Category Archives: Schmerzen bekämpfen

Lassen Sie sich nicht durch Schmerzen einschränken. Hier finden Sie Tipps und Tricks im Kampf gegen Schmerzen.

Testbericht: Zamst RK-1 IT-Band Syndrom Bandage

Nach zwei Wochen intensivem Wandern und Joggen in den Ferien, hatte ich Schmerzen am rechten Knie. Den stechenden Schmerz auf der Knieaussenseite konnte ich schnell als Läuferknie, oder korrekt iliotibiales Bandsyndrom identifizieren (Internet sei Dank). Bei der Suche nach einer geeigneten Bandage bin ich auf die Zamst RK-1 Kniebandage gestossen. Da sie speziell für die Behandlung des Läuferknies ausgelegt ist, hat sie mich sofort überzeugt.

Testbericht Zamst RK-1
Zum Lieferumfang gehört auch ein Aufbewahrungsbeutel, sowie eine praktische Tasche

Bestellung und Lieferung

Mit einem Beinumfang von 31cm liege ich genau zwischen zwei Grössen und lasse mich deshalb bei Bandagenshop.ch telefonisch beraten. Die freundliche Dame am andern Ende der Leitung rät mir, die grössere Grösse zu wählen. Das war die richtige Entscheidung, wie sich bei der Anprobe am nächsten Tag zeigt.

Geliefert wurde die Bandage nämlich innerhalt eines Tages, was mich positiv überrascht hat. Im Lieferumfang sind neben der Bandage auch ein Aufbewahrungsbeutel und ein Wäschenetz enthalten.

Anziehen gemäss Anleitung

Die RK-1 Kniebandage hat zwei Klettverschlüsse, die vor dem Anziehen geöffnet werden. Die Bandage ist aus einem glatten Stoff genäht und auf der Knieaussenseite mit einem Band aus Neopren verstärkt. Unterhalb der Kniescheibe, auf der Innenseite des Schienbeins liegt ein Polster, das der Neopren Verstärkung als Anker dient. Seitlich in die Bandage eingearbeitet liegen zwei flexible Stäbe.

Verschliessen der Kniebandage
Festziehen der Kniebandage

Das Anziehen der Bandage ist ganz einfach. Beim Verschliessen der Kletts muss zuerst der Verschluss unterhalt des Knies und erst dann der zweite oberhalb des Knies zugemacht werden, wie ich in der Anleitung erfahre.

Weniger Schmerzen beim Sport und im Alltag

Schon beim Verschliessen des zweiten Klettverschlusses nehme ich eine angenehme Entlastung wahr. Im Alltag, z.B. beim Treppensteigen, leide ich mit der Bandage deutlich weniger unter Knieschmerzen. Auch als ich nach 2 Wochen wieder mit dem Joggen anfange, bewährt sich die Zamst RK-1. Während und nach dem Joggen habe ich kaum noch Schmerzen. Insbesondere der Tragekomfort kann überzeugen. Da die Bandage im Bereich der Kniekehle leicht verstärkt ist, schnürt sie nicht ein.

Fazit

Die Zamst RK-1 Kniebandage hat sich in meinem Test sehr gut bewährt. Sie ist angenehm zu tragen, lindert die Schmerzen beim Läuferknie zuverlässig und bietet eine angenehme Entlastung. Ich werde die Bandage beim Sport weiterhin tragen, auch wenn die Läuferknie-Beschwerden mittlerweile vollständig abgeklungen sind.

+ angenehme Entlastungswirkung
+ guter Tragekomfort
+ speziell für die Behandlung des Läuferknies geeignet

-fällt eher klein aus, im Zweifelsfall die grössere Grösse wählen

Rückenbandage beim Sport tragen

Immer wieder werden wir bei Bandagenshop.ch von Kunden gefragt, ob man Rückenbandagen beim Sport tragen darf. Das ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, denn Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen und steigert die Wirksamkeit der Bandagen. Für Athleten gibt es ausserdem Rückenbandagen speziell für den Sport.

Bewegung verbessert die Wirksamkeit von Bandagen

Sporttreiben mit Rückenbandage

Moderne Rückenbandagen erzeugen eine unterstützende Kompression. Da die Bandagen den Muskelbewegungen nicht vollständig nachgeben, entsteht bei Bewegung eine Massagewirkung. Der Druck wird durch die Bewegung kurzzeitig und punktuell erhöht. Das regt die Durchblutung und die Propriozeption an.

Auch die häufig in Rückenbandagen eingearbeiteten Massagepelotten entfalten erst bei Bewegung ihre volle Wirkung. Die Massagenoppen werden bei jeder Bewegung sanft über die Haut bewegt und steigern so die Durchblutung.

Es ist also nicht nur möglich, sich mit einer Rückenbandage zu bewegen, sondern sogar nötig.

Sport bei Rückenschmerzen

Gewichtheben, Golfen und Tennisspielen sollte man mit Rückenschmerzen lieber lassen. Es gibt aber viele Sportarten, die dem Rücken auch bei einem „Hexenschuss“ guttun. Dazu gehören z.B. leichtes Joggen auf weichem Untergrund, Yoga, Nordic Walking, Klettern oder Fahrradfahren.

Die meisten Rückenschmerzen sind nämlich auf eine schwache Muskulatur und Bewegungsmangel zurückzuführen. Sport ist also genau das richtige Mittel gegen Rückenschmerzen. Kurzfristig werden die Beschwerden durch Sport gelindert, langfristig lassen sich Rückenschmerzen durch einen gezielten Kraftaufbau vorbeugen.

