mit Freunden
  • Gruppenwanderung
  • Jogginggruppe mit den Nachbarn

Erlaubt sind folgende Aktivitäten alleine, oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt:

  • Joggen draussen
  • Wandern
  • Spazieren
  • Badminton, Frisbee etc. im eigenen Garten

Sport trotz Covid-19

Die Symptome von Covid-19 können sehr mild sein, deutlich weniger schlimm als bei einer Erkältung oder Grippe. Trotzdem gilt es bei Covid-19 wie bei jeder andern Infektion auch, auf den Sport zu verzichten, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind und noch 24h darüber hinaus. Wann nach schweren Fällen wieder mit dem Sport begonnen werden darf, bestimmt der behandelnde Arzt.

Sport zu Hause ohne Geräte

Aus dem Fitnessstudio kennt man die grosse Fülle an Kraftgeräten. Diese sind aber gar nicht nötig, um auf gesunde weise die Muskeln zu stärken. Klassische Fitnessübungen, oder auch isometrische Übungen stärken die Muskulatur. Ein paar einfache Übungen:

Liegestütz
Rumpfbeugen
  • Liegestützen: Wer nicht so geübt ist, kann die Übung auch auf den Knien durchführen. Profis fügen ein Plyo-Element ein, indem sie bei gestreckten Armen leicht abspringen, oder sogar klatschen.
  • An der Wand sitzen: Für mindestens 30 Sekunden mit dem Rücken an die Wand lehnen, als würde man auf einem Stuhl sitzen. Einfacher wird’s, wenn man die Beine nicht ganz 90° anwinkelt. Wer eine Herausforderung sucht, hebt abwechselnde jedes Bein für 20 Sekunden.
  • Ausfallschritt: Stehen Sie gerade, die Beine sind etwa Schulterbreit auseinander. Machen Sie mit einem Bein einen Schritt nach vorne und beugen Sie das Knie wenn möglich bis 90°. Halten Sie die Position kurz und gehen Sie zurück in die Ausgangsposition. Die Übung kann auch mit einem Schritt nach hinten durchgeführt werden (rückwärts Ausfallschritt).

Einfache Hilfsmittel für ein effektives Training zu Hause

Für ein gutes Training zu Hause ist eine Fitnessmatte oder Jogamatte empfehlenswert. Sie gibt Halt, schützt dem Boden und ist bei knienden Übungen eine angenehmere Unterlage als der harte Plattenboden. Einfache Sportgeräte wie ein Fitnessband oder ein Balance-Kissen, brauchen wenig Platz und machen das Training vielfältiger.

Fitnessbänder erlauben es, fast alle Übungen die man normalerweise mit Hanteln macht, auch zu Hause durchzuführen.

Balanceboards oder Balancekissen fügen klassischen Übungen wie Liegestützen oder Ausfallschritt eine Gleichgewichtskomponente hinzu und sprechen so die tiefe Haltemuskulatur an.

So bleibt die Motivation beim Heimtraining erhalten

  • Setzen Sie sich ein Ziel, z.B. bis Ende der „ausserordentlichen Lage“ 10 Liegestützen zu schaffen, das motiviert.
  • Treiben Sie mit Ihren Mitbewohnern Sport und spornen Sie sich gegenseitig an.
  • Probieren Sie verschiedenen Übungen aus und lassen Sie sich von Videoanleitungen inspirieren.
  • Planen Sie den Sport fix in Ihren Tagesablauf ein. Das hilft Ihnen, im Homeoffice und in der Isolation eine Tagesstruktur zu behalten, um physisch und psychisch fit zu bleiben.

Zahlreiche Sportartikel und Zubehör finden Sie bei uns im Shop.

Bleiben Sie zu Hause, bleiben Sie gesund!

Handgelenkorthesen bei distaler Radiusfraktur

Bei der distalen Radiusfraktur handelt es sich um den häufigsten Knochenbruch beim Menschen, der einen Viertel aller Knochenbrüche ausmacht. Wenn das Handgelenk nach einem Sturz gebrochen ist, braucht es nicht immer eine Operation. Die konservative Behandlung mit Gips oder Handgelenkorthese reicht bei nicht verschobenen Brüchen häufig aus.

