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Sport trotz Arthrose

Sport mit Arthrose treiben

Arthrose gilt gemeinhin als Alterskrankheit, was falsch ist. Bereits in der Altersgruppe 30-44 leiden über 4% der Personen an Arthrose. In der Gruppe von 45-64 sind es schon um die 20%, über 65 sind es um die 40%. Das zeigt, eine grosse Gruppe an jungen, aktiven Personen leidet an Arthrose in einem oder mehreren Gelenken. Die Betroffenen stehen oft mitten im Arbeitsleben und haben auch noch sportliche Ziele, die sie erreichen möchten. Eine angepasste Trainingsstrategie und das Tragen einer Bandage helfen, um trotz Arthrose sportlich aktiv zu bleiben.

Funktionsweise des Gelenks

Die Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen. Die Gelenkflüssigkeit dient als Schmiermittel, damit die Knorpel bei Bewegung möglichst leicht aneinander vorbeigleiten können. Weiter ist die Gelenkflüssigkeit (Synovialis) für die Ernährung des Knorpels verantwortlich. Dieser ist nämlich nicht durchblutet. Bei Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpel gepresst, um diesem Nährstoffe zuzuführen.

Das gesamte Gelenk wird von einer festen Kapsel umschlossen, die durch Bänder verstärkt ist. Die Bänder geben dem Gelenk Stabilität, damit es nicht über das normale Mass hinaus beweglich ist. Aber auch eine gut trainierte Muskulatur leistet einen Beitrag an die Gelenkstabilisierung.

Sport bei Arthrose hilfreich

Arthrose ist manchmal schmerzhaft, weshalb Betroffene am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden. Dabei ist Bewegung bei Arthrose entscheidend um den Knorpelabbau zu bremsen. Durch Bewegung wird der Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt. Sport hilft zudem die muskuläre Stabilisierung zu verbessern und so schmerzhafte Überbelastungen vorzubeugen.

Welche Sportarten bei Arthrose ideal sind

Idealerweise wählt man bei Arthrose Sportarten, die Ausdauer und Kraft fördern, ohne die Gelenke durch Aufschläge oder abrupte Richtungswechsel zu belasten.

  • Langlauf: Klassisches Langlaufen mag weniger im Trend liegen als Skating, ist aber weniger belastend für die Gelenke und einfacher zu erlernen. Einzig für Personen mit Arthrose im grossen Zeh ist er allenfalls ungeeignet, weil der Fuss bei der Abstossbewegung in gebeugtem Zustand belastet wird.
  • Schwimmen: Beim Schwimmen ist der richtige Stil entscheidend. Brustschwimmen kann Hüfte und Knie durch das seitliche Anziehen belasten. Schonender ist der Beinschlag, wie man ihn vom Kraulen kennt, bei dem die Beine auf und ab bewegt werden.
  • Wandern: Regelmässiges Wandern kräftigt die Muskulatur. Vorsicht geboten ist bei typischem Freizeitwandern, wo man nach mehreren Monaten Pause in den Ferien sofort Höchstleistungen anstrebt. Grundsätzlich ist Wandern auf flachen oder aufsteigenden Wegen schonender als abwärtswandern.
  • Klettern: Die langsamen, kontrollierten Bewegungen beim Klettern sind schonend für die Gelenke. Gleichzeitig wird der ganze Körper trainiert. Klettern ist deshalb für Personen jeden Alters geeignet. Wird in der Halle mit einem oben befestigten Seil (Top Rope) geklettert, ist der Sport absolut ungefährlich.
  • Yoga: Viele Artrosepatienten klagen über Steifheit in den Gelenken. Yoga wirkt nicht nur kräftigend, sondern fördert auch die Beweglichkeit.
  • Krafttraining: Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke. Regelmässige Kräftigungsübungen sind also bei Arthrose bestens geeignet. Verzichten sollte man auf Gewichtheben mit Maximalgewicht. Besser sind isometrische Übungen, Krafttraining mit Gummibändern oder Seilzügen.
  • Velofahren: Velofahren ist eine der effektivsten Ausdauersportarten. Im Winter ersetzen Hometrainer, Spinning Bike oder Rollentrainer das Training in freier Natur. So kann man das ganze Jahr ohne Unterbruch weitertrainieren.
  • Walking: Walking mit oder ohne Stöcke hat einen ähnlich guten Trainings-Effekt wie Joggen, ist aber schonender für die Gelenke.
Wandern bei Arthrose
Langlauf bei Arthrose

Trainingsanpassung bei Arthrose

Wer regelmässig Marathons läuft, im Fussballclub aktiv ist, oder den Winter am liebsten auf der Skipiste verbringt, ist oft nicht bereit diese liebgewonnenen Aktivitäten wegen Arthrose aufzugeben. Hier gilt es, die individuell beste Lösung zwischen Lebensqualität und Schonung der Gelenke zu finden. Manchmal ist es nötig die Ziele etwas tiefer zu stecken, in anderen Fällen kann es ausreichen das Training anzupassen. So könnte das aussehen.

Regelmässig trainieren

Wer regelmässig trainiert, baut nicht nur Muskeln auf. Die passiven Strukturen wie Bänder und Sehnen passen sich mit der Zeit an Belastung an und profitieren von regelmässigem Training. Es ist auch schonender für die Gelenke dreimal pro Woche kurz zu trainieren als einmal sehr lange.

Alternativtrainings einbauen

Sportliche Leistungsfähigkeit setzt sich aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination und Technik zusammen. Ausser der sportartspezifischen Technik lassen sich alle anderen Parameter der Leistungsfähigkeit bei verschiedenen Sportarten trainieren. Viele Profi-Athleten setzen deshalb auf ein gemischtes Training, um die Belastung gering zu halten und gleichzeitig optimal trainiert zu sein. Ausdauer kann man beim Velofahren oder Langlaufen trainieren und regelmässiges Krafttraining schafft ideale Voraussetzungen für Erfolg in der Lieblingssportart.

Gelenke mit Bandage unterstützen

Wer mit Arthrose regelmässig Sport treibt, kann das betroffene Gelenk mit einer Bandage unterstützen. Kompressionsbandagen massieren das Gelenk mit einer Pelotte. Der leichte Massageeffekt wird durch Bewegung verstärkt und wirkt schmerzlindern. Zudem werden Gelenkergüsse vorgebeugt.

Ein weiterer wichtiger Effekt von Kompressionsbandagen ist die propriozeptive Wirkung. Die verbesserte Eigenwahrnehmung unterstützt die muskuläre Stabilisierung des Gelenks. Das beugt schmerzhafte Fehlbelastungen vor.

Die besten Bandagen für Sportler mit Arthrose

Bandagen gibt es für fast jedes Gelenk. Der Unterstützungsgrad unterscheidet sich bei den verschiedenen Modellen. Für die Behandlung von Arthrose beim Sport haben sich Kompressionsbandagen mit Pelotte bewährt. Alternativen sind wärmende Bandagen aus Neopren, die aber beim Sport oft zu wenig Stabilität bieten. Im fortgeschrittenen Fällen, bei denen die Arthrose mit einer Instabilität einhergeht, können Orthesen mit festen Schienen helfen. Wir stellen Ihnen die besten Kompressionsbandagen vor.

Bandage bei Arthrose im Kniegelenk

Die GenuTrain Kniebandage hat ein atmungsaktives Gestrick, das sich optimal ans Bein anpasst. Mit ihrer Omega+-Pelotte erzeugt sie eine hervorragende Wirkung. Das Polster liegt rund um die Kniescheibe. Unterhalb der Patella ist es mit einer festen Einlage verstärkt. Diese erzeugt bei Bewegung eine intensive Massage. Zwei grosse Noppen, die Hoffa-Pads, drücken sanft auf den Fettkörper unterhalb der Kniescheibensehne und entlasten so die Patella. Die seitlichen Flügel stützen die Menisken, um die Belastung während dem Sport möglichst gering zu halten und so Verletzungen vorzubeugen.

Sprunggelenkbandage bei Arthrose

Die Talo Stabil Plus Sport unterstützt den Knöchel nicht nur mit seinem Kompressionsgestrick, sondern auch mit seitlichen Pelotten und einem stützenden Band. Die Pelotten liegen auf beiden Seiten unterhalb des Knöchels, wo sie die typischen Schmerzpunkte bei Sprunggelenkarthrose massieren.

Das dünne, teilelastische Band wird hinten an der Bandage festgeklettet und dann wie eine Acht um das Sprunggelenk gewickelt. Da die Achter-Tour in beide Richtungen gestartet werden kann, lässt sich die Fussinnen- oder Aussenkante anheben, je nachdem wo die Unterstützung benötigt wird. Wenn das Gelenk stabil ist, kann man das Band auch weglassen.