Rückenbandagen für Sportler

Grundsätzlich kann und soll man sich mit allen Kompressionsbandagen regelmässig bewegen. Es gibt aber auch Rückenbandagen speziell für Sportler. Diese sind aus speziellen Funktionsfasern gefertigt, die auch bei starkem Schwitzen ein angenehmes Tragegefühl gewährleisten.

Sports Back Support by Bauerfeind

Die Sports Back Support Rückenbandage ist aus einem innovativen Material gefertigt. Es hat eine netzartige Struktur, die viel frische Luft an die Haut lässt. Eine dünne Verarbeitung erlaubt es, die Bandage unauffällig unter der Sportkleidung zu tragen. Das Design ist mit den Farben Rivera und Schwarz ebenfalls optimal auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.

Die Massagepelotte im hinteren Bereich der Bandage ist mit acht grossen Noppen ausgestattet, die den Rücken während dem Sport massieren.

Bort StabiloBasic Sport Rückenbandage

Die StabiloBasic Sport Rückenbandage ist für den Alltag und die Anwendung im Sport bestens geeignet. Sie unterstützt den unteren Rücken mit vier flexiblen Stäben und einer stabilisierenden Kompression. Die dreieckige Pelotte massiert das Kreuzbein mit vielen kleinen Noppen.

Coolmax-Technologie sorgt bei dieser Rückenbandage dafür, dass man beim Sport ein frisches Tragegefühl geniesst. Die Coolmax-Fasern sind nämlich atmungsaktiv und haben im Vergleich zu andern Fasern eine bis zu 25% grössere Oberfläche mit mikroskopischer Strukturierung. Damit ziehen sie Feuchtigkeit an und leiten sie von der Haut weg.

Push care Lumbalbandage

Push setzt bei seinen Bandagen auf Sympress-Mikrofasern. Sie sind extrem weich und gleichzeitig stabil. Entsprechend leicht und dünn ist die Push care Lumbalbandage ausgeführt, sodass sie beim Sport, aber auch im Alltag einen angenehmen Tragekomfort bietet. Ein Polster mit vier grossflächigen Noppen massiert die schmerzenden Stellen im unteren Rückenbereich und entlastet die Wirbelsäule. Die Pelotte lässt sich frei positionieren.

Entdecken Sie das gesamte Rückenbandagen-Sortiment für Sportler jetzt im Bandagenshop.ch.


Testbericht: MalleoTrain Knöchelbandage

Die MalleoTrain Knöchelbandage kann man zur Behandlung nach einer Distorsion des Sprunggelenks tragen. Genau daran litt ich vor 2 Monaten, als ich beim Fussballtraining ungünstig umgeknickt bin. Der Knöchel tat bei jedem Schritt weh und war auf der Aussenseite auch deutlich geschwollen. Auf Empfehlung von Herrn Angehrn von Bandagenshop.ch habe ich die MalleoTrain Knöchelbandage ausprobiert.

Testbericht MalleoTrain
Der Lieferumfang ist komplett, neben der Bandage liegt auch eine Anleitung, sowie eine praktische Gleithilfe bei.

Erster Eindruck und Service

Von der Beratung bis zur Lieferung hat mich Bandagenshop.ch voll und ganz überzeugt. Dass man so persönlich und kompetent beraten wird, erlebt man heute nur noch selten. Auch die Lieferung erfolgte innerhalb eines Tages. Wow!

Die Bandage hat schon beim Auspacken einen tollen Eindruck gemacht. Sie ist leicht und weich. Das Material ist angenehm anzufassen. Die Verarbeitung scheint sehr hochwertig zu sein, denn alle Ränder und Nähte sind flach und gleichmässig.

Anwendung im Alltag

Die MalleoTrain Knöchelbandage zieht man am Morgen wie eine Socke über den Fuss. Die Gleithilfe habe ich nur am Anfang benutzt, es geht nämlich auch ohne ganz gut. Darüber habe ich jeweils noch eine normale Baumwollsocke gezogen. Trotz Bandage kann man sich frei Bewegen und fühlt sich überhaupt nicht eingeschränkt. Auch das Anziehen von Schuhen ist kein Problem, denn anders als es auf dem Produktbild im Shop den Eindruck macht, sind die seitlichen Pelotten ganz flach. Man kann also sowohl Turnschuhe, wie auch Alltags-Schuhe darüber tragen.

MalleoTrain Pelotten
Die Pelotten sind flacher als erwartet und ohne Nähte
MalleoTrain von der Seite
Die MalleoTrain fühlt sich wie eine Socke an

Während dem Tag bietet die Bandage einen guten Komfort. Da die Pelotten von einem weichen Frottée-Stoff überzogen sind, trägt sich die MalleoTrain äusserst angenehm. Oft habe ich sogar vergessen, dass ich die Knöchelbandage trage.

Wirkung gegen Schmerzen und Schwellungen

Bereits kurz nach dem Anziehen haben die Schmerzen im Sprunggelenk nachgelassen. Vor allem beim Gehen ist der Unterschied deutlich zu spüren. Die Schwellungen sind ebenfalls schon nach dem ersten Tag etwas abgeklungen. Nach zwei Wochen hatte mein Fuss wieder seine normale Form, ganz ohne Schwellung. Besonders im Bereich unterhalb des Knöchels hat die Bandage sehr gut geholfen, weil das eingearbeitete Polster den Fuss hier massiert.

MalleoTrain im Schuh
Die Knöchelbandage passt in jeden Schuh
MalleoTrain im Schuh
Auch in engen Hallenschuhen gibt’s kein Problem

Anwendung beim Sport

Nachdem die Schwellungen und Beschwerden schnell abgeklungen sind, habe ich die MalleoTrain Knöchelbandage im Alltag nicht mehr getragen. Beim Sport schwöre ich aber weiterhin darauf. Obwohl man sich frei bewegen kann, habe ich ein sichereres Gefühl. Ich denke, das Risiko wieder einen Misstritt zu machen ist so kleiner.