Behandlung distaler Radius Fraktur mit Orthese
Behandlung der dist. Radius-FX mit einer ManuLoc long von Bauerfeind

Was ist eine distale Radiusfraktur?

Die Speiche ist der grössere der beiden Unterarmknochen und wird auf Lateinisch Radius genannt. Wenn dieser Knochen bricht, dann meist in unmittelbarer Nähe zum Handgelenk. Umgangssprachlich wird die distale Radiusfraktur deshalb auch Handgelenkbruch genannt. Dabei wird zwischen drei Typen unterschieden, abhängig von der Handgelenkbeteiligung.

  • A-Fraktur: Radiusfraktur ohne Handgelenkbeteiligung
  • B-Fraktur: Radiusfraktur mit teilweiser Handgelenksbeteiligung
  • C-Fraktur: Radiusfraktur mit Handgelenksbeteiligung
Schema Radius-Fraktur

Sturz auf die Hand als häufigste Ursache

Stürze bremst man instinktiv mit den Händen ab. Durch die übermässige Krafteinwirkung kann der Radius brechen. Meist ist die Hand dabei überstreckt, was zur sogenannten Colles-Fraktur führt. Selten kommt es zum Sturz auf die gebeugte Hand und damit zu einer Smith-Fraktur.

Aber auch bei einem Autounfall kann es zur Radiusfraktur kommen, weil man sich am Lenkrad festhält und beim Aufprall ähnliche Kräfte wirken wie bei einem Sturz auf die Hand.

Kinder und Senioren als Betroffene

Kinder und Jugendliche sind mit ihrem grossen Spieltrieb und den vielen sportlichen Aktivitäten wie Inlineskaten, Schlittschuhlaufen oder Velofahren häufig Opfer einer Radiusfraktur. Auch mit zunehmendem Alter und abnehmender Knochendichte steigt das Risiko für Handgelenkbrüche wieder an. Bei Frauen aufgrund von Osteoporose stärker als bei Männern.

Röntgenbilder für die Diagnosestellung

Das wichtigste Mittel für die Diagnosestellung ist wie bei allen Knochenbrüchen das Röntgenbild. Ist das Handgelenk nach einem Sturz druckempfindlich, geschwollen und schmerzt, werden Röntgenbilder in zwei Ebenen angefertigt. Sie zeigen nicht nur, ob das Gelenk gebrochen ist, sondern auch, ob die beiden Bruchenden verschoben sind. Die klinische Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob die Durchblutung, Sensibilität oder Motorik eingeschränkt sind.

Allfällige Begleitverletzungen wie Bandrupturen, Gefässverletzungen oder Verletzungen der Handwurzelknochen werden meist bei der klinischen Untersuchung oder beim Röntgen festgestellt. Nur selten ist eine Computertomographie notwendig, um die Diagnose zu verfeinern.

Therapieoptionen bei Radiusfraktur

Egal ob eine konservative oder operative Therapie angezeigt ist, als erstes muss der Bruch wieder gerichtet werden. Der Knochen soll schliesslich in seiner ursprünglichen Form zusammenwachsen, damit das Handgelenk nach der Heilung wieder normal funktionsfähig ist. Eine lokale Betäubung reduziert die Schmerzen beim Einrenken des Bruchs. Dabei hält eine Person den Oberarm fest, während der Unterarm flach auf einem Tisch liegt. Die zweite Person zieht an der Hand und übt mit dem Daumen Druck auf das Radiusfragment aus.

Konservative Therapie

Nach der Reposition wird das Handgelenk mit einem Gipsverband oder einer Orthese für 4-6 Wochen ruhiggestellt. Während dieser Heilungsphase wird der Bruch mehrmals geröntgt, um allfällige Verschiebungen der Bruchstellen rechtzeitig zu erkennen.