Handgelenkbandage für den Sport

Um Arthroseschmerzen im Handgelenk während dem Sport zu lindern, eignet sich die Manudyn Supreme Handgelenkbandage. Sie ist auf der Handgelenkaussenseite mit einer entlastenden Air-Matrix Pelotte ausgestattet, die dank einer Perforation atmungsaktiv und besonders leicht ist. Das zirkuläre Band mit Klettverschluss erhöht die Kompression, kann aber auch weggelassen werden. Die Schiene auf der Handgelenkunterseite stabilisiert das Handgelenk. Ist für den Sport die volle Bewegungsfreiheit gefragt, kann die Schiene einfach entfernt werden.

Rückenbandage für Sport bei Arthrose

Um den unteren Rücken beim Sport zu entlasten sind Kompressionsbandagen wie die Sports Back Support by Bauerfeind ideal. Sie unterstützt den Rücken mit zwei flexiblen Stäben und einer aktivierenden Kompression. Da der Rücken nicht durch feste Elemente gestützt wird, fördert die Bandage den Muskelaufbau. Eine grossflächige Massagepelotte lindert Schmerzen bei jeder Bewegung.

Die netzartige Struktur des Gestricks macht die Bandage besonders atmungsaktiv. Wärme und Feuchtigkeit können sofort entweichen, sodass man auch bei einem intensiven Training nicht zu warm hat.

Schulterbandage bei Arthrose

Die Schulter zu unterstützen ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken ist nicht ganz einfach, da es sich um das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper handelt. Am besten gelingt es mit der OmoTrain S. Die gestrickte Kompressionsbandage wird wie ein Ärmel über den Oberarm gezogen und mit einem Brustgurt befestigt, um die Schulterkappe in Position zu halten.

Eine Delta-Pelotte, die dank Klettverschluss individuell positionierbar ist, massiert das Gelenk bei jeder Bewegung. Schmerzen werden gelindert und die Durchblutung angeregt.

Ellenbogenbandage für Athleten

Die Bort EpiBasic Sport Ellenbogenbandage bietet dank Coolmax-Technologie stets ein kühles, trockenes Tragegefühl. Seitlich in der Bandage eingearbeitet liegen zwei Pelotten. Sie entlasten die Sehnenansätze und stützen das Gelenk.

Ein zirkuläres Band mit Schnellverschluss erhöht die Vorspannung der Unterarmmuskulatur, was die Eigenstabilisierung verbessert.

Handgelenkbandage fürs Krafttraining

Krafttraining mit einer Handgelenkbandage

Bei ambitionierten Kraftsportlern gehören Handgelenkbandagen zur Grundausrüstung. Aber auch wer ein gesundheitsorientiertes Krafttraining an Geräten dem Bankdrücken mit Maximalgewicht vorzieht, profitiert davon. Die Bandagen helfen eine Fehlbelastung des Handgelenks vorzubeugen und fördern erst noch die richtige Ausführung der Übungen. Davon profitieren Kraftsportler jeden Alters und jedes Leistungsniveaus. Personen mit Handgelenkbeschwerden oder Arthrose kann eine Bandage ein schmerzfreies Training ermöglichen.

Die richtige Haltung ist entscheidend

Richtige Handgelenkstellung beim Training
Das Handgelenk sollte auch unter Belastung in einer neutralen Position sein.

Beim Krafttraining, egal ob mit Hanteln oder an einem Kraftgerät, machen sowohl Anfänger wie auch erfahrene Athletinnen oft den gleichen Fehler – das Handgelenk wird überstreckt. Diese Position mach das Training kurzfristig einfacher, überlastet aber das Gelenk und führt langfristig zu Handgelenkschmerzen. Ausserdem steigt das Risiko für Verletzungen, Instabilität und Arthrose im Handgelenk.

Richtig ist es, das Handgelenk beim Krafttraining in einer neutralen Position zu halten. Am einfachsten stellt man, sich die Hand als Verlängerung des Arms vor. Wichtig ist es, während der ganzen Übung auch an die Handgelenke zu denken, damit man die richtige Position einhält bis man das Gewicht wieder ablegt.

Liegestütz ohne Griffe
Bei Liegestützen wird die Hand zwangsweise in eine überstreckte Stellung gebracht.
Liegestütz mit Griffen
Hier helfen Griffe (Push-Up Bars) oder es können auch Hanteln benutzt werden.

Wie Handgelenkbandagen wirken

Handgelenkbandagen liegen satt um das Handgelenk und erzeugen Kompression. Der Druck von aussen wirkt durchblutungsfördernd und stützt das Gelenk leicht. Besonders wichtig ist die propriozeptive Wirkung der Kompressionsbandage. Propriozeption ist die Lagewahrnehmung des Körpers. Sie gibt dem Gehirn Rückmeldung über die Lage des Körpers im Raum, sowie der einzelnen Gleidmassen im Verhältnis zueinander. Diese Innenwahrnehmung läuft unbewusst ab, kann aber durch Kompression verstärkt werden. So begünstigen Kompressionsbandagen eine gute Position der Hand, selbst wenn die Aufmerksamkeit kurz davon abgelenkt ist.

Gut zu wissen: Da Bandagen die Eigenstabilisierung des Gelenks anregen, unterstützen sie den Kraftaufbau und es findet kein Gewöhnungseffekt statt.

Nicht immer sind Handgelenkbandagen für Kraftathletinnen und Kraftathleten als reine Kompressionsbandagen ausgeführt. Manche Modelle verfügen zusätzlich über unelastische Verstärkungen oder wenig elastische Bänder, um die Stabilität von aussen zu erhöhen.

Andere Modelle sind aus Neopren gefertigt, um das Handgelenk leicht zu wärmen.

Die besten Handgelenkbandagen für Krafttraining

Bandagen wie das Sports Wrist Strap oder der Boomerang Wrist Wrap werden vorbeugend eingesetzt um das Handgelenk vor Fehl- oder Überbelastung beim Krafttraining zu schützen. Wer trotz Erkrankungen des Handgelenks nicht auf ein leichtes Krafttraining verzichten will, kann sich dabei von den Bort Handgelenkbandagen unterstützen lassen.

Sports Wrist Strap by Bauerfeind

Die Sports Wrist Strap hat ein weiches Inlay das die Bandage sicher am Handgelenk hält, während man das äussere Band zuzieht. Eine weitmaschige Strickweise verleiht der Bandage atmungsaktive Eigenschaften. Zudem ist das Material anpassungsfähig, damit die Bewegungsfreiheit beim Training nicht eingeschränkt wird. Da Bauerfeind bei dieser Bandage ganz auf eine Daumenschlaufe verzichtet, kann man jede Bewegung ungestört ausführen und hat stets den vollen Grip.

Sports Wrist Strap
Wrist Strap im Krafttraining

Zur Auswahl steht die Sports Wrist Strap in zwei sportlichen Designs in Schwarz oder Rivera.

Boomerang Wrist Wrap

Die Boomerang Wrist Wrap Bandage hat eine Daumenschlaufe. Sie wird über den Finger gelegt, bevor man die beiden Bänder nacheinander ums Handgelenk wickelt.

Gefertigt ist die Boomerang Handgelenkbandage aus dem patentierten Ultima 2SL Material. Sein Herzstück ist die Smart Skin Membran, die kaum elastisch ist. Weiches Micro-Fleece auf der Innenseite sorgt für einen angenehmen Komfort, während das Obermaterial dem Klettverschluss Haftung bietet. Da alle Schichten fest miteinander laminiert sind, ist das Ultima 2SL Material nur 1,3 dünn und trotzdem sehr stabil.

Das gibt dem Handgelenk beim Krafttraining einen sicheren Halt. Da die Handfläche frei bleibt, ist ein guter Halt an der Hantelstange gewährleistet.

Active Color Handgelenkband

Das Handgelenkband von Active Color wird in einem Set zu zwei Stück geliefert. Die weiche Bandage lässt sich vollständig öffnen und mit einem Klettverschluss ums Handgelenk befestigen. Das zusätzliche Stabilo-Band ist mit einem Ende an der Bandage fixiert und wird zirkulär ums Handgelenk geführt. Die Kompressionsstärke kann mit dem Klettverschluss individuell eingestellt werden.

Active Color Handgelenkband beim Krafttraining
Die Bänder bieten einen optimalen Support fürs Handgelenk, ohne zu stören.
Hanteltraining mit Bandage
Dank elastischem und unelastischem Band lassen sie sich sehr gut den Bedürfnissen anpassen.