Fazit zur Knöchelbandage

Die MalleoTrain Knöchelbandage ist angenehm zu tragen und hilft sehr gut gegen Schmerzen und Schwellungen nach einem Misstritt. Die Pelotten sind flach, sodass sie im Schuh überhaupt nicht stören. Beim Sport wirkt die Bandage vorbeugend, wobei seitliches Umknicken nicht effektiv verhindert wird. Das verbesserte Sicherheitsgefühl hilft aber, das Risiko für erneute Misstritte zu minimieren.

+ angenehme, eher leichte Unterstützung
+ schnelle Wirkung bei Schwellungen
+ weiches Material mit guter Verarbeitung
+ dünne Pelotten, die auch in enge Schuhe passen

Seitenbandriss am Knie

Die Seitenbänder geben dem Knie Halt, können bei einem Unfall aber reissen. Ein Seitenbandriss ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch zu einer Instabilität im Kniegelenk. Orthesen schonen das Knie während der Heilungsphase. Mit gezieltem Training wird die seitliche Aufklappbarkeit des Gelenks verringert. Bei Sportlern reicht das nicht immer aus für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Hier ist eine operative Refixation des gerissenen Seitenbands nötig.

Untersuchung des Seitenbands
Untersuchung des medialen Seitenbands (Quelle: Bauerfeind.de)

Die Seitenbänder und ihre Funktion

Die Seitenbänder verbinden den Ober- und Unterschenkelknochen miteinander. Sie geben dem Kniegelenk Stabilität, damit es seitlich nicht wegknickt. Am Knie gibt es das Aussenband und das Innenband. Weitere Bänder im Kniegelenk, die Gelenkskapsel und die Muskeln tragen ebenfalls zur Stabilität des Kniegelenks bei, weshalb ein Seitenbandriss nicht immer zu einer bleibenden Instabilität führen muss.

Unfallhergang beim Seitenbandriss

Eine grosse Krafteinwirkung auf den Unterschenkel, bei dem das Knie seitlich weggedrückt wird, ist die häufigste Ursache für einen Seitenbandriss. Diese Situation gibt es z.B. beim Skifahren, wenn der Ski „einsteckt“ und der Unterschenkel gegen aussen weggezogen wird. Aber auch beim Fussball, wenn der Gegner einen bei einer Grätsche seitlich in den Unterschenkel tritt, kommt es oft zu Seitenbandverletzungen am Knie. Betroffen ist in den meisten Fällen das Innenband.

Bänderzerrung oder Seitenbandriss

Werden die Bänder über ihre natürliche Dehnbarkeit hinaus belastet, führt das zu Verletzungen. Wie bei allen Bandverletzungen, kann man auch bei den Seitenbändern des Knies folgende Varianten unterscheiden:

  • Bänderzerrung: Das Band wird überdehnt. Unter Schonung heilt das Band von selbst wieder aus. Es bleiben keine langfristigen Schäden zurück. Schon nach wenigen Wochen klingen alle Beschwerden ab.
  • Teilriss des Seitenbands: Wenn einzelne Fasern des Seitenbands reissen (Teilruptur) zeigen sich ähnliche Symptome wie bei einem vollständigen Bänderriss. Das Knie schmerzt und ist an der betroffenen Stelle geschwollen. Bei Belastung nehmen die Beschwerden zu, weil das Gelenk instabil ist. Die Instabilität fällt im Gegensatz zum vollständigen Bänderriss geringer aus.
  • Vollständiger Seitenbandriss: Reisst ein Seitenband vollständig (Bandruptur), ist das Knie instabil. Häufig ist beim Unfall ein knallendes Geräusch wahrnehmbar. Das Knie schmerzt, vor allem bei Belastung, an der entsprechenden Stellen. Es kommt wie auch bei der Teilruptur zu einem Bluterguss.

Diagnose

Mit klinischen Tests kann der Arzt einen Seitenbandriss relativ einfach diagnostizieren. Bildgebende Verfahren werden eingesetzt, um das genaue Ausmass der Verletzung zu bestimmen und Begleitverletzungen wie knöcherne Ausrisse, Kreuzbandrisse, Meniskus- und Knorpelverletzungen auszuschliessen.

Behandlung des Seitenbandrisses

Als erste Massnahme sollte das betroffene Bein ruhiggestellt und hochgelagert werden. Kühle Kompressen, ein satt anliegender Verband und Salben können die Beschwerden lindern. Haushaltsübliche Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen helfen zusätzlich gegen die Schmerzen.

Während 4-6 Wochen unterstützt dann eine Bandage oder Orthese das Knie. Bei Bänderzerrungen ist eine einfache Kniebandage ausreichend. Bei (Teil-)Rupturen ist eine Bandage mit seitlichen Schienen, oder eine feste Rahmenorthese notwendig, um dem Knie den nötigen Halt zu bieten.

Ergänzend dazu wird in der Physiotherapie die Kraft und Beweglichkeit trainiert, sodass das Gelenk trotz verletztem Seitenband wieder stabil wird.

Lässt sich das Knie durch diese konservative Therapie nicht ausreichend stabilisieren, ist eine operative Befestigung des Bands, oder eine Bandplastik notwendig.

Bandagen und Orthesen bei Seitenbandriss

Je ausgeprägte die Instabilität des Knies ist, desto stärker muss die Schiene das Knie führen, um Fehlbelastungen vorzubeugen.