Spickdraht-Osteosynthese

Ist der Bruch nur gering verschoben und sind die Gelenkflächen nicht beteiligt, kann man die distale Radiusfraktur nach dem Einrenken mit Spickdrähten (Kirschner-Drähten) stabilisieren. Diese dünnen Drähte werden durch kleine Hautschnitte in den Knochen getrieben, was dem Patienten eine grössere Operation erspart. Auch nach der Spickdraht-Osteosynthese kann der Bruch bei Belastung wieder verrutschen. Deshalb ist hier eine mindestens 6 wöchige Nachbehandlung mit Gips oder Orthese notwendig. Danach werden die Drähte unter Lokalanästhesie wieder entfernt.

Operation (Plattenosteosynthese)

Ist ein Bruch instabil, oder die Gelenkfläche mitbetroffen, muss der Knochen mit einer Platte fixiert werden. Direkt nach der Plattenosteosynthese ist der Knochen übungsstabil. Das heisst, man darf den Arm sofort nach der Operation wieder bewegen und kann frühzeitig mit der Physiotherapie beginnen. Das bietet den Vorteil, dass Beweglichkeit und Kraft trotz distaler Radiusfraktur kaum verloren gehen. Die Platten können im Körper verbleiben und müssen nur entfernt werden, falls sie stören.

Frühmobilisation mit einer Handgelenksorthese

Nicht bei jeder distalen Radiusfraktur ist die Behandlung mit einem Gips notwendig. Ist der Bruch nicht verschoben und stabil, können auch Orthesen eingesetzt werden, die das Handgelenk ruhigstellen. Studien zeigen ganz klar, dass Patienten Orthesen gegenüber Gipsverbänden vorziehen, weil sie einen besseren Komfort bieten, weniger voluminös sind und bessere Hygiene gewährleisten. Auch die Beweglichkeit wird weniger eingeschränkt. Patienten mit Orthese führen die aus der Physiotherapie bekannten Übungen auch zu Hause selbständig durch. Beweglichkeits- und Kraftverlust fallen dadurch deutlich geringer aus, als bei Patienten mit Gips.

Grundsätzlich weiss man heute, dass man die Ruhigstellungsphase so kurz wie möglich halten sollte. Bei manchen Patienten kommt deshalb auch eine ergänzende Anwendung von Gips und Handgelenkorthese in Frage. Nach wenigen Wochen, wenn der Bruch ausreichend stabil ist, wird der Gips durch eine Handgelenkorthese ersetzt und die Physiotherapie kann beginnen.

Handgelenksorthesen bei distaler Radiusfraktur

Bei einer distalen Radiusfraktur muss eine ausreichend stabile Orthese gewählt werden. Die Stabilität muss durch mindestens zwei starre Schienen gewährleistet sein. Ausserdem muss die Orthese bis über die Mitte des Unterarms reichen, um Drehbewegungen im Handgelenk ausreichend einzuschränken.

ManuLoc long
Die ManuLoc long ist mit einer zusätzlichen Fingerauflage erhältlich
D-Ring Handgelenkorthese
Die D-Ring wird in einer extra-langen Version angeboten.

Bauerfeind ManuLoc long Schiene

Die Handgelenkorthese von Bauerfeind (ManuLoc Long Handgelenkschiene) ist mit zwei seitlichen und einer handunterseitigen Schiene ausgestattet. Die volare Schiene ist so geformt, dass sie das Handgelenk in der Neutralstellung ruhigstellt. Daumen und Finger bleiben vollständig frei. Die verlängerte Orthese ist mit vier Bändern mit Klettverschlüssen ausgestattet, mit denen man die Orthese exakt an den Arm anpassen kann.

BraceID D-Ring Handgelenksorthese

Die stabile D-Ring Handgelenkorthese ist mit zwei Schienen ausgestattet, die sowohl Auf- und Abbewegungen, wie auch seitliche Bewegungen zuverlässig verhindern. Extra weiches, feines Material sorgt für besten Tragekomfort. Die Orthese ist in zwei verschiedenen Längen erhältlich, wobei sich für Erwachsene mit einer distalen Radiusfraktur die lange Variante besser eignet.

Rückenbandage beim Sport tragen

Immer wieder werden wir bei Bandagenshop.ch von Kunden gefragt, ob man Rückenbandagen beim Sport tragen darf. Das ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, denn Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen und steigert die Wirksamkeit der Bandagen. Für Athleten gibt es ausserdem Rückenbandagen speziell für den Sport.

