Bauerfeind hat ein neues, innovatives Hoch-Teif-Gestrick mit 3D Struktur entwickelt. Es macht Bandagen noch komfortabler und verbessert den Halt. Nach der GenuTrain Kniebandage und der EpiTrain Ellenbogenbandage werden ab sofort auch die MalleoTrain Sprunggelenkbandagen aus dem neuen Hoch-Teif-Gestrick gefertigt.
Das neue Hoch-Tief-Gestrick
Das Bauerfeind Bandagen mit dem neuen Hoch-Tief-Gestrick sind am modernen Design mit etwas dunklerem Blau und einer zu erkennen. Den wahren Unterschied macht aber nicht die Optik, sondern die innovative 3D-Struktur des Hoch-Tief-Gestricks. Das neuartige Gestrick und ein optimiertes Herstellungsverfahren sorgen für viele Vorteile.
Komfortzone am Spann: Die empfindliche Haut am Spann wird bei den neuen MalleoTrain Bandagen von einer eingestrickten, weichen Komfortzone geschützt. Sie ist besonders sanft und elastisch, um Einschnürungen und Reizungen vorzubeugen.
Nahtfreie Abschlussränder: Druckreduziert waren die Ränder der Bauerfeind Kompressionsbandagen schon immer. Mit der neuen Stricktechnik sind sie jetzt noch elastischer. Auf die feste Abschlussnaht am oberen Ende wird vollständig verzichtet, sodass die Bandage nicht einschnürt.
Anschmiegsames Gestrick: Durch seinen mehrschichtigen Aufbau ist das neue Gestrick elastischer und passt sich dem Fuss besser an. Das macht sich auch beim An- und Ausziehen der Bandage bemerkbar. Die Bandage gleitet leichter über die Ferse.
Besserer Halt: Durch die strukturierte Oberfläche halten die MalleoTrain Bandagen noch sicherer am Fuss, auch beim Sport.
Modernes Hoch-Tief Gestrick sorgt für perfekten Komfort und maximale Frische auf der Haut.
Eine elastische Zone schützt die sensible Haut über dem Spann auch bei starker Aktivität.
Ultradünner Gurt
Bei den MalleoTrain Modellen die mit einem Band ausgestattet sind, wurde nicht nur das Gestrick erneuert, sondern auch die Zuggurten. Sie sind im Fussbereich neu aus einem dünneren, belüfteten Material gefertigt, das nicht aufträgt und so perfekt in jeden Schuh passt.
Der Gurt der neuen MalleoTrain ist noch dünner und passt damit in jeden Schuh.
Die Variante mit Pelotte sorgt für eine angenehme Massage um die Malleolen.
MalleoTrain Bandagen für jede Indikation
Die MalleoTrain Sprunggelenkbandage ist in vier Ausführungen erhältlich. Je nach Indikation bietet eine andere Ausführung die bete Wirkung. Bei einer Bandinsuffizienz wird eine Bandage mit zusätzlich stabilisierendem Band gewählt. Bei Schwellungen ist eine MalleoTrain mit Pelotten die richtige Wahl.
MalleoTrain
Die MalleoTrain Bandage aus dem neuen Hoch-Teif-Gestrick ist mit zwei seitlichen Pelotten, den Malleo Pads, ausgestattet. Sie massieren den Knöchel und reduzieren so Ödeme und Blutergüsse. Die Bandage wird z.B. bei Arthrose, Knöchelschwellungen nach Operationen, oder nach Misstritten getragen.
MalleoTrain S (open heel)
Die MalleoTrain S ist mit einem ultradünnen, teilelastischen Gurt ausgestattet, der in einer 8er-Tour ums Sprunggelenk gewickelt wird. Er verhindert seitliches Umknicken (Misstritt) zuverlässig, ohne die normale Fussbewegung beim Gehen einzuschränken. Die Bandage wird bei Bänderzerrungen eingesetzt, oder zur Supinationsprophylaxe beim Sport. Dank den flachen Gurten passt die Bandage mühelos in jeden Sportschuh.
Die MalleoTrain S ist auch als Variante MalleoTrain S open heel erhältlich. Durch die offene Ferse eignet sich die Bandage bestens für Barfusssportarten. Auf die Wirksamkeit hat die offene Ferse keinen Einfluss, beide Varianten sind gleichwertig.
MalleoTrain Plus
Die MalleoTrain Plus kombiniert die Vorzüge der beiden andern MalleoTrain Bandagen. Sie unterstützt das Sprunggelenk mit einem Band, um ein (erneutes) Supinationstrauma vorzubeugen. Gleichzeitig massiert die MalleoTrain Plus das Sprunggelenk mit seitlichen Pelotten, um Schwellungen zu behandeln. Diese Bandage eignet sich nach Bänderzerrungen mit Schwellungen, bei Bandinsuffizienz oder bei schmerzendem, geschwollenem Knöchel nach einer OP.
Nach einem Bruch oder einer Operation im Handgelenk wird das Gelenk oft ruhiggestellt. Anders als früher erfolgt die Ruhigstellung nur noch selten mit einem Gips. Moderne Handgelenkorthesen bieten eine hohe Stabilität, lassen sich aber zwischendurch auch abnehmen und bei Bedarf abrüsten, sodass eine frühfunktionelle Therapie möglich ist. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität von Patienten, sondern führt etwa bei operativ fixierten Brüchen schneller zu einem guten Ergebnis. Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden vorgebeugt.
Frühmobilisation als neuer Standard
Langes Ruhigstellen in einem Gips galt einmal als das Mittel der Wahl bei Knochenbrüchen. Heute werden Brüche wenn möglich mit einer Platte fixiert, sodass sie sofort stabil sind und nicht mehr verrutschen können. Eine Orthese stützt das nahegelegene Gelenk in der ersten Zeit nach der Operation und schränkt die Bewegungsfreiheit ein, um eine übermässige Belastung vorzubeugen. Gemäss Anweisung des Arztes darf die Orthese meist schon in den ersten Tagen für die Physiotherapie abgenommen werden.
Mit einer Platte und Schrauben wird der Bruch stabilisiert.
So ist eine schnelle Mobilisierung möglich.
Es gilt, das verletzte Gelenk nur so lange wie nötig einzuschränken und möglichst früh mit ersten passiven Bewegungsübungen zu beginnen.
Bewegung für bessere Heilung
Lange galt Ruhigstellen als das beste Mittel zur Heilung bei Knochenbrüchen. Aus neueren Studien weiss man, dass die Knochenheilung durch Frühmobilisation positiv beeinflusst wird. Auch allfällige Knorpelfragmente die etwa von den Handwurzelknochen abgelöst wurden, passen sich besser wieder der Gelenkfläche an, wenn der Patient während der Heilungsphase leichte Bewegungen ausführen darf.
Auch eine erneute Verschiebung des Bruchs müssen Patienten nicht befürchten, wie eine Untersuchung an Patienten mit distaler Radiusfraktur gezeigt hat. Am grössten ist die Belastung der Speiche nicht etwa beim Bewegen des Handgelenks, sondern beim Bewegen der Finger. Ist die Radiusfraktur jedoch sicher mit einer Platte verschraubt (winkelstabile palmare Plattenosteosynthese), hält der Knochen dem Fünffachen der Belastung bei Bewegungen der Finger stand.
Auch Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen werden mit der Frühmobilisation in einem signifikanten Ausmass reduziert. Dabei werden Finger und Handgelenk ab dem ersten Tag nach der Operation unter Anleitung eines Physiotherapeuten oder selbständig gemäss vorheriger Einweisung bewegt.
Leichte alltägliche Bewegungen sind also für die Heilung förderlich, weshalb heute wenn immer möglich auf die Frühmobilisation gesetzt und eine lange Ruhigstellung vermieden wird.
Möglichkeiten und Grenzen der Frühmobilisation
Die Frühmobilisation nach Knochenbrüchen bietet viele Vorteile. Voraussetzung ist, dass der Bruch vorher operativ fixiert wurde und der Patient bereit ist, aktiv mitzumachen.
Bei distalen Radiusfrakturen etwa, die nicht operativ fixiert wurden, kommt es durch die Frühmobilisation nämlich nicht selten zur Verschiebung der Bruchstücke.