GenuTrain Kniebandage bei Seitenband-Zerrung

Die gestrickte Kniebandage unterstützt das Gelenk mit einer propriozeptiven Wirkung. Die gesteigerte Eigenwahrnehmung regt die neuromuskuläre Stabilisierung des Gelenks an, um Fehlbelastungen vorzubeugen. Eine durchblutungssteigernde Kompression lindert die Schmerzen.

BraceID Kniebandage mit Schienen bei Seitenbandriss

Die Kniebandage von BraceID ist mit zwei seitlichen Gelenkschienen ausgestattet. Polyzentrische Gelenke mit zwei Drehpunkten folgen der Beugebewegung beim Gehen ungehindert. Mittels zweier stabiler Zuggurten werden die Schienen satt am Bein befestigt. Weiches Zahopren-Material spendet dem Knie sanfte Wärme.

Bort GenuXpress bei Seitenbandriss mit hoher Instabilität

Bei einer ausgeprägten Instabilität des Knies nach einem Seitenbandriss, bietet die Bort BenuXpress Knieorthese maximale Sicherheit. Die feste Rahmenorthese wird mit sechs Bändern sicher am Bein befestigt. Die seitlichen Gelenke erlauben es, das Knie wie gewohnt zu strecken und zu beugen. Bei Bedarf lässt sich die Bewegungsfreiheit durch das Einsetzen von seitlichen Keilen aber auch ganz einfach einschränken.

Instabilität als Risiko

Ein Seitenbandriss macht das Knie instabil. Die Instabilität wird durch verschiedene Tests ermittelt, bei denen der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel in gestreckter oder leicht gebeugter Stellung nach innen oder aussen gedrückt wird. Anhand der Aufklappbarkeit des Gelenks wird die Instabilität in drei Grade eingeteilt.

  • Grad I: leichte Instabilität mit einer Aufklappbarkeit < 5 mm
  • Grad II: mittlere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von 5-10 mm
  • Grad III: schwere Instabilität mit einer Aufklappbarkeit von > 10 mm

Ist das Seitenband nicht vollständig gerissen, gewinnt das Knie durch Schonung und anschliessendes Krafttraining oft seine volle Stabilität zurück. Bei einem vollständigen Seitenbandriss stellt sich immer die Frage, ist eine Operation nötig oder nicht.

Meist wird innert 9 Monaten mittels konservativer Therapie eine ausreichende, aber nicht vollständige Stabilität erreicht. Bei sportlich sehr aktiven Personen kann eine Operation deshalb sinnvoll sein. Sport mit instabilem Knie kann das Gelenk nämlich reizen und so zu anhaltenden Knieschmerzen führen. Auch das Risiko für erneute Verletzungen, oder einen vorzeitigen Gelenkverschleiss ist bei einer Instabilität im Knie erhöht.

Schienbeinschmerzen beim Skifahren verhindern

Skifahren

Wenn die Skischuhe am Schienbein drücken oder scheuern, ist das ganze Skivergnügen dahin. Machen Sie sich deshalb schon vor den Skiferien Gedanken zu einem geeigneten Schienbeinschutz. Schienbeinpolster, oder Kompressionsskisocken mit Polsterzonen sind zuverlässige Helfer.

Schienbeinschmerzen im Skischuh

Es gibt verschiedene Gründe, für Schienbeinschmerzen im Skischuh. Mit den richtigen Schuhen und den geeigneten Schutzpolstern kann man vorbeugen.

Schmerzhafte Druckstelle im Skischuh

Beim Skifahren hat man immer eine leichte Vorlage. Während der gesamten Fahrt stützt man sich also mit dem Schienbein am Skischuh ab. Das Schienbein ist aber von Natur aus nicht für solche Druckbelastungen vorgesehen. Es hat kein Fettpolster oder Schleimbeutel die es schützen. Das kann das Gewebe, oder sogar die Knochenhaut reizen.

Lösung: Spezielle Schienbeinpolster aus Silikon, oder in leichten Fällen auch gepolsterte Skisocken, reduzieren die Druckbelastung und damit auch die Schmerzen.

Schienbein wund von Skischuh

Ist das Schienbein nach dem Skifahren wundgerieben, sitzt wohl der Skischuh nicht ganz perfekt. Er reibt am Bein und reizt die Haut so lange, bis sich kleine Wunden bilden. Häufig ist das in zu gross gewählten Skischuhen der Fall.

Lösung: Überprüfen Sie den Skischuh auf Falten, Fusseln oder andere störende Objekte im Bereich des Schienbeins. Achten Sie auch darauf, die Schnallen genügend stark zu verschliessen. Zusätzlich sollte man Skisocken mit Kompression wählen, weil sie satt am Bein anliegen und nicht verrutschen. Das reduziert die Reibung auf der Haut.

Krämpfe und Muskelkater

Beim Skifahren werden durch die leichte Hocke Muskelgruppen beansprucht, die man im Alltag eher wenig trainiert. Das kann zu Krämpfen oder Muskelkater führen.

Lösung: Trainieren Sie die Beinmuskulatur schon einige Wochen vor den Skiferien. Übungen wie der Ausfallschritt oder Kniebeugen lassen sich durch das Trainieren mit einem Balance-Kissen noch intensivieren. Die zusätzliche Gleichgewichts-Komponente spricht die tiefe Haltemuskulatur an, wie es auch beim Skifahren der Fall ist.

Ausserdem sollte man auf gut sitzende Skischuhe achten, damit man sich nicht mit den Zehen „festkrallen“ muss.