Bewegung verbessert die Wirksamkeit von Bandagen

Sporttreiben mit Rückenbandage

Moderne Rückenbandagen erzeugen eine unterstützende Kompression. Da die Bandagen den Muskelbewegungen nicht vollständig nachgeben, entsteht bei Bewegung eine Massagewirkung. Der Druck wird durch die Bewegung kurzzeitig und punktuell erhöht. Das regt die Durchblutung und die Propriozeption an.

Auch die häufig in Rückenbandagen eingearbeiteten Massagepelotten entfalten erst bei Bewegung ihre volle Wirkung. Die Massagenoppen werden bei jeder Bewegung sanft über die Haut bewegt und steigern so die Durchblutung.

Es ist also nicht nur möglich, sich mit einer Rückenbandage zu bewegen, sondern sogar nötig.

Sport bei Rückenschmerzen

Gewichtheben, Golfen und Tennisspielen sollte man mit Rückenschmerzen lieber lassen. Es gibt aber viele Sportarten, die dem Rücken auch bei einem „Hexenschuss“ guttun. Dazu gehören z.B. leichtes Joggen auf weichem Untergrund, Yoga, Nordic Walking, Klettern oder Fahrradfahren.

Die meisten Rückenschmerzen sind nämlich auf eine schwache Muskulatur und Bewegungsmangel zurückzuführen. Sport ist also genau das richtige Mittel gegen Rückenschmerzen. Kurzfristig werden die Beschwerden durch Sport gelindert, langfristig lassen sich Rückenschmerzen durch einen gezielten Kraftaufbau vorbeugen.

Rückenbandagen für Sportler

Grundsätzlich kann und soll man sich mit allen Kompressionsbandagen regelmässig bewegen. Es gibt aber auch Rückenbandagen speziell für Sportler. Diese sind aus speziellen Funktionsfasern gefertigt, die auch bei starkem Schwitzen ein angenehmes Tragegefühl gewährleisten.

Sports Back Support by Bauerfeind

Die Sports Back Support Rückenbandage ist aus einem innovativen Material gefertigt. Es hat eine netzartige Struktur, die viel frische Luft an die Haut lässt. Eine dünne Verarbeitung erlaubt es, die Bandage unauffällig unter der Sportkleidung zu tragen. Das Design ist mit den Farben Rivera und Schwarz ebenfalls optimal auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.

Die Massagepelotte im hinteren Bereich der Bandage ist mit acht grossen Noppen ausgestattet, die den Rücken während dem Sport massieren.

Bort StabiloBasic Sport Rückenbandage

Die StabiloBasic Sport Rückenbandage ist für den Alltag und die Anwendung im Sport bestens geeignet. Sie unterstützt den unteren Rücken mit vier flexiblen Stäben und einer stabilisierenden Kompression. Die dreieckige Pelotte massiert das Kreuzbein mit vielen kleinen Noppen.

Coolmax-Technologie sorgt bei dieser Rückenbandage dafür, dass man beim Sport ein frisches Tragegefühl geniesst. Die Coolmax-Fasern sind nämlich atmungsaktiv und haben im Vergleich zu andern Fasern eine bis zu 25% grössere Oberfläche mit mikroskopischer Strukturierung. Damit ziehen sie Feuchtigkeit an und leiten sie von der Haut weg.

Push care Lumbalbandage

Push setzt bei seinen Bandagen auf Sympress-Mikrofasern. Sie sind extrem weich und gleichzeitig stabil. Entsprechend leicht und dünn ist die Push care Lumbalbandage ausgeführt, sodass sie beim Sport, aber auch im Alltag einen angenehmen Tragekomfort bietet. Ein Polster mit vier grossflächigen Noppen massiert die schmerzenden Stellen im unteren Rückenbereich und entlastet die Wirbelsäule. Die Pelotte lässt sich frei positionieren.