Active Color Sport Handgelenkbandage

Die Neopren Bandage von Active Color Sport bietet eine etwas leichtere Kompressionswirkung als die andern vorgestellten Handgelenkbandagen. Dafür erzeugt sie eine angenehme Wärmewirkung, die das Gelenk auf «Betreibstemperatur» bringt. Personen die unter morgendlichen Anlaufschmerzen oder Steifigkeit leiden, profitieren besonders von dieser Wärme. Da die Handfläche teilweise von der Wickelbandage bedeckt wird, eignet sich diese vor allem für ein leichtes Krafttraining an Geräten.

Bort Manu Basic Sport

Wenn Schmerzen im Handgelenk nicht nur auf übermässiges Training zurückzuführen sind, sondern auf eine Erkrankung wie Arthrose oder eine leichte Instabilität, kann die Bort Manu Basic Sport helfen. Die Kompressionsbandage umschliesst neben dem Handgelenk auch den Handballen, um eine optimale Rundumwirkung zu bieten. Ein viskoelastisches Polster an der Aussenseite entlastet das Handgelenk.

Stabilität erhält das Gelenk durch eine handunterseitige Kunststoffschiene, sowie das verstellbare Band. Band und Schiene lassen sich einzeln entfernen. Fürs Krafttraining kann es nötig sein die Schiene zu entfernen.

Hinweis: Wer trotz Gelenkerkrankung Krafttraining machen will, sollte das mit dem Arzt besprechen. Ein leichtes Krafttraining kann aber gerade bei Instabilität sinnvoll sein, um die muskuläre Stabilisierung des Gelenks zu verbessern.

Kniebandage auf Rezept

Rezept Kniebandage

Liegt ein Rezept für eine Kniebandage vor, wird diese von der Krankenkasse vergütet. Voraussetzung für eine Vergütung ist, dass die gekaufte Bandage mit der Verordnung übereinstimmt. Hier erfahren Sie, welche Gruppen von Kniebandagen es gibt und welches Modell aus der jeweiligen Gruppe besonders empfehlenswert ist.

Kniebandagen ohne Rezept erhältlich

Kniebandagen sind medizinische Hilfsmittel, die ohne Rezept erhältlich sind. Man kann sie online oder in lokalen Geschäften ohne Rezept auf eigene Kosten beziehen. Das Rezept wird nur benötigt um von der Krankenkasse eine Vergütung zu erhalten.

Kniebandagen-Rezept für Vergütung durch die Kasse

Die Pflichtleistungen der obligatorischen Schweizer Krankenkassen werden unter anderem durch die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) festgelegt. Produkte die auf der Liste sind, müssen von der Krankenkasse vergütet werden, wenn ein ärztliches Rezept vorliegt. Der Arzt vermerkt auf dem Rezept neben den Patientenangaben auch die Indikation und die Art der Bandage.

Patient ist frei in der Wahl von Geschäft und Bandage

Als Patientin oder Patient darf man das ärztliche Rezept bei einem beliebigen zugelassenen Sanitäts- oder Orthopädiegeschäft einlösen. Das gilt auch für bei Bandagenshop.ch online gekaufte Kniebandagen, da die Angehrn Medial GmbH ein anerkanntes Sanitätsgeschäft ist.

Bei der Wahl des Produkts hat man als Kunde ebenfalls grosse Freiheit. Das Rezept gibt an um welche Art von Bandage es sich handeln muss, also z.B. eine Kniebandage mit Pelotte. Empfehlungen zu einzelnen Marken oder Produkten sind nicht bindend. Hat die Ärztin bereits gute Erfahrungen mit einem Produkt gemacht und empfiehlt es explizit, kann das aber eine wertvolle Empfehlung sein.

GenuTrain Kniebandage von Bauerfeind
Die GenuTrain Kniebandage eignet sich perfekt für aktive Personen. Das Gelenk wird unterstützt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
GenuTrain A3 Kniebandage gegen Schmerzen
Die GenuTrain A3 Kniebandage überzeugt mit einer starken schmerzlindernden Wirkung. Eine grosse Pelotte massiert das Gelenk.

Kategorien von Kniebandagen nach MiGeL

Um Ihnen die korrekte Wahl der verordneten Kniebandage bei Bandagenshop.ch zu erleichtern, finden Sie zu jedem Produkt das verordnungsfähig ist in der Produktbeschreibung unter dem Abschnitt „Daten“ die MiGeL-Nummer.

Gemäss MiGeL wird zwischen verschiedenen Arten von Kniebandagen unterschieden. Für jede Art von Bandage ist ein Höchstvergütungsbetrag festgelegt. Die Preisdifferenz ist von Versicherten selber zu tragen. Weiter gelten für die Vergütung die individuell gewählte Franchise und der Selbstbehalt, wie bei allen anderen Leistungen auch.

Elastische Kniegelenk-Bandage (MiGeL Nr. 05.04.10.00.1)

Elastische Kniebandagen werden etwa bei unspezifischen Knieschmerzen oder Reizungen eingesetzt. Ihre leichte Kompressionswirkung verbessert das Sicherheitsgefühl. Viele Modelle sind mit Klettverschlüssen ausgestattet, was das Anziehen erleichtert.

Unter diese Kategorie fällt etwa die Protect Kniebandage. Sie ist aus elastischem Neopren Material gefertigt, das das Kniegelenk mit seiner wärmenden Wirkung auf „Betriebstemperatur“ hält. Dank drei Klettverschlüssen lässt sich die Bandage problemlos ans Bein anpassen.

Der Höchstvergütungsbetrag ist 39.20 Franken.

Anatomische Kniegelenk-Kompressionsbandage (05.04.11.00.1)

Kompressionsbandagen sind aus elastischem Material gestrickt und erzeugen eine kontrollierte Kompression. Sie wirken durchblutungsfördernd und verbessern die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks. Eingesetzt werden Kompressionsbandagen bei leichten Schwellungen, nach Überbelastung oder bei Verstauchungen.

Die Bort Kniebandage „Zweizug“ fällt unter diese Kategorie. Sie bietet mit ihrem Flex-Gestrick einen angenehmen Tragekomfort und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. Das dünne Material trägt kaum auf, sodass die Bandage problemlos unter jede Hose passt.

Der Höchstvergütungsbetrag ist 29.90 Franken.

Anatomische Kniegelenk-Kompressionsbandage mit Pelotte(n) (05.04.12.00.1)

Eine Pelotte ist ein Polster aus viskoelastischem Material. Bei Kniebandagen ist die Pelotte als Ring ausgeführt und liegt rund um die Kniescheibe. Das stabilisiert die Kniescheibe und wirkt abschwellend. Das Polster überträgt den Druck der Kompressionsbandage auf den eingewölbten Bereich rund um die Patella. Schwellungen, Knieschmerzen, Meniskusverletzungen oder Bänderzerrungen lassen sich mit dieser Art von Kniebandage behandeln.

Die Bort Activemed Kniebandage ist eine Kompressionsbandage mit Pelotte. Die seitlichen Spiralfederstäbe dienen lediglich dem besseren Sitz der Bandage und sind keine Funktionselemente.

Der Höchstvergütungsbetrag ist 82.60 Franken.

Anatomische Kniegelenkstabilisierungs-Kompressionsbandage mit Pelotte(n) und zusätzlichem(n) Funktionselement(en) (05.04.13.00.1)

Als zusätzliches Funktionselement bei Kniebandagen gelten etwa seitliche Stäbe. Sie sorgen nicht nur für einen sicheren Sitz der Bandage am Bein, sondern verbessern das Sicherheitsgefühl. Die Bewegungsfreiheit wird durch die seitlichen Stäbe nicht eingeschränkt. Das wichtigste Funktionselemente ist auch bei dieser Art von Kniebandage die Pelotte.

Die GenuTrain Kniebandage ist mit einer patentierten Omega+-Pelotte ausgestattet. Sie hat unterhalb der Kniescheibe seitliche Flügel, um die Menisken zu stützen. Hoffa-Pads entlasten die Unterseite der Kniescheibe durch sanften Druck auf den Hoffa-Fettkörper. Eine feste Einlage mit Massagenoppen steigert die Wirksamkeit der Pelotte und sorgt für eine sofortige Schmerzlinderung.

Als weiteres Funktionselement dienen bei der GenuTrain die seitlichen Stäbe. Sie sind neu aus Kunststoff gefertigt, damit sie sich leichter an die Beinform anpassen. Fingerauflagen am oberen Ende der Stäbe erleichtern das Anziehen.