Schienbeinpolster fürs Skifahren

Der PediSoft TexLine Schienbeinschutz ist ein ca. 4.5 mm dickes Silikonpolster. Es wird direkt aufs Schienbein gelegt, wo es selbständig haftet. Durch regelmässiges Abwaschen, bleibt die Haftwirkung lange erhalten. Das viskoelastische Material schützt das Schienbein vor Druckstellen.

Eine textile Oberfläche verhindert, dass das Polster übermässig an der Kleidung oder am Skischuh haftet. So werden Scherbewegungen reduziert und die Haut geschont.

Skisocken mit Schienbeinpolster

Die CEP Skisocken mit Kompression bieten Skifahrern mit empfindlichen Schienbeinen gleich mehrere Vorteile. Eine weiche Polsterzone am Schienbein schützt diese empfindliche Stelle vor Druckspitzen. Weiter sorgt die Kompression für einen sicheren Halt der Socken am Bein. Störende Falten werden dadurch ebenso vermieden, wie ein Scheuern der Socken am Bein. Die Skisocken gibt’s in drei Varianten: CEP Ski Merino, CEP Ski Thermo und CEP Ski Ultralight.

Die Kompressionswirkung fördert ausserdem die Durchblutung und hilft so die Muskelermüdung hinauszuzögern. Einen gezielten Muskelaufbau vor dem Skifahren ersetzt das aber nicht.

Sports Insoles Ski & Skate

Da Schienbeinschmerzen beim Skifahren oft auch mit einem ungenügenden Halt in den Skischuhen zusammenhängen, können Einlagesohlen wie die Sports Insoles Ski & Skate ebenfalls einen Beitrag zu mehr Komfort im Skischuh leisten. Sie bieten der Ferse seitlichen Halt und stabilisieren das Fussgewölbe. Eine Auflage für die Zehen sorgt für eine entspannte Fussstellung im Skischuh.

Testbericht: BraceID Kniebandage mit Schienen

Auf der Suche nach einer Kniebandage mit Schiene bin ich auf das Modell von BraceID gestossen. Es kostet nur halb so viel wie vergleichbare Knieorthesen. Ob die Kniebandage trotzdem hält, was sie verspricht und ob sie mit teureren Modellen mithalten kann, lesen Sie in meinem Testbericht.

Gute Verarbeitung bis ins Detail

Ich trage schon seit längerer Zeit eine Neopren-Kniebandage mit Schienen. Das alte Modell war langsam etwas abgegriffen, deshalb habe ich mich für die BraceID Kniebandage mit seitlichen Schienen entschieden. Bereits beim Auspacken war ich angenehm überrascht, weil die Bandage von BraceID der bisher verwendeten, deutlich teureren Bandage in keiner Weise nachsteht. Das Material ist auf der Innenseite sehr weich und glatt. Es ist leicht gepolstert, trägt aber nicht zu sehr auf. Im Bereich rund um die Kniescheibe ist die Bandage durch eine zweite Lage etwas verstärkt. Die Kniekehle ist ausgespart und wird nur von einem weichen Netzstoff bedeckt.

BraceID Kniebandage seitlich
Die Kniebandage passt sich gut an und lässt sich mit den Gurten einfach einstellen.
BraceID Kniebandage Rückseite
Im Bereich der Kniekehle sorgt eine Mesh-Einlage für guten Komfort beim beugen.

Anwendung der Kniebandage

Die Kniebandage wird von oben an den Schienen festgehalten und übers Bein gezogen, bis die Öffnung rund um die Kniescheibe liegt. An den beiden unelastischen Gurten lässt sich der Stabilisierungsgrad einstellen. Seitliche Umlenkösen erlauben es, mit wenig Kraftaufwand eine hohe Stabilität zu erreichen.

Tragekomfort

Der Tragekomfort kann von Anfang an überzeugen. Das Knie wird leicht gewärmt, was gerade im Winter draussen ideal ist, um ein Auskühlen zu vermeiden. Aber auch beim Hallentraining trägt sich die BraceID Kniebandage angenehm. Was positiv auffällt, ist die Schutz-Zone im Kniekehlenbereich, die ihr Bestimmung sehr gut erfüllt. Die seitlichen Schienen, die gemäss Beschreibung mit polyzentrischen Gelenken ausgestattet sind, überzeugen mich ebenfalls. Sie geben zwar den gewünschten seitlichen Halt, folgen der Beugebewegung des Knies aber problemlos. Die Beuge- und Streckbewegung wird von der Bandage gut mitgemacht. Die Schienen laufen „rund“, ganz ohne Stufen oder Geräusche.

Hohe Stabilität

Wie fest die BraceID Kniebandage das Knie stabilisiert, hängt stark mit den Zuggurten zusammen. Sind sie satt verschlossen, ist auch die Unterstützung des Gelenks entsprechend hoch. Unerwünschte Umknick- oder Verdrehbewegungen sind bei korrekt angelegter Bandage so gut wie ausgeschlossen.

Fazit

Mit ihrem weichen, leicht wärmenden Material, den Schienen, welche reibungslos laufen und dem hohen Tragekomfort, hat mich die BraceID Kniebandage voll überzeugt. Sie bietet mir beim Sport eine sichere Unterstützung, ohne mich einzuschränken.

+ weiches, leicht wärmendes Zahopren-Material
+ unterstützende Schienen mit zuverlässigen Gelenken
+ Schutzzone für die Kniekehle
+ top Preis-Leistungs-Verhältnis


Testbericht: Bort Generation Daumen-Handorthese

Wegen einer schmerzhaften Arthrose im Daumen habe ich eine Orthese gesucht, die mich im Alltag entlastet, die ich aber auch einmal in der Nacht tragen kann, wenn die Schmerzen besonders stark sind. Bei Bandagenshop.ch hat man mir die Bort Generation Daumen-Handorthese empfohlen.