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Hypertrophe Narben behandeln

Hervorstehende Narben können für die Betroffenen störend sein. Zum Glück bilden sich diese sogenannten hypertrophen Narben in der Regel von selbst zurück. Wer auf Nummer sicher gehen will, unterstützt den natürlichen Reifungsprozess des Narbengewebes mit einer konservativen Therapie. Mit invasiven Behandlungen wird 1-2 Jahre zugewartet.

Narben behandeln

Was ist eine hypertrophe Narbe?

Eine hypertrophe Narbe ist wulstig und ragt über das umliegende Hautniveau hinaus. Häufig erscheint sie kordelförmig. Meist ist das Gewebe zudem gerötet. Juckreiz und Berührungsempfindlichkeit sind möglich, aber nicht immer vorhanden.

Ursachen

Hypertrophe Narben entstehen, wenn sich während der Wundheilung, oder in einem frühen Stadium der Narbenbildung vermehrt Bindegewebszellen (Fibroblasten) bilden. Das überstehende Narbengewebe ist, anders als beim Keloid, auf die ursprüngliche Wundregion begrenzt.

Häufig entstehen hypertrophe Narben nach grossflächigen Verletzungen, wie z.B. Schürfwunden. Eine gestörte Wundheilung durch Infektionen oder Schmutz begünstigt die Entstehung einer wulstigen Narbe ebenfalls.

Behandlung von erhabenen Narben

Bei vielen Betroffenen bildet sich eine hypertrophe Narbe von selbst zurück. Das ist dem natürlichen Prozess der Narbenreifung zu verdanken. Während ungefähr 2 Jahren entwickelt sich das Narbengewebe noch weiter. Es zieht sich zusammen, sodass die Narbe schmaler wird. Auch die Durchblutung nimmt ab. Zurück bleibt ein schmaler, heller Strich.

Da man sich aber nicht darauf verlassen kann, dass sich eine hypertrophe Narbe von selbst zurückbildet, sollte bei störenden Narben frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden. Wird die Therapie möglichst bald nach der Wundheilung gestartet, kann man die Phase der Narbenreifung noch voll ausnutzen. Da die Tendenz zur spontanen Rückbildung bei hypertrophen Narben sehr grosse ist, werden in der Regel zuerst konservative Behandlungsansätze ausprobiert.

Zur konservativen Narbenbehandlung gehören:

  • Narbensalbe: Silikonhaltige Narbensalben hinterlassen auf der Haut einen feinen Schutzfilm. Er schützt die Haut vor dem Austrocknen und begünstigt so die Reifung des Gewebes.
  • Narbenpflaster: Silikonplatten zur Behandlung von Narben sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Bei stark erhabenen Narben, hat sich die Behandlung mit dicken Silikonpflastern bewährt. Sie halten nicht nur die natürliche Hautfeuchtigkeit zurück, sondern auch die Körperwärme. In diesem warmen, feuchten Milieu kann sich das Narbengewebe einfacher reorganisieren. Der sanfte Druck des Pflasters begünstigt das Abflachen der Narbe ebenfalls.
  • Kompressionstherapie: Stark ausgeprägte hypertrophe Narben werden mit Kompression behandelt. Dafür wird spezielle Kompressionskleidung angefertigt. Die Behandlung erfolgt während 6-24 Monaten, weil die Umbildung des Gewebes nur langsam voranschreitet. Um die Wirkung zu verstärken, kann man Kompressionskleidung mit Silikonnarbenpflastern kombinieren.

Zeigt die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg, gibt es verschiedene invasive Behandlungsmethoden, die allerdings nur von erfahrenen Ärzten angewendet werden sollten. Injektionen mit Glukokortikosteroiden, das „Vereisen“ (Kryotherapie) der Narbe oder eine Laserbehandlung sind vielversprechende Möglichkeiten.

Die operative Entfernung von Narbengewebe ist insbesondere bei Narben angezeigt, die unter Spannung stehen.

Unschöne Narben vorbeugen

Die Narbenbildung ist individuell und ein Stück weit von genetischen Faktoren bestimmt. Gerade bei der Entstehung von hypertrophen Narben, spielen aber auch äussere Einflüsse eine wichtige Rolle. So begünstigt man eine flache, unauffällige Narbenbildung:

  • Wunden sofort reinigen, desinfizieren und sauber abdecken.
  • Wunden und frische Narben schonen und Spannungen der Haut vermeiden.
  • Baden und langes, heisses Duschen mit Wunden und frischen Narben vermeiden.
  • Ab dem Tag des Wundverschlusses Silikonnarbenpflaster anwenden.