Da die Mitarbeit des Patienten bei der frühfunktionellen Therapie gefragt ist, werden gerade kleinere Kinder häufig mit einem festen, nicht abnehmbaren Gipsverband behandelt. Weil sie sich noch im Wachstum befinden und über eine sehr gute Heilung von Knochen und Weichteilen verfügen, kommt es bei ihnen aber kaum zu Bewegungseinschränkungen durch die vorübergehende Ruhigstellung.
Handgelenkorthesen ideal für eine frühe Mobilisierung
Orthesen sind mit festen Stäben ausgestattet, die das Handgelenk sicher stützen. Mit ihrer hohen Stabilität ersetzen sie immer häufiger die sperrigen Gipsverbände. Da Orthesen mit einfachen Verschlusssystemen (meist Klettverschlüsse) ausgestattet sind, kann der Patient sie selber an- und ablegen. Etwa für die Physiotherapie oder auch zum Duschen können Orthesen abgelegt werden. Das erleichtert die frühe Mobilisation von Handgelenk und Fingern, erhöht die Lebensqualität der Patientin und garantiert dennoch eine sichere Unterstützung wenn sie gefragt ist.
Bauerfeind Handgelenkorthesen mit vielen Möglichkeiten
Bauerfeind bietet sechs verschiedene Handgelenkorthesen, die alle aus der ManuLoc heraus entstanden sind. Die ManuLoc Handgelenkorthese stellt das Handgelenk mit einer handunterseitigen und zwei seitlichen Schienen ruhig. Verschlossen wird die Orthese auf der Handoberseite mit drei Klettverschlüssen. Da Finger und Daumen frei bleiben, kann die Hand weiterhin uneingeschränkt eingesetzt werden. Das erlaubt von Beginn weg leichte alltägliche Bewegungen.
Die ManuLoc ist auch als Long Variante erhältlich. Dieses verlängerte Modell umschliesst ca. zwei Drittel des Unterarms und bietet dadurch eine höhere Sicherheit. Sie reduziert Drehbewegungen des Unterarms noch zuverlässiger und eignet sich auch sehr gut für grosse Personen.
ManuRhizoLoc mit Daumenstütze
Die ManuRhizoLoc basiert auf der ManuLoc, ist aber zusätzlich mit einer Daumenstütze ausgestattet. Sie stabilisiert den Daumen im Sattel- und Grundgelenk. Die Stabilität der Daumenauflage kann an der seitlichen Klettlasche erhöht oder reduziert werden. Das erlaubt eine schrittweise Mobilisierung des Daumens. Ist der Heilungsverlauf vorangeschritten, kann man die Daumenauflage auch vollständig entfernen, da sie nur angesteckt und mit Klettverschlüssen fixiert ist.
Die ManuRhizoLoc ist auch als Long Ausführung erhältlich.
ManuLoc long Plus und ManuRhizoLoc long Plus
Die langen Varianten der ManuLoc und ManuRhizoLoc sind als Plus Version zusätzlich mit einer Fingerauflage ausgestattet. Die Fingerauflage ist vorne an der Orthese angsteckt und mit Klettverschlüssen gesichert. Sie stellt die Finger in der entlastenden Intrinsic-Plus-Stellung ruhig, die Verkürzungen des Kapsel-Band-Apparats vorbeugt. Die Fingerauflage eignet sich nicht nur nach Verletzungen der Finger, sondern entlastet die gesamte Hand und den Unterarm indirekt. Sie wird auch als Lagerungshilfe für die Nacht geschätzt. Für die Physiotherapie oder bei fortgeschrittener Heilung kann die Fingerauflage ganz einfach entfernt werden. Bei der ManuRhizoLoc long Plus kann zudem die Daumenauflage entfernt werden. So lässt sich die Bewegungsfreiheit schrittweise erhöhen, was der frühfunktionellen Therapie entgegenkommt.
B.Kolmayr et al. (2017): Die frühe Mobilisierung ab dem ersten postoperativen Tag führt zu funktionell besseren Ergebnissen als die Ruhigstellung. Das Risiko eines sekundären Repositionsverlustes wird dadurch nicht erhöht. https://www.universimed.com/ch/article/orthopaedie-traumatologie/derzeitiger-standard-der-fruehfunktionellen-nachbehandlung-von-operativ-versorgten-distalen-radiusfrakturen-2114914 abgerufen am 07.04.2021.
A.Christersson (2016): Radiographic results after plaster cast fixation for 10 days versus 1 month in reduced distal radius fractures: a prospective randomised study; J Orthop Surg Res. 2016; 11: 145. Published online 2016 Nov 21. doi: 10.1186/s13018-016-0478-7
Seit ich regelmässig mit meinem jungen Hund unterwegs bin, schmerzt mein Knie. Da die Beschwerden unterhalb der Kniescheibe nicht besser werden, entscheide ich mich nach der Beratung bei Bandagenshop.ch für den Kauf einer GenuTrain Kniebandage. Ein guter Entscheid, wie sich während der Testphase herausstellt.
GenuTrain: Erster Eindruck
Die Bandage trifft bereits am nächsten Tag bei mir ein und obwohl die Lieferung super schnell ging, kommt die Bandage keinen Tag zu früh. Mittlerweile tut das Knie auch in Ruhe weh.
Beim Auspacken bin ich überrascht vom sehr weichen Material, das recht dehnbar ist. Die Seitenstäbe sind sehr flexibel. Die Abschlüsse der Stäbe sind abgerundet und bieten beim Anziehen Halt.
Anziehen der Kniebandage
Die GenuTrain Kniebandage ist bequem und fühlt sich gut auf der Haut an.
Das weiche Gestrick schont die Kniekehle auch bei langer Tragedauer.
Das Anziehen der GenuTrain ist einfach. Man hält die Bandage mit beiden Händen seitlich an den Stäben fest und zieht sie übers Bein. Man sollte allerdings auf die richtige Positionierung der Knieaussparung achten. Ich habe bemerkt, dass ich die Bandage am Anfang immer eher zu wenig weit hochgezogen habe. Beim Gehen hat der Ring dann von oben auf die Kniescheibe gedrückt. Richtig und komfortabel sitzt die Bandage wenn man sie so weit hochzieht, bis die Kniescheibenaussparung des Rings am unteren Ende der Kniescheiber anliegt.
Wirkung
Als ich die GenuTrain Kniebandage angezogen habe, ist erst einmal nichts passiert. Gegen Mittag war ich schon etwas enttäuscht. Beim Spazieren am Nachmittag hat die Bandage dann sofort gezeigt was sie kann. Bereits nach 10 Minuten Bewegung sind die Knieschmerzen deutlich weniger geworden. Selbst beim steilen Anstieg auf unseren Hausberg hat mein Knie überhaupt nicht mehr weh getan.
Endlich sind wieder schmerzfreie Spaziergänge möglich!
Auch bei sportlichem Einsatz kann die Kniebandage überzeugen.
Auch der Abstieg war deutlich angenehmer. In den letzten Wochen traute ich mich vor Schmerz kaum noch mit dem rechten Bein aufzutreten. Gelegentlich hat das Knie auch unkontrolliert nachgegeben, sodass ich mich nicht mehr sicher gefühlt habe. Mit der GenuTrain habe ich nur noch gelegentlich ein leichtes Stechen gespürt, das nach einigen Tagen ebenfalls verschwunden ist.
Nachdem ich wochenlang unter Knieschmerzen gelitten habe, waren alle Beschwerden mit der GenuTrain nach einer Woche vollständig verschwunden. Jetzt trage ich die Kniebandage nur noch vorbeugend beim Sport, oder wenn ich sehr steile Hänge hinauf wandere.
Komfort für Knie und Haut
Sowohl beim Gehen und beim Sport, wie auch in Ruhe trägt sich die GenuTrain sehr angenehm. Das Material ist weich und passt sich dem Knie gut an. Die seitlichen Stäbe liegen flach am Bein ohne die Bewegung einzuschränken. Die Aussparungen in den Enden der Stäbe geben guten Halt, was das An- und Ausziehen erleichtert.
Das elastische Gestrick macht jede Bewegung mit, ohne Einschnürungen oder Druckstellen.
Das Gelenk fühlt sich sicher und stabil an – so dass auch Balanceübungen gut gelingen!
Auf langen Wanderungen hat mich die Bandage genauso überzeugt, wie an Tagen im Büro. Das weiche Material fühlt sich auf der Haut stets gut an und es gibt keine Irritationen.
Beim Rennen kann die Bandage im Bereich der Pelotte gelegentlich etwas verrutschen. Sobald man aber ins Schwitzen kommt, sitzt sie sehr sicher.