Der Höchstvergütungsbetrag ist 115.- Franken.

Patellasehnenband mit Pelotte (22.04.10.00.1)

Die Patellasehne kann etwa durch sportliche Aktivitäten gereizt werden. Zur Entlastung eignet sich ein Patella-Sehnenband. Es wird unterhalb der Kniescheibe getragen und übt mit einer Pelotte sanften Druck auf die Sehne aus. Das erhöht die Vorspannung und reduziert so Spitzenbelastungen.

Zur Behandlung von Patellasehne-Reizungen eignet etwa das Bort Patella-Sehnenband Sport. Es ist mit einem Klettverschluss ausgestattet, damit man es exakt an den Beinumfang anpassen kann. Die entlastende Pelotte ist zusätzlich mit Massagenoppen versehen, um die Durchblutung zu fördern.

Der Höchstvergütungsbetrag ist 48.50 Franken.


Die besten Kniebandagen im Test

Welche Bandage bei Meniskusbeschwerden?

Meniskusbeschwerden

Meniskusbeschwerden können durch einen Unfall oder als Abnützungserscheinung auftreten. Mit einer Kompressionsbandage lässt sich das Knie während der Heilungsphase von aussen unterstützen. Das lindert Schmerzen und gibt ein sicheres Gefühl. Erfahren Sie, welche Bandagen bei Meniskusbeschwerden eine gute Wirkung bieten.

Konservative Behandlung von Meniskusverletzungen

Die Menisken liegen im Knie, wo sie die Auflagefläche der Gelenksflächen vergrössern und das Gleiten erleichtern. Sie können durch Degeneration oder einen Unfall (Quetschung) aufgeraut sein, was das Gleiten erschwert. Degenerative Veränderungen, asymptomatische Risse oder symptomatische Meniskusschäden ohne begleitende Arthrose, werden meist konservativ behandelt. Eine Bandage unterstützt die Menisken während der Behandlungsphase von 3-8 Wochen von aussen und kann auch danach noch während dem Sport getragen werden, um eine Überbelastung vorzubeugen. Begleitend dazu ist Physiotherapie angezeigt. Die Übungen werden gemäss Anleitung der Physiotherapie zu Hause selbständig durchgeführt.

Kniegelenksarthroskopie
Meniskusverletzungen können nicht immer konservativ behandelt werden. Bie operative Behandlung erfolgt meist arthroskopisch.
Meniskusdegeneration
Blick ins Kniegelenk: Der beschädigte und veränderte Meniskusbereich wird entfernt. Der gesunde Teil wird belassen.

Wie eine Bandage hilft

Bei Meniskusverletzungen und Beschwerden wird immer eine Kniebandage mit Pelotte gewählt. Die Pelotte ist ein viskoelastischer Ring, der rund um die Kniescheibe liegt. Er drückt sanft von aussen auf den Kniespalt, um den Meniskus zu stützen. Manche Marken bieten auch spezielle Meniskusbandagen, die im Bereich des Kniespalts zusätzliche Polster haben, um die Entlastung zu optimieren. Mit ihrer kräftigen Kompression wirken Kniebandagen ausserdem durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und stabilisierend. Schwellungen werden schnell abgebaut.

Meniskusbandagen werden auch nach Meniskusoperationen getragen, um die Beschwerden zu lindern und die Schwellung zu behandeln.

Die richtige Bandage bei Meniskusbeschwerden

Alle Kniebandagen mit Ringpelotte rund um die Kniescheibe können bei Meniskusbeschwerden getragen werden. Wir stellen Ihnen die Modelle vor, die bei Meniskusbeschwerden einen Mehrwert bieten.

GenuTrain Kniebandage

Die GenuTrain Kniebandage von Bauerfeind ist nicht einfach mit einer Ringpelotte ausgestattet, sondern mit dem Omega+ Pad. Die Spezialpelotte hat zwei seitliche Meniskusflügel. Sie liegen auf dem Gelenkspalt, wo sie den Meniskus von aussen stützen. Im Omega+ Pad ist zudem eine feste Einlage eingearbeitet. Ihre Noppen massieren den Meniskus bei Bewegung, bleiben bei Ruhe aber im viskoelastischen Material der Pelotte verborgen.

GenuTrain Kniebandage

Neben einer guten Wirkung bietet die GenuTrain auch einen hohen Komfort. Ihr dreidimensionales Train-Aktivgestrick passt sich mühelos ans Knie an und ist angenehm weich. Die seitlichen Stäbe sind aus Kunststoff gefertigt und dadurch besonders leicht und flexibel.

Sporlastic Meniskus-Kniebandage

Die Sporlastic Meniskus-Bandage bietet mit ihren drei Pelotten individuelle Entlastungsmöglichkeiten für die Menisken. Eine halbkreisförmige Pelotte liegt oberhalb der Kniescheibe um Schwellungen weg zu massieren. Zwei zusätzliche runde Polster werden mit einem Klettverschluss auf der Innenseite der Bandage befestigt. So lassen sie sich individuell positionieren, um das Gelenk gezielt zu entlasten.

Sporlastic Meniskusbandage
Spezialpelotte zur Behandlung von Meniskusbeschwerden

Mit ihrem weichen Material und der Entlastungszone im Bereich der Kniekehle bietet die Sporlastic Kniebandage einen hohen Tragekomfort.

Select StabiloGen Kniebandage

Das Dynamic-Flex-Gestrick verleiht der StabiloGen Kniebandage besonders komfortable Trageeigenschaften. Es bietet eine wirkungsvolle Kompression und ist dennoch weich und anpassungsfähig. Im Bereich der Kniekehle schont ein Polster die empfindliche Haut und garantiert selbst bei einem Ganglion ein gutes Tragegefühl.

Die viskoelastische Ringpelotte rund um die Kniescheibe bietet eine zuverlässige Unterstützung der Menisken. Damit die Bandage nicht verrutscht, ist sie am oberen Rand mit einer Silikonhaftzone ausgestattet. So bleibt die Pelotte genau dort wo sie sein soll.

GenuTrain A3 bei Meniskusbeschwerden und Arthrose

Meniskusschäden begünstigen die Entstehung von Arthrose und umgekehrt leiden viele Arthrosepatienten an Veränderungen am Meniskus. Mit der GenuTrain A3 lassen sich Meniskus- und Arthroseschmerzen kombiniert behandeln. Die Pelotte rund um die Kniescheibe unterstützt nämlich nicht nur die Menisken, sondern massiert mit ihren Armen auch die typischen Schmerzpunkte bei Arthrose.

Die gesamte Auswahl an Kniebandagen finden Sie im Bandagenshop.ch.

Kniebandagen kaufen

Ring-Orthese bei Daumenarthrose

Ringorthese

Daumenarthrose schränkt die Funktion der Hand im Alltag empfindlich ein. Abhilfe schafft eine Ring-Orthese. Der Ring stabilisiert das Daumensattelgelenk von aussen, was nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch das Greifen erleichtert. Die fehlende Kraft im Daumen wird von der Stützwirkung der Orthese kompensiert.

Arthrose wie eine Orthese hilft

Bei Arthrose baut sich der Gelenkknorpel langsam ab. Das führt dazu, dass die Gelenkflächen schmerzhaft aufeinander reiben. Bei Daumenarthrose kommen neben den Schmerzen beim Greifen auch eine verminderte Kraft dazu, was den Alltag erschwert.

Eine Ringorthese entlastet das von Arthrose betroffene Daumensattelgelenk und die Schmerzen zu lindern. Weiter gibt die Orthese dem Daumen einen sicheren Halt, sodass der Kraftverlust wenigstens teilweise wettgemacht wird. Lästiges Wegknicken des Daumens beim Greifen wird vorgebeugt.

Die Ring-Orthesen bei Bandagenshop

Sie haben die Wahl aus zwei Ring-Orthesen für die Behandlung der Daumenarthrose. Das Wirkprinzip ist bei beiden Modellen gleich, lediglich das Design unterscheidet sich.

Push Ortho CMC Ring-Orthese

Die Push Ortho CMC Ringorthese ist mit einer Metalleinlage versehen. Durch Druck auf die Metalleinlage kann man den Ring in der Weite passgenau an den Daumenballen anformen. So ist maximale Stabilität gewährleistet. Die beiden schmalen Verschlussbänder erlauben es, den Ring genau so an der Hand zu fixieren, dass er die gewünschte Entlastung bringt.