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Seitenbandriss am Knie

Die Seitenbänder geben dem Knie Halt, können bei einem Unfall aber reissen. Ein Seitenbandriss ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch zu einer Instabilität im Kniegelenk. Orthesen schonen das Knie während der Heilungsphase. Mit gezieltem Training wird die seitliche Aufklappbarkeit des Gelenks verringert. Bei Sportlern reicht das nicht immer aus für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Hier ist eine operative Refixation des gerissenen Seitenbands nötig.

Untersuchung des Seitenbands
Untersuchung des medialen Seitenbands (Quelle: Bauerfeind.de)

Die Seitenbänder und ihre Funktion

Die Seitenbänder verbinden den Ober- und Unterschenkelknochen miteinander. Sie geben dem Kniegelenk Stabilität, damit es seitlich nicht wegknickt. Am Knie gibt es das Aussenband und das Innenband. Weitere Bänder im Kniegelenk, die Gelenkskapsel und die Muskeln tragen ebenfalls zur Stabilität des Kniegelenks bei, weshalb ein Seitenbandriss nicht immer zu einer bleibenden Instabilität führen muss.

Unfallhergang beim Seitenbandriss

Eine grosse Krafteinwirkung auf den Unterschenkel, bei dem das Knie seitlich weggedrückt wird, ist die häufigste Ursache für einen Seitenbandriss. Diese Situation gibt es z.B. beim Skifahren, wenn der Ski „einsteckt“ und der Unterschenkel gegen aussen weggezogen wird. Aber auch beim Fussball, wenn der Gegner einen bei einer Grätsche seitlich in den Unterschenkel tritt, kommt es oft zu Seitenbandverletzungen am Knie. Betroffen ist in den meisten Fällen das Innenband.

Bänderzerrung oder Seitenbandriss

Werden die Bänder über ihre natürliche Dehnbarkeit hinaus belastet, führt das zu Verletzungen. Wie bei allen Bandverletzungen, kann man auch bei den Seitenbändern des Knies folgende Varianten unterscheiden:

  • Bänderzerrung: Das Band wird überdehnt. Unter Schonung heilt das Band von selbst wieder aus. Es bleiben keine langfristigen Schäden zurück. Schon nach wenigen Wochen klingen alle Beschwerden ab.
  • Teilriss des Seitenbands: Wenn einzelne Fasern des Seitenbands reissen (Teilruptur) zeigen sich ähnliche Symptome wie bei einem vollständigen Bänderriss. Das Knie schmerzt und ist an der betroffenen Stelle geschwollen. Bei Belastung nehmen die Beschwerden zu, weil das Gelenk instabil ist. Die Instabilität fällt im Gegensatz zum vollständigen Bänderriss geringer aus.
  • Vollständiger Seitenbandriss: Reisst ein Seitenband vollständig (Bandruptur), ist das Knie instabil. Häufig ist beim Unfall ein knallendes Geräusch wahrnehmbar. Das Knie schmerzt, vor allem bei Belastung, an der entsprechenden Stellen. Es kommt wie auch bei der Teilruptur zu einem Bluterguss.

Diagnose

Mit klinischen Tests kann der Arzt einen Seitenbandriss relativ einfach diagnostizieren. Bildgebende Verfahren werden eingesetzt, um das genaue Ausmass der Verletzung zu bestimmen und Begleitverletzungen wie knöcherne Ausrisse, Kreuzbandrisse, Meniskus- und Knorpelverletzungen auszuschliessen.

Behandlung des Seitenbandrisses

Als erste Massnahme sollte das betroffene Bein ruhiggestellt und hochgelagert werden. Kühle Kompressen, ein satt anliegender Verband und Salben können die Beschwerden lindern. Haushaltsübliche Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen helfen zusätzlich gegen die Schmerzen.