Nach dem Sport habe ich die GenuTrain jeweils im Wäschenetz in der Waschmaschine gewaschen, was sie gut überstanden hat.
Fazit zur GenuTrain
Mit der GenuTrain Kniebandage war ich vom ersten Tag an sehr zufrieden, einen Testbericht darüber zu schreiben ist eine wahre Freude. Bereits nach wenigen Stunden hat die Wirkung eingesetzt und meine Knieschmerzen gelindert. Egal bei welcher Aktivität ich sie trage, die Bandage ist immer angenehm. Das einzige was ich bereue ist, dass ich die Bandage nicht schon viel früher gekauft habe.
+sehr gute, schnelle Wirkung +bietet ein sicheres Gefühl +komfortabel bei der Arbeit, beim Sport und beim Gehen +einfaches An- und Ausziehen dank seitlichen Fingerauflagen
-der obere Abschlussrand zeichnet unter engen Hosen leicht ab
Die GenuTrain gibt meinem Knie perfekten Halt beim Training. Nach einer Meniskus-OP trage ich die Kniebandage zur Prophylaxe beim Krafttraining – mit Erfolg, ich habe weder Flüssigkeit noch Schmerzen im Knie!Ich trage die GenuTrain häufig zum Rasenmähen. Besonders im unebenen Gelände entlastet sie das Knie bei Arthrose.
Bei einem Sturz auf den ausgestreckten Arm, kann der Ellenbogen ausrenken, was sehr schmerzhaft ist. In vielen Fällen lässt sich das Gelenk durch den Arzt wieder einrenken, nachdem weitere Verletzungen in einer Röntgenuntersuchung ausgeschlossen sind. Bei Luxationen mit zusätzlichen Verletzungen der Bänder oder Knochen kann ein Operation notwendig sein. Eine kurze Ruhigstellungsphase von 1-2 Wochen lässt die Schmerzen nach dem Einrenken oder der OP abklingen. Bereits ab der zweiten Woche wird der Ellenbogen in der Physiotherapie wieder bewegt, um Versteifungen vorzubeugen. Eine bewegliche Orthese oder Bandage ersetzt jetzt die Schiene aus der ersten Therapiephase.
Das Oberarm-Ellen-Gelenk
Der Ellenbogen wird vom Oberarmknochen, der Elle und der Speiche gebildet. Alle drei knöchernen Gelenkspartner stehen durch Teilgelenke miteinander in Verbindung.
Das Oberarm-Ellen-Gelenk wird vom abgerundeten Ende des Oberarmknochens und einem Fortsatz mit Kuhle (Olecranon) am Ende der Elle gebildet. Das Scharniergelenk ermöglicht das Beugen und Strecken des Ellenbogens. Seitenbänder stabilisieren das Gelenk.
Das Ellenbogengelenk wird aus den drei Knochen Humerus, Ulna und Radius gebildet.
Das Gelenk wird durch kräftige Bänder stabilisiert, diese können bei Luxation reissen.
Bei der Ellenbogenluxation ist das Oberarm-Ellen-Gelenk ausgerenkt. Der Kopf des Oberarmknochens rutscht über der Elle nach vorne.
Schmerzhafte Ausrenkung des Ellbogens
Die Ellenbogenluxation ist sehr schmerzhaft. Der Arm ist „blockiert“ und verharrt meist in einer 45° angewinkelten Stellung. Da der Oberarmknochen nach vorne verschoben ist, also eine Ausrenkung nach hinten stattfindet, wirkt der Unterarm verkürzt, während der Ellenbogen sehr gross aussieht. Schwellungen und Blutergüsse gehören ebenfalls zu den Symptomen der Ellenbogenluxation.
Diagnose der Ellenbogenluxation
Die Ellenbogenluxation wird immer mit einem Röntgenbild oder einem andern bildgebenden Verfahren diagnostiziert, denn aufgrund der Schwellung lässt sie sich ohne Röntgen nicht sicher erkennen. Auch mögliche Begleitverletzungen lassen sich auf dem Röntgenbild sehen. Bei Verdacht auf eine Weichteilverletzung eignet sich die Magnetresonanztomographie (MRT) besser.
Häufige Begleitverletzungen
Eine Ellenbogenluxation ist ein Notfall und muss umgehend von einem Arzt behandelt werden. Das unter anderem, weil durch die Luxation des Gelenks Nerven und Blutgefässe verletzt oder abgeklemmt werden können.
Begleitverletzungen können auch an den Seitenbändern auftreten. Sie liegen recht straff am Ellenbogen, um ihn zu stabilisieren. Renkt das Gelenk aus werden sie überdehnt, können aber auch reissen. Bei gerissenen Bändern bleibt immer eine (leichte) Instabilität zurück. Bei sportlich aktiven Personen, solchen die körperliche Arbeit verrichten oder bei jüngeren Patienten, werden die Bänder deshalb in einer Operation wieder zusammengenäht.
Weiter kann es im Zusammenhang mit der Ellenbogenluxation zu Frakturen etwa des Radiusköpfchen, oder des Kronenfortsatzes der Elle (Processus coronoideus ulnae) kommen.
Ellenbogen wieder einrenken – aber nicht selber!
Um Schäden an Nerven, Blutgefässen und Weichteilen vorzubeugen, muss der Ellenbogen so bald als möglich wieder eingerenkt werden. Die Einrenkung erfolgt nach einer Röntgenuntersuchung, um sicherzustellen, dass keine Knochenfragmente die Reposition verhindern.
Da das Einrenken des Ellenbogens sehr schmerzhaft ist, wird der Patient dazu sediert und mit Schmerzmittel behandelt.
Die Reposition des Ellenbogens ist Sache des Arztes. Vor der selbständigen Einrenkung des Ellenbogens ist dringend abzuraten, da es dabei zu weiteren Verletzungen der Weichteile und Knorpel kommen kann.
Behandlung nach Ellenbogenluxation
In den meisten Fällen lässt sich der Ellenbogen wieder einrenken, sodass keine Operation notwendig ist. Bei Begleitverletzungen, oder wenn sich der Ellenbogen nicht reponieren lässt, ist eine OP angezeigt. Ob sie unmittelbar erfolgen muss, oder erst einige Wochen nach der Ausrenkung ist abhängig von der Art der Verletzung. Die Nachbehandlung sieht aber in beiden Fällen gleich aus, unabhängig ob operiert wurde oder nicht.
Zu Beginn wird der Ellenbogen mit einer Orthese ruhiggestellt.
Für die Folgebehandlung eignet sich eine Aktivbandage.
Kurze Ruhigstellung
In den ersten Tagen nach der Ellenbogenluxation wird das Gelenk mit einer Schiene oder einer Armschlinge ruhiggestellt. Der Patient profitiert von der Ruhigstellung mit einer raschen Abnahme der Schmerzen.
Für die Ruhigstellung in der ersten Woche eignet sich etwa die Stabile Post-OP Universal Ellenbogen-Schiene. Sie lässt sich dank dreiteiligem Aufbau in der Grösse exakt an den Arm anpassen. Zwei leichte Alu-Schienen stellen den Ellenbogen in einer 90° angewinkelten Position ruhig.
Zur komfortablen Unterstützung von Ellenbogen und Unterarm mit oder ohne Orthese eignet sich der BraceID Armtragegurt Comfort. Er entlastet den gesamten Arm. Eine Daumenschlaufe erlaubt es, den Unterarm ohne Kraftaufwand in einer bequemen Position zu halten.
Da der Ellenbogen sehr empfindlich auf Ruhigstellung reagiert, wird die Ruhigstellungsphase möglichst kurz gehalten. So werden Versteifungen vorgebeugt. In der Physiotherapie wird der Ellenbogen bereits in der ersten Woche nach der Reposition wieder bewegt.
Die frühfunktionelle Therapie bietet den Vorteil, dass die Heilungsphase verkürzt wird und das Risiko einer bleibenden Bewegungseinschränkung des Gelenks sinkt.
Bereits in der ersten Woche wird der Ellenbogen aktiv-assistiert bewegt. Das heisst, der Arm wird während den Bewegungsübungen mit der andern Hand unterstützt, oder von der Physiotherapeutin sanft geführt. Weiter sollte gemäss Anweisung von Arzt und Physiotherapie Übungen für Schulter und Hand durchgeführt werden, um Kraftverluste, Schonhaltungen und Steifigkeit möglichst vorzubeugen.