Push Ortho Ringorthese
Die Push Ortho CMC Ringorthese ist kompakt und hygienisch, da auf Textil verzichtet wird.
Push Ortho CMC im Alltag
Die eignet sich bestens für alltägliche Arbeiten und stabilisiert das Gelenk zuverlässig.

Bort RhizoFlex Daumenorthese

Die RhizoFlex Daumenorthese ist aus grauem Kunststoff gefertigt. Auch bei diesem Modell erlaubt eine Metalleinlage, die Weite des Rings an den Daumen anzupassen. Damit das breite Verschlussband nicht nass wird, ist es aus schnelltrocknenden Fasern gefertigt und auf der Innenseite mit Kunststoff beschichtet. So bleibt die Haut stets trocken.

Bort RhizoFlex Ringorthese
Bort Daumenorthese

Vorteile von Ring-Orthesen

Es gibt verschiedene Arten von Daumenbandagen. Während die meisten aus textilem Material gefertigt sind, bestehen Ring-Orthese ausschliesslich aus Kunststoff mit einer Metalleinlage. Sie umschliessen das Daumensattelgelenk und haben einen Steg im Bereich der Handwurzel. Bänder aus wasserabweisendem Material halten die Schiene sicher in Position. Diese Bauweise bietet verschiedene Vorteile.

  • Abwaschbar und hygienisch: Ein grosser Vorteil von Ring-Orthesen gegenüber textilen Bandagen ist, dass man sie abwaschen kann. Im alltäglichen Einsatz macht das wasserfeste Material Sinn, denn Arthroseschmerzen treten häufig dann auf, wenn die Hände schmutzig werden; etwa beim Kochen, bei der Gartenarbeit oder beim Putzen. Eine Ringorthese kann man bei diesen Arbeiten problemlos tragen und danach einfach abwaschen.
  • Volle Bewegungsfreiheit: Da nur der untere Bereich des Daumens von der Ring-Orthese umschlossen wird, bleibt die Beweglichkeit der Hand voll erhalten. Das Halten und Tragen von Gegenständen wird erleichtert.
  • Unauffällig: Durch ihre kleinen Abmessungen fallen Ring-Orthesen nicht auf, selbst beim Händeschütteln stören sie nicht.
Rosenschneiden
Häufig treten Arthroseschmerzen im Daumen bei ganz normalen Arbeiten auf, ohne besondere Belastung.
Werkstattarbeit
Hier hilft eine Ringorthese das Gelenk zu stabilisieren und Schmerzen zu lindern.

Schmerzen bei Muskelfaserriss lindern

Muskelfaserriss

Die Therapie des Muskelfaserrisses soll die Schmerzen lindern und den Heilungsprozess unterstützen. Das Mittel der Wahl ist hier die Kompressionstherapie mit einer Bandage. Die Bandage stützt den Muskel und reduziert so schmerzhafte Bewegungen. Die abschwellende Wirkung der Ober- oder Unterschenkelbandage fördert die Heilung. Wenn man die sportliche Aktivität wieder aufnimmt, wirkt Kompression vorbeugend.

PECH-Regel sofort nach dem Unfall

Die PECH-Regel ist nach Sportverletzungen einfach umzusetzen und bringt eine sofortige Linderung.

  1. Pause: Beim Verdacht auf einen Muskelfaserriss oder eine Zerrung die sportliche Aktivität sofort unterbrechen.
  2. Eis: Blutgefässe ziehen sich bei Kälte zusammen. Mit einem Eisbeutel lassen sich Blutungen und Schwellungen vorbeugen.
  3. Compression: Druck wirkt schmerzlindernd und kann mit einem Verband, oder falls nicht vorhanden, auch mit der blossen Hand erzeugt werden. Die Kompression bremst die Entstehung von Blutergüssen und Schwellungen.
  4. Hochlagern: Die betroffene Extremität sollte über Herzhöhe gelagert werden, damit der Blutdruck im Bereich der Verletzung reduziert wird.

Die PECH-Regel ist als erste Notfallmassnahme gedacht, hilft aber auch während der Heilungsphase bei einem Muskelfaserriss oder einer Zerrung. Sind die Schmerzen zu stark, kann man jederzeit eine Pause machen, das Bein hochlagern und die betroffene Stelle kühlen. Kompression sollte man ohnehin den ganzen Tag anwenden, um die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Kompression lindert Schmerzen bei Muskelfaserriss

Nach einer Zerrung oder einem Muskelfaserriss sollte man vorerst keinen Sport machen. Je nach Schweregrad der Verletzung für mehrere Tage bis zu 6 Wochen. Die gute Nachricht ist, dass die Verletzung in dieser Zeit von selber abheilt, ganz ohne OP. Die schlechte Nachricht ist, dass viele Betroffene während der Heilungsphase an Schmerzen leiden. Hier hilft Kompression. Sie beeinflusst die Beschwerden und den Heilungsprozess auf positive Weise.

  • Muskelstabilisierung: Der Druck von aussen stabilisiert die Muskeln und reduziert so Schwingungen und Vibrationen die beim Auftreten entstehen. Häufig sind es diese passiven Muskelbewegungen die während einem Muskelfaserriss besonders schmerzhaft sind. Eine Kompressionsbandage reduziert sie.
  • Abschwellende Wirkung: Schwellungen erzeugen einen schmerzhaften Druck im Gewebe. Kompression fördert die Resorption von Schwellungen und Blutergüssen. Das begünstigt den Heilungsprozess und lindert Schmerzen bei einem Muskelfaserriss.
  • Verbesserte Durchblutung: Kompression beschleunigt den venösen Blutfluss und hilft so die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen zu verbessern.

Kompressionsbandagen zur Behandlung von Muskelfaserrissen

Kompressionsbandagen erzeugen einen medizinisch wirksamen Druck, sind einfach in der Anwendung und rutschen nicht. Bei Bandagenshop finden Sie eine grosse Auswahl an Ober- und Unterschenkelbandagen zur Schmerzlinderung bei Muskelfaserriss.

Oberscheneklbandage im Sport
Kompression schützt den Muskel vor Vibrationen, erhöht die Vorspannung und reduziert das Verletzungsrisiko. Eine Bandage wird sowohl zur Behandlung von Muskelfaserrissen, wie auch zur Prophylaxe eingesetzt.

MyoActive Sport

Die elastische Oberschenkelbandage MyoActive Sport ist mit zwei Kreuzzügeln ausgestattet. Sie kreuzen sich über der verletzten Stelle um maximale Stabilität zu erzeugen. Rote Markierungen an den teilelastischen Zügeln erleichtern das korrekte Einstellen der benötigten Kompression.

Ein Gestrick aus Coolmax Fasern sorgt für ein frisches Tragegefühl und einen schnellen Feuchtigkeitstransport, sodass man die Bandage nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport tragen kann.

MyoTrain Oberschenkelbandage

Die hochwertige MyoTrain Bandage eignet sich bestens für die Behandlung grosser oder sehr schmerzhafter Muskelfaserrisse. Mit ihren drei Zuggurten erlaubt sie eine kräftige und gezielte Stabilisierung. Die im Lieferumfang enthaltenen Pelotten können bei Bedarf unter der Bandage positioniert werden, um im Bereich der Verletzung eine lokale Druckerhöhung zu erzielen.

Tale Oberschenkelbandage

Die Oberschenkelbandage von Tale besteht aus drei miteinander verbundenen Bahnen. Sie ist auf der Vorderseite mit einem Klettverschluss ausgestattet, was das Anziehen erleichtert. Zudem lässt sich die Kompressionsstärke individuell anpassen.

Erneute Verletzung vorbeugen

In der ersten Zeit nach einem Muskelfaserriss besteht stets die Gefahr einen erneuten Riss (Rezidive) zu erleiden. Manche Sportlerinnen und Sportler haben deshalb Hemmungen nach einer Verletzung sofort wieder alles zu geben. Mit einigen Massnahmen kann man das Risiko für einen erneuten Muskelfaserriss senken.

Leichtes Dehnen vor dem Sport
Wer vor dem Sport die Muskeln aufwärmt und leicht dehnt, reduziert das Risiko für Verletzungen wie Muskelfaserrisse!
  • Lange genug Pause machen: Lassen die Schmerzen nach einem Muskelfaserriss nach, ist das leider noch kein Signal um wieder mit dem Sport starten zu können. Halten Sie sich an die Angaben des Arztes.
  • Den Arzt um Rat fragen: Durch Abtasten der Rissstelle kann der Arzt den Heilungsfortschritt feststellen und das O.K. zum Training geben.
  • Aufwärmen und dehnen: Sobald man wieder Sport treiben darf, sollte man die Muskeln vor jedem Training sanft dehnen und durch lockere Übungen aufwärmen. Hat die Heilungsphase nach dem Muskelfaserriss lange gedauert, ist es zudem angezeigt die Kraft durch gezielte Kräftigungsübungen aufzubauen, bevor man sich wieder voll ins Training stützt.
  • Kompression während dem Sport: Viele Sportlerinnen und Sportler setzen nach einem Muskelfaserriss weiterhin auf die Unterstützung von Kompression. Da Kompression die Propriozeption verbessert, wird die Vorspannung der Muskeln erhöht und dadurch das Verletzungsrisiko gesenkt.