Während 4-6 Wochen unterstützt dann eine Bandage oder Orthese das Knie. Bei Bänderzerrungen ist eine einfache Kniebandage ausreichend. Bei (Teil-)Rupturen ist eine Bandage mit seitlichen Schienen, oder eine feste Rahmenorthese notwendig, um dem Knie den nötigen Halt zu bieten.

Ergänzend dazu wird in der Physiotherapie die Kraft und Beweglichkeit trainiert, sodass das Gelenk trotz verletztem Seitenband wieder stabil wird.

Lässt sich das Knie durch diese konservative Therapie nicht ausreichend stabilisieren, ist eine operative Befestigung des Bands, oder eine Bandplastik notwendig.

Bandagen und Orthesen bei Seitenbandriss

Je ausgeprägte die Instabilität des Knies ist, desto stärker muss die Schiene das Knie führen, um Fehlbelastungen vorzubeugen.

GenuTrain Kniebandage bei Seitenband-Zerrung

Die gestrickte Kniebandage unterstützt das Gelenk mit einer propriozeptiven Wirkung. Die gesteigerte Eigenwahrnehmung regt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks an, um Fehlbelastungen vorzubeugen. Eine durchblutungssteigernde Kompression lindert die Schmerzen.

BraceID Kniebandage mit Schienen bei Seitenbandriss

Die Kniebandage von BraceID ist mit zwei seitlichen Gelenkschienen ausgestattet. Polyzentrische Gelenke mit zwei Drehpunkten folgen der Beugebewegung beim Gehen ungehindert. Mittels zweier stabiler Zuggurten werden die Schienen satt am Bein befestigt. Weiches Zahopren-Material spendet dem Knie sanfte Wärme.

Bort GenuXpress bei Seitenbandriss mit hoher Instabilität

Bei einer ausgeprägten Instabilität des Knies nach einem Seitenbandriss, bietet die Bort BenuXpress Knieorthese maximale Sicherheit. Die feste Rahmenorthese wird mit sechs Bändern sicher am Bein befestigt. Die seitlichen Gelenke erlauben es, das Knie wie gewohnt zu strecken und zu beugen. Bei Bedarf lässt sich die Bewegungsfreiheit durch das Einsetzen von seitlichen Keilen aber auch ganz einfach einschränken.

Instabilität als Risiko

Ein Seitenbandriss macht das Knie instabil. Die Instabilität wird durch verschiedene Tests ermittelt, bei denen der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel in gestreckter oder leicht gebeugter Stellung nach innen oder aussen gedrückt wird. Anhand der Aufklappbarkeit des Gelenks wird die Instabilität in drei Grade eingeteilt.

  • Grad I: leichte Instabilität mit einer Aufklappbarkeit < 5 mm
  • Grad II: mittlere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von 5-10 mm
  • Grad III: schwere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von > 10 mm

Ist das Seitenband nicht vollständig gerissen, gewinnt das Knie durch Schonung und anschliessendes Krafttraining oft seine volle Stabilität zurück. Bei einem vollständigen Seitenbandriss stellt sich immer die Frage, ist eine Operation nötig oder nicht.

Meist wird innert 9 Monaten mittels konservativer Therapie eine ausreichende, aber nicht vollständige Stabilität erreicht. Bei sportlich sehr aktiven Personen kann eine Operation deshalb sinnvoll sein. Sport mit instabilem Knie kann das Gelenk nämlich reizen und so zu anhaltenden Knieschmerzen führen. Auch das Risiko für erneute Verletzungen, oder einen vorzeitigen Gelenkverschleiss ist bei einer Instabilität im Knie erhöht.

Schienbeinschmerzen beim Skifahren verhindern

Skifahren

Wenn die Skischuhe am Schienbein drücken oder scheuern, ist das ganze Skivergnügen dahin. Machen Sie sich deshalb schon vor den Skiferien Gedanken zu einem geeigneten Schienbeinschutz. Schienbeinpolster, oder Kompressionsskisocken mit Polsterzonen sind zuverlässige Helfer.