Bewegungsumfang vergrössern
Während 6-8 Wochen darf der Ellenbogen nicht belastet werden. Die ruhigstellende Orthese kann aber bereits nach ca. 2 Wochen abgelegt werden. Sie wird durch eine Orthese mit Gelenk oder eine Bandage ersetzt. Durch gezieltes Üben vergrössert sich der Bewegungsumfang und erreicht nach einigen Wochen bis Monaten idealerweise wieder den Ausgangswert.
Nach 12 Wochen darf in der Regel wieder mit Kontaktsportarten angefangen werden. Wichtig ist vorgängig ein gezieltes Krafttraining, um dem Ellenbogen Stabilität und Sicherheit zu geben.
Zusätzlich kann man das Gelenk in der Aufbauphase und für die Rückkehr in den Sport mit einer Bandage unterstützen. Sie gibt Sicherheit und hilft Fehl- und Überbelastungen vorzubeugen. Mögliche Bandagen für die Phase nach der Ruhigstellung bis zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität sind:
Push med Ellenbogenbandage
Die Push med Ellenbogenbandage ist aus weichem Sympress-Material mit hoher Atmungsaktivität gefertigt. Dank dem Reissverschluss auf der Armrückseite lässt sich die Bandage einfach anziehen.
Stabilität erhält der Ellenbogen durch die zwei flexiblen seitliche Stäbe und das Gurtsystem. Der Gurt liegt in Form einer Acht um das Gelenk und wird auf der Rückseite des Oberarms mit einem Klett verschlossen. Anschliessend lässt sich die Position des Gurts am Unterarm anpassen. Je weiter der Gurt vom Gelenk entfernt angeklettet wird, desto geringer ist der Bewegungsumfang im Ellenbogen.
Sports Elbow Brace
Die Bauerfeind Sport Bandage federt die Kraft am Ende der Wurfbewegung ab und hilft die Hyperextension des Ellbogens vorzubeugen. Sie besteht aus einem elastischen Kompressionsgestrick und kontrolliert die Hyperextension mit einem eingearbeiteten Zügel. Der Zügel verläuft von hinter dem Oberarm nach vorne auf den Unterarm. Mit einem BOA-Verschluss lässt sich die Extensionsbegrenzung individuell einstellen. Zwei breite Gurten mit Klettverschlüssen dienen dem Zügel als Fixpunkte. Die Sports Elbow Brace von Bauerfeind kann auch später währende dem Sport zur Überstreckungsprophylaxe getragen werden.
Epidyn Supreme Ellenbogenbandage
Die Ellenbogenbandage von Sporlastic bietet keine Stabilisierung von aussen und eignet sich nur bei einem stabilen Gelenk. Mit ihrer Kompressionswirkung ist die Bandage aber wirkungsvoll gegen Ellenbogenschmerzen, fördert die Durchblutung und die Propriozeption. Sie beugt Fehl- und Überbelastungen vor indem sie die muskuläre Eigenstabilisierung des Gelenks anregt.
Eine Kniebandage soll im Alltag und beim Sport sicher am Bein halten. Damit sie beim Treppensteigen, Rennen oder Hinknien nicht verrutscht, ist nicht nur die richtige Grösse entscheidend. Auch die Wahl des richtigen Modells verbessert den Tragekomfort. Seitliche Federstäbe, eine Patellapelotte oder sogar eine haftende Silikonbeschichtung sorgen für sicheren Halt ohne Rutschen.
Grösse der Bandage überprüfen
Medizinische Kniebandagen haben immer eine Grössentabelle, die auch auf der Verpackung aufgedruckt ist. Wenn eine Bandage rutscht muss man überprüfen ob die Grösse korrekt gewählt ist. Es lohnt sich nachzumessen, denn die Beinumfänge können sich durch Training, Gewichtszu- oder Abnahmen verändern.
Hinweis: Eine Bandage die rutscht muss nicht unbedingt zu gross sein. Auch zu kleine Bandagen oder nicht den Bedürfnissen angepasste Modelle können runterrutschen.
Kniebandagen die nicht rutschen
Ob eine Kniebandage rutscht ist auch von individuellen Faktoren wie der Hautbeschaffenheit, der Beinform und der Festigkeit des Gewebes abhängig. Es gibt dennoch einige Eigenschaften, auf die man beim Kauf einer Bandage achten sollte, damit sie möglichst nicht rutscht.
Hochwertige Bandagen mit 3D-Gestrick: Die meisten Bandagen sind gestrickt. Während einfache Modelle meist ein flaches, wenig flexibles Gestrick haben, sind hochwertige Bandagen nach einem 3D- Strickverfahren hergestellt. Es macht die Bandage dehnbar und anpassungsfähig, sodass sie sicher sitzt.
Seitliche Federstäbe: Seitliche Stäbe in der Bandage verbessern nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern geben der Bandage auch Halt. Die Stäbe helfen Falten vorzubeugen und sorgen für einen korrekten Sitz.
Ringpelotte: Die Ringpolster rund um die Kniescheibe dienen in erster Linie der Schmerzlinderung und Führung der Kniescheibe. Als positiven Nebeneffekt, verbessern sie aber auch den Halt der Bandage. Wer eine Bandage sucht die nicht rutscht, sollte also ein Modell mit Ringpelotte wählen.
Kniebandagen mit Haftrand
Das Bein hat eine konische Form, was das Herunterrutschen von Kniebandagen begünstigt. Die sicherste Lösung ist deshalb eine Bandage mit Silikonhaftrand oder Silikonbeschichtung. Das antiallergene Material haftet zuverlässig auf der Haut, ohne zu kleben. Die Auswahl an Kniebandagen mit Haftrand ist vielfältig.
Select StabiloGen Kniebandage
Die hochwertige Select Kniebandage von Bort ist aus weichen, klimaregulierenden Breeze Fasern gefertigt. Das Dynamic-Flex Funktionsgestrick passt sich gut ans Bein an und entlastet die Kniekehle mit einer sanften Relax-Zone.
Die Kompressionswirkung des Gestricks, die Ringpelotte um die Kniescheibe und leichte seitliche Federstäbe sorgen für eine gute Wirkung bei Knieschmerzen, Arthrose oder nach Meniskusverletzungen.
Damit die Bandage nicht rutscht, sind silikonisierte Fäden im oberen Bereich der Bandage eingestrickt. Sie sind kaum zu spüren und bieten dennoch eine gute Haftung.
Sports Knee Support by Bauerfeind
Die Sports Knee Support wurde speziell für die Anwendung beim Sport entwickelt. Sie hat ein weitmaschiges Gestrick, das sich nicht nur exakt ans Bein anschmiegt, sondern auch ein frisches, luftiges Tragegefühl bietet. Extra flache, flexible Stäbe garantieren eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit beim Sport.
Die Bauerfeind Sports Knee Support macht dank unterschiedlichen Gestrick-Zonen jede Bewegung mit.
Innenseitige Silikon-Prints sorgen dabei für perfekten Halt, ohne die Haut zu reizen.
Rund um die Kniescheibe wird das Gelenk von der Omega-Pelotte unterstützt. Sie entlastet die Menisken mit seitlichen Flügeln und Drucknoppen im Bereich des Hoffa-Fettkörpers.
Um ein Herunterrutschen der Kniebandage beim Sport zu verhindern, ist die Sports Knee Support seitlich entlang der Federstäbe und am Oberschenkel über dem Knie mit durchgehenden Silikonstreifen ausgestattet.
StabiloGen Eco mit Haftband
Die StabiloGen Eco Kniebandage hilft mit ihrer Kompressionswirkung und der Pelotte rund um die Kniescheibe gegen Schwellungen und Schmerzen.
Damit sie sicher am Bein hält, ist sie mit einem Silikonhaftband versehen. Das Haftband bietet zwei Vorteile. Einerseits liegt es flach am Bein, was das Einrollen des oberen Bandagenrands vorbeugt. Andererseits ist er auf der Innenseite mit vielen grossen Silikonnoppen ausgestattet, die sicher am Bein haften.
Push med Kniebandage
Die Bandage mit Blattfedern bietet dem Knie eine zuverlässige Unterstützung. Sie reduziert seitliche Bewegungen mit ihren Blattfedern, während das Beugen und Strecken des Knies uneingeschränkt möglich bleibt. Gurten am Oberschenkel und ein Kreuzgurt unterhalb des Knies sorgen für hohe Sicherheit, auch beim Sport.