Für die Kompression der Oberschenkel- oder Wadenmuskulatur während dem Sport eignen sich die Sports Compression Sleeves von Bauerfeind. Sie sind in verschiedene Gestrickszonen unterteilt und erzeugen über den grossen Muskelgruppen eine gezielte Kompression.

Compression Sleeves für den Oberschenkel
Die Compression Sleeves stabilisieren die Muskulatur, reduzieren Vibrationen und geben Sicherheit.
Silikonrand für perfekten Halt am Oberschenkel
Damit die Sleeves am Oberschenkel nicht rutschen, sind sie an den Enden mit einem Silikonrand versehen.

Weiche elastische Abschlussränder sorgen für einen hohen Komfort und einen sicheren Halt. An den Compression Sleeves für den Oberschenkel ist zudem ein Noppenhaftrand angebracht.

Die Compression Sleeves für den Unter- und Oberschenkel sind in 7 sportlichen Farbvarianten erhältlich. Ein UV-Schutz 80 macht sie zu praktischen Begleitern für den Sport.

Aufwärmen vor dem Sport
Vor dem Sport sollte die Muskulatur immer auf Betriebstemperatur gebracht werden. Ein kurzes Aufwärmen gehört zu jedem Training!

TENS gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen haben häufig keine ernste Ursache, sondern sind vielmehr eine Folge eines bewegungsarmen Lebensstils. Ein Teufelskreis aus Schmerz und Verspannung stellt sich ein, sodass die Beschwerden mehr als sechs Wochen anhalten. Die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), sowie eine Rückenbandage und regelmässige Bewegung helfen die unspezifischen Schmerzen loszuwerden.

Ursache für chronische Rückenschmerzen

Chornische Rückenschmerzen halten mehr als 6 Wochen an, treten 3x/ Jahr auf, oder in drei aufeinanderfolgenden Jahren. Gemessen an dieser Definition leiden ca. 15% der Menschen in Deutschland an Rückenschmerzen. Für die Schweiz dürften ähnliche Zahlen gelten. Die Schmerzen sind nämlich in den allermeisten Fällen auf einen bewegungsarmen Lebensstil zurückzuführen. Den grössten Teil des Tages verbringen Menschen in Industriestaaten im Sitzen oder Stehen. Das belastet den Rücken, der eigentlich zum Gehen, Rennen und Klettern konzipiert ist, ungünstig. Gepaart ist diese alltägliche Bewegungsarmut häufig mit sportlichen Ansprüchen in den Ferien. Wenn man schon das ganze Jahr im Büro sitzt, will man wenigstens in den Ferien etwas erleben und wandert auf Berge, schwimmt im See oder stürzt sich bei der neusten Trendsportart ins Abenteuer.

Auslöser Rückenschmerzen
Häufig ist die Ursache für Rückenschmerzen nicht klar zuzuordnen. Falsches Heben von schwerden Lasten sollte aber immer vermieden werden.

Die Ursache für chronische Rückenschmerzen ist also häufig eine Kombination aus falscher Belastung und unzureichendem Training. Eine Abklärung durch den Arzt ist trotzdem sinnvoll, um eine ernste Ursache sicher auszuschliessen.

Dem Teufelskreis entfliehen

Bei Rückenschmerzen schonen sich viele Betroffene, häufig vergeht einem die Lust an der Bewegung durch die Schmerzen auch ganz von alleine. Das führt zu einem Teufelskreis aus Schmerz – Schonhaltung – Verspannung – Schmerz. Sitzt man wegen der Rückenschmerzen den ganzen Tag auf der Couch, werden die Muskeln ungünstig beansprucht, es kommt zu Verspannungen und dadurch zu noch mehr Schmerzen.

Um chronischen Rückenschmerzen zu entfliehen, muss man also aus dem Teufelskreis ausbrechen. Das gelingt am besten durch die Kombination verschiedener Behandlungsmethoden und der Aneignung eines aktiven Lebensstils.

Therapieformen gegen Rückenschmerzen kombinieren

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden um chronische Rückenschmerzen anzugehen. Die medikamentenfreien Methoden wie TENS, Bandagen und Bewegung (Physiotherapie) können dabei mühelos miteinander kombiniert werden. Häufig lässt sich die Wirksamkeit dadurch sogar noch steigern und der Bedarf an Schmerzmedikamenten kann sinken.

TENS

TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine medikamentenfreie Form der Schmerztherapie. Für die Therapie wird ein TENS-Gerät mit dazu passenden Elektroden benötigt. Die Elektroden werden auf dem Schmerzpunkt oder darum herum auf die Haut aufgeklebt.

Individuelle Schmerztherapie mit Strom

Am TENS-Gerät selbst, wird dann die gewünschte Therapie eingestellt. Dabei lassen sich die Impulsform, die Impulsbreite, Impulsfrequenz und die Stromstärke individuell anpassen. Die Elektroden leiten die Stromimpulse durch die Haut, um die Nerven zu stimulieren. Gemäss der Gate-Control-Theory wird durch die elektrische Stimulation der Nerven die Reizweiterleitung zum Gehirn unterbrochen, sodass der Effekt der TENS auch mehrere Stunden nach der Behandlung anhalten kann.

Welches TENS eignet sich bei Rückenschmerzen?

Grob kann man TENS-Geräte in zwei Gruppen einteilen, 1-Kanal und 2-Kanal Geräte. 1-Kanal-Geräte haben zwei grossflächige Elektroden, die sich für die Behandlung von Rückenschmerzen bestens eignen. 2-Kanal-Geräte haben vier kleine Elektroden, die rund um die schmerzende Stelle auf den Rücken aufgeklebt werden. Sie bieten die Möglichkeit für jeden Kanal eine andere Impulsform einzustellen und so eine individuelle Behandlung zusammenzustellen. Durch die kleinen Elektroden eignen sie sich auch gut für die Behandlung von Nackenschmerzen.

TENS für unterwegs

Alle TENS Geräte sind so klein, dass man sie in der Hosentasche mittragen kann, manche werden zusätzlich mit einem Gürtelclip geliefert. So kann man etwa von der schmerzlindernden Wirkung von TENS profitieren und dazu einen Spaziergang machen, der Arbeit nachgehen oder den Haushalt erledigen.

TENS-Geräte von Bandagenshop

  • Promed EMT-6: Das 2-Kanal Profigerät bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Allein die Stromstärke kann in 100 Schritten dosiert werden, was eine perfekt auf die eigenen Schmerzen abgestimmte Therapie ermöglicht.
  • Beurer EM 49: Das moderne TENS Gerät von Beurer bietet zwei Kanäle. Beide Kanäle haben eigene Tasten, was das einstellen des gewünschten Programms erleichtert. Eine menschliche Silhouette auf dem Display zeigt an, welches Programm sich für welche Körperpartie eignet und was eine geeignete Positionierung der Elektroden ist.
  • Omron E3 Intense: Mit seinen zwei grossflächigen Long Life Pads ist das TENS Gerät von Omron bestens für die Behandlung von Rückenschmerzen geeignet. Das intuitive, benutzerfreundliche Gerät bietet voreingestellte Programme unter anderem für den Rücken und die Schultern.

Rückenbandage

Rückenbandagen lindern chronische Rückenschmerzen mit ihrer unterstützenden Kompressionswirkung. Die meisten Bandagen für den unteren Rücken sind zudem mit einer Massagepelotte ausgestattet. Sie regt die Durchblutung an und hilft die Muskulatur zu entspannen. Der Massageeffekt ist bei Bewegung am ausgeprägtesten. Deshalb sollte man sich mit Bandage möglichst oft bewegen, was dank den abnehmenden Beschwerden auch problemlos möglich ist. Es gibt Rückenbandagen für den unteren und oberen Rücken.