Schienbeinschmerzen im Skischuh

Es gibt verschiedene Gründe, für Schienbeinschmerzen im Skischuh. Mit den richtigen Schuhen und den geeigneten Schutzpolstern kann man vorbeugen.

Schmerzhafte Druckstelle im Skischuh

Beim Skifahren hat man immer eine leichte Vorlage. Während der gesamten Fahrt stützt man sich also mit dem Schienbein am Skischuh ab. Das Schienbein ist aber von Natur aus nicht für solche Druckbelastungen vorgesehen. Es hat kein Fettpolster oder Schleimbeutel die es schützen. Das kann das Gewebe, oder sogar die Knochenhaut reizen.

Lösung: Spezielle Schienbeinpolster aus Silikon, oder in leichten Fällen auch gepolsterte Skisocken, reduzieren die Druckbelastung und damit auch die Schmerzen.

Schienbein wund von Skischuh

Ist das Schienbein nach dem Skifahren wundgerieben, sitzt wohl der Skischuh nicht ganz perfekt. Er reibt am Bein und reizt die Haut so lange, bis sich kleine Wunden bilden. Häufig ist das in zu gross gewählten Skischuhen der Fall.

Lösung: Überprüfen Sie den Skischuh auf Falten, Fusseln oder andere störende Objekte im Bereich des Schienbeins. Achten Sie auch darauf, die Schnallen genügend stark zu verschliessen. Zusätzlich sollte man Skisocken mit Kompression wählen, weil sie satt am Bein anliegen und nicht verrutschen. Das reduziert die Reibung auf der Haut.

Krämpfe und Muskelkater

Beim Skifahren werden durch die leichte Hocke Muskelgruppen beansprucht, die man im Alltag eher wenig trainiert. Das kann zu Krämpfen oder Muskelkater führen.

Lösung: Trainieren Sie die Beinmuskulatur schon einige Wochen vor den Skiferien. Übungen wie der Ausfallschritt oder Kniebeugen lassen sich durch das Trainieren mit einem Balance-Kissen noch intensivieren. Die zusätzliche Gleichgewichts-Komponente spricht die tiefe Haltemuskulatur an, wie es auch beim Skifahren der Fall ist.

Ausserdem sollte man auf gut sitzende Skischuhe achten, damit man sich nicht mit den Zehen „festkrallen“ muss.

Schienbeinpolster fürs Skifahren

Der PediSoft TexLine Schienbeinschutz ist ein ca. 4.5 mm dickes Silikonpolster. Es wird direkt aufs Schienbein gelegt, wo es selbständig haftet. Durch regelmässiges Abwaschen, bleibt die Haftwirkung lange erhalten. Das viskoelastische Material schützt das Schienbein vor Druckstellen.

Eine textile Oberfläche verhindert, dass das Polster übermässig an der Kleidung oder am Skischuh haftet. So werden Scherbewegungen reduziert und die Haut geschont.

Skisocken mit Schienbeinpolster

Die CEP Skisocken mit Kompression bieten Skifahrern mit empfindlichen Schienbeinen gleich mehrere Vorteile. Eine weiche Polsterzone am Schienbein schützt diese empfindliche Stelle vor Druckspitzen. Weiter sorgt die Kompression für einen sicheren Halt der Socken am Bein. Störende Falten werden dadurch ebenso vermieden, wie ein Scheuern der Socken am Bein. Die Skisocken gibt’s in drei Varianten: CEP Ski Merino, CEP Ski Thermo und CEP Ski Ultralight.

Die Kompressionswirkung fördert ausserdem die Durchblutung und hilft so die Muskelermüdung hinauszuzögern. Einen gezielten Muskelaufbau vor dem Skifahren ersetzt das aber nicht.

Sports Insoles Ski & Skate

Da Schienbeinschmerzen beim Skifahren oft auch mit einem ungenügenden Halt in den Skischuhen zusammenhängen, können Einlagesohlen wie die Sports Insoles Ski & Skate ebenfalls einen Beitrag zu mehr Komfort im Skischuh leisten. Sie bieten der Ferse seitlichen Halt und stabilisieren das Fussgewölbe. Eine Auflage für die Zehen sorgt für eine entspannte Fussstellung im Skischuh.