Die Push med Kniebandage sorgt alleine durch ihre Bauform für einen sicheren Sitz. Innenseiteige Silikonbereiche verbessern den Halt zusätzlich.
Gefertigt ist die Bandage aus feinstem Sympress-Mikrofasergewebe. Es ist atmungsaktiv und schnell trocknend.
Halt bekommt die Push med Kniebandage nicht nur von den Gurten am Oberschenkel, sondern auch von schmalen Silikonstreifen auf der Innenseite der Bandage.
Die schweizweit grösst Auswahl an Kniebandgen mit Haftband finden Sie im Bandagenshop.ch.
84% der Personen die eine Rückenbandage tragen geben an, dass sie damit weniger Rückenschmerzen haben. Die Wirksamkeit von Rückenbandagen ist also sehr hoch, insbesondere wenn man ein geeignetes Modell wählt, das der Indikation entspricht.
Was bringt eine Rückenbandage?
Eine Rückenbandage lindert Schmerzen und das nachweislich. So geben etwa 65% der Anwender an, dass sie die Einnahme von Medikamenten reduzieren konnten. 89% geben an, dank Rückenbandage wieder eine bessere Lebensqualität zu haben. Diese guten Leistungen bringen Bandagen nicht nur bei spezifischen, sondern auch bei unspezifischen Rückenschmerzen, also dort wo der Arzt keine eindeutige Ursache finden kann.
Quelle www.eurocom-info.de
Bandagen für einen gesunden Rücken
Rückenschmerzen sind meist ein Teufelskreis aus Schmerzen-Schonhaltung-weniger Mobilität-Schmerzen. Rückenbandagen durchbrechen diesen Kreislauf. 72% der Befragten in einer Studie (1) gaben an, dass ihre Rückenbandage ihnen zu mehr Mobilität verhalf. Mehr Mobilität ist der erste Schritt hin zu einem gesunden Rücken, denn Bewegung stärkt die Haltemuskulatur. Die veraltete Vorstellung, dass Bandagen die Muskeln erschlaffen lassen, ist nachweislich falsch. Bandagen tragen zu einem gesunden Rücken bei.
Rückenbandagen für Alltag und Arbeit
Rückenbandagen stützen den Rücken mit ihrer Kompressionswirkung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Allfällige Stäbe sind flexibel und dienen lediglich der Passform und dem sicheren Sitz der Bandage. Um das Kreuz optimal zu behandeln, sind die meisten Rückenbandagen mit einer Pelotte ausgestattet. Das Massagepolster liegt im Kreuz, um die Kompressionswirkung der Bandage auf diesen eingewölbten Teil des Rückens (Lordose) zu übertragen und so die Rückenschmerzen gezielt anzugehen.
Beim Kauf einer Rückenbandage lohnt es sich, ein hochwertiges Modell zu wählen, denn gemäss Umfrage werden Rückenbandagen durchschnittlich während 10,3 Stunden pro Tag getragen. Folgende Modelle bieten nicht nur eine gute Wirkung, sondern auch einen hohen Tragekomfort.
Vertebradyn Supreme Senso
Die Sporlastic Rückenbandage überzeugt mit einem hochwertigen, anatomisch geformten Gestrick. Sie passt sich insbesondere an der Hüft exakt an den Körper an, damit man sich frei bewegen kann.
Im Kreuzbereich sorgt die Air-Matrix Pelotte mit ihren vielen Noppen für eine anregende Massagewirkung. Dank perforiertem Material ist die Pelotte atmungsaktiv, sodass man damit nicht ins Schwitzen kommt.
Zusammen mit der Vertebradyn Supreme Senso Rückenbandage wird eine QR-Code Karte geliefert. Scannt man den Code mit dem eigenen Smartphone, wird man direkt zu den Sporlastic Übungsvideos geleitet. Sie zeigen, wie man den Rücken dehnt, mobilisiert und trainiert, damit man bald wieder schmerzfrei ist.
Die Premium Rückenbandage von Bort bietet ein hohes Sicherheitsgefühl durch die Kombination von Stäben und Y-Zügeln. Die drei Stäbe entlasten den Rücken, ohne die Bewegungsfreiheit zu sehr einzuschränken. Den Stabilisierungsgrad kann man dank den beiden Y-Zügeln individuell anpassen. Sie sind im Bereich der Wirbelsäule an der Bandage angebracht und verlaufen um den Rumpf nach vorne. Die unelastischen Bänder können mit dem gewünschten Zug verschlossen werden, sodass die Unterstützung leichter oder fester ist.
Damit das Anziehen bei dieser Bandage einfach und mit geringem Kraftaufwand gelingt, ist sie mit ergonomischen Griffschlaufen ausgestattet. Beim Tragen sorgen ultraweiche Timbrell care Fasern für besten Komfort.
Selbstverständlich ist die Bort Select Rückenbandage mit einer massierenden Pelotte ausgestattet.
Die LumboTrain Rückenbandage von Bauerfeind ist in einer Damen- und einer Herrenvariante erhältlich. Bei beiden Varianten sorgt das moderne Train-Gestrick für einen guten Sitz der Bandage.
Schmerzen lindert die LumboTrain mit ihrer Massagepelotte. Die viskoelastische Pelotte ist mit einer festen Einlage verstärkt, um die massierenden Noppen exakt in der richtigen Position zu halten. Sie erzeugen bei jeder Bewegung eine angenehme Mikromassage, die Schmerzen lindert und die Durchblutung steigert.
Die Rückenbandage von Cizeta unterstützt den Rücken mit vier flexiblen Stäben. Ein zusätzlicher Zuggurt erhöht die entlastende Wirkung punktuell. Da der Zuggurt in der Höhe frei positioniert werden kann, entfaltet er seine Stützwirkung genau dort wo sie gebraucht wird.
Im hinteren Bereich der Bandage sind zudem zwei Taschen eingearbeitet. Hier werden bei Bedarf die mitgelieferten Thermobeutel eingelegt. Sie lassen sich in einem Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen, um etwa Verspannungen zu lockern. Um Schmerzen bei Entzündungen zu lindern, werden die Thermobeutel vorgängig im Kühlschrank gekühlt.
Rückenbandagen für den Sport
Rückenschmerzen sind häufig ein Zeichen einer muskulären Dysbalance oder eines ungesunden, bewegungsarmen Lebensstils. Mit Bewegung und Sport kann man die Beschwerden langfristig in den Griff bekommen. Um eine gesunde Haltung beim Training zu begünstigen und den Rücken zu unterstützen, eignen sich folgende Rückenbandagen.
Sports Back Support
Die Back Support Bandage von Bauerfeind ist aus einem weitmaschigen Material gefertigt, das mit seiner netzartigen Struktur übermässiges Schwitzen verhindert. Vier flexible Stäbe sorgen dafür, dass die Bandage sicher sitzt und ihre volle Wirkung entfalten kann. Eine flache Verarbeitung garantiert eine komfortable Anwendung während dem Sport. Auch im Bereich der Verschlussplatten trägt die Bandage nicht auf und passt problemlos unter die normale Sportkleidung.
Das Kreuz wird von der Sports Back Support Bandage mit einer grossflächigen Pelotte unterstützt. Das viskoelastische Polster hat grosse Noppen, um die Mikrozirkulation anzuregen und die Sensomotorik zu verbessern.
Die BackSkin Rückenbandage von BioSkin ist aus einem mehrschichtigen Ultima Laminat gefertigt, dessen Kern aus festem Polyurethan besteht. Das verleiht der Bandage eine hohe Stabilität bei sehr dünnem Material. Dank abnehmbarem Band, kann der Stabilisierungsgrad der BackSkin Bandage individuell angepasst werden. Was mit und ohne Band garantiert ist, ist die hohe Bewegungsfreiheit.
Eine Rückenbandage hilft schnell gegen Rückenschmerzen und steigert die Mobilität. Um den Rücken langfristig vor Beschwerden zu schützen, können folgende Tipps helfen.
Lassen Sie sich bei anhaltenden Rückenschmerzen vom Arzt untersuchen.
Achten Sie auf eine ergonomische Haltung bei Sitzen und bewegen Sie sich dazwischen immer wieder (dynamisches Sitzen). Ein Sitzkissen kann Sie dabei unterstützen.
Stellen Sie den Autositz richtig ein und machen Sie auf längeren Fahrten immer wieder Bewegungspausen.
Bewegen Sie sich täglich.