Testbericht Generation Daumen-Hand-Orthese

Gepolstertes Material

Die Generation Daumen-Handorthese ist aus einem leicht gepolsterten Material gefertigt. Es schont die Haut und schützt zuverlässig vor Druckstellen. Das Gelenk wird leicht gewärmt. Eine feine Perforation verhindert aber eine übermässige Wärmewirkung. Das Trageklima ist stets sehr angenehm.

Anziehen mit Verschlusszügel

Diese Daumen-Handorthese hat zwei Verschlüsse. Die Schlaufe am Daumen muss man nur bei der ersten Anwendung anpassen. Beim täglichen An- und Ausziehen benötigt man dann lediglich den Verschluss mit dem Schnürsystem. Der ganzen Länge nach lässt sich die Orthese weit öffnen. Ein feines Netz verhindert dabei, dass die Orthese vollständig aufgeht oder verrutscht.

Dank Inlay lässt sich die Daumen-Hand-Orthese einfach Anlegen
Verschliessen der Orthese mit einem Zügel

Dank dem Schnürsystem braucht man nur an einer Lasche zu ziehen, um die Bort Generation Daumen-Handorthese zu verschliessen. Damit die Ränder, wo die Schnüre hindurchlaufen stabil bleiben, sind sie mit flexiblen Stäben verstärkt.

Da das An- und Ausziehen so einfach ist, kann man die Daumen-Handorthese im Alltag problemlos immer wieder mal ausziehen, z.B. um die Hände zu waschen.

Sicherer Halt

Eine feste Schiene auf der Armunterseite stellt das Handgelenk in einer angenehmen Position ruhig. Die Hand ist leicht nach oben gebeugt. Der Daumen wird von einem flexiblen Stab gestützt, der Bewegungen zwar einschränkt, aber nicht vollständig verhindert. So bietet die Orthese für meinen Geschmack genau die richtige Kombination aus Unterstützung und Freiheit.

Fazit

Die Bort Generation Daumen-Handorthese ist dank dem modernen Schnürverschluss mit Klettlasche einfach anzuziehen. Sie ist aus leicht gepolstertem Material gefertigt und trägt sich sehr angenehm. Im Alltag hat sich die Orthese bewährt, weil sie gut unterstützt, ohne zu sehr einzuschränken. Ich werde sie auf jeden Fall wieder nachkaufen, wenn sie einmal kaputt geht.

+ schnelles, einfaches An-/Ausziehen
+ bequemes, gepolstertes Material
+ gute Qualität
+ für Tag und Nacht geeignet

Trainieren mit Blackroll

Blackroll sieht man in jedem Fitnessstudio und Sportgeschäft. Doch wofür verwendet man die Rollen eigentlich? Wir zeigen Ihnen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und stellen Ihnen die verschiedenen Blackrollprodukte vor.

Training mit Blackroll

Faszientraining mit Blackroll

Die Faszien sind Bindegewebehüllen, die den ganzen Körper umschliessen und ihn so stabilisieren. Mit Blackroll kann man die Faszien und das Bindegewebe lockern. Das verbessert die Beweglichkeit und fördert eine gesunde Haltung. Verspannungen werden abgebaut und die Durchblutung angeregt. Manche Athleten schätzen das Blackroll Faszientraining als Warm-up, andere setzen die Rollen nach dem Training ein, um die Regeneration zu fördern.

Entspannung

Ein verspannter Nacken? Mit den Blackroll-Produkten können Sie sich jederzeit selber massieren und sich so Linderung verschaffen. Langsames auf und ab rollen über dem Triggerpunkt löst Verspannungen und lässt den Schmerz nach und nach verschwinden.

Entspannung Nacken mit dem Blackroll Ball

Training

Die Blackroll Rolle lässt sich nicht nur vor oder nach dem Training einsetzen. Sie ermöglicht auch ein ganz neues Trainings-Erlebnis bei klassischen Übungen wie Liegestützen, Brücke, Kniebaugen oder Rumpfbeugen. Etwa bei den Liegestützen kann man die Blackroll als Unterlage für die Hände oder Beine verwenden und so mit einer klassischen Übung ganz neue Muskelgruppen ansprechen.

Das Blackroll Sortiment

Die schwarze Blackrolle mit dem Loch in der Mitte kennt wohl jeder. Blackroll bietet aber noch mehr.

Blackroll Faszienrolle

Die klassische Blackroll ist 30 cm lang und hat einen Durchmesser von 15 cm. Sie ist als Standardvariante in Schwarz erhältlich, aber auch als Soft Variante. Die Soft Variante ist weiss-grau und 20% weicher als die klassische Blackroll. Dadurch eignet sie sich für sehr dünne oder schmerzempfindliche Personen.

Kleine Blackroll Faszienrolle

Die kleine Blackroll Faszienrolle ist nur 15 cm lang und hat einen Durchmesser von 5,5 cm. Sie ist speziell für die Massage der Arme, Hände und Füsse geeignet. Aber auch für unterwegs eignet sie sich bestens, weil sie in jeden Koffer passt. So muss man auch auf Reisen nicht auf das Faszientraining mit Blackroll verzichten.

Blackroll Ball

Der Blackroll Ball ist in den Grössen 8 und 12cm Durchmesser erhältlich. Er ermöglicht eine gezielte Massage von einzelnen Körperpartien. Der Nacken, aber auch die hintere Oberschenkelmuskulatur und die Gesässmuskulatur lassen sich damit punktuell massieren.