LumboTrain Rückenbandage
  • LumboTrain Rückenbandage: Die Bandage unterstützt den unteren Rücken mit ihrem anregenden Kompressionsgestrick. Dank Handschlaufen kann man die Bandage einfach anziehen und mit kräftigem Zug verschliessen. Die Massagepelotte im Bereich des Kreuzes kann frei positioniert werden, damit sie exakt auf der schmerzenden Stelle liegt. Sie massiert den Rücken mit grossen Noppen.
  • StabiloFix Geradehalter: Schmerzen im oberen Rücken lassen sich mit dem elastischen Geradehalter von Bort lindern. Er wird wie ein Rucksack getragen und richtet den oberen Rücken mit zwei flexiblen Stäben auf. Die Schultergurten sorgen für eine gute Haltung und beugen so Verspannungen vor.

Schmerzmittel

Schon ein frei käufliches Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (z.B. Ibuprofen) bietet bei den meisten Betroffenen eine gute Wirkung gegen Rückenschmerzen. Es kann dabei helfen den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und einen Ausweg aus den chronischen Schmerzen zu finden.

In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, sich von Arzt andere Schmerzmittel verschreiben zu lassen. Eine Infiltration mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten kann eine mehrwöchige Linderung bringen. Sie wird etwa bei einem Bandscheibenvorfall oder Arthrose angewendet, seltener bei unspezifischen Rückenschmerzen.

Bewegung

Um Rückenschmerzen langfristig in den Griff zu bekommen, muss man stets in Bewegung bleiben. Damit sind keine sportlichen Höchstleistungen am Wochenende gemeint, sondern täglich eine oder besser mehrere Bewegungseinheiten, sowie Bewegung im Alltag.

Anfangen kann man mit einem täglichen Spaziergang, z.B. in der Mittagspause, oder am Abend bevor man vor den TV sitzt. Auch im Alltag gibt es viele Möglichkeiten etwas Bewegung einzubauen.

Sehr gute Resultate lassen sich auch mit gezieltem Kräftigungstraining für den Rücken erzielen. In der Physiotherapie oder in einem spezialisierten Fitnessstudio bekommt man dazu nützliche Instruktionen.

Handgelenkschmerzen nach dem Sport

Handgelenkschmerzen

Schmerzt das Handgelenk nach dem Sport, ist das häufig auf eine Fehl- oder Überbelastung des Gelenks zurückzuführen. Die Anpassung des Trainingsplans und eine korrekte Ausführung der Übungen bringen die Beschwerden langfristig unter Kontrolle. Eine Handgelenkbandage unterstützt das Gelenk während dem Sport, um ungünstige Belastungen zu verhindern.

Ursache für Handgelenkschmerzen nach Sport

Hanteltraining, Yoga, Tennis und viele andere Sportarten fordern das Handgelenk. Wenn es nach dem Training schmerzt, ist das ein Warnsignal. Ist kein Unfall passiert, handelt es sich bei den (immer wiederkehrenden) Handgelenkschmerzen nach dem Training nämlich meist um ein Zeichen der Fehl- oder Überbelastung. Das kann zwei verschiedene Ursachen haben.

  • Falsche Ausführung der Übungen: Wird eine Übung falsch ausgeführt, lastet das Gewicht auf Knochen, Sehnen und Bändern, anstatt auf den Muskeln. Das verursacht Schmerzen.
  • Zu intensives Training: Muskeln lassen sich schnell trainieren, die passiven Strukturen hingegen brauchen viel länger, um sich der erhöhten Belastung anzupassen.

Richtig trainieren beugt Schmerzen vor

Wer das Training richtig aufbaut, kann eine Überbelastung des Handgelenks vorbeugen und so langfristig schmerzfrei Sport treiben.

Für jede Sportart gibt es Tipps, wie man Bewegungen richtig ausführt. Beim Hanteltraining etwa ist es wichtig das Handgelenk gerade zu halten; beim Yoga sollten die Finger beim Aufstützen möglichst gespreizt werden. Wie man das Handgelenk bei Ihrer Sportart richtig entlastet, kann Ihnen am besten ein ausgebildeter Trainer zeigen. Alternativ findet man auch gute Tipps für die korrekte Ausführung verschiedener Sportarten im Internet.

Yoga Training
Beim Yoga wird das Handgelenk extremen Belastungen ausgesetzt, eine korrekte Haltung ist besonders wichtig.
Tennis
Schlägersportarten führen sehr häufig zu Fehlbelastungen, da die Bewegungen schnell ablaufen.

Weiter ist es wichtig, die Belastung langsam aufzubauen. Vielleicht sind die Muskeln bereits nach wenigen Wochen stark genug um eine schwerere Hantel zu benutzen. In dieser kurzen Zeit haben sich die Sehne und die Bänder aber noch nicht an die erhöhte Belastung gewöhnt und reagieren mit Reizungen. Beschwerden lassen sich etwa vorbeugen indem man mehr Wiederholungen durchführt anstatt mehr Gewicht aufzuladen. Weiter kann es sinnvoll sein zwischen verschiedenen Sportarten zu wechseln, um Kraft und Koordination vielseitig zu trainieren. Wer eine Schlägersportart ausübt, kann z.B. einmal pro Woche eine Joggingrunde machen, anstatt auf dem Platz zu stehen. So wird die Fitness verbessert, ohne das Handgelenk zu belasten. Denken Sie auch daran, genügend Zeit für die Erhohlung einzuplanen – der Aufbau erfolgt nicht während dem Training, sondern während den Pausen (Regenerationsphase).

Handgelenkbandage für Fitness und Krafttraining

Eine unterstützende Massnahme um Handgelenkschmerzen nach dem Training vorzubeugen ist es, während dem Sport eine Handgelenkbandage zu tragen. Das gibt dem Gelenk Stabilität von aussen und entlastet so die Bänder. Ebenso wichtig ist die propriozeptive Wirkung von Bandagen. Durch die verbesserte Eigenwahrnehmung wird die muskuläre Stabilisierung des Gelenks gefördert und ungünstige Bewegungen werde unbewusst vermieden. Wir stellen Ihnen die besten Bandagen für den Sport vor.

Bauerfeind Sports Wrist Strap

Das elastische Handgelenkband ist mit einem zusätzlichen Zugband ausgestattet. Es erlaubt es, die gewünschte Kompressionsstärke stufenlos einzustellen und so exakt den benötigten Halt zu erzeugen.

Wrist Strap Krafttraining
Das Wrist Strap von Bauerfeind stabilisiert das Handgelenk perfekt und schränkt die Bewegung nicht unnötig ein.
Wrist Strap Detail
Dank moderner Materialkombination kommen Sie nicht so schnell ins Schwitzen.

Das Bauerfeind Sports Wrist Strap ist aus atmungsaktiven Mikrofasern gefertigt, die auch bei hoher Aktivität einen angenehmen Tragekomfort bieten. Es ist in zwei sportlichen Farbvarianten erhältlich.

Boomerang Wrist Wrap

Der Boomerang Wrist Wrap hat eine Daumenschlaufe und zwei lange Bänder mit Klettverschluss. Als erstes legt man die Daumenschlaufe um den Daumen und wickelt dann das erste Band uns Gelenk. Das zweite Band wird in der entgegengesetzten Richtung angewickelt. Unelastische 2SL Material sorgt für einen sicheren Halt.

Active Color Handgelenkband

Das Active Color Handgelenkband ist aus weichem Material gestrickt und mit einem elastischen Stabilo-Band ausgestattet. Es schmiegt sich mühelos ans Handgelenk an und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein, sodass es beim Sport und im Alltag einen hohen Komfort bietet. Das Active Color Handgelenkband ist in vier Farben erhältlich und wird immer als Paar geliefert.

Active Color Sport Handgelenkbandage

Die aus Neopren gefertigte Sport Bandage wird mit der Öffnung über den Daumen gestülpt, bevor man das lange Band ums Handgelenk wickelt und mit dem Klett verschliesst. Sie bietet eine leichte Unterstützung fürs Handgelenk. Dank dem isolierenden Material wirkt sie aber leicht wärmend und hilft eine Auskühlung des Gelenks im Winter oder beim Wassersport vorzubeugen.

Die ganze Auswahl an Sportbandagen fürs Handgelenk finden Sie im Bandagenshop.

Neue Bort Sportbandagen

Bort Sportbandagen

Die Bort Sportbandagen sind so designt, dass sie während dem Sport eine gute Unterstützung bieten, ohne die Beweglichkeit zu sehr einzuschränken. Weiter verwendet Bort spezielle Coolmax-Fasern, die Feuchtigkeit schnell abtransportieren, um auch bei vermehrtem Schwitzen ein frisches Tragegefühl zu bieten. Die schwarzen Bandagen mit grünen Details sind einfach mit verschiedenen Sportoutfits zu kombinieren. Ein reflektierendes Logo sorgt bei der Anwendung in der Nacht für zusätzliche Sicherheit. Jetzt hat Bort das Sportbandagen-Sortiment erweitert.