Trainieren Sie die Rumpfmuskulatur gezielt. Allenfalls mit Unterstützung eines Physiotherapeuten.
Quelle:
Eurocom e-V., Ergebnisse der repräsentativen Umfrage des Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V., Rückenbandagen und Rückenorthesen: Weniger Schmerz, mehr Mobilität
Die Bauerfeind Rückenbandage LumboTrain ist aus dem Train Gestrick gefertigt. Jetzt hat Bauerfeind dieses Spezialgestrick überarbeitet, wodurch die LumboTrain Rückenbandage noch bessere Trageeigenschaften bekommt. Auch die Passform wurde optimiert, um die Bewegungsfreiheit zu vergrössern.
Das neue Bauerfeind Train Gestrick
Bei Bauerfeind werden Bandagen kontinuierlich getestet und verbessert. Die jüngste Innovation aus dem Hause Bauerfeind ist das neue Train Gestrick mit spezieller Hoch-Tief-Strickart aus unterschiedlichen Materialien. Es ist einerseits aus elastischen Fasern gefertigt, die für einen körpernahen Sitz und eine optimale Stützwirkung sorgen. Diese liegen eingeschlossen zwischen einem Gestrick aus grauen, flauschig weichen Fasern und dunkelgrauen elastischen Fäden.
Diese Mischung aus flauschigem und elastischem Material ist verantwortlich für das neue Design der LumboTrain. Sie leistet aber noch mehr. Durch diese einzigartige Hoch-Tief-Struktur hält die Bandage besser am Körper und passt sich Bewegungen mühelos an. Die strukturierte Oberfläche erzeugt zudem eine Mikromassage mit propriozeptiver Wirkung.
Nicht zuletzt sorgen verschiedene Komfortzonen für eine gute Belüftung und so für ein angenehm frisches Tragegefühl.
Neue Passform für mehr Bewegungsfreiheit
Die neuste Generation der LumboTrain Rückenbandage wird in einer Variante für Damen und einer Variante für Herren angeboten. Diese sind auf die jeweilige Körperform abgestimmt. Beiden Varianten ist gemeinsam, dass sie im Bauchbereich schmaler sind und im Hüftbereich ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. So kann man sich mit der Bandage frei bewegen.
Massagepelotte gegen Rückenschmerzen
Im Bereich der Lendenwirbelsäule liegt häufig der Ursprung von Rückenschmerzen. Die LumboTrain Rückenbandage ist genau hier mit einer viskoelastischen Pelotte mit Massagenoppen aktiv. Bei jeder Bewegung massieren die Noppen den Rücken, um Rückenschmerzen zu lindert. Das fördert die Bewegungsfreude und genau das braucht der Rücken um gesund zu bleiben – Bewegung.
Die Bauerfeind Rückenbandagen im Überblick
Bauerfeind bietet eine breite Auswahl an Rückenbandagen, die verschiedene Stabilisierungsgrade aufweisen. Die LumboTrain ist die leichteste der Bauerfeind Rückenbandagen.
Mehr Halt bietet die LordoLoc Rückenbandage. Sie ist mit vier stabilen Korsettstäben ausgestattet, die den unteren Rücken stützen. Im oberen Bereich ist die Bandage zusätzlich mit einem Zuggurt versehen. Er lässt sich mit Klettverschlüssen zumachen, sodass man die Stützwirkung individuell anpassen kann.
Speziell für die Behandlung des unteren Rückens bietet Bauerfeind die SacroLoc Rückenorthese. Sie wird im Bereich der Hüfte getragen und stabilisiert das Becken. Schmerzen im Iliosakralgelenk wer nicht nur durch die stabilisierende Wirkung reduziert, sondern auch durch zwei massierende Silikonpelotten.
Alle vorgestellten Rückenbandagen werden von Bandagenshop.ch innert 1-2 Tagen geliefert.
Jedes Jahr verletzen sind 45‘000 Personen auf dem Fussballplatz. Am häufigsten sind Verletzungen der Aussenbänder am Sprunggelenk und der Innenbänder am Knie. Während Profispieler häufig operiert werden, wird bei Freizeitsportlern eine konservative Therapie vorgezogen. Mit einer Bandage oder Orthese wird das Gelenk stabilisiert, sodass es in Ruhe heilen kann.
Sprunggelenk und Knie beim Fussball stark belastet
Fussballer haben ein stark erhöhtes Risiko für Sprunggelenk- und Knieverletzungen. Daran schuld ist nicht nur das Foul des Gegners beim Grätschen, sondern auch die hohe Belastung der Gelenke beim Laufen. Da Fussballer nicht wie ein Jogger konstant laufen, sondern viele schnelle Richtungswechsel und Stop-and-Go-Bewegungen vollziehen, sind die Gelenke ungleich stärker belastet. Auch Stollenschuhe die auf dem Boden einen starken Halt bieten und das Weggleiten verhindern, erhöhen das Verletzungsrisiko.
Bänderverletzungen im Sprunggelenk
Drei Bänder auf der Aussenseite des Fusses stabilisieren das obere Sprunggelenk und beschränken die Beweglichkeit auf das physiologische Ausmass. Bei einem Misstritt (OSG Distorsion), also beim seitlichen Einknicken, werden diese Bänder überdehnt. Das kann zu verschiedenen Verletzungen führen:
Grad I: Die Bänder wurden zwar überdehnt, sind aber noch intakt und das Sprunggelenk stabil. Man spricht von einer Bänderzerrung oder Verstauchung.
Grad II: Höchstens zwei Bänder sind teilweise angerissen, was das Gelenk leicht instabil macht.
Grad III: Ein oder zwei Bänder sind vollständig durchtrennt, was eine ernsthafte Instabilität zur Folge hat.
Grad IV: Alle Bänder des oberen Sprunggelenks sind vollständig gerissen, sodass der Fuss eine Fehlstellung aufweist und stark instabil ist.
Behandlungsmöglichkeiten
Bei Sportverletzungen wird heute eine konservative Therapie angestrebt, also eine Behandlung ohne Operation. Operiert wird meist nur noch bei Fussballprofis, oder wenn das Gelenk durch die konservative Therapie nicht wieder stabil wird. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und dem Schweregrad der Verletzung.
Die Sports Ankle Support versorgt das Sprunggelenk mit anregender Kompression und stabilisiert dank Zuggurtung.
Dank 3D-Gestrick sorgt die MalleoTrain S für Frische & Komfort am Fuss, das Gelenk wird sicher vor Verletzungen geschützt.
Bänderzerrungen lassen sich mit einer Bandage mit Zuggurt behandeln. Der Zuggurt wird in Form einer Acht um das Sprunggelenk gewickelt, um die Stabilität im Sprunggelenk zu erhöhen. Dadurch soll vor allem ein weiterer Misstritt vermieden werden, damit die Bänder Ruhe erhalten und regenerieren können.
Bei angerissenen oder gerissenen Bändern wird eine Orthese eingesetzt, die seitliche Umknickbewegungen im Sprunggelenk absolut sicher verhindert. Die Abrollbewegung im Fuss ist dadurch nicht eingeschränkt. Man kann also normal gehen, was für die Gesundheit des Gelenks ein grosser Vorteil ist.
Die Malleodyn S3 garantiert maximale Stabilität und lässt sich stufenweise dem Heilungsverlauf anpassen.
Die kompakte Schnürorthese Swede-O-Universal ist im Fussball besonders beliebt.
Nur wenn Bänder zusammen mit einem Teil des Knochens ausreissen, oder alle Bänder gleichzeitig reissen, wird bei nicht professionellen Fussballspielern eine Operation notwendig.
Bänderzerrung oder Riss am Knie
Das Knie wird seitlich von den Innen- und Aussenbändern gestützt, um ein Aufklappen des Gelenks zu verhindern. Im Innern des Gelenks befinden sich die zwei Kreuzbänder, die das Weggleiten des Oberschenkels nach vorne oder hinten verhindern.
Bei Fussballspielern wird häufig das innere Seitenband verletzt. Die Ursache dafür kann ein Foul des Gegeners sein, der häufigste Grund ist aber, dass der Fuss hängen bleibt, z.B. weil die Stollen zu stark einstecken, und der Unterschenkel bei (nahezu) gestrecktem Knie verdreht wird.
In leichten Fällen ist das Band nur überdehnt, häufiger ist aber angerissen, oder vollständig gerissen.
Die Funktionsbandage Sports Knee Support gibt Sicherheit und lindert Beschwerden.