Das Blackroll Set Professional

Bei Bandagenshop.ch erhalten Sie die Blackroll Faszienrolle in den Standard und Soft Variante. Für ein intensives Faszientraining gibt es ausserdem das Blackroll Set Professional. Es enthält neben zwei Standard Rollen auch eine kleine Blackroll Faszienrolle, sowie je einen Ball mit 8 und 12 cm Durchmesser.

Entdecken Sie das Blackroll Sortiment im Bandagenshop.ch.

Neue TENS Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort eine erweiterte Auswahl an TENS -Geräten. Hier erfahren Sie was die Vorteile der sanften elektrischen Schmerztherapie sind. Ein Gerät bietet zusätzlich EMS, um die Muskeln zu stimulieren und einen Muskelabbau nach Verletzungen vorzubeugen.

TENS – Schmerztherapie ohne Medikamente

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Für die TENS Therapie werden zwei oder vier Elektroden auf die Haut geklebt. Das Gerät leitet über die Elektroden feine Stromstösse durch den Körper. Diese Stromstösse stimulieren die Nerven und blockieren so die Schmerzweiterleitung.

TENS eignet sich z.B. zur Behandlung von Rückenschmerzen, oder Gelenkschmerzen bei Arthrose. Nach Absprache mit dem Arzt kann man TENS auch zur Schmerzlinderung nach Unfällen oder Operationen einsetzen.

Die neuen TENS -Geräte bei Bandagenshop

Bei Bandagenshop finden Sie ab sofort die neuen TENS Geräte PierenPlus Basic und Omron E3 Intense. Weiterhin erhältlich ist das kombinierte TENS/ EMS Gerät EMT-6.

Omron E3 Intense

Das Omron E3 Intense ist ein klinisch erprobtes TENS Gerät, das mit 6 voreingestellten Programmen für Arme, unterer Rücken, Bein, Fuss, Gelenke und Schultern geliefert wird. Neben dem Programm kann aus den drei verschiedenen Impulsarten Klopfen, Kneten und Reiben gewählt werden. Die Intensitätsstufe lässt sich bei jedem Programm individuell in 15 Stufen anpassen.

Omron E3 Intense
Einfache Anwendung, hohe Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer der Pads zeichnen das Omron TENS Gerät aus.

Zum Omron E3 Intense erhalten Sie zwei Longlife Pads mit Aufbewahrungsplatte. Die Elektroden lassen sich unter fliessendem Wasser abwaschen und können bis zu 150 Mal wiederverwendet werden. Die grossflächigen Pads sorgen für eine optimale Ausbreitung der Reizströme.

Die TENS-Therapie können Sie mit dem Omron E3 Intense immer und überall durchführen, egal ob Sie zu Hause, bei der Arbeit oder in den Ferien sind. Dank einem mitgelieferten Beutel lässt sich das Gerät sauber verpacken und transportieren. Ein Gürtelclip erlaubt es Ihnen, das Gerät sicher am Hosenbund zu befestigen, sodass Sie während der Therapie andern Tätigkeiten nachgehen können.

Pieren Plus Basic (ausverkauft)

Das Pieren Plus Basic TENS-Gerät wird mit 12 vorgefertigten Programmen für verschiedene Körperregionen geliefert. Vier weitere Speicherplätze können mit eigenen Programmen belegt werden. Beim Ausschalten des TENS-Gerätes wird das zuletzt verwendete Programm gespeichert, sodass Sie die nächste Therapie schnell starten können. Selbstverständlich lässt sich auch die Impulsstärke individuell anpassen.

Anwendung TENS PierenPlus Basic
Das PierenPlus Basic bietet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten

Da es sich beim Pieren Plus Basic um ein 2-Kanal Gerät handelt, lässt sich eine grosse Körperregion wie z.B. der Rücken wirkungsvoll behandeln. Aber auch die gleichzeitige Behandlung von zwei Körperregionen wie z.B. beide Knie oder beide Arme ist möglich.

Es sind jeweils zwei Elektroden mit einem Kabel verbunden, sie bilden zusammen einen Kanal. Die Elektroden mit textiler Oberseite sind angenehm weich und passen sich exakt an den Körper an.

Ersatzelektroden erhalten Sie bei Bandagenshop.ch.

Promed EMT-6 TENS/EMS

Das Promed EMT-6 ist ein kombiniertes TENS/EMS Gerät. TENS und EMS funktionieren beide über Reizströme, die über Elektroden in den Körper geleitet werden. Sie unterscheiden sich nur in der Reizstärke und der Impulsform. Viele Geräte, wie das Promed EMT-6, bieten deshalb eine Kombination aus TENS und EMS Funktionen.

EMS steht für elektrische Muskel Stimulation. Reizströme aus dem EMS Gerät regen die Muskeln zu rhythmischen Kontraktionen an. Diese Muskelstimulation soll nicht das Training ersetzen, sondern dient vor allem der Muskelstimulation während der Rehabilitation. Ein Muskelabbau wird durch regelmässige EMS vorgebeugt oder reduziert.

Das Promed EMT-6 wird mit vorgefertigten Programmen für TENS und EMS geliefert. Je zwei weitere Speicherplätze ermöglichen das Erstellen von eigenen Programmen.

Da es sich um ein 2-Kanal-Gerät handelt, ist eine grossflächige Therapie möglich.

Alle TENS/EMS-Geräte finden Sie ab sofort bei Bandagenshop.ch.

Bandagen gegen Fibromyalgie

Fibromyalgie

Fibromyalgie hat viele Gesichter. Das erfordert eine individuelle Therapie, denn die chronischen Schmerzen im Bereich der Gelenke sind für die Betroffenen eine grosse Einschränkung. Mit der multimodalen Behandlung werden die Beschwerden so gut wie möglich kontrolliert. Neben der medikamentösen Therapie spielt auch regelmässige Bewegung eine wichtige Rolle. Hier helfen Bandagen, weil sie Schmerzen lindern und so die Bewegungsfreude fördern.