Bort TaloStabil Plus Sport

Misstritte (OSG Distorsion) beim Sport sind recht häufig und das unabhängig von der Sportart. Dabei werden die Bänder überdehnt, sodass die Stabilität im Sprunggelenk nachlässt. Bei häufigem Umknicken kann es zu einer chronischen Instabilität kommen.

TaloStabil Plus Sport

Um dem Sprunggelenk von aussen Halt zu bieten, ist die TaloStabil Plus mit einem teilelastischen Band ausgestattet. Es wird hinten an der Bandage befestigt und in Form einer Acht um Fuss und Unterschenkel gewickelt. Je nachdem in welche Richtung man das Band um den Fuss führt, wird die Fussinnen- oder Aussenkante angehoben. So können verschiedene Beschwerden behandelt werden. Dank dünnem Material trägt das Band nicht auf und die Bandage passt in jeden Sportschuh.

Im Bereich der Knöchel ist je eine Pelotte in die Kompressionsbandage eingearbeitet. Sie massiert den eingewölbten Bereich hinter und unterhalb des Knöchels. Das fördert nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern hilft auch gegen hartnäckige Schwellungen und Blutergüsse.

Bort Daumenschiene Sport

Daumenverletzungen treten etwa bei Ballsportarten wie Volleyball oder Basketball auf. Neben Verletzungen am Daumen ist Daumenarthrose am CMC-I-Gelenk (Daumensattelgelenk) eine häufige Ursache für Daumenbeschwerden. Auch hier hilft eine Daumenschiene.

Daumenschiene Sport von Bort

Die Bort Daumenschiene Sport stützt den Daumen mit einer Schiene, um die Belastung zu reduzieren und ein Überdehnen des Daumens vorzubeugen. Die Schiene reicht bis übers Handgelenk, um auch die Handwurzel zu stabilisieren. Das entlastet den Daumen indirekt, da ein Handwurzelknochen zusammen mit dem ersten Daumenglied das Daumensattelgelenk bildet. Die Daumenschiene ist aber kürzer als herkömmliche Handgelenkbandagen, damit die Bewegungsfreiheit möglichst erhalten bleibt.

Bort Geradehalter Sport

Eine gesunde, aufrechte Haltung zu wahren, ist auch während dem Sport nicht immer einfach. Eingesunkene Schultern und ein „Buckel“ führen zu Fehlbelastungen, Verspannungen und im schlimmsten Fall zu Rückenschmerzen.

Geradehalter Sport

Um den oberen Rücken aufzurichten und zu unterstützen, gibt es den Bort Geradehalter Sport. Er wird wie ein Rucksack angelegt und auf der Vorderseite unterhalb der Brust mit einem elastischen Band verschlossen. Da die seitlichen Gurten aus unelastischem Material gefertigt und mit einer Umlenköse ausgestattet sind, kann man sie ohne grossen Kraftaufwand kräftig anziehen. Das richtet den oberen Rücken auf und zieht die Schultern sanft zurück. Zwei flexible Stäbe im Rückenbereich sorgen für zusätzlichen Halt.

Damit die Bewegungsfreiheit der Arme erhalten bleibt, ist der Rückenbereich schmal und abgerundet. Die Schulterblätter lassen sich uneingeschränkt bewegen. Auf der Vorderseite zwischen Achsel und Schlüsselbein sind die Gurten mit einer breiten Auflage unterlegt, damit sie nicht einschnüren.

ActiveColor Sport EpiSpange

Typische Beschwerden bei Schlägersportarten sind der Tennis- oder Golferellbogen. Dabei handelt es sich um eine Reizung der Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur am Ellenbogen.

Epi Sportbandage

Die ActiveColor Sport Ellenbogenspange wird unterhalb des Ellenbogens getragen. Mit einer in der Bandage eingearbeiteten Pelotte wird Druck auf den Muskelbauch ausgeübt. Das verändert die Vorspannung der Sehne und lindert so nicht nur die Beschwerden, sondern beugt auch einer weiteren Überlastung vor. Bei bekannter Neigung zu einem Tennisellbogen kann die Bandage deshalb auch vorbeugend getragen werden.

Wasserfeste Daumenorthesen

Daumenorthesen für den Alltag

Personen mit Daumenarthrose sind langfristig auf eine Daumenorthese angewiesen. Eine wasserfeste Daumenorthese erleichtert die Anwendung im Alltag. Für Personen die während der Arbeit häufig mit Wasser in Kontakt kommen, oder solche die mit der Orthese Wassersport betreiben wollen, profitieren ebenfalls von einer wasserfesten Daumenorthese.

Daumenorthese oder Daumenbandage

Eine Daumenorthese stellt ein Gelenk oder mehrere Gelenke des Daumens vollständig ruhig. Eine Daumenbandage stellt den Daumen nicht vollständig ruhig, sondern unterstützt ihn lediglich. Orthesen werden etwa nach Verletzungen der Bänder eingesetzt, oder bei Daumenarthrose. Bandagen helfen bei überlastungsbedingten Beschwerden und können ebenfalls bei Arthrose getragen werden.

Unterstützung dann, wenn man sie braucht

Daumenorthesen sind dann gefragt, wenn die Hand belastet wird. Dazu zählen alltägliche Tätigkeiten wie Kochen, Putzen oder Gartenarbeit. Orthesen aus textilem Material werden bei diesen Tätigkeiten schnell schmutzig und nass, sodass die meisten Patientinnen sie ausziehen. Wer langfristig auf eine Orthese angewiesen ist, wählt deshalb besser ein wasserfestes Modell.

Orthese bei Arthrose

Daumenarthrose betrifft meist das Daumensattelgelenk (CMC). Der Verschleiss des Gelenks ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt mit der Zeit auch zu einem Kraftverlust. Eine Orthese stabilisiert das Gelenk, sodass man die Hand wieder kraftvoll einsetzen kann. Handgriffe wie das Öffnen von Marmeladegläsern werden erleichtert und Schmerzen lassen nach.

Neuheit: Bort RhizoFlex Daumenorthese

Die RhizoFlex Daumenorthese umschliesst das Daumensattelgelenk wie ein Ring. Ein Steg im Bereich des Handballens dient dem Verschlussband als Ansatzpunkt. Das Klett-Verschlussband ist auf der Innenseite zur Haut hin plastifiziert, damit die Haut auch nach dem Händewaschen trocken ist. Zudem nimmt es kaum Feuchtigkeit auf und trocknet sehr schnell.

Rhizoflex Daumenorthese wasserfest
Daumenorthese aus Kunsstoff, wasserfest

Die im Orthesenring eingearbeitete Aluminiumschiene reicht ums Gelenk und bis über den Handballen. Sie lässt sich durch sanftes Dehnen oder Zusammendrücken exakt an die Hand anpassen. So lässt sich die Orthese an die Hand anformen.

Die RhizoFlex Daumenorthese stellt nur das Daumensattelgelenk ruhig. Alle anderen Gelenke an Daumen und Fingern, sowie das Handgelenk bleiben voll beweglich.

Push Ortho CMC

Die Push Ortho CMC Daumenorthese besteht aus einer antibakteriellen Kunststoffschiene und Verschlussbändern. Die Schiene umschliesst das Daumensattelgelenk wie ein Ring. Ein eingearbeitetes Stabilisierungselement aus Aluminium erlaubt es, die Weite des Rings anzupassen.

Push Ortho CMC Daumenorthese aus Kunsstoff
Push Ortho CMC Daumenorthese aus Kunsstoff

Die beiden Verschlussbänder sind mit Klettverschlüssen ausgestattet. Zur Haut hin sind sie mit Kunststoff überzogen, damit die Hand immer angenehm trocken bleibt, auch wenn die flachen, schnelltrocknenden Klettverschlüsse beim Händewaschen einmal feucht werden.

Active Color Sport Daumen-Schiene

Die Active Color Sport Daumenschiene wird über den Daumen gestülpt und das Verschlussband dann ums Handgelenk gewickelt. Aussen am Daumen sorgt eine flexible Stütze für einen angenehmen Halt, ohne die Beweglichkeit des Daumens vollständig einzuschränken.

Active Color Sport Daumenschiene
Daumenschiene aus Neopren zum anwickeln

Da die Bandage aus Neopren gefertigt ist, kann man sie auch im Wasser tragen.

Eine grosse Auswahl medizinischer Daumenorthesen finden Sie bei Bandagenshop.ch.