Die Push med Kniebandage sorgt dank Blattfedern für perfekte Stabilität, die Bewegungsfreiheit bleibt erhalten.
Damit die Seitenband-Zerrung heilen kann, wird das Knie im Alltag möglichst wenig beansprucht, Sport ist für die nächsten 4-6 Wochen tabu. Eine Kniebandage unterstützt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks, um Fehlbelastungen zu vermeiden.
Ist das Band angerissen (Seitenbandriss am Knie), oder vollständig gerissen, ist auch hier die konservative Therapie die erste Wahl. Eine Knieschiene stabilisiert das Gelenk zuverlässig, Fehlbelastungen und Rotationsbewegungen sind ausgeschlossen. Sie verhindert alle unnatürlichen Bewegungen im Knie, sodass das Gelenk nur noch gebeugt und gestreckt werden kann. Bei vielen Orthesen lässt sich auch diese Bewegung bei Bedarf einschränken.
Nur wenn das Knie nach der konservativen Therapie weiterhin instabil ist, also sich seitlich aufklappen lässt, ist eine Operation notwendig.
Im unglücklichsten Fall führt das Verdrehen des Knies zu einer Kombinationsverletzung von Innenband, Kreuzband und Meniskus, der sogenannten „Unhappy Triad“. Diese Kombination sorgt einerseits für Schmerzen, andererseits ist die Stabilität des Gelenks stark vermindert, sodass hier eine Operation notwendig ist.
Zurück auf den Platz
Während eine Verletzung am Knie oder Sprunggelenk für manche Profifussballer das Karriereende bedeuten, können die meisten Freizeitspieler nach einer Pause wieder zurück auf den Platz. Entscheidend ist, dass das betroffene Gelenk stabil ist, bevor man wieder mit dem Training anfängt.
Die nötige Stabilität wird durch den gezielten Kraftaufbau erreicht. Zu Beginn wird das Training von einem Physiotherapeuten angeleitet, später darf und soll man zu Hause selber trainieren.
Erneute Verletzungen vorbeugen
Nach einer Verletzung das erste Mal wieder auf dem Platz zu stehen ist ein ganz besonderer Moment. Neben der grossen Freude, schwing meist auch ein bisschen Angst vor einer erneuten Verletzung oder dem „Versagen“ des Gelenks mit. Das Vertrauen in das Gelenk ist noch nicht wieder hergestellt.
Eine Bandage kann in dieser Situation helfen, die nötige Sicherheit zurückzugewinnen.
Bandage vs. Tape
Viele Fussballer haben in ihrer Sporttasche immer eine Rolle Tape dabei. Das kann vorbeugend und vielseitig eingesetzt werden, hat allerdings nur eine beschränkte Wirkung.
Bandagen hingegen sind hochentwickelte medizinische Produkte, deren Wirksamkeit immer wieder wissenschaftlich überprüft wird. Entsprechend effektiv unterstützen sie die Gelenke und sorgen für die nötige neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks.
Während Tapes mit einem günstigen Preis überzeugen, bieten Bandagen eine einfachere, saubere Anwendung und sind wiederverwendbar.
Bauerfeind Sports bietet eine grosse Auswahl an Sportsocken (und natürlich auch Sportbandagen) für Athleten verschiedener Disziplinen. Jetzt wird die Auswahl um die Run Ultralight Laufsocken erweitert, wobei die atmungsaktiven Kompressionssportsocken für den Sommer auch für‘s Velofahren, Tennisspielen und Co. bestens geeignet sind.
Ultralight Knit für maximale Frische
Das Ultralight Gestrick der neuen Bauerfeind Laufsocken ist weitmaschig und offen, damit frische Luft ans Bein gelangen kann. Hightech-Mikrofasern unterstützen den Abtransport von Feuchtigkeit zusätzlich, um ein Nässegefühl zu vermeiden. Dank dem Ultralight Knit sind die neuen Sportsocken von Bauerfeind ideal für den Sommer.
Stabilisierende Infinity Zone
Sprunggelenk und Mittelfuss werden beim Sport besonders belastet. Die Ultralight Laufsocken sind deshalb mit der Infinity Zone ausgestattet, die Überbelastungen des Mittelfusses effektiv vorbeugt. Die muskuläre Stabilisierung des Sprunggelenks wird von der propriozeptiven Wirkung der Infinity Zone gefördert.
Polsterzonen am Fuss
Auch ultraleichte Socken sollen den Fuss vor Druckstellen schützen. Bei den Ultralight Run Socken ist die Ferse deshalb mit einem anatomischen Polster ausgestattet, das die Reibung des Schuhs reduziert. Eine Aussparung an der Achillessehne entlastet diesen empfindlichen Bereich. Auch die Zehen und der Fussballen werden von einer schützenden Polsterzone umschlossen. Der Zehenbereich ist ausserdem nahtfrei gekettelt, sodass Druckstellen zuverlässig vorgebeugt werden.
Ultralight Laufsocken in 3 Längen
Die Ultralight Laufsocken sind in drei verschiedenen Längenvarianten erhältlich.
Run Ultralight Compression Socks
Die Run Ultralight Compression Socks reichen bis unters Knie. Dadurch unterstützen sie das gesamte Bein mit ihrer wirkungsvollen Kompression. Eine Targeted Compression an der Wade sorgt für eine optimale Kompression der Wadenmuskulatur. Die Durchblutung wird gefördert, was es erlaubt die eigenen Energiereserven beim Laufen voll auszuschöpfen. Zudem stabilisiert das Kompressionsgestrick die Wadenmuskulatur, um Mikroverletzungen der Muskeln zu reduzieren.
Die Ultralight Compression Socks sind in einer Damen- und einer Herrenausführung erhältlich. In beiden Varianten sind die Socken in den schlichten Farbtönen Schwarz und Weiss verfügbar. Für Damen gibt es zudem die Modefarbe Violett, für Herren Marineblau.
Die halbhohen Kompressionssocken sind bei Trailrunnern, aber auch bei Tennisspielerinnen und Velofahrern beliebt. Sie unterstützen den Fuss nämlich nicht nur mit ihrer wirkungsvollen Kompression, sondern helfen auch Blasen vorzubeugen. Das nicht nur mit ihren Polsterzonen, sondern auch durch die anatomische, körpernahe Passform. Auch bei intensiven Sprüngen verrutschen die Socken nicht und beugen so Hautirritationen vor.
Für Damen sind die Run Ultralight Mid Cut Socks für Schuhgrössen von 35-43 erhältlich. Für Herren in Schuhgrössen von 38-46.
Die Low Cut Socks von Bauerfeind reichen nur bis knapp unter den Knöchel. Dadurch verschwinden sie unauffällig im Schuh und sind auch als Sneakersocken für den Alltag äusserst beliebt. Auch in dieser kurzen Variante kann die Kompressionswirkung der Run Ultralight Socken überzeugen. Sie stützt das Fussgewölbe und hilft geschwollene Füsse vorzubeugen. Ein guter Halt der Socken am Fuss ist durch die Kompression gewährleistet. Polster an Ferse, Zehen und Sohle schützen den Fuss in allen Schuhen vor Druckstellen.
Bei Bandagenshop.ch finden Sie neben den neuen Run Ultralight Laufsocken das gesamte Sportsocken-Sortiment von Bauerfeind.
Die Sports Compression Socks Performance sind dünne, leichte Kompressionssocken ohne Polsterzonen, die speziell für ambitionierte Läufer geeignet sind. Auch an Wettkämpfen werden sie gerne getragen, weil sie mit ihrem leichten Gewicht nicht belasten.
Bei Ball- und Schlägersportarten sind die Sports Compression Socks Ball & Racket die richtige Wahl. Sie haben eine Taping-Zone am Sprunggelenk, die, ähnlich der Infinity Zone bei den Ultralight Laufsocken, das Sprunggelenk propriozeptiv stabilisiert. Die Muscle-Toning-Zone an der Wade sorgt für eine gute Stabilisierung der Wadenmuskulatur.
Für alle die ihre Muskeln mit einer effektiven Kompression unterstützen möchten, aber lieber die gewohnten Sportsocken tragen, gibt es die Compression Sleeves von Bauerfeind. Sie umschliessen den gesamten Unterschenkel mit ihrem hochwertigen Kompressionsgestrick, während der Fuss frei bleibt. Das Gestrick der Sleeves ist in verschiedene Zonen unterteilt, um die Muskeln optimal zu unterstützen. Zudem bietet es einen UV-Schutz 80.