Was ist Fibromyalgie?

Die Fibromyalgie oder ganz korrekt das Fibromyalgie-Syndrom (FMS), ist eine Form von Rheuma die nicht die Gelenke betrifft, sondern die Muskeln und das Gewebe in gelenksnähe. Zu den diffusen chronischen Muskelschmerzen können weitere Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Depression, Morgensteifigkeit, Missempfindungen oder Wetterfühligkeit kommen.

Betroffen sind vor allem Personen im mittleren Lebensalter, wobei Frauen deutliche häufiger daran leiden als Männer.

Ursache

Die genaue Ursache für Fibromyalgie ist nicht bekannt. Da es familiär zu Häufungen kommt, scheint die Vererbung eine Rolle zu spielen. Auslöser sind aber immer weitere Faktoren, wie Schmerzstörungen, Stress oder Depressionen. Weitere Auslöser wie mitochondriale Fehlfunktionen oder Nährstoffmangel werden zurzeit erforscht.

Da es bei FMS keine körperlichen Veränderungen gibt, die sich durch bildgebende Verfahren oder Laboruntersuchungen nachweisen lassen, ist die Diagnose der Fibromyalgie schwierig und erfolgt im Ausschlussverfahren.

Behandlung von Fibromyalgie

Fibromyalgie ist unheilbar. Bei der Behandlung wird der Schwerpunkt deshalb auf die Schmerzlinderung und die verbesserte Funktionalität im Alltag gelegt.

Multimodale Behandlungsmodelle sind am erfolgreichsten und sollten individuell zusammengestellt werden. Dabei spielt das Selbstcoaching und Selbstmanagement eine wichtige Rolle. Die Betroffene spürt selbst am besten, mit welcher Anwendung sie die Schmerzen lindern können.

Grundsteine der Therapie bilden das sportliche Training und die medikamentöse Behandlung mit Schmerzmitteln, wobei es nur wenige geeignete Präparate gibt. Nach Bedarf kann ergänzend eine psychologische Therapie verordnet werden.

Beim Selbstmanagement spielen vor allem physikalische Anwendungen eine wichtige Rolle. Wärmende Bäder, Selbstmassagen, Bewegungsübungen oder ähnliches, können von den Betroffenen jederzeit selbständig durchgeführt werden.

Bandagen als sinnvolle Ergänzung der Fibromyalgie-Therapie

Auch wenn es manchem Patient beim Gedanken an Sport mit Fibromyalgie graust, ist Bewegung gerade bei Fibromyalgie besonders wichtig. Verschiedene Studien zeigen, dass bereits alltägliche Aktivitäten wie Arbeiten im Haushalt, Spazieren oder Treppensteige die Beschwerden lindern. Sportliches Ausdauertraining bei mittlerer Intensität, sowie leichtes Krafttraining und Dehnübungen haben einen noch besseren Effekt.

Bandagen unterstützten die Gelenke und Muskeln beim Sport und im Alltag. Das Kompressionsgestrick sorgt für ein sicheres, stabiles Gefühl und massiert das Gewebe bei jeder Bewegung sanft. Dieser Massageeffekt lindert schmerzen und hilft Fibromyalgie-Betroffenen, langfristig wieder Freude an der Bewegung zu gewinnen.

Die richtige Bandage bei Fibromyalgie-Syndrom

Bandagen sind bei Fibromyalgie ein sinnvolles Hilfsmittel um Schmerzen in gelenksnähe zu lindern. Es stehen verschiedene Modelle für jeden Gelenkbereich des Körpers zur Verfügung. Hier einige Beispiele.

GenuTrain Kniebandage: Die hochwertige Bandage umschliesst das Bein im Kniebereich mit einem weichen Kompressionsgestrick und erzeugt bei jeder Bewegung eine angenehme Massagewirkung. Gestrickszonen mit unterschiedlicher Elastizität sorgen für eine optimale Anpassung an jede Bewegung. Funktionselemente wie die seitlichen Federstäbe und die Patellapelotte erzeugen ein hohes Sicherheitsgefühl beim Gehen oder Rennen.

Mobilis EpiCare Ellenbogenbandage: Die extra weiche Ellenbogenbandage ist aus flauschigem Material gestrickt. Sie unterstützt das Gelenk und das umliegende Gewebe mit einer sanften Massage und einer leichten Wärmewirkung.

Mobilis LumboCare Rückenbandage: Die weiche, gepolsterte Rückenbandage wärmt angenehm und hilft bei Schmerzen im unteren Rücken. Da die Bandage ohne weitere Funktionselemente auskommt, bleibt die Bewegungsfreiheit voll erhalten. Das schafft ideale Voraussetzungen für einen gesunden, bewegten Alltag.

Staudt Manschetten für die Wärmetherapie

Kompressionsbandagen eignen sich für die Anwendung am Tag, in der Nacht sind sie nicht geeignet. Genau dann leiden viele Fibromyalgie-Betroffenen aber besonders, was ihnen den Schlaf raubt. Hier können die Staudt Manschetten helfen, welche für die Wärmetherapie der Gelenke in der Nacht konzipiert sind.

Die wärmenden Staudt Manschetten sind für alle Gelenke der Extremitäten erhältlich, aber auch als Weste, um den Schulterbereich während der Nacht angenehm zu wärmen.

Um die Wärmewirkung der Staudt Manschetten noch zu verbessern, gibt es das Staudt Gel, das am Abend vor dem Anziehen der Manschette aufgetragen wird.