Die Compression Sleeves sind auch als Upper Leg -Variante für den Oberschenkel erhältlich.
Arthrose im ISG macht langes Stehen oder Sitzen fast unmöglich. Der Schmerz im unteren Rücken, Gesäss und Hüfte kann als morgendlicher Anlaufschmerz, als Belastungsschmerz oder in einem fortgeschrittenen Stadium als Dauerschmerz auftreten. Linderung verschaffen leichte Bewegung, Wärme und eine ISG-Orthese.
Das Iliosakralgelenk wird von den Gelenkflächen des Kreuzbeins und des Darmbeins gebildet. Die Gelenkfläche ist mit Knorpel überzogen. Feste Bänder schränken die Bewegung im ISG stark ein. Auch auf der Vorderseite sind die beiden Teile des paarigen Darmbeins recht starr durch die Symphyse miteinander verbunden. So bildet das Becken einen nahezu starren Ring mit sehr geringem Bewegungsumfang von wenigen Millimetern im ISG.
Arthrose – eine Abnutzung von Knorpel und Knochen
Das ISG kann trotz seiner geringen Beweglichkeit von Arthrose betroffen sein. Wie bei jeder Arthrose wird der Knorpel abgebaut und die Knochenstruktur verändert sich. Da die Polsterwirkung des Knorpels verloren geht, können sich die knöchernen Gelenksflächen schmerzhaft berühren.
Arthrose ist nicht heilbar, die Degeneration des Knochens schreitet immer weiter voran, wodurch die Beschwerden tendenziell zunehmen. Durch eine gezielte Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung gebremst werden.
Ursachen für ISG-Arthrose
Die Arthrose im ISG kann durch eine altersbedingt Abnutzung auftreten, oder aber durch Fehlbelastungen, Unfälle oder Erkrankungen begünstigt werden. Mögliche Ursachen sind:
frühere Verletzung in Beckenbereich
Fehl- und Überbelastung durch häufiges Sitzen oder falsches Training
Übergewicht ist wohl keine Ursache für die ISG-Arthrose, aber ein Risikofaktor
Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da die Gelenkstabilisierung durch die hormonelle Veränderung in der Menopause abnimmt.
Symptome: Wie man die ISG-Arthrose bemerkt
Die Schmerzen bei ISG-Arthrose treten zu Beginn häufig als morgendlicher Anlaufschmerz im Bereich von unterem Rücken und Gesäss auf. Aber auch ein Ausstrahlen in die Beine oder in den Hüft- und Lendenbereich ist möglich. Häufig wird die ISG-Arthrose deshalb als „Ischias“ oder Bandscheibenvorfall fehlinterpretiert.
Typischerweise treten die Schmerzen bei ISG Arthrose am Morgen auf und klingen im Verlauf des Tages ab
Aber auch körperliche Belastung, wie z.B. Lastenheben kann akut Beschwerden auslösen
Belastung kann den Schmerz verstärken. Mit Fortschreiten der Erkrankung kommt es oft zu einem Dauerschmerz. Schon kleinste Bewegungen des Oberkörpers sind sehr schmerzhaft. Die Beweglichkeit nimmt ab, der Alltag ist stark eingeschränkt.
Durch Schonhaltungen probieren betroffene die Schmerzen zu lindern, was zu weiteren Beschwerden und Verspannungen führt. Im schlimmsten Fall kann es dadurch sogar zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose) kommen.
Diagnosestellung
Ob Sie an einer Arthrose leiden oder nicht, kann nur der Arzt abschliessend feststellen. Neben einer eingehenden Befragung führt er auch verschiedene Provokationstests durch. Verschiedene aktive und passive Bewegungen zeigen dem Arzt, ob es sich tatsächlich um eine ISG-Arthrose oder eine andere Erkrankung handelt.
Der Arzt untersucht den Rücken und kann mit Provokationstests den Hinweis auf eine ISG Arthrose erhalten
Häufig gibt ein Röntgenbild Auschluss und zeigt Veränderungen am Gelenk
Mit bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder CT lassen sich die Verschmälerung des Gelenkspalts und Veränderungen in der Knochenstruktur sichtbar machen. So lässt sich die Arthrose nicht nur bestätigen, sondern auch genau Einteilen.
ISG-Arthrose: Behandeln und Schmerzen lindern
ISG-Arthrose ist nicht heilbar. Das Ziel jeder Therapie ist deshalb die Beschwerden so gut wie möglich zu lindern, um den Alltag der Betroffenen zu erleichtern. Auch das Fortschreiten der Arthrose soll gebremst werden.
Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente können die Beschwerden der ISG-Arthrose lindern, sind aber gerade bei dieser Art der Arthrose nicht immer erfolgreich. Der Arzt verschreibt deshalb meist auch eine Physiotherapie. Dort wird das Gelenk sanft mobilisiert. Durch leichte Bewegungs- und Kräftigungsübungen wird die Funktion verbessert und der Teufelskreis aus Schmerzen und Schonhaltung durchbrochen. Zu Hause wird selbständig gemäss Instruktion des Physiotherapeuten trainiert.
Weiter sind Wärmeanwendungen z.B. mit einem Wärmekissen wirksam um Verspannungen und Schmerzen zu lösen.
Da Übergewicht die Beschwerden verstärkt, ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.
Stabilisierende Orthese gegen Beschwerden
Eine ISG-Orthese stabilisiert das Becken
Das ISG wird dadurch entlastet
Orthesen sind feste Hilfsmittel, die eingesetzt werden um Gelenke zu stabilisieren und zu entlasten. Auch für das ISG gibt es Orthesen, die den Beckenring stützen und so schmerzhafte Belastungen reduzieren.
Diese ISG-Orthesen werden eng um die Hüfte gelegt und mit kräftigem Zug verschlossen. Die entlastende Wirkung wird bereits nach einigen Stunden spürbar.
Bei Bandagenshop.ch haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen ISG-Orthesen.
SacroLoc ISG-Orthese
Die SacroLoc ISG Orthese von Bauerfeind ist aus einem neuartigen Material mit Netz-Struktur gefertigt. Es ist gut belüftet und schmiegt sich optimal an den Körper an. Damit eignet sich die ISG-Orthese bestens für die Langzeitanwendung, wie sie bei ISG-Arthrose oft nötig ist.
Damit man mit der Orthese den nötigen Druck erzeugen kann, ist der Verschluss vorne mit Handschlaufen ausgestattet. Weiter sind die unelastischen Zuggurten mit je zwei Umlenkösen versehen, die den benötigten Kraftaufwand beim Anziehen deutlich reduzieren.
Die SacroLoc ist kompakt und auf der Vorderseite schmal geschnitten
Mit dem Gurt kann das Mass der Stabilisierung frei gewählt werden
Viskoelastische Pelotten massieren die typischen Schmerzpunkte
Für eine optimale Schmerzlinderung ist die SacroLoc zusätzlich mit zwei Pelotten ausgestattet. Die viskoelastischen Polster sind mit Aussparungen und grossen Noppen versehen. Sie entlasten das ISG nicht nur, sondern massieren auch verschiedene Schmerzpunkte, um die Beschwerden effektiv zu lindern.
Bort Select Stabilo ISG-Orthese
Das Gestrick der Bort Select ISG-Orthese ist angenehm weich und atmungsaktiv, aber in Längsrichtung kaum elastisch, um die nötige Stabilität zu erzeugen. Im Rückenbereich überkreuzen sich die Zuggurten, die seitlich zusätzlich mit je einer Umlenköse ausgestattet sind. Wie Bauerfeind setzt auch Bort auf Fingerschlaufen, um das Anziehen der ISG-Orthese erleichtern.
Damit die Orthese auch im leicht eingewölbten Bereich des Kreuzes gut wirkt, ist sie mit einer zweiteiligen Pelotte ausgestattet. Sie überträgt den Druck der Orthese direkt auf die schmerzende Stelle und entlastet sie so effektiv.
Nicht immer lassen sich die Schmerzen bei ISG-Arthrose mit Physiotherapie, einer Orthese und Schmerzmitteln so gut lindern, dass sie den Betroffenen im Alltag nicht mehr einschränken. Hier kann eine Operation die richtige Lösung sein. Mit Stäben wird das Gelenk versteift, sodass die Gelenkflächen nicht mehr aneinander reiben können, sondern miteinander verwachsen.